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	<title>Märchen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Klein und unscheinbar?</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/klein-und-unscheinbar/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2016 22:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[unscheinbar]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltwunder]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute Morgen, als ich erwacht, verschlafen hab meine Augen aufgemacht. Da stand sie geschrieben, auf meinem Wecker,- die Sieben. Diese Zahl ist zwar klein, doch wandert sie in meinen Kopf hinein. Wird groß und prächtig, sagt: Ich bin mächtig. Wieso? will ich sogleich wissen, und lege mein Haupt sanft auf das Ruhekissen. Denk einfach mal nach, sie zu mir sprach. Nun hab ich keine Wahl, muss mir Gedanken machen über die Zahl. Eine Primzahl sie wird genannt, klar, das ist mir bekannt. Eine Woche sind sieben Tage! Okay, okay, das steht ja wohl außer Frage. Die Sieben, der Wochenschluss, man jetzt ruhen muss. Ein Aberglaube, der bekannt, raubt mir nun schier den Verstand. Ein Spiegel zerbricht, sieben Jahre Pech in Sicht. Gefürchtet bist du, na klar! Von Ehepaaren im verflixten siebten Jahr. Schicksalszahl, kann das sein? Bild dir nur nichts ein! Eine Zahl, &#8211; wirr meine Gedanken! Das hab ich dieser Sieben zu verdanken. Überall taucht sie auf, in des Lebens Lauf. In der Bibel steht geschrieben, schon im alten Ägypten es gab der Jahre &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen, als ich erwacht,<br />
verschlafen hab meine Augen aufgemacht.<br />
Da stand sie geschrieben,<br />
auf meinem Wecker,- die <strong>Sieben</strong>.</p>
<p>Diese Zahl ist zwar klein,<br />
doch wandert sie in meinen Kopf hinein.<br />
Wird groß und prächtig,<br />
sagt: Ich bin mächtig.</p>
<p>Wieso? will ich sogleich wissen,<br />
und lege mein Haupt sanft auf das Ruhekissen.<br />
Denk einfach mal nach,<br />
sie zu mir sprach.</p>
<p>Nun hab ich keine Wahl,<br />
muss mir Gedanken machen über die Zahl.<br />
Eine Primzahl sie wird genannt,<br />
klar, das ist mir bekannt.<br />
Eine Woche sind <strong>sieben</strong> Tage!<br />
Okay, okay, das steht ja wohl außer Frage.<br />
Die <strong>Sieben</strong>, der Wochenschluss,<br />
man jetzt ruhen muss.</p>
<p>Ein Aberglaube, der bekannt,<br />
raubt mir nun schier den Verstand.<br />
Ein Spiegel zerbricht,<br />
<strong>sieben</strong> Jahre Pech in Sicht.</p>
<p>Gefürchtet bist du, na klar!<br />
Von Ehepaaren im verflixten <strong>siebten</strong> Jahr.<br />
Schicksalszahl, kann das sein?<br />
Bild dir nur nichts ein!</p>
<p>Eine Zahl, &#8211; wirr meine Gedanken!<br />
Das hab ich dieser <strong>Sieben</strong> zu verdanken.<br />
Überall taucht sie auf,<br />
in des Lebens Lauf.<br />
In der Bibel steht geschrieben,<br />
schon im alten Ägypten es gab der Jahre <strong>sieben</strong>,<br />
die fett und mager waren,<br />
dies Menschen haben erfahren.</p>
<p>Der Weltwunder <strong>sieben</strong> sind,<br />
schon in der Schule lernt es jedes Kind.<br />
Eine Katze hat <strong>sieben</strong> Leben,<br />
auch das soll es geben.</p>
<p>Verliebte erkennen müssen:<br />
Wenn sie sich heiß und innig küssen,<br />
sie im <strong>siebten</strong> Himmel schweben,<br />
die Welt rosarot erleben.</p>
<p>Schneewittchen, hold und fein,<br />
entdeckt zum Glück ein Häuschen klein.<br />
Versteckt hinter den <strong>sieben</strong> Bergen,<br />
gehört es den <strong>sieben</strong> Zwergen.</p>
<p>Tapferes Schneiderlein, im Märchenbuch,<br />
näht mit Faden und Nadel zusammen das Tuch.<br />
<strong>Sieben</strong> auf einen Streich erwischt,<br />
keine Fliege ist ihm entwischt.<br />
Am Horizont, schaut nach oben,<br />
seht erstrahlen in bunten Farben den Regenbogen.<br />
Der Farben sind es <strong>sieben</strong>,<br />
oh, wie wir ihn lieben.</p>
<p>Und wer hätte das gedacht,<br />
die alten Griechen den <strong>Sieben</strong>kampf haben erdacht.<br />
Meere der Welt, <strong>sieben</strong> es sind,<br />
zählt einfach nach geschwind.</p>
<p>Nun gut, ich gestehe ein,<br />
Du bist zwar wirklich unscheinbar und klein,<br />
versteckt zwischen sechs und acht,<br />
du bist mehr, hab’s nicht bedacht.</p>
<p>Du magst ja eine Besonderheit sein,<br />
so denke ich, in mich hinein.<br />
Doch aufstehen um <strong>sieben</strong>?!<br />
Können wir’s nicht verschieben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch das noch:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/sucht-uns-doch/">Sucht uns doch!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/waschmaschinengespraeche/">Waschmaschinengespräche</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kleiner Spaziergang durch die Märchenwelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 23:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Aschenputtel]]></category>
		<category><![CDATA[der Wolf und die sieben Geißlein]]></category>
		<category><![CDATA[die Bremer Stadmusikanten]]></category>
		<category><![CDATA[Dornröschen]]></category>
		<category><![CDATA[ds tapfere Schneiderlein]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Holle]]></category>
		<category><![CDATA[Froschkönig]]></category>
		<category><![CDATA[Hans im Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hänsel und Gretel]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rapunzel]]></category>
		<category><![CDATA[Rotkäppchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rumpelstilzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schneewittchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich mag Märchen. Schon immer. Als Kind habe ich gelauscht, wenn ich sie vorgelesen bekam. Als Studentin habe ich meine erste Staatsexamensarbeit den Märchen gewidmet. Als Lehrerin habe ich sie mit meinen Schülern im Unterricht behandelt. Und als Mutter habe ich sie unserem Sohn vorgelesen. Irgendwann werde ich sie hoffentlich unseren Enkelkindern vorlesen. Warum also sollten sie nicht auch hier in meinem Blog auftauchen. Also habe ich mir gedacht, ich suche wieder einmal in meinem Fotoarchiv nach Motiven, die zu bestimmten Märchen passen könnten. Ich bin auch fündig geworden und will Euch nun zu einem kleinen Spaziergang durch meine ganz persönliche Märchenwelt einladen. Hier hat Frau Holle tüchtig für Schnee gesorgt. Warscheinlich hat die gute Goldmarie die Betten kräftig ausgeschüttelt. Stellt Euch vor, die Bremer Stadtmusikanten habe ich auch getroffen. Zuerst lief der Esel davon, weil er alt war, seinem Herrn nicht mehr dienen konnte und dieser ihm kein Futter mehr geben wollte. Er traf auf den armen alten Hund, der ebenfalls Reißaus genommen hat. Sie begegneten einer Katze, die keine Mäuse mehr fangen konnte und daher &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich mag Märchen. Schon immer. Als Kind habe ich gelauscht, wenn ich sie vorgelesen bekam. Als Studentin habe ich meine erste Staatsexamensarbeit den Märchen gewidmet. Als Lehrerin habe ich sie mit meinen Schülern im Unterricht behandelt. Und als Mutter habe ich sie unserem Sohn vorgelesen. Irgendwann werde ich sie hoffentlich unseren Enkelkindern vorlesen. Warum also sollten sie nicht auch hier in meinem Blog auftauchen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>lso habe ich mir gedacht, ich suche wieder einmal in meinem Fotoarchiv nach Motiven, die zu bestimmten Märchen passen könnten. Ich bin auch fündig geworden und will Euch nun zu einem kleinen Spaziergang durch meine ganz persönliche Märchenwelt einladen.</p>
<p>Hier hat <em><strong>Frau Holle</strong></em> tüchtig für Schnee gesorgt. Warscheinlich hat die gute Goldmarie die Betten kräftig ausgeschüttelt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2788 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schnee-1024x682.jpg" alt="1200px-Schnee" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schnee-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schnee-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schnee-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schnee-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schnee.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Stellt Euch vor, die <em><strong>Bremer Stadtmusikanten</strong></em> habe ich auch getroffen.</p>
<p>Zuerst lief der Esel davon, weil er alt war, seinem Herrn nicht mehr dienen konnte und dieser ihm kein Futter mehr geben wollte.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2771 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Bremer-Stadtmusikanten3-1024x682.jpg" alt="1200px-Bremer Stadtmusikanten3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Bremer-Stadtmusikanten3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Bremer-Stadtmusikanten3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Bremer-Stadtmusikanten3-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Bremer-Stadtmusikanten3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Bremer-Stadtmusikanten3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Er traf auf den armen alten Hund, der ebenfalls Reißaus genommen hat.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2772 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hund-1024x682.jpg" alt="1200px-Hund" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hund-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hund-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hund-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hund-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hund.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Sie begegneten einer Katze, die keine Mäuse mehr fangen konnte und daher nicht mehr geliebt wurde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2775 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Katze1-1024x682.jpg" alt="1200px-Katze1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Katze1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Katze1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Katze1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Katze1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Katze1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Sie schlossen sich zusammen und trafen auf einen Hahn. Ihm wollte die Köchin am Abend den Kopf abschneiden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2774 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hahn-1024x682.jpg" alt="1200px-Hahn" width="840" height="559" /></p>
<p>So wollten sie alle zusammen nach Bremen gehen, um dort zu musizieren&#8230;</p>
<p>Aber ich habe auch Fotos gefunden, die würden zu dem <em><strong>Aschenputtel</strong></em>märchen passen.</p>
<p>Hier ist der Taubenschlag:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-496 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Taubenschlag-1024x682.jpg" alt="1200px Taubenschlag" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Taubenschlag-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Taubenschlag-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Taubenschlag-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Taubenschlag.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und das Täubchen ist auch da:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2776 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Taube-1024x682.jpg" alt="1200px-Taube" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Taube-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Taube-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Taube-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Taube-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Taube.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Das Knusperhäuschen der alten bösen Hexe habe ich auch gefunden. Schaut her, es sieht tatsächlich sehr verführerisch aus. Kein Wunder, dass die Hexe mit den Lebkuchen <em><strong>Hänsel und Gretel</strong> </em>anlocken konnte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2777 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hexenhaus1-1024x682.jpg" alt="1200px-Hexenhaus1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hexenhaus1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hexenhaus1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hexenhaus1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hexenhaus1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hexenhaus1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Aber auch der Backofen ist da.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2778 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hänsel-und-Gretel-1024x682.jpg" alt="1200px-Hänsel und Gretel" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hänsel-und-Gretel-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hänsel-und-Gretel-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hänsel-und-Gretel-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hänsel-und-Gretel-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hänsel-und-Gretel.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch den <em><strong>Froschkönig</strong></em> habe ich angetroffen. Er scheint sich ein wenig ausruhen zu müssen und betrachtet zur Abwechslung mal die Welt von oben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2779 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Froschkönig2-1024x682.jpg" alt="1200px-Froschkönig2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Froschkönig2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Froschkönig2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Froschkönig2-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Froschkönig2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Froschkönig2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Bei einem abendlichen Spaziergang lief uns sogar <em><strong>Hans im Glück</strong></em> über den Weg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2782 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hans-im-Glück-1024x682.jpg" alt="1200px-Hans im Glück" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hans-im-Glück-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hans-im-Glück-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hans-im-Glück-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hans-im-Glück-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hans-im-Glück.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ob dies der Wetzstein ist, für den er dem Scherenschleifer die Gans gab?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2783 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Mühlenstein-1024x682.jpg" alt="1200px-Mühlenstein" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Mühlenstein-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Mühlenstein-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Mühlenstein-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Mühlenstein-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Mühlenstein.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch <em><strong>Rapunzel</strong></em>s Turm haben wir entdeckt. Doch anscheinend war sie nicht mehr da, sonst hätten wir doch sicherlich ihren langen Zopf gesehen. Wahrscheinlich hatte der Prinz sie schon errettet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2784 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rapunzel-1024x682.jpg" alt="1200px-Rapunzel" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rapunzel-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rapunzel-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rapunzel-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rapunzel-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rapunzel.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Seht her, hier lagert das Stroh, das die arme Müllerstochter für das <em><strong>Rumpelstilzchen</strong></em> zu Gold spinnen sollte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2785 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rumpelstilzchen-1024x682.jpg" alt="1200px-Rumpelstilzchen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rumpelstilzchen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rumpelstilzchen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rumpelstilzchen-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rumpelstilzchen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rumpelstilzchen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und das ist wohl eine der Fliegen aus dem Märchen &#8222;<em><strong>Das tapfere Schneiderlein</strong></em>&#8222;. Sie scheint dem Schneider jedoch entkommen zu sein, während er sieben andere Fliegen mit einem Tuch durch einen einzigen Schlag getötet hat. Und ein Brotkrumen liegt auch noch da.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2786 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Fliege-1024x683.jpg" alt="1200px-Fliege" width="840" height="560" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Fliege-1024x683.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Fliege-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Fliege-768x512.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Fliege-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Fliege.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ohje, der böse Wolf verfolgt das arme <em><strong>Rotkäppchen</strong></em>, das der kranken Großmutter Kuchen und Wein bringen will.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2787 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Wolf-1024x682.jpg" alt="1200px-Wolf" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Wolf-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Wolf-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Wolf-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Wolf-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Wolf.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Oder verfolgt er eines der sieben Geißlein, um es zu fressen? So lesen wir es nämlich in dem Märchen &#8222;<em><strong>Der Wolf und die sieben Geißlein</strong></em>&#8222;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2792 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Sieben-Geißlein-1024x682.jpg" alt="1200px-Sieben Geißlein" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Sieben-Geißlein-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Sieben-Geißlein-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Sieben-Geißlein-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Sieben-Geißlein-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Sieben-Geißlein.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Hier scheint das Obst zu lagern, von dem sich die böse Stiefmutter einen Apfel ausgesucht hat, um das <em><strong>Schneewittchen</strong></em> zu vergiften.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2791 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schneewittchen-1024x682.jpg" alt="1200px-Schneewittchen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schneewittchen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schneewittchen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schneewittchen-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schneewittchen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schneewittchen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und hier sieht man einen Teil der Dornenhecke aus dem Märchen &#8222;<em><strong>Dornröschen</strong></em>&#8222;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2790 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rosen-1-768x1024.jpg" alt="1200px-Rosen" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rosen-1-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rosen-1-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rosen-1-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Rosen-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Ich hoffe Euch hat mein kleiner Spaziergang durch meine ganz persönliche Märchenwelt gefallen.</p>
<p>Lasst es Euch gutgehen und kommt recht bald wieder bei mir vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/maerchenhafter-taubenschlag/">Märchenhafter Taubenschlag</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wer-wie-wieso-weshalb-warum/">WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/von-der-sonnenuhr-zur-poesie/">Von der Sonnenuhr zur Poesie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Warum mag mich keiner?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2015 22:16:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aberglaube]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Freitag der 13.]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingszahl]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unglückszahl]]></category>
		<category><![CDATA[warum mag mich keiner?]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute sollen die Kinder ihre Lieblingszahl zwischen 1 und 30 aufschreiben und erzählen, warum sie diese Zahl mögen. Fast alle Zahlen haben sie aufgeschrieben, nur mich hat keiner gewollt. Ich bin ganz traurig. Jetzt liege ich ganz allein in der Ecke. Niemand sieht mich und niemand will mich. Bestimmt wisst ihr, welche Zahl ich bin, denn bestimmt mögt ihr mich auch nicht.  Ich bin die Zahl 13. Schon im Märchen von Dornröschen hat man mich gemieden. Zu den Gästen des Festes, das anlässlich der Geburt der Prinzessin gefeiert wurde, gehörten auch weise Frauen. Sie sollten dem Kind hold sein und Glück bringen. Die 13. weise Frau wurde jedoch nicht zum Fest eingeladen, da es nur 12 goldene Teller im Schloss des Königs gab. Deshalb hat diese 13. Frau das Dornröschen mit einem Fluch belegt. Das hat aber diese Frau getan, weil sie eigentlich böse war. Ich bin nicht böse, aber mir wird es angelastet. Ich tue eigentlich niemand etwas, aber jeder denkt, dass ich nicht schön bin. Warum nur finden sie mich hässlich? Ich kann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute sollen die Kinder ihre Lieblingszahl zwischen 1 und 30 aufschreiben und erzählen, warum sie diese Zahl mögen. Fast alle Zahlen haben sie aufgeschrieben, nur mich hat keiner gewollt. Ich bin ganz traurig. Jetzt liege ich ganz allein in der Ecke. Niemand sieht mich und niemand will mich. Bestimmt wisst ihr, welche Zahl ich bin, denn bestimmt mögt ihr mich auch nicht. </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch bin die Zahl 13.<br />
Schon im Märchen von Dornröschen hat man mich gemieden. Zu den Gästen des Festes, das anlässlich der Geburt der Prinzessin gefeiert wurde, gehörten auch weise Frauen. Sie sollten dem Kind hold sein und Glück bringen. Die 13. weise Frau wurde jedoch nicht zum Fest eingeladen, da es nur 12 goldene Teller im Schloss des Königs gab. Deshalb hat diese 13. Frau das Dornröschen mit einem Fluch belegt. Das hat aber diese Frau getan, weil sie eigentlich böse war. Ich bin nicht böse, aber mir wird es angelastet.<br />
Ich tue eigentlich niemand etwas, aber jeder denkt, dass ich nicht schön bin. Warum nur finden sie mich hässlich? Ich kann es mir nicht erklären, denn ich bestehe aus zwei Ziffern, aus der 1 und der 3. Jeder hat nicht das Geringste gegen diese beiden Zahlen, &#8211; auch nicht, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge kombiniert. Die Menschen denken, dass die richtige Reihenfolge nur diejenige sein kann, in der die 3 vorne und die 1 hinten steht. Bei mir ist das jedoch genau umgekehrt. Nur weil bei mir die 1 vorne steht und die 3 dahinter, denkt jeder, dass ich eine schlechte Zahl bin. Am besten spricht man nicht von mir. Auch schreiben und lesen will man mich nicht.<br />
Sie sagen, dass es ganz schlimm ist, wenn ich im Kalender auf einen Freitag falle. Den Freitag mag ich und auch er hat eigentlich nichts gegen mich. Tauchen wir irgendwo im Jahreslauf jedoch gemeinsam auf, so schrecken die meisten Menschen vor uns zurück. Aber das ist nicht alles. Sie haben regelrecht Angst vor uns. Schon am Morgen dieses Tages stehen sie dann mit einem schlechten Gefühl auf. Sie sagen, dass wir ihnen nicht gut tun. Nein, sie sind noch gemeiner zu uns, denn sie unterstellen uns, dass wir ihnen Böses antun. Aber das wollen wir gar nicht. Wir möchten ganz normal von ihnen behandelt werden, wie alle anderen Tage und Zahlen auch.<br />
Da ich mindestens einmal und höchsten dreimal mit einem Freitag innerhalb eines Jahres zusammenfalle, herrscht in den Köpfen vieler Menschen an diesen Tagen ein heilloses Durcheinander. Sie sind regelrecht blockiert vor lauter Angst, dass ihnen ein Unglück geschehen könnte. Deshalb wagen sie sich an einem solchen Tag gar nicht erst aus dem Bett. Nur hier fühlen sie sich dann sicher. Wenn sie allerdings auf dem Weg vom Bett zur Toilette über ihre eigenen Füße stolpern, dann sind natürlich wir beide daran schuld. Wer sonst?, fragt ihr Euch. Das ist eine gemeine Unterstellung, denn weder der Freitag noch ich kann etwas dafür, wenn sie vor lauter Angst nicht aufpassen, wohin sie ihre Füße setzen.<br />
In den Jahren, in denen der Februar nur 28 Tage hat und der Freitag in diesem Monat auf den 13. fällt, ist das genau 4 Wochen später wieder der Fall. Oh Schreck! Das muss ja schon eine halbe Katastrophe für solche abergläubischen Menschen sein. Ich kann nur sagen: Habt nicht so viel Angst vor uns. Der Freitag und ich sind alleine oder gemeinsam genauso harmlos oder gefährlich wie jeder andere Tag im Jahr auch.<br />
Besonders gern mögen die Menschen die geraden Zahlen. Meine Nachbarn, die 12 und die 14 sind beides gerade Zahlen und sie werden geliebt. Warum nur kann ich nicht auch so geliebt werden wie diese Beiden? Weil ich ein bisschen anders aussehe, mag mich keiner, aber deshalb bin ich doch keine schlechtere Zahl.<br />
Ich bin eine Primzahl, das heißt, dass man mich nur durch 1 oder mich selbst teilen kann. Aber das ist beispielsweise bei der 7 genauso und die 7 wird von niemand verachtet. Was habe ich nur falsch gemacht?<br />
In vielen Kulturen werde ich als Unglückszahl angesehen. Manche Menschen haben so große Angst vor mir, dass sie auf mich fast schon allergisch reagieren. Sie meiden mich, als sei ich eine Krankheit, an der man sterben kann. Sie haben eine richtige Phobie gegen mich entwickelt.<br />
Gibt es in einem Gebäude ein 13tes Stockwerk oder steht an der Tür eines Hotelzimmers die 13, dann wollen sie dieses Stockwerk oder das Hotelzimmer nicht betreten. Deshalb fehle ich in manchen Gebäuden, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, gleich ganz. Ich habe mich dann sozusagen in Luft aufgelöst. Es ist als hätte ich nie existiert. Ich kann so laut schreien wie ich will und den Menschen versuchen zu erklären, dass ich harmlos bin und dies alles nur ein Aberglaube ist. Es nützt alles nichts. Im Gegenteil, man sagt sogar, dass ich mit dem Teufel im Bunde sei. Deshalb nennt man mich auch manchmal das Teufelsdutzend.<br />
Ich bin einfach überflüssig, weil man mich als zuviel empfindet. Ich bin aber doch weniger als die 14 und bei der 14 sagt niemand, dass sie überflüssig oder böse ist.<br />
Jetzt habe ich Euch mein Leid geklagt und weiß gar nicht, ob es Euch überhaupt interessiert. Wahrscheinlich nicht, denn wer hat schon an einer 13 Interesse?!<br />
Huch, was ist das jetzt? Da hat mich doch gerade die kleine Lilly auf ein schönes weißes Papier gemalt und sich ganz schnell gemeldet, denn sie will der Lehrerin und den anderen Kindern etwas erzählen. Da bin ich aber neugierig und höre mal ganz schnell zu:<br />
„Ich mag die 13 am liebsten“, sagt Lilli. „Und meine Mama mag diese Zahl auch. Sie ist unsere absolute Lieblingszahl. Meine Mama hat sogar Freitag, den 13. ganz besonders lieb. Sie sagt er erinnert sie immer an ihr größtes Glück, nämlich an mich, weil ich an diesem Tag auf die Welt gekommen bin.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Möchtet Ihr auch noch das lesen?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/">Brummbär Max und seine Freunde</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchen-und-brummbaer-max-auf-verbrecherjagd/">Lottchen &amp; Brummbär Max auf Verbrecherjagd</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/verliebt-verlobt-verheiratet/">Verliebt, verlobt, verheiratet</a></p>
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		<title>Märchenhafter Taubenschlag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2015 19:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[danke]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrüder Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[Glanzbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Kordelbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Märchenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Taubenschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach Rom führen viele Wege, so sagt man. Aber nicht nur dorthin. Wenn wir einen Ausflug in den Spreewald machen, dann haben wir ebenfalls die Wahl. So entscheiden wir uns hin und wieder für den Weg, der uns an einem märchenhaften Taubenschlag vorbeiführt. Ich kann es nicht verhindern, aber immer bleibt mein Blick an diesem Taubenhaus hängen, obwohl er unbewohnt zu sein scheint. Er zieht mich nahezu magisch an. Der Grund hierfür liegt in meiner Kindheit. Dieser Taubenschlag erinnert mich an ein Märchen der Gebrüder Grimm. Jeder, der diese Märchen kennt, weiß auch welches spezielle Märchen ich meine: Aschenputtel Ich möchte heute aber nicht über Aschenputtel schreiben, sondern über meinen Fund aus der Kindheit. Dieses Märchen steht nämlich in meinem ganz persönlichen Märchenbuch. Und zwar handelt es sich hierbei um „Die echten WS Glanzbilder Geschichten : Deutsche Märchenwelt nach Brüder Grimm“. Die Seiten sind aus schwarzem dünnen kartonartigem Papier, auf denen sich bereits der vorgedruckte Text befindet und Aussparungen für die einzuklebenden Glanzbilder vorgesehen sind. In diesen Platzhaltern sind die Nummern des jeweils entsprechenden Bildes &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach Rom führen viele Wege, so sagt man. Aber nicht nur dorthin. Wenn wir einen Ausflug in den Spreewald machen, dann haben wir ebenfalls die Wahl. So entscheiden wir uns hin und wieder für den Weg, der uns an einem märchenhaften Taubenschlag vorbeiführt. Ich kann es nicht verhindern, aber immer bleibt mein Blick an diesem Taubenhaus hängen, obwohl er unbewohnt zu sein scheint. Er zieht mich nahezu magisch an. Der Grund hierfür liegt in meiner Kindheit.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>ieser Taubenschlag erinnert mich an ein Märchen der Gebrüder Grimm. Jeder, der diese Märchen kennt, weiß auch welches spezielle Märchen ich meine:</p>
<p style="text-align: center;">Aschenputtel</p>
<p>Ich möchte heute aber nicht über Aschenputtel schreiben, sondern über meinen Fund aus der Kindheit. Dieses Märchen steht nämlich in meinem ganz persönlichen Märchenbuch. Und zwar handelt es sich hierbei um</p>
<p>„Die echten WS Glanzbilder Geschichten : Deutsche Märchenwelt nach Brüder Grimm“.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Maerchenbuch-JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1611 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Maerchenbuch-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px-Maerchenbuch JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Maerchenbuch-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Maerchenbuch-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Maerchenbuch-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Maerchenbuch-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Die Seiten sind aus schwarzem dünnen kartonartigem Papier, auf denen sich bereits der vorgedruckte Text befindet und Aussparungen für die einzuklebenden Glanzbilder vorgesehen sind. In diesen Platzhaltern sind die Nummern des jeweils entsprechenden Bildes angegeben. Diese Nummern finden sich auch auf den dazugehörigen Glanzbildern wieder. Der passende Textabschnitt steht dann über, unter oder neben dem Bild.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Buchseiten-JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-498 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Buchseiten-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px Buchseiten JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Buchseiten-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Buchseiten-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Buchseiten-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Buchseiten-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Der Einband des Buches besteht aus einem mittlerweile farblich undefinierbaren dünnen Pappkarton. Alles wird durch eine einfache Kordelbindung zusammengehalten.<br />
Mein Märchenbuch ist 30 cm hoch, 22 cm breit und beinhaltet 39 Seiten (ohne Titelseite und Inhaltsangabe).<br />
Die wohl am meisten bekannten Märchen der Gebrüder Grimm sind in diesem ebenso einfachen wie auch wunderschönen Buch zu finden:</p>
<p>Schneewittchen und die sieben Zwerge</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneewittchen-JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-486 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneewittchen-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px-Schneewittchen JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneewittchen-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneewittchen-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneewittchen-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneewittchen-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&#8222;Die Herren des Häuschens waren sieben Zwerge. Als sie am Abend von der Arbeit kamen,fragte jeder der Reihe nach:&#8220;Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? Wer hat aus meinem Becherchen getrunken? Wer liegt in meinem Bettchen?&#8220; &#8222;*</p>
<p>Aschenputtel</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-AschenputtelJPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-487 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-AschenputtelJPG-1024x682.jpg" alt="1200px-AschenputtelJPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-AschenputtelJPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-AschenputtelJPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-AschenputtelJPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-AschenputtelJPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">„Es entwischte ihm aber und sprang in das Taubenhaus…“*</p>
<p>Hänsel und Gretel</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Haensel-und-Gretel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1612 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Haensel-und-Gretel-1024x682.jpg" alt="1200px-Haensel und Gretel" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Haensel-und-Gretel-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Haensel-und-Gretel-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Haensel-und-Gretel-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Haensel-und-Gretel.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>„Ei, ihr lieben Kinder, wer hat euch hierher gebracht?“*</p>
<p>Dornröschen</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200pxDornroeschen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1613 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200pxDornroeschen-1024x682.jpg" alt="1200pxDornroeschen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200pxDornroeschen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200pxDornroeschen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200pxDornroeschen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200pxDornroeschen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>„Da lag es und war so schön, daß er die Augen nicht abwenden konnte…“*</p>
<p>Die Bremer Stadtmusikanten</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-BremerJPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-490 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-BremerJPG-1024x682.jpg" alt="1200px-BremerJPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-BremerJPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-BremerJPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-BremerJPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-BremerJPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>„Nun setzten sich die vier Gesellen an den Tisch, nahmen mit dem vorlieb, was übriggeblieben war, und aßen, als wenn sie vier Wochen hungern sollten.“*</p>
<p>Frau Holle</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-FRAU-HOLLEJPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-491 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-FRAU-HOLLEJPG-1024x682.jpg" alt="1200px-FRAU HOLLEJPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-FRAU-HOLLEJPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-FRAU-HOLLEJPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-FRAU-HOLLEJPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-FRAU-HOLLEJPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>„… und schüttelte ihr das Bett immer gewaltig auf, daß die Federn wie Schneeflocken umherflogen;…“*</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hans im Glück</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Hans-im-Glueck1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1615 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Hans-im-Glueck1-1024x682.jpg" alt="1200px-Hans im Glueck" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Hans-im-Glueck1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Hans-im-Glueck1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Hans-im-Glueck1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Hans-im-Glueck1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>„Euch geht’s wohl, weil Ihr so lustig bei Eurem Schleifen seid.“*</p>
<p>Rotkäppchen und der böse Wolf</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200PX-ROTKAEPPCHEN.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1616 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200PX-ROTKAEPPCHEN-1024x682.jpg" alt="1200PX ROTKAEPPCHEN" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200PX-ROTKAEPPCHEN-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200PX-ROTKAEPPCHEN-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200PX-ROTKAEPPCHEN-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200PX-ROTKAEPPCHEN.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">„Ei, Großmutter, was hast du für große Ohren?“*</p>
<p>Rumpelstilzchen</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-RumpelstilzchenJPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-494 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-RumpelstilzchenJPG-1024x682.jpg" alt="1200px-RumpelstilzchenJPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-RumpelstilzchenJPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-RumpelstilzchenJPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-RumpelstilzchenJPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-RumpelstilzchenJPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">„… ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“*</p>
<p>Das tapfere Schneiderlein</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneider-JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-495 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneider-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px-Schneider JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneider-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneider-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneider-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Schneider-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">„An einem Sommermorgen saß ein Schneiderlein auf seinem Tisch am Fenster, war guter Dinge und nähte aus Leibeskräften.“*</p>
<p>Wie ich aus dem Internet erfahren konnte, stammen diese WS Glanzbilder Geschichten aus den 50er Jahren. Meine Mutter erzählte mir, dass mein Vater diese Bilder selbst eingeklebt habe. Damals gab es wohl die vorgedruckten Bögen mit den dazugehörigen Bildern ähnlich wie ein Sammelalbum. (Heute würde man vielleicht Stickerheft dazu sagen.)<br />
Meine Mutter kann sich leider nicht mehr erinnern, woher diese Sammelbilder stammten, vielleicht waren sie beim Kauf von Lebensmitteln ( evtl. Margarine oder Butter) eine Zugabe, aber das ist lediglich eine Vermutung von mir.  Mehr als die oben genannte Jahreszahl konnte ich leider über das Internet auch nicht in Erfahrung bringen.<br />
Auf jeden Fall konnte man sich so selbst sein eigenes Märchenbuch erstellen, was meine Eltern für mich getan haben. Wahrscheinlich war meine Mutter die fleißige Sammlerin und mein Vater sorgte dann für die Ausführung. Auf jeden Fall müssen sie wohl schon frühzeitig damit begonnen haben, denn ich bin erst im Juni 1960 geboren und laut den Daten, die ich über das Internet gefunden habe, gab es diese Glanzbilder zwischen 1950 und 1955.<br />
Dieses Märchenbuch hat mich die gesamte Kindheit über begleitet. Wenn ich es heute aufschlage, so erscheint es mir wie gestern, als ich diese schönen Glanzbilder betrachtete. Ich kann mich noch ganz genau an die einzelnen Bilder erinnern. Ich muss sehr oft darin geblättert, die Bilder betrachtet und den Text gelesen haben, denn es ist mir alles total vertraut.<br />
Ich war und bin noch immer sehr stolz auf dieses schöne Märchenbuch, auch wenn es inzwischen schon einige Gebrauchsspuren aufweist. Ich werde es weiterhin hüten, denn sicherlich kann ich es irgendwann gemeinsam mit meinen (zur Zeit weder geplanten noch geborenen) Enkelkindern betrachten und ihnen daraus vorlesen. Und ich werde ihnen erzählen, dass dieses Märchenbuch von Uroma gesammelt und vom Uropa geklebt und zusammengeheftet wurde.<br />
Ich hoffe, dass meine Eltern sehen konnten, wie sehr ich mich als Kind darüber gefreut habe. Leider kann ich meinem Vater schon lange nicht mehr sagen, wie sehr ich dieses Buch immer noch schätze, da er schon vor 31 Jahren verstorben ist. Aber meiner Mutter habe ich es bereits gesagt.</p>
<p style="text-align: center;">Danke Mutti und Papa für dieses wunderschöne Geschenk.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Zitate aus: &#8222;Die echten WS Glanzbilder Geschichten, Deutsche Märchenwelt nach Brüder Grimm</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Spieglein, Spieglein &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 13:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächspartner]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiegelei]]></category>
		<category><![CDATA[Spieglein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir wollen gerade das Haus verlassen, da fällt mein Blick gewohnheitsmäßig in den großen Wandspiegel in unserer Diele. „Haare in Ordnung, Jacke, Hose und Schuhe sind perfekt aufeinander abgestimmt, kein Fleck, Lippen sind geschminkt…“ In Sekundenschnelle habe ich alles an mir abgescannt und zufrieden festgestellt, dass ich so unter die Menschheit gehen kann.  Peter hat meinen Blick aufgefangen und versucht mich zu ärgern: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist wohl die Schönste im ganzen Land?“ „Ha,ha, ich bin weder die Schönste, noch eine böse Stiefmutter. Ich wollte nur mal kurz alles überprüfen“, kontere ich. Oder ist es einfach nur Selbstverteidigung? „Und dabei hast du den Nutellafleck im rechten Mundwinkel übersehen“, startet er einen neuen Versuch. Obwohl ich genau weiß, dass er mich auf den Arm nimmt, erfolgt blitzschnell noch ein zweiter Check (ich könnte mich ja doch irgendwie blamieren) und gleich darauf ein Knuff in Peters Rippen. „Was würdest du nur ohne Spiegel tun?“, fragt er mich daraufhin. „Und du?“, stelle ich die Gegenfrage. „Ich bin ein Mann und ich brauche einen Spiegel, um &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir wollen gerade das Haus verlassen, da fällt mein Blick gewohnheitsmäßig in den großen Wandspiegel in unserer Diele. „Haare in Ordnung, Jacke, Hose und Schuhe sind perfekt aufeinander abgestimmt, kein Fleck, Lippen sind geschminkt…“ In Sekundenschnelle habe ich alles an mir abgescannt und zufrieden festgestellt, dass ich so unter die Menschheit gehen kann. </strong></p>
<p><span class="dropcap">P</span>eter hat meinen Blick aufgefangen und versucht mich zu ärgern:<br />
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist wohl die Schönste im ganzen Land?“<br />
„Ha,ha, ich bin weder die Schönste, noch eine böse Stiefmutter. Ich wollte nur mal kurz alles überprüfen“, kontere ich. Oder ist es einfach nur Selbstverteidigung?<br />
„Und dabei hast du den Nutellafleck im rechten Mundwinkel übersehen“, startet er einen neuen Versuch.<br />
Obwohl ich genau weiß, dass er mich auf den Arm nimmt, erfolgt blitzschnell noch ein zweiter Check (ich könnte mich ja doch irgendwie blamieren) und gleich darauf ein Knuff in Peters Rippen.<br />
„Was würdest du nur ohne Spiegel tun?“, fragt er mich daraufhin.<br />
„Und du?“, stelle ich die Gegenfrage.<br />
„Ich bin ein Mann und ich brauche einen Spiegel, um mich zu rasieren. Das ist ganz was anderes. Frauen brauchen ständig einen Spiegel.“<br />
„Ach ja? Und wer wollte die vielen Spiegel in unserem Haus?“<br />
„Aber nur, weil die Spiegelung Räume noch größer erscheinen lässt!“<br />
„Die Unordnung aber auch! Und meine Arbeit! Immerhin muss ich sie putzen!“, halte ich ihm entgegen.<br />
Dieses kleine Streitgespräch fand an dieser Stelle seinen Abbruch, doch mir ging die Sache mit dem Spiegel nicht so recht aus dem Sinn. Mir fiel ein Artikel ein, den ich neulich in meiner Psychologiezeitschrift (Anna Gielas, „Das Aussehen ist nur ein geringer Teil meiner Identität“, in: PSYCHOLOGIE HEUTE compact, Heft 38 (2014),S. 66ff ) gelesen habe. In diesem Interview hat die amerikanische Soziologin Kerstin Gruys erzählt, dass sie ein ganzes Jahr darauf verzichtete in den Spiegel zu schauen. Mal ehrlich, so unter uns, ich halte das für absolut schwierig, denn mein Spiegel ist zu einer absoluten Selbstverständlichkeit geworden und überall wird man mit Spiegeln oder wiederspiegelnden Flächen konfrontiert. Auch beim Autofahren sind z.B. Rückspiegel und Außenspiegel äußerst wichtig und hin und wieder erhascht man dabei auch einen kurzen Blick auf sich selbst.<br />
„Gehörst du auch zu den Frauen, die sich den Rückspiegel so einstellen, dass sie sich an der Ampel mal eben die Lippen nachziehen können? Und überhaupt dienen Spiegel doch auch gewaltig der Eitelkeit, oder?“, fragt Peter ohne wirklich eine Antwort zu erwarten.<br />
Diese erhält er auch nicht von mir, sondern nur einen Augenaufschlag, der alles und nichts bedeuten kann.<br />
Mir fällt ein, dass es inzwischen in Mode gekommen ist, sogenannte Selfies mit dem Handy zu machen. Also auch eine Art Spiegel.<br />
Meinem Mann erkläre ich dann noch: „Mein Spiegel ist für mich ein sehr wichtiger Gesprächspartner.“<br />
Ja, mein Spiegel „spricht“ sozusagen mit mir: Schon morgens nach dem Aufstehen sagt er mir die schonungslose Wahrheit: „Du siehst aber noch ganz schön müde aus!“ Und so geht es den ganzen Tag über weiter: „Du solltest dir deine Haare waschen!“ oder: „Deine Schminke ist verschmiert!“ Er konfrontiert mich mit meinen Makeln und meinen Schwachstellen. Manchmal ist er aber auch richtig nett zu mir, nämlich dann, wenn er sagt: „Gut siehst du heute aus!“ oder: „Das Kleid steht dir aber gut!“<br />
„Überhaupt“, sage ich zu meinem Mann, „ist der Spiegel ein wichtiger Bestandteil in unser aller Leben.“<br />
„Irgendwo hast du schon Recht, wenn ich es mir genau überlege. Oftmals sind Spiegel schon sehr hilfreich. Man muss nur an die Funktion der Spiegel in der Medizin, z.B. beim Zahnarzt denken.“<br />
Inzwischen haben wir angefangen zu wetteifern, wem die meisten Spiegelarten einfallen: Taschenspiegel, Autospiegel, Ganzkörperspiegel, Badezimmerspiegel, Garderobenspiegel, Handspiegel, der Spiegel in einem Periskop…<br />
Ich überlege noch, wie diese amerikanische Soziologin wohl so komplett ohne Spiegel zurecht kam, da fordert mich mein Mann auf:<br />
„Denk doch mal an Abu Dhabi!“<br />
Jetzt kommt mir dieses Erlebnis auch wieder ins Bewusstsein:<br />
Wir waren gemeinsam in Abu Dhabi und unser Weg führte uns auch in eine der größten Moscheen der Welt, nämlich in die Sheikh Zayed Moschee, deren weiße Kuppeln und Türme schon weithin leuchten. Der Bus mit dem wir eine Sightseeingtour unternommen hatten, hielt vor dieser prachtvollen und atemberaubenden Moschee, die aus dem Märchen von 1000 und einer Nacht entstammen könnte. Wir stiegen aus und folgten der Menschenmenge. Aufsichtspersonen wiesen uns den Weg in den unteren Bereich des Gebäudes.<br />
„Wo gehen wir denn hin?, erkundigte ich mich.<br />
„Keine Ahnung, dort unten ist in jedem Fall das Parkhaus“, erklärte Peter, dem ebenfalls die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben stand. Immer weiter ging es die Gänge entlang bis wir schließlich vor einer Absperrung standen. Den Schildern und den Gesten der Sicherheitsleute konnte man entnehmen, dass hier die Frauen aufgefordert wurden sich ein Gewand auszuleihen. Hierbei handelte es sich um die sogenannte Abaya, ohne die keine Frau das Innere dieser Moschee betreten darf und die als traditionelle Verhüllung der Muslima gilt. Zuvor mussten wir allerdings unseren Personalausweis abgeben.<br />
„Ich habe meinen im Hotel“, stellte ich fest und befürchtete schon, dass ich nicht eingelassen werden würde, da ich mir demzufolge keine Abaya ausleihen hätte können. Nachdem uns allerdings erklärt wurde, dass ich auch den Ausweis meines Mannes nehmen könnte, reihte ich mich wie alle anderen Frauen in die Warteschlange ein. So erhielt ich nach ein paar Minuten das schwarze Kleidungsstück, das ich über meine eigene Kleidung zog und wurde dann noch aufgefordert mein Haar ebenfalls zu bedecken. In diesem Raum gab es keinen Spiegel und so legte ich zwar diese Art einer Robe an, war aber gezwungen meine Gewohnheit der Betrachtung des eigenen Spiegelbildes abzulegen. Dies war für mich, die immer nach dem Ankleiden einen Blick in den Spiegel wirft, sehr ungewohnt, allerdings ein winziger Einblick in das Experiment der oben schon erwähnten amerikanischen Soziologin. Und dabei habe ich mehrere wichtige Erfahrungen gemacht:<br />
Zuerst stellte ich fest, dass meine Neugier oder nennen wir es Wissbegierde stärker war als mein Bedürfnis das für mich als Christ Ungewohnte an mir zu sehen. Ich wollte einfach diese prachtvolle, überaus kostbar ausgestattete und märchenhaft anmutende Moschee besichtigen und das Tragen der Abaya war für mich der Ausdruck dafür, dass ich diese Tradition einer anderen Religion achte und akzeptiere. Dadurch geriet mein Äußeres und das anfänglich starke Bedürfnis mein Spiegelbild zu sehen doch in den Hintergrund. Aber es war nicht völlig verschwunden, denn die ersten Minuten sagte ich sicherlich mehrmals zu meinem Mann:<br />
„Ich würde mich jetzt doch gerne einmal in einem Spiegel betrachten.“<br />
„Schau doch einfach in ein Glaselement, eine Glastür oder ein Fenster. Darin kannst du dich doch bestimmt spiegeln“, empfahl mir Peter. Da jedoch alles so reichhaltig verziert war, konnte ich höchstens schemenhafte Umrisse von mir erkennen. Ich muss allerdings auch zugeben, dass mich dieses Bedürfnis auf einmal auch nur noch nebensächlich tangierte. Die Moschee selbst hatte mich viel zu sehr in Ihren Bann gezogen und etwas Ehrfürchtiges ging von ihr aus, auch wenn ich einem anderen Glauben angehöre.<br />
„Ich habe dich fotografiert“, erklärte Peter. „Willst du mal sehen?“<br />
„Nein, jetzt nicht. Die anderen Frauen tragen doch auch eine Abaya“, antwortete ich, „irgendwie sind sie in gewisser Hinsicht eine Art Spiegel für mich.“ Ich erkannte, dass ich meine Bekleidung bereits zumindest teilweise vergessen hatte. Ganz vergessen, konnte ich diese allerdings nicht, da ich bedingt durch die Länge des Kleidungsstückes immer darauf bedacht sein musste, nicht über dessen Saum zu stolpern. Des Weiteren musste ich auch darauf achten, dass mir meine Kopfbedeckung (eine Kapuze) nicht herunter rutschte.</p>
<p>„Wenn das in Abu Dhabi doch so gut ohne Spiegel geklappt hat, willst du dann nicht auch einmal ausprobieren ein Jahr lang keinen Spiegel zu benutzen?“, frage ich mich insgeheim und gebe mir auch sofort selbst die Antwort darauf:<br />
„Nein! Das will ich nicht!“</p>
<p>„Sag mal“, frage ich Peter am Abend unvermittelt, „warum heißt das Spiegelei eigentlich Spiegelei?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2014/11/1200px-DSC09977.JPGMoschee.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-208" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2014/11/1200px-DSC09977.JPGMoschee-150x150.jpg" alt="1200px-DSC09977.JPG:Moschee" width="185" height="185" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2014/11/1200px-DSC09977.JPGMoschee-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2014/11/1200px-DSC09977.JPGMoschee-120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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