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	<title>Luft &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Igitt … Wasser!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 12:07:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Outfit]]></category>
		<category><![CDATA[schwitzen]]></category>
		<category><![CDATA[trüb]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich dachte eigentlich, dass sie es vergessen hat und im Grunde genommen war ich ganz froh darüber. Doch eines Morgens konnte ich ein Gespräch zwischen meinem Frauchen und deren Mutter verfolgen.  „Schau nur, wie dein Paul aussieht. Er richtig schmuddelig. Wenn du ihn mit in den Urlaub nehmen willst, dann solltest du ihn waschen.“ „Nö“, meinte mein Frauchen. „So wie er ist, ist er gerade richtig.“ „Naja, ein bisschen Wasser würde ihm schon guttun!“ „Nein!!!“, schrie ich, aber leider konnte mich niemand hören. „Mein Frauchen hat Recht. Ich bin gut so, wie ich bin. Wasser …igitt! Ich bin wasserscheu und wahrscheinlich auch nicht wasserdicht!!!“ „Und wenn er hinterher kaputt ist?“, wagte Frauchen einen erneuten Vorstoß. „Ihm passiert schon nichts, das kannst du mir glauben“, war die Antwort der Mutter.  Es dauerte auch nicht lange und ich hörte es plätschern. Frauchen ließ das Waschbecken mit warmen Wasser volllaufen.  Sogar ein paar Spritzer Badeschaum tröpfelte sie hinein. Ehrlich gesagt, roch es angenehm und ich fand den Schaum lustig. Doch dann schaute sie mich ernst an und erklärte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte eigentlich, dass sie es vergessen hat und im Grunde genommen war ich ganz froh darüber. Doch eines Morgens konnte ich ein Gespräch zwischen meinem Frauchen und deren Mutter verfolgen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Schau nur, wie dein Paul aussieht. Er richtig schmuddelig. Wenn du ihn mit in den Urlaub nehmen willst, dann solltest du ihn waschen.“</p>
<p>„Nö“, meinte mein Frauchen. „So wie er ist, ist er gerade richtig.“</p>
<p>„Naja, ein bisschen Wasser würde ihm schon guttun!“</p>
<p>„Nein!!!“, schrie ich, aber leider konnte mich niemand hören. „Mein Frauchen hat Recht. Ich bin gut so, wie ich bin. Wasser …igitt! Ich bin wasserscheu und wahrscheinlich auch nicht wasserdicht!!!“</p>
<p>„Und wenn er hinterher kaputt ist?“, wagte Frauchen einen erneuten Vorstoß.</p>
<p>„Ihm passiert schon nichts, das kannst du mir glauben“, war die Antwort der Mutter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es dauerte auch nicht lange und ich hörte es plätschern. Frauchen ließ das Waschbecken mit warmen Wasser volllaufen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Sogar ein paar Spritzer Badeschaum tröpfelte sie hinein. Ehrlich gesagt, roch es angenehm und ich fand den Schaum lustig. Doch dann schaute sie mich ernst an und erklärte mir:</p>
<p>„So Paul, nun musst du baden. Das wird dir Spaß machen und hinterher bist du wieder sauber.“</p>
<p>Vorsichtig hielt sie meine beiden Beine in das Wasser.</p>
<p>„Halt!!! Hilfe!!! Ich kann nicht schwimmen und werde unweigerlich ertrinken!“, schrie ich, aber es nutzte nichts. Heftige Angst übermannte mich.</p>
<p>Dann ging alles ganz schnell:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ehe ich weiter protestieren konnte, lag ich komplett im Wasser. Nur mein Kopf schaute noch heraus. Ganz ängstlich schaute ich mein Frauchen an.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7592 size-medium" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5088-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5088-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5088-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5088-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5088-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5088-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5088-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Doch plötzlich spürte ich wie der Schaum mich am Kinn kitzelte. Das war lustig. Seht ihr mich grinsen?</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-7593 size-medium" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5089-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5089-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5089-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5089-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5089-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5089-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_5089-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Ich strampelte mit Armen und Beinen, woraufhin der Schaum immer mehr wurde und höher stieg. Damit er mir nicht in Mund und Augen kommen konnte, schloss ich diese und hielt außerdem noch die Luft an. Das war genau der Moment, in dem ich untertauchte. Ihr denkt jetzt vielleicht, ich hätte Panik bekommen. Nein, weit gefehlt. Meine Angst war verflogen. Das alles machte richtig Spaß. Ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich kam zum Luftholen wieder hoch und tauchte sofort wieder unter. Sehen konnte ich allerdings nichts, denn das Wasser war irgendwie inzwischen trüb geworden. Beim erneuten Auftauchen hörte ich die<span class="Apple-converted-space">  </span>Mutter meines Frauchens sagen:</p>
<p>„Siehst du wie schmutzig das Wasser jetzt ist?! Dein Paul ist allerdings nun wieder sauber.“</p>
<p>Als Frauchen mich aus dem Wasser hob, erhielt ich eine ziemlich kräftige Massage. Das Wasser tropfte dabei nur so aus mir heraus. Anschließend legte mich Frauchen auf ein Handtuch und wickelte mich fest darin ein. Das Handtuch war jetzt pitschepatsche nass und ich ein bisschen trockener. Doch dann kam das Härteste: Sie steckten mich doch tatsächlich in die heiße Sauna, die sie jedoch „Trockner“ nannten. Ich schwitzte das ganze restliche Wasser heraus. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte ich ein Piepsen, woraufhin sich die Tür meiner Sauna öffnete und mein Frauchen mich in Empfang nahm.</p>
<p>„Du siehst aus wie neu!“, meinte sie lächelnd und streichelte mich. „Richtig hübsch und sauber. Es hat sich wirklich gelohnt!“</p>
<p style="text-align: center;">Ich muss sagen, als sie mir dann mein bayrisches Outfit anzog, war ich wirklich fesch. Ich sah aus, als hätte ich eine Verjüngungskur gemacht. So könnte ich tatsächlich bei &#8222;Germany’s next topmodel für Krokodilshunde aus Plüsch&#8220; mitmachen und gewinnen. Stimmt&#8217;s?!!!</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-7594 size-medium" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/paul_portrait_14_MG_6021-Kopie-248x300.jpg" alt="" width="248" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/paul_portrait_14_MG_6021-Kopie-248x300.jpg 248w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/paul_portrait_14_MG_6021-Kopie-846x1024.jpg 846w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/paul_portrait_14_MG_6021-Kopie-768x930.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/paul_portrait_14_MG_6021-Kopie-1268x1536.jpg 1268w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/paul_portrait_14_MG_6021-Kopie-1691x2048.jpg 1691w" sizes="(max-width: 248px) 100vw, 248px" />Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/klammeraeffchen-und-co/">Klammeräffchen und Co.</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/das-sind-wir/">Das sind wir</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/purzel/">Purzel</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Brücke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 17:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kennenlernen]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Symbol]]></category>
		<category><![CDATA[Umleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Isabell zum Adventsbesuch bei ihren Eltern. Sie hat leckeren Kuchen und selbstgebackene Weihnachtsplätzchen mitgebracht. Die Mutter hat bereits den Tisch gedeckt und der Vater brüht gerade den Kaffee nach altgewohnter Manier auf. Zu besonderen Anlässen lässt er die Kaffeemaschine stehen und holt Omas Sonntagsservice heraus. Das macht er schon solange Isabell denken kann und das wird er wohl auch nie mehr ändern. Seitdem sie vor nunmehr fast fünfzehn Jahren aus dem Elternhaus ausgezogen ist, gehören alle ihre regelmäßigen Besuche ebenfalls zu den besonderen Anlässen. Auch wenn diese im wöchentlichen Abstand erfolgen. „Es tut mir leid, dass ich mich heute verspätet habe“, sagt Isabell, „aber es sind seit heute Brückenbauarbeiten auf meiner Fahrstrecke hierher im Gange. Also gab es eine Umleitung, die für mich allerdings einen Umweg bedeutet hat.“ „Ach ja“, nickt der Vater. „Ich habe davon in der Zeitung gelesen.“ „Stimmt“, erinnert sich auch die Mutter. „Eigentlich wollte ich dich bei unserem Telefongespräch gestern darauf aufmerksam machen, aber irgendwie haben wir uns so verplappert, dass ich es dann vergessen habe.“ „Die Sanierung dieser &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute ist Isabell zum Adventsbesuch bei ihren Eltern. Sie hat leckeren Kuchen und selbstgebackene Weihnachtsplätzchen mitgebracht. Die Mutter hat bereits den Tisch gedeckt und der Vater brüht gerade den Kaffee nach altgewohnter Manier auf. Zu besonderen Anlässen lässt er die Kaffeemaschine stehen und holt Omas Sonntagsservice heraus. Das macht er schon solange Isabell denken kann und das wird er wohl auch nie mehr ändern.</strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>eitdem sie vor nunmehr fast fünfzehn Jahren aus dem Elternhaus ausgezogen ist, gehören alle ihre regelmäßigen Besuche ebenfalls zu den besonderen Anlässen. Auch wenn diese im wöchentlichen Abstand erfolgen.<br />
„Es tut mir leid, dass ich mich heute verspätet habe“, sagt Isabell, „aber es sind seit heute Brückenbauarbeiten auf meiner Fahrstrecke hierher im Gange. Also gab es eine Umleitung, die für mich allerdings einen Umweg bedeutet hat.“<br />
„Ach ja“, nickt der Vater. „Ich habe davon in der Zeitung gelesen.“<br />
„Stimmt“, erinnert sich auch die Mutter. „Eigentlich wollte ich dich bei unserem Telefongespräch gestern darauf aufmerksam machen, aber irgendwie haben wir uns so verplappert, dass ich es dann vergessen habe.“<br />
„Die Sanierung dieser Brücke wird eine ganze Weile dauern“, fügt ihr Gatte hinzu. „Aber diese Verbindung ist sehr wichtig, denn sie überwindet ein natürliches Hindernis, nämlich den Fluss.“<br />
„Ja, Brücken verbinden….“, flüstert Isabells Mutter fast andächtig und springt unvermittelt auf.<br />
Weder Vater noch Tochter können dieses Verhalten deuten. Sie schauen ihr stirnrunzelnd nach, nehmen aber gleich wieder ihr Gespräch auf und kommen vom Hundertsten ins Tausendste. Selbst nach einer gefühlten Ewigkeit kommt die Mutter nicht mehr zurück ins Wohnzimmer.<br />
„Ich gehe mal nach ihr schauen. Ich habe das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Vielleicht ist ihr schlecht geworden“, mutmaßt Isabell.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Auch der Vater ist inzwischen beunruhigt und geht mit seiner Tochter auf die Suche. Weder in der Küche, noch im Bad oder im Schlafzimmer gibt es eine Spur von der Mutter. Als sie die Tür zu ihrem Nähzimmer öffnen, finden sie dieses ebenfalls leer vor.<br />
„Möglicherweise ist ihr tatsächlich schlecht und sie ist an die frische Luft gegangen“, überlegt der ältere Herr. Angst spiegelt sich auf seinem Gesicht wider, die sich noch mehr verstärkt als sie auch im Garten nicht fündig werden.<br />
„Marie!“, ruft er mit zittriger Stimme. „Wo bist du denn nur?“<br />
„Hier oben, Toni!“, schallt es plötzlich zurück.<br />
„Wo?“<br />
„Na hier, auf dem Dachboden!“, ruft die Mutter aus der kleinen Dachluke. „Ich hab’s! Ich hab es gefunden!“<br />
„Was hast du gefunden?“, fragen Vater und Tochter wie aus einem Munde, als sie die Tür zum Dachraum öffnen und die Mutter kniend vor einer Truhe vorfinden.<br />
„Das hier! Ich wusste, dass ich es nicht weggeworfen habe.“<br />
„Deshalb durchforstest du den halben Dachboden?“, schüttelt ihr Ehemann den Kopf.<br />
Auch Isabell versteht die Welt nicht mehr. „Das ist ein alter Postkartenblock, der schon ganz vergilbt ist. Den kannst du entsorgen!“<br />
„Wer benutzt heutzutage noch solche Postkarten?! Marie, du hebst doch sonst nicht derartigen Müll auf.“<br />
„Das ist kein Müll, Toni!“, empört sich seine Frau. „Kannst du dich noch an Ute erinnern?“<br />
„Welche Ute?“, will nun auch die Tochter wissen. „Ich habe noch nie etwas von einer Ute gehört.“<br />
„Das war ja auch noch vor deiner Geburt.“<br />
„Ach, meinst du Ute und Franz?“, ereilt den Vater ein Geistesblitz. „Die Zwei haben sich doch scheiden lassen und Ute ist dann wieder in ihre alte Heimat gezogen.&#8220;<br />
„Genau“, bestätigt Marie. „Und beim Abschied hat sie mir diesen symbolträchtigen Postkartenblock geschenkt.“<br />
Isabell und ihr Vater betrachten den besagten Gegenstand mit wachsender Neugier.<br />
„Symbolträchtig?! Oh ja! Das kann man wohl sagen“, gibt Isabell zu.<br />
„Brücken!“, schlägt sich Toni gegen die Stirn. „Die Verbindung zwischen euch sollte nicht abbrechen!“<br />
„Und?!“<br />
„Naja, es waren einmal zehn Karten. Drei fehlen. Diese habe ich geschrieben, dann ist die Verbindung doch irgendwie abgebrochen. Das ist sehr schade, aber nachdem jahrelang Funkstille zwischen uns geherrscht hatte, habe ich mich nie wieder getraut. Vielleicht erinnert sie sich gar nicht mehr an mich oder sie will von mir nichts mehr wissen.“<br />
„Möglicherweise traut sie sich aber auch nicht den ersten Schritt zu machen“, erwägt Toni.<br />
„Du solltest ihr eine Brücke bauen!“, schlägt Isabell ihrer Mutter vor. &#8222;Die Adventszeit ist doch ein schöner Anlass.&#8220;<br />
„Ja, ihr habt Recht! Das ist eine gute Idee, die ich auch gleich in die Tat umsetzen sollte.“<br />
Am Abend fährt Isabell wieder nach Hause, doch zuvor wirft sie einen dicken Brief in den Briefkasten der Hauptpost. Hierin befinden sich zwei Brückenmotiv-Postkarten. Eine der beiden Karten ist schon frankiert und mit der Anschrift von Marie versehen. Isabell hofft, dass ihre Mutter von der ehemaligen Freundin eine Antwort erhält. Vielleicht kann sie diese Ute dann auch einmal kennenlernen. Wer weiß?!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/">Vom Winde verweht</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/geruempel-oder-kostbarkeiten/">Gerümpel oder Kostbarkeiten?</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Hermann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 10:11:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenangst]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Neugierde]]></category>
		<category><![CDATA[Ohnmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Wurm]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen schönen guten Tag, wünsche ich. Vermutlich kennt mich jedes Kind. Trotzdem möchte ich mich ganz offiziell bei Euch vorstellen: Ich bin Hermann und meine Welt ist der Garten. Dort führe ich die Oberaufsicht. Alle meine Kollegen, die mir übrigens sehr ähneln, hören auf mein Kommando. Sie arbeiten mit Hacke, Schaufel, Spaten, Besen, Gießkanne und Schubkarre unter meiner Aufsicht im Garten. Bestimmt habt Ihr uns mit unseren roten Zipfelmützen und den langen weißen Bärten schon entdeckt. Nein, nein, wir sind keine Weihnachtsmänner! Wir sind das sehr fleißige Völkchen der Gartenzwerge, das die Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren liebt. Doch nun zurück zu mir und meinen Erlebnissen: Am frühen Morgen, wenn die Sonne aufgeht und viele von Euch noch schlummern, dann gehe ich auf leisen Sohlen im Garten umher.  Es herrscht noch ein gewisser Ruhemodus, den ich mit tiefen Atemzügen genieße und in mich aufnehme.  Irgendwie erscheint alles langsamer und friedlicher. Auch sind die lästigen Mücken noch nicht unterwegs, die nichts anderes im Sinn haben als uns mit ihren gemeinen Stichen zu ärgern und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen schönen guten Tag, wünsche ich. Vermutlich kennt mich jedes Kind. Trotzdem möchte ich mich ganz offiziell bei Euch vorstellen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch bin Hermann und meine Welt ist der Garten. Dort führe ich die Oberaufsicht. Alle meine Kollegen, die mir übrigens sehr ähneln, hören auf mein Kommando. Sie arbeiten mit Hacke, Schaufel, Spaten, Besen, Gießkanne und Schubkarre unter meiner Aufsicht im Garten. Bestimmt habt Ihr uns mit unseren roten Zipfelmützen und den langen weißen Bärten schon entdeckt. Nein, nein, wir sind keine Weihnachtsmänner! Wir sind das sehr fleißige Völkchen der Gartenzwerge, das die Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren liebt.</p>
<p>Doch nun zurück zu mir und meinen Erlebnissen:<br />
Am frühen Morgen, wenn die Sonne aufgeht und viele von Euch noch schlummern, dann gehe ich auf leisen Sohlen im Garten umher.<span class="Apple-converted-space">  </span>Es herrscht noch ein gewisser Ruhemodus, den ich mit tiefen Atemzügen genieße und in mich aufnehme.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Irgendwie erscheint alles langsamer und friedlicher. Auch sind die lästigen Mücken noch nicht unterwegs, die nichts anderes im Sinn haben als uns mit ihren gemeinen Stichen zu ärgern und manchmal fast in den Wahnsinn treiben.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Langsam erwacht das Leben. Die Vögel beginnen ihr Konzert und zwitschern aus allen Bäumen und Sträuchern. Die Käferchen krabbeln aus ihren Verstecken und die Blumen öffnen ihre Blütenblätter, um sie der Sonne entgegenzurecken. Es dauert nicht lange, dann wuselt es in allen Ecken.<br />
Ja, so beginnt mein Tag. So war es immer, bis auf neulich:</p>
<p>Ich wunderte mich schon, als sie kamen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nanu?! Was ist denn jetzt los?“<br />
Fremde, die ich noch nie gesehen hatte. Sie schleppten alle möglichen Werkzeuge an, brachten Bretter und Stangen am Haus an, stiegen auf das Dach und machten überall in meiner heilen Welt Unordnung. Sie rannten kreuz und quer und ehe ich mich in Sicherheit bringen konnte, wurde ich angerempelt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hoppla!“, sagte eine Männerstimme. „Was steht denn hier rum?!“<br />
Ich geriet ins Schwanken und befürchtete schon mir alle Gliedmaßen zu brechen. Immerhin bin ich nicht mehr der Jüngste, da kann es ganz schnell zu einem Bruch kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Mir ist ganz schwindelig und bestimmt bin ich einer Ohnmacht nahe“, dachte ich ängstlich.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Plötzlich spürte ich, dass mich jemand unsanft ergriff und in die Höhe hob.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Halt! Hilfe!“, wollte ich schreien, doch ich brachte keinen Ton heraus.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So verfrachtete man mich in das Gartenhaus, bevor ich mich beschweren oder um Hilfe rufen konnte. Dort fand ich mich in einem Regal an der obersten Stelle wieder.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Und das bei meiner ausgeprägten Höhenangst“, jammerte ich leise vor mich hin.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich wagte mich nicht zu bewegen. Stocksteif stand ich da und schloss die Augen. Jetzt sah ich zwar nichts mehr, doch ich hörte fremde Stimmen und geschäftiges Treiben. Das machte mich neugierig. Diese Neugierde besiegte meine Höhenangst und so öffnete ich zuerst vorsichtig das eine Auge, dann auch noch das andere.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schade“, dachte ich enttäuscht.<br />
Unglücklicherweise hatte man mich so positioniert, dass ich nicht aus dem Fenster schauen konnte.<span class="Apple-converted-space">  </span>So konnte ich nicht feststellen, was da draußen vor sich ging. Es wurde gearbeitet, das war den Geräuschen und Stimmen zu entnehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Nach und nach erschienen alle meine Bekannten aus dem Garten und gesellten sich zu mir auf das Regal. Ich war nicht mehr allein und so gelang es mir in einen tiefen Schlaf zu fallen.<br />
Ich erwachte erst, als mich jemand an meiner roten Zipfelmütze packte. Mir wurde ein nasser Lappen ins Gesicht gedrückt und auch über meine Kleidung wurde feucht gewischt.<br />
„Hey!“, rief ich erschrocken aus. „Was soll das?“<br />
Da hörte ich die Stimme der Hausherrin:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„So, jetzt bist du wieder chic und nun suchen wir ein schönes Plätzchen für Dich, lieber Hermann.“<br />
Damit war ich einverstanden. Sie stellte mich auf den Rasen, direkt vor ein Blumenbeet. Ich atmete die warme Sommerluft tief ein und mich überfiel ein unbeschreibliches Glücksgefühl.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hier gehöre ich hin!“, hätte ich am liebsten aller Welt verkündet. „Hier fühle ich mich wohl! Hier bin ich Zuhause!“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So stehe ich nun wieder in meinem geliebten Garten und alles war wohl nur ein Alptraum. Schmetterlinge und Bienchen umringen mich, die Sonne kitzelt mich an meiner dicken Knollennase und der leichte Sommerwind pustet eine Ameise von meinem rechten Ohr. Von irgendwo trällert ein alter Schlager:<br />
„Schön ist es auf der Welt zu sein!“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Oder ist das mein eigener Ohrwurm?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tims-wunsch-und-dessen-auswirkungen/">Tim’s Wunsch</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/anton/">Anton</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Aufsatz</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/der-aufsatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 17:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Zahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Eva muss Hausaufgaben machen. Sie soll einen Aufsatz schreiben, aber das Thema gefällt ihr gar nicht. Die Lehrerin hat den Schülern einfach nur das Wort „Zahlen“ an die Tafel geschrieben und gesagt, dass sie ihre Fantasie spielen lassen sollen.  Jetzt sitzt Eva schon eine ganze Weile vor ihrer leeren Seite. Nichts, aber auch gar nichts will ihr einfallen, da kann sie sich ihr Gehirn noch so sehr zermartern. Doch plötzlich horcht sie auf, denn jemand betritt ihr Zimmer. „Ach Opa, du bist es“, sagt sie fast schon ein wenig erleichtert. „Gut, dass du kommst. Bestimmt kannst du mir helfen.“ „Um was geht es denn?“, erkundigt sich Opa Waldemar. „Hast du Probleme bei den Hausaufgaben?“ „Das kann man wohl sagen. Wir sollen einen Aufsatz schreiben, irgendetwas mit Zahlen.“ „Bei den Mathehausaufgaben könnte ich dir helfen, aber im Aufsatzschreiben war ich in der Schule nicht gerade eine Leuchte.“ Enttäuscht sieht Eva ihren Großvater an, doch bei seinem nächsten Satz beginnt sie zu strahlen. „Ich würde vorschlagen, wir machen einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Dann wird &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eva muss Hausaufgaben machen. Sie soll einen Aufsatz schreiben, aber das Thema gefällt ihr gar nicht. Die Lehrerin hat den Schülern einfach nur das Wort „Zahlen“ an die Tafel geschrieben und gesagt, dass sie ihre Fantasie spielen lassen sollen.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">J</span>etzt sitzt Eva schon eine ganze Weile vor ihrer leeren Seite. Nichts, aber auch gar nichts will ihr einfallen, da kann sie sich ihr Gehirn noch so sehr zermartern. Doch plötzlich horcht sie auf, denn jemand betritt ihr Zimmer.</p>
<p>„Ach Opa, du bist es“, sagt sie fast schon ein wenig erleichtert. „Gut, dass du kommst. Bestimmt kannst du mir helfen.“</p>
<p>„Um was geht es denn?“, erkundigt sich Opa Waldemar. „Hast du Probleme bei den Hausaufgaben?“</p>
<p>„Das kann man wohl sagen. Wir sollen einen Aufsatz schreiben, irgendetwas mit Zahlen.“</p>
<p>„Bei den Mathehausaufgaben könnte ich dir helfen, aber im Aufsatzschreiben war ich in der Schule nicht gerade eine Leuchte.“</p>
<p>Enttäuscht sieht Eva ihren Großvater an, doch bei seinem nächsten Satz beginnt sie zu strahlen.</p>
<p>„Ich würde vorschlagen, wir machen einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Dann wird der Kopf frei und du kannst hinterher besser denken.“</p>
<p>Eva und Opa Waldemar gehen in den nahegelegenen Stadtpark. Auf der Parkbank unter der großen Linde sitzt ein Mann, den Opa kennt und mit dem er ins Gespräch kommt. Eva steht dabei und hört zunächst ein wenig gelangweilt zu. Allerdings je besser sie hinhört, umso interessanter wird die Sache auch für sie.</p>
<p>„Ich musste jetzt unbedingt mal Zuhause raus und einfach nur alle Viere von mir strecken. Bei uns ist mir im Moment zu viel Trubel. Du weißt doch, dass meine Tochter und ihr Mann für ein paar Wochen bei uns zu Besuch sind.“</p>
<p>„Das ist schön!“, meint Opa Waldemar.</p>
<p>„Ja, vom Prinzip schon, aber es dreht sich immer nur um ein Thema. Die Schwangerschaft unserer Tochter ist Gesprächsthema Nummer eins.“</p>
<p>„Schön!“, sagt Evas Großvater wieder, aber zu mehr Worten bleibt ihm keine Zeit, denn sein Gesprächspartner redet nahezu ohne Luft zu holen weiter.</p>
<p>„Die Beiden erwarten Zwillinge. Der Arzt meinte sogar, dass alle guten Dinge drei wären und er könne noch nicht mit Gewissheit sagen, ob sich vielleicht doch noch ein drittes Baby hinter den zwei anderen versteckt hält. Das könne erst der nächste Ultraschall eindeutig klären.“</p>
<p>„Toll! Drillinge!“, entfährt es Eva.</p>
<p>„Das sagen meine Frau und der Rest der Familie auch“, erklärt Opas Bekannter. „Sie sind alle total aus dem Häuschen und mir kommt es so vor, als hätte keiner von ihnen noch seine fünf Sinne beieinander. Sie führen sich auf, als hätten sie einen Sechser im Lotto und scheinen alle auf Wolke sieben zu schweben.“</p>
<p>„Da solltest du dich jetzt mal schnell auf dein Fahrrad schwingen, das übrigens einen Achter im Vorderrad hat und schon mal eine Babypuppe kaufen, um dich im Windelwechseln zu üben.“</p>
<p>„Ach du grüne Neune!“, entfährt es Opas Bekanntem. „Dazu kriegen mich keine zehn Pferde!“<br />
Seltsamerweise radelt er nun allerdings recht flott in Richtung Kaufhaus.</p>
<p>Opa Waldemar kommt heute jedoch aus dem Staunen nicht heraus, denn Eva erklärt ihm:<br />
„Ich muss jetzt auch ganz schnell nach Hause! Mir schwirrt nämlich der Kopf voller Zahlen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Habt Ihr die Zahlen 1-10 in der Geschichte entdeckt?</p>
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		<title>Lottchens kalte Winterwelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 22:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[schlummern]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmer]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liege hier im mollig warmen Zimmer, auf meiner kuscheligen Decke , so wie immer. Gerade versuche ich ein Nickerchen zu machen, da kommt Frauchen auf so komische Sachen. Sie will unbedingt nach draußen gehen, obwohl dort der kalte Wind beginnt zu wehen. Sie sagt mir, der Himmel sei wundervoll blau, aber ich weiß, die Luft ist kein bisschen lau. Sie streichelt mir ganz zärtlich übers Fell, doch ich bin nicht dumm und kapiere es schnell. Ich soll mit nach draußen kommen, verrät ihr Blick, sie denkt ich kenne nicht diesen Trick. Mir ist die Welt da draußen einfach zu kalt, da frieren meine Pfötchen fest auf dem Asphalt. Nein ich bleibe hier, träume von der Sommerzeit, mit Maus und Käfer als meine leckere Mahlzeit. Was ist denn nun schon wieder passiert? Ich denke, ich bekomme den Kopf massiert. Nein, sie setzt mir auf ein schwarzes Mützchen, und sagt, ich soll machen keine Mätzchen. Das lasse ich mir nicht noch einmal sagen, so etwas kann ich nämlich gar nicht vertragen. Drum springe ich vom Sessel &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ich liege hier im mollig warmen Zimmer,<br />
auf meiner kuscheligen Decke , so wie immer.<br />
Gerade versuche ich ein Nickerchen zu machen,<br />
da kommt Frauchen auf so komische Sachen.</p>
<p style="text-align: center;">Sie will unbedingt nach draußen gehen,<br />
obwohl dort der kalte Wind beginnt zu wehen.<br />
Sie sagt mir, der Himmel sei wundervoll blau,<br />
aber ich weiß, die Luft ist kein bisschen lau.</p>
<p style="text-align: center;">Sie streichelt mir ganz zärtlich übers Fell,<br />
doch ich bin nicht dumm und kapiere es schnell.<br />
Ich soll mit nach draußen kommen, verrät ihr Blick,<br />
sie denkt ich kenne nicht diesen Trick.</p>
<p style="text-align: center;">Mir ist die Welt da draußen einfach zu kalt,<br />
da frieren meine Pfötchen fest auf dem Asphalt.<br />
Nein ich bleibe hier, träume von der Sommerzeit,<br />
mit Maus und Käfer als meine leckere Mahlzeit.</p>
<p style="text-align: center;">Was ist denn nun schon wieder passiert?<br />
Ich denke, ich bekomme den Kopf massiert.<br />
Nein, sie setzt mir auf ein schwarzes Mützchen,<br />
und sagt, ich soll machen keine Mätzchen.</p>
<p style="text-align: center;">Das lasse ich mir nicht noch einmal sagen,<br />
so etwas kann ich nämlich gar nicht vertragen.<br />
Drum springe ich vom Sessel herunter geschwind,<br />
denke nicht mehr an den dummen Winterwind.</p>
<p style="text-align: center;">Ich überlege, ich werde wohl umdisponieren<br />
und mal schnell durch den Garten marschieren.<br />
Zuvor muss Frauchen mir geben jetzt schnell,<br />
die feinen Leckerlies für mich ganz speziell.</p>
<p style="text-align: center;">Bitte, bitte öffne die Türe mir ganz weit,<br />
schnell, ich habe nämlich überhaupt keine Zeit.<br />
Mein Näschen riecht schon die gute frische Luft,<br />
das ist fürwahr ein ganz verlockender Duft.</p>
<p style="text-align: center;">Ich bin guter Dinge und gnädig auch,<br />
ich warte auf mein Frauchen vorne beim Strauch.<br />
Wollen wir machen einen Spaziergang gemeinsam?<br />
Dann bin ich hier nicht so einsam.</p>
<p style="text-align: center;">Ich trabe im Abstand vor Frauchen her,<br />
sie marschiert hinter mir her, na bitte sehr.<br />
Dann geht sie plötzlich um die nächste Ecke,<br />
und läuft eine ganz andere Strecke.</p>
<p style="text-align: center;">Frauchen lässt mich auf der Straße allein,<br />
nein, das kann und darf auf keinen Fall sein.<br />
Ich drehe mich um und renne schnell noch nach,<br />
rufe: Frauchen langsam! Gemach, gemach!</p>
<p style="text-align: center;">Sind wir endlich daheim angekommen,<br />
fühle ich mich ganz verfroren und benommen.<br />
Nun muss ich mich ausruhen auf meiner Decke,<br />
schlummere ein, bis man mich wecke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
<p style="text-align: center;">
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