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	<title>Koffer &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Er sieht rot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2021 10:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
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					<description><![CDATA[Während meines Studiums flog ich für einige Wochen nach England, um Land und Leute kennenzulernen. Am Londoner Bahnhof fragte ich einen jungen Mann, wo der Zug nach Bournemouth abfahren würde. Hilfsbereit nahm er mir sofort den Koffer ab und ging voraus. Ich fürchtete zwar er würde mit diesem flüchten, aber er führte mich zum betreffenden Gleis.  Schmunzelnd fragte er mich nach meiner Lieblingsfarbe. Meine Antwort hätte ich mir sparen können, denn ich stand mit rot gestreifter Bluse, roter Hose und roter Jacke vor ihm und meinen rotkarierten Koffer trug er in der Hand. Leider weiß ich nicht mehr, welche Schuhe ich trug. Rot?! &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Farbenspiel Der Rhododendronpark Wie aus dem Malkasten &#160; *Das Beitragsbild zeigt die Mecklenburgische Bäderbahn Molle, die zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan fährt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während meines Studiums flog ich für einige Wochen nach England, um Land und Leute kennenzulernen. Am Londoner Bahnhof fragte ich einen jungen Mann, wo der Zug nach Bournemouth abfahren würde. Hilfsbereit nahm er mir sofort den Koffer ab und ging voraus. Ich fürchtete zwar er würde mit diesem flüchten, aber er führte mich zum betreffenden Gleis.  Schmunzelnd fragte er mich nach meiner Lieblingsfarbe. Meine Antwort hätte ich mir sparen können, denn ich stand mit rot gestreifter Bluse, roter Hose und roter Jacke vor ihm und meinen rotkarierten Koffer trug er in der Hand. Leider weiß ich nicht mehr, welche Schuhe ich trug. Rot?!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/farbenspiel/">Farbenspiel</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-rhododendronpark/">Der Rhododendronpark</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/wie-aus-dem-malkasten/">Wie aus dem Malkasten</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*<em>Das Beitragsbild zeigt die Mecklenburgische Bäderbahn Molle, die zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan fährt. </em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Allseits bekannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 10:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Anziehungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[bekannt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>
		<category><![CDATA[Quote]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo Leute! Ich kenne Euch alle, den einen mehr und den anderen weniger. Auch Ihr kennt mich, denn Ihr habt alle schon Kontakt mit mir gehabt. Wenn ich ehrlich bin, dann kennt Ihr mich im Grunde genommen schon aus Kindheitstagen.  Trotzdem will ich Euch meinen Namen noch nicht verraten, aber ich werde Euch von mir erzählen, damit Ihr mich sozusagen enttarnen könnt: Ich kann alle haben. Das klingt eingebildet? Nein, das entspricht einfach nur den Tatsachen. Ich bin sehr direkt, nicht nur in der Beschreibung meines Ichs. Am Ende meiner Ausführungen werdet Ihr das selbst feststellen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich überwiegend männliche Fans habe, wobei die Frauenquote auch nicht schlecht ist. Ich arbeite allerdings daran sie noch weiter zu erhöhen. Mal gelingt mir das und manchmal auch nicht. Über kurz oder lang kann mir jedoch niemand widerstehen. Das erhöht somit meine Trefferquote.  Viele haben ein echtes Problem mit mir. Sie sind richtiggehend sauer auf mich. Andere schämen sich für mich. Ich bin ihnen unangenehm, weil ich ins Auge falle und Aufmerksamkeit auf &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallo Leute! Ich kenne Euch alle, den einen mehr und den anderen weniger. Auch Ihr kennt mich, denn Ihr habt alle schon Kontakt mit mir gehabt. Wenn ich ehrlich bin, dann kennt Ihr mich im Grunde genommen schon aus Kindheitstagen.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">T</span>rotzdem will ich Euch meinen Namen noch nicht verraten, aber ich werde Euch von mir erzählen, damit Ihr mich sozusagen enttarnen könnt:</p>
<p>Ich kann alle haben. Das klingt eingebildet? Nein, das entspricht einfach nur den Tatsachen. Ich bin sehr direkt, nicht nur in der Beschreibung meines Ichs. Am Ende meiner Ausführungen werdet Ihr das selbst feststellen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich überwiegend männliche Fans habe, wobei die Frauenquote auch nicht schlecht ist. Ich arbeite allerdings daran sie noch weiter zu erhöhen. Mal gelingt mir das und manchmal auch nicht. Über kurz oder lang kann mir jedoch niemand widerstehen. Das erhöht somit meine Trefferquote.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Viele haben ein echtes Problem mit mir. Sie sind richtiggehend sauer auf mich. Andere schämen sich für mich. Ich bin ihnen unangenehm, weil ich ins Auge falle und Aufmerksamkeit auf mich ziehe. Sie erklären mich dann zu ihrem Feind und wollen, dass ich verschwinde. Daran arbeiten sie mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Aber ihr Erfolg ist meist nur von kurzer Dauer. Ich bin nämlich nicht nur hartnäckig, sondern auch treffsicher. Deshalb tauche ich irgendwann und irgendwo wieder in ihrem Leben auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mein bester Freund heißt Hans. Er ist ein stattlicher, attraktiver Mann mittleren Alters, den ich schon sein ganzes Leben lang begleite. Zwischen uns herrscht eine Art magische Anziehungskraft. Er ist niemals böse mit mir. Meist nimmt er mich gelassen hin, häufig verführe ich ihn sogar zum Lachen. Auf jeden Fall kann ich für Gesprächsstoff sorgen.</p>
<p>Er hat mich auch schon mal völlig ignoriert. Aber dann weiß ich genau, was ich unternehmen muss, um mich bemerkbar zu machen. Ich hole mir einfach noch ein paar kleine Helferlein, die sich um mich herum versammeln. Dann fallen wir ihm schon auf. Notfalls macht ihn auch eine andere Person auf uns aufmerksam.</p>
<p>So, langsam muss ich zum Schluss kommen und die Beschreibung meines Wesens beenden. Doch ein paar Hinweise will ich Euch trotzdem noch geben.</p>
<p>Tipp Nr.1:</p>
<p>Obwohl ich die meiste Zeit des Tages am Werk bin, gibt es drei sogenannte Stoßzeiten, die eine Begegnung mit mir begünstigen, nämlich morgens, mittags und abends.</p>
<p>Tipp Nr. 2:</p>
<p>Das blütenweiße Hemd von Hans wirkt auf mich wie eine Einladung. Ich kann einfach nicht widerstehen. Und schwupp bin ich zur Stelle.</p>
<p>Tipp Nr. 3:</p>
<p>Neulich im Restaurant war es wieder soweit und ich konnte mich nicht zurückhalten. Da reichte ihm doch tatsächlich eine Kollegin lächelnd einen Stift und meinte:</p>
<p>„Den habe ich neuerdings immer in meiner Handtasche. Der hilft schnell mal gegen so ein kleines Mallheur.“</p>
<p>„Ich habe noch eine Schere<span class="Apple-converted-space">  </span>in meinem Aktenkoffer“, schlug ein anderer Kollege vor. „Damit ist er ganz sicher weg!“</p>
<p>„Na warte!“, dachte ich und schon hatte er das gleiche Problem auf seiner Krawatte sitzen. „Haha! Wer zuletzt lacht, lacht am besten! So schnell lasse ich mich nicht ausrotten!“</p>
<p>So, ich bin mir ziemlich sicher, inzwischen wisst Ihr alle, wer oder was ich bin. Wer immer noch nicht des Rätsels Lösung kennt, dem verrate ich meinen Namen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich bin:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">DER FLECK</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/waschmaschinengespraeche/">Waschmaschinengespräche</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/dumme-socke/">Dumme Socke</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/flie/">Flie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-converted-space">  </span></p>
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		<title>Tollpatschigkeit</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/tollpatschigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 21:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenschein]]></category>
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					<description><![CDATA[Horst ist in Eile, er muss noch zu einer Behörde und einige Unterlagen abgeben. Er packt alles in seinen Aktenkoffer und eilt mit einem kurzen Gruß, den er seiner in der Küche hantierenden Frau zuwirft, zur Haustür hinaus. Noch bevor er seinen Kofferraum aufmachen kann, muss er allerdings nochmal zurück, weil er etwas vergessen hat. Er stellt seinen Aktenkoffer achtlos ab und geht ins Haus. Zwei Minuten später schließt er die Wagentür auf, schwingt sich auf den Fahrersitz, lässt das Auto an und stößt nach hinten, um rückwärts aus der Ausfahrt zu fahren. „Oh nein!“, denkt er erschrocken, als er bemerkt, dass sein Hinterrad über eine Erhöhung rollt. „Was war denn das? Ich habe doch hoffentlich nicht Nachbars Katze überfahren!?“ Automatisch bremst er und haut dann spontan den Vorwärtsgang rein, was jedoch bewirkt, dass das Rad wiederum über dieses Etwas rollt. „Oh Gott! Lass es bitte nicht Minka sein!“, durchfährt es seine Gedanken. Horst reißt die Autotür auf, stürzt panisch nach hinten und bückt sich. „Das war wohl noch mal Glück im Unglück!“, entfährt es &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Horst ist in Eile, er muss noch zu einer Behörde und einige Unterlagen abgeben. Er packt alles in seinen Aktenkoffer und eilt mit einem kurzen Gruß, den er seiner in der Küche hantierenden Frau zuwirft, zur Haustür hinaus. Noch bevor er seinen Kofferraum aufmachen kann, muss er allerdings nochmal zurück, weil er etwas vergessen hat. Er stellt seinen Aktenkoffer achtlos ab und geht ins Haus.</strong></p>
<p><span class="dropcap">Z</span>wei Minuten später schließt er die Wagentür auf, schwingt sich auf den Fahrersitz, lässt das Auto an und stößt nach hinten, um rückwärts aus der Ausfahrt zu fahren.<br />
„Oh nein!“, denkt er erschrocken, als er bemerkt, dass sein Hinterrad über eine Erhöhung rollt. „Was war denn das? Ich habe doch hoffentlich nicht Nachbars Katze überfahren!?“<br />
Automatisch bremst er und haut dann spontan den Vorwärtsgang rein, was jedoch bewirkt, dass das Rad wiederum über dieses Etwas rollt.<br />
„Oh Gott! Lass es bitte nicht Minka sein!“, durchfährt es seine Gedanken.<br />
Horst reißt die Autotür auf, stürzt panisch nach hinten und bückt sich.<br />
„Das war wohl noch mal Glück im Unglück!“, entfährt es ihm als er sieht, was da unter den Reifen geraten ist. Vor Erleichterung, aber auch über seine eigene Tollpatschigkeit beginnt er zu lachen. Seine Frau, die nun vor der Haustür erscheint, stimmt in sein Lachen mit ein, als sie erkennt, was ihr Mann unter dem Auto hervorzaubert. Frustriert und amüsiert zugleich hält er nämlich seinen verbeulten und plattgedrückten Aktenkoffer hoch.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Später auf dem Amt bekommt er nur mit roher Gewalt das Schloss des Koffers auf und erntet von allen Umstehenden großes Gelächter. Auch Bauer Sonnenschein, den Horst gegen Mittag zufällig an der Dönerbude auf dem großen Parkplatz trifft, kann sich vor Lachen kaum halten.<br />
„Wie kann man nur so tollpatschig sein?! Du musst heute Abend beim Stammtisch unbedingt das Corpus Delicti mitbringen und deine Geschichte zum Besten geben. Die anderen werden sich vor Lachen biegen. Mir tut ja auch schon der Bauch weh“, meint Bauer Sonnenschein. „Aber jetzt muss ich schnell weiter. Ich will nachher noch mit dem Traktor Brennholz holen. &#8211; Also dann bis heute Abend! Es wird bestimmt lustig!“<br />
„Und ob der Abend lustig wird, allerdings auf meine Kosten“, denkt sich Horst. „Naja, so ist es eben im Leben. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!“<br />
Am Abend kommt Bauer Sonnenschein beim Stammtisch mitten in eine fröhliche Runde hinein. Er hat sich tüchtig beeilen müssen, denn die Sache mit dem Brennholz hatte doch länger gedauert als gedacht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hast du schon gehört, was Horst heute angestellt hat? Das kann auch nur ihm passieren!“, fragt sein Kumpel Klaus und will auch schon erzählen.<br />
„Ja, ja!“, sagt Bauer Sonnenschein kurz angebunden, gibt per Zeichensprache dem Wirt zu verstehen, dass er gerne ein Bier möchte und legt gedankenverloren sein Handy auf den Tisch.<br />
„Ist dir wohl runtergefallen“, meint Klaus und nimmt das Handy in die Hand, um die „Spider-App“, die das Display ziert, besser betrachten zu können.<br />
„Ist mir aus der Hosentasche gefallen“, sagt Bauer Sonnenschein kleinlaut.<br />
Inzwischen ist die Unterhaltung und das Lachen der anderen verstummt und alle begutachten den Schaden am Handy.<br />
„Funktioniert es noch?“, fragt Thomas.<br />
Bauer Sonnenschein nickt und nimmt einen heftigen Schluck aus dem Bierglas. „Du hast mich doch vorhin angerufen und wir haben miteinander telefoniert.“<br />
„Aber was hast du denn mit der Rückseite gemacht?, will jetzt auch Michael wissen. „Da sind so komische Kratzer und Eindrücke drauf, &#8211; ist dir wohl nicht zum ersten Mal runtergefallen?!“<br />
„Doch, schon, aber…“<br />
„Jetzt rück schon raus mit der Sprache“, ermutigt Horst seinen Freund. „Ich habe dir mein Missgeschick auch berichtet.“<br />
„Ich sag doch, es ist mir irgendwann heute Nachmittag aus der Hosentasche gerutscht.“<br />
„Auf die Vorder- oder auf die Rückseite? Jetzt lass dir nicht die Würmer einzeln aus der Nase ziehen“, mischt sich Thomas ein.<br />
„Auf die Rückseite. Allerdings auf einen Kiesuntergrund“, gibt Bauer Sonnenschein zu.<br />
„Das erklärt die Kratzer, aber nicht die Eindrücke und die Spider-App auf der Vorderseite“, gibt Thomas nicht auf.<br />
„Okay, okay, ich gebe alles zu!“, beginnt Bauer Sonnenschein mit einem zerknirschten Gesicht. „Ich habe es nicht gleich bemerkt. Erst als Thomas mich angerufen hat und durch das Klingeln habe ich es auf dem Kiesweg gefunden. Es lag direkt vor dem Traktor, allerdings nachdem …“<br />
„…du bereits einmal mit dem Traktor drüber gefahren warst?!“, meint Klaus grinsend.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„…zweimal“, korrigiert Bauer Sonnenschein.<br />
„Soviel zum Thema Tollpatschigkeit!“, klatscht Klaus fröhlich in die Hände.<br />
Fast unmerklich nickt Bauer Sonnenschein und zieht alle Lacher auf sich. *</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Man glaubt es kaum, aber für diese Geschichte gaben mir zwei Ereignisse aus unserem Freundeskreis die Vorlage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tickt-ihr-noch-richtig/">Tickt Ihr noch richtig</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/besuch-bei-tante-else-und-onkel-emil/">Besuch bei Tante Else und Onkel Emil</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/onkel-emil-und-der-pfeil-des-amor/">Onkel Emil und der Pfeil des Amors</a></p>
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		<title>Auf großer Fahrt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/auf-grosser-fahrt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2017 18:15:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[Muse]]></category>
		<category><![CDATA[Rücksitz]]></category>
		<category><![CDATA[Zöpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir waren jetzt nicht gerade auf großer Fahrt, nur auf einer kleinen, bei der mir die große Fahrt einfiel. Klingt irgendwie kompliziert, oder? Ist es aber eigentlich gar nicht. Um Euch das zu erklären, fange ich am besten von vorne an. Nein, ich zäume das Pferd von hinten auf und somit fange ich bei unserer Fahrt am letzten Freitag nach Berlin an: „Wir haben ganz vergessen etwas zum Trinken mitzunehmen“, meint mein Mann, während er den Blinker auch schon nach rechts setzt, um auf den Parkplatz abzubiegen. „Spring doch bitte mal rein und vielleicht haben sie auch noch von den leckeren belegten Baguette.“ So komme ich ein paar Minuten später wieder voll beladen heraus. Da ich keine Tasche dabei habe, balanciere ich alles auf meinen beiden vor dem Körper verschränkten Armen. Jetzt ist allerdings guter Rat teuer, denn ich habe keine Hand mehr frei, um die Autotür zu öffnen. Von meinem Göttergatten kann ich auch keine Hilfe erwarten, denn er bemerkt mein Kommen anscheinend gar nicht, da er in ein Telefongespräch vertieft ist. Mir bleibt &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir waren jetzt nicht gerade auf großer Fahrt, nur auf einer kleinen, bei der mir die große Fahrt einfiel. Klingt irgendwie kompliziert, oder? Ist es aber eigentlich gar nicht. Um Euch das zu erklären, fange ich am besten von vorne an. Nein, ich zäume das Pferd von hinten auf und somit fange ich bei unserer Fahrt am letzten Freitag nach Berlin an:</strong><br />
<span class="dropcap">„W</span>ir haben ganz vergessen etwas zum Trinken mitzunehmen“, meint mein Mann, während er den Blinker auch schon nach rechts setzt, um auf den Parkplatz abzubiegen. „Spring doch bitte mal rein und vielleicht haben sie auch noch von den leckeren belegten Baguette.“<br />
So komme ich ein paar Minuten später wieder voll beladen heraus. Da ich keine Tasche dabei habe, balanciere ich alles auf meinen beiden vor dem Körper verschränkten Armen. Jetzt ist allerdings guter Rat teuer, denn ich habe keine Hand mehr frei, um die Autotür zu öffnen. Von meinem Göttergatten kann ich auch keine Hilfe erwarten, denn er bemerkt mein Kommen anscheinend gar nicht, da er in ein Telefongespräch vertieft ist. Mir bleibt nichts anderes übrig, als eine der Flaschen auf das Autodach zu stellen. Und genau in diesem Moment erwischt mich die Erinnerung. Sie hat mich vollkommen fest im Griff und lässt mich auch nach dem Einsteigen nicht mehr los. Ich will sie unbedingt loswerden, aber dazu muss ich sie jemand mitteilen. Nur gut, dass Peter sein Telefonat noch vor der Weiterfahrt beendet und mir damit die Gelegenheit für mein dringendes Mitteilungsbedürfnis bietet.<br />
„Ich habe doch eben gerade die Flasche auf dem Autodach abgestellt. Das hast du doch sicher gesehen.“<br />
„Nö! Wieso, was ist daran so interessant?“, fragt er mich und fährt auf die Autobahn auf.<br />
„Das hat mich an meine Kindheit erinnert.“<br />
„Upps! Und schon hast du wieder eine neue Geschichte.“<br />
„Könnte sein“, grinse ich vor mich hin. „Willst du solange warten oder soll ich dir meine Erinnerung gleich erzählen?“, frage ich ihn hoffnungsvoll.<br />
„Ich denke, es wird besser sein, wenn du mir alles jetzt und sofort erzählst, denn sonst platzt du noch. Das merke ich dir doch an!“<br />
Mein Mann scheint mich gut zu kennen, denn er hat mit seiner Vermutung genau ins Schwarze getroffen.<br />
„Also,“ hole ich tief Luft. „Meine Eltern und ich sind doch in meiner Kindheit jedes Jahr nach Rottach-Egern an den Tegernseer gefahren und haben dort die Großtante und die Oma meines Vaters besucht. Genauer gesagt: Tante Ritsch und meine Oma-Ur. Da wir die Strecke über Nürnberg gefahren sind und dies für uns so ziemlich die Hälfte der Fahrt bedeutete, machten wir immer auf dem Rastplatz Nürnberg-Feucht eine Pause. Und jedes Mal erzählte meine Mutter mir die selbe Geschichte.“<br />
„Die du mir jetzt zum Besten gibst!“, erkennt mein Peter vollkommen richtig.<br />
„Ich war ein kleines Mädchen mit langen Zöpfen, die ich noch nicht selbst flechten konnte. Wir waren mitten in der Nacht losgefahren und ich wurde sozusagen direkt aus dem Schlaf gerissen. Ich hatte also ungekämmt auf dem Rücksitz Platz genommen, wo ich vermutlich auch noch ein bisschen weiter geschlafen habe. Somit war ich sichtlich verwuschelt. Meine Mutter kämmte mir auf dem Rastplatz die langen Haare und machte mir wieder zwei schöne Zöpfe. Immerhin sollte ich chic und ordentlich vor unsere Verwandtschaft treten.“<br />
„Ich verstehe aber noch nicht so ganz den Zusammenhang mit der Flasche von vorhin“, wundert sich Peter.<br />
„Ganz einfach. Sie hat die Bürste auf das Autodach gelegt und sie komplett vergessen. Erst auf der Autobahn ist es ihr wieder eingefallen. Mein Vater hat zwar bei der nächsten Möglichkeit angehalten und nachgesehen, aber von der Bürste fehlt bis zum heutigen Tag jegliche Spur. Wahrscheinlich ist sie schon auf dem Rastplatz beim Ausparken von uns unbemerkt vom Dach gerutscht.“<br />
„Wahrscheinlich!“, pflichtet mir mein Mann bei. „Aber ich kann deine Geschichte noch toppen.“<br />
Da ich nicht weiß, worauf er hinaus will, entfacht er natürlich meine Neugierde.<br />
„Du kennst doch P., meinen ehemaligen Arbeitskollegen.“<br />
Da ich schweigend nicke, führt er gleich seine Erzählung weiter aus.<br />
„Als wir an der Uni gemeinsam promoviert haben, kam er eines Tages mit einem total verbeulten Aktenordner zur Arbeit. Auf unsere Nachfrage hin, was er denn angestellt hätte, erklärte er uns, dass er in der Hektik des Gefechtes versehentlich seine Aktentasche überfahren hatte. Diese hatte er auch hinten auf das Auto gelegt, vergessen und als sie beim Rangieren und Rückwärtsfahren herunter rutschte, geriet sie unter die Räder.“<br />
„Hihi, so schnell geht es!“, lache ich. „Und schon hat sie mich wieder geküsst!“, füge ich hinzu.<br />
„Wer hat dich geküsst?“, will Peter nun leicht verwirrt wissen.<br />
„Na, die Muse!“</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Das Blau des Himmels</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/das-blau-des-himmels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 10:22:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrede]]></category>
		<category><![CDATA[blau]]></category>
		<category><![CDATA[Geigen]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[holen]]></category>
		<category><![CDATA[Hölle]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Ungerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Willen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwirn]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee zu dieser Geschichte wurde an einem schönen Sommertag geboren. Ich lag auf einem Liegestuhl und hatte die Augen geschlossen. Als ich sie öffnete, blickte ich zwischen zwei Sonnenschirmen hindurch direkt in den Himmel. Ich konnte meinen Blick nicht abwenden, denn dieses Himmelblau faszinierte mich und nahm mich in seinen Bann. Und plötzlich fielen sie mir ein, die vielen verschiedene Redewendungen, die wir dem Himmel gewidmet haben. Dem Himmel sei Dank für unsere facettenreiche Sprache. Ihr kennt diese Redewendungen und Aussprüche alle und wahrscheinlich habt ihr sie im Laufe des Lebens auch schon selbst benutzt. „Also“, so dachte ich mir, „lass mich daraus eine kleine Geschichte basteln.“ Und hier ist sie: Tina schwang sich auf ihr Rad und fuhr zu ihrer Freundin Suse. Die Beiden verband nicht nur eine lange und innige Freundschaft, immerhin nannten sie sich schon seit Schultagen Freundinnen, sondern sie hatten auch beruflich einen gemeinsamen Weg eingeschlagen. Seit einem Jahr hatten sie ein kleines Geschäft. Tina war Goldschmiedin und sie hatte schon immer davon geträumt sich selbständig zu machen. Doch alleine &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Idee zu dieser Geschichte wurde an einem schönen Sommertag geboren. Ich lag auf einem Liegestuhl und hatte die Augen geschlossen. Als ich sie öffnete, blickte ich zwischen zwei Sonnenschirmen hindurch direkt in den Himmel. Ich konnte meinen Blick nicht abwenden, denn dieses <em>Himmelblau</em> faszinierte mich und nahm mich in seinen Bann. Und plötzlich fielen sie mir ein, die vielen verschiedene Redewendungen, die wir dem Himmel gewidmet haben. <em>Dem Himmel sei Dank</em> für unsere facettenreiche Sprache. Ihr kennt diese Redewendungen und Aussprüche alle und wahrscheinlich habt ihr sie im Laufe des Lebens auch schon selbst benutzt. „Also“, so dachte ich mir, „lass mich daraus eine kleine Geschichte basteln.“ Und hier ist sie:</strong></p>
<p><span class="dropcap">T</span>ina schwang sich auf ihr Rad und fuhr zu ihrer Freundin Suse. Die Beiden verband nicht nur eine lange und innige Freundschaft, immerhin nannten sie sich schon seit Schultagen Freundinnen, sondern sie hatten auch beruflich einen gemeinsamen Weg eingeschlagen. Seit einem Jahr hatten sie ein kleines Geschäft. Tina war Goldschmiedin und sie hatte schon immer davon geträumt sich selbständig zu machen. Doch alleine fehlte ihr der Mut. Suse war Schneiderin und unter ihren Händen entstanden die schönsten Kleider, die man sich nur denken konnte. Ihre schwingenden, rauschenden Abend- und Sommerkleider riefen immer und überall Begeisterung hervor. Gemeinsam mit Tinas ausgefallenen Schmuckkreationen waren sie einfach umwerfend. So wagten sie vor zwei Jahren den Schritt in die Selbständigkeit. Sie hatten <strong>Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt</strong>, um sich ihren Traum zu erfüllen. Der Anfang war schwer, manchmal waren sie <strong>himmelhoch jauchzend</strong> und dann wieder zu Tode tief betrübt. Doch jetzt lief der Laden. Sie verdienten keine Millionen, denn <strong>Geld und</strong> <strong>Erfolg regnet es </strong>bekanntlich<strong> nicht vom Himmel</strong>. Aber es reichte, um Beide zu ernähren und auch noch um monatlich eine Kleinigkeit zurückzulegen.<br />
„Du, heute ist in der Stadt Flohmarkt. Lass uns mal hinfahren. Ich finde es <strong>himmlisch</strong> in alten Dingen zu kramen und in vergangenen Zeiten zu schwelgen. Diese alten Sachen erzählen soviel über ihre Besitzer“, schlug Tina ihrer Freundin vor.<br />
Der Flohmarkt war recht groß, er führte durch die gesamte Innenstadt und zog viele Besucher an. Tina und Suse schlenderten von Stand zu Stand, bis Suse plötzlich einen kleinen Koffer entdeckte. Es war ein alter Lederkoffer und sah schon sehr mitgenommen aus. Sicherlich hatte er einst seinem Besitzer auf vielen Reisen gute Dienste geleistet. Kratzer und Narben zierten ihn und machten ihn erst interessant.<br />
„Schau mal“, flüsterte Suse fast ehrfürchtig in Tinas Richtung. „Stell ihn dir in unserem Schaufenster vor: Ein Sommerkleid aus <strong>himmelblauem</strong> fließenden Stoff auf den geöffneten Koffer gelegt und davor einige Deiner Schmuckstücke drapiert, das müsste doch einfach nur <strong>himmlisch</strong> aussehen.“<br />
„Ja, lass ihn uns kaufen!“, meinte Tina ebenfalls begeistert.<br />
So wurden die beiden Frauen stolze Besitzer eines alten zerschlissenen und leeren Lederkoffers. Bewaffnet mit Schuhcreme und Tüchern gingen sie schon am nächsten Tag an die Arbeit, um das alte Stück wieder auf Vordermann zu bringen.<br />
„Komm mal schnell her, Tina!“, rief Suse plötzlich aus. „Ich glaube hier ist ein doppelter Boden drin!“<br />
Tatsächlich ließ sich der Boden an einer Ecke leicht anheben, doch mit den Jahren hatte er sich verzogen und verkantete sich nun. Ganz vorsichtig und behutsam schafften es die beiden Frauen jedoch, ihn zu lösen. Darunter verbarg sich eine Vertiefung von etwa zwanzig mal zwanzig Zentimetern. Und hierin lag ein kleines unscheinbares Buch. Die Blätter waren schon vergilbt und über und über mit einer zierlichen weibliche Handschrift bedeckt.<br />
„Du ich glaube wir haben ein altes Tagebuch gefunden“, rief Tina aufgeregt aus.<br />
„Kannst du diese alte Schrift denn lesen? So hat man noch zu Urgroßmutters Zeiten geschrieben.“<br />
„Lass es uns einfach gemeinsam versuchen“, beschloss Tina und blätterte ehrfürchtig die Seiten um. An einem Eintrag aus dem Jahre 19… (die letzten beiden Ziffern waren nicht mehr zu erkennen) blieben sie hängen:<br />
„Mein liebes Tagebuch“, lasen sie und stellten fest, dass es gar nicht so einfach war diese Schrift zu entziffern.<br />
„Du bist mir in all den zurückliegenden Jahren immer ein treuer Begleiter gewesen. Ich habe mit dir gar manche glückliche Stunde geteilt, aber dir auch meinen Kummer anvertraut. So will ich mir auch heute alles von der Seele schreiben, was mich bewegt.<br />
Bis vor ein paar Wochen <strong>hing</strong> für mich <strong>der Himmel</strong> noch <strong>voller Geigen</strong>. Karl und ich hatten uns gefunden und waren so glücklich miteinander. Wir <strong>schwebten</strong> den ganzen Sommer über <strong>im siebten Himmel</strong>. Unser Glück schien perfekt und wir machten schon Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Er wollte mir <strong>den Himmel zu Füßen legen</strong> und mir <strong>die Sterne vom Himmel holen</strong>. Er <strong>versprach mir das Blaue vom Himmel</strong>. Doch dann änderte sich plötzlich alles. Karl ließ mich auf einmal links liegen. Er hatte nur noch Augen für die schöne Neue. Es hatte ihn <strong>wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen</strong>. Er sprach nur noch von ihr. Wenn wir die wenigen gemeinsamen und immer weniger werdenden Stunden miteinander verbrachten, <strong>lobte und hob er sie mit seinen Worten in den Himmel</strong>. Plötzlich hatte er kaum noch Zeit für mich. Immer wieder hatte er <strong>eine </strong>andere<strong> zum Himmel stinkende Ausrede</strong>, warum wir uns nicht treffen konnten. Und immer öfter traf ich ihn zufällig mit ihr an. Er strahlte dann jedesmal über das ganze Gesicht und man konnte seinen Stolz auf die Neue in seinen <strong>himmelblauen</strong> Augen lesen. Ich stand neben ihm und er streichelte und liebkoste sie zärtlich. Seine Augen leuchteten <strong>wie die Sterne am Himmelszelt</strong>. Während er mit ihr <strong>im siebten Himmel </strong>zu<strong> schweben</strong> schien,<strong> trübte sich </strong>für mich<strong> der Himmel ein</strong>. Es war <strong>eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit</strong>, so fand ich. Über mir <strong>stürzte der Himmel ein</strong> und ich ging durch die Hölle.“<br />
An dieser Stelle hielt Tina mit dem Lesen inne und wischte sich eine die Wange herunter kullernde Träne weg.<br />
„Typisch Mann!“, meinte sie. Sie versprechen Dir alles Mögliche und dann kommt die Nächste, dann <strong>lügen </strong>sie dir<strong> das Blaue vom Himmel herunter</strong> und plötzlich bist du Luft für sie.“<br />
„Warte mal!“, sagte Suse. „Lies doch mal weiter, ich kann das gerade nicht richtig entziffern, es ist ein bisschen verwischt, gerade so als sei eine Träne darüber gelaufen. Wahrscheinlich hat die Verfasserin des Tagebuchs geweint.“<br />
„Wundert dich das?“, fragte Tina und versuchte dann aber das zu entziffern, was nur noch als ein Hauch erkennbar war:<br />
„<strong>Der Himmel weiß, was noch alles passiert wäre</strong>, hätte ich mich nicht mit den Tatsachen abgefunden und reagiert. ‚<strong>Um Himmels Willen, </strong>so sei es denn‘, dachte ich mir, streichelte sie ebenfalls und schwang mich mutig auf den Sitz hinter meinen Karl, um mit ihm und seiner geliebten Maschine davonzubrausen.“<br />
„Ein Motorrad!“, Tina und Suse lachten erleichtert auf.<br />
Gerade wollte Suse umblättern, um den nächsten Eintrag zu lesen, da ging die Türglocke, eine neue Kundin betrat das Geschäft und ließ die beiden Freundinnen sozusagen <strong>vom Himmel wieder auf die Erde fallen…</strong></p>
<p><strong>Kurzer Nachtrag:</strong><br />
Gerade als ich mir diese Geschichte auf meiner Sonnenliege ausgedacht hatte, hörte ich mit einem lauten Knall das Zusammenbrechen eines Liegestuhles und den Aufschrei meines Mannes:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>„Himmel, A…. und Zwirn!“</strong></p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/der-lange-weg-nach-hause/">Der lange Weg nach Hause</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/auf-umwegen-ans-ziel/">Auf Umwegen ans Ziel</a></p>
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		<title>Zotti im Weihnachtsland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2015 05:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Christkind]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[Rutschbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Teddybär]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsland]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnt Ihr Euch noch an Brummbär Max und seine Familie erinnern? Zusammen mit seiner lieben Bärenfrau hat er zwei Kinder. Ein Mädchen und einen Jungen: Sandy und Andy heißen sie. Zotti ist ein guter Freund der Beiden und von ihm und seinem großen Abenteuer will ich Euch heute erzählen. Zotti ist den ganzen Tag über schon total aufgeregt, denn sein Freund Andy hat ihm gesagt, dass es nun nicht mehr lange dauert und dann ist Weihnachten. Der kleine Teddybär kann an nichts anderes mehr denken. Er will unbedingt den Weihnachtsmann und das Christkind kennenlernen. Und auf die Geschenke freut er sich ebenso wie ein Menschenkind. Gemeinsam mit Andy und Sandy hat er einen Wunschzettel verfasst. Er wünscht sich einen Koffer. Wofür ein Teddybär einen Koffer braucht?, fragt ihr. Na, ein Koffer ist ein tolles Ding, denn darin kann man eine Menge Dinge verstauen. Nicht nur, wenn man auf Reisen geht. Er lässt sich beispielsweise ganz hervorragend als eine Art Schatztruhe verwenden. Alles was Zotti gefällt und was er irgendwo gefunden oder gesammelt hat, soll in &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Könnt Ihr Euch noch an Brummbär Max und seine Familie erinnern? Zusammen mit seiner lieben Bärenfrau hat er zwei Kinder. Ein Mädchen und einen Jungen: Sandy und Andy heißen sie. Zotti ist ein guter Freund der Beiden und von ihm und seinem großen Abenteuer will ich Euch heute erzählen.</strong><br />
<span class="dropcap">Z</span>otti ist den ganzen Tag über schon total aufgeregt, denn sein Freund Andy hat ihm gesagt, dass es nun nicht mehr lange dauert und dann ist Weihnachten. Der kleine Teddybär kann an nichts anderes mehr denken. Er will unbedingt den Weihnachtsmann und das Christkind kennenlernen. Und auf die Geschenke freut er sich ebenso wie ein Menschenkind. Gemeinsam mit Andy und Sandy hat er einen Wunschzettel verfasst. Er wünscht sich einen Koffer. Wofür ein Teddybär einen Koffer braucht?, fragt ihr. Na, ein Koffer ist ein tolles Ding, denn darin kann man eine Menge Dinge verstauen. Nicht nur, wenn man auf Reisen geht. Er lässt sich beispielsweise ganz hervorragend als eine Art Schatztruhe verwenden. Alles was Zotti gefällt und was er irgendwo gefunden oder gesammelt hat, soll in diesen Koffer, denn alle diese Dinge sind ganz viele kleine Erinnerungen. Wenn er dann irgendwann einmal ein alter Zottibär ist und mit seinen Enkelbärenkindern zusammensitzt, dann will er diesen tollen Koffer öffnen und ihnen viele spannende Geschichten aus seinem Leben erzählen.<br />
Zotti ist total in Gedanken versunken. Er sieht diesen Koffer vor seinem geistigen Auge und auf einmal passiert etwas, das er sich nicht erklären kann.<br />
Dieser Koffer spricht zu ihm. Ja, er kann reden. Zotti hört es ganz deutlich.<br />
„Komm setz dich hinein und flieg mit mir durch die Lüfte!“<br />
Zotti reibt sich die Augen und tatsächlich da steht ein brauner kleiner Koffer, der gerade so groß ist, dass er hinein passt.<br />
Zotti wackelt mit seinen schönen Bärenohren, denn es kann nicht sein, dass ein Koffer spricht. Bestimmt hat er sich das alles nur eingebildet. Doch da hört er die helle Stimme wieder:<br />
„Mach schon, setz dich hinein und ich zeig dir das Weihnachtsland!“<br />
Das lässt sich Zotti kein zweites Mal mehr sagen. Husch, sitzt er inmitten dieses Koffers. Aber nicht nur das. Der Koffer setzt sich in Bewegung und schwebt mit ihm davon. Hoch zu den Wolken schwebt er. Fast glaubt Zotti, er könne sie fangen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2388 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-300x200.jpg" alt="1200px-viele Wolken" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Er schaut hinunter zur Erde, wo alles immer kleiner wird und aussieht, als sei alles nur Spielzeug. Er fliegt über Länder und Meere. Ein bisschen bange ist ihm schon. Auch kalt ist es hier oben. Kälter als er es von der Erde kennt. Und ein tüchtiger Wind weht, so dass sein Koffer hin und her schaukelt.<br />
Gerade denkt Zotti: „Ich habe Angst, dass ich rausfalle und ganz tief nach unten auf die Erde plumpse!“<br />
Doch da kitzelt ihn etwas an der Nasenspitze und Zotti muss niesen.<br />
„Hallo kleiner Geselle!“, hört er eine Stimme.<br />
„Wer bist du?“, fragt Zotti in die unendliche Weite hinein.<br />
„Ich bin ein Sonnenstrahl und mich hat die Sonne zu dir geschickt!“<br />
Zotti schaut noch weiter nach oben und erkennt das Sonnenlicht.<br />
„Wenn du an meinem Strahl hinunterrutscht, dann landest du ganz sanft wieder auf der Erde und genau dort, wo du hin möchtest!“<br />
Na, das ist doch was für Zotti, denn das Rutschbahnrutschen hat er schon immer geliebt.<br />
„Halt dich gut fest und mach die Augen zu, denn jetzt wird es ganz rasant nach unten gehen. Aber hab keine Angst, ich halte dich sicher fest. Es kann dir nichts passieren.“<br />
Und wie schnell das geht! So schnell ist Zotti noch nie gerutscht. Er jauchzt vor Vergnügen. Hui! Immer schneller und immer tiefer rutscht er den Sonnenstrahl entlang.<br />
„Achtung!“, hört er die Stimme rufen.<br />
Plumps! Zotti ist mitsamt seines Koffers gelandet. Er blickt sich verwundert um. Wo ist er nur? Wollte er nicht in das Weihnachtsland? Hier ist es warm, nein es ist richtig heiß. Aber im Weihnachtsland muss es doch kalt sein und Schnee liegen. Aber hier ist kein Schnee, nur ein großer Platz und ganz viele Menschen und viele, viele Lichter. Er ist mitten in Bangkok gelandet, das liegt in Thailand und gehört zu Südostasien. Zotti ist also viele tausend Kilometer von seiner Heimat entfernt.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2376 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-300x200.jpg" alt="1200px-BKK" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Er steigt aus seinem Koffer, klappt ihn zu und marschiert mit dem Koffer in die Menschenmenge hinein. Er will wissen, was hier los ist.<br />
Und dann sieht er ihn.<br />
Ein riesiger und bunt geschmückter Weihnachtsbaum steht vor ihm. Zotti muss den Kopf ganz tief in den Nacken legen, um bis zu seiner Spitze hinauf schauen zu können. Tausende bunte Lichter erhellen diesen wunderschönen Baum.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2377 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-300x200.jpg" alt="1200px-Weihnachtsbaum" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Zotti dreht sich vor Freude im Kreis. Er ist tatsächlich im Weihnachtsland, allerdings in einem Weihnachtsland ohne Schnee. Vielleicht gibt es ja viele verschiedene Weihnachtsländer, aber das ist Zotti jetzt egal, denn rund um ihn herum sind Weihnachts- und Schneemänner, kleine und große Engelchen. Dort drüben steht ein großer Schlitten mit Rentieren davor und genau gegenüber ein tolles Lebkuchenhaus.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2378 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-300x200.jpg" alt="1200px-Lebkuchenhaus" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Zotti geht auf das Häuschen zu und trifft auf die zwei Bärenkinder Tino und Tina, die ihn freudig begrüßen.<br />
„Hallo Brummi! Was machst du denn hier, hast du heute deinen freien Tag?“<br />
„Brummi? Ich bin Zotti und zum ersten Mal hier im Weihnachtsland!“<br />
„Ach, das glaub ich jetzt aber nicht. Du willst dich doch nur über uns lustig machen!“<br />
„Nein, ganz sicher nicht. Ich kenne euch doch nicht einmal!“, beteuert Zotti und setzt das unschuldigste Gesicht auf, das er nur machen kann.<br />
„Jetzt hör aber auf, wir kennen dich doch. Gestern waren wir doch gemeinsam beim Weihnachtskonzert, als die Engelchen gesungen haben.“<br />
„Nein, ich schwöre euch, ich bin Zotti!“<br />
Tino und Tina schauen sich an und schütteln verwundert den Kopf.<br />
„Aber du siehst ganz genauso aus wie unser Freund Brummi“, ergreift Tina das Wort. „Sogar den gleichen rot und grün gestreiften Schal hast du um den Hals gewickelt. Und das Weihnachtsmützchen hast du auch auf!“</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2379 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-300x200.jpg" alt="1200px-Brummi" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Zottis Blick fällt auf sein Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe. Verwundert  tastet er sich ab, denn irgendwie sieht er verändert aus. Das liegt nicht nur an dem Mützchen, das er auf hat und auch nicht an dem Schal, der um seinen Hals gebunden ist. Er erkennt sich kaum wieder und auch die Sachen kennt er nicht. Da muss ein Zauber passiert sein, vielleicht als er auf dem Sonnenstrahl auf die Erde gerutscht ist. Da hat es Zotti auch mal einen Moment lang gekribbelt und gekrabbelt. Seltsam!<br />
„Wir schleichen uns einfach hier weg und bringen Zotti zu unserem Freund Brummi“, beschließt Tino und greift Tina und Zotti an der Hand, um mit ihnen in der Menschenmenge unterzutauchen.<br />
„Wo willst du mit uns hin?“, erkundigt sich Zotti.<br />
„In das Hotel, in dem Brummi arbeitet, damit ihr euch kennenlernt. Und später stelle ich dir noch den Weihnachtsmann und das Christkind vor! Komm einfach mit!“<br />
Endlich sind die Drei vor dem Hotel angekommen, aber vor ihnen liegt eine große Treppe auf deren Stufen hunderte von blühenden Weihnachtssternen stehen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2380 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-300x200.jpg" alt="1200px-Weihnachtssterne" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Mühsam erklimmen sie mit ihren kurzen Beinchen die vielen Stufen und kommen vollkommen außer Atem oben an.<br />
„Hallo Brummi!“, ruft es plötzlich. „Mach mal schnell, dass du wieder auf deinen Platz kommst!“<br />
Zotti zuckt mit den Schultern, denn er wundert sich sehr, dass er ständig verwechselt wird.<br />
Auf einmal geht ihm ein Licht auf, &#8211; nein ein ganzer Weihnachtsbaum erleuchtet. Und was sieht Zotti? Einen Weihnachtsbaum voller Weihnachtsteddybären.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2381 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-172x300.jpg" alt="1200px-Teddybaum" width="172" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-172x300.jpg 172w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-589x1024.jpg 589w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px" /></a><br />
Staunend lässt sich Zotti von Tino um den Baum herum zerren. Vor Staunen hat er den Mund weit aufgerissen und als sie plötzlich stehen bleiben, klappt er ihn erst wieder vor Schreck zu.<br />
„Darf ich vorstellen?! Das ist Brummi und das ist Zotti!“<br />
Die beiden Bären sehen sich staunend und verwirrt an. Beide fragen sich insgeheim, ob man ihnen einen Spiegel vor die Augen hält.<br />
Zotti und Brummi gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Stolz stellen sie sich für das Foto, das ein Hotelgast von ihnen machen will, nebeneinander auf.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2382 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-300x200.jpg" alt="1200px-Doppelgänger" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
„Ich habe einen Doppelgänger!“, jubelt Zotti vor Freude und streckt beide Arme aus, um Brummi zu umarmen.<br />
„Was ist denn mit dir los? Wieso hast Du einen Doppelgänger? Träumst du?“, fragen Andy und Sandy wie aus einem Mund. Sie falten ihre Wunschzettel zusammen und stecken sie in einen Briefumschlag, den sie an das Christkind im Himmel adressieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr noch Geschichten von Brummbär Max lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/">Brummbär Max und seine Freunde</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchen-und-brummbaer-max-auf-verbrecherjagd/">Lottchen &amp; Brummbär Max auf Verbrecherjagd</a></p>
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