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	<title>Käfer &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Elfinchen erzählt (3)</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/elfinchen-erzaehlt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 04:08:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Blume]]></category>
		<category><![CDATA[Blüten]]></category>
		<category><![CDATA[Entfernung]]></category>
		<category><![CDATA[erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Tor]]></category>
		<category><![CDATA[Weinen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Meine Eltern werden sich große Sorgen machen um mich“, begann Elfinchen nach einer Weile. Die Mäusemama hatte ihr ein Taschentuch gereicht und die kleine Elfe hatte sich die Tränen getrocknet, aber richtig versiegt waren diese nicht. Während sie nun von den Geschehnissen der letzten Tage berichtete, kullerte immer wieder die eine oder andere dicke Träne aus ihren Augen. „Ich bin am Morgen zu meiner gewohnten Runde aufgebrochen und habe meine Freunde, die lieben und bunten Blumen in dem großen Schlossgarten besucht. Ich öffnete ihre Blüten und schenkte jeder von ihnen ein paar liebe Worte, bevor ich zur nächsten Blume flog,  um meine Aufgabe zu verrichten. Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass ich alle Hände voll zu tun hatte, denn so ein Schlossgarten ist mächtig groß und es gibt unzählige Blumen von den verschiedensten Sorten und Farben. Ich kenne und liebe sie alle.“ Die Mäusefamilie saß um Elfinchen herum versammelt und lauschte gebannt ihrem Bericht. Niemand wagte sie zu unterbrechen, denn sie wollten alle die gesamte Geschichte erfahren. „Ich gebe zu, dass ich nach getaner Arbeit nicht &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Meine Eltern werden sich große Sorgen machen um mich“, begann Elfinchen nach einer Weile.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Mäusemama hatte ihr ein Taschentuch gereicht und die kleine Elfe hatte sich die Tränen getrocknet, aber richtig versiegt waren diese nicht. Während sie nun von den Geschehnissen der letzten Tage berichtete, kullerte immer wieder die eine oder andere dicke Träne aus ihren</strong> <strong>Augen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„I</span>ch bin am Morgen zu meiner gewohnten Runde aufgebrochen und habe meine Freunde, die lieben und bunten Blumen in dem großen Schlossgarten besucht. Ich öffnete ihre Blüten und schenkte jeder von ihnen ein paar liebe Worte, bevor ich zur nächsten Blume flog,<span class="Apple-converted-space">  </span>um meine Aufgabe zu verrichten. Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass ich alle Hände voll zu tun hatte, denn so ein Schlossgarten ist mächtig groß und es gibt unzählige Blumen von den verschiedensten Sorten und Farben. Ich kenne und liebe sie alle.“</p>
<p>Die Mäusefamilie saß um Elfinchen herum versammelt und lauschte gebannt ihrem Bericht. Niemand wagte sie zu unterbrechen, denn sie wollten alle die gesamte Geschichte erfahren.</p>
<p>„Ich gebe zu, dass ich nach getaner Arbeit nicht gleich nach Hause bin. Mich hat die Neugierde gepackt und ich bin zu den Rosen am Schlossgartentor zurück. Ich schwebte leise über sie hinweg und warf einen Blick aus dem Schlosstor auf das Leben außerhalb des Gartens.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Die Rosen im Beet direkt am Tor riefen mir zu: ‚Halt Elfinchen! Nicht weiter! Da draußen lauern nur Gefahren!’<br />
Zunächst tat ich das, was sie sagten…“</p>
<p>Elfinchen holte tief Luft und wischte geschwind eine Träne weg, die ihre Wange hinunter kullerte.</p>
<p>„Aber dann hast du doch nicht auf die Warnungen gehört“, meinte Eddi.</p>
<p>„Die Blümchen draußen vor dem Tor riefen mich und wollten auch die Blütenblätter von mir geöffnet bekommen. Sie waren nicht so prächtig wie die wunderschönen Blumen im Schlossgarten, weil sich niemand um sie kümmerte. Ich hatte Mitleid mit ihnen. Ich wollte nicht weglaufen, das müsst ihr mir glauben, aber kaum hatte ich einer Blume die Blütenblätter geöffnet, rief mich schon die nächste zu sich.“</p>
<p>Die Mäuseeltern, aber auch Eddi, Bob und Babsi ahnten schon, was passiert war. Vor Aufregung hielten sie die Luft an und atmeten erst wieder weiter als Elfinchen ihre Erzählung fortsetzte.</p>
<p>&#8222;So kam es, dass ich kreuz und quer flog und mich immer weiter vom Schlossgarten entfernte. Ich war so in meine Arbeit vertieft, dass ich mir weder den Weg merkte, noch auf die Entfernung und Himmelsrichtung achtete. Erschöpft hielt ich irgendwann inne. Doch da war es schon zu spät, um mich noch irgendwie zu orientieren. Aber das merkte ich erst später, denn ich vernahm schon wieder Stimmen, die nach mir riefen.“</p>
<p>„Das waren wohl schon wieder irgendwelche Blumen“, meinte Babsi, die mitfühlend Elfinchens Hand ergriffen hatte.</p>
<p>„Nein“, erklärte die kleine Elfe. „Es waren zwei Käferchen, ein Stückchen weiter links. Sie waren auf dem Weg in ihr Winterquartier, hatten nicht aufgepasst und waren so unglücklich gefallen, dass sie beide zappelnd auf dem Rücken lagen. Ich konnte sie doch nicht hilflos ihrem Schicksal überlassen.“</p>
<p>„Also hast du ihnen auch geholfen. Sonst wären sie ja womöglich gestorben“, ergriff nun Bob das Wort.</p>
<p>„Ja, aber das war keine einfache Arbeit. Sie zappelten so heftig, dass sie im Nu wieder auf dem Rücken lagen. Aber ich habe es irgendwann geschafft und sie waren mir auch unendlich dankbar und hätten gerne auch etwas für mich getan. Aber den Weg zum Schlossgarten konnten sie mir auch nicht sagen, denn sie hatten noch nie in ihrem Leben ihre winzig kleine Welt verlassen.“</p>
<p>„Und was hast du dann getan?“, möchte die Mäusemutter wissen und sprach damit der ganzen Familie aus der Seele.</p>
<p>„Ich schwebte noch eine Weile hin<span class="Apple-converted-space">  </span>und her, in der Hoffnung wieder zurückzufinden. Aber ich hatte jegliche Orientierung verloren und plötzlich kam auch noch Nebel auf. Ich setzte mich traurig hin und mich übermannten Angst, Hoffnungslosigkeit, das Zittern vor Kälte und auch eine große Müdigkeit. Ich weiß nicht wie lange ich geschlafen habe. Als ich aufwachte, war überall Schnee und ich begann aus Leibeskräften zu rufen und zu weinen…“</p>
<p>„Und dann habe ich dich gehört…“</p>
<p>„Ja und hast mich zu deiner Familie gebracht. Ich bin dir auch sehr, sehr dankbar dafür. Aber ich habe so unendliche Sehnsucht nach meiner Familie, meinen Eltern und Geschwisterrn. Ich will nach Hause!!! Bitte, bitte!! Ich möchte nach Hause!!! …“</p>
<p>Elfinchen begann wieder herzerweichend zu weinen…</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Radiomeldung</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-radiomeldung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 09:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[fortsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hindernis]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind mit dem Auto unterwegs. Die Autobahn auf der wir uns befinden, ist um diese Zeit nicht so sehr befahren, also kommen wir eigentlich gut voran. Während mein Mann am Steuer sitzt, lese ich in einer Zeitschrift. Nebenbei trällert Musik aus dem Radio. Doch plötzlich wird diese durch den Verkehrsfunk unterbrochen. So genau höre ich nicht hin, aber trotzdem dringen Bruchstücke an mein Ohr. Genau im entscheidenden Moment, als der betreffende Streckenabschnitt durchgesagt wird, beginnt mein Mann zu reden. „Pst!!!“, zische ich ihm zu, denn inzwischen hat etwas meine Aufmerksamkeit erregt. Wahrscheinlich war dieses „Pst“ nicht energisch genug, denn Peter überhört es einfach und plappert munter weiter. Als sein Redefluss endlich versiegt ist, hat auch der Sprecher seine Ansage beendet. Da ich vergeblich versucht habe dem Radiobericht zu folgen, habe ich auch nicht den Ausführungen meines Göttergatten gelauscht, was er allerdings bemerkt hat. „Du hörst mir überhaupt nicht zu“, beanstandet er. „Kein Wunder“, gebe ich leicht pampig zurück. „Mich hat auch gerade in diesem Moment die Verkehrsnachricht interessiert. Da du jedoch nicht zu stoppen warst &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sind mit dem Auto unterwegs. Die Autobahn auf der wir uns befinden, ist um diese Zeit nicht so sehr befahren, also kommen wir eigentlich gut voran. Während mein Mann am Steuer sitzt, lese ich in einer Zeitschrift. Nebenbei trällert Musik aus dem Radio. Doch plötzlich wird diese durch den Verkehrsfunk unterbrochen.<br />
</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>o genau höre ich nicht hin, aber trotzdem dringen Bruchstücke an mein Ohr. Genau im entscheidenden Moment, als der betreffende Streckenabschnitt durchgesagt wird, beginnt mein Mann zu reden.<br />
„Pst!!!“, zische ich ihm zu, denn inzwischen hat etwas meine Aufmerksamkeit erregt. Wahrscheinlich war dieses „Pst“ nicht energisch genug, denn Peter überhört es einfach und plappert munter weiter.<br />
Als sein Redefluss endlich versiegt ist, hat auch der Sprecher seine Ansage beendet. Da ich vergeblich versucht habe dem Radiobericht zu folgen, habe ich auch nicht den Ausführungen meines Göttergatten gelauscht, was er allerdings bemerkt hat.<br />
„Du hörst mir überhaupt nicht zu“, beanstandet er.<br />
„Kein Wunder“, gebe ich leicht pampig zurück. „Mich hat auch gerade in diesem Moment die Verkehrsnachricht interessiert. Da du jedoch nicht zu stoppen warst und weiter erzählt hast, konnte ich nichts verstehen.“<br />
„Wird schon nicht so wichtig gewesen sein. Ich hingegen habe dir gerade etwas absolut Interessantes erzählt“, gibt er mir ein wenig beleidigt zu verstehen und fügt gleich noch eine Wiederholung dessen an, was zuvor an meinen Ohren vorüber ging. Wir befinden uns also im angeregten Gespräch, als nochmals das Musikprogramm wegen einer Verkehrsmeldung unterbrochen wird.<br />
„Hast du das gehört? Jetzt müssen wir aufpassen, denn gleich kommen wir zu der Stelle, die sie gerade genannt haben“, sage ich zu meinem Mann.<br />
„Bist du sicher, dass es auf unserer Fahrbahn ist oder vielleicht doch in der Gegenrichtung?“, erkundigt er sich.<br />
„Keine Ahnung, das habe ich wieder nicht verstanden, weil wir geredet haben. Aber eigentlich müssten doch irgendwo Polizeiautos zu sehen sein. Immerhin muss eine solche Gefahrenstelle abgesichert werden.“<br />
Die Meldung hat in uns eine Erinnerung hervorgerufen, die uns nun weit zurück in die Vergangenheit führt. Wir befinden uns nämlich gedanklich wieder in unserer Studienzeit.<br />
„Du hattest doch schon einmal ein solches Hindernis vor dir, als du bei mir warst und bei Dunkelheit noch nach Darmstadt gefahren bist.“<br />
„Stimmt“, bestätigt Peter. „Ich hatte einen Kommilitonen mit im Auto und als wir nichtsahnend mit meinem VW Käfer um eine Kurve bogen, stand plötzlich dieses gewaltige Hindernis vor uns. Zum Glück war ich nicht schnell unterwegs und konnte rechtzeitig stoppen.“<br />
„Was habt ihr dann eigentlich unternommen. Immerhin gab es damals noch keine Handys.“<br />
„Ich erinnere mich nur noch dunkel“, gibt mir Peter zu verstehen, „aber ich glaube, das nächste Auto angehalten und den Fahrer um Mithilfe geben zu haben. Keine Ahnung, aber auf jeden Fall kam recht zügig der betreffende Besitzer vorbei und hat das Hindernis aus dem Weg geräumt.“<br />
Erneut erklingt aus dem Lautsprecher eine Durchsage, der wir nun beide interessiert lauschen. Es handelt sich allerdings nicht mehr um die vorangegangene Meldung, was uns eine gewisse Beruhigung verschafft.<br />
„Damals hat der Bauer die entflohene Kuh, die sich mitten auf der Straße befand, auch kurzerhand wieder auf die Weide geführt. Also mach dir keine Gedanken. Die Polizisten sitzen bestimmt schon längst zu Hause vor dem Fernseher und die Kühe stehen wieder im Stall“, erklärt mir Peter und hat anscheinend auch recht damit, denn wir können unsere Fahrt ungehindert fortsetzen ohne einer Kuh zu begegnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lottchens kalte Winterwelt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/lottchens-kalte-winterwelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 22:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[schlummern]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmer]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liege hier im mollig warmen Zimmer, auf meiner kuscheligen Decke , so wie immer. Gerade versuche ich ein Nickerchen zu machen, da kommt Frauchen auf so komische Sachen. Sie will unbedingt nach draußen gehen, obwohl dort der kalte Wind beginnt zu wehen. Sie sagt mir, der Himmel sei wundervoll blau, aber ich weiß, die Luft ist kein bisschen lau. Sie streichelt mir ganz zärtlich übers Fell, doch ich bin nicht dumm und kapiere es schnell. Ich soll mit nach draußen kommen, verrät ihr Blick, sie denkt ich kenne nicht diesen Trick. Mir ist die Welt da draußen einfach zu kalt, da frieren meine Pfötchen fest auf dem Asphalt. Nein ich bleibe hier, träume von der Sommerzeit, mit Maus und Käfer als meine leckere Mahlzeit. Was ist denn nun schon wieder passiert? Ich denke, ich bekomme den Kopf massiert. Nein, sie setzt mir auf ein schwarzes Mützchen, und sagt, ich soll machen keine Mätzchen. Das lasse ich mir nicht noch einmal sagen, so etwas kann ich nämlich gar nicht vertragen. Drum springe ich vom Sessel &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ich liege hier im mollig warmen Zimmer,<br />
auf meiner kuscheligen Decke , so wie immer.<br />
Gerade versuche ich ein Nickerchen zu machen,<br />
da kommt Frauchen auf so komische Sachen.</p>
<p style="text-align: center;">Sie will unbedingt nach draußen gehen,<br />
obwohl dort der kalte Wind beginnt zu wehen.<br />
Sie sagt mir, der Himmel sei wundervoll blau,<br />
aber ich weiß, die Luft ist kein bisschen lau.</p>
<p style="text-align: center;">Sie streichelt mir ganz zärtlich übers Fell,<br />
doch ich bin nicht dumm und kapiere es schnell.<br />
Ich soll mit nach draußen kommen, verrät ihr Blick,<br />
sie denkt ich kenne nicht diesen Trick.</p>
<p style="text-align: center;">Mir ist die Welt da draußen einfach zu kalt,<br />
da frieren meine Pfötchen fest auf dem Asphalt.<br />
Nein ich bleibe hier, träume von der Sommerzeit,<br />
mit Maus und Käfer als meine leckere Mahlzeit.</p>
<p style="text-align: center;">Was ist denn nun schon wieder passiert?<br />
Ich denke, ich bekomme den Kopf massiert.<br />
Nein, sie setzt mir auf ein schwarzes Mützchen,<br />
und sagt, ich soll machen keine Mätzchen.</p>
<p style="text-align: center;">Das lasse ich mir nicht noch einmal sagen,<br />
so etwas kann ich nämlich gar nicht vertragen.<br />
Drum springe ich vom Sessel herunter geschwind,<br />
denke nicht mehr an den dummen Winterwind.</p>
<p style="text-align: center;">Ich überlege, ich werde wohl umdisponieren<br />
und mal schnell durch den Garten marschieren.<br />
Zuvor muss Frauchen mir geben jetzt schnell,<br />
die feinen Leckerlies für mich ganz speziell.</p>
<p style="text-align: center;">Bitte, bitte öffne die Türe mir ganz weit,<br />
schnell, ich habe nämlich überhaupt keine Zeit.<br />
Mein Näschen riecht schon die gute frische Luft,<br />
das ist fürwahr ein ganz verlockender Duft.</p>
<p style="text-align: center;">Ich bin guter Dinge und gnädig auch,<br />
ich warte auf mein Frauchen vorne beim Strauch.<br />
Wollen wir machen einen Spaziergang gemeinsam?<br />
Dann bin ich hier nicht so einsam.</p>
<p style="text-align: center;">Ich trabe im Abstand vor Frauchen her,<br />
sie marschiert hinter mir her, na bitte sehr.<br />
Dann geht sie plötzlich um die nächste Ecke,<br />
und läuft eine ganz andere Strecke.</p>
<p style="text-align: center;">Frauchen lässt mich auf der Straße allein,<br />
nein, das kann und darf auf keinen Fall sein.<br />
Ich drehe mich um und renne schnell noch nach,<br />
rufe: Frauchen langsam! Gemach, gemach!</p>
<p style="text-align: center;">Sind wir endlich daheim angekommen,<br />
fühle ich mich ganz verfroren und benommen.<br />
Nun muss ich mich ausruhen auf meiner Decke,<br />
schlummere ein, bis man mich wecke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/manchmal-frage-ich-mich/">Manchmal frage ich mich&#8230;</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/katz-und-maus/">Katz und Maus</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Katz und Maus</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/katz-und-maus/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/katz-und-maus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2016 18:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Herrchen]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenklappe]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterling]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich liege noch in meinem Körbchen, das ganz hinten im Haus steht, dort wo auch meine Katzenklappe ist. Zum Fenster scheint schon die schöne Frühlingssonne herein und kitzelt mich mit ihren Strahlen an der Nase. Ob ich will oder nicht, jetzt muss ich meine Augen aufmachen und meine Ohren natürlich auch.  Oh, draußen ist es schön und die Vögel zwitschern! Da muss ich raus! Wo bleibt nur das Frauchen? Sie muss mir unbedingt die Katzenklappe aufmachen! Warum kommt sie denn nicht endlich? Sie weiß doch ganz genau, dass ich unbedingt nach draußen will! Na gut, wenn es noch ein Weilchen dauert, dann springe ich einfach mal schnell auf das Fensterbrett. Von dort kann ich ganz genau sehen, was draußen im Garten los ist. Und da ist eine ganze Menge los, es wimmelt nur so von Köstlichkeiten und Spielgelegenheiten. Alle sind sie dort im Garten versammelt: Die Vögel fliegen und setzen sich in die Äste der Bäume, dort fliegt ein Schmetterling, da sehe ich sogar einen Käfer über die Grashalme klettern und gerade ist direkt vor &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ich liege noch in meinem Körbchen, das ganz hinten im Haus steht, dort wo auch meine Katzenklappe ist. Zum Fenster scheint schon die schöne Frühlingssonne herein und kitzelt mich mit ihren Strahlen an der Nase. Ob ich will oder nicht, jetzt muss ich meine Augen aufmachen und meine Ohren natürlich auch. </strong></p>
<p><span class="dropcap">Oh</span>, draußen ist es schön und die Vögel zwitschern! Da muss ich raus! Wo bleibt nur das Frauchen? Sie muss mir unbedingt die Katzenklappe aufmachen! Warum kommt sie denn nicht endlich? Sie weiß doch ganz genau, dass ich unbedingt nach draußen will!<br />
Na gut, wenn es noch ein Weilchen dauert, dann springe ich einfach mal schnell auf das Fensterbrett. Von dort kann ich ganz genau sehen, was draußen im Garten los ist. Und da ist eine ganze Menge los, es wimmelt nur so von Köstlichkeiten und Spielgelegenheiten.<br />
Alle sind sie dort im Garten versammelt: Die Vögel fliegen und setzen sich in die Äste der Bäume, dort fliegt ein Schmetterling, da sehe ich sogar einen Käfer über die Grashalme klettern und gerade ist direkt vor meinem Fenster eine kleine Maus vorbei gehuscht.<br />
Wann kommt denn Frauchen endlich?<br />
Jetzt ärgere ich mich aber!<br />
Hat sie mich vergessen?<br />
Nein, das glaube ich nicht, denn mein Frauchen ist ganz lieb und vergessen hat sie mich noch nie.<br />
Ach, jetzt höre ich auch, dass sich was im Hause tut. Schritte nähern sich. Ich stelle mich schon mal an die Kellertür, denn gleich muss sie aufgehen.“<br />
„Guten Morgen Lottchen!“<br />
„Ja, ja! Du kommst aber spät! Ich muss dringend raus!“, meckere ich mein Frauchen an und vergesse ganz ihr einen freundlichen Morgengruß entgegenzurufen.“<br />
„Na, du hast es aber heute Morgen eilig! Ich muss doch erst einmal Deine Katzenklappe aufmachen!“<br />
„Die interessiert mich jetzt nicht! Ich will raus, aber doch nicht durch diese enge Katzenklappe. Das wäre ja noch schöner! Hinten zur Terrassentür will ich raus, die soll mir mein Frauchen aufmachen. Ich renne schon mal hin, dann kapiert sie das schon!“<br />
„Willst du denn gleich raus?“<br />
„Na klar, sonst würde ich doch nicht hier stehen und mit meiner Nasenspitze an der Fensterscheibe kleben! Jetzt mach schon! Bitte!<br />
Am besten mache ich ganz große flehende Augen, das kommt immer gut an.<br />
Sie hat es kapiert und hat ihre Hand auch schon an der Türklinge, doch dann hält sie inne.“<br />
„Willst du nicht erst noch ein bisschen Milch trinken?“<br />
„Die hab ich ja ganz vergessen! Das ist natürlich auch verlockend!<br />
Da höre ich einen Vogel zwitschern und schon ist mir die Milch egal.<br />
Ich will raus! Schnell, schnell!<br />
Endlich!<br />
Ich bin draußen! Und was mache ich jetzt?<br />
Erst einmal setze ich mich an den Rand des Rasens und sondiere die Lage und orientiere mich.<br />
Ein Schmetterlinge! Na warte, dich fange ich! Ich brauche nur ein bisschen hochzuspringen, dann habe ich dich!<br />
Was soll denn das? Du willst Dich nicht von mir fangen lassen?<br />
Ich krieg dich schon! Du denkst wohl, wenn Du dich einfach dort vorne auf die Hollywoodschaukel setzt, dann kann ich dich nicht fangen. Da hast du dich aber getäuscht!<br />
Erst einmal schleiche ich mich lautlos an, das bekommst du gar nicht mit. Und jetzt warte ich ganz still, bis du dich in Sicherheit fühlst. Dann springe ich auf die Schaukel und hab dich mit einem Schnapp!<br />
Hey, warum bist du schon wieder weg und sitzt jetzt auf dem Ast dort drüben? Aber ich bin ja eine Katze und da komme ich auch hin.<br />
Aber was erblicken denn meine geschulten Katzenaugen gleich rechts von dir?<br />
Einen Vogel!<br />
Der gefällt mir aber noch besser!<br />
Mein Magen knurrt sowieso schon und das wäre jetzt ein ordentlicher Bissen.<br />
Jetzt ist meine Geduld gefragt und ich muss ihn erst einmal in Lauerposition beobachten. Irgendwann bietet sich schon meine Gelegenheit. Ich bewege mich kein bisschen, dann vergisst er, dass ich da bin. Ich fixiere ihn, vielleicht kann ich ihn damit hypnotisieren.<br />
Was raschelt denn andauernd hinter meinem Rücken?<br />
Ach egal, ich muss mich auf den Vogel konzentrieren, wenn ich ihn haben will. Aber neugierig macht mich dieses Rascheln hinter mir doch! Ich stelle mal eben meine Ohren so ein, dass ich die Geräusche besser empfangen kann. Ansonsten bleibe ich einfach bewegungslos sitzen.<br />
Dieses Rascheln macht mich schon etwas nervös. Ob ich es wage und mich ganz vorsichtig umdrehe? Als Katze kann ich das doch kaum hörbar und der Vogel ist sowieso mit seinem blöden Gezwitschere beschäftigt.<br />
Vorsichtig drehe ich mich um und drücke mich ganz dich auf die Erde in Höhe der Grashalme.<br />
Und was sehe ich?<br />
Ich blicke genau in zwei klitzekleine Augen. Die schauen ganz erschrocken zurück.<br />
Ein Mäuschen!<br />
Und jetzt ist meine Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Ich mache einen Satz und schon habe ich sie zwischen den Tatzen.<br />
Über mir spüre ich einen Flügelschlag. Dich hole ich mir später, aber im Moment ist erst einmal dieser kleine köstlich Happen an der Reihe. Der ist zwar nur was für den hohlen Zahn, aber man kann vorher so schön mit ihm spielen.<br />
Ganz erschrocken starrt das Mäuschen mich an. Na, beruhige dich erst einmal. Ich leg dich vor meine Füße und berühre dich auch ganz vorsichtig. Was du willst weg?<br />
Nichts da!<br />
Dann fange ich dich doch gleich wieder. Und wenn du nicht still bist, dann nehme ich dich zwischen meine Zähne. Ach, macht das einen Spaß dich zappeln zu lassen und erst ein bisschen mit dir zu spielen. Katz und Maus heißt dieses Spiel. Aber ich bin immer der Gewinner, das musst du wissen. Denn ich bin größer und stärker und auch schlauer als du. Dein Schicksal ist besiegelt.“<br />
„Was hast du denn da, Lottchen! Lass endlich das keine Mäuschen los! Es hat dir doch nichts getan!“<br />
„Ohje, Herrchen! Jetzt schnell mit meiner Beute weg!, denke ich noch. Doch Herrchen ist hinter mir her. Und das dumme kleine Dinge fängt auch noch an zu zappeln. Ich zwicke es mit meinen Zähnen ein bisschen fester, aber ich mache ihm noch nicht den Garaus. Nur so zur Betäubung, dann kann ich das Mäuschen kurz mal ablegen.<br />
Das ist allerdings mein Fehler! Das Mäuschen liegt zwar da wie betäubt, aber Herrchen steht auch schon wieder neben mir. Ich kann gar nicht so schnell schauen, da hat er das Mäuschen in seiner Hand.“<br />
„Schau nur, es ist noch so klein! Du bist ganz schön brutal! Das Mäuschen bekommst du nicht, dafür werde ich jetzt sorgen! Ich bringe es vor dir in Sicherheit. Zum Glück ist es noch nicht verletzt und lebt noch. Nur das Herzchen schlägt wie wild vor Angst!“<br />
„Er schimpft mit mir, dabei bin ich doch eine Katze und Katzen fangen eben mal Mäuse. Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe. Jetzt geht er doch tatsächlich mit dem Leckerbissen weg. Ich laufe ihm erst gar nicht hinterher, denn aus Erfahrung weiß ich, dass das nichts mehr bringt.<br />
Da fällt mir plötzlich Frauchen ein. Hat sie nicht vorhin etwas von Milch erzählt? Auch nicht schlecht! Die läuft wenigstens nicht weg!<br />
Also marschiere ich ins Haus und direkt in die Küche zu Frauchen. Dort setze ich mich brav vor den Kühlschrank. Und siehe da! Sie öffnet die Kühlschranktür, nimmt die köstliche Katzenmilch heraus und gießt sie in mein Schälchen.<br />
Mit der Milch kann man zwar nicht so schön spielen wie mit dem Mäuschen, aber sie schmeckt mindestens genauso gut und die nimmt mir niemand weg.<br />
Frauchen ist doch die Beste!</p>
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