Für Kinder, Gedichte
Kommentare 2

Gestörte Ruhe

Wir liegen und dösen hier unter Strauch und Baum,
denn sie geben uns einen gemütlichen Schattenraum.

Doch unsere Ruhe wird plötzlich von jemand gestört,
das ist unerhört und wir sind darüber ziemlich empört.

Auch wenn gar manchem von uns die Neugierde plagt,
ist doch vor Fremden und Unbekannten Vorsicht angesagt.

Uns hilft kein lautes Meckern und auch kein Rabatz,
wir müssen einfach verlassen unseren schönen Platz.

Oh Schreck, bisher ist es noch niemand aufgefallen,
dass zurück bleibt voller Angst das Kleinste von allen.

Es nach Ziegenart ruft ganz laut nach all uns ander’n,
die gemeinsam zum nächsten Ruheplatz hin wandern.

Mama Ziege hört das laute Jammern und Rufen,
beginnt verzweifelt nach dem Jüngsten zu suchen.

Wir Ziegen gemeinsam ein großes Meckern starten,
aufgeregt auf das Kleine in sicherem Abstand warten.

Erst als wir alle sind wieder froh und glücklich vereint,
auch Zufriedenheit und Ruhe bei uns zu sein scheint .

 

Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:

Strandschönheiten

Schnulli

Liebeserklärung

2 Kommentare

  1. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Astrid,

    es ist bestimmt eine Urlaubsimpression , die Du uns in Worte gefaßt hast. Wie schön, eine Idylle und doch hoch gefährlich auch für den Menschen. Ich nehme an, es ist hoch oben und wenig Verkehr. Die Tiere sind es gewohnt, daß auch die Straße zu ihrem Wohngebiet gehört.
    Passend hierzu hatte mein Schwiegersohn gestern auf der Autobahn hinter Bamberg ein Schreckerlebnis. Plötzlich stand Mittags um 13 Uhr ein Reh mitten auf der linken Fahrbahn. Er war rechts gefahren und konnte nur durch das Einschalten der Warnblinkanlage hinter ihm kommende warnen. Was daraus geworden ist weiß niemand.
    Wenn ein Raser mit 180 Sachen daherkommt, kann es böse enden, nicht nur für das Reh. Ich hab heute den Bay. Videotext und die Tageszeitung studiert, aber nix gefunden. Vielleicht ist das Reh noch rechtzeitig aus seiner Schockstarre erwacht.
    Danke für den schönen Post und sende Dir liebe Grüße zum Wochenende, die Helga

  2. Ja, das ist typisch für Rhodos: die vielen Ziegen an den Straßenrändern, den Hängen und Büschen. Eine lustige Geschichte hast du daraus gebastelt. Ich musste sie damals auch fotografieren, so was gibt es hier ja nicht.
    Liebe Grüße von Kerstin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.