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	<title>Gespräch &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Au Backe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 18:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Backe]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Spürsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Wange]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Freitag, kurz vor der Mittagszeit. Die Tür zum Büro meines Mannes steht offen und so bekomme ich sein Telefonat mit, zumindest das, was er sagt.  Als er das Telefongespräch beendet, beginnt er herzhaft zu lachen. Ich betrete nun sein Arbeitszimmer und sehe ihn stirnrunzelnd an. „Was war denn das für ein seltsames Gespräch?“, will ich von ihm wissen. „Ach das war unser Installateur. Er will doch am Montag kommen und sollte mir ein paar Maße durchgeben.“ „Aha?! Und das ist so lustig?“, wundere ich mich. „Naja, eigentlich nicht, aber ich hatte das Gefühl mich mit einem Ausländer zu unterhalten, der die deutsche Aussprache ganz schlecht oder besser gesagt, überhaupt nicht beherrscht.“ Anscheinend sieht mein Mann die Fragezeichen in meinen Augen, denn er steckt plötzlich jeweils einen Zeigefinger in den rechten und linken Mundwinkel und zieht damit seinen Mund in die Länge. Gleichzeitig beginnt er zu sprechen. Ich muss an den Witz vom Breitmaulfrosch denken und beginne zu grinsen. „Ich verstehe kein Wort“, lasse ich ihn wissen. Mein Mann wiederholt seine Vorführung, aber wiederum &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Freitag, kurz vor der Mittagszeit. Die Tür zum Büro meines Mannes steht offen und so bekomme ich sein Telefonat mit, zumindest das, was er sagt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als er das Telefongespräch beendet, beginnt er herzhaft zu lachen. Ich betrete nun sein Arbeitszimmer und sehe ihn stirnrunzelnd an.</p>
<p>„Was war denn das für ein seltsames Gespräch?“, will ich von ihm wissen.</p>
<p>„Ach das war unser Installateur. Er will doch am Montag kommen und sollte mir ein paar Maße durchgeben.“</p>
<p>„Aha?! Und das ist so lustig?“, wundere ich mich.</p>
<p>„Naja, eigentlich nicht, aber ich hatte das Gefühl mich mit einem Ausländer zu unterhalten, der die deutsche Aussprache ganz schlecht oder besser gesagt, überhaupt nicht beherrscht.“</p>
<p>Anscheinend sieht mein Mann die Fragezeichen in meinen Augen, denn er steckt plötzlich jeweils einen Zeigefinger in den rechten und linken Mundwinkel und zieht damit seinen Mund in die Länge. Gleichzeitig beginnt er zu sprechen. Ich muss an den Witz vom Breitmaulfrosch denken und beginne zu grinsen.</p>
<p>„Ich verstehe kein Wort“, lasse ich ihn wissen.</p>
<p>Mein Mann wiederholt seine Vorführung, aber wiederum verstehe ich keine Silbe, halte mir aber inzwischen den Bauch vor Lachen.</p>
<p>„Genauso ging es mir, deshalb dachte ich auch, ich hätte es mit einem Ausländer zu tun. Allerdings hat sich mein Gesprächspartner dann wohl besondere Mühe gegeben, denn mit detektivischem Spürsinn erkannte ich doch unseren Installateur und verstand auch zumindest die Maße und auch seine bruchstückhaften Informationen.“</p>
<p>„Ich kapiere das aber immer noch nicht ganz. Warum hat er so seltsam gesprochen, am Donnerstag, war seine Aussprache einwandfrei und Deutsch ist seine Muttersprache“, gebe ich zu bedenken. „War er betrunken?“</p>
<p>„Nein, aber er hat momentan ein anderes Problem, das ebenfalls gewisse Sprachorgane zeitweilig beeinträchtigt. Besonders seine Zunge ist hiervon betroffen. Das hat er uns auch am Donnerstag erzählt, ich hatte es nur schon wieder vergessen.“</p>
<p>Jetzt fällt bei<span class="Apple-converted-space">  </span>mir der Groschen und ich stelle mir Peters Gesprächspartner vor, was in mir erneutes Lachen hervorruft.</p>
<p>„Wahrscheinlich hat er außerdem noch eine dicke Backe“, meine ich, nachdem ich mich wieder beruhigt habe. Bevor ich weiterspreche, puste<span class="Apple-converted-space">  </span>ich wie zur Verdeutlichung des Gesagten meine<span class="Apple-converted-space">  </span>rechte Wange auf. „Das bleibt wohl nicht aus, wenn man einen Zahn gezogen bekommen hat.“</p>
<p>„Er muss scheinbar gerade erst vom Zahnarzt gekommen sein. Ganz schön mutig, dann gleich einen Anruf anzunehmen.“</p>
<p>„Und dann wird auch noch über ihn gelacht.“, bedauere ich nun unseren Installateur. Wie heißt es doch so schön?!: ‚Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!’“</p>
<p>„Der Arme!“, sagen wir nach einer Weile fast gleichzeitig. Mitfühlend greift sich jeder von uns instinktiv an die Wange.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/brief-an-die-oma/">Brief an die Oma</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein &amp; Co</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-kleinen-beisserchen/">Die kleinen Beißerchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Ostergespräche</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ostergespraeche/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/ostergespraeche/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2021 12:27:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[Opa Heiner und Oma Gundula sitzen am Ostersonntag gemeinsam mit der Familie ihres Sohnes am reichhaltig gedeckten Frühstückstisch. Die Enkelkinder Tobias und Sabine sind eigentlich schon ein bisschen ungeduldig, denn sie wollen endlich nach draußen in den Garten, um die Ostereier zu suchen. Die Erwachsenengespräche interessieren sie eigentlich recht wenig, doch dann werden sie plötzlich hellhörig. „Melanie, meine Cousine, hat mir geschrieben“, beginnt Oma Gundula zu berichten, „sie hat jetzt einen Hund und ist sehr glücklich darüber. Das ermöglicht ihr täglich schöne und lange Spaziergänge in der Natur zu unternehmen.“ Damit ist ein Thema gefunden, das nun alle interessiert und zu einem angeregten Gespräch über einen Vierbeiner als mögliches neues Familienmitglied führt. „Wie wäre es denn mit einem niedlichen kleinen Hund?“, fragt der Vater von Tobias und Sabine in die Runde. „Oh ja!“, rufen die Kinder erfreut aus und klatschen in die Hände. „Ob das für euch so eine gute Idee ist“, bezweifelt Oma Gundula und dämpft damit gleichzeitig die Freude der Enkelkinder.  „Immerhin lebt ihr in einer Großstadt . Außerdem seid ihr berufstätig und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Opa Heiner und Oma Gundula sitzen am Ostersonntag gemeinsam mit der Familie ihres Sohnes am reichhaltig gedeckten Frühstückstisch. Die Enkelkinder Tobias und Sabine sind eigentlich schon ein bisschen ungeduldig, denn sie wollen endlich nach draußen in den Garten, um die Ostereier zu suchen.</strong> <strong>Die Erwachsenengespräche interessieren sie eigentlich recht wenig, doch dann werden sie plötzlich hellhörig.</strong></p>
<p><span class="dropcap"> „M</span>elanie, meine Cousine, hat mir geschrieben“, beginnt Oma Gundula zu berichten, „sie hat jetzt einen Hund und ist sehr glücklich darüber. Das ermöglicht ihr täglich schöne und lange Spaziergänge in der Natur zu unternehmen.“<br />
Damit ist ein Thema gefunden, das nun alle interessiert und zu einem angeregten Gespräch über einen Vierbeiner als mögliches neues Familienmitglied führt.<br />
„Wie wäre es denn mit einem niedlichen kleinen Hund?“, fragt der Vater von Tobias und Sabine in die Runde.<br />
„Oh ja!“, rufen die Kinder erfreut aus und klatschen in die Hände.<br />
„Ob das für euch so eine gute Idee ist“, bezweifelt Oma Gundula und dämpft damit gleichzeitig die Freude der Enkelkinder.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Immerhin lebt ihr in einer Großstadt . Außerdem seid ihr berufstätig und die Kinder sind tagsüber auch nicht da. Der arme Kerl wäre ja die ganze Zeit alleine zu Hause.“<br />
„Wir dachten auch, dass er hier bei euch lebt“, kommt sofort die Lösung.<br />
„Ach ja und wir müssen dann dreimal am Tag Gassigehen, weil ihr ja nur mal gelegentlich am Wochenende vorbeikommt“, überlegt Oma Gundula laut.<br />
„Da bleiben wir aber gesund und fit“, lenkt Opa Heiner ein.<br />
„Das stimmt nun auch wieder“, freundet sich Oma Gundula mit der Idee an.<br />
„Hattet ihr eigentlich als Kinder einen Hund in der Familie?“, erkundigt sich Sabine.<br />
„Mein Opa hatte einen Hund“, beginnt Opa Heiner zu erzählen. „Er hatte draußen im Hof seine Hundehütte und war sozusagen ein Wachhund.“<br />
„Ach ja?“, fragt Oma Gundula etwas ungläubig, denn hiervon hat sie noch nie gehört. „Welcher Opa war das denn?“<br />
„Na, Opa Karl“, erklärt der Großvater.<br />
„Und wie hieß der Hund?“, will Tobias neugierig wissen.<br />
„Er hieß Butz und ließ niemand so richtig an sich heran. Nur ich durfte eigentlich alles mit ihm machen. Bei mir hat er nicht gekläfft und auch nicht geschnappt“,<span class="Apple-converted-space">  </span>berichtet Opa Heiner ganz begeistert. Er steigert sich regelrecht in die Erinnerungen hinein.<br />
„Ich war noch ein ganz kleines Kind und saß in meinem Sportwagen. Meine Mutter hatte mir ein Brötchen gegeben, aber ich ließ meine Hand mit dem Brötchen aus dem Wagen hängen. Ja, und was soll ich sagen? Butz hat mir das Brötchen aus der Hand gefressen, ganz vorsichtig, um mir ja nicht wehzutun.“<br />
„Ach! Tatsächlich?!“, sagt Oma Gundula grinsend. „Bist du dir sicher?“<br />
„Sollte ich da was verwechselt haben?“, fragt der Großvater und schaut seine Frau doch etwas unsicher geworden an.<br />
„Ich denke schon, dass da eine Verwechslung vorliegt!“, gibt ihm diese zu verstehen. „Der Hund meines Opas, der übrigens Batzi hieß, hat mir das Brötchen aus der Hand gefressen, denn in dem Kinderwagen saß ich!“<br />
„Ach!“, gibt Opa Heiner jetzt zu und schlägt sich gegen die Stirn. „Da stammen wohl die Bilder in meinem Kopf von dir, als du mir diese Geschichte erzählt hast.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong><span style="color: #ff6600;">Ich wünsche Euch</span></strong> <span style="color: #0000ff;"><strong>ein schönes und entspanntes Osterfest.</strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong> Bleibt alle gesund</strong> </span><strong><span style="color: #008000;">und habt viel Spaß beim Ostereiersuchen.</span></strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff00ff;"><strong><em>Liebe Ostergrüße von</em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #3366ff;"><em>Astrid Berg</em></span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;">Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</span></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/unsere-persoenliche-ostergeschichte/">Unsere persönliche Ostergeschichte</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/ei-ei-ei-und-noch-ein-ei/">Ei, Ei, Ei und noch ein Ei</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hallo, Hallo!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2019 08:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bestellung]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[hallo]]></category>
		<category><![CDATA[Herr]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Konfusi hat heute viel zu tun und ist den ganzen Tag außer Haus. Auch seine Frau ist unterwegs. Sie ist am Nachmittag mit zwei Freundinnen zum Einkaufsbummel verabredet. Da Professor Konfusi trotz des strammen Terminplans nicht auf das gemeinsame Mittagessen mit seiner Frau verzichten möchte, haben sich die Beiden einen Treffpunkt um die Mittagszeit ausgemacht. So ist eine Bäckerei mit einem gemütlichen Café ihr gemeinsamer Anlaufpunkt. „Ich habe ungefähr zwei Stunden Zeit, bevor mein nächster Termin beginnt“, sagt er zu seiner Gemahlin, als sie aufeinandertreffen. „Schön, dass es geklappt hat, so kannst du wenigstens ein Weilchen verschnaufen“, lächelt sie ihn an. Sie studieren die kleine Speisekarte des Cafés und entscheiden sich für jeweils ein Omelett mit Schinken und Käse und einen Durstlöscher. Als Nachtisch teilen sie sich ein Stückchen Kuchen. Es soll ja nicht zu üppig sein und ein bisschen wollen sie auch auf die Kalorien achten. Dazu gehört natürlich noch je eine Tasse Kaffee zum Abschluss. Kurz nachdem sie ihre Bestellung aufgegeben haben, vibriert es in der Tasche von Frau Konfusi. Da sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Konfusi hat heute viel zu tun und ist den ganzen Tag außer Haus. Auch seine Frau ist unterwegs. Sie ist am Nachmittag mit zwei Freundinnen zum Einkaufsbummel verabredet. Da Professor Konfusi trotz des strammen Terminplans nicht auf das gemeinsame Mittagessen mit seiner Frau verzichten möchte, haben sich die Beiden einen Treffpunkt um die Mittagszeit ausgemacht. So ist eine Bäckerei mit einem gemütlichen Café ihr gemeinsamer Anlaufpunkt.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„I</span>ch habe ungefähr zwei Stunden Zeit, bevor mein nächster Termin beginnt“, sagt er zu seiner Gemahlin, als sie aufeinandertreffen.<br />
„Schön, dass es geklappt hat, so kannst du wenigstens ein Weilchen verschnaufen“, lächelt sie ihn an.<br />
Sie studieren die kleine Speisekarte des Cafés und entscheiden sich für jeweils ein Omelett mit Schinken und Käse und einen Durstlöscher. Als Nachtisch teilen sie sich ein Stückchen Kuchen. Es soll ja nicht zu üppig sein und ein bisschen wollen sie auch auf die Kalorien achten. Dazu gehört natürlich noch je eine Tasse Kaffee zum Abschluss.<br />
Kurz nachdem sie ihre Bestellung aufgegeben haben, vibriert es in der Tasche von Frau Konfusi. Da sich ihr Gatte gerade auf der Toilette befindet und das Essen noch nicht serviert wurde, beschließt sie den Anruf anzunehmen.<br />
„Hallo, hallo!“, ruft sie in das Handy, als sie dieses endlich in ihrer<span class="Apple-converted-space">  </span>Handtasche gefunden hat.<br />
Leider meldet sich niemand, denn der Teilnehmer am anderen Ende hat aufgelegt, da er nach mehrmaligen erfolglosem Klingeln aufgegeben hat.<br />
„Kennst du diese Nummer?“, fragt Frau Konfusi ihren Mann, als dieser wieder zum Tisch zurückkommt. „Ich war leider zu spät, um den Anruf entgegen zu nehmen.“<br />
„Nein“, meint er, „die Nummer sagt mir jetzt nichts! Ruf doch einfach zurück, dann weißt du wer es war.“<br />
Gesagt, getan.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh!“, sagt sie ein paar Sekunden später überrascht zu dem Angerufenen. „Wir hatten heute einen Termin? Das kann doch gar nicht sein. In meinem Terminkalender stand gar keine Notiz.“<br />
Nachdem ihr am anderen Ende noch einmal versichert wurde, dass es sich um keinen Irrtum handelt, entschuldigt sie sich:<br />
„Es tut mir sehr leid, aber das passt jetzt gar nicht. Könnten Sie bitte den Termin für mich streichen?“<br />
„Wer war das?“, erkundigt sich ihr Mann, der inzwischen seinen Teller schon fast geleert hat.<br />
„Angeblich hätte ich in ein paar Minuten einen Termin zur Maniküre und zur Pediküre, obwohl ich mich nicht daran erinnern kann und ehrlich gesagt,  jetzt auch weder Lust noch Zeit habe“, erklärt Frau Konfusi.<br />
„Ich könnte den Termin doch für dich übernehmen. Erstens bin ich mit dem Essen schon fertig, &#8211; den Kuchen schaffst du auch alleine, den Kaffee nehme ich mit &#8211;  und zweitens könnte ich mir eine Pediküre vor meinem nächsten Termin gerade noch gönnen“, beschließt ihr Gemahl und drückt erst auf die Anrufliste und dann auf eine Nummer.<br />
Er reicht seiner Frau das Handy, damit sie den gestrichenen Termin doch noch für ihn retten kann.<br />
„Hallo!“, meldet sich auch sogleich eine leise Frauenstimme.<br />
„Scheinbar hat sie auf Lautsprecher gestellt, weil sie in einer laufenden Behandlung ist“ begründet sich Frau Konfusi in Gedanken dieses leise und zurückhaltende Stimmchen der Gesprächsteilnehmerin.<br />
„Ich habe doch gerade den Termin bei Ihnen abgesagt….“<br />
„Wie?“<br />
„…mein Mann würde allerdings den Termin übernehmen wollen…“<br />
„Wer sind Sie?“<br />
„Frau Konfusi!&#8220;<br />
&#8222;Ja?&#8220;<br />
&#8222;Wir hatten doch gerade miteinander telefoniert!“<br />
„Was? Wie? Was wollen Sie?“<br />
Frau Konfusi ist sichtlich verwundert über die Fragen ihrer Gesprächspartnerin. Sollte diese etwa wegen der Terminabsage verärgert sein? Nach einer kurzen Stille vernimmt sie plötzlich eine Männerstimme aus dem Handy.<br />
„Wer sind Sie?&#8220;<br />
&#8222;Wie ich schon sagte, ich bin &#8230;&#8220;<br />
&#8222;Wen wollen Sie sprechen?“<br />
&#8222;Die Fußpflegerin!&#8220;<br />
&#8222;Wen?&#8220;<br />
„Oh, Entschuldigung!“, flüstert Frau Konfusi ins Telefon, denn ihr ist inzwischen ein Licht aufgegangen und so fügt sie schnell hinzu: „Ich glaube, ich habe mich verwählt.“<br />
„Sag mal?!“, erkundigt sie sich bei ihrer besseren Hälfte, „welche Nummer hast du denn gewählt?“<br />
„Wieso? Wer war denn dran?“<br />
„Frau Konfusi zuckt die Schultern. „Zuerst eine sehr leise Frau und dann ein älterer Herr, &#8211; der Stimme nach zu urteilen“, erklärt sie.<br />
„Zeig doch mal her! Ich glaube, ich habe da so eine Ahnung.“<br />
Professor Konfusi nimmt das Handy, schaut auf das Display und drückt die zuletzt gewählte Nummer.<br />
„Ach Sie sind es, Herr Mettemann!*“, begrüßt er den Herrn. „Hier ist Konfusi. Wir hatten doch gestern Abend telefoniert und ich glaube, Sie haben gerade eben mit meiner Frau gesprochen, die eigentlich mit ihrer Fußpflegerin reden wollte… Entschuldigen Sie bitte!&#8230;“<br />
„Wie? Du kennst den Herrn?“, will nun Frau Konfusi wissen und ist nun vollends verwirrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aerger-mit-dem-verflixten-kleinen-ding/">Ärger mit dem verflixten kleinen Ding</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Der Name ist frei erfunden und hat keinen Bezug zu lebenden oder verstorbenen Personen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Zwiegespräch</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/zwiegespraech/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 22:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fuß]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[linker]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[rechter]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Terrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich auf unserer Terrasse auf der Hollywoodschaukel saß, fiel mein Blick nach unten. Und auf einmal hörte ich Stimmen. Zwei Stimmen. Jetzt ist es eigentlich nicht meine Art, andere zu belauschen, aber ich konnte mich diesem Gespräch nicht entziehen. Zuerst wusste ich nicht, wer die Gesprächspartner waren, doch Schritt für Schritt näherte ich mich der Erkenntnis, dass es sich um meine beiden … handeln musste. &#8222;Hallo mein Freund? Wo bist du?“ „Ich bin doch da, wo ich immer bin. Dreh dich doch ein bisschen zur Seite, dann siehst du mich.“ „Du siehst aber heute gar nicht gut aus. Was ist mit dir los?“ „Ach nichts!“ „Und so kleinlaut bist du auch noch. Du hast doch was!“ „Mmh!“ „Hab ich dir was getan? Bin ich vielleicht auf dich getreten?“ „Das nicht gerade. Obwohl das auch schon vorgekommen ist.“ „Jetzt rück schon raus! Wage den ersten Schritt, damit wieder alles stimmt zwischen uns.“ „Du bist schon auf der richtigen Fährte. Um den ersten Schritt geht es auch.“ „Dann mach ihn doch endlich!“ „Geht nicht! Den machst &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich auf unserer Terrasse auf der Hollywoodschaukel saß, fiel mein Blick nach unten. Und auf einmal hörte ich Stimmen. Zwei Stimmen. Jetzt ist es eigentlich nicht meine Art, andere zu belauschen, aber ich konnte mich diesem Gespräch nicht entziehen. </strong></p>
<p><span class="dropcap">Z</span>uerst wusste ich nicht, wer die Gesprächspartner waren, doch Schritt für Schritt näherte ich mich der Erkenntnis, dass es sich um meine beiden … handeln musste.</p>
<p>&#8222;Hallo mein Freund? Wo bist du?“</p>
<p>„Ich bin doch da, wo ich immer bin. Dreh dich doch ein bisschen zur Seite, dann siehst du mich.“</p>
<p>„Du siehst aber heute gar nicht gut aus. Was ist mit dir los?“</p>
<p>„Ach nichts!“</p>
<p>„Und so kleinlaut bist du auch noch. Du hast doch was!“</p>
<p>„Mmh!“</p>
<p>„Hab ich dir was getan? Bin ich vielleicht auf dich getreten?“</p>
<p>„Das nicht gerade. Obwohl das auch schon vorgekommen ist.“</p>
<p>„Jetzt rück schon raus! Wage den ersten Schritt, damit wieder alles stimmt zwischen uns.“</p>
<p>„Du bist schon auf der richtigen Fährte. Um den ersten Schritt geht es auch.“</p>
<p>„Dann mach ihn doch endlich!“</p>
<p>„Geht nicht! Den machst doch immer du!“</p>
<p>„Ich?“</p>
<p>„Ja genau, du! Egal, wo wir auch immer hingehen, du läufst vorneweg!“</p>
<p>„Ach komm!“</p>
<p>„Genau, ich muss immer nachkommen! Auf Schritt und Tritt! Und nur, weil fast alle dich mir vorziehen.“</p>
<p>„Es tut mir leid, aber dafür kann ich nichts. Vielleicht solltest du dich einfach mal in den Vordergrund drängen.“</p>
<p>„Du hast leicht reden. Du schießt doch immer gleich mit einer Schnelligkeit vor, mit der ich nicht mithalten kann.“</p>
<p>„Jetzt sei nicht gleich beleidigt! Deine Laune ist heute so schlecht, wie bei jemand, der mit dem linken Fuß aufgestanden ist.“</p>
<p>„Haha, sehr witzig und zielsicher wie immer. Aber eins kann ich dir sagen: Ohne mich wärst du ganz schön aufgeschmissen. Immerhin bin ich derjenige, der sicher auf dem Boden steht, wenn du selbst mal in der Luft hängst oder die Knie schon ganz schwach sind.“</p>
<p>„Da muss ich dir Recht geben. Du bist mir eine große Stütze und du bist auch ein bisschen stärker als ich. Allerdings nur ein bisschen!“</p>
<p>„Deshalb kann ich auch besser balancieren als du. Hihi!“</p>
<p>„Ja, das stimmt auch wieder. Ich fange immer gleich an zu wackeln. Du bist da viel standhafter.“</p>
<p>„Danke, den Schuh ziehe ich mir gerne an.“</p>
<p>„Apropos Schuh! Drückt dich dein neuer Schuh auch so sehr wie mein Schuh mich?“</p>
<p>„Das kannst du laut sagen! Am liebsten bin ich barfuß.“</p>
<p>„Jetzt sind wir uns wieder einmal einig. Das ist schön. Denn, was wäre ich ohne dich?!“</p>
<p>„Ziemlich allein, vermute ich.“</p>
<p>„Ach linker Fuß, sei wieder fröhlich. Wir sind doch ein tolles Paar.“</p>
<p>„Und ein prima Team, so als linker und rechter Fuß!“</p>
<p>„Komm lass uns einen Spaziergang machen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/purzel/">Purzel</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-seltsames-wesen/">Ein seltsames Wesen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mensch-aergere-dich-nicht/">Mensch ärgere dich nicht!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Der April, der macht was er will</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/der-april-der-macht-was-er-will/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/der-april-der-macht-was-er-will/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 22:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[April]]></category>
		<category><![CDATA[Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Schulheft]]></category>
		<category><![CDATA[unterhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum haben wir April, da macht er schon was er will. Das jedenfalls behauptet man und meint damit das Wetter in diesem Monat.  Aber wenn man nach diesem Spruch geht, dann hatten wir schon im März Aprilwetter. Mal schön, mal trüb, mal Sonne, mal Regen. Bedingt durch unseren Urlaub auf der Insel des ewigen Frühlings, haben wir uns diese Jahreszeit schon ein wenig vorverlegt. Aber nun ist er endlich auch in der Heimat angekommen und am Sonntag haben wir die Grillsaison auf unserer Terrasse eröffnet.  Ach, was wären wir nur ohne das Wetter! Immerhin ist es in aller Munde und Gesprächsstoff Nummer eins. Belauschen wir doch einmal ein Gespräch auf der Straße: Erna ist gerade unterwegs zum Einkaufen in der Stadt. In die Apotheke muss sie auch noch. Als sie das Auto auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum abstellt, trifft sie auf die beiden Freundinnen Else und Anna. Die Zwei strahlen über das ganze Gesicht und lachen wie zwei Teenager. „Hallo Ihr Beiden!“, begrüßt Erna die zwei Frauen. „Wir haben uns ja jetzt schon eine &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum haben wir April, da macht er schon was er will. Das jedenfalls behauptet man und meint damit das Wetter in diesem Monat.  Aber wenn man nach diesem Spruch geht, dann hatten wir schon im März Aprilwetter. Mal schön, mal trüb, mal Sonne, mal Regen. </strong><br />
<strong>Bedingt durch unseren Urlaub auf der Insel des ewigen Frühlings, haben wir uns diese Jahreszeit schon ein wenig vorverlegt. Aber nun ist er endlich auch in der Heimat angekommen und am Sonntag haben wir die Grillsaison auf unserer Terrasse eröffnet. </strong><br />
<span class="dropcap">A</span>ch, was wären wir nur ohne das Wetter! Immerhin ist es in aller Munde und Gesprächsstoff Nummer eins. Belauschen wir doch einmal ein Gespräch auf der Straße:<br />
Erna ist gerade unterwegs zum Einkaufen in der Stadt. In die Apotheke muss sie auch noch. Als sie das Auto auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum abstellt, trifft sie auf die beiden Freundinnen Else und Anna. Die Zwei strahlen über das ganze Gesicht und lachen wie zwei Teenager.<br />
„Hallo Ihr Beiden!“, begrüßt Erna die zwei Frauen. „Wir haben uns ja jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Wie geht es Euch denn so?“<br />
„Wie soll es uns beiden denn gehen, bei solch einem <em><strong>schönen, warmen und sonnigen</strong> </em>Wetter?“, antwortet Else fröhlich. „Einfach nur toll!“<br />
„Ja“, bestätigt Anna. „Das Wetter ist <em><strong>heiter</strong></em> und so sind wir es auch!“<br />
„Es wurde ja auch mal wieder Zeit. Der Frühling hat so lange auf sich warten lassen. Immer dieser Regen. Endlich ist es<em><strong> trocken und freundlich</strong></em>“, schnattert Else fröhlich drauf los.<br />
„Ich fand es gar nicht so schlecht&#8220;, gesteht Erna. &#8222;Gut, ein bisschen <em><strong>regnerisch</strong></em> war es schon“, fügt sie ein wenig kleinlaut hinzu.<br />
„Regnerisch ist gar kein Ausdruck“, protestiert Else. „ Es war <em><strong>kalt und nass</strong></em>, einfach nur <em><strong>hässlich</strong></em>!“<br />
„Dieses <em><strong>feucht</strong></em>e Wetter schlägt mir immer nur auf das Gemüt“, erklärt Anna. &#8220; Ich werde davon richtig depressiv. Aber endlich ist es morgens nicht mehr <em><strong>neblig und bewölkt</strong></em>, sondern die Sonne scheint durch die Rolladenschlitze und weckt mich freundlich auf. Da hüpft das Herz doch regelrecht vor Freude.“<br />
„Und ich bekomme von dem <em><strong>feucht</strong></em>en Wetter immer Rheuma&#8220;, berichtet Else.  &#8222;Wenn es <em><strong>mild</strong> </em>ist, so wie jetzt, dann bekommt es mir am besten. Ich bin einfach nur froh und könnte den ganzen Tag singen und tanzen vor lauter Freude über das sonnige Wetter.“<br />
„Ja, ja“, meint Erna. „Das liebe Wetter…“<br />
Weiter kommt sie nicht. Die beiden Freundinnen sind so begeistert vom Sonnenschein, dass sie ihnen die Freude nicht verderben will. Da sie allerdings kein sehr erfreutes Gesicht macht und auch sichtlich verquollen aus den Augen schaut, werden die beiden Frauen doch etwas skeptisch.<br />
„Ist mit dir irgendetwas nicht in Ordnung?“, erkundigt sich Anna jetzt.<br />
„Du siehst verweint aus, ist etwas passiert?“, will nun auch Else wissen.<br />
„Nein, nein! Es ist nur der Frühling…“<br />
„Wir sind doch alle froh, dass er endlich da ist, du etwa nicht? Das ist doch die beste Jahreszeit, nicht <em><strong>kalt</strong></em>, nicht <em><strong>heiß</strong></em> oder <em><strong>schwül</strong></em>. Einfach nur <em><strong>warm und sonnig</strong></em>!“<br />
„Naja, ganz so froh bin ich nicht. Aber übermorgen soll es ja regnen, dann geht es mir wieder besser“, berichtet Erna den Freundinnen.<br />
Die Beiden schauen sie mit großen verwunderten Augen an und scheinen die Welt nicht mehr zu verstehen. Doch als Erna plötzlich zu niesen beginnt und sich die Augen reibt, wird ihnen Einiges klar.<br />
„Sag nur, du bist erkältet und hast die Grippe!? Oder hast du etwa…?“, erkundigt sich Else.<br />
„Ja,  das Zweite trifft zu“, erläutert Erna den beiden Frauen. „Ich leide neuerdings an Heuschnupfen.“<br />
„Ach herrje!“, rufen die Frauen wie aus einem Munde.<br />
„Und gegen was bist du allergisch“, will Anna wissen.<br />
„So ziemlich gegen alles, was im Frühling so blüht. Ich habe mich testen lassen.“<br />
„Wir wollten dich gerade fragen, ob du morgen mit uns einen Spaziergang durch den großen Landschaftspark machen willst?!“, tastet sich Else vorsichtig vor.<br />
„Ich würde gerne mitkommen, aber ich fürchte es wäre kein Vergnügen für mich. Morgen soll die Sonne ja wieder den ganzen Nachmittag scheinen und der Pollenflug soll auch ziemlich hoch sein. Übermorgen haben sie Regenschauer gemeldet, das würde mir dann besser passen.“<br />
„Ach, im Regen macht ein Spaziergang doch keinen Spaß!“, erwidert Else. „Und mir fällt gerade ein, dass ich übermorgen auch auf einem Kaffeeklatsch eingeladen bin. Ich kann also nur morgen.“<br />
„Bei mir geht es auch nur morgen, weil ich übermorgen zum Schuhkauf verabredet bin“, beeilt sich Anna zu sagen.<br />
„Nehmt auf mich keine Rücksicht“, beteuert Erna, ist aber doch ein bisschen enttäuscht. „Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem Spaziergang!“, fügt sie noch schnell hinzu und meint es sogar ehrlich.<br />
„Jaja, das liebe Wetter. Nie ist es recht.“<br />
„Da hast etwas Wahres gesagt, liebe Anna. Des einen Freud, des anderen Leid!“, sagt Else mitleidig. „Naja, und so hat man immer etwas worüber man sich unterhalten kann.“<br />
Erna nickt und schnieft in ihr Taschentuch. Danach verabschiedet sie sich von den zwei Frauen, die eingehakt von dannen ziehen.</p>
<p>&#8222;Vielleicht treffen wir uns einfach mal zum Kaffee!&#8220;, ruft Anna und dreht sich noch einmal zu Erna um. Dann marschieren die zwei Freundinnen in Richtung Gartencenter, um dort die Frühlingspracht zu bestaunen. Erna jedoch geht in die Apotheke und deckt sich mit Nasenspray, Augentropfen und Tabletten gegen ihre Pollenallergie ein.</p>
<p>Als Erna zu Hause ankommt, stürmt ihr die Enkeltochter entgegen.</p>
<p>&#8222;Schau mal, was wir heute in der Schule geschrieben haben. Ganz viele Sätze über das Frühligswetter!&#8220;, ruft sie schon von weitem und hält ihr Schulheft hoch.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2975 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01320-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01320 Kopie" width="558" height="764" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01320-Kopie.jpg 558w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01320-Kopie-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 558px) 100vw, 558px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2976 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-1200px-DSC01321.jpg" alt="1200px-1200px-DSC01321" width="483" height="375" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-1200px-DSC01321.jpg 483w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-1200px-DSC01321-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 483px) 100vw, 483px" />    *</p>
<p>*Als ich neulich die Osterhasengeschichte geschrieben habe, fand ich auch in meinem alten Schulheft diese Aufzeichnungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/tierisch-und-menschlich/">Tierisch und menschlich</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herr-und-frau-kuerbis/">Herr und Frau Kürbis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herr und Frau Kürbis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2015 22:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbis]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel mit Wörtern]]></category>
		<category><![CDATA[Teekessel]]></category>
		<category><![CDATA[verwirrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich traf ich Herrn und Frau Kürbis. Sie hatten sich gerade an einer Tankstelle ein ruhiges Plätzchen für ihre Rast gesucht. Sie packten ihren Proviant aus und ließen es sich schmecken. Dabei kamen sie ins Gespräch. Ich wurde Ohrenzeuge dieses Gesprächs und muss sagen, manchmal verstand ich nur Bahnhof. Irgendetwas schien bei diesem Gespräch schief zu laufen. Irgendwie haben die Zwei sich nicht richtig zugehört, folglich auch nicht richtig verstanden und ständig aneinander vorbei geredet, so vermutete ich jedenfalls.  Es dauerte eine Weile, aber dann verstand ich, was hier passierte. Ich musste an das Teekesselspiel denken, das wir als Kinder gerne gespielt haben. Durch die Doppeldeutigkeit mancher Wörter entstand ein heilloses Durcheinander und das Gespräch entgleiste derartig, so dass niemand mehr zu kapieren schien, worum es eigentlich ging. Oder sollte hier etwa eine absichtliche Irreführung vorliegen? Die Beiden haben gerade jeder ein leckeres Wurstbrot verspeist, da greift sich Frau Kürbis an das Dekolleté. Sie steht auf und sucht den Boden rund um den Tisch mit ihren Augen ab. „Ohje“, sagt sie. „Der Anhänger ist weg!“ &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich traf ich Herrn und Frau Kürbis. Sie hatten sich gerade an einer Tankstelle ein ruhiges Plätzchen für ihre Rast gesucht. Sie packten ihren Proviant aus und ließen es sich schmecken. Dabei kamen sie ins Gespräch. Ich wurde Ohrenzeuge dieses Gesprächs und muss sagen, manchmal verstand ich nur Bahnhof. Irgendetwas schien bei diesem Gespräch schief zu laufen. Irgendwie haben die Zwei sich nicht richtig zugehört, folglich auch nicht richtig verstanden und ständig aneinander vorbei geredet, so vermutete ich jedenfalls. </strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s dauerte eine Weile, aber dann verstand ich, was hier passierte. Ich musste an das Teekesselspiel denken, das wir als Kinder gerne gespielt haben. Durch die Doppeldeutigkeit mancher Wörter entstand ein heilloses Durcheinander und das Gespräch entgleiste derartig, so dass niemand mehr zu kapieren schien, worum es eigentlich ging. Oder sollte hier etwa eine absichtliche Irreführung vorliegen?</p>
<p>Die Beiden haben gerade jeder ein leckeres Wurstbrot verspeist, da greift sich Frau Kürbis an das Dekolleté. Sie steht auf und sucht den Boden rund um den Tisch mit ihren Augen ab.<br />
„Ohje“, sagt sie. „Der <strong>Anhänger</strong> ist weg!“<br />
Inzwischen ist sie völlig aufgelöst und bittet ihren Mann um Hilfe.<br />
„Such doch mal mit, bitte!“<br />
Herr Kürbis blickt von seiner Zeitschrift auf und weiß anscheinend überhaupt nicht, was seine Frau von ihm will.<br />
„Hast du deine Brille nicht auf?“, fragt Herr Kürbis. „Dort drüben steht er doch. Genau da, wo wir ihn vorhin hingestellt haben. Da brauch ich gar nicht erst zu suchen.“<br />
Frau Kürbis versucht ihrem Gatten zu erklären, was sie meint:<br />
„Ach Klaus, mein <strong>Kreuz</strong>!“, stößt sie mit tränenerstickter Stimme hervor.<br />
„Hast du Rückenschmerzen?“, bedauert er sie, steht auf und streicht ihr sanft und mitfühlend über den Rücken.<br />
„Nein, nein, ich meine doch meinen goldenen Kettenanhänger, du weißt doch den vom Bruder Pedro.“<br />
Herr Kürbis hat nur mit halben Ohr zugehört, da er die Plakette am Nummernschild des Anhängers inspiziert hat und ihm vermutlich plötzlich aufgefallen zu sein scheint, dass er noch in diesem Monat mit dem Wohnanhänger zum TÜV muss. Daher wirkt er jetzt etwas verwirrt:<br />
„Welcher Bruder, du hast doch nur eine Schwester, die mit dem alten <strong>Bulle</strong>n.“<br />
„Aber Klaus, was redest du da?!“ Frau Kürbis ist sichtlich erschrocken. &#8222;Sind das etwa schon Alterserscheinungen bei dir? Meine Schwester hat doch keinen Bauernhof und daher auch kein altes <strong>Rindvieh</strong>“, korrigiert sie ihn.<br />
„Das verstehe ich jetzt aber nicht.“ Die Verwunderung ist nun offensichtlich auf Seiten von Herrn Kürbis.<br />
„Klar hat sie keinen Bauernhof, aber ihr Mann ist doch ein Bulle mit dem ich mich über die <strong>Blüten</strong> unterhalten habe, die er bei dieser <strong>Iris</strong> gefunden hat.“<br />
„Klaus du wirst immer wunderlicher. Meine Schwester hat zwar einen Polizisten als Mann und viele blühende Blumen im Garten, aber keine einzige Iris. Das solltest du eigentlich wissen, zumal wir meiner Schwester immer bei der Gartenarbeit helfen. Vielleicht meinst du das <strong>Veilchen</strong> von ihrem Mann.“<br />
„Echt? Sie hat ein Veilchen von ihm? Jetzt hat sie nicht nur einen Bullen, sondern auch noch einen <strong>Boxer</strong>“, grinst Herr Kürbis voller Schadenfreude, dem inzwischen das Gespräch Spaß zu machen scheint.<br />
Frau Kürbis hat in diesem seltsamen Gespräch jetzt vollkommen den Faden verloren.<br />
„Sie hat keinen Boxer, nur seit Kurzem einen <strong>Kater</strong>! Hab ich dir das noch nicht erzählt?“<br />
Frau Kürbis ist sich anscheinend im Moment selbst nicht ganz sicher, ob sie ihrem Gatten von dieser neuen Errungenschaft ihrer Schwester schon berichtet hat. Aber dieser zieht wohl seine eigenen Schlüsse aus dem Bericht seiner Frau.<br />
„Na, wenn sie einen Kater hat, dann hat sie sicher vorher einen ganz schönen <strong>Brand</strong> gehabt und jetzt brummt ihre <strong>Birne</strong> und sie ist <strong>blau</strong>“, schlussfolgert Herr Kürbis.<br />
Vollkommen irritiert blickt Frau Kürbis auf den Vogel, der sich gerade neben ihrer Bank niedergelassen hat und fragt ihren Gatten kopfschüttelnd.<br />
„Wer ist blau? Die <strong>Taube</strong>?“<br />
„Taub ist sie auch noch? Und das bei ihren <strong>Schweineohren</strong>“, schüttelt Herr Kürbis verwundert und lachend den Kopf.<br />
„Du meinst ihren legendären <strong>Bienenstich</strong>!“, berichtigt Frau Kürbis ihren Mann, der sogleich ein unsagbares Verlangen nach diesem köstlichen Kuchen zu verspüren scheint und ihr vorschlägt:<br />
„Lass uns weiterfahren und in einem gemütlichen Café einkehren!“<br />
„Ach, nein, mir ist der Appetit vergangen und ich habe keinen <strong>Bock</strong> mehr“, erklärt Frau Kürbis sichtlich erschöpft von diesem Gespräch.<br />
„Ich verstehe dich nicht, meine Liebe, vorhin hast du ein Kreuz vermisst und jetzt sagst du es sei ein Bock“, wundert sich Herr Kürbis kopfschüttelnd.<br />
„Ach Klaus, du hast mir mal wieder überhaupt nicht zugehört!“, entrüstet sich Frau Kürbis verärgert.<br />
„Doch, doch meine Liebe und schau mal: Dort auf dem Tisch liegt dein Kreuzanhänger.“<br />
Er streicht ihr zärtlich über die Hand und erklärt ihr lächelnd: „Sei mir nicht böse, es war alles nur Spaß. Mir saß einfach der Schalk im Nacken und das Spiel mit den Wörtern ist einfach zu schön.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht habt Ihr Lust auch das noch zu lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/allerlei-tiere-sorgen-fuer-gespraechsstoff/">Allerlei Tiere sorgen für Gesprächsstoff</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/schon-gehoert/">Schon gehört?</a></p>
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		<title>Allerlei Tiere sorgen für Gesprächsstoff</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/allerlei-tiere-sorgen-fuer-gespraechsstoff/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2015 12:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Egal, wo man in diesen Tagen hinkommt, die hohen Temperaturen sind Thema Nummer Eins. So höre ich, wie sich Frau X gerade bei Hern Y beschwert, obwohl dieser arme Mensch ebenso wenig dafür kann wie die betreffenden Tiere. „Ach“, meint sie, „das ist aber eine Affenhitze heute!“ „Ja,ja“, bestätigt er. „Nach der Schafkälte gleich wieder so eine Bullenhitze. Meine Frau verkraftet diese Hundstage auch ganz schlecht. Ihr Kreislauf, wissen Sie.“ Innerlich muss ich grinsen, denn das war jetzt eine ganze Tierschar, die die beiden innerhalb weniger Sätze zusammen getrieben haben. Gut, aber jetzt möchte ich erst recht der immer interessanter werdenden Unterhaltung von Frau X und Herrn Y folgen. Inzwischen geht es hier nämlich nicht mehr um das Wetter: „Ach“ meint Herr Y. „wir hatten gestern Besuch von meinem Kumpel Franz und seiner Frau. Nachdem sich die beiden Damen schon zurück gezogen hatten, begann für uns eine sehr durstige Nacht. Deshalb hatten wir heute Morgen nur ein Katerfrühstück, und nach dem Katzenjammer und den Kopfschmerzen verspüre ich jetzt einen Bärenhunger. Da unser Kühlschrank ziemlich leer &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Egal, wo man in diesen Tagen hinkommt, die hohen Temperaturen sind Thema Nummer Eins. So höre ich, wie sich Frau X gerade bei Hern Y beschwert, obwohl dieser arme Mensch ebenso wenig dafür kann wie die betreffenden Tiere.</strong><br />
„Ach“, meint sie, „das ist aber eine <strong>Affen</strong>hitze heute!“<br />
„Ja,ja“, bestätigt er. „Nach der <strong>Schaf</strong>kälte gleich wieder so eine <strong>Bullen</strong>hitze. Meine Frau verkraftet diese <strong>Hund</strong>stage auch ganz schlecht. Ihr Kreislauf, wissen Sie.“<br />
Innerlich muss ich grinsen, denn das war jetzt eine ganze Tierschar, die die beiden innerhalb weniger Sätze zusammen getrieben haben. Gut, aber jetzt möchte ich erst recht der immer interessanter werdenden Unterhaltung von Frau X und Herrn Y folgen. Inzwischen geht es hier nämlich nicht mehr um das Wetter:<br />
„Ach“ meint Herr Y. „wir hatten gestern Besuch von meinem Kumpel Franz und seiner Frau. Nachdem sich die beiden Damen schon zurück gezogen hatten, begann für uns eine sehr durstige Nacht. Deshalb hatten wir heute Morgen nur ein <strong>Kater</strong>frühstück, und nach dem <strong>Katzen</strong>jammer und den Kopfschmerzen verspüre ich jetzt einen <strong>Bären</strong>hunger. Da unser Kühlschrank ziemlich leer ist, hat mich meine Frau erst noch einkaufen geschickt.“<br />
„Ich muss auch noch schnell und die Drogerieabteilung. Mich plagen meine <strong>Hühner</strong>augen ungemein und ich muss mir ein Pflaster holen.“, klagt Frau X ihr Leid.<br />
„Ob die wohl auch <strong>Tiger</strong>balsam haben? Mein Rücken ist nämlich schon ganz verspannt von der ewigen Schreibtischarbeit.“<br />
„Hallo Ernst, was machst Du denn hier?“, begrüßt Frau X ihren Mann ohne auf Herrn Y&#8217;s Frage einzugehen.<br />
„Ich muss nur mal eben in den Baumarkt. Ich kann nämlich meinen <strong>Fuchs</strong>schwanz nicht finden.“<br />
„Hast du ihn denn überhaupt richtig, so mit <strong>Adler</strong>augen, gesucht?“, erkundigt sich seine Frau skeptisch.<br />
„Das können sie vergessen“, mischt sich nun auch Herr Y ein. „Der Baumarkt hat schon geschlossen.<br />
„Dann wirst du wohl morgen auf dem <strong>Floh</strong>markt Ausschau halten müssen“, schlägt seine Gattin vor. „Da kannst du auch gleich unser Patenkind, den kleinen Frech<strong>dachs</strong> mitnehmen. Dann kommst du aber bestimmt mit allen möglichen anderen Dingen, wie zum Beispiel einen Knall<strong>frosch</strong> wieder zurück, wie ich den Kleinen kenne.“<br />
„Unser Patenkind ist für ein paar Tage zu Besuch bei uns“,, erklärt der Gatte von Frau X Herrn Y. „Er sitzt gerade im Garten und malt mit Wasserfarben.<br />
„Dann sieht jetzt bestimmt aus wie ein kleiner Schmier<strong>fink</strong>“, lacht Herr Y. „Das ist bei unserem Enkel dasselbe. Und hinterher folgt nur eine <strong>Katzen</strong>wäsche!“<br />
„Apropo Wäsche!“, fährt Frau X auf das Stichwort ab. „Hast du meine Wäsche<strong>spinne</strong> im Garten aufgebaut?“<br />
„Ja!“, bestätigt ihr Gatte. „Ich musste aber erst noch ein paar Spinnen im Gartenhaus beseitigen. Ich weiß doch welcher Angst<strong>hase</strong> du bist. Du brichst doch bei jeder noch so kleinen Spinne gleich in Panik aus und die <strong>Krokodil</strong>stränen kullern.“<br />
„Jetzt hör aber mit deinen Übertreibungen auf!“, schimpft Frau X ihren Göttergatten. An Herrn Y gerichtet, fragt sie:<br />
„Wollen wir vier uns am Sonntagnachmittag zu Kuchen und Eis bei uns im Garten treffen?“<br />
„Ja, da wird sich meine Frau aber freuen, denn sie ist ein kleine Nasch<strong>katze</strong>. Nur einen Gefallen sollten Sie mir tun. Bitte nicht den ganzen Nachmittag das Lied „Atemlos“ von Helene Fischer spielen. Ich hatte das letzte Mal einen richtigen Ohr<strong>wurm</strong>.“<br />
Nachdem Frau und Herr X dies versichert haben, trennen sich für den heutigen Tag die Wege der mir fremden Gesprächspartner und in meinem Kopf schwirrt ein ganzer <strong>Bienen</strong>schwarm, &#8211;  das waren eindeutig zu viele Tiere auf einmal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert euch auch dies:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tierisch-und-menschlich/">Tierisch und menschlich</a></p>
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