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	<title>Termin &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Arzttermin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2022 18:29:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[haben]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich sitze im Wartezimmer. „Lange kann es nicht mehr dauern“, denke ich. Außer mir sitzt noch eine Frau im Wartebereich. Sie löst konzentriert Kreuzworträtsel. Plötzlich wird meine Aufmerksamkeit auf ein Telefonat gelenkt, das die Sprechstundenhilfe führt. Ich kann zwar ihren Gesprächspartner nicht hören, aber die Kommunikation trotzdem erahnen. Es geht um eine Terminvereinbarung, allerdings scheint das Datum nicht zu passen.  „Ach“, höre ich die nette  Sprechstundenhilfe sagen „so schlimm ist das doch gar nicht.“  Besonders ihre tröstende Begründung bringt mich zum Schmunzeln: „Mein Mann ist an einem 13ten geboren. Er hat in seinem Leben sehr viel Glück gehabt, &#8211; mit mir.“ &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Des einen Freud, des anderen Leid Peinlich, peinlich… Nobody is perfect!? &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze im Wartezimmer.</p>
<p>„Lange kann es nicht mehr dauern“, denke ich.</p>
<p>Außer mir sitzt noch eine Frau im Wartebereich. Sie löst konzentriert Kreuzworträtsel.</p>
<p>Plötzlich wird meine Aufmerksamkeit auf ein Telefonat gelenkt, das die Sprechstundenhilfe führt. Ich kann zwar ihren Gesprächspartner nicht hören, aber die Kommunikation trotzdem erahnen.</p>
<p>Es geht um eine Terminvereinbarung, allerdings scheint das Datum nicht zu passen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Ach“, höre ich die nette<span class="Apple-converted-space">  </span>Sprechstundenhilfe sagen „so schlimm ist das doch gar nicht.“<span class="Apple-converted-space">  </span>Besonders ihre tröstende Begründung bringt mich zum Schmunzeln:</p>
<p>„Mein Mann ist an einem 13ten geboren. Er hat in seinem Leben sehr viel Glück gehabt, &#8211; mit mir.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/des-einen-freud-des-anderen-leid/">Des einen Freud, des anderen Leid</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/peinlich-peinlich/">Peinlich, peinlich…</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/nobody-is-perfect/">Nobody is perfect!?</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wer ist wohl schlauer?</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/wer-ist-wohl-schlauer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2019 10:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[klappen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[schlau]]></category>
		<category><![CDATA[Sessel]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
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					<description><![CDATA[Draußen ist wieder einmal so richtiges Schmuddelwetter, naja es ist ja auch schon November. Da kann man nicht mehr erwarten. Den Sommer habe ich in vollen Zügen genossen, also kann ich mir jetzt ein bisschen Ruhe gönnen. Und damit sollte ich gleich, nein,- sofort anfangen. Ein Schlückchen von der köstlichen Milch und dann geht es geradewegs zu meinem gemütlichen Plätzchen. Dort liegt bereits meine Kuscheldecke. Sie ist warm und ich werde schon bei ihrem Anblick total müde und schläfrig. Mit meinem Nickerchen ist es aber nicht gut bestellt, denn auf einmal wird hier herumgeruschelt und der Wischmop geschwungen. Wieso muss das jetzt eigentlich sein, frage ich mich. Das ist total störend. Ich verziehe mich. Wozu kennt man denn nicht auch noch andere Eckchen, in die man sich verziehen kann?! Ich bin gerade sooo schön in meine Träume versunken, da höre ich von weit her eine mir vertraute Stimme. Ich versuche mich aus meiner Traumwelt zu lösen und eine Frage dringt an mein Ohr. „Wo bist Du?“ Das ist mein Frauchen, sie sucht mich. Wenn ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Draußen ist wieder einmal so richtiges Schmuddelwetter, naja es ist ja auch schon November. Da kann man nicht mehr erwarten. Den Sommer habe ich in vollen Zügen genossen, also kann ich mir jetzt ein bisschen Ruhe gönnen. Und damit sollte ich gleich, nein,- sofort anfangen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>in Schlückchen von der köstlichen Milch und dann geht es geradewegs zu meinem gemütlichen Plätzchen. Dort liegt bereits meine Kuscheldecke. Sie ist warm und ich werde schon bei ihrem Anblick total müde und schläfrig.</p>
<p>Mit meinem Nickerchen ist es aber nicht gut bestellt, denn auf einmal wird hier herumgeruschelt und der Wischmop geschwungen. Wieso muss das jetzt eigentlich sein, frage ich mich. Das ist total störend. Ich verziehe mich. Wozu kennt man denn nicht auch noch andere Eckchen, in die man sich verziehen kann?!</p>
<p>Ich bin gerade sooo schön in meine Träume versunken, da höre ich von weit her eine mir vertraute Stimme. Ich versuche mich aus meiner Traumwelt zu lösen und eine Frage dringt an mein Ohr.</p>
<p>„Wo bist Du?“</p>
<p>Das ist mein Frauchen, sie sucht mich. Wenn ich jetzt schnell aus meinem Versteck komme, dann gibt es sicherlich Leckerlies.</p>
<p>Tatsächlich, sie steht schon mit der kleinen Dose in der Diele und wartet auf mich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie ich es liebe, wenn sie die Leckerlies in der Dose klappern lässt! Ehrlich gesagt, ich lasse mich immer davon überzeugen, selbst als sie die Haustür öffnet und ein paar Leckerlies davor legt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese kleinen Dinger schmecken aber auch zuuu gut. Schade, jetzt sind sie alle aufgefuttert und sie hat mich reingelegt. Ich stehe nämlich draußen in der Kälte. Na warte!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich renne in Windeseile um das Haus herum und schwuppdiwupp bin ich durch meine Katzenklappe geschlüpft und bin wieder im Warmen. Gelassen marschiere ich zurück in die Diele.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Da bist du ja schon wieder! Du sollst doch draußen ein bisschen spazieren gehen.“</p>
<p>Frauchen steht in ihrer warmen Jacke und der Tasche in der Hand da. Aha, denke ich mir. Sie will weg und dann muss ich entweder nach hinten in den Kellerersatzbereich, wo mein Körbchen steht oder ich muss raus an die frische Luft. Das will ich aber jetzt nicht. Ich will mich auf meine Kuscheldecke legen, die auf dem gemütlichen Sessel liegt. Mich kriegt sie hier nicht weg.</p>
<p>Schon wieder klappert Frauchen mit dem Döschen und öffnet die Terrassentür. Ich kann sehen, wie sie auf der Terrasse ein paar Köstlichkeiten verstreut. Als wenn ich nicht wüsste, dass sie mich damit locken will. Na gut. Ich mache das Spielchen noch einmal mit. Aber nur zum Schein, denn ich bin ja schlau.</p>
<p>Kaum bin ich draußen schnappe ich mir eine Leckerei, die anderen hebe ich mir für später auf, und schon sause ich wieder in Richtung meiner Katzenklappe.</p>
<p>Ich komme gerade wieder in der Diele an, als Frauchen die Autoschlüssel aus dem Schlüsselkasten holt. Siegesgewiss schaue ich sie mit großen und unschuldigen Augen an. Bin ich nicht schlau?!!!</p>
<p>„Oh nein!“, ruft sie aus. „Du bist ja schon wieder da. Ich habe jetzt keine Zeit für deine Spielchen!“</p>
<p>Ich schon!, denke ich und verkrieche mich unter der ersten Treppenstufe. Da kann mein Frauchen mich nämlich nicht fangen und nach draußen tragen. Trotzdem versucht sie mich wieder zu locken. Ihre Hand greift unter die Treppenstufe und sie streichelt mich. Ich weiß ja, dass sie mich mag, aber ich weiß auch wie ich sie ärgern kann. Also bleibe ich ruhig sitzen und genieße die Streicheleinheiten.</p>
<p>Was macht sie denn jetzt? Warum hört sie auf mich zu streicheln? Ach ja, sie greift schon wieder zu der berühmt berüchtigten Dose. Ich bleibe jedoch stark und lasse mich nicht verführen, auch nicht als sie ihren Trick 17 anwendet. Sie legt jetzt nämlich eine kleine Spur und am Ende bin ich dann bei meinem Körbchen im Kellerersatzbereich. Nein, nicht mit mir! Ich bin nämlich schlau!!!</p>
<p>Aufmerksam beobachte ich mein Frauchen. Sie wird langsam nervös, das merke ich. Wahrscheinlich hat sie einen Termin. Na und?! Ich habe auch einen Termin, nämlich mit meiner Kuscheldecke auf dem Sessel.</p>
<p>Während ich so meine Augen durch die Diele schweifen lasse, entdecke ich in der einen Ecke neben einem Leckerlie noch etwas anderes. Da krabbelt doch was! Ah, eine kleine Spinne! Die hole ich mir! Auf meinen Samtpfötchen schleiche ich mich an meine Beute heran. Frauchen hat die Spinne jetzt auch gesehen und lässt mir aber den Vortritt, damit ich mir diesen Leckerbissen schnappen kann.</p>
<p>Tja und damit hat sie wieder einmal die Chance verpasst mich zu fangen, denn sofort flüchte ich mich wieder unter die Treppenstufe.</p>
<p>„Ich muss doch weg!“, jammert sie jetzt.</p>
<p>So langsam tut sie mir ja leid. Aber was viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass mein Magen plötzlich anfängt zu knurren. Dieser kleine Happen hat mich erst richtig hungrig gemacht. Die winzige Spinne war ja auch nur was für den hohlen Zahn.</p>
<p>Wenn ich jetzt der gelegten Spur aus Leckerlies folgen würde, hätte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Mein Hunger wäre gestillt und mein Frauchen würde sich freuen. Aber ich will doch auf meine Decke!!!</p>
<p>Schon wieder fummelt Frauchen mit ihrer Hand unter der Treppenstufe herum. Dieses Mal allerdings nicht, um mich zu streicheln. Sie will mich aus meinem sicheren Versteck verscheuchen.</p>
<p>Kann man nicht endlich mal seine Ruhe haben?, frage ich mich.</p>
<p>„Nun komm schon! Ich bin schon spät dran! Lass doch dein Spielchen. Wir spielen später!“</p>
<p>Es ist fürchterlich, wenn jemand was von dir will und du eigentlich nur deine Ruhe haben willst. So macht mir das Spielchen auch keinen Spaß.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich einfach hier sitzen bleibe, kann sie nichts machen. Dann ist sie aber irgendwann bestimmt sauer auf mich. Was mache ich nur? Vielleicht gibt sie ja nach.</p>
<p>Apropos nachgeben, da fällt mir was ein. Hat Frauchen neulich nicht so einen Spruch gesagt?! Na warte! Dieses Mal bist du nicht schlauer und klüger als ich.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Der Klügere gibt nach!!!</em></strong></p>
<p>Schon klappt hinter mir die Kellertür zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/katzenalarm/">Katzenalarm</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/pit-struwwel-und-franz-stroh/">Pit Struwwel und Franz Stroh</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-mausefalle/">Die Mausefalle</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hallo, Hallo!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2019 08:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bestellung]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[hallo]]></category>
		<category><![CDATA[Herr]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Konfusi hat heute viel zu tun und ist den ganzen Tag außer Haus. Auch seine Frau ist unterwegs. Sie ist am Nachmittag mit zwei Freundinnen zum Einkaufsbummel verabredet. Da Professor Konfusi trotz des strammen Terminplans nicht auf das gemeinsame Mittagessen mit seiner Frau verzichten möchte, haben sich die Beiden einen Treffpunkt um die Mittagszeit ausgemacht. So ist eine Bäckerei mit einem gemütlichen Café ihr gemeinsamer Anlaufpunkt. „Ich habe ungefähr zwei Stunden Zeit, bevor mein nächster Termin beginnt“, sagt er zu seiner Gemahlin, als sie aufeinandertreffen. „Schön, dass es geklappt hat, so kannst du wenigstens ein Weilchen verschnaufen“, lächelt sie ihn an. Sie studieren die kleine Speisekarte des Cafés und entscheiden sich für jeweils ein Omelett mit Schinken und Käse und einen Durstlöscher. Als Nachtisch teilen sie sich ein Stückchen Kuchen. Es soll ja nicht zu üppig sein und ein bisschen wollen sie auch auf die Kalorien achten. Dazu gehört natürlich noch je eine Tasse Kaffee zum Abschluss. Kurz nachdem sie ihre Bestellung aufgegeben haben, vibriert es in der Tasche von Frau Konfusi. Da sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Konfusi hat heute viel zu tun und ist den ganzen Tag außer Haus. Auch seine Frau ist unterwegs. Sie ist am Nachmittag mit zwei Freundinnen zum Einkaufsbummel verabredet. Da Professor Konfusi trotz des strammen Terminplans nicht auf das gemeinsame Mittagessen mit seiner Frau verzichten möchte, haben sich die Beiden einen Treffpunkt um die Mittagszeit ausgemacht. So ist eine Bäckerei mit einem gemütlichen Café ihr gemeinsamer Anlaufpunkt.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„I</span>ch habe ungefähr zwei Stunden Zeit, bevor mein nächster Termin beginnt“, sagt er zu seiner Gemahlin, als sie aufeinandertreffen.<br />
„Schön, dass es geklappt hat, so kannst du wenigstens ein Weilchen verschnaufen“, lächelt sie ihn an.<br />
Sie studieren die kleine Speisekarte des Cafés und entscheiden sich für jeweils ein Omelett mit Schinken und Käse und einen Durstlöscher. Als Nachtisch teilen sie sich ein Stückchen Kuchen. Es soll ja nicht zu üppig sein und ein bisschen wollen sie auch auf die Kalorien achten. Dazu gehört natürlich noch je eine Tasse Kaffee zum Abschluss.<br />
Kurz nachdem sie ihre Bestellung aufgegeben haben, vibriert es in der Tasche von Frau Konfusi. Da sich ihr Gatte gerade auf der Toilette befindet und das Essen noch nicht serviert wurde, beschließt sie den Anruf anzunehmen.<br />
„Hallo, hallo!“, ruft sie in das Handy, als sie dieses endlich in ihrer<span class="Apple-converted-space">  </span>Handtasche gefunden hat.<br />
Leider meldet sich niemand, denn der Teilnehmer am anderen Ende hat aufgelegt, da er nach mehrmaligen erfolglosem Klingeln aufgegeben hat.<br />
„Kennst du diese Nummer?“, fragt Frau Konfusi ihren Mann, als dieser wieder zum Tisch zurückkommt. „Ich war leider zu spät, um den Anruf entgegen zu nehmen.“<br />
„Nein“, meint er, „die Nummer sagt mir jetzt nichts! Ruf doch einfach zurück, dann weißt du wer es war.“<br />
Gesagt, getan.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh!“, sagt sie ein paar Sekunden später überrascht zu dem Angerufenen. „Wir hatten heute einen Termin? Das kann doch gar nicht sein. In meinem Terminkalender stand gar keine Notiz.“<br />
Nachdem ihr am anderen Ende noch einmal versichert wurde, dass es sich um keinen Irrtum handelt, entschuldigt sie sich:<br />
„Es tut mir sehr leid, aber das passt jetzt gar nicht. Könnten Sie bitte den Termin für mich streichen?“<br />
„Wer war das?“, erkundigt sich ihr Mann, der inzwischen seinen Teller schon fast geleert hat.<br />
„Angeblich hätte ich in ein paar Minuten einen Termin zur Maniküre und zur Pediküre, obwohl ich mich nicht daran erinnern kann und ehrlich gesagt,  jetzt auch weder Lust noch Zeit habe“, erklärt Frau Konfusi.<br />
„Ich könnte den Termin doch für dich übernehmen. Erstens bin ich mit dem Essen schon fertig, &#8211; den Kuchen schaffst du auch alleine, den Kaffee nehme ich mit &#8211;  und zweitens könnte ich mir eine Pediküre vor meinem nächsten Termin gerade noch gönnen“, beschließt ihr Gemahl und drückt erst auf die Anrufliste und dann auf eine Nummer.<br />
Er reicht seiner Frau das Handy, damit sie den gestrichenen Termin doch noch für ihn retten kann.<br />
„Hallo!“, meldet sich auch sogleich eine leise Frauenstimme.<br />
„Scheinbar hat sie auf Lautsprecher gestellt, weil sie in einer laufenden Behandlung ist“ begründet sich Frau Konfusi in Gedanken dieses leise und zurückhaltende Stimmchen der Gesprächsteilnehmerin.<br />
„Ich habe doch gerade den Termin bei Ihnen abgesagt….“<br />
„Wie?“<br />
„…mein Mann würde allerdings den Termin übernehmen wollen…“<br />
„Wer sind Sie?“<br />
„Frau Konfusi!&#8220;<br />
&#8222;Ja?&#8220;<br />
&#8222;Wir hatten doch gerade miteinander telefoniert!“<br />
„Was? Wie? Was wollen Sie?“<br />
Frau Konfusi ist sichtlich verwundert über die Fragen ihrer Gesprächspartnerin. Sollte diese etwa wegen der Terminabsage verärgert sein? Nach einer kurzen Stille vernimmt sie plötzlich eine Männerstimme aus dem Handy.<br />
„Wer sind Sie?&#8220;<br />
&#8222;Wie ich schon sagte, ich bin &#8230;&#8220;<br />
&#8222;Wen wollen Sie sprechen?“<br />
&#8222;Die Fußpflegerin!&#8220;<br />
&#8222;Wen?&#8220;<br />
„Oh, Entschuldigung!“, flüstert Frau Konfusi ins Telefon, denn ihr ist inzwischen ein Licht aufgegangen und so fügt sie schnell hinzu: „Ich glaube, ich habe mich verwählt.“<br />
„Sag mal?!“, erkundigt sie sich bei ihrer besseren Hälfte, „welche Nummer hast du denn gewählt?“<br />
„Wieso? Wer war denn dran?“<br />
„Frau Konfusi zuckt die Schultern. „Zuerst eine sehr leise Frau und dann ein älterer Herr, &#8211; der Stimme nach zu urteilen“, erklärt sie.<br />
„Zeig doch mal her! Ich glaube, ich habe da so eine Ahnung.“<br />
Professor Konfusi nimmt das Handy, schaut auf das Display und drückt die zuletzt gewählte Nummer.<br />
„Ach Sie sind es, Herr Mettemann!*“, begrüßt er den Herrn. „Hier ist Konfusi. Wir hatten doch gestern Abend telefoniert und ich glaube, Sie haben gerade eben mit meiner Frau gesprochen, die eigentlich mit ihrer Fußpflegerin reden wollte… Entschuldigen Sie bitte!&#8230;“<br />
„Wie? Du kennst den Herrn?“, will nun Frau Konfusi wissen und ist nun vollends verwirrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aerger-mit-dem-verflixten-kleinen-ding/">Ärger mit dem verflixten kleinen Ding</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Der Name ist frei erfunden und hat keinen Bezug zu lebenden oder verstorbenen Personen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Nobody is perfect!?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/nobody-is-perfect/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2016 09:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Freundin]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Macke]]></category>
		<category><![CDATA[perfect]]></category>
		<category><![CDATA[Professor]]></category>
		<category><![CDATA[Rührung]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Zettel]]></category>
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					<description><![CDATA[Der nette ältere Herr aus meinen Geschichten, den ich Professor Konfusi genannt habe, ist mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Vielleicht geht es Euch ähnlich.  Tanja (fruendliche scherereien) fragte neulich, ob der liebenswerte Professor denn auch Macken habe. Lasst mich heute eine weitere Geschichte erzählen und entscheidet selbst, ob es da doch eine klitzekleine Macke bei ihm gibt. Professor Konfusi hält alle seine beruflichen Termine schriftlich in seinem Terminkalender fest. Darin ist er sehr genau und hat auch noch keinen der Termine vergessen, geschweige denn hat er sich jemals verspätet. Aber mit seinen privaten Terminen ist das so eine ganz spezielle Sache: Professor Konfusi sitzt in seinem Arbeitszimmer und schreibt an einer Veröffentlichung, während seine Frau vor ihrem Kleiderschrank steht. Sie sucht sich das passende Outfit für ihr Treffen mit ihren Freundinnen aus. Sie sind zu viert und treffen sich regelmäßig in einem kleinen Café am Stadtrand. Heute freut sie sich besonders darauf, denn sie möchte den Freundinnen die Fotos von der letzten Reise mit ihrem Mann zeigen. Die anderen haben auch versprochen ein paar &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der nette ältere Herr aus meinen Geschichten, den ich Professor Konfusi genannt habe, ist mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Vielleicht geht es Euch ähnlich.  Tanja</strong> (fruendliche scherereien)<strong> fragte neulich, ob der liebenswerte Professor denn auch Macken habe. Lasst mich heute eine weitere Geschichte erzählen und entscheidet selbst, ob es da doch eine klitzekleine Macke bei ihm gibt.</strong><br />
<strong>Professor Konfusi hält alle seine beruflichen Termine schriftlich in seinem Terminkalender fest. Darin ist er sehr genau und hat auch noch keinen der Termine vergessen, geschweige denn hat er sich jemals verspätet. Aber mit seinen privaten Terminen ist das so eine ganz spezielle Sache:</strong></p>
<p><span class="dropcap">P</span>rofessor Konfusi sitzt in seinem Arbeitszimmer und schreibt an einer Veröffentlichung, während seine Frau vor ihrem Kleiderschrank steht. Sie sucht sich das passende Outfit für ihr Treffen mit ihren Freundinnen aus. Sie sind zu viert und treffen sich regelmäßig in einem kleinen Café am Stadtrand.<br />
Heute freut sie sich besonders darauf, denn sie möchte den Freundinnen die Fotos von der letzten Reise mit ihrem Mann zeigen. Die anderen haben auch versprochen ein paar Fotos von ihren Reisen und Ausflügen mitzubringen.<br />
„Das wird sicherlich sehr interessant und auch kurzweilig“, denkt sie und nimmt ein geblümtes Sommerkleid aus dem Schrank.<br />
„Das passt perfekt zu dem heutigen Sonnenwetter und zu meiner guten Laune. Nur schade, dass es wahrscheinlich einer der letzten sommerlichen Tage des Jahres sein wird“, überlegt sie sich während sie in das Kleid schlüpft.<br />
Beschwingt dreht sie sich vor dem Spiegel und greift danach noch nach einem leichten Sommerjäckchen, &#8211; nur für den Fall, dass es am Spätnachmittag doch schon etwas abkühlen sollte.<br />
Bevor Frau Konfusi das Haus verlässt, schaut sie noch einmal kurz zu ihrem Mann ins Arbeitszimmer hinein. Sie öffnet die Tür und bleibt im Türrahmen stehen. Sie will ihn nicht stören, aber trotzdem noch schnell Bescheid sagen, dass sie dann gleich weg ist.<br />
„Ich geh dann mal“, sagt sie mit gesenkter Stimme. „Bis nachher!“<br />
„Ja, ja!“, antwortet ihr Gatte, ohne seine Arbeit zu unterbrechen und aufzublicken, da er vollkommen vertieft in seine Veröffentlichung ist.<br />
Frau Konfusi ist gerade im Begriff die Tür wieder zu schließen, da fällt ihr noch etwas ein. Doch sie will nicht weiter stören. Deshalb geht sie schnell in die Küche und schreibt ihrem Mann noch eine kurze Botschaft auf einen Zettel, den sie auf den Küchentisch legt und dann ist sie auch schon verschwunden.<br />
„Hallo meine Liebe“, wird sie wenig später von ihrer Freundin Gertrud begrüßt. „Hast du eigentlich dein Handy dabei?“<br />
„Ja natürlich. Das habe ich immer in meiner Handtasche, aber das weißt du doch“, antwortet Frau Konfusi und grinst.<br />
„Na, dann wird es wohl auch heute wieder klingeln!“, freut sich Mathilde und klatscht begeistert in die Hände.<br />
„Wollen wir eine Wette abschließen?“, erkundigt sich Anna.<br />
„Was soll das?“, fragt Frau Konfusi zurück. „Ich weiß genau, was du wetten willst, aber wer von uns soll denn dagegen wetten. Wir wissen doch alle, was spätestens in einer Stunde passieren wird.“<br />
Die vier Frauen brechen in Vorfreude auf das bevorstehende Ereignis in schallendes Gelächter aus und lassen sich dann Kaffee und Kuchen schmecken.<br />
Fast hätten sie über dem Austausch von Neuigkeiten und dem Betrachten der Fotos Frau Konfusis Handy vergessen, doch plötzlich ertönt ein unüberhörbarer Klingelton aus deren Handtasche.<br />
„Na also!“, rufen alle vier Frauen im Chor.<br />
Alle verstummen schlagartig, nur Frau Konfusi holt das Handy aus der Tasche und meldet sich mit einem einfachen, aber freundlichen:<br />
„Hallo, mein lieber Göttergatte!“<br />
„Wo bist du denn?“, tönt die Stimme von Herrn Konfusi aus dem Telefon.<br />
„Na da, wo ich jeden zweiten Mittwoch im Monat bin“, antwortet sie und grinst ihre Freundinnen an, die sich kaum das Lachen verkneifen können.<br />
„Und wo ist das?“<br />
„Ach mein Lieber, seit drei Jahren rufst du mich jeden zweiten Mittwoch an, stellst mir die selbe Frage und ich gebe dir auch immer wieder gerne die selbe Antwort: Ich bin bei meinem Damenkränzchen.“<br />
„Ach so! Und ich dachte schon, du seist beim Frisör.“<br />
„Aber nein, dort bin ich jeden Samstag.“<br />
„Als wenn ich das nicht wüsste“, kommt jetzt eine leicht verärgerte Antwort.<br />
„Natürlich weißt du das, aber es ist dir anscheinend gerade entfallen.“<br />
„Ich nehme an, dir ist aber etwas anderes entfallen“, kontert jetzt Professor Konfusi. „Und daran möchte ich dich jetzt erinnern. Du kannst heute nicht so lange bei deinem Kaffeekränzchen bleiben, denn du musst nachher noch zum Zahnarzt.“<br />
„Ach!“, ist das einige, was Frau Konfusi beim Versuch ihr eigenes Lachen zu unterdrücken, hervorbringt.<br />
„Gut, dass ich deinen Notizzettel auf dem Küchentisch gefunden habe. Dort hast du dir nämlich folgendes notiert: 17 Uhr Zahnarzt.“<br />
„Das hast du aber missverstanden“, antwortet Frau Konfusi inzwischen wieder mit ganz ruhiger Stimme. „Das ist nicht mein Termin, sondern deiner!“<br />
„Ohje, den hätte ich jetzt glatt vergessen. Gut, dass ich dich angerufen habe. Diese privaten Termine machen mich ganz konfus. Vielleicht sollte ich sie mir mal aufschreiben.“<br />
Gerade will Frau Konfusi ihrem Gatten beipflichten, als dieser seiner Feststellung noch einen Satz nachschiebt.<br />
„Oder besser noch: Du erinnerst mich immer an meine privaten Termine!“<br />
„So machen wir es!“, kichert Frau Konfusi.<br />
„Aber sag mal, ihr seid wirklich eine sehr lustige Truppe. Man hört euch immer nur lachen“, stellt der Professor fest. „Ihr werdet doch wohl nicht über mich und meine kleine Macke lachen.“<br />
„Nein nein!“, rufen alle vier Damen in das Handy.<br />
„Übrigens, Gertrud!“, ruft Professor Konfusi aus. „Ich gratuliere dir recht herzlich nachträglich zu deinem gestrigen Geburtstag und haben nicht Anna und Erwin nächsten Monat 30jährigen Hochzeitstag und Mathildes Tochter wird am nächsten Samstag 45?!“<br />
Frau Konfusi ist mindestens so baff wie Gertrud, Mathilde und Anna.<br />
„Woher weißt du das alles?“, fragt Frau Konfusi sichtlich überrascht. „Das habe ich dir doch gar nicht erzählt!“<br />
„Oh, ich weiß noch viel mehr. Zum Beispiel weiß ich ganz genau, dass du jeden zweiten Mittwoch mit deinen Damen zusammen sitzt, aber man kann doch nicht einfach so zugeben, dass man seine Frau vermisst. Außerdem habe ich mir bereits vor ungefähr einem Jahr schon einen Terminkalender extra für private Termine zugelegt und da steht auch dein Mittwochnachmittagtreff drin! Aber es hat dir und deinen Freundinnen immer so viel Freude bereitet, wenn ich jeden Mittwoch angerufen habe, da wollte ich euch den Spaß nicht nehmen. Außerdem erinnerst du mich immer so lieb an alle privaten Termine.“<br />
„Du Schlawiner!“, sagt Frau Konfusi jetzt nicht ganz ohne Rührung.</p>
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