<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Scherben &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/scherben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Sat, 09 Sep 2017 22:49:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Scherben</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/scherben/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/scherben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2017 22:42:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[berichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[kleben]]></category>
		<category><![CDATA[Scherben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4556</guid>

					<description><![CDATA[Mir ist gerade so zum Plaudern. Habt Ihr Lust und plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen?! Ich denke, alle von uns haben schon einmal etwas entzwei gehen lassen. Man greift nicht richtig zu, stellt es nicht ordentlich hin, hält es ungenügend fest und schwuppdiwupp ist es passiert. Es rutscht aus der Hand, gerät ins Wanken oder Wackeln, kippt um, &#8230; Die Erdanziehungskraft sorgt dann nur noch dafür, dass der Gegenstand auf die Erde fällt. Schlägt er auf festem Untergrund auf, so kann man davon ausgehen, dass er in der einen oder anderen Weise kaputt geht. Scherben, so sagt man, bringen Glück. Zumindest Porzellanscherben. Deshalb zerschmettert man Tassen, Teller, Vasen und dergleichen am Polterabend. Die Scherben sollen dem Brautpaar Glück bringen. Doch ist man auch im täglichen Leben glücklich, wenn ein Teller oder eine Tasse vom &#8222;guten Geschirr“ kaputt geht? Das trifft doch eher weniger zu, oder? Was ist dran an dem Spruch: “Scherben bringen Glück“ ? Ist das eher ein Trost für uns, wenn etwas zu Bruch geht? Ist es ein Aberglaube, der den Ärger &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mir ist gerade so zum Plaudern. Habt Ihr Lust und plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen?! </strong></p>
<p><strong>Ich denke, alle von uns haben schon einmal etwas entzwei gehen lassen. Man greift nicht richtig zu, stellt es nicht ordentlich hin, hält es ungenügend fest und schwuppdiwupp ist es passiert. Es rutscht aus der Hand, gerät ins Wanken oder Wackeln, kippt um, &#8230; Die Erdanziehungskraft sorgt dann nur noch dafür, dass der Gegenstand auf die Erde fällt. Schlägt er auf festem Untergrund auf, so kann man davon ausgehen, dass er in der einen oder anderen Weise kaputt geht.</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>cherben, so sagt man, bringen Glück. Zumindest Porzellanscherben. Deshalb zerschmettert man Tassen, Teller, Vasen und dergleichen am Polterabend. Die Scherben sollen dem Brautpaar Glück bringen.<br />
<strong><em>Doch ist man auch im täglichen Leben glücklich, wenn ein Teller oder eine Tasse vom &#8222;guten Geschirr“ kaputt geht? Das trifft doch eher weniger zu, oder?</em></strong><br />
<strong><em>Was ist dran an dem Spruch: “Scherben bringen Glück“ ?</em></strong><br />
<strong><em>Ist das eher ein Trost für uns, wenn etwas zu Bruch geht?</em></strong><br />
<em><strong>Ist es ein Aberglaube, der den Ärger besiegen soll?</strong></em><br />
Wenn in meiner Kindheit (in den sechziger Jahren) etwas zu Bruch ging, dann wurde nicht einfach so darüber hinweg gesehen. Auch wenn nicht geschimpft wurde, war der Ärger über das Missgeschick deutlich erkennbar. Immerhin kostete der Ersatz Geld und damals war sparen angesagt. Wenn man sich ein gutes Service kaufte, dann sollte es schon eine Anschaffung auf Dauer sein. Man war sich bewusst, dass es so schnell kein neues Service geben würde.<br />
Auch heute ärgere ich mich noch, wenn ich etwas fallen lasse und es kaputt geht. Aber ich mache mir auch klar, dass es Schlimmeres gibt.</p>
<p><em><strong>Geht man heute vielleicht doch leichter darüber hinweg, als man das in früheren Jahren oder auch Generationen tat?</strong></em><br />
<em><strong>Wie war und ist das bei Euch?</strong> <strong>Ärgert ihr Euch?</strong></em><br />
<em> <strong>Kauft Ihr gleich Ersatz?</strong></em><br />
<strong><em> Klebt Ihr gewisse Teile wieder?</em></strong><br />
Mit dem Kleben habe ich so meine eigene Erfahrung. Im Haushalt meiner Großeltern wurde einmal eine Kaffeekanne am Henkel geklebt. Die Kanne wurde auch wieder benutzt, nur leider brach der Henkel ab, als die Kanne mit heißem Kaffee gefüllt war&#8230; Deshalb klebe ich nur Teile, von denen keine Gefahr ausgehen kann, wenn die Klebung nicht hält.<br />
Was ich seltsam finde, ist folgende Tatsache: Dinge, die schon einen Riss haben, halten meist ewig. Dinge, die man häßlich findet, die man zwar nicht wegwirft, aber bei denen man auch nicht traurig wäre, wenn sie kaputt gingen, halten ebenfalls ewig. Aber Dinge, an denen man hängt, die man hegt und pflegt, entgleiten einem unversehens und zerbrechen.<br />
<em><strong>Habt Ihr diese Erfahrung auch schon gemacht?</strong></em><br />
<em><strong>Hebt Ihr manchmal eine Scherbe als Andenken auf?</strong></em></p>
<p><strong>Ich bin gespannt, was Ihr zum Thema „Scherben“ zu berichten habt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiderordnung/">Kleiderordnung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-mausefalle/">Die Mausefalle</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/sommerabschiedsgruss/">Sommerabschiedsgruß</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/scherben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4556</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Schuld ist das Wetter</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/schuld-ist-das-wetter/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/schuld-ist-das-wetter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 23:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Gans]]></category>
		<category><![CDATA[passiert]]></category>
		<category><![CDATA[plaudern]]></category>
		<category><![CDATA[Scherben]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4330</guid>

					<description><![CDATA[Ich glaube, ich leide heute an Überhitzung. Und nicht nur ich. Gestern waren es schon einunddreißig Grad, heute am 20. Juni 2017 waren es zweiunddreißig und morgen werden wir wahrscheinlich wieder die Dreißiggradmarke knacken. Dabei können wir uns hier in Cottbus noch glücklich schätzen, denn in Frankfurt am Main ist das Thermometer am heutigen Dienstag tatsächlich auf 35 Grad gestiegen. Bei solchen Temperaturen beginnt das Hirn zu qualmen und die Zahnrädchen drehen sich im Gedankengetriebe langsamer. Um es genau zu sagen, ist das Wetter schuld daran, dass ich nur ein wenig mit Euch plaudern möchte. Dabei kann man sich so schön entspannen und läuft keine Gefahr, dass irgendwelche Drähte in den Hirnwindungen durchschmoren. Worüber ich mit Euch plaudern will? Auf jeden Fall nicht über das Wetter, wie die Einleitung und die Überschrift vielleicht vermuten lassen. Obwohl… Auch nicht über irgendwelche archäologisch wertvollen Stücke, was die Betrachtung des Beitragsfotos suggeriert. Obwohl… Das Wetter ist schuld und mit Scherben hat die Begebenheit schon etwas zu tun. Und dann auch noch mit meinem Mann: Weil es den ganzen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich glaube, ich leide heute an Überhitzung. Und nicht nur ich. </strong><br />
<strong>Gestern waren es schon einunddreißig Grad, heute am 20. Juni 2017 waren es zweiunddreißig und morgen werden wir wahrscheinlich wieder die Dreißiggradmarke knacken. Dabei können wir uns hier in Cottbus noch glücklich schätzen, denn in Frankfurt am Main ist das Thermometer am heutigen Dienstag tatsächlich auf 35 Grad gestiegen.</strong><br />
<span class="dropcap">B</span>ei solchen Temperaturen beginnt das Hirn zu qualmen und die Zahnrädchen drehen sich im Gedankengetriebe langsamer. Um es genau zu sagen, ist das Wetter schuld daran, dass ich nur ein wenig mit Euch plaudern möchte. Dabei kann man sich so schön entspannen und läuft keine Gefahr, dass irgendwelche Drähte in den Hirnwindungen durchschmoren.<br />
Worüber ich mit Euch plaudern will?<br />
Auf jeden Fall nicht über das Wetter, wie die Einleitung und die Überschrift vielleicht vermuten lassen. <em><strong>Obwohl…</strong></em><br />
Auch nicht über irgendwelche archäologisch wertvollen Stücke, was die Betrachtung des Beitragsfotos suggeriert. <em><strong>Obwohl…</strong></em><br />
Das Wetter ist schuld und mit Scherben hat die Begebenheit schon etwas zu tun.<br />
Und dann auch noch mit meinem Mann:<br />
Weil es den ganzen Tag über so extrem heiß war, gedachten wir den schönen lauen Sommerabend in einem Restaurant auf der Terrasse bei einem Gläschen Wein und einer leckeren Pizza zu genießen. Doch bevor wir mit dem Auto in die Innenstadt fuhren, eilte ich noch schnell in den Keller, um drei Plastiktüten zu holen. Diese hatte ich in den letzten beiden Tagen mit Kleidung gefüllt, die wir nun zum Altkleidercontainer bringen würden. Ich stellte die Tüten vor die Haustür und eilte noch einmal zurück ins Haus, denn ich hatte meine Handtasche vergessen. Gerade als ich mir den Riemen der Tasche über die Schulter hängte, hörte ich von draußen ein verdächtiges Geräusch. Irgendwie hörte es sich klirrend an. In mir wuchs sofort ein Verdacht heran, der auch sogleich durch einen Ausspruch meines Mannes bestätigt wurde:<br />
„Ist nichts passiert!“, tönte seine Stimme an mein Ohr.<br />
Dieser Spruch ist es, der mir jedes Mal bestätigt, dass genau dieses Nichts etwas hat zu Bruch gehen lassen. Ich bin mittlerweile 31 Jahre mit meinem Peter verheiratet und kenne ihn seit nunmehr 41 Jahren. Wenn er nach einem klirrenden oder krachenden Geräusch diesen Satz ausruft, weiß ich genau, <em><strong>dass</strong></em> etwas passiert ist.<br />
So war es auch heute.<br />
Bestätigt fühlte ich mich auch noch durch die anschließende Frage unserer Nachbarin: „Und ist sie kaputt?“<br />
„Kann man wieder kleben! Alles halb so wild!“, hörte ich meinen Göttergatten antworten.<br />
Jetzt war ich mir hundertprozentig sicher. Mein Mann hat etwas kaputt gemacht. Und ich wusste auch ziemlich genau, was es war.<br />
Als ich meinen Kopf zur Haustür hinaus streckte, blickte mein Mann grinsend zu mir hoch.<br />
„Ist nur die Gans. Ich hab nichts gemacht. Die Tüte ist mir aus der Hand gerutscht, auf die Gans gefallen und schon war sie hin. Taugt ja alles nichts mehr heutzutage. Aber sie ist nur in drei Teile zersplittert. Die lassen sich prima kleben. Alles halb so wild.“<br />
„Ich weiß“, sagte ich. „Du kannst nichts dafür.“<br />
„Schuld ist das Wetter!“, verteidigte die Nachbarin meinen Mann.<br />
„Genau“, bestätigte mein Gatte, „bei dieser Affenhitze ist man ja schon richtig kraft- und saftlos. Da kann einem schon mal was aus der Hand fallen.“<br />
Das war mir jetzt aber ganz egal, denn den schönen Sommerabend wollte ich mir nicht verderben lassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4332 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Aber Strafe muss schon sein, deshalb sitzt mein Peter jetzt ein paar Stunden später in der Küche und klebt die Gans wieder zusammen und ich fotografiere für Euch die ganze Sache.<br />
Ohje, die Hitze schafft mich. Hab ich jetzt vergessen die Speicherkarte in die Kamera einzulegen bevor ich auf den Auslöser gedrückt habe?<br />
Sie steckt in meinem Laptop.<br />
Ach, Quatsch!<br />
Ich habe sie erst aus der Kamera gezogen, nachdem ich die Fotos schon gemacht hatte.<br />
Alles gut.<br />
Nichts passiert.<br />
Schuld an diesem ganzen Durcheinander ist das Wetter. Wer sonst?!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4333 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4334 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4335 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ende gut,- alles gut!</p>
<p>Und jetzt seid Ihr an der Reihe mit der Plauderei:</p>
<p>Erzählt mal über das Wetter, …, ein Missgeschick, …, einen immer wiederkehrenden Ausspruch,…, über Scherben…, …</p>
<p style="text-align: center;">
<em><strong>Ich freue mich mit Euch zu plaudern.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/familienausflug/">Familienausflug</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/3514-2/">Familienausflug Teil 2</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/schuld-ist-das-wetter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4330</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Dreivasengeschichte</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-dreivasengeschichte/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/die-dreivasengeschichte/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 22:28:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Clown]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbringsel]]></category>
		<category><![CDATA[Polterabend]]></category>
		<category><![CDATA[Scherben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprudel]]></category>
		<category><![CDATA[Tante]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
		<category><![CDATA[Vasen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3013</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe einen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt bekommen und schon nimmt die Geschichte ihren Lauf. Was jetzt folgt kennt wahrscheinlich jeder und trotzdem ist es anders: Die Blumen sind eine Augenweide und das sollen sie auch noch lange bleiben. Also brauchen sie jetzt und sofort Wasser. Ich gehe zu meinem Schrank, um das passende Gefäß zu suchen. Vasen habe ich eigentlich genug, aber … Als erstes schiebe ich die große, schwere Glasvase zur Seite. „He!“, ruft sie mir entgegen. „Mich schiebst du immer nur zur Seite. Warum willst du mich nie?“ „Du bist zu groß“, antworte ich in Gedanken. „Nein, du magst mich einfach nicht. Dabei bin ich ein Erbstück und zwar von Tante Leni.“ „Genau“, denke ich. „Tante Leni!“ Ich schaue in eine andere Ecke meines Hauswirtschaftsraumes. Dort hängt ebenfalls ein Erbstück von ihr. Ein Bild, das einen Clown zeigt. Tante Leni gehörte zu der Familie meines Mannes. Sie war eine lustige Nudel, wie man so schön sagt. Untrennbar mit ihr verbunden ist der Clown August und der Ententanz, aber das ist eine andere Geschichte. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe einen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt bekommen und schon nimmt die Geschichte ihren Lauf. Was jetzt folgt kennt wahrscheinlich jeder und trotzdem ist es anders:</strong><br />
<strong>Die Blumen sind eine Augenweide und das sollen sie auch noch lange bleiben. Also brauchen sie jetzt und sofort Wasser. Ich gehe zu meinem Schrank, um das passende Gefäß zu suchen. Vasen habe ich eigentlich genug, aber …</strong><br />
<span class="dropcap">A</span>ls erstes schiebe ich die große, schwere Glasvase zur Seite.<br />
„He!“, ruft sie mir entgegen. „Mich schiebst du immer nur zur Seite. Warum willst du mich nie?“<br />
„Du bist zu groß“, antworte ich in Gedanken.<br />
„Nein, du magst mich einfach nicht. Dabei bin ich ein Erbstück und zwar von Tante Leni.“<br />
„Genau“, denke ich. „Tante Leni!“<br />
Ich schaue in eine andere Ecke meines Hauswirtschaftsraumes. Dort hängt ebenfalls ein Erbstück von ihr. Ein Bild, das einen Clown zeigt.<br />
Tante Leni gehörte zu der Familie meines Mannes. Sie war eine lustige Nudel, wie man so schön sagt. Untrennbar mit ihr verbunden ist der <a href="http://lifetellsstories.de/clown-august-und-der-ententanz/">Clown August und der Ententanz</a>, aber das ist eine andere Geschichte.<br />
Leider benutze ich ehrlich gesagt, ihre Vase nicht sehr oft. Meistens ist sie zu groß, &#8211; und zu schwer ist sie mir auch. Obwohl ich sie also sehr, sehr selten in Gebrauch habe, möchte ich sie nicht entsorgen. Sie hat sozusagen als schönes Andenken ihre Daseinsberechtigung.<br />
Die Vase, die ich für meinen Blumenstrauß nehmen möchte, steht natürlich ganz hinten, &#8211; wie auch immer sie dort hin diffundiert ist, kann ich mir im Moment nicht erklären. Ist auch egal. Fakt ist, dass ich erst einmal das halbe Fach ausräumen muss, um sie herauszunehmen. Dabei stoße ich auf ein weiteres für uns kostbares Erinnerungsstück.<br />
„Mich hast du noch niemals benutzt!“, schreit es mir erbost entgegen. „Wenn deine Mutter mich damals nicht aufgehoben hätte, wäre ich schon längst nicht mehr da.“<br />
„Das stimmt“, überlege ich.<br />
Damals, das war am 26.6.1986, also vor dreißig Jahren. Wir hatten am Vormittag standesamtlich geheiratet und am Abend fand unser großer Polterabend statt. Wie es sich gehört, kamen alle Gäste mit Porzellanteilen zum Poltern, denn bekanntlich bringen diese Scherben ja Glück. Und genau das wünscht man dem Brautpaar, &#8211; ein gemeinsames Leben voller Glückseligkeit.<br />
„Du hattest aber einen großen Überlebenswillen“, schicke ich meine Gedanken der weißen Porzellanvase entgegen.<br />
Keiner von uns weiß mehr, wer diese Vase mitgebracht hat und ob derjenige oder jemand anders es überhaupt bemerkt hatte, dass sie beim Poltern nicht kaputt ging. Als wir alle Scherben gemeinsam wegkehrten, entdeckten wir die unversehrte Vase mit dem Hasia Sprudel Motiv auf der Vorderseite. Vielleicht hätten mein Mann und ich sie sogar entsorgt, hätte meine Mutter nicht vehement protestiert.<br />
„Die hat das Poltern überlebt und die hebe ich für Euch auf. Irgendwann freut ihr euch darüber!“<br />
Sie stellte sie mit unverwüstlichen Rosen in ihr Wohnzimmer. Auch diese Vase ist im Grunde genommen nicht unser Geschmack und wahrscheinlich war sie auch nicht der Geschmack unseres Polterabendgastes. Sonst wäre sie ja nicht auf dem Scherbenhaufen gelandet. Sie begleitet uns seither sozusagen als guter „Poltergeist“ durch unser Eheleben.*<br />
„Ach“, denke ich, „wenn ich schon einmal dabei bin und in Erinnerungen schwelge, dann gehört auch noch eine dritte Vase dazu.<br />
„Hier, ich bin jetzt an der Reihe!“, ruft mir eine kleine Bleikristallvase entgegen.<br />
„Ich habe ebenfalls eine schöne Geschichte!“<br />
Richtig, sie ist seit vielleicht drei oder vier Jahren in unserem Besitz.<br />
„Ich finde dich wunderschön und du zauberst mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht“, gestehe ich ihr in meinen Gedanken.<br />
Nein, eigentlich sollte ich nicht von einem Lächeln sprechen, sondern eher von einem breiten Grinsen. Ich muss mich und meine eigene Bl…heit belächeln:<br />
Wir waren, wie seit vielen Jahren regelmäßig, wieder einmal in Bangkok. An einem freien Nachmittag durchstreiften wir eine Mall. In einer der obersten Stockwerke dieses Einkaufsparadieses kamen wir in die Glas- und Porzellanabteilung. Hier standen herrliche Dinge, die sich auch hervorragend als Geschenke, beziehungsweise als Mitbringsel eigneten. So wollten wir für die beiden Mütter etwas aussuchen. Mein Mann wurde auch sogleich mit einem kleinen Glasschälchen mit Deckel fündig. Ich fand es irgendwie zu schwer für den Rückflug und entschloss mich daher für meine Mutter etwas anderes auszusuchen. Allerdings konnte ich mich zu nichts wirklich entschließen. Da ich allerdings ein paar Tage vor unserer Rückreise noch nichts Geeignetes für meine Mutter gefunden hatte, fuhren wir nochmals in die besagte Mall. Dieses Mal erstand ich eine tolle Bleikristallvase, die natürlich mindestens so schwer war wie das Geschenk meines Mannes für seine Mutter. Hoffentlich, so dachte ich mir damals würden wir keine Gewichtsprobleme beim Rückflug bekommen.<br />
Nun gut, ich war richtig stolz auf meinen tollen Kauf und betrachtete mir die Vase später in unserem Appartement noch eingehender. Von allen Seiten begutachtete ich sie und wurde dabei eines Etikettes gewahr, dessen Aufschrift ich allerdings ohne mein Nasenfahrrad nicht entziffern konnte. Also setzte ich mir unverzüglich meine Brille auf und las laut vor: „Bleikristall &#8211; Made in Germany“.<br />
Das ging ja nun überhaupt nicht. Ich konnte ja wohl schwer ein Mitbringsel aus Thailand verschenken, das in Deutschland hergestellt worden war. Jetzt war guter Rat teuer.<br />
Also nochmal hin in die Mall. Und was habe ich erstanden? Klar, das gleiche kleine Glasschälchen mit Deckel, das auch Peter seiner Mutter schenken wollte. Somit bekamen die beiden Mütter nicht nur genau das Gleiche geschenkt, sondern unser vermeintliches Gewichtsproblem hatte sich im Grunde genommen noch verschärft. So kam diese Bleikristallvase in meinen Besitz und im Nachhinein frage ich mich, wo eigentlich die kleinen Glasschälchen hergestellt worden waren.<br />
„Du bist eine schöne Vase“, sage ich nochmals gedanklich. „Und du wirst in Ehren gehalten, genau wie die beiden anderen auch, denn ihr seid und bleibt Vasen mit Geschichte.“<br />
Für meinen Blumenstrauß jedoch wähle ich eine ganz andere Blumenvase aus.<br />
Bevor ich meine Schranktür schließe, gebe ich jedoch meinen drei Vasen noch ein Versprechen:<br />
„Ihr seid meine drei Sonderexemplare und ich werde sogleich einen Ausdruck meiner „Dreivasengeschichte“ in euer Inneres legen, damit eure ganz persönliche und unverwechselbare Historie nicht verloren geht.“</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Gesagt! &#8211; Getan!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">*Zum Schluss verrate ich meinen lieben Lesern noch, dass ich an einer Stelle ein kleines bisschen geschummelt habe: Die Hasia-Sprudel-Vase steht noch immer bei meiner Mutter im Wohnzimmer und nicht bei mir im Schrank. Ansonsten entspricht alles der absoluten Wahrheit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3015 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC03052-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC03052" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC03052-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC03052-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC03052-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC03052-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC03052.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/abenteuerliche-ausfahrt/">Abenteuerliche Ausfahrt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn &#8230;</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/peinlich-peinlich/">Peinlich-peinlich</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/die-dreivasengeschichte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3013</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
