<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Mutter &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/mutter/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 May 2019 10:52:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Erste große Liebe</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/erste-grosse-liebe/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/erste-grosse-liebe/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2019 10:49:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[kostbar]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5938</guid>

					<description><![CDATA[Ein langjähriger Freund der Familie, nennen wir ihn einfach mal ‚Markus‘, ist zufällig vorbei gekommen. Wir sitzen in gemütlicher Runde beim Nachmittagskaffee und plaudern ein bisschen. Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste und so fragt er mich: „Du bist doch Grundschullehrerin. Hat sich da nicht einmal ein kleiner Schulanfänger in dich verliebt?“ Ich merke ziemlich schnell, dass unser Bekannter gar keine Antwort erwartet, denn er erzählt einfach munter weiter. „Ich war in der ersten Klasse und unsterblich in meine Lehrerin verschossen.“ In Gedanken schmunzelt er vor sich hin und erweckt damit bei mir und meinem Mann die Neugier. „Da steckt doch noch mehr dahinter!“, wittere ich eine interessante und vielleicht sogar lustige Geschichte. „Und ob da noch mehr dahintersteckt. Ich kann mich noch gut daran erinnern“, grinst Markus und reibt sich die linke Wange, was meiner Beobachtungsgabe nicht entgeht. Ich frage mich insgeheim, ob dies nebensächlich ist oder doch im Zusammenhang mit seinem kleinen Geständnis steht. „Möchtest du noch ein Stückchen Kuchen während du uns die ganze Geschichte erzählst?“, versuche ich ihn zu ködern. „Na &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein langjähriger Freund der Familie, nennen wir ihn einfach mal ‚Markus‘, ist zufällig vorbei gekommen. Wir sitzen in gemütlicher Runde beim Nachmittagskaffee und plaudern ein bisschen. Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste und so fragt er mich:</strong></p>
<p>„Du bist doch Grundschullehrerin. Hat sich da nicht einmal ein kleiner Schulanfänger in dich verliebt?“</p>
<p>Ich merke ziemlich schnell, dass unser Bekannter gar keine Antwort erwartet, denn er erzählt einfach munter weiter.</p>
<p>„Ich war in der ersten Klasse und unsterblich in meine Lehrerin verschossen.“</p>
<p>In Gedanken schmunzelt er vor sich hin und erweckt damit bei mir und meinem Mann die Neugier.</p>
<p>„Da steckt doch noch mehr dahinter!“, wittere ich eine interessante und vielleicht sogar lustige Geschichte.</p>
<p>„Und ob da noch mehr dahintersteckt. Ich kann mich noch gut daran erinnern“, grinst Markus und reibt sich die linke Wange, was meiner Beobachtungsgabe nicht entgeht. Ich frage mich insgeheim, ob dies nebensächlich ist oder doch im Zusammenhang mit seinem kleinen Geständnis steht.</p>
<p>„Möchtest du noch ein Stückchen Kuchen während du uns die ganze Geschichte erzählst?“, versuche ich ihn zu ködern.</p>
<p>„Na klar und ein Tässchen Kaffee nehme ich gerne auch noch“, willigt er sofort ein.</p>
<p>Ich lasse ihm auch noch die Zeit für einen ersten Bissen und einen Schluck Kaffee, aber dann kann ich meine Neugierde tatsächlich nicht mehr im Zaum halten.</p>
<p>„Jetzt spann uns doch nicht so auf die Folter! Leg schon los und erzähle uns von deiner wohl ersten großen Liebe.“</p>
<p>Markus nickt und schiebt noch einen Happen in den Mund, doch dann lässt er uns an seinen Erinnerungen teilhaben.</p>
<p>„Wie gesagt, ich war total in meine Grundschullehrerin verliebt. Ich glaube, ich war ihr strebsamster Schüler in dieser Zeit. So aufmerksam habe ich wohl nie mehr in meiner gesamten schulischen Laufbahn zugehört. Und gelernt habe ich nur für sie. Immerhin wollte ich ihr imponieren. Und wie kann man einer Lehrerin imponieren? Wohl nur durch Leistung. So klebte ich förmlich an ihren Lippen und sobald sie eine Frage an uns richtete, schnellte mein Finger nach oben.“</p>
<p>Ungefragt schiebe ich ein weiteres Stückchen Kuchen auf Markus Teller, so nach dem Motto: Erzählen macht hungrig. Er schwelgt so sehr in seinen Erinnerungen, dass das Essen nebenher ganz automatisch abläuft.</p>
<p>„Wie jeder normale Mensch hat auch eine Lehrerin irgendwann Geburtstag. Das hatte ich herausgefunden. Immerhin hatte sie alle unsere Geburtsdaten und somit war es nur gerecht, uns auch ihren Geburtstag zu verraten. Der Tag rückte immer näher und ich zerbrach mir den Kopf, was ich ihr wohl schenken könnte. Es sollte etwas Kostbares sein. Immerhin war sie zu diesem Zeitpunkt meine ganz große Liebe. Das Problem war nur, dass ich mit den paar Münzen in meiner Hosentasche nichts anfangen konnte, geschweige denn ein kostbares Geschenk kaufen.“</p>
<p>Inzwischen sind mein Mann und ich ganz Ohr, denn Markus Erinnerungen scheinen noch nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben.</p>
<p>„Kann ich noch einen Schluck Kaffee haben?“, fragt er mich und hält mir seine Tasse hin. Mit dieser Frage war er allerdings nur kurzzeitig bewusst in der Gegenwart, um sogleich wieder in die Vergangenheit abzutauchen.</p>
<p>„Nach der Schule verschwand ich sofort in meinem Zimmer, um es nach etwas wirklich Kostbaren abzusuchen, das als Geschenk für meine Lehrerin geeignet gewesen wäre. Doch was lässt sich da in einem Kinderzimmer schon finden. Gut, ich hätte ihr ein Bild malen können, aber ich war ja kein begnadeter Künstler und Kinderzeichnungen hatte sie wahrscheinlich schon massenhaft.“</p>
<p>„Das wäre aber das Einfachste gewesen und hätte ihr bestimmt gefallen“, erkläre ich ihm.</p>
<p>„Hast du ihr vielleicht einen hübschen Strauß aus Wiesenblumen gepflückt?“, will nun auch mein Mann wissen.</p>
<p>„Nein!“, gibt uns Markus zu verstehen. „Aber ich hatte eine blendende Idee, wie ich mir damals einbildete.“</p>
<p>Hätte uns jemand bei diesem Nachmittagskaffee beobachtet, hätte dieser Jemand auch bemerkt, dass ich vor Spannung die Luft anhielt und bei Markus weiterer Erzählung meine Augen vor Erstaunen immer größer wurden.</p>
<p>„Ich schlich mich ins Schlafzimmer meiner Eltern, als diese am Nachmittag im Garten waren. Dort fiel mein Blick sofort auf den Nachttisch meiner Mutter. Und genau dort wurde ich fündig und wusste in diesem Moment sofort, dass dies das passende Geschenk für meine Lehrerin war.“</p>
<p>„Auweia!!!“, entfuhr es mir und meinem Mann wie aus einem Munde.</p>
<p>„Das könnt ihr wohl laut sagen!“, bestätigt Markus unseren spontanen Ausruf.</p>
<p>„So überreichte ich meiner Grundschullehrerin am nächsten Vormittag nach Schulschluss ein kleines Päckchen, das sie aber erst zu Hause auspacken sollte, was sie mir auch versprach.“</p>
<p>„Die hat bestimmt nicht schlecht gestaunt“, grinst mein Mann.</p>
<p>„Keine Ahnung, das habe ich ja nicht gesehen. Aber sie hat anscheinend meine Eltern sofort telefonisch kontaktiert. Zumindest berichtete meine Mutter mir beim Zubettgehen, dass sich meine Lehrerin für einen Hausbesuch angekündigt hätte. Das war bei uns damals so üblich. In gewissen Zeitabständen besuchten die Lehrer die Eltern der Schüler zu Hause, um sich ein Bild von den häuslichen Gegebenheiten zu machen und einen Bericht über die schulischen Leistungen der Sprösslinge abzugeben. Also dachte ich mir nichts dabei, freute mich aber schon sehr darauf.</p>
<p>„Als es dann an der Haustür klingelte, war ich noch in meinem Zimmer. Ich wartete aufgeregt und voller Freude darauf gerufen zu werden, denn erst dann durfte ich auch dazu kommen.“</p>
<p>Inzwischen rutsche ich schon unruhig auf meinem Stuhl hin und her und mein Kuchen ist immer noch unangetastet, denn vor lauter Zuhören bin ich noch gar nicht zum Essen gekommen.</p>
<p>„Ja und dann rief mich meine Mutter“, berichtet Markus weiter und macht eine spannungstechnische Pause.</p>
<p>„Sie erwartete mich direkt am unteren Treppenabsatz, wo sie mir auch sogleich eine schallende Ohrfeige verpasste.“</p>
<p>Wieder reibt sich Markus seine linke Wange und sie scheint ihn bei der Erinnerung der damaligen Ereignisse immer noch zu schmerzen.</p>
<p>„Meine Lehrerin war bereits gegangen, was sie allerdings dagelassen hatte, war mein Geschenk an sie.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Und&#8230;?  Jetzt verrate es uns endlich! Was war das für ein Geschenk? Und vor allen Dingen, ob es gut angekommen ist“, fordere ich Markus auf.</p>
<p>„Kostbar war es auf alle Fälle, das hat auch meine Lehrerin bemerkt“, sagt er geheimnisvoll.</p>
<p>„Nun sag schon!“, ermutigt ihn jetzt auch mein Mann.</p>
<p>„Etwas aus der Schmuckschatulle auf dem Nachttisch meiner Mutter.&#8220;</p>
<p>„Oh, oh!“ Uns schwant nichts Gutes.</p>
<p>Markus holt tief Luft und dann meint er mit ernster Miene:</p>
<p>„Eine Goldkette aus 750er Gold mit einer Medaille daran. Die Kette war das Hochzeitsgeschenk von meinem Vater an meine Mutter.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-urlaubsgeschenk/">Das Urlaubsgeschenk</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gut-gemeint/">Gut gemeint</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/erste-grosse-liebe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5938</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Vom Hundertsten ins Tausendste</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/vom-hundertsten-ins-tausendste/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/vom-hundertsten-ins-tausendste/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 18:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brainstorming]]></category>
		<category><![CDATA[Glatteis]]></category>
		<category><![CDATA[Hundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mofa]]></category>
		<category><![CDATA[Moped]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlittschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Schwiegermutter]]></category>
		<category><![CDATA[Tausend]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3952</guid>

					<description><![CDATA[Wir haben die Mütter wieder nach Hause gebracht und sind gerade alle in der Wohnung meiner Schwiegermutter. Alle, das sind mein Mann, meine Schwiegermutter, meine Mutter, ein Bekannter von uns und meine Wenigkeit. „Ach, ist der aber süß!“, rufe ich entzückt aus und betrachte den kleinen Pinguin, den meine Schwiegermutter als Weihnachtsdekoration auf dem Tisch stehen hat. Ich nehme den drolligen Pinguin, der mit Schal und Mütze ganz winterlich bekleidet ist, stelle ihn auf den Sessel und zücke mein Handy, um ihn zu fotografieren. „Willst du in deinem Blog eine Geschichte über den Pinguin schreiben?“, fragt mich Roland, unser Bekannter. „Vielleicht, &#8211; so nach dem Motto: Ein kleiner Pinguin bei Glatteis.“ Ich zucke mit den Schultern und sage: „Keine schlechte Idee. Apropos, Glatteis! Peter und ich waren in der elften oder zwölften Klasse, als es bei uns in der Stadt Blitzeis gab. Plötzlich waren die Straßen total vereist. Ich kann mich erinnern, dass manche sogar mit Schlittschuhen unterwegs waren. Ich glaube, wir Schüler durften schon früher aus der Schule nach Hause und ich habe gerade &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben die Mütter wieder nach Hause gebracht und sind gerade alle in der Wohnung meiner Schwiegermutter. Alle, das sind mein Mann, meine Schwiegermutter, meine Mutter, ein Bekannter von uns und meine Wenigkeit.<br />
„Ach, ist der aber süß!“, rufe ich entzückt aus und betrachte den kleinen Pinguin, den meine Schwiegermutter als Weihnachtsdekoration auf dem Tisch stehen hat. Ich nehme den drolligen Pinguin, der mit Schal und Mütze ganz winterlich bekleidet ist, stelle ihn auf den Sessel und zücke mein Handy, um ihn zu fotografieren.<br />
„Willst du in deinem Blog eine Geschichte über den Pinguin schreiben?“, fragt mich Roland, unser Bekannter. „Vielleicht, &#8211; so nach dem Motto: Ein kleiner Pinguin bei Glatteis.“<br />
Ich zucke mit den Schultern und sage: „Keine schlechte Idee. Apropos, Glatteis! Peter und ich waren in der elften oder zwölften Klasse, als es bei uns in der Stadt Blitzeis gab. Plötzlich waren die Straßen total vereist. Ich kann mich erinnern, dass manche sogar mit Schlittschuhen unterwegs waren. Ich glaube, wir Schüler durften schon früher aus der Schule nach Hause und ich habe gerade noch den letzten Bus nach S. erreicht, danach sind wegen des Glatteises keine Busse mehr gefahren. Peter hat sogar eine Schulkameradin, die mit der Bahn nach Hause musste, versucht mit seinem Moped zum Bahnhof zu fahren. Sie kamen allerdings nicht weit, dann lagen sie da. Nicht einmal, nicht zweimal, nein mehrmals! Die Schulkameradin zog es vor lieber vorsichtig den Weg zu Fuß zurückzulegen.“<br />
Inzwischen ist Roland keineswegs mehr am Pinguin und auch nicht am Glatteis interessiert, sondern stellt mir nur die Frage:<br />
„Peter hatte damals ein Moped?“<br />
Gedankenverloren nicke ich, denn ich erinnere mich gerade in meinem Kopfkino, dass Peter damals mehrmals hingefallen ist. Die letzten Meter bis zu seinem Zuhause musste er sogar das umgekippte Moped den Berg nach oben ziehen, während er selbst auf dem Bauch lag. Doch ich werde aus meinen Gedanken gerissen, denn Rolands Neugier an Peters Moped ist geweckt.<br />
„Von welcher Marke war denn Peters Moped?“<br />
„Oh“, antworte ich etwas verstört. „Es war ein … Es fällt mir gerade nicht ein.“<br />
Als ich Rolands enttäuschtes Gesicht sehe, rufe ich meinem Mann, der sich in einem anderen Zimmer befindet, quer durch die Wohnung zu:<br />
„Welches Moped hattest du noch mal?“<br />
„Ich hatte ein Yamaha- Moped!“, schallt es zurück.<br />
„Wieviel ccm?“<br />
„50 ccm! War aber frisiert! Lief schon ganz schön flott!“, kommt es aus der hintersten Ecke von Peter.<br />
„Ach“, sagt Roland. „Ich wusste gar nicht, dass Yamaha Mopeds gebaut hat. Ich kann mich nur erinnern, dass man damals Herkules und Kreidler gefahren hat.“<br />
Jetzt mische ich mich wieder ein, denn ich kann auch noch etwas zum Besten geben.<br />
„Ich habe zwar kein Moped gefahren, aber ich habe zu meinem fünfzehnten Geburtstag damals ein Mofa bekommen. Es war eine Vespa.“<br />
„Aha, eine Vespa!“, sagt Roland. „Eine italienische Marke.“<br />
„Ja, das hatte sogar eine Fahrradfunktion.“<br />
„Wie das?“<br />
„Naja, wenn man zum Beispiel keinen Sprit mehr hatte, konnte man es wie ein Fahrrad tretend fortbewegen. Das war aber total schwer.“<br />
Und schon wieder tauchen neue Bilder vor meinem geistigen Auge auf:<br />
„Ich war damals mit ein paar Leuten aus der Clique beim Ludwigsbrünnchen zum Grillen in der dortigen Grillhütte. Ich weiß nicht, ob du das Ludwigsbrünnchen kennst?“, richte ich meine Frage an Roland, der allerdings den Kopf schüttelt.<br />
„Macht nichts“, tröste ich ihn. „Ist oben im Hohen Vogelsberg. Auf jeden Fall ging mir abends bei der Rückfahrt der Sprit aus. Also musste ich diese sogenannte Fahrradfunktion nutzen, was mich erstens kaum voran und zweitens vollkommen außer Puste brachte.“<br />
Da mir Roland schweigend zuhört, erzähle ich weiter:<br />
„Einer aus der Clique ist dann neben mir her gefahren und hat mich mitgezogen. Streckenweise konnte ich mich auch rollen lassen, da wir ja auf dem Rückweg waren und es bergab ging.“<br />
„Das war schon toll, die Zeit mit Moped und Mofa“, bestätigt nun auch Roland. „Man hat dadurch ein großes Stück Unabhängigkeit gewonnen. Bist du auch in die Schule mit dem Mofa gefahren?“, will er nun wissen.<br />
„Ab und zu, aber mit dem Mofa waren die zu überbrückenden fünfzehn Kilometer ja eine halbe Tagesreise“, zwinkere ich ihm lachend zu. „Ich habe dann doch den Schulbus vorgezogen oder bin mit dem Auto gefahren.“<br />
„Wohl aber erst mit 18 Jahren und mit Führerschein“, korrigiert mich Roland.<br />
„Richtig, aber davor bin ich mit meinem Freund mitgefahren, der war nämlich zwei Jahre älter und hatte ein Auto.“<br />
„Aha“, meint Roland, aber auf diesen Kommentar gehe ich jetzt nicht ein, denn ich will ganz andere Dinge erzählen. Meine Gedanken sind nun viele Jahrzehnte zurück gewandert. Ich sehe mich auf dem Mofa durch unsere Stadt düsen.<br />
„Ich war das erste Mädchen aus der Clique, das ein Mofa hatte. Die anderen zogen dann aber nach, so dass wir drei Mädchen mit motorisiertem Untersatz waren. Es war schon eine schöne Zeit, an die ich auch gerne zurück denke. Damals hat man sich einfach auf das Mofa gesetzt und ist eine Runde durch die Stadt gefahren. Irgendwo und irgendwann hat man ganz sicher einen aus der Clique in der Stadt getroffen, z.B. vor der Eisdiele. Man hat sich hingestellt und ein bisschen miteinander gequatscht und siehe da, auf einmal sind auch noch andere aus der Clique dazu gekommen und im Nu waren wir vier oder fünf.“<br />
„Ihr redet über die Mofa- und Mopedzeit?!“, stellt Peter fest, als er ins Wohnzimmer kommt.<br />
„Ja und nein“, entgegnet Roland. „Eigentlich unterhalten wir uns gerade über diesen kleinen Pinguin hier.“<br />
„Und was hat der mit meinem Yamaha-Moped zu tun?“, fragt Peter irritiert und dreht und wendet den eingemummten Pinguin hin und her.<br />
„Das ist ein süßer Kerl, nicht wahr?!“, meint jetzt meine Schwiegermutter, die jetzt ebenfalls das Wohnzimmer betritt. „Als ich ihn in einem Geschäft gesehen habe, hat er mir gleich gefallen und ich habe ihn sofort gekauft.“<br />
„Und der soll jetzt in einer deiner Geschichten mein Yamaha-Moped fahren?“, fragt mein Mann grinsend.<br />
„Nein, ich glaube eher Schlittschuhe“, versucht Roland aufzuklären.<br />
„Ihr seid früher oft Schlittschuhe gelaufen“, erzählt meine Mutter, die gerade aus der Küche kommt und nur noch die letzten Worte aufgeschnappt hat. „Sogar auf dem Stausee, bis es dann verboten wurde. Ich habe damals auch auf den Schlittschuhen gestanden. Später wurde dann ein extra Teich zum Schlittschuhfahren angelegt.“<br />
„Na“, sage ich, „jetzt haben wir ja ein tolles Brainstorming gemacht, indem wir vom Hundertsten ins Tausendste gekommen sind. Mal sehen wann und welche Geschichte ich daraus mit dem Pinguin kreiere“, lache ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch diese Geschichten noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-bin-ich-und-noch-viel-mehr/">Das bin ich&#8230;und noch viel mehr</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/klammeraeffchen-und-co/">Klammeräffchen und Co.</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/beschuetzer-einbrecher-holzfaeller-und-ein-ungeliebtes-haustier/">Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/vom-hundertsten-ins-tausendste/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>15</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3952</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Streifzug</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/streifzug/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/streifzug/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2016 22:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Saarow]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Brunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kurpark]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Streifzug]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Villen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3420</guid>

					<description><![CDATA[Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch für Eure Treue bedanken. Ihr habt alle fleißig meinen Blog besucht, obwohl ich durch die Operation meiner Mutter wenig Zeit für Gegenbesuche hatte. Ich bedanke mich auch für die Genesungswünsche für meine Mutter. Sie läuft mittlerweile schon sehr gut, wird am Samstag auch schon aus der Klinik entlassen und spätestens in drei Wochen die Reha antreten. Wie ihr wisst, wurde sie in Bad Saarow operiert und ich möchte heute mit Euch einen Streifzug durch den dortigen Kurpark machen. Kommt einfach mit und genießt den Park und den Scharmützelsee: Mein Weg führt vom Krankenhaus in Richtung Bahnhofund den angrenzenden Gebäuden.Ich überquere schnell die Straße, um den Brunnen zu bewundern.An diesem wirklich heißen Sommertag genießen diese Nackedeis eine kleine Dusche.Doch ich wechsele wiederum die Straßenseite und biege nach links in den Kurpark ab.Links auf dem Foto ist das Thermalbad von hinten zu sehen.Habt Ihr auch schon den Scharmützelsee erspäht?Hier müssen wir einfach verweilen, denn der Blick auf den See ist wunderschön.Die Wege des Parks schlängeln sich entlang des Sees und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch für Eure Treue bedanken. Ihr habt alle fleißig meinen Blog besucht, obwohl ich durch die Operation meiner Mutter wenig Zeit für Gegenbesuche hatte. Ich bedanke mich auch für die Genesungswünsche für meine Mutter. Sie läuft mittlerweile schon sehr gut, wird am Samstag auch schon aus der Klinik entlassen und spätestens in drei Wochen die Reha antreten.</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ie ihr wisst, wurde sie in Bad Saarow operiert und ich möchte heute mit Euch einen Streifzug durch den dortigen Kurpark machen. Kommt einfach mit und genießt den Park und den Scharmützelsee:</p>
<p>Mein Weg führt vom Krankenhaus in Richtung Bahnhof<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3422 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3130-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3130" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3130-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3130-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3130-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3130-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3130.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />und den angrenzenden Gebäuden.<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3423 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3129-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3129" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3129-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3129-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3129-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3129-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3129.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ich überquere schnell die Straße, um den Brunnen zu bewundern.<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3424 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3131-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3131" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3131-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3131-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3131-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3131-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3131.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />An diesem wirklich heißen Sommertag genießen diese Nackedeis eine kleine Dusche.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3425 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3133-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3133" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3133-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3133-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3133-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3133-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3133.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Doch ich wechsele wiederum die Straßenseite und biege nach links in den Kurpark ab.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3445 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3151-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3151" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3151-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3151-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3151-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3151-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3151.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Links auf dem Foto ist das Thermalbad von hinten zu sehen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3430 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3149-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3149" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3149-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3149-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3149-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3149-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3149.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Habt Ihr auch schon den Scharmützelsee erspäht?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3431 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3147-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3147" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3147-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3147-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3147-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3147-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3147.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3432 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3143-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3143" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3143-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3143-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3143-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3143-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3143.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Hier müssen wir einfach verweilen, denn der Blick auf den See ist wunderschön.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3433 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3160-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3160" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3160-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3160-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3160-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3160-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3160.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3434 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3164-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3164" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3164-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3164-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3164-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3164-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3164.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Die Wege des Parks schlängeln sich entlang des Sees und eröffnen immer neue Aussichten und Einblicke.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3435 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3176-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3176" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3176-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3176-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3176-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3176-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3176.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3448 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3171-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3171" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3171-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3171-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3171-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3171-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3171.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Nicht nur der Blick auf den Scharmützelsee ist fesselnd,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3436 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3093-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3093" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3093-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3093-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3093-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3093-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3093.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3437 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3094-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3094" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3094-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3094-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3094-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3094-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3094.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />sondern wir werfen auch neugierige Blicke in angrenzende Gärten<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3438 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3105-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3105" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3105-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3105-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3105-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3105-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3105.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3439 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03177-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC03177" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03177-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03177-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03177-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03177-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03177.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />und auf tolle Villen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3446 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3172-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3172" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3172-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3172-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3172-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3172-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3172.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Das Strandbad mit Café lädt nicht nur zum Baden ein, doch wir gehen weiter und<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3440 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3110-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3110" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3110-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3110-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3110-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3110-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3110.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />entschließen uns in einem Biergarten ein Bierchen zu trinken und ein Steak zu essen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3441 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3121-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3121" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3121-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3121-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3121-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3121-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3121.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Durch die Bäume sind die vor Anker liegenden Schiffe zu sehen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3442 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3113-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3113" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3113-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3113-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3113-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3113-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3113.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3447 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03161-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC03161" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03161-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03161-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03161-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03161-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC03161.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Mit einem letzten Blick auf den See beschließen wir unseren Abend und marschieren dann zu unserer Unterkunft zurück, um in das Land der Träume zu segeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3443 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3119-1-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC3119" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3119-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3119-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3119-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3119-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-_DSC3119-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich hoffe, Euch hat dieser kleine Streifzug durch den Kurpark von Bad Saarow ebenso gefallen wie uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Brief an die Oma</p>
<p>Goldglöckchen</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/streifzug/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3420</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Muttertagserinnerungen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/muttertagserinnerungen/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/muttertagserinnerungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 20:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[ich hab dich lieb]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Muttertag]]></category>
		<category><![CDATA[Schnuller]]></category>
		<category><![CDATA[Strauß]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3113</guid>

					<description><![CDATA[Am Sonntag, den 8. Mai ist es wieder einmal soweit. Es ist Muttertag. Mir sind neulich einige kleine Geschenke, Fotos, gemalte Bilder, Gedichte und Briefe in die Hand gefallen, die mein Herz damals erfreuten und dies auch noch heute tun. Jede Mutter kennt sie, diese kleinen Aufmerksamkeiten, die einfach nur sagen: &#8222;Ich hab dich lieb!&#8220; Ich erinnere mich noch an meinen ersten Muttertag, an dem ich eigentlich noch gar keine richtige Mutter war. Ich war damals, an diesem zweiten Sonntag im Mai 1989, hochschwanger. Also war ich eine sogenannte werdende Mutter. Mein Mann schenkte mir damals stellvertretend für unser noch ungeborenes Kind einen Rosenstrauß. Wenn Ihr ihn Euch genauer anseht, dann könnt Ihr etwas erkennen. Ja, genau, einen Schnuller. Seltsam, es ist ein rosa Schnuller. Ich habe allerdings ein paar Wochen später einen kleinen Jungen auf die Welt gebracht. Dann hätte eigentlich ein blauer Schnuller in dem Strauß stecken sollen.  Naja, aber erstens hatten sie im Blumenladen nur noch rosa Schnuller da und zweitens wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob wir Eltern eines &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Sonntag, den 8. Mai ist es wieder einmal soweit. Es ist Muttertag. Mir sind neulich einige kleine Geschenke, Fotos, gemalte Bilder, Gedichte und Briefe in die Hand gefallen, die mein Herz damals erfreuten und dies auch noch heute tun. Jede Mutter kennt sie, diese kleinen Aufmerksamkeiten, die einfach nur sagen: </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Ich hab dich lieb!&#8220;</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch erinnere mich noch an meinen ersten Muttertag, an dem ich eigentlich noch gar keine richtige Mutter war. Ich war damals, an diesem zweiten Sonntag im Mai 1989, hochschwanger. Also war ich eine sogenannte werdende Mutter. Mein Mann schenkte mir damals stellvertretend für unser noch ungeborenes Kind einen Rosenstrauß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3125 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-1024x933.jpg" alt="1200px-_DSC1690" width="840" height="765" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-1024x933.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-300x273.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-768x700.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wenn Ihr ihn Euch genauer anseht, dann könnt Ihr etwas erkennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3123 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-1024x698.jpeg" alt="1200px-Muttertag-Scannen" width="840" height="573" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-1024x698.jpeg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-300x205.jpeg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-768x524.jpeg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ja, genau, einen Schnuller.</p>
<p>Seltsam, es ist ein rosa Schnuller. Ich habe allerdings ein paar Wochen später einen kleinen Jungen auf die Welt gebracht. Dann hätte eigentlich ein blauer Schnuller in dem Strauß stecken sollen.  Naja, aber erstens hatten sie im Blumenladen nur noch rosa Schnuller da und zweitens wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob wir Eltern eines Jungen oder eines Mädchens werden würden. Wir hatten es uns nicht verraten lassen, denn wir wollten uns überraschen lassen.</p>
<p>Trotzdem fand ich es damals schade, dass in dem Strauß kein blauer Schnuller steckte, denn ich war felsenfest der Überzeugung, dass wir einen Jungen bekommen würden. Keine Ahnung, warum ich mir so sicher war. Ich hatte auf dem Ultraschallbild nichts Verräterisches gesehen und auch der Arzt hatte keinerlei Andeutung gemacht. Trotzdem war ich mir sicher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3127 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-1024x963.jpg" alt="1200px-_DSC1691 Kopie" width="840" height="790" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-1024x963.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-300x282.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-768x723.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie.jpg 1182w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wie Ihr seht, war damals alles schon für den kleinen neuen Erdenbürger bereit. Wir hatten die Wand über dem Kinderbettchen  bereits dekoriert und auch das Kinderzimmer war schon eingerichtet. Sogar ein Mobile hatten mein Mann und ich gebastelt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3119 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-928x1024.jpg" alt="1200px-_DSC1701" width="840" height="927" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-928x1024.jpg 928w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-272x300.jpg 272w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-768x848.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673.jpg 1197w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim nächsten Muttertag hielt ich unseren Sohn schon stolz im Arm. Und wenn ich mich richtig erinnere, war in dem Strauß jetzt sogar ein blauer Schnuller versteckt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3121 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC1705" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich wünsche allen Müttern einen wunderschönen Muttertag und sage auch meiner Mutter:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8222;Danke, dass es Dich gibt! Ich hab Dich lieb!&#8220;</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/das-bin-ich-und-noch-viel-mehr/">Das bin ich &#8230; und noch viel mehr</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/ich-hab-da-eine-kleine-macke/">Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/">Meine Mutter und die Zugspitze</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/muttertagserinnerungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3113</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Im Garten meines Opas</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 22:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannte]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Großeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Puppe]]></category>
		<category><![CDATA[Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
		<category><![CDATA[Uroma]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3082</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren.  Meine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren. In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag, dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß. Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren. </strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>eine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren.<br />
In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag,</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3083 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01445 Kopie" width="631" height="427" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg 631w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px" /></p>
<p>dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß.</p>
<p>Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem Teddy und natürlich mit meiner Mutter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3084 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg" alt="1200px-DSC01443 Kopie" width="840" height="582" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-300x208.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-768x532.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3086 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01460 Kopie" width="566" height="393" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg 566w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3088 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg" alt="1200px-DSC01489 Kopie" width="840" height="646" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-300x231.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-768x591.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Als kleine Gärtnerin gehörte selbstverständlich auch das Gießen der Gänseblümchen dazu, was ich selbst im Sonntagskleidchen sehr gewissenhaft tat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3089 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg" alt="1200px-DSC01455 Kopie" width="840" height="595" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-300x213.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-768x544.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich kann mich noch an die zwei Fliederbäumchen erinnern, vor denen ich mich dann auch ganz keck fotografieren ließ. Ich hatte zuvor ein ähnliches Foto gesehen, auf dem meine Tante abgebildet war. Also habe ich versucht es ihr gleich zu tun. Mit der Sonnenbrille in der Hand, einer Rüschenbluse, einem feschen Rock und den weißen Schleifen im Haar war ich schon recht elegant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3090 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01452 Kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Sehr gerne erinnere ich mich an den Hund meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3091 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg" alt="1200px-DSC01450" width="840" height="527" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-300x188.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-768x481.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Er hieß Bazi und fraß mir angeblich immer die Brötchen und Kekse aus der Hand, wenn ich meine Hand aus dem Kinderwagen streckte. Er war aber immer lieb zu mir. Auch weiß ich, dass er im Sommer in einer Zinkbadewanne auf dieser Wiese gebadet wurde.</p>
<p>Toll fand ich es immer, dass ich noch eine Uroma hatte. Auf sie war ich richtig stolz.</p>
<p>Ich habe ein Foto entdeckt, auf dem meine Oma und meine Uroma (sie ist allerdings die Mutter meines Opas) zu sehen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3092 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg" alt="1200px-DSC01485" width="840" height="609" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-768x557.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Aber auf meinem absoluten Lieblingsfoto sind 4 Generationen zu sehen. Dieses Foto erschien zum 80sten Geburtstag meiner Uroma in einer Zeitung (ich glaube sie hieß Saazer Heimatblatt oder so ähnlich, das konnte ich leider nicht mehr feststellen).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3093 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg" alt="1200px-DSC01478" width="840" height="999" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg 861w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-252x300.jpg 252w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-768x914.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Zu sehen sind von links nach rechts: Mein Vater, meine damals 80jährige Uroma mit meiner Wenigkeit auf dem Arm und mein Opa. (Leider hatte ich bei der Erstellung nicht das Originalfoto zur Hand, doch ich weiß, dass ich es besitze und werde noch auf die Suche danach gehen.)<br />
Auf der anderen Seite des Hauses war die Einfahrt und der Parkplatz für das Auto. Dort habe ich auch das Fahrradfahren gelernt. Mein Opa hielt mich am Gepäckträger fest, doch irgendwann ließ er heimlich los und ich fuhr ohne Stützräder den Weg entlang.<br />
Außerdem gab es dort ebenfalls ein Stück Rasen mit Blumenbeeten. In einer Ecke, so kann ich mich erinnern, stand ein „Tränendes Herz“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3094 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01416" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Für mich war es ein unbedingtes Muss in unserem Garten ebenfalls diese Pflanze zu haben, denn sie erinnert mich immer wieder an meinen Großvater und den Garten meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3095 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01418" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Auf der dem Haus gegenüberliegenden Seite stand ein Nebengebäude, in dem zum Beispiel auch die Kohlen gelagert wurden, aber auch Gartengeräte. Ich weiß noch, dass in einer dieser Türen zwei Haken für meine Schaukel hingen.<br />
Auch einen sogenannten Grabgarten mit Kartoffeln und anderem Gemüse gab es. Auch Sträucher mit Brombeeren waren dort zu finden.<br />
Als unser Hund Bazi mit 13 Jahren starb, fand er in einer der hinteren Ecken des Gartens seine letzte Ruhestätte.<br />
Ich denke gerne an Opas Garten zurück, aber auch an die Menschen, die in diesem Garten ein und aus gegangen sind, &#8211; meine Eltern, meine Großeltern, meine Uroma, Freunde und Bekannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch das:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>20</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3082</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Aus der Schulzeit meiner Mutter</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 22:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[aufgehoben]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Tintenfass]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3073</guid>

					<description><![CDATA[Als unser Sohn in die dritte Grundschulklasse ging, sprachen sie im Sachunterricht über die Schule in früheren Zeiten. Sie sollten die Eltern und Großeltern zu diesem Thema befragen. Klar, dass ich ihm sofort über meine Schulzeit berichtet habe. Doch auch von seiner Oma wollte er wissen, wie es damals so in der Schule war. Da wir allerdings 600 Kilometer von den Großeltern entfernt wohnten, rief er meine Mutter an und stellte ihr Fragen. Sie notierte sich diese und schrieb ihm damals einen ausführlichen Brief, in welchem sie über ihre Schulzeit berichtete. Diesen Brief habe ich wieder gefunden, denn ich habe ihn die ganzen Jahre für unseren Sohn aufbewahrt. Dieses Jahr zu Weihnachten schenkte er seiner Oma ein Buch, in dem sie Fragen zu ihrem Leben beantworten soll. Der Brief und die Fotos von damals werden hierin einen Platz finden. Auch meine Mutter hat sich gefreut, als ich ihr diesen Brief neulich zeigte. Sie ist damit einverstanden, dass ich heute diesen Brief in meinem Blog vorstelle: Die Schule in früheren Zeiten „Ich bin am 27.6.1929 in &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als unser Sohn in die dritte Grundschulklasse ging, sprachen sie im Sachunterricht über die Schule in früheren Zeiten. Sie sollten die Eltern und Großeltern zu diesem Thema befragen. Klar, dass ich ihm sofort über meine Schulzeit berichtet habe. Doch auch von seiner Oma wollte er wissen, wie es damals so in der Schule war.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>a wir allerdings 600 Kilometer von den Großeltern entfernt wohnten, rief er meine Mutter an und stellte ihr Fragen. Sie notierte sich diese und schrieb ihm damals einen ausführlichen Brief, in welchem sie über ihre Schulzeit berichtete. Diesen Brief habe ich wieder gefunden, denn ich habe ihn die ganzen Jahre für unseren Sohn aufbewahrt. Dieses Jahr zu Weihnachten schenkte er seiner Oma ein Buch, in dem sie Fragen zu ihrem Leben beantworten soll. Der Brief und die Fotos von damals werden hierin einen Platz finden. Auch meine Mutter hat sich gefreut, als ich ihr diesen Brief neulich zeigte. Sie ist damit einverstanden, dass ich heute diesen Brief in meinem Blog vorstelle:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Schule in früheren Zeiten</strong></p>
<p>„Ich bin am 27.6.1929 in Asch (Sudetenland) geboren und auch dort in die Schule gegangen. Mein erster Schultag war am 1.9.35.</p>
<p>Wir hatten in Asch 7 Schulen. Ich ging in die nächstgelegene Schule, die „Bergschule“. Im Gebäude links waren die Jungen untergebracht und rechts die Mädchen. Dazwischen lag eine große Turnhalle.</p>
<p>Wir hatten täglich vier Stunden Unterricht.</p>
<p>Der Lehrer in der Volksschule (=Grundschule) war sehr streng. Er hatte einen Rohrstock. Wenn wir während des Unterrichts nicht aufpassten, mussten wir die Hand aufhalten, dann gab es eine drauf. Oh, das hat sehr weh getan.</p>
<p>Die Kleidung war normal, das heißt, es gab keine Uniform, wir durften anziehen, was wir wollten.</p>
<p>In der Volksschule waren wir 28 Schülerinnen.</p>
<p>Das Klassenzimmer war groß, hatte viele Fenster, Holztische und Bänke. In den Tischen waren Tintenfässer. Wir hatten keinen Kuli oder so einen Füller, wie ihr ihn kennt. Unser Schreibgerät war ein Holzstift, in den man eine Stahlfeder einschieben konnte. Während des Schreibens musste die Feder immer in das Tintenfass getaucht werden.</p>
<p>In der Volksschule hatten wir Rechnen, Lesen und Schreiben. Wir mussten Aufsätze und Diktate schreiben.<br />
Religion, Heimatkunde und Turnen hatten wir auch.</p>
<p>Es gab Turnfeste und wir machten Wanderungen.</p>
<p>Im September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Ich war damals 10 Jahre alt und ging in die 4. Klasse. Bei Fliegeralarm mussten wir in den Keller. Wir hatten immer Angst.</p>
<p>In die Bergschule ging ich 4 Jahre. Danach machte ich eine Aufnahmeprüfung und kam in die Bürgerschule (das war so wie die heutige Realschule). Ich ging also nach den großen Ferien in die &#8222;Angerschule&#8220;, so hieß meine neue Schule. Auch hier waren es 4 Jahre. Davon hatte ich drei Jahre Englischunterricht und Unterricht in Stenografie (=Kurzschrift). Außerdem hatten wir Musik, Biologie, Mathe, Deutsch, Kochen, Turnen und Zeichnen.</p>
<p>Unser Klassensaal war groß. Auch hatten wir einen Zeichensaal. Ich konnte sehr gut zeichnen. Meine Bilder hingen im Treppenhaus der Schule.</p>
<p>Der Unterricht in der Bürgerschule begann morgens um 8 Uhr und endete um 13.30 Uhr.</p>
<p>Ich hatte einen sehr weiten Schulweg in die Bürgerschule. Wir mussten immer laufen, denn wegen des Krieges fuhr kein Auto.</p>
<p>Die Klassen waren sehr groß. Wir waren 40 Kinder. Es fehlten viele Lehrer, denn die jungen Lehrer waren im Krieg.</p>
<p>Nach den 4 Klassen in der Bürgerschule, machte ich ein Pflichtjahr. Das Pflichtjahr bedeutete während des 3. Reiches 1 Jahr in der Landwirtschaft oder in einer kinderreichen Familie arbeiten.</p>
<p>Nachher begann ich eine Lehre im Büro. Nachdem ich <strong>1</strong> 1/2 Jahre im Büro gelernt hatte, war der Krieg endlich zu Ende. Doch jetzt wurden wir aus unserer Heimat vertrieben. Mit einem Viehwagon wurden wir nach Hessen transportiert. In diesem Viehwagon „feierte“ ich meinen 17. Geburtstag.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3077 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-781x1024.jpg" alt="1200px-DSC01441 Kopie" width="781" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-781x1024.jpg 781w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-229x300.jpg 229w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-768x1007.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px" /></p>
<p>Dieses Bild zeigt meine Mutter im Alter von 10 Jahren.</p>
<p>Ich bin froh, dass meine Mutter damals den oben abgedruckten Brief an unseren Sohn geschrieben und uns damit einen Teil ihrer Geschichte mitgeteilt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Danke Mutti! </strong></p>
<p>Auch unser Sohn ist seiner Oma hierfür dankbar.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Danke Oma!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gut, dass ich alles aufgehoben habe.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten über mich und meine Familie lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/erinnerungen-an-die-schulzeit/">Erinnerungen an die Schulzeit</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/">Meine Mutter und die Zugspitze</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>18</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3073</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Meine Mutter und die Zugspitze</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 20:37:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Aussicht]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Erikastöckchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Schaffner]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitzbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitze]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=504</guid>

					<description><![CDATA[Urlaub ist etwas Schönes. Man kann viel erleben und hat hinterher einiges zu erzählen. So eine Auszeit vom Alltag muss nicht immer lang sein. Manchmal reichen schon ein paar Tage, um die Hektik und den Stress hinter sich zu lassen. Unser Sizilienurlaub hat uns wieder Kraft und Energie gegeben, um die kommenden Herausforderungen zu bewältigen.  Als wir von Sizilien aus zu Hause anriefen, berichtete uns unser Sohn, dass er einen Städtetrip plane. „Ich fahre mit meiner Freundin drei Tage nach München!“ Und von dort schrieb er mir an einem Sonntag, dass sie gerade auf dem Weg zur Zugspitze seien. Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt noch auf Sizilien waren, verspürte ich ebenfalls die Lust wieder einmal in die Berge zu fahren. Mit meinen Eltern war ich als Kind oft in Rottach-Egern am Tegernsee gewesen und ein Ausflug auf den Walberg gehörte immer auch dazu. Auf der Zugspitze waren mein Mann und ich hingegen noch nie, was wir aber sicherlich bald einmal nachholen werden. Die Fotos, die unser Sohn uns zeigte, machen es zu einem unbedingten Muss. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Urlaub ist etwas Schönes. Man kann viel erleben und hat hinterher einiges zu erzählen. So eine Auszeit vom Alltag muss nicht immer lang sein. Manchmal reichen schon ein paar Tage, um die Hektik und den Stress hinter sich zu lassen. Unser Sizilienurlaub hat uns wieder Kraft und Energie gegeben, um die kommenden Herausforderungen zu bewältigen. </strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>ls wir von Sizilien aus zu Hause anriefen, berichtete uns unser Sohn, dass er einen Städtetrip plane.<br />
„Ich fahre mit meiner Freundin drei Tage nach München!“<br />
Und von dort schrieb er mir an einem Sonntag, dass sie gerade auf dem Weg zur Zugspitze seien. Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt noch auf Sizilien waren, verspürte ich ebenfalls die Lust wieder einmal in die Berge zu fahren. Mit meinen Eltern war ich als Kind oft in Rottach-Egern am Tegernsee gewesen und ein Ausflug auf den Walberg gehörte immer auch dazu. Auf der Zugspitze waren mein Mann und ich hingegen noch nie, was wir aber sicherlich bald einmal nachholen werden. Die Fotos, die unser Sohn uns zeigte, machen es zu einem unbedingten Muss.<br />
Als ich jetzt gerade bei einem Telefonat mit meiner Mutter davon schwärme, erzählt sie mir eine kleine Geschichte:<br />
„Ach“, meint sie „da war ich vor vielen Jahrzehnten auch schon einmal! Es war im Jahre 1954, jedenfalls steht dies auf den Fotos hinten drauf.“<br />
Und dann berichtet meine Mutter weiter und ich lausche gespannt diesen Ausführungen:<br />
„Es war wunderschön dort oben. Wir sind mit der Zugspitzbahn hochgefahren. Oben lag Schnee und es schneite, aber die Sonne strahlte mit uns um die Wette. Blauer Himmel, Sonne und Schnee es war einfach nur traumhaft. Und dann dieser Ausblick!“, schwärmt meine Mutter.<br />
„Ja!“, bestätige ich. „Timo hat uns Bilder gezeigt und das sieht alles genauso aus, wie du es eben beschrieben hast. Er ist allerdings mit der Seilbahn hoch gefahren.“<br />
„Aber“, beginne ich meine Frage: „Mit wem warst du eigentlich auf der Zugspitze?“<br />
„Wir waren damals eine ganze Gruppe. Es war ein Betriebsausflug!“<br />
„Dass du dich noch so genau daran erinnern kannst!“, lobe ich meine Mutter. „Das war doch etliche Jahre vor meiner Geburt. Und die ist ja inzwischen auch schon ein Weilchen her“, muss ich mir selbst eingestehen.<br />
Meist kann man sich an so weit zurückliegende Ereignisse nur erinnern, wenn mit ihnen noch ein besonderes Erlebnis verknüpft ist, also bin ich gespannt, was jetzt folgen wird.<br />
„Wir kamen oben an der ersten Bahnstation an, stiegen aus und hatten schon etwas wackelige Knie, aber der traumhafte Blick entschädigte uns dafür. Auf einem der Fotos steht noch der Stationsname ‚Riffelriß‘ .Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, aber ich glaube, dann ging es mit der Bahn noch weiter nach oben und ob dann der letzte Rest noch mit der Seilbahn zurückgelegt wurde, weiß ich nicht mehr. Es ist einfach alles schon so lange her.“<br />
„Trotzdem scheint es etwas zu geben, was dir anscheinend noch gut im Gedächtnis geblieben ist“, forsche ich weiter nach.<br />
„Ja!“, stimmt mir meine Mutter zu. „Wir fuhren also später wieder nach unten und stellten uns etwas abseits des Treibens.“<br />
„Wer ist denn wir?“, erkundige ich mich.<br />
„Na, die Frauen aus der Firma“,erklärt mir meine Mutter. „wir waren alles junge Frauen, standen im Grüppchen da und warteten auf die männlichen Betriebsangehörigen. Sie waren erst nach uns in die Zugspitzbahn gestiegen. Wir standen da, alberten ein bisschen herum, denn wir waren ja guter Dinge. Plötzlich fiel mein Blick auf einen fremden jungen Mann, welcher der Schaffner war. Mir fiel auf, dass er seinen Blick auf mich richtete, auf mich zu marschierte und etwas in der Hand hielt.“<br />
Während meine Mutter so erzählt, habe ich die Szene bildlich vor Augen. Von Fotografien her weiß ich, dass meine Mutter eine sehr hübsche junge Frau mit pechschwarzem Haar war, die mit Sicherheit viele Verehrer hatte. Wegen der Haarfarbe nannte man sie früher bewundernd ‚Die Schwarze’. Erst neulich meinte ein Bekannter, dem ich ein Foto meiner Mutter aus deren Jugend zeigte, dass sie wie eine Filmschauspielerin aussehen würde. So wundert es mich auch jetzt nicht, dass ein ihr fremder Schaffner sie damals an der Zugspitzbahnstation anschaute.<br />
„Weißt du noch, was er in der Hand hatte?“, frage ich nach, denn ich denke mir, dass dies ein wichtiges Detail der Geschichte ist, sonst hätte es meine Mutter nicht erwähnt.<br />
„Ja“, meint sie. „Als er näher kam, erkannte ich, dass es ein Erikastöckchen war. Während er so auf unsere Gruppe zulief, fiel er selbstverständlich auch meinen Arbeitskolleginnen auf. Meine Freundin, die neben mir stand, fixierte den jungen Mann regelrecht.“<br />
Inzwischen bin ich richtig neugierig geworden, was damals passiert war, aber meine Mutter hält für ein paar Sekunden mit der Erzählung inne, so als wolle sie die Spannung erhöhen.<br />
„Und dann?“, fordere ich sie zum Weitererzählen auf.<br />
„Er streckte die Hand, in der er das Erikapflänzchen hielt in meine Richtung aus. Genau in diesem Moment schnellte die Hand meiner Freundin neben mir vor und wollte danach greifen. Der junge Mann zog jedoch blitzschnell seine eigene Hand mit der Pflanze zurück und sagte:<br />
‚Nein, das ist nicht für Sie, sondern für die hübsche junge Dame neben Ihnen!‘ “<br />
„Hast du die Erika genommen?“, will ich von meiner Mutter wissen und schiebe gleich noch eine zweite Frage hinterher.<br />
„Und wie hat deine Freundin reagiert?“<br />
„Ja klar habe ich das Erikastöckchen angenommen, ich habe mich ja darüber gefreut. Und meine Freundin war, glaube ich, ein wenig eingeschnappt, denn sie meinte nur:‚Immer die Schwarze!‘ “</p>
<p>„Was hast du denn mit der Erikapflanze gemacht?“, frage ich noch.</p>
<p>„Ich habe sie anschließend mit in die Unterkunft genommen. Aber dort habe ich sie auch gelassen, als es am nächsten Tag wieder zurück nach Hause ging.“</p>
<p>„Eine schöne Geschichte!“, sage ich zu meiner Mutter und spüre wie sie am anderen Ende der Telefonleitung lächelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Alle Fotos sowie der Videofilm stammen von unserem Sohn.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-509 size-large aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_3-1024x683.jpg" alt="zugspitze_blog_3" width="840" height="560" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_3-1024x683.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a> <a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-508 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_2-1024x683.jpg" alt="zugspitze_blog_2" width="840" height="560" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_2-1024x683.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/zugspitze_blog_2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Und hier gibt es noch einen kurzen Videofilm, den unser Sohn aufgenommen hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/124748758" width="840" height="473" frameborder="0" title="Zugspitze" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">504</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Das Sofa in der Küche</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 22:31:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Generationen]]></category>
		<category><![CDATA[gute Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Küchentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Pudding]]></category>
		<category><![CDATA[Sofa]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrmüll]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=381</guid>

					<description><![CDATA[Neulich waren wir bei Freunden eingeladen. Da wir zwei Tage vorher bei meiner Mutter gewesen waren, hatte ich in meiner Handtasche noch ein paar alte Fotos, die ich mitgenommen hatte. Ich zeigte sie unseren Freunden und wir hatten beim Betrachten und Erzählen viel Spaß. Das Foto zu dieser Geschichte machte ebenfalls die Runde. „Bist du das?“, fragten mich unsere Freunde. „Ja, das ist meine Wenigkeit, &#8211; Prinzessin Astrid.“ Umrahmt von Kissen, die mich sicherlich stützen und vor dem Anecken schützen sollten, sitze ich da auf dem Sofa. Ich war damals gerade einmal 7 Monate alt, wie ich auf der Rückseite lesen kann. Schön, dass meine Mutter dies alles vermerkt hat. Die Rassel fest im Griff, erregt meine Aufmerksamkeit der Fotograf. Ich nehme an, es war mein Vater, der diesen Schnappschuss von mir machte. „Was hast du denn da auf dem Kopf?“, werde ich gefragt. „Na, das ist eine Tolle!“ „Stimmt, das hatte ich auch“, sagt unsere Bekannte. „Sieht ziemlich witzig aus, aber das war anscheinend damals modern“, erkläre ich zu meiner Verteidigung. Wenn ich das &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich waren wir bei Freunden eingeladen. Da wir zwei Tage vorher bei meiner Mutter gewesen waren, hatte ich in meiner Handtasche noch ein paar alte Fotos, die ich mitgenommen hatte. Ich zeigte sie unseren Freunden und wir hatten beim Betrachten und Erzählen viel Spaß. Das Foto zu dieser Geschichte machte ebenfalls die Runde.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„B</span>ist du das?“, fragten mich unsere Freunde.<br />
„Ja, das ist meine Wenigkeit, &#8211; Prinzessin Astrid.“<br />
Umrahmt von Kissen, die mich sicherlich stützen und vor dem Anecken schützen sollten, sitze ich da auf dem Sofa. Ich war damals gerade einmal 7 Monate alt, wie ich auf der Rückseite lesen kann. Schön, dass meine Mutter dies alles vermerkt hat. Die Rassel fest im Griff, erregt meine Aufmerksamkeit der Fotograf. Ich nehme an, es war mein Vater, der diesen Schnappschuss von mir machte.<br />
„Was hast du denn da auf dem Kopf?“, werde ich gefragt.<br />
„Na, das ist eine Tolle!“<br />
„Stimmt, das hatte ich auch“, sagt unsere Bekannte.<br />
„Sieht ziemlich witzig aus, aber das war anscheinend damals modern“, erkläre ich zu meiner Verteidigung.<br />
Wenn ich das Foto so betrachte, tauchen Erinnerungen und andere Bilder in meinem Kopf auf. Ich glaube mich zu erinnern. Oder weiß ich manches nur aus Erzählungen? Aber ich sehe alles ganz deutlich vor mir.<br />
„Das Sofa stand in unserer Küche“, erzähle ich den anderen.<br />
Ich kann mich erinnern, dass ich auf diesem Sofa gesessen habe. Ich habe dort gespielt, allein oder mit meinen kleinen Spielkameraden oder ich betrachtete meine Bilderbücher. Vor dem Sofa stand der Küchentisch und somit saß ich wohl auch manchmal dort und habe gegessen.<br />
Und was essen alle Kinder gerne? Pudding. Meine Mutter kochte mir also eines Tages auch einen Pudding. Sie wollte mir eine Freude machen, zumal ich laut meiner Eltern eine schlechte Esserin war. Man glaubt es zwar kaum, wenn man das Foto betrachtet, aber so wurde mir berichtet und ich kann dies aus späteren Erinnerungen auch bestätigen. Meine Mutter stellte also den Pudding auf den Tisch und fütterte mich oder besser gesagt, sie versuchte es. Nach ihren Erzählungen zufolge habe ich wohl auch beim ersten Löffel brav den Mund aufgemacht, doch dann ließ ich ihn fest geschlossen.<br />
„Na, mach schön den Mund auf!“, forderte mich meine Mutter auf, aber ich presste die Lippen aufeinander.<br />
„Schmeckt ganz lecker!“<br />
Mein Mund blieb zu.<br />
„Na komm, einen Löffel für den lieben Papa…“<br />
Mein Mund blieb zu.<br />
„Ach Astrid, nur ein kleines Löffelchen für den Opa…“<br />
Meine Lippen blieben zusammen gepresst und ich wich mit dem Hin- und Herbewegen des Kopfes immer wieder erfolgreich dem Löffel aus. Sagen konnte ich damals noch nichts, aber irgendwelche Unmutslaute muss ich wohl von mir gegeben haben.<br />
Wenn man so ein kleines Kind hat, das sowieso schon immer schlecht isst, dann kann man als Mutter verzweifeln. Das weiß ich aus eigener Erfahrung als Mutter eines „Schlechtessers“. Nachdem alle Tricks erfolglos blieben, machte mir meine Mutter einen Vorschlag.<br />
„Schau mal, die Mama macht es dir vor!“ Meine Mutter wollte natürlich mit gutem Vorbild vorausgehen, dann würde ich es ihr schon nachmachen. So nahm sie jedenfalls an. Also lud sie den Löffel tüchtig voll.<br />
„Siehst du der Mama schmeckt das auch…“<br />
Sie schob sich den Löffel in den Mund und …<br />
„Der schmeckt ja widerlich! &#8211; Ach Gott! Kein Wunder willst du den Pudding nicht essen!“, sagte sie zu mir und streichelte mich. „Der ist ja total versalzen!“<br />
Meine Mutter hatte sich vergriffen und aus Versehen Salz anstelle von Zucker dem Puddingpulver zugefügt. Selbstverständlich hat sie der lieben kleinen Astrid einen neuen Pudding gekocht, den ich dann natürlich auch gefuttert habe, denn der schmeckte jetzt so wie Pudding schmecken soll, nämlich süß.<br />
In dieser Küche spielte sich unser Leben ab, denn wir waren wochentags immer nur zu zweit. Mein Vater arbeitete damals in Frankfurt am Main und kam immer nur zum Wochenende nach Hause. Uns beiden reichte die Wohnküche aus. Das Wohnzimmer war unsere gute Stube. Da man damals noch mit Holz und Kohle heizte, blieb an den Wochentagen das Wohnzimmer (fast) ungeheizt. Weil es in der Küche aber gemütlich warm war, gab es für uns auch keine Veranlassung extra noch das Wohnzimmer zu heizen. Im Wohnzimmer stand allerdings der Fernseher, aber damals sah man ja kaum fern. Wenn abends um sieben das Sandmännchen kam, machte meine Mutter die Tür zum Wohnzimmer auf und ich setzte mich im Schlafanzug und in den Bademantel gehüllt auf mein kleines blaues Stühlchen. Dies stand dann zwischen Küche und Wohnzimmer auf der Schwelle. Von dort aus schaute ich mir die Sandmännchensendung an. Danach war Schlafengehen angesagt. Dieses Ritual vollzog sich Abend für Abend und ich glaube mich noch daran erinnern zu können.<br />
Erinnern kann ich mich auch noch an das große Spülbecken gleich vorne links, wenn man die Küche betrat. Hier hat mir meine Mutter immer die Haare gewaschen. Das ist mir so gut im Gedächtnis geblieben, weil ich es hasste und demzufolge auch immer ein kleineres Drama vollführt habe, was man in meinen Kindheitserinnerungen unter dem Buchstaben „K“ nachlesen kann.<br />
Ich weiß auch noch genau, wie unsere Küche eingerichtet war. Das liegt vielleicht daran, dass die Küchenmöbel bis hinein ins Erwachsenenalter für mich eine bedeutende Rolle gespielt haben. Der Küchenschrank ist mittlerweile in Ober- und Unterteil zerlegt, aber beide Teile existieren noch. Sie stehen bei meiner Mutter im Keller und sind in ihrer Funktion zweckentfremdet, z. B. als eine Art Werkzeugschrank.<br />
„Der Küchentisch und das Sofa fand auch eine weitergehende Nutzung!“, sagt Peter.<br />
„Ja genau, der Tisch stand bei mir in meiner Studentenbude, die eigentlich nur aus einem Zimmer bestand“, ergänze ich.<br />
Und das Sofa wurde auch noch genutzt. Während meine Eltern unser Haus bauten, zogen wir zu meinem Opa ins Haus und dort stand das Sofa ebenfalls in der Küche. Später dann, in unserer ersten gemeinsamen Wohnung fand es als Couchersatz im Wohnzimmer seinen Platz.<br />
„Da es farblich nicht so gut zu unserer Einrichtung passte, es war gelb mit einem kleinen schwarzen Muster, legten wir eine schöne Decke darüber“, lasse ich die Erinnerungen zurück kommen. „Bequem war es immer noch und auch sonst noch gut in Schuss.“<br />
„Deshalb haben wir es auch beim Umzug in unsere zweite Wohnung mitgenommen“, erzählt Peter weiter.<br />
„Ja, aber dann konnten wir uns schon eine Couchgarnitur leisten und es stand nur noch für ein paar Wochen bis zu deren Anlieferung im Wohnzimmer. Als wir das Kinderzimmer eingerichtet haben, hat es dort seine neue Verwendung gefunden und noch einige Jahre seinen Dienst getan.“<br />
Damit hat also wieder ein kleines Kind, nämlich Timo, darauf gesessen, Bilderbücher betrachtet und mit seinen kleinen Freunden gespielt. Timo verbindet mit dem Sofa noch ein ganz besonderes Erlebnis, das ich aber irgendwann einmal in einer anderen Geschichte erzählen werde.<br />
Erst nachdem sich der Inhalt des Sofas auflöste und unten heraus rieselte, haben wir uns von diesem Möbelstück getrennt. Schweren Herzens haben wir es zum Sperrmüll gestellt. Es war über 30 Jahre alt und hat im Grunde genommen 3 Generationen (meinen Eltern, mir und meinem Mann und Timo) gute Dienste erwiesen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">381</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
