<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Aberglaube &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/aberglaube/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Oct 2018 14:34:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Wetterprognosen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5497-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/5497-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 14:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aberglaube]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Rucksack]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5497</guid>

					<description><![CDATA[Tanja hat Herbstferien. Es sind ihre ersten richtigen Schulferien, denn sie ist erst im Sommer eingeschult worden. Mit ihren Eltern macht sie Urlaub auf dem Bauernhof von Familie Sonnenschein in Bayern.  Für ein kleines Mädchen aus Berlin gibt es hier viel zu bestaunen. Auch ausprobieren und hier und da ein bisschen mithelfen darf sie, zum Beispiel beim Hühnerfüttern, beim Einsammeln der Eier oder beim Einsetzen der Tulpenzwiebeln. Bis jetzt wurde sie immer vom Bauer und der Bäuerin gelobt, denn sie hat alle ihr aufgetragenen Arbeiten sorgfältig und gewissenhaft erledigt. Obwohl der Korb mit den eingesammelten Eiern heute recht voll und auch schwer war, hat sie alle heil in der Küche bei der Bäuerin Hilde abgeliefert. „Das machst du toll, Tanja. Wie soll ich das alles nur bald wieder ohne dich schaffen?“ „Wenn du es nicht schaffst, komme ich einfach wieder hier her. Weihnachten sind doch Ferien und dann sind da auch noch die Winter,- Oster- und die großen Sommerferien“, meint Tanja. „Naja, das können  wir ja alles noch besprechen, aber jetzt setz dich schön mal &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Tanja hat Herbstferien. Es sind ihre ersten richtigen Schulferien, denn sie ist erst im Sommer eingeschult worden. Mit ihren Eltern macht sie Urlaub auf dem Bauernhof von Familie Sonnenschein in Bayern.<span class="Apple-converted-space">  </span>Für ein kleines Mädchen aus Berlin gibt es hier viel zu bestaunen.</strong><br />
<span class="dropcap">A</span>uch ausprobieren und hier und da ein bisschen mithelfen darf sie, zum Beispiel beim Hühnerfüttern, beim Einsammeln der Eier oder beim Einsetzen der Tulpenzwiebeln.<br />
Bis jetzt wurde sie immer vom Bauer und der Bäuerin gelobt, denn sie hat alle ihr aufgetragenen Arbeiten sorgfältig und gewissenhaft erledigt. Obwohl der Korb mit den eingesammelten Eiern heute recht voll und auch schwer war, hat sie alle heil in der Küche bei der Bäuerin Hilde abgeliefert.<br />
„Das machst du toll, Tanja. Wie soll ich das alles nur bald wieder ohne dich schaffen?“<br />
„Wenn du es nicht schaffst, komme ich einfach wieder hier her. Weihnachten sind doch Ferien und dann sind da auch noch die Winter,- Oster- und die großen Sommerferien“, meint Tanja.<br />
„Naja, das können<span class="Apple-converted-space">  </span>wir ja alles noch besprechen, aber jetzt setz dich schön mal hin und trinke deine Milch. Oder möchtest du lieber eine heiße Schokolade.“<br />
„Ohja eine Tasse heiße Schokolade, bitte! Die war gestern soooo lecker!“, sagt Tanja begeistert.<br />
„Die Milch und die frische Luft hier tun unserem Mädchen richtig gut“, meint Tanjas Mutter, die in diesem Moment die Küche betritt und ihrer Tochter zärtlich über die Haare streicht.<br />
Inzwischen sind alle um den Frühstückstisch versammelt. Bäuerin Hilde und Bauer Anton sitzen jeweils an der Stirnseite des großen Tisches. Tanja darf auf der Bank zwischen der „Ferienoma“ Maria und dem „Ferienopa“ Josef sitzen. Ihnen gegenüber nehmen Tanjas Eltern Platz.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wir machen heute einen Ausflug, eine kleine Wanderung“, weiht Tanjas Vater alle Anwesenden ein.<br />
„Dann iss mal dein Frühstück ordentlich auf. Du hast doch bestimmt schon gemerkt, wenn man seinen Teller brav leerisst, dann scheint die Sonne. Und gutes Wetter brauche ich heute unbedingt. Ich habe mir nämlich eine weniger schöne Tätigkeit vorgenommen, das Fensterputzen. Aber es muss mal wieder sein“, erklärt die Bäuerin.<br />
„Ohje, Sie Arme!“, bedauert Tanjas Mutter die Bäuerin. „Wenn ich zu Hause meine Fenster putze, dann ist das Ergebnis immer nur von kurzer Dauer. Ich könnte fast jedes Mal wetten, dass es spätestens am nächsten Tag regnet.“<br />
„Das ist mir auch schon oft passiert!“, bestätigt die Bäuerin diesen Aberglauben.<br />
„Wartet mal!“, ruft da Oma Maria aus. „Ich muss euch unbedingt etwas mitgeben!“<br />
Sie verlässt die Küche, um eine Minute später wieder zu erscheinen.<br />
„Hier, den solltet ihr unbedingt mitnehmen!“<br />
Sie reicht Tanjas Vater einen Schirm und bittet ihn trotz momentanem Sonnenschein diesen in den Rucksack zu stecken.<br />
„Wenn ich den dabei habe regnet es nie. Nur wenn ich ihn zu Hause vergessen habe, dann regnet es ganz sicher. Das ist mir erst neulich wieder passiert!“, berichtet sie den Umstehenden.<br />
„Na, dann nehmen wir den Schirm selbstverständlich mit, damit unser Ausflug nicht ins Wasser fällt“, lenkt Tanjas<span class="Apple-converted-space">  </span>Vater ein und verstaut ihn in seinem Rucksack, obwohl er diese Sache mit dem Schirm für Zufall beziehungsweise Aberglauben hält.<br />
Als die drei Urlauber zur Haustür hinaus auf den Hof gehen, zeigt sich der Himmel in seinem schönsten Blau. Sie sind sich sicher, dass heute kein einziges Tröpfchen herabfallen wird und freuen sich auf den Tag. Die anderen wünschen ihnen eine schöne Wanderung und winken ihnen nach, als durch das Hoftor die Nachbarin herüber kommt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hoffentlich geht das gut“, meint sie skeptisch zu den Feriengästen und wirft einen Blick zum Himmel. „Ich nehme doch an, dass sie einen Regenschirm dabei haben.“<br />
Etwas verdutzt deutet Tanja auf den Rucksack, den ihr Vater geschultert hat.<span class="Apple-converted-space"> Irgendwie irritiert sie das ganze Gerede um das Wetter. Sagt der Vater sonst nicht immer, dass der Mensch das Wetter sowieso so nehmen muss, wie es eben ist?! Aber welche Vorahnung hat die Nachbarin nun schon wieder?</span><br />
„Ich habe heute so ein Ziehen in meinem Knie und das ist ein sicheres Zeichen, dass sich das Wetter ändert.“<br />
„Wir sind gewappnet!“, beteuert Tanjas Vater und schreitet mit Frau und Tochter frohgemut zum Hoftor hinaus. Hinter ihnen hören sie noch Opa Josef aus dem Küchenfenster rufen:<br />
„Ach Edith, du mit deinem Knie und dem Wetter. Du weißt doch:</p>
<p style="text-align: center;">„Kräht der Hahn auf dem Mist,<br />
ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/jetzt-aergere-ich-mich-aber/">Jetzt ärgere ich mich aber&#8230;</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/durch-die-luefte-getragen/">Durch die Lüfte getragen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/5497-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5497</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Klein und unscheinbar?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/klein-und-unscheinbar/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/klein-und-unscheinbar/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2016 22:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aberglaube]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[klein]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Regenbogen]]></category>
		<category><![CDATA[sieben]]></category>
		<category><![CDATA[unscheinbar]]></category>
		<category><![CDATA[verschieben]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwunder]]></category>
		<category><![CDATA[Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Zahl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3590</guid>

					<description><![CDATA[Heute Morgen, als ich erwacht, verschlafen hab meine Augen aufgemacht. Da stand sie geschrieben, auf meinem Wecker,- die Sieben. Diese Zahl ist zwar klein, doch wandert sie in meinen Kopf hinein. Wird groß und prächtig, sagt: Ich bin mächtig. Wieso? will ich sogleich wissen, und lege mein Haupt sanft auf das Ruhekissen. Denk einfach mal nach, sie zu mir sprach. Nun hab ich keine Wahl, muss mir Gedanken machen über die Zahl. Eine Primzahl sie wird genannt, klar, das ist mir bekannt. Eine Woche sind sieben Tage! Okay, okay, das steht ja wohl außer Frage. Die Sieben, der Wochenschluss, man jetzt ruhen muss. Ein Aberglaube, der bekannt, raubt mir nun schier den Verstand. Ein Spiegel zerbricht, sieben Jahre Pech in Sicht. Gefürchtet bist du, na klar! Von Ehepaaren im verflixten siebten Jahr. Schicksalszahl, kann das sein? Bild dir nur nichts ein! Eine Zahl, &#8211; wirr meine Gedanken! Das hab ich dieser Sieben zu verdanken. Überall taucht sie auf, in des Lebens Lauf. In der Bibel steht geschrieben, schon im alten Ägypten es gab der Jahre &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen, als ich erwacht,<br />
verschlafen hab meine Augen aufgemacht.<br />
Da stand sie geschrieben,<br />
auf meinem Wecker,- die <strong>Sieben</strong>.</p>
<p>Diese Zahl ist zwar klein,<br />
doch wandert sie in meinen Kopf hinein.<br />
Wird groß und prächtig,<br />
sagt: Ich bin mächtig.</p>
<p>Wieso? will ich sogleich wissen,<br />
und lege mein Haupt sanft auf das Ruhekissen.<br />
Denk einfach mal nach,<br />
sie zu mir sprach.</p>
<p>Nun hab ich keine Wahl,<br />
muss mir Gedanken machen über die Zahl.<br />
Eine Primzahl sie wird genannt,<br />
klar, das ist mir bekannt.<br />
Eine Woche sind <strong>sieben</strong> Tage!<br />
Okay, okay, das steht ja wohl außer Frage.<br />
Die <strong>Sieben</strong>, der Wochenschluss,<br />
man jetzt ruhen muss.</p>
<p>Ein Aberglaube, der bekannt,<br />
raubt mir nun schier den Verstand.<br />
Ein Spiegel zerbricht,<br />
<strong>sieben</strong> Jahre Pech in Sicht.</p>
<p>Gefürchtet bist du, na klar!<br />
Von Ehepaaren im verflixten <strong>siebten</strong> Jahr.<br />
Schicksalszahl, kann das sein?<br />
Bild dir nur nichts ein!</p>
<p>Eine Zahl, &#8211; wirr meine Gedanken!<br />
Das hab ich dieser <strong>Sieben</strong> zu verdanken.<br />
Überall taucht sie auf,<br />
in des Lebens Lauf.<br />
In der Bibel steht geschrieben,<br />
schon im alten Ägypten es gab der Jahre <strong>sieben</strong>,<br />
die fett und mager waren,<br />
dies Menschen haben erfahren.</p>
<p>Der Weltwunder <strong>sieben</strong> sind,<br />
schon in der Schule lernt es jedes Kind.<br />
Eine Katze hat <strong>sieben</strong> Leben,<br />
auch das soll es geben.</p>
<p>Verliebte erkennen müssen:<br />
Wenn sie sich heiß und innig küssen,<br />
sie im <strong>siebten</strong> Himmel schweben,<br />
die Welt rosarot erleben.</p>
<p>Schneewittchen, hold und fein,<br />
entdeckt zum Glück ein Häuschen klein.<br />
Versteckt hinter den <strong>sieben</strong> Bergen,<br />
gehört es den <strong>sieben</strong> Zwergen.</p>
<p>Tapferes Schneiderlein, im Märchenbuch,<br />
näht mit Faden und Nadel zusammen das Tuch.<br />
<strong>Sieben</strong> auf einen Streich erwischt,<br />
keine Fliege ist ihm entwischt.<br />
Am Horizont, schaut nach oben,<br />
seht erstrahlen in bunten Farben den Regenbogen.<br />
Der Farben sind es <strong>sieben</strong>,<br />
oh, wie wir ihn lieben.</p>
<p>Und wer hätte das gedacht,<br />
die alten Griechen den <strong>Sieben</strong>kampf haben erdacht.<br />
Meere der Welt, <strong>sieben</strong> es sind,<br />
zählt einfach nach geschwind.</p>
<p>Nun gut, ich gestehe ein,<br />
Du bist zwar wirklich unscheinbar und klein,<br />
versteckt zwischen sechs und acht,<br />
du bist mehr, hab’s nicht bedacht.</p>
<p>Du magst ja eine Besonderheit sein,<br />
so denke ich, in mich hinein.<br />
Doch aufstehen um <strong>sieben</strong>?!<br />
Können wir’s nicht verschieben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch das noch:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/sucht-uns-doch/">Sucht uns doch!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/waschmaschinengespraeche/">Waschmaschinengespräche</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/">Im Garten meines Opas</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/klein-und-unscheinbar/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3590</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Warum mag mich keiner?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/warum-mag-mich-keiner/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/warum-mag-mich-keiner/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2015 22:16:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aberglaube]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Freitag der 13.]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingszahl]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unglückszahl]]></category>
		<category><![CDATA[warum mag mich keiner?]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=2192</guid>

					<description><![CDATA[Heute sollen die Kinder ihre Lieblingszahl zwischen 1 und 30 aufschreiben und erzählen, warum sie diese Zahl mögen. Fast alle Zahlen haben sie aufgeschrieben, nur mich hat keiner gewollt. Ich bin ganz traurig. Jetzt liege ich ganz allein in der Ecke. Niemand sieht mich und niemand will mich. Bestimmt wisst ihr, welche Zahl ich bin, denn bestimmt mögt ihr mich auch nicht.  Ich bin die Zahl 13. Schon im Märchen von Dornröschen hat man mich gemieden. Zu den Gästen des Festes, das anlässlich der Geburt der Prinzessin gefeiert wurde, gehörten auch weise Frauen. Sie sollten dem Kind hold sein und Glück bringen. Die 13. weise Frau wurde jedoch nicht zum Fest eingeladen, da es nur 12 goldene Teller im Schloss des Königs gab. Deshalb hat diese 13. Frau das Dornröschen mit einem Fluch belegt. Das hat aber diese Frau getan, weil sie eigentlich böse war. Ich bin nicht böse, aber mir wird es angelastet. Ich tue eigentlich niemand etwas, aber jeder denkt, dass ich nicht schön bin. Warum nur finden sie mich hässlich? Ich kann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute sollen die Kinder ihre Lieblingszahl zwischen 1 und 30 aufschreiben und erzählen, warum sie diese Zahl mögen. Fast alle Zahlen haben sie aufgeschrieben, nur mich hat keiner gewollt. Ich bin ganz traurig. Jetzt liege ich ganz allein in der Ecke. Niemand sieht mich und niemand will mich. Bestimmt wisst ihr, welche Zahl ich bin, denn bestimmt mögt ihr mich auch nicht. </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch bin die Zahl 13.<br />
Schon im Märchen von Dornröschen hat man mich gemieden. Zu den Gästen des Festes, das anlässlich der Geburt der Prinzessin gefeiert wurde, gehörten auch weise Frauen. Sie sollten dem Kind hold sein und Glück bringen. Die 13. weise Frau wurde jedoch nicht zum Fest eingeladen, da es nur 12 goldene Teller im Schloss des Königs gab. Deshalb hat diese 13. Frau das Dornröschen mit einem Fluch belegt. Das hat aber diese Frau getan, weil sie eigentlich böse war. Ich bin nicht böse, aber mir wird es angelastet.<br />
Ich tue eigentlich niemand etwas, aber jeder denkt, dass ich nicht schön bin. Warum nur finden sie mich hässlich? Ich kann es mir nicht erklären, denn ich bestehe aus zwei Ziffern, aus der 1 und der 3. Jeder hat nicht das Geringste gegen diese beiden Zahlen, &#8211; auch nicht, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge kombiniert. Die Menschen denken, dass die richtige Reihenfolge nur diejenige sein kann, in der die 3 vorne und die 1 hinten steht. Bei mir ist das jedoch genau umgekehrt. Nur weil bei mir die 1 vorne steht und die 3 dahinter, denkt jeder, dass ich eine schlechte Zahl bin. Am besten spricht man nicht von mir. Auch schreiben und lesen will man mich nicht.<br />
Sie sagen, dass es ganz schlimm ist, wenn ich im Kalender auf einen Freitag falle. Den Freitag mag ich und auch er hat eigentlich nichts gegen mich. Tauchen wir irgendwo im Jahreslauf jedoch gemeinsam auf, so schrecken die meisten Menschen vor uns zurück. Aber das ist nicht alles. Sie haben regelrecht Angst vor uns. Schon am Morgen dieses Tages stehen sie dann mit einem schlechten Gefühl auf. Sie sagen, dass wir ihnen nicht gut tun. Nein, sie sind noch gemeiner zu uns, denn sie unterstellen uns, dass wir ihnen Böses antun. Aber das wollen wir gar nicht. Wir möchten ganz normal von ihnen behandelt werden, wie alle anderen Tage und Zahlen auch.<br />
Da ich mindestens einmal und höchsten dreimal mit einem Freitag innerhalb eines Jahres zusammenfalle, herrscht in den Köpfen vieler Menschen an diesen Tagen ein heilloses Durcheinander. Sie sind regelrecht blockiert vor lauter Angst, dass ihnen ein Unglück geschehen könnte. Deshalb wagen sie sich an einem solchen Tag gar nicht erst aus dem Bett. Nur hier fühlen sie sich dann sicher. Wenn sie allerdings auf dem Weg vom Bett zur Toilette über ihre eigenen Füße stolpern, dann sind natürlich wir beide daran schuld. Wer sonst?, fragt ihr Euch. Das ist eine gemeine Unterstellung, denn weder der Freitag noch ich kann etwas dafür, wenn sie vor lauter Angst nicht aufpassen, wohin sie ihre Füße setzen.<br />
In den Jahren, in denen der Februar nur 28 Tage hat und der Freitag in diesem Monat auf den 13. fällt, ist das genau 4 Wochen später wieder der Fall. Oh Schreck! Das muss ja schon eine halbe Katastrophe für solche abergläubischen Menschen sein. Ich kann nur sagen: Habt nicht so viel Angst vor uns. Der Freitag und ich sind alleine oder gemeinsam genauso harmlos oder gefährlich wie jeder andere Tag im Jahr auch.<br />
Besonders gern mögen die Menschen die geraden Zahlen. Meine Nachbarn, die 12 und die 14 sind beides gerade Zahlen und sie werden geliebt. Warum nur kann ich nicht auch so geliebt werden wie diese Beiden? Weil ich ein bisschen anders aussehe, mag mich keiner, aber deshalb bin ich doch keine schlechtere Zahl.<br />
Ich bin eine Primzahl, das heißt, dass man mich nur durch 1 oder mich selbst teilen kann. Aber das ist beispielsweise bei der 7 genauso und die 7 wird von niemand verachtet. Was habe ich nur falsch gemacht?<br />
In vielen Kulturen werde ich als Unglückszahl angesehen. Manche Menschen haben so große Angst vor mir, dass sie auf mich fast schon allergisch reagieren. Sie meiden mich, als sei ich eine Krankheit, an der man sterben kann. Sie haben eine richtige Phobie gegen mich entwickelt.<br />
Gibt es in einem Gebäude ein 13tes Stockwerk oder steht an der Tür eines Hotelzimmers die 13, dann wollen sie dieses Stockwerk oder das Hotelzimmer nicht betreten. Deshalb fehle ich in manchen Gebäuden, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, gleich ganz. Ich habe mich dann sozusagen in Luft aufgelöst. Es ist als hätte ich nie existiert. Ich kann so laut schreien wie ich will und den Menschen versuchen zu erklären, dass ich harmlos bin und dies alles nur ein Aberglaube ist. Es nützt alles nichts. Im Gegenteil, man sagt sogar, dass ich mit dem Teufel im Bunde sei. Deshalb nennt man mich auch manchmal das Teufelsdutzend.<br />
Ich bin einfach überflüssig, weil man mich als zuviel empfindet. Ich bin aber doch weniger als die 14 und bei der 14 sagt niemand, dass sie überflüssig oder böse ist.<br />
Jetzt habe ich Euch mein Leid geklagt und weiß gar nicht, ob es Euch überhaupt interessiert. Wahrscheinlich nicht, denn wer hat schon an einer 13 Interesse?!<br />
Huch, was ist das jetzt? Da hat mich doch gerade die kleine Lilly auf ein schönes weißes Papier gemalt und sich ganz schnell gemeldet, denn sie will der Lehrerin und den anderen Kindern etwas erzählen. Da bin ich aber neugierig und höre mal ganz schnell zu:<br />
„Ich mag die 13 am liebsten“, sagt Lilli. „Und meine Mama mag diese Zahl auch. Sie ist unsere absolute Lieblingszahl. Meine Mama hat sogar Freitag, den 13. ganz besonders lieb. Sie sagt er erinnert sie immer an ihr größtes Glück, nämlich an mich, weil ich an diesem Tag auf die Welt gekommen bin.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Möchtet Ihr auch noch das lesen?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/">Brummbär Max und seine Freunde</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchen-und-brummbaer-max-auf-verbrecherjagd/">Lottchen &amp; Brummbär Max auf Verbrecherjagd</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/verliebt-verlobt-verheiratet/">Verliebt, verlobt, verheiratet</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/warum-mag-mich-keiner/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>22</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2192</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
