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	<title>Weinen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Beim Spaziergang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 12:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinderwagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Klein-Astrid und liege in meinem Kinderwagen, wo es so richtig gemütlich und kuschelig ist. Meine Mama rückt die Decke zurecht, denn das kann ich noch nicht. Dafür bin ich noch zu klein und auch zu schwach.  „So“, sagt meine Mama während sie mich zudeckt. „Jetzt hast du es schön warm unter deiner Decke.“  Ich verstehe zwar noch nicht, was sie mir so alles erzählt, aber ich kenne ihre Stimme. Sie ist beruhigend und ich weiß, dass es meine Mama gut mit mir meint. Jetzt geht meine Mama mit mir spazieren. Das gefällt mir, denn es schaukelt so schön hin und her. Dann dauert es auch gar nicht lange und ich bin eingeschlafen. Tief und fest und ganz ruhig schlafe ich, denn in meinem Kinderwagen und mit Mama in meiner Nähe fühle ich mich sicher.  Überhaupt schlafe ich viel, gern, oft, mal kurz und mal lang.  Immer mal wieder übermannt mich der Schlaf. Wenn ich aufwache, bin ich hungrig, meine Windel ist voll oder ich habe Bauchweh. Aber inzwischen beobachte ich auch meine Umwelt, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin Klein-Astrid und liege in meinem Kinderwagen, wo es so richtig gemütlich und kuschelig ist. Meine Mama rückt die Decke zurecht, denn das kann ich noch nicht. Dafür bin ich noch zu klein und auch zu schwach.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>o“, sagt meine Mama während sie mich zudeckt. „Jetzt hast du es schön warm unter deiner Decke.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich verstehe zwar noch nicht, was sie mir so alles erzählt, aber ich kenne ihre Stimme. Sie ist beruhigend und ich weiß, dass es meine Mama gut mit mir meint.<br />
Jetzt geht meine Mama mit mir spazieren. Das gefällt mir, denn es schaukelt so schön hin und her. Dann dauert es auch gar nicht lange und ich bin eingeschlafen. Tief und fest und ganz ruhig schlafe ich, denn in meinem Kinderwagen und mit Mama in meiner Nähe fühle ich mich sicher.<span class="Apple-converted-space">  </span>Überhaupt schlafe ich viel, gern, oft, mal kurz und mal lang.<span class="Apple-converted-space">  </span>Immer mal wieder übermannt mich der Schlaf. Wenn ich aufwache, bin ich hungrig, meine Windel ist voll oder ich habe Bauchweh. Aber inzwischen beobachte ich auch meine Umwelt, die Menschen, die in meinen Kinderwagen oder mein Bettchen hineinschauen und auch das Vögelchen, das mir Mama zum Spielen hingehängt hat. Das alles strengt mich so an, dass ich immer wieder schlafen muss. Ich bin zwar inzwischen schon ein bisschen größer und meine Wachphasen werden auch länger als noch vor ein paar Monaten, aber ich muss viel verarbeiten. Ich kann auch schon lächeln und manchmal ziehe ich Grimassen.<br />
Aber nun ich bin ganz vom Thema abgeschweift, eigentlich will ich Euch was ganz anderes erzählen:<br />
Meine Mama geht wie gesagt mit mir spazieren. Als ich aufwache nimmt sie mich aus dem Kinderwagen und hält mich ein bisschen auf dem Arm. Das ist schön.<br />
„Hast du gut geschlafen?“, fragt sie mich. Sie spricht mit mir und die Sonne kitzelt mich ein wenig an der Nase. Das gefällt mir.<br />
Doch plötzlich merke ich, dass Mama und ich nicht alleine sind. Da ist noch jemand. Ich bin mir nicht sicher, ob ich denjenigen auch kenne. Die Stimme kommt mir bekannt vor. Irgendwie hört es sich an als sei es die Stimme meines Papas. Aber mein Papa sieht doch anders aus. Und jetzt legt mich Mama diesem Mann mit Papas Stimme<span class="Apple-converted-space">  </span>in den Arm.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Hier stimmt doch etwas nicht. Das ist mir jetzt aber nicht ganz geheuer. Deshalb verziehe ich das Gesicht. Hoffentlich merkt Mama, dass ich hier weg will.<br />
„Oh, oh!“, sagt sie. „Ich glaube, Klein-Astrid fängt gleich an zu weinen!“<br />
Sie nimmt mich wieder und wiegt mich hin und her, während sie beruhigend auf mich einspricht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ja, Mama hat mich verstanden und deshalb muss ich jetzt auch nicht mehr weinen. Dankbar lächele ich sie an.<br />
„Was hat sie nur?“, fragt Papas Stimme.<br />
„Ich habe da so einen Verdacht“, meint Mama. „Wahrscheinlich erkennt sie dich nicht!“<br />
„Wieso? Ich habe mich doch innerhalb der letzten halben Stunde nicht verändert. Zu Hause war das auch noch nicht. Überhaupt war das noch nie so“, sagt Papas Stimme und ich merke Traurigkeit darin. Fast klingt die Stimme auch noch ein wenig beleidigt.<br />
„Doch“, erklärt Mama, „du hast dich schon verändert!“<br />
„Das stimmt doch gar nicht!“, protestiert Papas Stimme.<br />
„Doch, doch!“, sagt Mama und nimmt dem Unbekannten etwas weg, das sie einfach neben sich auf die Bank legt. Danach reicht sie mich wieder an den Unbekannten mit Papas Stimme. Ja und da erkenne ich ihn: Es ist mein Papa!!!<br />
„Schau nur!“, sagt Mama freudestrahlend. „Sie hat dich vorhin nur nicht erkannt, weil du einen Hut auf dem Kopf hattest.“<br />
„So, so, du magst also meinen neuen Hut nicht. Dann setze ich ihn einfach nicht mehr auf!“, beschließt Papa, lächelt mich an und gibt mir einen Kuss.<br />
Ich lächele zurück und gluckse vor Freude. Bei Papa und Mama ist es doch am Schönsten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/astrid-opa-und-das-eis/">Astrid, Opa und das Eis</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/4093-2/">Klein Astrid und der Osterhase</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">„Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen?“</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Elfinchen erzählt (3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 04:08:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Blume]]></category>
		<category><![CDATA[Blüten]]></category>
		<category><![CDATA[Entfernung]]></category>
		<category><![CDATA[erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Tor]]></category>
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					<description><![CDATA[„Meine Eltern werden sich große Sorgen machen um mich“, begann Elfinchen nach einer Weile. Die Mäusemama hatte ihr ein Taschentuch gereicht und die kleine Elfe hatte sich die Tränen getrocknet, aber richtig versiegt waren diese nicht. Während sie nun von den Geschehnissen der letzten Tage berichtete, kullerte immer wieder die eine oder andere dicke Träne aus ihren Augen. „Ich bin am Morgen zu meiner gewohnten Runde aufgebrochen und habe meine Freunde, die lieben und bunten Blumen in dem großen Schlossgarten besucht. Ich öffnete ihre Blüten und schenkte jeder von ihnen ein paar liebe Worte, bevor ich zur nächsten Blume flog,  um meine Aufgabe zu verrichten. Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass ich alle Hände voll zu tun hatte, denn so ein Schlossgarten ist mächtig groß und es gibt unzählige Blumen von den verschiedensten Sorten und Farben. Ich kenne und liebe sie alle.“ Die Mäusefamilie saß um Elfinchen herum versammelt und lauschte gebannt ihrem Bericht. Niemand wagte sie zu unterbrechen, denn sie wollten alle die gesamte Geschichte erfahren. „Ich gebe zu, dass ich nach getaner Arbeit nicht &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Meine Eltern werden sich große Sorgen machen um mich“, begann Elfinchen nach einer Weile.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Mäusemama hatte ihr ein Taschentuch gereicht und die kleine Elfe hatte sich die Tränen getrocknet, aber richtig versiegt waren diese nicht. Während sie nun von den Geschehnissen der letzten Tage berichtete, kullerte immer wieder die eine oder andere dicke Träne aus ihren</strong> <strong>Augen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„I</span>ch bin am Morgen zu meiner gewohnten Runde aufgebrochen und habe meine Freunde, die lieben und bunten Blumen in dem großen Schlossgarten besucht. Ich öffnete ihre Blüten und schenkte jeder von ihnen ein paar liebe Worte, bevor ich zur nächsten Blume flog,<span class="Apple-converted-space">  </span>um meine Aufgabe zu verrichten. Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass ich alle Hände voll zu tun hatte, denn so ein Schlossgarten ist mächtig groß und es gibt unzählige Blumen von den verschiedensten Sorten und Farben. Ich kenne und liebe sie alle.“</p>
<p>Die Mäusefamilie saß um Elfinchen herum versammelt und lauschte gebannt ihrem Bericht. Niemand wagte sie zu unterbrechen, denn sie wollten alle die gesamte Geschichte erfahren.</p>
<p>„Ich gebe zu, dass ich nach getaner Arbeit nicht gleich nach Hause bin. Mich hat die Neugierde gepackt und ich bin zu den Rosen am Schlossgartentor zurück. Ich schwebte leise über sie hinweg und warf einen Blick aus dem Schlosstor auf das Leben außerhalb des Gartens.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Die Rosen im Beet direkt am Tor riefen mir zu: ‚Halt Elfinchen! Nicht weiter! Da draußen lauern nur Gefahren!’<br />
Zunächst tat ich das, was sie sagten…“</p>
<p>Elfinchen holte tief Luft und wischte geschwind eine Träne weg, die ihre Wange hinunter kullerte.</p>
<p>„Aber dann hast du doch nicht auf die Warnungen gehört“, meinte Eddi.</p>
<p>„Die Blümchen draußen vor dem Tor riefen mich und wollten auch die Blütenblätter von mir geöffnet bekommen. Sie waren nicht so prächtig wie die wunderschönen Blumen im Schlossgarten, weil sich niemand um sie kümmerte. Ich hatte Mitleid mit ihnen. Ich wollte nicht weglaufen, das müsst ihr mir glauben, aber kaum hatte ich einer Blume die Blütenblätter geöffnet, rief mich schon die nächste zu sich.“</p>
<p>Die Mäuseeltern, aber auch Eddi, Bob und Babsi ahnten schon, was passiert war. Vor Aufregung hielten sie die Luft an und atmeten erst wieder weiter als Elfinchen ihre Erzählung fortsetzte.</p>
<p>&#8222;So kam es, dass ich kreuz und quer flog und mich immer weiter vom Schlossgarten entfernte. Ich war so in meine Arbeit vertieft, dass ich mir weder den Weg merkte, noch auf die Entfernung und Himmelsrichtung achtete. Erschöpft hielt ich irgendwann inne. Doch da war es schon zu spät, um mich noch irgendwie zu orientieren. Aber das merkte ich erst später, denn ich vernahm schon wieder Stimmen, die nach mir riefen.“</p>
<p>„Das waren wohl schon wieder irgendwelche Blumen“, meinte Babsi, die mitfühlend Elfinchens Hand ergriffen hatte.</p>
<p>„Nein“, erklärte die kleine Elfe. „Es waren zwei Käferchen, ein Stückchen weiter links. Sie waren auf dem Weg in ihr Winterquartier, hatten nicht aufgepasst und waren so unglücklich gefallen, dass sie beide zappelnd auf dem Rücken lagen. Ich konnte sie doch nicht hilflos ihrem Schicksal überlassen.“</p>
<p>„Also hast du ihnen auch geholfen. Sonst wären sie ja womöglich gestorben“, ergriff nun Bob das Wort.</p>
<p>„Ja, aber das war keine einfache Arbeit. Sie zappelten so heftig, dass sie im Nu wieder auf dem Rücken lagen. Aber ich habe es irgendwann geschafft und sie waren mir auch unendlich dankbar und hätten gerne auch etwas für mich getan. Aber den Weg zum Schlossgarten konnten sie mir auch nicht sagen, denn sie hatten noch nie in ihrem Leben ihre winzig kleine Welt verlassen.“</p>
<p>„Und was hast du dann getan?“, möchte die Mäusemutter wissen und sprach damit der ganzen Familie aus der Seele.</p>
<p>„Ich schwebte noch eine Weile hin<span class="Apple-converted-space">  </span>und her, in der Hoffnung wieder zurückzufinden. Aber ich hatte jegliche Orientierung verloren und plötzlich kam auch noch Nebel auf. Ich setzte mich traurig hin und mich übermannten Angst, Hoffnungslosigkeit, das Zittern vor Kälte und auch eine große Müdigkeit. Ich weiß nicht wie lange ich geschlafen habe. Als ich aufwachte, war überall Schnee und ich begann aus Leibeskräften zu rufen und zu weinen…“</p>
<p>„Und dann habe ich dich gehört…“</p>
<p>„Ja und hast mich zu deiner Familie gebracht. Ich bin dir auch sehr, sehr dankbar dafür. Aber ich habe so unendliche Sehnsucht nach meiner Familie, meinen Eltern und Geschwisterrn. Ich will nach Hause!!! Bitte, bitte!! Ich möchte nach Hause!!! …“</p>
<p>Elfinchen begann wieder herzerweichend zu weinen…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/babette-und-der-schneemann/">Babette und der Schneemann</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/felicita-und-der-mann-im-mond/">Felicita und der Mann im Mond</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Plötzlicher Wintereinbruch (1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 05:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Rücken]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Weinen]]></category>
		<category><![CDATA[Wesen]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[Erschöpft von der langen und vergeblichen Suche war sie in ihrem Versteck eingeschlafen. Doch als sie jetzt erwachte war es bitterkalt. Die Landschaft war bedeckt mit einer weißen Schicht aus Schnee. Sie zitterte, so sehr fror sie, aber das war auch kein Wunder, denn sie trug nur ein hauchdünnes Kleidchen. Was sollte sie nur tun? Sie hatte sich verlaufen und fand den Weg nach Hause nicht mehr. Sicher würden sie sie schon alle vermissen. Bestimmt hatte die Familie auch nach ihr gesucht, aber jetzt da der Winter hereingebrochen war, hatten sie bestimmt ihre Suche eingestellt. Sie waren nicht für den Winter geschaffen. Sie waren Sommerwesen. Sie begann zu weinen und zu wimmern, doch wer sollte sie hören?  Eddi war durch irgendetwas geweckt worden. Er konnte nicht genau sagen, was es war, aber ihm kam es vor, als hätte er ein leises Weinen gehört. Ob er das nur geträumt hatte? Er strengte seine kleinen Mäuseohren an und tatsächlich, da war es wieder. Es hörte sich an, als würde ein zierliches Wesen um Hilfe jammern. Eddi marschierte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erschöpft von der langen und vergeblichen Suche war sie in ihrem Versteck eingeschlafen. Doch als sie jetzt erwachte war es bitterkalt. Die Landschaft war bedeckt mit einer weißen Schicht aus Schnee. Sie zitterte, so sehr fror sie, aber das war auch kein Wunder, denn sie trug nur ein hauchdünnes Kleidchen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>as sollte sie nur tun? Sie hatte sich verlaufen und fand den Weg nach Hause nicht mehr. Sicher würden sie sie schon alle vermissen. Bestimmt hatte die Familie auch nach ihr gesucht, aber jetzt da der Winter hereingebrochen war, hatten sie bestimmt ihre Suche eingestellt. Sie waren nicht für den Winter geschaffen. Sie waren Sommerwesen.</p>
<p>Sie begann zu weinen und zu wimmern, doch wer sollte sie hören?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eddi war durch irgendetwas geweckt worden. Er konnte nicht genau sagen, was es war, aber ihm kam es vor, als hätte er ein leises Weinen gehört. Ob er das nur geträumt hatte? Er strengte seine kleinen Mäuseohren an und tatsächlich, da war es wieder. Es hörte sich an, als würde ein zierliches Wesen um Hilfe jammern. Eddi marschierte nach oben zum Ausgang und schaute vorsichtig aus seinem Mauseloch. Er schrak zusammen, denn ein eisiger Wind blies um sein Schnäuzchen. Über Nacht hatte es einen plötzlichen Wintereinbruch gegeben, der nicht nur Schnee, sondern auch eisige Kälte mit sich gebracht hatte.</p>
<p>Da! Da war es wieder! Dieses erbarmenswürdige Wimmern und Weinen. Eddi blickte sich um, konnte aber nichts erkennen, nur dort hinten am Stamme der alten Eiche flatterte etwas. Er rieb sich seine Augen, um zu erkennen, was es war. Aus dieser Richtung kam das zarte Stimmen, das jetzt um Hilfe rief. Es half alles nichts, er musste aus seinem Mauseloch heraus und nachsehen, um was oder wen es sich dort vorne handelte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Schon bei seinen ersten Schritten versank er im tiefen Schnee. Nur mit großer Mühe kam er überhaupt vom Fleck. Aber mit jedem Schritt konnte er auch das Weinen und die Hilferufe lauter und deutlicher vernehmen.</p>
<p>„Halte durch!“, rief er. „Ich komme und helfe dir!“</p>
<p>Der eisige Wind trug seine Stimme weiter und er hoffte, das unbekannte Wesen könne ihn hören. „Rufe irgendetwas, damit ich dich finden kann!“</p>
<p>„Hier! Hier!“ hörte er nun klar und deutlich. „Hier bin ich!“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eddi war auf dem richtigen Weg, dessen war er sich sicher. Und nun konnte er auch ein winziges ganz zartes Wesen erkennen, das ihm mit beiden Armen wild zuwinkte.</p>
<p>„Du bist ja viel zu dünn bekleidet!“, sagte er entsetzt, als er das Wesen erreichte. „Hier kannst du nicht bleiben, so holst du dir nur den sicheren Tod!“</p>
<p>Edi, das Mäuschen spürte instinktiv, dass ihnen keine Zeit blieb, um sich vorzustellen und lange Erklärungen zu machen. Sie mussten so schnell es ging in sein Mauseloch, wo es warm und kuschelig war.</p>
<p>„Setz dich auf meinen Rücken und halte dich gut fest. Ich bringe dich in mein Zuhause. Dort kannst du dich aufwärmen und dort können wir uns auch unterhalten und du erzählst mir, wer du bist und was passiert ist. Aber jetzt müssen wir schnell weg, denn schon bald wird die Dunkelheit hereinbrechen.“</p>
<p>Das zarte kleine Wesen schwang sich auf Eddis Rücken. Er spürte kaum ein Gewicht, so leicht war es. Dann machten sie sich auf den Weg…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/weihnachtsmann-willi/">Weihnachtsmann Willi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/seine-letzte-tour/">Seine letzte Tour</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchens-weihnachtsgedanken/">Lottchens Weihnachtsgedanken</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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