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	<title>Vogel &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Achtung Vogel!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 13:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wie Vögel es doch meistens schaffen rechtzeitig wegzufliegen“, sage ich zu  meinem Mann, während unserer Autofahrt. „Ja, allerdings kam ich als Jugendlicher recht schmerzhaft zu dieser Erkenntnis“, erzählt er: „Ich war mit dem Fahrrad ziemlich flott unterwegs, als sich plötzlich ein kleiner Vogel kurz vor mir auf die Straße setzte. Anstatt auszuweichen, machte ich eine Vollbremsung. Das hatte zur Folge, dass ich im Sturzflug zu Boden ging. Im Augenwinkel erkannte ich jedoch, dass der Vogel sich unbeschadet in die Lüfte erhob.“ „Autsch!“ Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Also seid ihr Beide sozusagen geflogen, &#8211; du hingeflogen und der Vogel weggeflogen.“ &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Die Sache mit der Vorahnung Mopsi &#38; Filou Der Geist des Weines &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wie Vögel es doch meistens schaffen rechtzeitig wegzufliegen“, sage ich zu<span class="Apple-converted-space">  </span>meinem Mann, während unserer Autofahrt.</p>
<p>„Ja, allerdings kam ich als Jugendlicher recht schmerzhaft zu dieser Erkenntnis“, erzählt er:</p>
<p>„Ich war mit dem Fahrrad ziemlich flott unterwegs, als sich plötzlich ein kleiner Vogel kurz vor mir auf die Straße setzte. Anstatt auszuweichen, machte ich eine Vollbremsung. Das hatte zur Folge, dass ich im Sturzflug zu Boden ging. Im Augenwinkel erkannte ich jedoch, dass der Vogel sich unbeschadet in die Lüfte erhob.“</p>
<p>„Autsch!“ Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Also seid ihr Beide sozusagen geflogen, &#8211; du <strong><em>hingeflogen</em> </strong>und der Vogel <em><strong>weggeflogen.</strong></em>“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi &amp; Filou</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-geist-des-weines/">Der Geist des Weines</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Besuch vom Nikolaus </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2021 11:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Bein]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[Fabi, der eigentlich Fabian heißt, kuschelt sich in sein Bettchen. Die Mutter erzählt ihm die Geschichte vom Nikolaus, dem Bischof von Myra. Das tut sie schon zum gefühlten 50sten Mal. Auch im Kindergarten sprechen alle vom Nikolaus, der nun bald kommen soll. Der kleine Junge freut sich riesig und am Abend des 5. Dezembers stellt er seine Nikolausstiefel vor die Wohnungstür, in der Hoffnung, dass der gute alte Mann auch Gaben für ihn dabei hat.  „Wenn ich groß bin, will ich auch Nikolaus werden und alle beschenken“, gesteht er der Mutter und zaubert ihr damit ein Lächeln ins Gesicht. Sie gibt ihm einen Gutenachtkuss und streichelt ihm zart über seine braunen Haare. „Bestimmt träumt Fabi heute Nacht vom Nikolaus“, meint sie zu ihrem Mann. „Sein Berufswunsch ist es neuerdings nämlich auch Nikolaus zu werden.“ „Da hätte ich eine Idee“, erklärt dieser seiner etwas verwundert schauenden Frau. „Ich muss nur mal schnell noch meinen Bruder anrufen.“ Am nächsten Tag rennt Fabi ständig zur Tür, um nachzusehen, ob schon etwas in seinen Stiefeln steckt.  „Nichts drin!“, sagt er &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fabi, der eigentlich Fabian heißt, kuschelt sich in sein Bettchen. Die Mutter erzählt ihm die Geschichte vom Nikolaus, dem Bischof von Myra. Das tut sie schon zum gefühlten 50sten Mal. Auch im Kindergarten sprechen alle vom Nikolaus, der nun bald kommen soll.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>er kleine Junge freut sich riesig und am Abend des 5. Dezembers stellt er seine Nikolausstiefel vor die Wohnungstür, in der Hoffnung, dass der gute alte Mann auch Gaben für ihn dabei hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wenn ich groß bin, will ich auch Nikolaus werden und alle beschenken“, gesteht er der Mutter und zaubert ihr damit ein Lächeln ins Gesicht. Sie gibt ihm einen Gutenachtkuss und streichelt ihm zart über seine braunen Haare.<br />
„Bestimmt träumt Fabi heute Nacht vom Nikolaus“, meint sie zu ihrem Mann. „Sein Berufswunsch ist es neuerdings nämlich auch Nikolaus zu werden.“<span class="Apple-converted-space"> </span>„Da hätte ich eine Idee“, erklärt dieser seiner etwas verwundert schauenden Frau. „Ich muss nur mal schnell noch meinen Bruder anrufen.“</p>
<p>Am nächsten Tag rennt Fabi ständig zur Tür, um nachzusehen, ob schon etwas in seinen Stiefeln steckt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nichts drin!“, sagt er dann immer wieder enttäuscht.<br />
„Vielleicht solltest du nicht so oft nachsehen, du störst den Nikolaus sonst bei seiner Arbeit“, erklärt ihm seine Mutter. Sie sieht ihrem kleinen Sohn an, wie schwer ihm das Warten fällt, daher versucht sie ihn mit Plätzchenbacken ein wenig abzulenken.<br />
„Aber jetzt ist bestimmt was drin“, sagt er nachdem die Mutter das erste Backblech in den Ofen geschoben hat.<br />
„Warte mal noch ein Weilchen“, versucht diese ihn zu vertrösten. &#8222;Ich denke nicht, dass der Nikolaus schon in unserer Nähe ist. Er hat viel zu tun.“<br />
Verständnisvoll nickt Fabi, aber in seiner Ungeduld hüpft er von einem Bein auf das andere.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Vielleicht denkt er, ich bin bei Opa und Oma und bringt mir gar nichts hierher“, überlegt er laut.<br />
„Dann wird ihm Opa schon sagen, dass du zu Hause auf ihn wartest“, erklärt ihm der Vater, der gerade von der Arbeit gekommen ist.<br />
„Dann schlaf ich vielleicht schon“, sagt der Junge mit trauriger Stimme.<br />
Einen Atemzug später klopft es laut an der Eingangstür. Fabi rennt erschrocken zu seinen Eltern und nimmt beide an der Hand.<br />
„Ist er das?“, fragt er mit großen Augen.<br />
„Keine Ahnung“, meint der Vater. „Wollen wir mal nachsehen?“<br />
Stumm nickt der Junge und umklammert die Hände der Eltern noch fester, denn ganz geheuer ist ihm nun doch nicht zumute. So gehen sie alle Drei zur Wohnungstür, an der es schon wieder laut klopft. Während der Vater Fabis Hand loslässt, dieser mit der Mutter ein paar Schritte weiter hinten stehen bleibt, öffnet der Vater die Tür.<br />
„Hallo!“, sagt eine tiefe Stimme, die von einem Mann im roten Mantel, roter Mütze und einem weißem Bart stammt .<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist der Nikolaus“, flüstert Fabi seiner Mutter zu und drückt sich fest an sie.<br />
„Wohnt hier Fabian?“, ertönt die tiefe Stimme, die aber jetzt nicht mehr furchteinlösend klingt.<br />
Fabi nickt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Und wo ist er?“, will der Nikolaus nun wissen.<br />
„Hier!“, sagt der Junge zaghaft.<br />
„Aha! Dann bist du wohl auch der Junge, der später einmal Nikolaus werden will?!“<br />
„Ja!“<br />
„Na, da musst du aber noch Einiges lernen.“<br />
„Ich bin ja auch noch klein“, wagt Fabi forsch zu seiner eigenen Verteidigung zu sagen.<br />
„Naja, das stimmt, aber früh übt sich, wer einmal ein richtiger Nikolaus werden will“, erhält er von dem alten Mann zur Antwort. „Zuerst einmal musst du mutig sein und in den großen Sack hineingreifen, der neben mir steht. Schaffst du das?“<br />
Fabi nickt stumm und geht ein paar Schritte vor. Er zieht die Mutter mit, so dass beide nun vor dem Nikolaus stehen.<br />
„Das musst du schon alleine machen, wenn du dir aus dem Sack etwas herausholen willst. Das klappt doch, oder?!“<br />
Wieder nickt Fabi, geht einen Schritt vor und schaut in den geöffneten Sack hinein. Ganz viele Nüsse und Äpfel kann er darin erkennen und auch seine eigenen gefüllten Stiefel.<br />
„Na, trau dich und hol dir deine Nikolausstiefel heraus! Und auch ein paar Nüsse und Äpfel.“<br />
Fabi schaut dem Nikolaus ins Gesicht. Die Augen kommen ihm seltsamerweise irgendwie vertraut vor, aber es bleibt ihm keine Zeit darüber nachzudenken. Er fasst seinen ganzen Mut zusammen, um in den Sack zu greifen und die für ihn bestimmten Gaben herauszuholen.<br />
„Das hast du sehr gut gemacht“, lobt ihn der alte Mann mit dem weißen Bart.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Meinst du, du hast noch mehr Mut?“<br />
Fabi traut sich nun auch noch mehr zu und nickt.<br />
„Ich möchte nicht nur die Kinder beschenken, sondern auch die Tiere. Wenn du willst darfst du mitkommen, aber du musst deine Eltern mitnehmen, denn alleine darfst du niemals mit jemand mitgehen. Aber das weißt du ja!“<br />
Fabi nickt wieder und blickt von der Mutter zum Vater, die ihm dies auch noch einmal sagen und ihr Mitkommen bestätigen.<br />
Eine halbe Stunde später stapft der Nikolaus mit den Dreien durch den Schnee. Sie legen in die vielen aufgestellten Vogelhäuschen Futter und hängen Meisenknödel auf.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Was der kleine Fabian allerdings nicht weiß, ist dass der Nikolaus eigentlich sein Onkel ist und sie sich im hinteren Teil von dessen sehr großen Garten befinden. Dort hat er nämlich wie jedes Jahr viele Vogelhäuschen aufgestellt.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/warten-auf-den-nikolaus/">Warten auf den Nikolaus</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/weihnachtsmann-willi/">Weihnachtsmann Willi</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/advent/">Advent</a></p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Piep! Piep!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/piep-piep/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/piep-piep/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 12:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnung]]></category>
		<category><![CDATA[brüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[piepen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Tinnitus]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[Opa Werner ist heute nicht so gut drauf. Besser gesagt, er hat ausgesprochen schlechte Laune. Der Ohrenarzt hat ihm Hörgeräte verschrieben und gestern hat er sie abgeholt. Heute Morgen soll er sie nun das erste Mal selbst einsetzen. „Alle sind der Meinung, ich würde schwer hören. Was die sich einbilden, pah! Ich höre gut. Das habe ich ihnen auch schon tausendmal gesagt. Aber das glaubt mir ja niemand“, schimpft er im Bad vor sich hin. „Nur weil neulich der Ober im Restaurant so genuschelt hat. Fragt er mich doch, ob der Fisch recht ist . Ich habe ihm natürlich gleich gesagt, dass ich keinen Fisch bestellen will und erst mal in die Speisekarte schauen will. Hätte er eine deutliche Aussprache gehabt, hätte ich auch verstanden, dass er von dem Tisch geredet hat. Diese dumme Verwechslung hat dann den Ausschlag gegeben, dass sie mich zum Ohrenarzt geschleppt haben.“ Endlich hat er die Hörgeräte im Ohr und kann nach unten zum Frühstück. „Guten Morgen, Opa Werner! Du bist aber heute spät dran!“, wird er von seinem Enkel &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Opa Werner ist heute nicht so gut drauf. Besser gesagt, er hat ausgesprochen schlechte Laune. Der Ohrenarzt hat ihm Hörgeräte verschrieben und gestern hat er sie abgeholt. Heute Morgen soll er sie nun das erste Mal selbst einsetzen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„A</span>lle sind der Meinung, ich würde schwer hören. Was die sich einbilden, pah! Ich höre gut. Das habe ich ihnen auch schon tausendmal gesagt. Aber das glaubt mir ja niemand“, schimpft er im Bad vor sich hin. „Nur weil neulich der Ober im Restaurant so genuschelt hat. Fragt er mich doch, ob der Fisch recht ist . Ich habe ihm natürlich gleich gesagt, dass ich keinen Fisch bestellen will und erst mal in die Speisekarte schauen will. Hätte er eine deutliche Aussprache gehabt, hätte ich auch verstanden, dass er von dem Tisch geredet hat. Diese dumme Verwechslung hat dann den Ausschlag gegeben, dass sie mich zum Ohrenarzt geschleppt haben.“<br />
Endlich hat er die Hörgeräte im Ohr und kann nach unten zum Frühstück.<br />
„Guten Morgen, Opa Werner! Du bist aber heute spät dran!“, wird er von seinem Enkel Martin begrüßt.<br />
„Guten Morgen!“, rufen ihm auch die anderen Familienmitglieder entgegen.<br />
„Wieso brüllt ihr eigentlich so?“, will er wissen. „Ich bin doch nicht taub!“<br />
„Ach, Entschuldigung“, meint seine Tochter. „Ich hatte ganz vergessen, dass du jetzt ein Hörgerät hast. Dann brauchen wir nicht mehr so laut zu sprechen.“<br />
„Ihr habt doch sonst auch nicht so gebrüllt!“, empört sich der Großvater.<br />
„Du wirst sehen, jetzt bekommst du viel mehr mit“, begeistert sich Oma Erika. „Als ich meine Hörgeräte bekommen habe, konnte ich endlich wieder das Vogelgezwitscher hören. Das macht richtig glücklich.“<br />
„Ach Firlefanz!“, schüttelt der ältere Herr leicht verärgert seinen Kopf. „Wo ist denn meine Marmelade?“<br />
„Warte Opa!“, sagt Martin. „Ich hole sie dir. Sie steht sicherlich noch im Kühlschrank.“<br />
Der Enkelsohn springt auf, öffnet die Kühlschranktür und sucht. Es dauert eine ganze Weile bis er die Marmelade gefunden hat. Schnell stellt er diese vor dem Großvater auf den Tisch, der irritiert um sich schaut. Martin hat keine Ahnung warum, aber er will auch nicht nachfragen, sondern geht zurück zum Kühlschrank und schließt die Tür.<br />
Fünf Minuten später schaut Opa Werner wieder irritiert. Dieses Mal schweift sein Blick in der ganzen Küche umher ohne sich irgendwo festzuhaften.<br />
„Schade“, meint sein Schwiegersohn. „Gerade habe ich mir überlegt, dass ich mir noch einen Latte Macchiatto mache, da schaltet sich der Kaffeevollautomat ab.“<br />
Martin bemerkt diesen irritierten Blick seines Großvaters über den Tag verteilt mehrere Male und irgendwie beunruhigt ihn das. Er nimmt sich vor, dieses seltsame Phänomen ganz genau zu beobachten und gegebenenfalls heute Abend mit den Eltern zu besprechen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Vielleicht hat Opa Werner eine Krankheit, von der mir meine Eltern noch nichts erzählt haben,“ überlegt er.<br />
Am Spätnachmittag kommt er allerdings der Sache näher. Als die Mutter in den Hauswirtschaftsraum eilt, verzieht Opa zum wiederholten Male das Gesicht. Endlich sagt er auch etwas:<br />
„Habt ihr euch einen Vogel zugelegt?“<br />
„Nein, wieso? Wie kommst du darauf? Wir haben doch eine Katze und da würde ein Vogel ziemlich gefährlich leben“, erwidert Martin.<br />
„Aber den ganzen Tag piept es hier. Da muss ein Vogel sein. Ich bin doch nicht verrückt. Ich habe es ganz deutlich gehört. Das fing schon heute Morgen beim Frühstück an.“<br />
„Opa, vielleicht hast du Tinnitus!“<br />
„Was ist denn das nun schon wieder“, ärgert sich der Großvater. „Ich habe so einen neumodischen Kram nicht. Meine Ohren funktionieren bestens, aber das glaubt mir ja niemand.“<br />
Gerade will Martin seinen Opa beruhigen, da ruft dieser aus:<br />
„Hört ihr das denn nicht? Eben hat schon wieder ‚Piep!‘ gemacht!“<br />
„Ach, Opa!“, freut sich Martin, denn nun ahnt er, was der Großvater meint. „Komm bitte mal mit!“<br />
Der Enkel führt den älteren Herrn durch das ganze Haus. Er öffnet den Kühlschrank und lässt dessen Tür einen Moment offenstehen:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Piep!“<br />
Er geht zur Kaffeemaschine und schaltet diese an:<br />
„Piep!“<br />
Im Hauswirtschaftsraum melden sich der Trockner und die Waschmaschine fast gleichzeitig:<br />
„Piep! &#8211; Piep!“<br />
Aus der Küche ertönt erneut ein<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Piep!“,<br />
weil der Kuchen im Backofen fertig ist.<br />
Außerdem bereitet die Mutter gerade noch mit ihrer neuen Küchenmaschine die Schlagsahne zu. Und auch als diese fertig geschlagen ist, macht es wieder<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Piep!“<br />
„So was gab es letzte Woche noch nicht bei euch!“, meint Opa Werner.<br />
„Oh doch!“, mischt sich die Mutter nun ein. „Du hast es nur nicht gehört!“<br />
Der Großvater zuckt nur mit den Schultern und geht ins Wohnzimmer, um sich auf seinem Sessel ein wenig auszuruhen. Doch noch bevor er sich hinsetzen kann, ertönt ein erneutes<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
‚Piep!’.“<br />
„Was ist jetzt schon wieder los?“ So langsam wird er ärgerlich.<br />
Jetzt schaut Martin leicht irritiert, denn zunächst kann er diesen Piepton nicht zuordnen. Dann allerdings muss er lachen.<br />
„Piep!“<br />
„Opa, das ist jetzt bei dir!“<br />
„Jetzt werde aber nicht frech, mein Junge! Bei mir piept es nicht!“<br />
„Oh doch!“ Martin muss sich vor Lachen<span class="Apple-converted-space">  </span>den Bauch halten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist dein Hörgerät. Du musst die Batterien wechseln.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/toepfe-die-es-sich-haben/">Töpfe, die es in sich haben</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-kleinen-beisserchen/">Die kleinen Beißerchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Unterwegs</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/unterwegs/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/unterwegs/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 11:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Cabrio]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Schirm]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich möchte mich mal mit ein paar Fotos melden, die ich dieses Jahr auf einer unserer Cabriofahrten gemacht habe. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, somit musste ich zum Handy greifen. Unser Weg führte uns Richtung Ostsee, was von uns aus ja nicht so weit ist. In wenigen Stunden ist man da. Hie und da legten wir einen Zwischenstopp ein, um wie hier die Schiffe im Hafen zu bestaunen. Bestimmt ahnt Ihr schon, wo ich diese Fotos aufgenommen habe. Ich bin gespannt, wer es errät. Auch wenn sich Wolken am Himmel zeigten, die Sonne lachte uns entgegen. Wie hätte es auch anders sein sollen?! Wir hatten nämlich unsere Schönwettergarantie mit ins Cabrio gepackt und wie das nun mal so ist: Wenn man einen Schirm dabei hat, dann regnet es nicht&#8230;. manchmal 😉 Bei uns jedenfalls war es so. 🙂 Vielleicht lag es daran, dass wir gleich zwei Schirme im Kofferraum  liegen hatten. Sicher ist sicher und doppelt hält besser, wie man so schön sagt.  😉 Neben dem Hafen besuchten wir auch den Wochenmarkt. Nach &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mich mal mit ein paar Fotos melden, die ich dieses Jahr auf einer unserer Cabriofahrten gemacht habe. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, somit musste ich zum Handy greifen.</p>
<p>Unser Weg führte uns Richtung Ostsee,</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-6648 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_9432-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_9432-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_9432-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_9432-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_9432-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_9432-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />was von uns aus ja nicht so weit ist. In wenigen Stunden ist man da. Hie und da legten wir einen Zwischenstopp ein, um wie hier die Schiffe im Hafen zu bestaunen. Bestimmt ahnt Ihr schon, wo ich diese Fotos aufgenommen habe. Ich bin gespannt, wer es errät.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6659 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_5445-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_5445-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_5445-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_5445-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_5445-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_5445-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch wenn sich Wolken am Himmel zeigten,</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6660 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3933-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3933-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3933-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3933-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3933-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3933-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3933-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>die Sonne lachte uns entgegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6650 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8032-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8032-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8032-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8032-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8032-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8032-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wie hätte es auch anders sein sollen?! Wir hatten nämlich unsere Schönwettergarantie mit ins Cabrio gepackt und wie das nun mal so ist: Wenn man einen Schirm dabei hat, dann regnet es nicht&#8230;. manchmal <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Bei uns jedenfalls war es so. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Vielleicht lag es daran, dass wir gleich zwei Schirme im Kofferraum  liegen hatten. Sicher ist sicher und doppelt hält besser, wie man so schön sagt.  <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6661 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3663-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3663-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3663-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3663-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3663-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3663-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3663-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6662 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3022-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3022-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3022-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3022-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3022-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3022-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3022-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Neben dem Hafen besuchten wir auch den Wochenmarkt. Nach dem leckeren Fischbrötchen machten wir eine Entdeckung: Dieses Vogelhäuschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6658 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_7998-scaled-e1600253866733-1024x935.jpg" alt="" width="840" height="767" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_7998-scaled-e1600253866733-1024x935.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_7998-scaled-e1600253866733-300x274.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_7998-scaled-e1600253866733-768x701.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_7998-scaled-e1600253866733.jpg 1318w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Es hat uns auf Anhieb gefallen. Wahrscheinlich, weil es uns an unseren kleinen Gartenpavillion erinnert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1601 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-lauschige-Plaetze-1-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-lauschige-Plaetze-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-lauschige-Plaetze-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-lauschige-Plaetze-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-lauschige-Plaetze-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wir haben uns vorgenommen, das Vogelhäuschen ebenfalls mit grüner und weißer Farbe anzustreichen und in der Nähe des Gartenpavillions anzubringen.</p>
<p>Aber nun zurück zu unserem Ausflug. Apropos Vögel&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6651 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8031-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8031-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8031-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8031-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8031-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8031-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>In einem kleineren Ort, dessen Name mir entfallen ist, hatten wir eine Begegnung mit einer Schwanenfamilie.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6652 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8030-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8030-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8030-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8030-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8030-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8030-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wohlweislich hielt ich mich beim Fotografieren an einen gewissen Abstand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6653 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8029-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8029-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8029-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8029-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8029-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8029-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Mein Mann, der einen Schritt näher heranging, wurde schon unfreundlich begrüßt, nämlich mit Fauchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6654 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8028-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8028-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8028-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8028-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8028-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_8028-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Also gingen wir nach diesen drei Fotos lieber weiter. Wohin uns unsere Cabriofahrt führte, zeige ich Euch in meinem nächsten Beitrag.</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/3244-2/">Strandkorbgrüße</a></p>
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		<title>Der Mensch hat einen Vogel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 06:51:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ballast]]></category>
		<category><![CDATA[Kauz]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[phänomenal]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist allseits bekannt und gar nicht selten, dass sich der Mensch bewegt in den Vogelwelten. So ist er beispielsweise eitel und stolz wie ein Pfau, stellt sich hin und wieder sehr gern zur Schau. Er stolziert daher wie ein Storch im Salat, hat eine Meise unter dem Pony in der Tat. Würde sich gerne fühlen wie ein Vogel so frei, ohne Probleme und Ballast, einfach sorgenfrei. Der Mensch, in der Stadt und auf dem Land, liebt auf jeden Fall den Spatz in der Hand. Dieser besser ist als auf dem Dach die Taube, dort drüben auf des Nachbars alter Laube. Plappert er nach dies und das und so Allerlei, sagt man ihm: „Bitte sei doch kein Papagei.“ Erzählt er Uninteressantes dir, dann und wann, kräht kein Hahn danach, &#8211; mannomann! Gar mancher mit Adleraugen blickt nach vorn, doch auch ein blindes Huhn findet ein Korn. Hahn im Korb, dumme Pute, verrücktes Huhn, sag mir, was hat das alles mit dem Mensch zu tun? Ein bunter Vogel ist der Mensch gar manches Mal, oder trällert &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Es ist allseits bekannt und gar nicht selten,<br />
dass sich der Mensch bewegt in den Vogelwelten.<br />
So ist er beispielsweise eitel und stolz wie ein Pfau,<br />
stellt sich hin und wieder sehr gern zur Schau.</p>
<p style="text-align: center;">Er stolziert daher wie ein Storch im Salat,<br />
hat eine Meise unter dem Pony in der Tat.<br />
Würde sich gerne fühlen wie ein Vogel so frei,<br />
ohne Probleme und Ballast, einfach sorgenfrei.</p>
<p style="text-align: center;">Der Mensch, in der Stadt und auf dem Land,<br />
liebt auf jeden Fall den Spatz in der Hand.<br />
Dieser besser ist als auf dem Dach die Taube,<br />
dort drüben auf des Nachbars alter Laube.</p>
<p style="text-align: center;">Plappert er nach dies und das und so Allerlei,<br />
sagt man ihm: „Bitte sei doch kein Papagei.“<br />
Erzählt er Uninteressantes dir, dann und wann,<br />
kräht kein Hahn danach, &#8211; mannomann!</p>
<p style="text-align: center;">Gar mancher mit Adleraugen blickt nach vorn,<br />
doch auch ein blindes Huhn findet ein Korn.<br />
Hahn im Korb, dumme Pute, verrücktes Huhn,<br />
sag mir, was hat das alles mit dem Mensch zu tun?</p>
<p style="text-align: center;">Ein bunter Vogel ist der Mensch gar manches Mal,<br />
oder trällert wie ein lustiger Vogel ganz phänomenal.<br />
Drum schaut er nachdenklich zum Tiere hin<br />
und erkennt: „Ein seltsamer Kauz ich doch bin.“</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Katz und Maus</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/katz-und-maus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2016 18:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Herrchen]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenklappe]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterling]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich liege noch in meinem Körbchen, das ganz hinten im Haus steht, dort wo auch meine Katzenklappe ist. Zum Fenster scheint schon die schöne Frühlingssonne herein und kitzelt mich mit ihren Strahlen an der Nase. Ob ich will oder nicht, jetzt muss ich meine Augen aufmachen und meine Ohren natürlich auch.  Oh, draußen ist es schön und die Vögel zwitschern! Da muss ich raus! Wo bleibt nur das Frauchen? Sie muss mir unbedingt die Katzenklappe aufmachen! Warum kommt sie denn nicht endlich? Sie weiß doch ganz genau, dass ich unbedingt nach draußen will! Na gut, wenn es noch ein Weilchen dauert, dann springe ich einfach mal schnell auf das Fensterbrett. Von dort kann ich ganz genau sehen, was draußen im Garten los ist. Und da ist eine ganze Menge los, es wimmelt nur so von Köstlichkeiten und Spielgelegenheiten. Alle sind sie dort im Garten versammelt: Die Vögel fliegen und setzen sich in die Äste der Bäume, dort fliegt ein Schmetterling, da sehe ich sogar einen Käfer über die Grashalme klettern und gerade ist direkt vor &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ich liege noch in meinem Körbchen, das ganz hinten im Haus steht, dort wo auch meine Katzenklappe ist. Zum Fenster scheint schon die schöne Frühlingssonne herein und kitzelt mich mit ihren Strahlen an der Nase. Ob ich will oder nicht, jetzt muss ich meine Augen aufmachen und meine Ohren natürlich auch. </strong></p>
<p><span class="dropcap">Oh</span>, draußen ist es schön und die Vögel zwitschern! Da muss ich raus! Wo bleibt nur das Frauchen? Sie muss mir unbedingt die Katzenklappe aufmachen! Warum kommt sie denn nicht endlich? Sie weiß doch ganz genau, dass ich unbedingt nach draußen will!<br />
Na gut, wenn es noch ein Weilchen dauert, dann springe ich einfach mal schnell auf das Fensterbrett. Von dort kann ich ganz genau sehen, was draußen im Garten los ist. Und da ist eine ganze Menge los, es wimmelt nur so von Köstlichkeiten und Spielgelegenheiten.<br />
Alle sind sie dort im Garten versammelt: Die Vögel fliegen und setzen sich in die Äste der Bäume, dort fliegt ein Schmetterling, da sehe ich sogar einen Käfer über die Grashalme klettern und gerade ist direkt vor meinem Fenster eine kleine Maus vorbei gehuscht.<br />
Wann kommt denn Frauchen endlich?<br />
Jetzt ärgere ich mich aber!<br />
Hat sie mich vergessen?<br />
Nein, das glaube ich nicht, denn mein Frauchen ist ganz lieb und vergessen hat sie mich noch nie.<br />
Ach, jetzt höre ich auch, dass sich was im Hause tut. Schritte nähern sich. Ich stelle mich schon mal an die Kellertür, denn gleich muss sie aufgehen.“<br />
„Guten Morgen Lottchen!“<br />
„Ja, ja! Du kommst aber spät! Ich muss dringend raus!“, meckere ich mein Frauchen an und vergesse ganz ihr einen freundlichen Morgengruß entgegenzurufen.“<br />
„Na, du hast es aber heute Morgen eilig! Ich muss doch erst einmal Deine Katzenklappe aufmachen!“<br />
„Die interessiert mich jetzt nicht! Ich will raus, aber doch nicht durch diese enge Katzenklappe. Das wäre ja noch schöner! Hinten zur Terrassentür will ich raus, die soll mir mein Frauchen aufmachen. Ich renne schon mal hin, dann kapiert sie das schon!“<br />
„Willst du denn gleich raus?“<br />
„Na klar, sonst würde ich doch nicht hier stehen und mit meiner Nasenspitze an der Fensterscheibe kleben! Jetzt mach schon! Bitte!<br />
Am besten mache ich ganz große flehende Augen, das kommt immer gut an.<br />
Sie hat es kapiert und hat ihre Hand auch schon an der Türklinge, doch dann hält sie inne.“<br />
„Willst du nicht erst noch ein bisschen Milch trinken?“<br />
„Die hab ich ja ganz vergessen! Das ist natürlich auch verlockend!<br />
Da höre ich einen Vogel zwitschern und schon ist mir die Milch egal.<br />
Ich will raus! Schnell, schnell!<br />
Endlich!<br />
Ich bin draußen! Und was mache ich jetzt?<br />
Erst einmal setze ich mich an den Rand des Rasens und sondiere die Lage und orientiere mich.<br />
Ein Schmetterlinge! Na warte, dich fange ich! Ich brauche nur ein bisschen hochzuspringen, dann habe ich dich!<br />
Was soll denn das? Du willst Dich nicht von mir fangen lassen?<br />
Ich krieg dich schon! Du denkst wohl, wenn Du dich einfach dort vorne auf die Hollywoodschaukel setzt, dann kann ich dich nicht fangen. Da hast du dich aber getäuscht!<br />
Erst einmal schleiche ich mich lautlos an, das bekommst du gar nicht mit. Und jetzt warte ich ganz still, bis du dich in Sicherheit fühlst. Dann springe ich auf die Schaukel und hab dich mit einem Schnapp!<br />
Hey, warum bist du schon wieder weg und sitzt jetzt auf dem Ast dort drüben? Aber ich bin ja eine Katze und da komme ich auch hin.<br />
Aber was erblicken denn meine geschulten Katzenaugen gleich rechts von dir?<br />
Einen Vogel!<br />
Der gefällt mir aber noch besser!<br />
Mein Magen knurrt sowieso schon und das wäre jetzt ein ordentlicher Bissen.<br />
Jetzt ist meine Geduld gefragt und ich muss ihn erst einmal in Lauerposition beobachten. Irgendwann bietet sich schon meine Gelegenheit. Ich bewege mich kein bisschen, dann vergisst er, dass ich da bin. Ich fixiere ihn, vielleicht kann ich ihn damit hypnotisieren.<br />
Was raschelt denn andauernd hinter meinem Rücken?<br />
Ach egal, ich muss mich auf den Vogel konzentrieren, wenn ich ihn haben will. Aber neugierig macht mich dieses Rascheln hinter mir doch! Ich stelle mal eben meine Ohren so ein, dass ich die Geräusche besser empfangen kann. Ansonsten bleibe ich einfach bewegungslos sitzen.<br />
Dieses Rascheln macht mich schon etwas nervös. Ob ich es wage und mich ganz vorsichtig umdrehe? Als Katze kann ich das doch kaum hörbar und der Vogel ist sowieso mit seinem blöden Gezwitschere beschäftigt.<br />
Vorsichtig drehe ich mich um und drücke mich ganz dich auf die Erde in Höhe der Grashalme.<br />
Und was sehe ich?<br />
Ich blicke genau in zwei klitzekleine Augen. Die schauen ganz erschrocken zurück.<br />
Ein Mäuschen!<br />
Und jetzt ist meine Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Ich mache einen Satz und schon habe ich sie zwischen den Tatzen.<br />
Über mir spüre ich einen Flügelschlag. Dich hole ich mir später, aber im Moment ist erst einmal dieser kleine köstlich Happen an der Reihe. Der ist zwar nur was für den hohlen Zahn, aber man kann vorher so schön mit ihm spielen.<br />
Ganz erschrocken starrt das Mäuschen mich an. Na, beruhige dich erst einmal. Ich leg dich vor meine Füße und berühre dich auch ganz vorsichtig. Was du willst weg?<br />
Nichts da!<br />
Dann fange ich dich doch gleich wieder. Und wenn du nicht still bist, dann nehme ich dich zwischen meine Zähne. Ach, macht das einen Spaß dich zappeln zu lassen und erst ein bisschen mit dir zu spielen. Katz und Maus heißt dieses Spiel. Aber ich bin immer der Gewinner, das musst du wissen. Denn ich bin größer und stärker und auch schlauer als du. Dein Schicksal ist besiegelt.“<br />
„Was hast du denn da, Lottchen! Lass endlich das keine Mäuschen los! Es hat dir doch nichts getan!“<br />
„Ohje, Herrchen! Jetzt schnell mit meiner Beute weg!, denke ich noch. Doch Herrchen ist hinter mir her. Und das dumme kleine Dinge fängt auch noch an zu zappeln. Ich zwicke es mit meinen Zähnen ein bisschen fester, aber ich mache ihm noch nicht den Garaus. Nur so zur Betäubung, dann kann ich das Mäuschen kurz mal ablegen.<br />
Das ist allerdings mein Fehler! Das Mäuschen liegt zwar da wie betäubt, aber Herrchen steht auch schon wieder neben mir. Ich kann gar nicht so schnell schauen, da hat er das Mäuschen in seiner Hand.“<br />
„Schau nur, es ist noch so klein! Du bist ganz schön brutal! Das Mäuschen bekommst du nicht, dafür werde ich jetzt sorgen! Ich bringe es vor dir in Sicherheit. Zum Glück ist es noch nicht verletzt und lebt noch. Nur das Herzchen schlägt wie wild vor Angst!“<br />
„Er schimpft mit mir, dabei bin ich doch eine Katze und Katzen fangen eben mal Mäuse. Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe. Jetzt geht er doch tatsächlich mit dem Leckerbissen weg. Ich laufe ihm erst gar nicht hinterher, denn aus Erfahrung weiß ich, dass das nichts mehr bringt.<br />
Da fällt mir plötzlich Frauchen ein. Hat sie nicht vorhin etwas von Milch erzählt? Auch nicht schlecht! Die läuft wenigstens nicht weg!<br />
Also marschiere ich ins Haus und direkt in die Küche zu Frauchen. Dort setze ich mich brav vor den Kühlschrank. Und siehe da! Sie öffnet die Kühlschranktür, nimmt die köstliche Katzenmilch heraus und gießt sie in mein Schälchen.<br />
Mit der Milch kann man zwar nicht so schön spielen wie mit dem Mäuschen, aber sie schmeckt mindestens genauso gut und die nimmt mir niemand weg.<br />
Frauchen ist doch die Beste!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Katzenalarm</p>
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