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	<title>Kätzchen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Hitzegedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2018 07:35:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kätzchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[zumuten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sonne brennt uns auf das Haupt, drum sei ein Schirm als Schutz erlaubt, damit das Hirn nicht zu glühen beginnt und jeder geniale Gedanke einfach nur verrinnt. Mit Schirm oder Sonnenhut beschattet, dazu noch mit Sonnencreme ausgestattet, sollten wir uns eine Erfrischung gönnen, um einen kühlen Kopf bewahren zu können. Wasser uns dann überaus kostbar ist, dessen sind wir uns in der Hitze gewiss, genießen glücklich das einfache Nass, ob aus Wasserhahn, Flasche oder dem Fass. Mit den Füßen waten durch den Teich ist ein Vergnügen ohne jeglichen Vergleich, wirkt erfrischend und belebend zugleich, ganz egal, ob man nun arm ist oder reich. Sucht euch ein nettes schattiges Plätzchen, neben dem Hund oder kleinen Schmusekätzchen, genießt die Ruhe und die schönen Sonnentage, sie entschwinden viel zu schnell,- ohne Frage. So wünsche ich uns allen in der Hitze hier, auf alle Fälle der notwendigen Dinge vier: Frohsinn, Schatten, Wasser und ein kühles Bier. Doch bedenkt, Durst hat auch das kleinste Tier. Lieber Wettergott, schenke Sonne und Regen, dies ist für Mensch, Tier und Natur ein &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Die Sonne brennt uns auf das Haupt,<br />
drum sei ein Schirm als Schutz erlaubt,<br />
damit das Hirn nicht zu glühen beginnt<br />
und jeder geniale Gedanke einfach nur verrinnt.</p>
<p style="text-align: center;">Mit Schirm oder Sonnenhut beschattet,<br />
dazu noch mit Sonnencreme ausgestattet,<br />
sollten wir uns eine Erfrischung gönnen,<br />
um einen kühlen Kopf bewahren zu können.</p>
<p style="text-align: center;">Wasser uns dann überaus kostbar ist,<br />
dessen sind wir uns in der Hitze gewiss,<br />
genießen glücklich das einfache Nass,<br />
ob aus Wasserhahn, Flasche oder dem Fass.</p>
<p style="text-align: center;">Mit den Füßen waten durch den Teich<br />
ist ein Vergnügen ohne jeglichen Vergleich,<br />
wirkt erfrischend und belebend zugleich,<br />
ganz egal, ob man nun arm ist oder reich.</p>
<p style="text-align: center;">Sucht euch ein nettes schattiges Plätzchen,<br />
neben dem Hund oder kleinen Schmusekätzchen,<br />
genießt die Ruhe und die schönen Sonnentage,<br />
sie entschwinden viel zu schnell,- ohne Frage.</p>
<p style="text-align: center;">So wünsche ich uns allen in der Hitze hier,<br />
auf alle Fälle der notwendigen Dinge vier:<br />
Frohsinn, Schatten, Wasser und ein kühles Bier.<br />
Doch bedenkt, Durst hat auch das kleinste Tier.</p>
<p style="text-align: center;">Lieber Wettergott, schenke Sonne und Regen,<br />
dies ist für Mensch, Tier und Natur ein Segen.<br />
Bedenke dabei jedoch, ein Zuviel des Guten<br />
ist von Nachteil und niemand zuzumuten.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Fein herausgeputzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2015 03:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[fein herausgeputzt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Präriehund]]></category>
		<category><![CDATA[Strampler]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist mittlerweile bestimmt schon 24 Jahre her, da hatte unser Sohn ein Bilderbuch. Dieses Buch kam mir wieder in den Sinn, als ich mir Fotos von unserem letzten Thailandaufenthalt ansah. Und auch ein Erlebnis mit unserem Lottchen kam mir in den Sinn, das zu meinem heutigen Thema passt. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, wie das besagte Bilderbuch hieß und von wem es war, aber der Inhalt ist mir noch present. Es ging um ein kleines Mädchen, das ein Kaninchen geschenkt bekam. Eines Tages kam sie auf eine Idee: Sie zog ihm Puppenkleider an und legte es in ihren Puppenwagen, um es spazieren zu fahren. Dieses Spiel missfiel jedoch dem Kaninchen, denn es war ja kein Püppchen. Und das genau wollte das Buch kindgerecht vermitteln. Tiere soll man artgerecht behandeln. Was hat jetzt aber unser Kätzchen Lottchen damit zu tun?, fragt ihr. Ganz einfach: Sie war gerade erst ein paar Monate alt und wurde kastriert. Die Tierärztin gab uns direkt nach der OP eine Empfehlung. Wir sollten ihr einen kleinen Strampler (Body) überziehen, damit &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist mittlerweile bestimmt schon 24 Jahre her, da hatte unser Sohn ein Bilderbuch. Dieses Buch kam mir wieder in den Sinn, als ich mir Fotos von unserem letzten Thailandaufenthalt ansah. Und auch ein Erlebnis mit unserem Lottchen kam mir in den Sinn, das zu meinem heutigen Thema passt.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch kann mich zwar nicht mehr erinnern, wie das besagte Bilderbuch hieß und von wem es war, aber der Inhalt ist mir noch present. Es ging um ein kleines Mädchen, das ein Kaninchen geschenkt bekam. Eines Tages kam sie auf eine Idee: Sie zog ihm Puppenkleider an und legte es in ihren Puppenwagen, um es spazieren zu fahren.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-kinderfoto3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2244 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-kinderfoto3-300x172.jpg" alt="1200px-kinderfoto3" width="300" height="172" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-kinderfoto3-300x172.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-kinderfoto3-1024x588.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-kinderfoto3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Dieses Spiel missfiel jedoch dem Kaninchen, denn es war ja kein Püppchen. Und das genau wollte das Buch kindgerecht vermitteln. Tiere soll man artgerecht behandeln.</p>
<p>Was hat jetzt aber unser Kätzchen Lottchen damit zu tun?, fragt ihr. Ganz einfach: Sie war gerade erst ein paar Monate alt und wurde kastriert.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchenbaby.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2245 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchenbaby-e1448275742559-225x300.jpg" alt="1200px-Lottchenbaby" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchenbaby-e1448275742559-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchenbaby-e1448275742559-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchenbaby-e1448275742559-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchenbaby-e1448275742559.jpg 900w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>Die Tierärztin gab uns direkt nach der OP eine Empfehlung. Wir sollten ihr einen kleinen Strampler (Body) überziehen, damit sie weder an der vernähten Wunde lecken noch kratzen konnte. Ich zog also sofort los und besorgte den kleinsten (und wenn ich ehrlich bin, auch den billigsten) Strampler, den ich bekommen konnte. So, das war mein Part der Aufgabenstellung. Mein Mann sollte den zweiten Part übernehmen, nämlich das Anziehen. Wer schon einmal versucht hat einer Katze einen Strampler anzuziehen, der ahnt vielleicht halbwegs, was auf meinen Peter zukam.</p>
<p>Er setzte sich bequem auf einen Stuhl und ich reichte ihm Lottchen und den Strampler. Nachdem ein gemeinsamer Versuch missglückte, versuchte er es allein. Waren die vorderen Pfoten in den Armausschnitten des Stramplers drin, so zog sie diese beim Versuch die hinteren Pfoten in die Beinausschnitte zu stecken, wieder heraus. Und umgekehrt verlief die Sache nicht anders. Sie drehte und wendete sich ohne Unterbrechung, denn dies schien ihr die einzige Möglichkeit sich dem Überstülpen dieses Kleidungsstückes zu entziehen. Aber Ihr kennt meinen Mann nicht. Er blieb hartnäckig an der Sache dran. Während ich mich vor Lachen bog, kämpfte er mit den Vorder- und Hinterbeinen unserer Katze. Tatsächlich schaffte er es auch nach einigem Hin und Her, dass alle vier Pfoten für einen <em>Bruchteil</em> von einer Sekunde ordnungsgemäß im Strampler untergebracht waren. Doch bevor auch nur der Hauch des Gefühls es geschafft zu haben, aufkommen konnte, machte Lottchen einen Satz und war durch den Kopfausschnitt des Kleidungsstückes gesprungen. Sie flüchtete sich nun unter die Treppenstufe und sah uns beleidigt an.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchen-unter-Treppe.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2246 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchen-unter-Treppe-1024x682.jpg" alt="1200px-Lottchen unter Treppe" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchen-unter-Treppe-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchen-unter-Treppe-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchen-unter-Treppe-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lottchen-unter-Treppe.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Das war dann auch der Moment, an dem wir uns sagten, dass dies alles Quatsch sei und wir der Natur einfach seinen Lauf ließen. Lottchen dankte es uns und die Wunde verheilte auch ohne dieses für ein Tier unpassende Outfit.</p>
<p>Bei Hunden hat man es ja schon öfter gesehen, dass sie ein Jäckchen oder auch Kleidchen umgelegt bekommen. Dazu mag es wohl geteilte Meinungen geben. Es gibt inzwischen wohl auch hochgezüchtete Hunderassen, die ohne diese Jäckchen und Mäntelchen frieren würden. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Nun zu unserem Thailandaufenthalt, bei welchem ich auch etwas entdeckte, was ich Euch an dieser Stelle zeigen möchte.</p>
<p>Wir waren wieder einmal auf Bangkoks größtem Markt, dem Chatuchak Market mit mehreren tausend Ständen, unterwegs. Hier kann man alles nur Mögliche erstehen, auch Tiere. Wenn jemand einen Kampfhahn sucht, so wird er hier sicherlich fündig. Aber auch alle anderen Tiere, wie zum Beispiel, Vögel, Hunde, Katzen, Fische etc. gibt es hier zu erwerben.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hunde1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2258 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hunde1-1024x746.jpg" alt="1200px-Hunde" width="840" height="612" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hunde1-1024x746.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hunde1-300x219.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hunde1.jpg 1055w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Mir persönlich tun die Tiere, die hier verkauft werden in der Seele leid und ich hätte die Hündchen, die in kleinen Käfigen eingesperrt waren, am liebsten mitgenommen, um sie zu erretten.</p>
<p>Als wir den Markt verließen, machte ich noch einen kleinen Abstecher auf eine angrenzende Grünfläche. Was ich dort entdeckte, verwirrte mich total. Dort hielten sich mehrere Pärchen auf. Es schien mir eine Art Treffpunkt zu sein. Sie hatten alle etwas mitgebracht. Wer jetzt denkt, sie hätten alle ihre Babies dabei gehabt, der täuscht sich. Möglicherweise war es ihr Babyersatz. Aber schaut Euch selbst die Fotos an und bildet Euch eine Meinung.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2247 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau1-1024x682.jpg" alt="1200px-blau1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Es handelte sich hierbei um Präriehunde, die aus Nordamerika stammen und eine Gattung der Erdhörnchen sind. Laut Wikipedia sind sie mit den Murmeltieren und den Zieseln verwandt. Und ihr Name soll durch eine Kombination aus ihrem eigentliches Vorkommen in der Prärie und ihrem einem Hundebellen ähnelnden Warnruf entstanden sein.* Leider habe ich keinen solchen Warnruf vernehmen können. Ehrlich gesagt, hätte ich gerne einmal so ein kleines Kerlchen bellen gehört (allerdings aus gebührender Distanz).</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2248 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau2-1024x682.jpg" alt="1200px-blau2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Sie haben einen kleinen und plump wirkenden Körper mit kurzen Beinchen und einen kurzen Schwanz. Sie werden zwischen ca. 800 Gramm und eineinhalb Kilogramm schwer.**</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2249 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau3-1024x682.jpg" alt="1200px-blau3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Normalerweise leben sie in der Prärie Nordamerikas, in Kolonien und sind tagaktiv. Seit geraumer Zeit erfreuen sie sich allerdings großer Beliebtheit als Haus- bzw. Heimtiere, besonders auch in Thailand. Selbst ein ehemaliger amerikanischer Präsident soll im Weißen Haus einen solchen Präriehund gehabt haben.***</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kleid.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2250 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kleid-1024x682.jpg" alt="1200px-Kleid" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kleid-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kleid-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kleid-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kleid.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Mir tun diese Tiere leid, wenn ich sehe, wie sie in ihren Kleidchen an der Leine gehalten werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies einer artgerechten Haltung entspricht.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau-und-rot2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2251 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau-und-rot2-1024x682.jpg" alt="1200px-blau und rot2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau-und-rot2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau-und-rot2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau-und-rot2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-blau-und-rot2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Ich bin der Meinung, dass unsere Katze, die jederzeit zwischen Drinnen und Draußen wählen und Mäuse fangen kann, wesentlich artgerechter gehalten wird.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2252 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot1-1024x682.jpg" alt="1200px-rot1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Und an der Leine lässt sich unser Lottchen auch nicht spazieren führen. Trotzdem geht sie gerne freiwillig mit uns im Ort spazieren, indem sie einige Schritte hinter oder vor uns herläuft.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2253 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot2-1024x682.jpg" alt="1200px-rot2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Und einen Strampler braucht sie auch nicht mehr anzuziehen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot-und-blau1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2255 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot-und-blau1-1024x682.jpg" alt="1200px-rot und blau1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot-und-blau1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot-und-blau1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot-und-blau1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-rot-und-blau1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Mich würde interessieren, welche Meinung Ihr diesbezüglich habt und freue mich über jeden einzelnen Eurer Kommentare.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/familienzuwachs/">Familienzuwachs</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/auf-allen-vieren/">Auf allen Vieren</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi &amp; Filou</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*/**/*** vgl. bezüglich der Informationen über Präriehunde: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Präriehunde">Präriehunde</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Purzel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2015 22:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhof]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Großmutter]]></category>
		<category><![CDATA[Großvater]]></category>
		<category><![CDATA[Kätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Katzchenbaby]]></category>
		<category><![CDATA[Purzel]]></category>
		<category><![CDATA[vermisst]]></category>
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					<description><![CDATA[Nina lebt mit ihren Eltern in Berlin, ist fünf Jahre und ein sehr hübsches Mädchen mit blonden Locken. Nur ein bisschen blass ist sie, denn sie hat gerade erst eine schwere Bronchitis überstanden und der Arzt meint, dass sie dringend eine Luftveränderung braucht. Die Mutter erinnert sich an ihre eigene Kindheit, in der sie mit ihren Eltern immer den Sommer auf dem Bauernhof des Ehepaars Berger in Bayern verbrachte. Sie stehen immer noch in Kontakt miteinander und schreiben sich hin und wieder Briefe. „Was meinst du, sollten wir mal bei den Bergers nachfragen, ob wir dieses Jahr die Sommerferien bei ihnen verbringen könnten?“, fragt sie ihren Mann eines Abends nachdem Nina schon im Bett liegt und schläft. „Daran habe ich auch schon gedacht, bestimmt tut ihr die Landluft und das Leben auf dem Bauernhof gut. Auch ich könnte ein wenig Entspannung brauchen und hätte auch nichts dagegen, den einen oder anderen Handgriff auf dem Bauernhof zu übernehmen.“ „Ich rufe gleich morgen mal bei den Bergers an!“, sagt die Mutter und freut sich schon auf das &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nina lebt mit ihren Eltern in Berlin, ist fünf Jahre und ein sehr hübsches Mädchen mit blonden Locken. Nur ein bisschen blass ist sie, denn sie hat gerade erst eine schwere Bronchitis überstanden und der Arzt meint, dass sie dringend eine Luftveränderung braucht. </strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>ie Mutter erinnert sich an ihre eigene Kindheit, in der sie mit ihren Eltern immer den Sommer auf dem Bauernhof des Ehepaars Berger in Bayern verbrachte. Sie stehen immer noch in Kontakt miteinander und schreiben sich hin und wieder Briefe.</p>
<p>„Was meinst du, sollten wir mal bei den Bergers nachfragen, ob wir dieses Jahr die Sommerferien bei ihnen verbringen könnten?“, fragt sie ihren Mann eines Abends nachdem Nina schon im Bett liegt und schläft.<br />
„Daran habe ich auch schon gedacht, bestimmt tut ihr die Landluft und das Leben auf dem Bauernhof gut. Auch ich könnte ein wenig Entspannung brauchen und hätte auch nichts dagegen, den einen oder anderen Handgriff auf dem Bauernhof zu übernehmen.“<br />
„Ich rufe gleich morgen mal bei den Bergers an!“, sagt die Mutter und freut sich schon auf das Gespräch mit den den Beiden und auf einen möglichen Urlaub auf deren Bauernhof.<br />
Die Bergers freuen sich riesig und überreden Ninas Eltern doch die ganzen Sommerferien bei ihnen zu verbringen. Das verspricht 6 Wochen Entspannung und Ruhe auf dem Bauernhof der Familie Berger.<br />
Bei der Ankunft gibt es ein großes Hallo und die Freude auf beiden Seiten ist unverkennbar. Da Nina die beiden inzwischen schon älteren Leutchen sehr sympathisch sind, rutscht ihr bei der Anrede ein „Großvater Berger“ und ein „Großmutter Berger“ heraus. Das leider kinderlose Ehepaar beschwichtigt sofort die Entschuldigungen von Ninas Eltern:<br />
„Lass mal“, sagt Herr Berger zu Ninas Mutter. „Wir duzen uns doch auch, da ist der Rest deiner Familie selbstverständlich mit eingeschlossen. Wir sind einfach nur glücklich, dass ihr da seid. Fühlt euch wohl und macht euch keine Gedanken um solche Förmlichkeiten.“<br />
„Nina blüht von Tag zu Tag mehr auf!“, stellt die Mutter eine Woche später fest, als sie bei Großmutter Berger mithilft das Abendbrot vorzubereiten.<br />
Ja, sie fühlen sich wohl hier, so als wären sie alle eine Familie. Nina darf bei Großvater Berger auf dem Traktor mitfahren und mit Großmutter Berger die Hühner und Schafe füttern. Das Landleben gefällt ihr sehr gut. Hier zwischen all den vielen Tieren und der gesunden Luft, ist schon nach einigen Tagen aus dem blassen Mädchen ein strahlendes Kind mit roten Wangen geworden. Singend springt sie über die Wiese und kommt mit einem großen Wiesenblumenstrauß ins Haus gelaufen:<br />
„Schaut her, was ich für euch habe!“, sagt sie zu ihrer Mutter und Großmutter Berger. Sie teilt den Strauß und reicht jeder Frau jeweils eine Hälfte.<br />
„Möchtest du mit mir Brot backen?“, fragt die Großmutter.<br />
„Oh ja, gerne!“, strahlt das Mädchen.<br />
Nina hat noch nie Brot gebacken. Ja, klar mit Mutter einen Kuchen, das hat sie schon oft gemacht. Großmutter Berger hat schon alles vorbereitet und zeigt Nina wie sie die Sonnenblumenkerne untermischen und wie sie den Teig formen muss. Aber genau wie Nina muss auch der Teig ein Weilchen ruhen. Am Abend dann darf das Mädchen diesen mit einem großen Schieber in den alten Steinbackofen schieben und ihn nach der Backzeit auch wieder heraus holen. Zum Abendbrot serviert sie dann stolz ihr selbstgebackenes Brot. Sie schafft drei Butterbrote und trinkt dazu ein Glas Milch. So froh und glücklich haben die Eltern ihre Nina lange nicht mehr erlebt. Und schon jetzt beschließen Vater und Mutter die nächsten Sommerferien wieder auf Bergers Bauernhof zu verbringen.<br />
Am nächsten Morgen wartet Großvater Berger schon ungeduldig auf das kleine Mädchen: „Wenn du gefrühstückt hast, kommst du mal zu mir in den Stall, ich muss dir dort nämlich etwas zeigen.“<br />
„Was willst du mir zeigen?“, fragt Nina neugierig, doch der Bauer meint nur:<br />
„Lass dich überraschen! Ich muss mich jetzt sowieso erst noch um die Kühe kümmern. Sie wollen nach dem Melken auf die Weide getrieben werden.“<br />
Und schon ist er durch die Tür nach draußen verschwunden. Nina ist total aufgeregt und rutscht die ganze Zeit während des Frühstücks unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. So schnell sie nur kann, isst sie ihr Müsli und trinkt ihren Kakao.<br />
„Darf ich jetzt aufstehen?“, fragt sie die Eltern artig, die sich etwas mehr Zeit zum Frühstücken nehmen.<br />
„Na lauf schon!“, sagt die Mutter. „Und erzähl uns nachher, was der Großvater dir gezeigt hat.“<br />
Nina überlegt kurz, ob die Mutter vielleicht weiß, welche Überraschung Großvater Berger für sie bereithält. Sie entschließt sich jedoch nicht weiter nachzufragen, sondern eilt schnell hinaus in den Stall.<br />
„Großvater Berger!“, ruft sie schon von Weitem, doch sie kann ihn nirgends entdecken. Anscheinend ist er noch auf der Weide. Plötzlich hört sie jedoch seine Stimme:<br />
„Nina, komm zu mir. Ich bin hier hinten beim Heustapel. Aber sei leise, sonst erschrecken sie noch.“<br />
„Von wem spricht er? Wer erschrickt?“, fragt sie sich und geht auf den Heustapel zu, wo Großvater Berger auf der Erde kniet. Schlagartig werden ihr die Antworten auf ihre Fragen klar. Vor Großvater Berger liegen wie in einem kleinen Nestchen 3 kleine Katzenbabies bei ihrer Katzenmama Minka.<br />
„Sind die aber niedlich!“, ruft Nina aufgeregt aus.<br />
„Ja“, erklärt der Bauer. „Sie sind heute Nacht geboren und sie sind noch blind. Wir müssen uns ein bisschen um sie kümmern, denn Minka ist schon alt und hat nicht mehr genügend Milch für alle. Auch hat sie die Geburt ziemlich angestrengt.“<br />
Behutsam streicht der Bauer mit seiner Hand über die kleinen Kätzchen.<br />
„Müssen sie jetzt verhungern?“, fragt Nina mitleidig. „Nein, das darfst du nicht zulassen!“<br />
Schon kullern die Tränchen.<br />
„Nein Nina, ich hab schon mit Bauer Hubert telefoniert. Er kommt gleich und holt zwei Babies ab.“<br />
Erschrocken blickt Nina Großvater Berger mit großen verweinten Augen an.<br />
„Hab keine Angst, ihnen passiert nichts. Bauer Hubert hat auch eine Katze. Das Mienchen. Sie hat vor einer Woche ebenfalls Junge bekommen und wir werden alles tun, damit sie zwei unserer Babies mitsäugt. Das dritte kann unsere Minka selbst versorgen. Du darfst dir aussuchen, welches Kätzchen hier bei uns auf dem Hof bleiben darf.“<br />
„Und wenn das Mienchen die beiden Babies nicht haben will?“, möchte Nina wissen.<br />
„Dann müssen wir sie alle zwei Stunden mit einem kleinen Fläschchen füttern“, erklärt der Bauer.<br />
Nina sucht sich ein kleines Kätzchen aus, was ihr aber total schwer fällt, weil sie alle drei ganz süß findet. Und bald schon ist Bauer Hubert auch da.</p>
<p>Ich kann es euch ja verraten, sein Mienchen hat die Babies angenommen und sie trinken lassen. Minka hat dann das dritte Katzenbaby gesäugt.</p>
<p>Doch jetzt zurück zu Nina und dem kleinen Kätzchen:<br />
Nina läuft jeden Tag mehrmals zu Minka und ihrem Baby. Nach zehn Tagen öffnet es die Augen und von Tag zu Tag wird es größer, kräftiger und lebendiger. Nina gibt dem Kätzchen den Namen „Purzel“ und schenkt ihm ihre ganze Liebe. Doch auf einmal ist der Tag der Abreise da und Nina muss von Großvater und Großmutter Berger, aber auch von Purzel Abschied nehmen.<br />
„Wir passen gut auf Purzel auf und du kommst doch nächstes Jahr wieder. Wir schicken dir auch immer Fotos, damit du sehen kannst, wie er gewachsen ist. Jetzt braucht er jedoch noch seine Mutter …“<br />
Der Bauer lächelt Nina an und dann blinzelt er ihren Eltern zu. Doch davon merkt Nina nichts, denn sie verabschiedet sich ausgiebig von Purzel, der leise schnurrt und sich an Nina schmiegt.<br />
Wieder zu Hause, muss Nina viel an das Kätzchen denken. Sie vermisst es sehr.<br />
An ihrem Geburtstag klingelt der Postbote und bringt für Nina ein Päckchen.<br />
„Von Großmutter und Großvater Berger!“, ruft Nina freudig aus. Riesengroß ist die Freude als sie darin ein Fotoalbum mit ganz vielen Fotos von Minka und Purzel findet. Auf einem Foto sind sogar die anderen beiden Kätzchen mit Mienchen zu sehen.<br />
„Oh, ich vermisse den kleinen Purzel so! Meinst du Mama, er vermisst mich auch?“<br />
Noch bevor die Mutter antworten kann, klingelt es erneut an der Haustür.<br />
„Ich geh schon!“, ruft Nina ihrer Mutter zu, die in den Hausflur kommt. Einen Augenblick später reißt das Mädchen die Tür auf. Vor ihr stehen strahlend Großvater und Großmutter Berger. Nina fliegt ihnen in die Arme.<br />
„Alles Gute zum Geburtstag!“, sagen sie wie im Chor.<br />
Der Bauer tritt einen Schritt zurück, bückt sich und hebt seinen Strohhut von der letzten Treppenstufe auf.<br />
Nina wagt ihren Augen nicht zu trauen, denn sie erblickt Purzle in Großvater Bergers altem Strohhut.<br />
„Pass gut auf ihn auf!“, sagt der Bauer und die Bäuerin meint:<br />
„Er hat dich genauso vermisst wie du ihn.“</p>
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		<title>Brummbär Max und seine Freunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 22:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brummbär]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Diebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Kätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute habe ich Euch eine Geschichte mitgebracht, die mir während einer langen Autofahrt einfiel. Zum Glück saß ich nicht am Steuer und so konnte ich sie gleich aufschreiben. Zunächst muss ich Euch allerdings eine Frage stellen: Kennt Ihr Brummbär Max? Nein? Das wundert mich aber, denn er ist stadtbekannt. Na dann will ich Euch von ihm erzählen: Brummbär Max hat viele Freunde, denn er ist ein sehr netter Kerl, auch wenn er manchmal etwas brummig daher kommt. Er ist beispielsweise ein Freund von unserem Kätzchen Lottchen. Zumindest sitzen sie oft gemeinsam auf einem Bänkchen im oberen Stockwerk auf der Galerie. Max ist nicht gerade der dünnste Vertreter seiner Gattung. Deshalb gibt es hin und wieder auch Platzprobleme auf dem kleinen Bänkchen. Doch unser Lottchen hat so ihre eigene Methode dieses Problem zu lösen. Sie schmeißt den Brummbär einfach kurzerhand runter. Dann liegt er da und zappelt mit den Armen und Beinen. Das stört unser Lottchen jedoch wenig und Brummbär Max schläft nach einem Weilchen selig ein und krabbelt später wieder auf das Bänkchen. Jetzt möchtet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute habe ich Euch eine Geschichte mitgebracht, die mir während einer langen Autofahrt einfiel. Zum Glück saß ich nicht am Steuer und so konnte ich sie gleich aufschreiben. Zunächst muss ich Euch allerdings eine Frage stellen: Kennt Ihr Brummbär Max? Nein? Das wundert mich aber, denn er ist stadtbekannt. Na dann will ich Euch von ihm erzählen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">B</span>rummbär Max hat viele Freunde, denn er ist ein sehr netter Kerl, auch wenn er manchmal etwas brummig daher kommt. Er ist beispielsweise ein Freund von unserem Kätzchen Lottchen. Zumindest sitzen sie oft gemeinsam auf einem Bänkchen im oberen Stockwerk auf der Galerie. Max ist nicht gerade der dünnste Vertreter seiner Gattung. Deshalb gibt es hin und wieder auch Platzprobleme auf dem kleinen Bänkchen. Doch unser Lottchen hat so ihre eigene Methode dieses Problem zu lösen. Sie schmeißt den Brummbär einfach kurzerhand runter. Dann liegt er da und zappelt mit den Armen und Beinen. Das stört unser Lottchen jedoch wenig und Brummbär Max schläft nach einem Weilchen selig ein und krabbelt später wieder auf das Bänkchen.<br />
Jetzt möchtet Ihr noch wissen, wer die anderen Freunde sind? Und natürlich, warum er in der ganzen Stadt bekannt ist. Ja also, das kam so:<br />
Am Anfang hieß Max einfach und schlicht nur „Teddybär“. Er saß auf einem Regal in einem großen Kaufhaus in einer noch größeren Stadt. Den Namen der Stadt habe ich vergessen, aber es gab viele Menschen und viele Autos in dieser Stadt. Von seinem Regalbrett aus konnte Max durch das Schaufenster hindurch auf die Straße schauen. Wie gerne würde er auch einmal durch die Straßen laufen. Oder mit den Kindern, die sich die Nasen an der Scheibe plattdrückten, spielen. Vielleicht sogar einmal mit einem großen Hund um die Wette laufen.<br />
Der Teddybär träumte Tag für Tag von seinen großen Abenteuern dort draußen in der großen weiten Welt. Aber so wie es aussah, würde er niemals hier wegkommen. Er war einfach zu groß, zu dick und zu schwer. Die Kinder, die noch mit Teddybären spielten, waren zu klein und zu schwach, um ihn hochzuheben und ihn festzuhalten. Auch waren ihre Arme zu kurz, um ihn zu umarmen. Die Großen hatten kein Interesse mehr an einem Teddybären. Sie wollten Rennbahnen, Eisenbahnen, Fahrräder oder Computer. So würde er wohl noch eine Weile hier sitzen müssen und dann würde er ins Lager kommen, wo er zwischen all den unverkauften Sachen einstauben würde.<br />
Eines Tages oder besser gesagt, eines Nachts passierte es dann. Der Teddybär hatte schon seit einer Weile geschlafen und wurde durch ein lautes Klirren wach. Erschrocken riss er schlagartig beide Augen auf. Was er sah, konnte er sich zunächst nicht erklären. Doch dann erkannte er, dass diese Männer Diebe waren. Sie wollten das Kaufhaus ausrauben. Er bekam Angst und machte sich so klein, wie das für einen großen dicken Teddy nur möglich ist. Die Räuber hatten es sehr eilig und stießen ihn unachtsam in eine Ecke. Sie waren nur an den kostbaren Dingen, wie Uhren, Schmuck, Computer und Fernseher interessiert. Ein Teddybär war keine lohnende Beute für sie. Inzwischen waren alle Alarmanlagen an und ein ohrenbetäubender Lärm ging durch das gesamte Kaufhaus. Und schon waren auch die Sirenen der Polizeiautos zu hören. Die Räuber flüchteten mit allem, was sie zu ihren Fluchtautos tragen und darin verstauen konnten. Sie schafften es gerade noch bevor die Polizei eintraf. Diese nahm natürlich sofort die Verfolgungsjagd auf.<br />
Ein Teil der Polizisten blieb allerdings im Kaufhaus und begann mit der Spurensicherung. In dem allgemeinen Durcheinander achtete niemand auf den großen Teddybär. Dieser ergriff die Gelegenheit und marschierte durch die eingeschlagene Scheibe in die dunkle Nacht hinaus.<br />
Der Teddybär lief lange durch die Dunkelheit bis er in einen großen schönen Park kam. Dort suchte er sich als erstes einen herumliegenden stabilen Zweig, den er als Spazierstock benutzte. Überall waren Tiere unterwegs: Dort ein kleiner Fuchs, da eine zierliche Maus und hier ein rotbraunes Eichhörnchen. Die Eule oben auf dem Baum begrüßte ihn freundlich und der Specht hämmerte mit seinem Schnabel so laut, dass alle die Kunde über den nächtlichen Besucher hören konnten. Selbst der Maulwurf blinzelte verschlafen aus seinem Maulwurfshügel heraus und winkte dem Teddy zu. Die Schnecken krochen herbei, die Enten auf dem Teich begannen zu schnattern und die Frösche zu quaken. Sogar der Mond schien zu seiner Begrüßung heller als sonst. Alle liefen zusammen und freuten sich riesig über den Neuankömmling.<br />
„Wie heißt du?“, wollten sie alle wissen.<br />
Ja, wie hieß er eigentlich? Der Teddybär wollte wie gewöhnlich ein bisschen brummen. Aber plötzlich merkte er, dass seine Stimme versagte. Wahrscheinlich hing es mit dem Stoß zusammen, den ihm die Räuber versetzt hatten. Bestimmt war ihm ein Stimmband gerissen. Vielleicht war es aber auch nur eine Erkältung. Auf jeden Fall kam anstelle eines<br />
„Brumm“<br />
nur ein gedehntes<br />
„Maa“<br />
und ein noch längeres<br />
„xsssss“<br />
heraus.<br />
Zunächst schauten sich alle verwundert an. Doch der Zaunkönig glaubte den Teddybär verstanden zu haben:<br />
„Ahh, du heißt Max!“, rief er fröhlich aus.<br />
Und so wurde aus dem Teddybär der „Brummbär Max“, den alle liebten und der dank der guten Pflege der Honigbienen seine richtige Stimme bald wieder erlangte.<br />
Brummbär Max lebte den ganzen Sommer im Stadtpark mit den anderen Tieren zusammen. Er half dem Blumenelfchen morgens die Blüten der Blumen zu öffnen und abends wieder zu schließen. Er reparierte gemeinsam mit dem Maulwurf dessen Hügel, den irgendjemand einfach zusammengetreten hatte. Für die Mäuschen brachte er Käse und Speck, wenn Schulkinder achtlos ihr Schulbrot fallen ließen. Und gemeinsam mit den Singvögeln, Fröschen und Enten studierte er ein lustiges Liedchen ein. Alles wäre perfekt gewesen, wenn sich nicht bald der Winter angekündigt hätte. Es wurde kälter und kälter. Der Fuchs verkroch sich in seinem Bau, die Zugvögel flogen in den Süden, die Eichhörnchen bereiteten ihre Winterruhe vor und der Maulwurf zog sich in seinen Hügel zurück. Der Teddy begann zu frieren, denn er war ja kein richtiger Bär und schon gar kein Eisbär, der ganz gut die Kälte aushielt. Er war einfach nur ein Teddybär und diese Bärenart friert im Winter genauso wie wir Menschen. Regen, Eis und Schnee mögen diese Bären überhaupt nicht. Was sollte er also tun?<br />
Eines wusste er ganz genau: In das große Kaufhaus würde er nicht wieder zurück gehen. Also musste er irgendwo Unterschlupf finden. Nur wo und wie?<br />
Die Enten hatten es gut, sie hatten ein Haus. Vielleicht könnte er bei ihnen wohnen. Aber das Haus stand mitten auf dem Teich und Brummbär Max konnte nicht schwimmen. Außerdem war es kein allzu großes Haus. Es hätten nur entweder die Enten oder er darin Platz gehabt.<br />
Die Entenmutter Katharina hatte allerdings eine Idee:<br />
„Am Rande des Parks stehen einige Häuser. Schau dich doch einmal um, vielleicht findest du dort ein Schlafplätzchen.“<br />
„Danke Katharina“, entgegnete Brummbär Max höflich. „Ich werde mein Glück versuchen!“<br />
Nachdem die Entenmutter ihm die Richtung gezeigt hatte, ergriff er seinen Wanderstab und machte sich auf den Weg. Es war ein großer Park und er musste weit laufen. Doch irgendwann konnte er die Häuser sehen. Er setzte sich auf einen Stein und beobachtete das Treiben in der Straße. Es war eine ruhige Straße, denn es fuhren kaum Autos. Es gab dort Kinder, Hunde und Katzen und zu den Häusern gehörten schöne Gärten. Als er so überlegte, was er nun tun sollte, kam eines der Kätzchen über die Straße in den Park gelaufen.<br />
„Hallo“, begrüßte sie kein bisschen scheu den lieben Teddybär. „Wer bist du denn? Dich habe ich hier noch nie gesehen.“<br />
„Ich bin Brummbär Max“, kam sofort die Antwort. „Und wie heißt du?“<br />
„Ich bin Lottchen und wohne dort drüben in dem weißen Haus mit dem grauen Dach!“<br />
„Ach hast du es gut. Du hast ein Dach über dem Kopf.“ Max blickte das Kätzchen aus traurigen Augen an.<br />
„Hast du denn kein Zuhause?“, erkundigte sich Lottchen.<br />
Da begann der Teddybär seine ganze Geschichte zu erzählen und Lottchen hörte geduldig zu. Sie verstanden sich gut, die Beiden. Lottchen hatte den Brummbär Max in ihr Herz geschlossen und umgekehrt hatte der Bär das kleine Lottchen sofort lieb gewonnen. Deshalb machte das Kätzchen dem Teddybär auch einen Vorschlag.<br />
Könnt Ihr Euch denken, was sie Brummbär Max vorgeschlagen hat?</p>
<p>Jedenfalls sind alle rundum glücklich und freuen sich ihres Lebens und überall, wo die Beiden hinkommen, werden sie freudig von den Tieren begrüßt. Die Geschichte von Brummbär Max hat sich nämlich inzwischen herum gesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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