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	<title>Jahre &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Tausendmal berührt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 14:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[berühren]]></category>
		<category><![CDATA[Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Socken]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus meinem Küchenradio ertönt der Refrain „Tausendmal berührt“. Plötzlich macht es „Zoom“. Meine Erinnerungen sind da:  Diese Topflappen in meiner Hand sind ziemlich alt, jahrelang lagen sie im Schrank. Ich habe sie damals im Handarbeitsunterricht so fest gehäkelt, dass man sich nicht die Finger am heißen Topf verbrennt. Die große schlanke Handarbeitslehrerin „Fräulein Streckfuß“, wachte über unsere Arbeit, lobte oder tadelte uns dafür. Sie brachte uns auch das Sockenstricken bei. Meine Baumwollsocken waren blau. Eine Liebe zum Sockenstricken wurde nie daraus. Sie blieben die einzigen ihrer Art. Oder sollte ich nur nicht wissen, was mir all die Jahre gefehlt hat?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meinem Küchenradio ertönt der Refrain „Tausendmal berührt“. Plötzlich macht es „Zoom“. Meine Erinnerungen sind da:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Topflappen in meiner Hand sind ziemlich alt, jahrelang lagen sie im Schrank. Ich habe sie damals im Handarbeitsunterricht so fest gehäkelt, dass man sich nicht die Finger am heißen Topf verbrennt. Die große schlanke Handarbeitslehrerin „Fräulein Streckfuß“, wachte über unsere Arbeit, lobte oder tadelte uns dafür. Sie brachte uns auch das Sockenstricken bei. Meine Baumwollsocken waren blau. Eine Liebe zum Sockenstricken wurde nie daraus. Sie blieben die einzigen ihrer Art. Oder sollte ich nur nicht wissen, was mir all die Jahre gefehlt hat?</p>
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		<title>In die Jahre gekommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 17:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Fügung]]></category>
		<category><![CDATA[Gestell]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleider]]></category>
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		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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		<category><![CDATA[Zickzack]]></category>
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					<description><![CDATA[„Jung bin ich nicht mehr, aber immer noch nett anzusehen. Leider ist mein Geburtsdatum irgendwie in Vergessenheit geraten, genauso wie mein Geburtsort. Wenn ich es mal so gedanklich überschlage, dann müsste ich so langsam aber sicher auf die neunzig zugehen. Meine Haube hat schon ein paar Macken und meine kleine Ablagefläche auch, aber eingestaubt bin ich dank der guten Pflege noch nicht. Mit ein bisschen Politur für das Holz, Farbe für mein Gestell, einem neuen Lederriemen, eine neue Nadel und ein paar Tropfen Öl für die Maschine komme ich doch glatt wieder in Schwung.  Naja, mit den jungen Dingern kann ich nicht mehr so recht mithalten. Die sind einfach schneller als ich. Aber in meinem Alter ist man eben ein bisschen langsamer. Auch der ganze neumodische Kram ist mir fremd und programmieren lasse ich mich schon gar nicht. Im Leben kommt es nicht immer auf Schnelligkeit an, aber ich muss sagen, Zickzack und Geradeaus klappt immer noch ganz prima bei mir. Wenn man so wie ich in die Tage gekommen ist, dann denkt man schon &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Jung bin ich nicht mehr, aber immer noch nett anzusehen. Leider ist mein Geburtsdatum irgendwie in Vergessenheit geraten, genauso wie mein Geburtsort. Wenn ich es mal so gedanklich überschlage, dann müsste ich so langsam aber sicher auf die neunzig zugehen. Meine Haube hat schon ein paar Macken und meine kleine Ablagefläche auch, aber eingestaubt bin ich dank der guten Pflege noch nicht. Mit ein bisschen Politur für das Holz, Farbe für mein Gestell, einem neuen Lederriemen, eine neue Nadel und ein paar Tropfen Öl für die Maschine komme ich doch glatt wieder in Schwung. </strong></p>
<p><span class="dropcap">N</span>aja, mit den jungen Dingern kann ich nicht mehr so recht mithalten. Die sind einfach schneller als ich. Aber in meinem Alter ist man eben ein bisschen langsamer. Auch der ganze neumodische Kram ist mir fremd und programmieren lasse ich mich schon gar nicht. Im Leben kommt es nicht immer auf Schnelligkeit an, aber ich muss sagen, Zickzack und Geradeaus klappt immer noch ganz prima bei mir.<br />
Wenn man so wie ich in die Tage gekommen ist, dann denkt man schon gar manches Mal an früher und lässt sein Leben an sich vorüber ziehen. Von Kindheitstagen an habe ich viel gearbeitet, manchmal wurde ich sacht und manchmal schwer und hart getreten. Aber ich habe immer tapfer weiter gearbeitet und unermüdlich meinen Dienst verrichtet. Ja, manchmal gab es kleine Zwischenfälle. Wenn man mir zuviel zugemutet hatte, konnte es schon mal vorkommen, dass es zu Brüchen oder anderen Verschleißerscheinungen kam. In den meisten Fällen jedoch kam nur eine neue Nadel zum Einsatz. Mehrmals wurde ich jedoch in meinem Leben so stark und schnell getreten, dass die Erneuerung des Lederriemens unvermeidbar war. Sparsam war ich mein ganzes Leben lang. Strom und Elektronik sind für mich Fremdwörter. Allein die Antriebskraft meiner Gebieterin und der eigene daraus resultierende Schwung weckte bei mir die Lebensgeister und ließ mich auf Hochtouren laufen. Ohne mich selbst zu loben, kann ich von mir sagen, dass ich meine Arbeit immer zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten erledigt habe. Ich hatte ein erfülltes Leben. Und nun genieße ich meinen wohlverdienten Ruhestand. Doch es hätte auch anders kommen können. Ob es jetzt Glück, Zufall oder Bestimmung war, lässt sich im Nachhinein schwer sagen. Ich bin jedoch froh, dass es so gekommen ist, wie es jetzt ist.<br />
Ich habe ganz viele Jahre meine treuen Dienste bei einer lieben und fleißigen Frau geleistet. Sie hat mir viel abverlangt. Manchmal musste ich auch nachts arbeiten, wenn die anderen schon schliefen. Dafür konnte ich dann tagsüber ruhen, aber sie musste auch dann arbeiten. Sie versorgte ihren Haushalt, kümmerte sich um ihren Mann und die gemeinsamen Kinder. Die Zeiten, besonders im Krieg und danach, waren hart und alle Menschen mussten schwer arbeiten. Es fehlte an Geld und oft auch an Nahrung und Kleidung. Ohne mich wäre die Familie jedoch noch ärmer gewesen. Ich half beim Überleben. Damals zum Beispiel als des Schusters Kinder neue Kleider brauchten, war ich da und nähte zwei Nächte und zwei Tage. Dafür bekam die Frau, die mich bediente, ein paar neue Schuhe für sich und ihr Kind. Auch die Bäckersfrau hätte ohne mich keine neuen Gardinen und der Metzger keinen neuen Kittel bekommen. Als Gegenleistung gab es Brot und Wurst dafür.<br />
Später, als die Zeiten besser waren, nähte ich das Hochzeitskleid für die liebe Frau oder das Taufkleid für ihr Kind. Manchmal musste ich stopfen, ändern, kürzen oder etwas weiter beziehungsweise enger nähen, aber nichts machte mir so viel Freude wie etwas neu zu erschaffen und damit Menschen glücklich und anziehend zu machen. Für mich gab es nach getaner Arbeit immer ein sanftes Streichen über meine Oberfläche, was für mich einem großen Lob gleich kam.<br />
Die Jahre vergingen und ehe ich mich versah, wurde ich immer weniger gebraucht. Ich wurde nicht mehr so schnell und auch nicht mehr so hart getreten. Naja, wenn ich ehrlich bin, ein wenig müde war ich inzwischen auch geworden. Aber zum alten Eisen gehörte ich trotzdem noch nicht. Auch sprach man jetzt von den neueren und jüngeren Modellen, die mit allen möglichen Raffinessen ausgestattet waren und flink und fehlerlos ihre Arbeit verrichteten. Allerdings muss ich sagen, ohne Strom geht bei ihnen nichts. Ich hingegen war und bin immer und überall einsatzbereit.<br />
Dann kam, was kommen musste. Ein letztes Mal wurde meine Schublade geöffnet, ein Faden durch das Nadelöhr gezogen. Zum letzten Mal wurde ein Stoff unter meinem Füßchen hindurch gezogen und ein letztes Mal vereinten sich Stoff und Faden und ließen mit Hilfe der Nadel eine saubere und gerade Naht entstehen. Danach schloss sich meine Schublade zum vorerst letzten Mal und senkte sich die Haube endgültig über mich.<br />
Die liebe und fleißige Frau, die mich immer bedient hatte, war für immer gegangen. Man hatte sie zu Grabe getragen und ich stand nun unbeachtet in einer Ecke der Wohnung. Traurigkeit breitete sich aus. Ich dachte schon, dass auch mein letztes Stündlein geschlagen hätte und ich sah mich schon beim Sperrmüll. Sicher würde ich zu irgendwelchem Unrat hinzu geworfen. Teile würden abbrechen, mein Holz würde splittern und mein Leben wäre ausgehaucht.<br />
Doch dann geschah das, was ich heute Fügung nennen möchte. Der Ehemann der lieben verstorbenen Frau wollte nicht mehr einsam sein und wagte sich wieder unter Menschen. Er ging hin und wieder in einen Altenclub. Dort traf er eine Oma dessen Enkelsohn gerade mit seiner zukünftigen Frau eine gemeinsame Wohnung beziehen wollte. Leider mangelte es den jungen Leuten nicht nur an Geld, sondern auch an Möbelstücken und anderen Dingen. Die beiden alten Leutchen kamen miteinander ins Gespräch und noch am selben Tag wechselte ich meinen Wohnort, mitsamt dem kompletten Inhalt meiner Schublade. Zuerst kam ich zu der Oma, wurde aber dann abgeholt und landete im Wohnzimmer bei dem jungen Pärchen. Sie polierten und wienerten mich, so dass ich bald wieder in meiner vollen Schönheit erstrahlte. Ich sollte noch dreimal mit meinen Besitzern umziehen. Ich erlebte wie sie eine Familie wurden und ein Baby kam, das Kind heranwuchs und erwachsen wurde. Doch jetzt hat man mir schon seit mehr als zwanzig Jahren einen Ehrenplatz zugewiesen, an dem ich von jedem der im Haus ein und aus geht, gesehen werde. Ich werde gelobt, gepflegt und gehütet. Man spricht in lobenden Worten über mich und streicht achtungsvoll über meine Haube und manchmal lüftet man diese, um mich stolz zu präsentieren. Und Lottchen, das kleine Kätzchen, streicht schmeichelnd um mein Gestell. Hier bin ich zu Hause, rundum zufrieden und glücklich.“</p>
<p>Und hier noch ein paar Fotos von mir:</p>
<p>Das &#8222;Singer&#8220;-Zeichen auf der Haube</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Zeichen.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1162 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Zeichen-1024x682.jpg" alt="1200px-Zeichen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Zeichen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Zeichen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Zeichen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Zeichen.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Die Nähmaschine</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Maschine-m.-Gestell.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1155 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Maschine-m.-Gestell-1024x682.jpg" alt="1200px-Maschine m. Gestell" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Maschine-m.-Gestell-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Maschine-m.-Gestell-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Maschine-m.-Gestell-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Maschine-m.-Gestell.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Naehmaschine-1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1523 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Naehmaschine-1-1024x682.jpg" alt="1200px-Naehmaschine 1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Naehmaschine-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Naehmaschine-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Naehmaschine-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Naehmaschine-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Das Zeichen am Gestell</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Gestell.-JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1158 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Gestell.-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px-Gestell. JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Gestell.-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Gestell.-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Gestell.-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Gestell.-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Das Pedal</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Pedal.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1160 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Pedal-1024x682.jpg" alt="1200px-Pedal" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Pedal-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Pedal-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Pedal-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Pedal.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Der Schubladeninhalt</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Schubladeninhalt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1161 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Schubladeninhalt-1024x682.jpg" alt="1200px-Schubladeninhalt" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Schubladeninhalt-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Schubladeninhalt-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Schubladeninhalt-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Schubladeninhalt.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessieren Euch auch noch diese Geschichten:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mein-verhaeltnis-zu-meinen-beiden-lieblingsschraenken/">Mein Verhältnis zu meinen beiden Lieblingsschränken</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-dem-leben-meiner-kuechenuhr/">Aus dem Leben meiner Küchenuhr</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/beschuetzer-einbrecher-holzfaeller-und-ein-ungeliebtes-haustier/">Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Man lernt nie aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jul 2017 20:07:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich neulich meine Blogrunde drehte und bei Martina vorbeisah, las ich ihren Post über das &#8222;ß&#8220; (kluempche). Schon bei den ersten Sätzen machte es in meinem Kopf „Klick!“ und ich war in der Vergangenheit. Mein Kopfkino sprang an. Ich sah mich wieder die Schulbank drücken und dreimal dürft ihr raten, um was sich der Unterrichtsstoff drehte. Genau, um das &#8222;ß&#8220;. Ich will Euch die Geschichte erzählen, die mich schon ein bisschen stolz macht. Auch nach so vielen Jahren, beziehungsweise Jahrzehnten: Klein- Astrid sitzt also im Unterricht. Sie ist in der zweiten Klasse und weil sie schon vor ihrem ersten Schulstart wusste, dass sie einmal Lehrerin werden will, sitzt sie ganz aufmerksam und mit „hochroten Wangen“ (Originalwortlaut des Lehrers) im Klassenzimmer und lauscht den Ausführungen des Lehrers. Heute gibt er die Hefte zurück, die er einen Tag zuvor eingesammelt hat. Sie hatten sich Sätze ausdenken und aufschreiben müssen. Klein-Astrid hatte einen Satz gewählt, in dem ein wirklich schwieriges Wort vorkam. Zum Glück hatte ihre Mutter gewusst, wie man es schreibt. Oder doch nicht? Der Lehrer hat &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich neulich meine Blogrunde drehte und bei Martina vorbeisah, las ich ihren Post über das &#8222;ß&#8220; (<a href="http://kluempche.blogspot.de">kluempche</a>). Schon bei den ersten Sätzen machte es in meinem Kopf „Klick!“ und ich war in der Vergangenheit. Mein Kopfkino sprang an. Ich sah mich wieder die Schulbank drücken und dreimal dürft ihr raten, um was sich der Unterrichtsstoff drehte.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><span class="dropcap">G</span>enau, um das &#8222;ß&#8220;. Ich will Euch die Geschichte erzählen, die mich schon ein bisschen stolz macht. Auch nach so vielen Jahren, beziehungsweise Jahrzehnten:<br />
Klein- Astrid sitzt also im Unterricht. Sie ist in der zweiten Klasse und weil sie schon vor ihrem ersten Schulstart wusste, dass sie einmal Lehrerin werden will, sitzt sie ganz aufmerksam und mit „hochroten Wangen“ (Originalwortlaut des Lehrers) im Klassenzimmer und lauscht den Ausführungen des Lehrers.<br />
Heute gibt er die Hefte zurück, die er einen Tag zuvor eingesammelt hat. Sie hatten sich Sätze ausdenken und aufschreiben müssen. Klein-Astrid hatte einen Satz gewählt, in dem ein wirklich schwieriges Wort vorkam. Zum Glück hatte ihre Mutter gewusst, wie man es schreibt. Oder doch nicht?<br />
Der Lehrer hat schon einige Hefte zurückgegeben und immer auch etwas zu dem betreffenden Schüler gesagt. Klein-Astrid ist ganz aufgeregt, was er wohl zu ihr sagen wird. Ob es ein Lob ist? Eigentlich hat sie sich ja angestrengt. Aber ist auch der Lehrer von ihrer Leistung überzeugt?<br />
Da, er hält das Heft mit dem roten Umschlag in der Hand und blickt in ihre Richtung.<br />
„Astrid“, sagt er zu ihr. „Es war gar nicht so einfach Deine Hausaufgabe zu korrigieren.“<br />
Astrid bekommt einen Schreck. Hat sie doch alles falsch gemacht?<br />
„Aber Mutti hat doch die Hausaufgaben durchgesehen“, denkt sie und bemerkt, wie ihr abwechselnd heiß und kalt wird.<br />
„Wegen dir haben wir extra eine Lehrerkonferenz einberufen“, spricht der Lehrer weiter.<br />
Inzwischen ist es mucksmäuschenstill im Klassenraum. Alle Schüler lauschen und fragen sich insgeheim, was Klein-Astrid angestellt hat. Doch schon mit dem nächsten Satz zerstreut der Lehrer alle Bedenken von Klein-Astrid und schürt gleichzeitig noch ein wenig mehr die Neugier der anderen Schüler.<br />
„Durch dich habe ich wieder einmal etwas gelernt“, richtet er sich an das Mädchen und zu allen sagt er: „Auch ein Lehrer kann nämlich nicht alles wissen und außerdem könnt ihr euch merken, dass man niemals im Leben ausgelernt hat.“<br />
Und dann nimmt er die Kreide und schreibt ein Wort an die Tafel:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8222;bi?chen&#8220;</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Jetzt erklärt der Lehrer, dass sie sich im Kollegium nicht ganz einig waren, wie man dieses Wort richtig schreibt. Mit „ss&#8220; oder mit „ß“ ? Deshalb haben sie alle ganz genau im Rechtschreibduden nachgeschlagen.<br />
„Ja und wir haben festgestellt, dass Astrid dieses schwierige Wort absolut richtig geschrieben hat“.<br />
Die Wangen von Klein-Astrid werden noch ein wenig röter. Sie ist total stolz, dass sie alles richtig gemacht hat und noch dazu ein Wort geschrieben hat, das der Lehrer selbst falsch geschrieben hätte. Jetzt aber weiß er es, weil sie es ihm beigebracht hat.<br />
Dieses Wort wird sie nie im Leben vergessen, geschweige denn falsch schreiben:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>„bißchen“</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Ja, ihr habt richtig gesehen. Damals als ich in der zweiten Klasse war und noch viele Jahre danach, schrieb man dieses Wörtchen mit &#8222;ß&#8220;. Viele Kinder und auch Erwachsene haben es falsch geschrieben, weil sie kein &#8222;ß&#8220; sondern &#8222;ss&#8220; eingesetzt haben.<br />
Was damals ein Fehler war, ist heute richtig. Heute schreibt man dieses Wort mit &#8222;ss&#8220; und es ist falsch, wenn man es mit &#8222;ß&#8220; schreibt:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>„bisschen“</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Man lernt also nie aus.<br />
Und es kommt noch besser: Jetzt gibt es sogar „das große ß“.<br />
Ich kann nur sagen, das Leben ist ein lebenslanger Lernprozess. Wer weiß, wie man dieses Wörtchen in dreißig Jahren schreibt…?!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/deutsche-sprache-schwere-sprache/">&#8222;Deutsche Sprache-schwere Sprache&#8220;</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/haengemattengedanken/">Hängemattengedanken</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
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		<title>Hängemattengedanken</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/haengemattengedanken/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/haengemattengedanken/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 22:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Handschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Hängematte]]></category>
		<category><![CDATA[Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Uroma]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal sollte man sich ein paar Minuten für sich nehmen. Dazu braucht man aber Muße. Ich glaube ich bin im Moment in der richtigen Laune und ein bisschen Zeit habe ich jetzt auch gerade. Also marschiere ich in den Garten und lege mich in meine Hängematte. Die Sonne strahlt vom Himmel und ich genieße mit geschlossenen Augen das sanfte Schaukeln der Hängematte.  Lange währt meine innere Ruhe allerdings nicht, denn meine Gedanken beginnen zu wandern wie die Wolken über mir. Ich hatte schon als Kind eine Hängematte, die viel schöner war als es die heutigen Exemplare sind. Ein bisschen erinnerte sie an ein Fischernetz. Sie war ganz aus Sisal geflochten und auch wesentlich größer als meine jetzige. Sie wurde zwischen zwei große starke Bäume gebunden und dann konnte ich mich hinein legen und schaukeln. Vor meinem inneren Auge sehe ich alles noch vor mir, aber diese Vorstellung nimmt mir auch die Ruhe. Warum? Weil sich meine Gedanken zu überstürzen beginnen. Ich springe auf und laufe in unser Gartenhaus. „Was ruschelst du denn so rum?“, ruft &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal sollte man sich ein paar Minuten für sich nehmen. Dazu braucht man aber Muße. Ich glaube ich bin im Moment in der richtigen Laune und ein bisschen Zeit habe ich jetzt auch gerade. Also marschiere ich in den Garten und lege mich in meine Hängematte. Die Sonne strahlt vom Himmel und ich genieße mit geschlossenen Augen das sanfte Schaukeln der Hängematte. </strong><br />
<span class="dropcap">L</span>ange währt meine innere Ruhe allerdings nicht, denn meine Gedanken beginnen zu wandern wie die Wolken über mir.<br />
Ich hatte schon als Kind eine Hängematte, die viel schöner war als es die heutigen Exemplare sind. Ein bisschen erinnerte sie an ein Fischernetz. Sie war ganz aus Sisal geflochten und auch wesentlich größer als meine jetzige. Sie wurde zwischen zwei große starke Bäume gebunden und dann konnte ich mich hinein legen und schaukeln.<br />
Vor meinem inneren Auge sehe ich alles noch vor mir, aber diese Vorstellung nimmt mir auch die Ruhe. Warum? Weil sich meine Gedanken zu überstürzen beginnen. Ich springe auf und laufe in unser Gartenhaus.<br />
„Was ruschelst du denn so rum?“, ruft mir mein Mann zu, der bemerkt hat, dass ich etwas suche.<br />
„Irgendwo muss sie doch sein!“, sage ich.<br />
„Was?“<br />
„Na, meine alte Hängematte!“, rufe ich zurück, aber im selben Moment halte ich sie auch schon in den Händen.<br />
„Sie ist noch einwandfrei“, strahle ich über meinen Fund. „Ob sie mich wohl noch trägt oder ob sie vielleicht doch schon ein bisschen altersschwach ist?“, überlege ich.<br />
Ich will es ausprobieren, aber das Gestell ist zu klein und die alte Hängematte zu groß. Also lege ich mich wieder in meine neue Hängematte und träume von damals.<br />
Damals war ich noch ein kleines Kind und wir fuhren nach Rottach-Egern, um meine Uroma und meine Großtante (väterlicherseits) zu besuchen. Ich war gerne dort und ich war stolz noch eine Uroma zu haben. Liebevoll nannte ich sie meine Omaur. Auch Erklärungen meines Grundschullehrers, dass es Uroma heißen würde, konnten mich nicht davon abbringen, dass sie meine Omaur war. Aber davon habe ich schon erzählt und meine Gedanken sind schon wieder weiter.<br />
Meine Uroma sah genauso aus, wie man sich eine Uroma vorstellt: Zart von Statur, nicht sehr groß, weißes Haar, das zu einem Dutt zusammen gesteckt war. Die Falten in ihrem Gesicht gehörten auch dazu und machten sie nur noch liebenswerter.<br />
Ich kann mich erinnern, dass sie noch im hohen Alter (über 80 Jahre) mit mir Federball gespielt hat. Naja, es war wahrscheinlich kein sehr flottes Spiel, aber ich habe es nie vergessen.<br />
Meine Uroma war die Mutter meines Opas. Sie hatte 4 oder 5 Kinder, auf jeden Fall drei Söhne und eine Tochter. Ich habe nur meinen Opa, meine Uroma und meine Großtante noch kennengelernt. Ihre anderen Söhne sind im Krieg gefallen. Ich kennen auch nur vier Namen: Anton, Karl, Leo und Maria. Mutter und Tochter hatten den gleichen Vornamen, das war wohl damals gar nicht so unüblich und Leo war mein Opa.<br />
Ja und plötzlich springe ich wieder auf. Mir ist da noch etwas eingefallen. Meine Großtante hat mir irgendwann mal ein altes Familienbuch geschenkt. Ich renne nach oben in mein Arbeitszimmer und öffne den Schrank, in dem ich diverse Dokumente verstaut habe.<br />
„Da ist es ja!“, denke ich und halte ein altes Büchlein in der Hand, das schon einige Gebrauchsspuren aufweist.<br />
„Der Ahnenpaß“ steht in roten und schwarzen Buchstaben darauf.<br />
Ich öffne das Büchlein und lese was da steht:</p>
<p style="text-align: center;">„ Der Ahnenpaß<br />
des/ der<br />
Karl P. ….“</p>
<p>Name, Ort, Anschrift und man staune auch der Fernsprecher ( allerdings ist hier nur das nächste Postamt angegeben) sind handschriftlich eingetragen.<br />
Der Pass gehörte Karl P., also einem Sohn meiner Uroma, die unverheiratet noch Maria Schwab hieß und am 9.7.1907 Emil P. geheiratet hat, der also mein Uropa war. Der Sohn Karl wurde am 13.11.1922 geboren.<br />
Alle Eintragungen sind handschriftlich in altdeutscher Schrift vorgenommen. Ich muss mich schon ein bisschen anstrengen, denn obwohl ich diese Schrift in der Schule innerhalb von ein paar Sonderstunden auch lesen und schreiben gelernt habe, bin ich ihr nicht mehr so ganz mächtig. Immerhin haben wir es ja nur neben der lateinischen Schrift gelernt.<br />
Das älteste Geburtsdatum, das in diesem Ahnenpass vermerkt ist, lautet: 16.11.1783.<br />
„Wer ist das nur?“, frage ich mich, denn der Name sagt mir gar nichts. Neben dem Namen steht der Vermerk: „Mutter von 12“.<br />
Ich blättere zurück zur Eintragung Nr.12. und stoße damit auf den Vater von Nr. 6 und der wiederum war der Vater von Nr.3 und diese Nr.3 war meine Uroma. Also jetzt muss ich scharf nachdenken. Mein Kopf qualmt, die Räder meines Gehirns rattern. Ich komme zu dem Schluss, dass die Nr.12 der Opa meiner Uroma war. Aber  es geht ja noch weiter zurück, nämlich zur Mutter des Opas meiner Uroma, also die Uroma meiner Uroma.<br />
„Stimmt das jetzt und in welchem Verwandtschaftsverhältnis steht jetzt diese Unbekannte zu mir?“<br />
„Das sollten wir uns mal aufschreiben!“, sagt mein Mann und spitzt seinen Bleistift.<br />
„Das ist doch dann wohl meine Ururururoma!“, rufe ich begeistert aus, &#8222;sagt man das eigentlich so? Ich habe keine Ahnung. Egal! Meine Wurzeln reichen also schon mal bis 1783! Unvorstellbar!!! Sie wurde 177 Jahre vor meiner Geburt geboren, also vor 233 Jahren und ich bin die 6. Generation.&#8220;</p>
<p>„Da stehen aber noch mehr Eintragungen“, gibt mein Mann zu bedenken. „Sie reichen bis zur Nr.51, allerdings gibt es nur die Namen und keinerlei Daten. Man könnte jetzt weiter forschen…“</p>
<p>„Schau mal hier!“, sage ich und halte einen handgeschriebenen Brief hoch, der auf den 7. Januar 1945 datiert ist.</p>
<p>Der Brief ist schon sehr vergilbt, aber gut erhalten und mit schwarzer Tinte geschrieben.<br />
Ich kann ihn allerdings nicht lesen, denn soweit reichen meine Kenntnisse der altdeutschen Schrift nicht mehr. In Druckschrift hätte es ja noch funktioniert, aber nicht in einer ausgeschriebenen, aber trotzdem sehr schönen Handschrift.<br />
Gut, dass meine Mutter da ist. Sie liest ihn mir vor. Es ist ein Brief von der Schwiegermutter des Sohnes Karl meiner Uroma. In diesem Brief bedankt sie sich bei meiner Uroma für deren große Hilfe, speziell bei den Hochzeitsfeierlichkeiten der Kinder. Weiterhin bekundet sie, dass sie meine Uroma sehr ins Herz geschlossen und liebgewonnen hat.<br />
Bevor ich diesen Ahnenpass wieder schließe, entdecke ich noch ein kleines altes Schwarzweißfoto. Es zeigt einen Mann, der gewisse Ähnlichkeiten mit meinem Opa aufweist. Ich nehme also an, dass es sein Vater, also mein Uropa ist, &#8211; der Mann meiner Uroma und der Vater von Karl, dem damaligen Inhaber des Ahnenpasses. Leider steht kein Vermerk auf der Rückseite.<br />
Nachdenklich klappe ich den Ahnenpass wieder zu, gehe zurück zu meiner Hängematte und versinke in meinen Gedanken.</p>
<p>Das ist übrigens meine alte Hängematte:</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/und-noch-mehr-kindheitserinnerungen/">Und noch mehr Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/astrid-opa-und-das-eis/">Astrid, Opa und das Eis</a></p>
<p>Erinnerungen an die Schulzeit</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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