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	<title>Gefühl &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Au Backe!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 18:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Backe]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[instinktiv]]></category>
		<category><![CDATA[mitfühlend]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Freitag, kurz vor der Mittagszeit. Die Tür zum Büro meines Mannes steht offen und so bekomme ich sein Telefonat mit, zumindest das, was er sagt.  Als er das Telefongespräch beendet, beginnt er herzhaft zu lachen. Ich betrete nun sein Arbeitszimmer und sehe ihn stirnrunzelnd an. „Was war denn das für ein seltsames Gespräch?“, will ich von ihm wissen. „Ach das war unser Installateur. Er will doch am Montag kommen und sollte mir ein paar Maße durchgeben.“ „Aha?! Und das ist so lustig?“, wundere ich mich. „Naja, eigentlich nicht, aber ich hatte das Gefühl mich mit einem Ausländer zu unterhalten, der die deutsche Aussprache ganz schlecht oder besser gesagt, überhaupt nicht beherrscht.“ Anscheinend sieht mein Mann die Fragezeichen in meinen Augen, denn er steckt plötzlich jeweils einen Zeigefinger in den rechten und linken Mundwinkel und zieht damit seinen Mund in die Länge. Gleichzeitig beginnt er zu sprechen. Ich muss an den Witz vom Breitmaulfrosch denken und beginne zu grinsen. „Ich verstehe kein Wort“, lasse ich ihn wissen. Mein Mann wiederholt seine Vorführung, aber wiederum &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Freitag, kurz vor der Mittagszeit. Die Tür zum Büro meines Mannes steht offen und so bekomme ich sein Telefonat mit, zumindest das, was er sagt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als er das Telefongespräch beendet, beginnt er herzhaft zu lachen. Ich betrete nun sein Arbeitszimmer und sehe ihn stirnrunzelnd an.</p>
<p>„Was war denn das für ein seltsames Gespräch?“, will ich von ihm wissen.</p>
<p>„Ach das war unser Installateur. Er will doch am Montag kommen und sollte mir ein paar Maße durchgeben.“</p>
<p>„Aha?! Und das ist so lustig?“, wundere ich mich.</p>
<p>„Naja, eigentlich nicht, aber ich hatte das Gefühl mich mit einem Ausländer zu unterhalten, der die deutsche Aussprache ganz schlecht oder besser gesagt, überhaupt nicht beherrscht.“</p>
<p>Anscheinend sieht mein Mann die Fragezeichen in meinen Augen, denn er steckt plötzlich jeweils einen Zeigefinger in den rechten und linken Mundwinkel und zieht damit seinen Mund in die Länge. Gleichzeitig beginnt er zu sprechen. Ich muss an den Witz vom Breitmaulfrosch denken und beginne zu grinsen.</p>
<p>„Ich verstehe kein Wort“, lasse ich ihn wissen.</p>
<p>Mein Mann wiederholt seine Vorführung, aber wiederum verstehe ich keine Silbe, halte mir aber inzwischen den Bauch vor Lachen.</p>
<p>„Genauso ging es mir, deshalb dachte ich auch, ich hätte es mit einem Ausländer zu tun. Allerdings hat sich mein Gesprächspartner dann wohl besondere Mühe gegeben, denn mit detektivischem Spürsinn erkannte ich doch unseren Installateur und verstand auch zumindest die Maße und auch seine bruchstückhaften Informationen.“</p>
<p>„Ich kapiere das aber immer noch nicht ganz. Warum hat er so seltsam gesprochen, am Donnerstag, war seine Aussprache einwandfrei und Deutsch ist seine Muttersprache“, gebe ich zu bedenken. „War er betrunken?“</p>
<p>„Nein, aber er hat momentan ein anderes Problem, das ebenfalls gewisse Sprachorgane zeitweilig beeinträchtigt. Besonders seine Zunge ist hiervon betroffen. Das hat er uns auch am Donnerstag erzählt, ich hatte es nur schon wieder vergessen.“</p>
<p>Jetzt fällt bei<span class="Apple-converted-space">  </span>mir der Groschen und ich stelle mir Peters Gesprächspartner vor, was in mir erneutes Lachen hervorruft.</p>
<p>„Wahrscheinlich hat er außerdem noch eine dicke Backe“, meine ich, nachdem ich mich wieder beruhigt habe. Bevor ich weiterspreche, puste<span class="Apple-converted-space">  </span>ich wie zur Verdeutlichung des Gesagten meine<span class="Apple-converted-space">  </span>rechte Wange auf. „Das bleibt wohl nicht aus, wenn man einen Zahn gezogen bekommen hat.“</p>
<p>„Er muss scheinbar gerade erst vom Zahnarzt gekommen sein. Ganz schön mutig, dann gleich einen Anruf anzunehmen.“</p>
<p>„Und dann wird auch noch über ihn gelacht.“, bedauere ich nun unseren Installateur. Wie heißt es doch so schön?!: ‚Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!’“</p>
<p>„Der Arme!“, sagen wir nach einer Weile fast gleichzeitig. Mitfühlend greift sich jeder von uns instinktiv an die Wange.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das  noch lesen:</p>
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<p><a href="https://lifetellsstories.de/seifenblasen/">Seifenblasen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie verhext</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 10:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Maccchiatto]]></category>
		<category><![CDATA[verhext]]></category>
		<category><![CDATA[Wochen]]></category>
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					<description><![CDATA[Inzwischen ist es Herbst geworden. Jedenfalls meteorologisch betrachtet. Vom kalendarischen Gesichtspunkt gesehen, steht uns der Herbstbeginn am 22. September noch bevor. Während Kathi ein absoluter Sommerfan ist, mag ihre Freundin Marie den Herbst mit seinem Wechsel zwischen Sonne, Wolken und Regen. Sie findet ihn erfrischend und abwechslungsreich. Heute lässt sich die Sonne blicken, jedenfalls am Vormittag und nur das zählt für Kathi. Sie öffnet das Dach ihres Cabrios, setzt die Sonnenbrille auf und hebt die kleine Reisetasche ins Innere des Autos. „Komm doch endlich!“, ruft sie ihrer Freundin Marie zu. „Tina hat angerufen und wollte wissen, wann wir in Berlin eintreffen.“ „Ich bin doch schon da!“, antwortet Marie und schließt die Haustür ab. Nachdenklich lässt sie sich in den Sitz fallen, während Kathi schon den Motor anlässt. Sie kann es gar nicht erwarten Tina wiederzusehen. Die Drei sind die besten Freundinnen und haben bis vor ungefähr sechs Wochen noch zusammen in der Kleinstadt gelebt. Tina hat dann allerdings ein sehr gutes Jobangebot bekommen und so ist sie nach Berlin gezogen, wo sie und ihr Freund &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inzwischen ist es Herbst geworden. Jedenfalls meteorologisch betrachtet. Vom kalendarischen Gesichtspunkt gesehen, steht uns der Herbstbeginn am 22. September noch bevor.</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ährend Kathi ein absoluter Sommerfan ist, mag ihre Freundin Marie den Herbst mit seinem Wechsel zwischen Sonne, Wolken und Regen. Sie findet ihn erfrischend und abwechslungsreich.</p>
<p>Heute lässt sich die Sonne blicken, jedenfalls am Vormittag und nur das zählt für Kathi. Sie öffnet das Dach ihres Cabrios, setzt die Sonnenbrille auf und hebt die kleine Reisetasche ins Innere des Autos.</p>
<p>„Komm doch endlich!“, ruft sie ihrer Freundin Marie zu. „Tina hat angerufen und wollte wissen, wann wir in Berlin eintreffen.“</p>
<p>„Ich bin doch schon da!“, antwortet Marie und schließt die Haustür ab.</p>
<p>Nachdenklich lässt sie sich in den Sitz fallen, während Kathi schon den Motor anlässt. Sie kann es gar nicht erwarten Tina wiederzusehen. Die Drei sind die besten Freundinnen und haben bis vor ungefähr sechs Wochen noch zusammen in der Kleinstadt gelebt. Tina hat dann allerdings ein sehr gutes Jobangebot bekommen und so ist sie nach Berlin gezogen, wo sie und ihr Freund eine kleine Dachgeschosswohnung angemietet haben. Dieses Wochenende wollen Kathi und Marie nun endlich einen Besuch abstatten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Was ist eigentlich los mit dir? Du bist so schweigsam?“, erkundigt sich Kathi. „Hast du schlecht geschlafen und bist noch müde?“</p>
<p>„Nein, ich habe nur so das Gefühl, dass wir irgendetwas vergessen haben.“</p>
<p>„Das Gefühl hast du doch immer“, gibt die Freundin zurück. „Sag es gleich, jetzt kann ich noch schnell umkehren. Auf die zehn Minuten kommt es auch nicht mehr an.“</p>
<p>„Ich würde es dir ja sagen, wenn ich es selber wüsste.“</p>
<p>„Mmh, das ist allerdings schlecht. Naja, in Berlin gibt es alles zu kaufen. Das sollte dich beruhigen. Und nun lass uns die Cabriofahrt genießen.“</p>
<p>Kathi düst die Straße entlang und schaltet das Radio, aus dem Musik zu hören ist, lauter. Allerdings folgen schon nach dem zweiten Song die Nachrichten mit anschließendem Wetterbericht.</p>
<p>„Jetzt weiß ich es!“</p>
<p>„Was?“, will Kathi wissen.</p>
<p>„Ich hab meinen Regenschirm vergessen!“</p>
<p>„Den brauchen wir erstens nicht und zweitens liegt einer im Kofferraum.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Damit ist für Kathi das Thema beendet und außerdem strahlt die Sonne vom Himmel, so dass selbst die eher skeptische und sonst immer für alle Eventualitäten gerüstete Marie sich beruhigt und entspannt im Beifahrersitz zurücklehnt.</p>
<p>Die beiden haben sich ein Hotelzimmer gebucht, weil sie der Freundin und deren Lebensgefährten keine Umstände bereiten wollen. Kaum sind sie in ihrer Unterkunft angekommen, hat Kathi schon neue Pläne.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Wir könnten doch einen kleinen Spaziergang machen. In einer Dreiviertelstunde sind wir bei Tina. Das Laufen wird uns nach der langen Fahrt guttun,“ schlägt sie vor. „Außerdem lockt mich die Sonne.“</p>
<p>„Das ist eine gute Idee! Und vielleicht kommen wir noch an einem Blumenladen vorbei, wo wir<span class="Apple-converted-space">  </span>für Tina einen hübschen Strauß aussuchen können.“</p>
<p>Mit ihren Handtaschen bewaffnet, laufen sie los und freuen sich auf das bevorstehende Wiedersehen. Doch leider währt diese Freude nicht lange. Bereits nach zwanzig Minuten bemerken sie die ersten Tropfen.</p>
<p>„Das war bestimmt nur eine Wolke“, meint Kathi hoffnungsvoll.</p>
<p>„Das glaube ich weniger“, wirft Marie ein. „Schau nur, dort drüben ist es ganz schwarz und genau in diese Richtung laufen wir. Wir sollten uns sputen. Du hast aber doch sicher den Schirm aus dem Auto geholt und in deiner Handtasche verstaut“, richtet sie sich hoffnungsvoll an die Freundin.</p>
<p>„Ich?! Nö, daran hab ich nicht gedacht.“</p>
<p>„Das heißt im Klartext: Wir haben keinen Schirm dabei, während der im Auto liegt und auf seinen Einsatz wartet!?“</p>
<p>„So könnte man es ausdrücken…“, gibt Kathi schulterzuckend mit einem Blick gen Himmel zu.</p>
<p>Die Tropfen werden immer dicker. Noch fallen sie vereinzelt, aber plötzlich beginnt es zu schütten. Der reinste Wolkenbruch überrascht die Beiden. Sie können sich gerade noch unter eine Markise vor einem Cafe retten. Kathi und Marie haben allerdings Glück im Unglück. Schon nach einem Latte Macchiatto ist alles vorbei und die Freundinnen können ihren Marsch fortsetzen. Die Wiedersehensfreude, der unterhaltsame Nachmittag und Abend lassen sie das Unwetter vergessen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als sie kurz nach Mitternacht wieder im Hotel eintreffen und im Aufzug stehen, drückt Marie auf die Taste mit dem Vermerk ’Tiefgarage’.“</p>
<p>„Das ist falsch, wir müssen in die zweite Etage“, meint Kathi gähnend.</p>
<p>„Ich will nur was aus dem Auto holen“, antwortet Marie mit Nachdruck.</p>
<p>Achselzuckend reicht ihr die Freundin den Autoschlüssel, beobachtet wie diese den Kofferraum öffnet und sprachlos davor steht.</p>
<p>„Hast du nicht gesagt, dass du hier einen Regenschirm hast?“</p>
<p>„Liegt da keiner?“, fragt Kathi leicht ungläubig und tritt näher heran. Den Blick auf das Innere des Kofferraums gerichtet, bekommt sie plötzlich einen Lachanfall, in den auch Marie einstimmt.</p>
<p>„Da behaupte mal jemand ich sei nicht für ein Unwetter gerüstet“, bringt Kathi unter Lachen hervor. „Immerhin liegen hier… ein…, zwei…, drei…, vier…, fünf Regenschirme!!!!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/halt-nicht-wegwerfen/">Halt, nicht wegwerfen!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gedankenverloren/">Gedankenverloren</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/5497-2/">Wetterprognosen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von 0 auf 100</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 07:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[100]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[So geht es mir momentan. Ich fühle mich, als hätte mich jemand ins kalte Wasser geworfen. Ich muss nun von 0 auf 100 weihnachtliche Gefühle entwickeln.  „Wie kommt das?“, fragt Ihr. „Es ist bereits kurz vor dem 4. Advent. Da sollte man doch schon ein paar weihnachtliche Gefühle entwickelt haben“, sagt Ihr zu Recht. „Überall ist alles weihnachtlich dekoriert und schon lange kann man Plätzchen, Stollen und andere Leckereien für das Fest kaufen.“ „Das stimmt!“, gebe ich zu. „Allerdings habe ich in den letzten drei Wochen nichts oder nur sehr wenig davon mitbekommen. Nein, ich habe die Zeit nicht verschlafen, aber ich war trotzdem irgendwie nicht anwesend.“ Euer Stirnrunzeln sehe ich jetzt vor meinem geistigen Auge. Bestimmt denkt Ihr, ich rede wirres Zeug. Bei diesem Gedanken muss ich lächeln und will Euch erzählen, warum die Adventszeit ein bisschen an mir vorübergegangen ist. „Wir sind erst seit gestern wieder zurück in Deutschland und kämpfen momentan mit unserem Jetlag. Den Advent haben wir bisher in Thailand verbracht, da mein Mann dort zu einem Kongress war. Besonders im &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So geht es mir momentan. Ich fühle mich, als hätte mich jemand ins kalte Wasser geworfen. Ich muss nun von 0 auf 100 weihnachtliche Gefühle entwickeln.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>ie kommt das?“, fragt Ihr. „Es ist bereits kurz vor dem 4. Advent. Da sollte man doch schon ein paar weihnachtliche Gefühle entwickelt haben“, sagt Ihr zu Recht. „Überall ist alles weihnachtlich dekoriert und schon lange kann man Plätzchen, Stollen und andere Leckereien für das Fest kaufen.“</p>
<p>„Das stimmt!“, gebe ich zu. „Allerdings habe ich in den letzten drei Wochen nichts oder nur sehr wenig davon mitbekommen. Nein, ich habe die Zeit nicht verschlafen, aber ich war trotzdem irgendwie nicht anwesend.“</p>
<p>Euer Stirnrunzeln sehe ich jetzt vor meinem geistigen Auge. Bestimmt denkt Ihr, ich rede wirres Zeug. Bei diesem Gedanken muss ich lächeln und will Euch erzählen, warum die Adventszeit ein bisschen an mir vorübergegangen ist.</p>
<p>„Wir sind erst seit gestern wieder zurück in Deutschland und kämpfen momentan mit unserem Jetlag. Den Advent haben wir bisher in Thailand verbracht, da mein Mann dort zu einem Kongress war. Besonders im modernen Teil von Bangkok ist zu dieser Jahreszeit alles weihnachtlich geschmückt und erstrahlt im Lichterglanz. In den Malls, Hotels oder auf großen öffentlichen Plätzen stehen riesige Weihnachtsbäume, die Dekoration ist auf X-Mas abgestimmt, sogar Weihnachtslieder werden in englischer oder thailändischer Sprache gespielt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-6289 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-rotated.jpg 900w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-6290 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
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<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-6291 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6292 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-226x300.jpg" alt="" width="226" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-226x300.jpg 226w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-771x1024.jpg 771w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-768x1020.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-1156x1536.jpg 1156w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741.jpg 1199w" sizes="auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
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<p>Das ist alles wunderschön, aber hat in uns keine Weihnachtsstimmung erzeugt. Wie sollte es auch? 30 Grad und mehr passen irgendwie nicht mit diesem Fest zusammen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Tja, und jetzt ist es kurz vor dem 4. Advent und wir versuchen zu realisieren, dass schon nächste Woche Hl. Abend ist. Wenn die Koffer ausgepackt, die Wäsche gewaschen und alles wieder verstaut ist, wird die Weihnachtsdekoration herausgeholt, aufgestellt und alles weihnachtlich dekoriert. Schon Ende der Woche werden wir das Haus voller Gäste haben, die bis nach Silvester bei uns bleiben werden.</p>
<p>Also sage ich mir nun:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Los gehts! Wenn alle Vorbereitungen getroffen sind und Ruhe einkehrt, werden auch die weihnachtlichen Gefühle aufkommen.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3891 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Lass es zu!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2016 07:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
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		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich möchte heute nur wenige Worte schreiben, dafür aber ein paar Fotos sprechen lassen. Es gibt ein Gefühl, das wir in uns zulassen sollten, nämlich die Zufriedenheit. Nur derjenige, der  diese innere Ausgeglichenheit besitzt, kann auch ein glückliches Leben führen. Also lassen wir doch in unserem Leben dieses Zufriedenheitsgefühl zu, indem wir&#8230; die Schönheit der Natur in uns aufnehmen und sie genießen, die Harmonie der Farben erkennen, Dankbarkeit empfinden für Gottes Schöpfung und unser Sein, Rückzugsorte schaffen, um auch der Stille in  unserem Leben einen Platz einzuräumen, das Verborgene entdecken, stolz auf das sind, was wir geschafft haben, Vertrauen schenken und empfinden, die Feinheiten entdecken, uns auf die unendlichen Weiten einlassen und erkennen, dass nicht immer alles perfekt sein muss, um zufrieden und glücklich zu sein. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Wie aus dem Malkasten Blickkontakt Strandkorbgrüße &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich möchte heute nur wenige Worte schreiben, dafür aber ein paar Fotos sprechen lassen. Es gibt ein Gefühl, das wir in uns zulassen sollten, nämlich die Zufriedenheit. Nur derjenige, der  diese innere Ausgeglichenheit besitzt, kann auch ein glückliches Leben führen. Also lassen wir doch in unserem Leben dieses Zufriedenheitsgefühl zu, indem wir&#8230;</strong></p>
<p>die Schönheit der Natur in uns aufnehmen und sie genießen,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3610 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2816-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2816" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2816-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2816-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2816-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2816-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2816.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>die Harmonie der Farben erkennen,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3611 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC09294-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC09294" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC09294-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC09294-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC09294-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC09294-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC09294.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Dankbarkeit empfinden für Gottes Schöpfung und unser Sein,<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3618 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03050-1-1024x683.jpg" alt="SONY DSC" width="840" height="560" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03050-1-1024x683.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03050-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03050-1-768x512.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03050-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03050-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Rückzugsorte schaffen, um auch der Stille in  unserem Leben einen Platz einzuräumen,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3612 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00609-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC00609" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00609-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00609-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00609-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00609-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00609.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>das Verborgene entdecken,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3616 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03016-1-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC03016" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03016-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03016-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03016-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03016-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03016-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>stolz auf das sind, was wir geschafft haben,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3617 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00077-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC00077" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00077-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00077-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00077-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00077-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00077.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vertrauen schenken und empfinden,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3619 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00471-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC00471" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00471-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00471-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00471-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00471-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00471.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>die Feinheiten entdecken,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3620 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00741-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC00741" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00741-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00741-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00741-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00741-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00741.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>uns auf die unendlichen Weiten einlassen<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3621 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-Möwe-1024x682.jpg" alt="1200px-Möwe" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-Möwe-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-Möwe-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-Möwe-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-Möwe-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-Möwe.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>und erkennen, dass nicht immer alles perfekt sein muss,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3622 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-1-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC00818" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>um zufrieden und glücklich zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wie-aus-dem-malkasten/">Wie aus dem Malkasten</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/blickkontakt/">Blickkontakt</a></p>
<p>Strandkorbgrüße</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was ist nur los?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ist-nur-los/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/ist-nur-los/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 22:15:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[anfühlt]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Heimweh]]></category>
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		<category><![CDATA[traurig]]></category>
		<category><![CDATA[was ist nur los]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie saß in dem Zimmer, das man ihr zugewiesen hatte. Es war kein großes Zimmer, aber ausreichend und gemütlich war es auch. Es hatte ein großes Fenster zum Garten hin, in dem allerdings ohnehin gerade nichts passierte. Wenn sie hinaus schaute, sah sie nur wie der Regen auf die Wiese platschte und sie in einen großen See verwandelte. Es sah aus, als ob der Himmel weinen würde. Eine seltsame Stimmung breitet sich in ihrem Bauch aus. Ein Kribbeln, ein Ziehen und ein Zusammenkrampfen. Woran lag das? Und überhaupt, was war das? Noch nie hatte sie ein solches Gefühl verspürt. Es tat fast ein wenig weh. Nein, es tat ganz schrecklich weh. Sie warf sich auf das Bett und starrte an die Zimmerdecke. Im Haus war alles ruhig, nur von unten aus der Küche klang das Klappern der Töpfe. Seit drei Tagen war sie nun schon hier. Sie war ja selbst daran schuld. Man hatte sie auf die Situation ausdrücklich hingewiesen. Niemand außer ihr traf eine Schuld. Das war ihr klar. Und trotzdem hätte sie gerne &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie saß in dem Zimmer, das man ihr zugewiesen hatte. Es war kein großes Zimmer, aber ausreichend und gemütlich war es auch. Es hatte ein großes Fenster zum Garten hin, in dem allerdings ohnehin gerade nichts passierte. Wenn sie hinaus schaute, sah sie nur wie der Regen auf die Wiese platschte und sie in einen großen See verwandelte. Es sah aus, als ob der Himmel weinen würde. </strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>ine seltsame Stimmung breitet sich in ihrem Bauch aus. Ein Kribbeln, ein Ziehen und ein Zusammenkrampfen. Woran lag das? Und überhaupt, was war das? Noch nie hatte sie ein solches Gefühl verspürt. Es tat fast ein wenig weh. Nein, es tat ganz schrecklich weh.<br />
Sie warf sich auf das Bett und starrte an die Zimmerdecke. Im Haus war alles ruhig, nur von unten aus der Küche klang das Klappern der Töpfe.<br />
Seit drei Tagen war sie nun schon hier. Sie war ja selbst daran schuld. Man hatte sie auf die Situation ausdrücklich hingewiesen. Niemand außer ihr traf eine Schuld. Das war ihr klar. Und trotzdem hätte sie gerne jemand die Schuld dafür in die Schuhe geschoben. Leichter wäre es trotzdem nicht geworden, aber man hätte vielleicht auf eine andere Person sauer sein können. Aber so musste sie alles mit sich selbst ausmachen. Nur wie, das wusste sie jetzt und in diesem Moment auch noch nicht. Alles, was sie wusste war, dass sie sich nichts anmerken lassen durfte. Sie musste einfach nur so tun, als sei alles ganz normal und in bester Ordnung. Doch wie macht man das, wenn innerlich alles rebelliert und vibriert? Gute Miene zum bösen Spiel, so hatte sie neulich in einer Geschichte gelesen. Sie setzte sich auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann atmete sie dreimal tief durch, so als gelte es Kraft zu schöpfen und sich selbst Mut zu machen. Danach stand sie auf, durchquerte das Zimmer und öffnete die Tür. Von unten drang Essengeruch nach oben. Sie lief die Treppe nach unten und sah ihre Tante am Herd stehen. Auf der untersten Stufe blieb sie stehen und setzte, wie sie meinte, ein fröhliches Gesicht auf. Doch anscheinend war sie keine gute Schauspielerin, die von einer Sekunde auf die andere in eine neue Rolle schlüpfen konnte. Ihre Tante, die sich zu ihr umdrehte, erkannte sofort, dass etwas nicht stimmte:<br />
„Ist irgendetwas nicht in Ordnung mit dir?“<br />
„Doch, doch!“, versuchte sie die Situation zu überspielen und lächelte gequält.<br />
„Aber du siehst ganz blass aus. Geht es dir nicht gut? Tut dir etwas weh?“<br />
„Nein, nein! Es ist schon alles in Ordnung.“<br />
Tapfer schluckte sie, denn sie spürte, wie die Tränen aufsteigen wollten.<br />
„Nur nicht weinen!“, dachte sie und schluckte noch einmal.<br />
Jetzt stand die Tante direkt vor ihr und sah sie mitleidig an.<br />
„Bist du traurig?“, fragte sie sanft.<br />
Sie schluckte noch einmal, aber schon sackte sie zusammen und sank auf die Treppenstufe. Dort kauerte sie wie ein Häufchen Elend und verbarg das Gesicht hinter ihren Händen. Die Tante sollte es nicht sehen, denn ihr rannen die Tränen aus den Augen.<br />
„Es tut so weh!“, presste sie dann aber doch heraus.<br />
„Du hast Heimweh, stimmt es?“, fragte die Tante in einem ruhigen Ton und strich ihr über die Haare.<br />
Sie nickte kaum sichtbar. Ja, sie hatte Heimweh, ganz schreckliches sogar.<br />
„Wollen wir die Mutti anrufen?“<br />
Die Tante nahm sie an der Hand und ging mit ihr ins Arbeitszimmer, in dem das einzige Telefon im ganzen Haus stand. Die Tante wählte eine lange Nummer und reichte den Hörer weiter an <strong>Astrid</strong>.</p>
<p>Ja, dieses traurige kleine Mädchen war ich. Es ist ziemlich lange her, fast wie aus einem anderen Leben. Deshalb habe ich auch in der dritten Person geschrieben. Vielleicht auch, um meine damaligen Gefühle besser darstellen zu können.<br />
Ich war damals höchstens zehn Jahre alt. Meine Eltern und ich waren an einem Wochenende zu der Cousine meines Vaters und deren Familie gefahren, die in Nürnberg wohnten. Es waren von meinem Elternhaus aus etwas mehr als 250 Kilometer. Ein Katzensprung, würde man heute denken. Aber vor 40 Jahren war es noch eine Entfernung, die man nicht mal so spontan zurücklegte. Die Autos heutzutage fahren schneller und die Straßen und Autobahnen sind auch besser ausgebaut. So musste man damals mit guten drei Stunden Fahrtzeit rechnen. Für ein zehnjähriges Mädchen zu der damaligen Zeit bedeutete dies keine geringe Distanz.<br />
Ich freute mich zu Tante Christel und Onkel Toni zu fahren, wie ich die beiden nannte. Auch freute ich mich auf deren Söhne, die in einem ähnlichen Alter waren, wie ich. Wir verstanden uns prima und ich war von deren Rennbahn, die im obersten Zimmer des Hauses aufgebaut war, begeistert. Kein Wunder also, dass ich am Abreisetag nicht nach Hause fahren wollte. Außerdem waren gerade Ferien.<br />
Ich lag also meinen Eltern in den Ohren, sie mögen mich doch da lassen und erst am nächsten Wochenende wieder holen.<br />
„Eine Woche kann ziemlich lange sein“, meinte meine Mutter, die mich sicherlich auch gerne wieder mit nach Hause genommen hätte. Zumal ich zum damaligen Zeitpunkt noch nie alleine weg war und schon gar nicht so lange und so weit.<br />
„Die beiden Jungs fahren aber morgen schon zu ihrer Oma und Onkel Toni muss in einer anderen Stadt arbeiten und kommt auch erst am Freitag wieder. Du bist dann mit mir alleine. Wenn du dich nicht mit mir langweilst, darfst du gerne bleiben. Ich freue mich“, erklärte mir die Tante.<br />
„Ich muss auch die ganze Woche arbeiten und kann dich wirklich erst am nächsten Wochenende wieder holen“, meinte mein Vater. „Wirst du auch kein Heimweh bekommen?“<br />
„Ach Quatsch! Ich bin doch schon groß und bekomme kein Heimweh.“<br />
Davon war ich in diesem Moment felsenfest überzeugt. Und anscheinend brachte ich dies so glaubhaft rüber, dass sie mich tatsächlich in Nürnberg ließen. Und es ging ja auch gut, bis dann am dritten Tag das Heimweh so groß wurde, dass ich es nicht mehr verbergen und auch nicht mehr aushalten konnte. Tante Christl hatte viel mit mir unternommen. Wir besuchten die Burg, waren in der Stadt und machten dies und das. Sie kochte nur das, was ich auch gerne aß, denn sie wusste, dass ich ein schlechter Esser war. Sie war total lieb zu mir.<br />
Heute würde man über Festnetz oder Handy in telefonischer Verbindung bleiben, aber damals hatten meine Eltern noch kein Telefon. Also musste meine Tante bei den Nachbarn anrufen, die dann meine Mutter holten. So konnte ich ihre Stimme hören und sie mein herzzerreißendes Schluchzen.<br />
Was war also das Ende vom Lied? Meine Eltern setzten sich noch am selben Abend, nachdem mein Vater Feierabend hatte, ins Auto und fuhren nach Nürnberg. Da mein Vater keinen Urlaub hatte und meine Mutter keinen Führerschein besaß, fuhr er mit uns also noch in dieser Nacht wieder nach Hause, um dann morgens um sieben wieder zur Arbeit zu fahren. Was man nicht alles so für sein Töchterchen tut. Danke Papa!<br />
Ich weiß jetzt auf alle Fälle wie sich Heimweh anfühlt und dass es tatsächlich richtig weh tut. Da kann mir keiner mehr was vormachen!</p>
<p>* Das Beitragsfoto stammt von unserem Sohn, der es mir für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.</p>
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