<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Brummbär &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/brummbaer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Sep 2015 18:51:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Verliebt, verlobt, verheiratet</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/verliebt-verlobt-verheiratet/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/verliebt-verlobt-verheiratet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 05:16:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Bärendame]]></category>
		<category><![CDATA[Bärenjunge]]></category>
		<category><![CDATA[Bärenmädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Brummbär]]></category>
		<category><![CDATA[verheiratet]]></category>
		<category><![CDATA[verliebt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=1819</guid>

					<description><![CDATA[Bestimmt erinnert ihr euch noch an Brummbär Max und an Lottchen. In der letzten Geschichte haben sie geholfen Einbrecher zu fangen. Die beiden sind gute Freunde, die sich alles erzählen, sich gut verstehen, aber auch manchmal ein bisschen streiten. Heute hat Max ein bärenstarkes Gefühl entdeckt, das er zuvor noch nicht gekannt hat und Lottchen davon berichtet. Brummbär Max hat heute schlechte Laune. Warum, wollt ihr wissen? Ja, so richtig kann er es auch nicht sagen. Er ist wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden. In der Nacht hat er schlecht geträumt. Ein ganzer Schwarm Bienen hat ihn in seinem Traum verfolgt. Gut, er war ja selbst daran schuld gewesen, denn er hat einfach den Bienen den Honig klauen wollen. Brummbär Max mag Honig für sein Leben gern. Er ist so schön süß und Max ist ein richtiges Leckermäulchen. Die Bienen mögen es aber gar nicht, wenn er von ihrem Honig nascht. Ja, und so sind sie ausgeschwärmt, um ihren Honig zu schützen und den Honigdieb zu vertreiben. Das haben sie auch geschafft, indem sie ihm &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bestimmt erinnert ihr euch noch an Brummbär Max und an Lottchen. In der letzten Geschichte haben sie geholfen Einbrecher zu fangen. Die beiden sind gute Freunde, die sich alles erzählen, sich gut verstehen, aber auch manchmal ein bisschen streiten. Heute hat Max ein bärenstarkes Gefühl entdeckt, das er zuvor noch nicht gekannt hat und Lottchen davon berichtet.</strong></p>
<p><span class="dropcap">B</span>rummbär Max hat heute schlechte Laune. Warum, wollt ihr wissen? Ja, so richtig kann er es auch nicht sagen. Er ist wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden. In der Nacht hat er schlecht geträumt. Ein ganzer Schwarm Bienen hat ihn in seinem Traum verfolgt. Gut, er war ja selbst daran schuld gewesen, denn er hat einfach den Bienen den Honig klauen wollen. Brummbär Max mag Honig für sein Leben gern. Er ist so schön süß und Max ist ein richtiges Leckermäulchen. Die Bienen mögen es aber gar nicht, wenn er von ihrem Honig nascht. Ja, und so sind sie ausgeschwärmt, um ihren Honig zu schützen und den Honigdieb zu vertreiben. Das haben sie auch geschafft, indem sie ihm angedroht haben ihn zu stechen. Sie waren also bereit, ihren Honig mit ihrem eigenen Leben zu verteidigen. Denn wenn eine Biene sticht, dann reißt sie sich ihren Stachel aus dem Leib und stirbt daran. Das wollte Max jedoch nicht, weder von ihnen gestochen werden, noch am Tod einer Biene schuld sein. Also hat er unverrichteter Dinge die Flucht ergriffen.<br />
Genau in diesem Moment ist der dann auch aufgewacht.<br />
Sein Magen knurrt vor Hunger und er ärgert sich über sich selbst und über die dummen Bienen. Wären sie nicht gekommen, dann hätte er sich von dem Honig satt gefressen. Aber so ist sein Magen total leer. Dieser knurrt so laut, dass Lottchen davon erwacht.<br />
„Was machst du denn für einen Lärm?“, fragt die Katze den Bär.<br />
„Das bin ich nicht. Das ist mein Magen. Ich will jetzt Honig, sonst sterbe ich!“, erklärt er Lottchen.<br />
„Ach Quatsch! Ich esse auch keinen Honig und ich sterbe auch nicht daran.“<br />
„Du bist ja auch kein Bär!“<br />
„Dann geh doch nach unten, da steht mein Futternapf und hol dir was. Aber lass mich jetzt endlich weiterschlafen.“<br />
Lottchen macht wieder die Augen zu und versucht zu schlafen, aber Brummbär Max macht seinem Namen alle Ehre, brummt und schimpft weiter.<br />
„Wenn du schlechte Laune hast, dann geh und komm erst wieder, wenn deine Laune sich gebessert hat“, schimpft Lottchen jetzt zurück. „Ich hab auch schon hundertmal geträumt, dass mir eine Maus entwischt ist und ich habe kein solches Theater veranstaltet wie du. So ist das Leben eben. Man kann nicht alles haben. Und jetzt ist hier aber Ruhe!“<br />
„Erst bekommt man keinen Honig und dann wird man auch noch geschimpft. Das Leben ist ungerecht!“<br />
Max ist beleidigt und trollt sich davon. Ein bisschen netter hätte Lottchen ja zu ihm sein können, aber wenn sie in ihrem Schlaf gestört wird, dann versteht sie keinen Spaß. Na, dann wird er halt mal bei Frauchen vorbei schauen, vielleicht gibt es da ein Leckerli für ihn. Frauchen ist jedoch nicht in ihrem Arbeitszimmer, aber jemand anders sitzt dort auf dem Sessel. Max traut seinen Augen nicht. Vorsichtig schaut er ein zweites Mal hin. Nein, er hat sich nicht getäuscht.<br />
Dort sitzt ein anderer Bär, nein eine Bärin. Max kann das genau erkennen. Sie hat nämlich an dem Schleifchen, das sie um den Hals trägt auch noch eine rosa glitzernde Brosche. Ihre Augen sind braun und sie hat ein wunderschönes braunes Näschen. Ihr Fell ist ganz hell, fast weiß. Bei Teddybären kann das Fell verschiedene Farben haben, das weiß Max, aber ein solch schönes Fell hat er noch nie gesehen. Es sieht total weich und zart aus.<br />
Das Herz von Brummbär Max beginnt heftig zu schlagen. Seine schlechte Laune ist wie weggeblasen. Er beginnt zu strahlen.<br />
„Hallo!“, sagt er in einem freundlichen Ton. „Dich kenne ich noch gar nicht. Ich bin Max und wer bist du?“<br />
„Hallo“, sagt die Bärendame und schlägt die Augenlider schüchtern nieder. „Ich bin Rosaline“, klingt es zu Max herüber und er hat das Gefühl als würden tausend kleine Glöckchen klingen.<br />
„Wieso habe ich dich noch nie hier gesehen?“<br />
„Ich bin auch erst seit zwei Tagen hier. Ich komme direkt aus dem Bärenland. Und weil ich von der langen Reise müde war, habe ich fast die ganze Zeit geschlafen.“<br />
Die Beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und unterhalten sich über dies und das und viele andere Dinge. Max erzählt von seinen Abenteuern und Rosaline von ihrer Familie, die sie im Bärenland zurückgelassen hat und nach der sie ganz schreckliche Sehnsucht hat.<br />
Sie plaudern den ganzen Tag und am Abend erzählt Brummbär Max seiner Freundin Lottchen von Rosaline. Max greift sich an seinen Bauch. Es ist seltsam, denn sein Magen knurrt nicht mehr, aber irgendwie ist trotzdem etwas anders als sonst. Es kribbelt und kitzelt innen drinnen.Es ist, als würden tausende und abertausende von Schmetterlingen in seinem Bauch hin und her flattern. Auch Max selbst fühlt sich irgendwie komisch. So, als ob er auf Wolken schweben würde. Auch in seinem Kopf geht alles kreuz und quer. Er weiß gar nicht mehr was er denken soll.<br />
„Ich weiß gar nicht, was mit mir geschieht“, beichtet er Lottchen.<br />
„Das kann ich dir ganz genau erklären“, meint das Kätzchen und stupst Max mit ihrem Schnäuzchen am Arm an. „Du bist verliebt!“<br />
Jetzt erkennt es Max. Ja, so muss sich die Liebe anfühlen. Er ist glücklich, denn es ist ein schönes, &#8211; ein bärenstarkes Gefühl. Er fühlt sich ganz leicht und könnte tanzen vor lauter Glück. Doch auf einmal kommt ihm ein Gedanke:<br />
„Meinst du, dass Rosaline mich auch mag oder vielleicht noch ein bisschen mehr?“<br />
„Das glaube ich schon, nach allem, was du mir erzählt hast“, sagt Lottchen überzeugt. „Aber du solltest sie einfach fragen. Dann kannst du dir ganz sicher sein.“<br />
Max nimmt sich dies ganz fest vor und schläft glücklich ein. In dieser Nacht träumt er von keinen Bienen und von keinem Honig. Er träumt von etwas viel Süßerem, nämlich von seiner kleinen süßen Rosaline.<br />
Am nächsten Morgen huscht Max ganz früh zu ihr ins Zimmer. Sie ist schon wach, hat sich besonders hübsch für Max gemacht, denn auch bei ihr ist der Funken übergesprungen. Ihr Herz ist für Max entflammt. Freudig begrüßt sie ihn:<br />
„Da bist du ja mein Liebster!“<br />
„Ja, da bin ich mein kleines süßes Linchen“, antwortet Max und erkennt, dass er die Bärendame gar nicht mehr fragen muss, ob sie ihn mag. Das hat sie ihm ganz deutlich gezeigt. Er geht langsam auf sie zu und nimmt sie zärtlich in den Arm. Ihre Herzen schlagen ganz wild, aber im gleichen Rhythmus.<br />
„Ich bin so glücklich!“, flüstert Linchen und Max küsst sie zärtlich.<br />
„Willst du mich heiraten?“, flüstert ihr Max ins Ohr und sein Linchen nickt überglücklich.<br />
Was soll ich euch erzählen?<br />
Ein paar Monate später halten die beiden Verliebten ein Zwillingspärchen in den Armen. Es sind zweieiige Zwillinge. Ein fast weißes Bärenmädchen und ein bräunlicher Bärenjunge: Sandy und Andy.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Baerenfamilie.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1863 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Baerenfamilie-1024x682.jpg" alt="1200px-Baerenfamilie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Baerenfamilie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Baerenfamilie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Baerenfamilie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Baerenfamilie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr noch diese beiden Geschichten von Brummbär Max lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/">Brummbär Max und seine Freunde</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchen-und-brummbaer-max-auf-verbrecherjagd/">Lottchen und Brummbär Max auf Verbrecherjagd</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/verliebt-verlobt-verheiratet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1819</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Brummbär Max und seine Freunde</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 22:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brummbär]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Diebe]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Kätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=1269</guid>

					<description><![CDATA[Heute habe ich Euch eine Geschichte mitgebracht, die mir während einer langen Autofahrt einfiel. Zum Glück saß ich nicht am Steuer und so konnte ich sie gleich aufschreiben. Zunächst muss ich Euch allerdings eine Frage stellen: Kennt Ihr Brummbär Max? Nein? Das wundert mich aber, denn er ist stadtbekannt. Na dann will ich Euch von ihm erzählen: Brummbär Max hat viele Freunde, denn er ist ein sehr netter Kerl, auch wenn er manchmal etwas brummig daher kommt. Er ist beispielsweise ein Freund von unserem Kätzchen Lottchen. Zumindest sitzen sie oft gemeinsam auf einem Bänkchen im oberen Stockwerk auf der Galerie. Max ist nicht gerade der dünnste Vertreter seiner Gattung. Deshalb gibt es hin und wieder auch Platzprobleme auf dem kleinen Bänkchen. Doch unser Lottchen hat so ihre eigene Methode dieses Problem zu lösen. Sie schmeißt den Brummbär einfach kurzerhand runter. Dann liegt er da und zappelt mit den Armen und Beinen. Das stört unser Lottchen jedoch wenig und Brummbär Max schläft nach einem Weilchen selig ein und krabbelt später wieder auf das Bänkchen. Jetzt möchtet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute habe ich Euch eine Geschichte mitgebracht, die mir während einer langen Autofahrt einfiel. Zum Glück saß ich nicht am Steuer und so konnte ich sie gleich aufschreiben. Zunächst muss ich Euch allerdings eine Frage stellen: Kennt Ihr Brummbär Max? Nein? Das wundert mich aber, denn er ist stadtbekannt. Na dann will ich Euch von ihm erzählen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">B</span>rummbär Max hat viele Freunde, denn er ist ein sehr netter Kerl, auch wenn er manchmal etwas brummig daher kommt. Er ist beispielsweise ein Freund von unserem Kätzchen Lottchen. Zumindest sitzen sie oft gemeinsam auf einem Bänkchen im oberen Stockwerk auf der Galerie. Max ist nicht gerade der dünnste Vertreter seiner Gattung. Deshalb gibt es hin und wieder auch Platzprobleme auf dem kleinen Bänkchen. Doch unser Lottchen hat so ihre eigene Methode dieses Problem zu lösen. Sie schmeißt den Brummbär einfach kurzerhand runter. Dann liegt er da und zappelt mit den Armen und Beinen. Das stört unser Lottchen jedoch wenig und Brummbär Max schläft nach einem Weilchen selig ein und krabbelt später wieder auf das Bänkchen.<br />
Jetzt möchtet Ihr noch wissen, wer die anderen Freunde sind? Und natürlich, warum er in der ganzen Stadt bekannt ist. Ja also, das kam so:<br />
Am Anfang hieß Max einfach und schlicht nur „Teddybär“. Er saß auf einem Regal in einem großen Kaufhaus in einer noch größeren Stadt. Den Namen der Stadt habe ich vergessen, aber es gab viele Menschen und viele Autos in dieser Stadt. Von seinem Regalbrett aus konnte Max durch das Schaufenster hindurch auf die Straße schauen. Wie gerne würde er auch einmal durch die Straßen laufen. Oder mit den Kindern, die sich die Nasen an der Scheibe plattdrückten, spielen. Vielleicht sogar einmal mit einem großen Hund um die Wette laufen.<br />
Der Teddybär träumte Tag für Tag von seinen großen Abenteuern dort draußen in der großen weiten Welt. Aber so wie es aussah, würde er niemals hier wegkommen. Er war einfach zu groß, zu dick und zu schwer. Die Kinder, die noch mit Teddybären spielten, waren zu klein und zu schwach, um ihn hochzuheben und ihn festzuhalten. Auch waren ihre Arme zu kurz, um ihn zu umarmen. Die Großen hatten kein Interesse mehr an einem Teddybären. Sie wollten Rennbahnen, Eisenbahnen, Fahrräder oder Computer. So würde er wohl noch eine Weile hier sitzen müssen und dann würde er ins Lager kommen, wo er zwischen all den unverkauften Sachen einstauben würde.<br />
Eines Tages oder besser gesagt, eines Nachts passierte es dann. Der Teddybär hatte schon seit einer Weile geschlafen und wurde durch ein lautes Klirren wach. Erschrocken riss er schlagartig beide Augen auf. Was er sah, konnte er sich zunächst nicht erklären. Doch dann erkannte er, dass diese Männer Diebe waren. Sie wollten das Kaufhaus ausrauben. Er bekam Angst und machte sich so klein, wie das für einen großen dicken Teddy nur möglich ist. Die Räuber hatten es sehr eilig und stießen ihn unachtsam in eine Ecke. Sie waren nur an den kostbaren Dingen, wie Uhren, Schmuck, Computer und Fernseher interessiert. Ein Teddybär war keine lohnende Beute für sie. Inzwischen waren alle Alarmanlagen an und ein ohrenbetäubender Lärm ging durch das gesamte Kaufhaus. Und schon waren auch die Sirenen der Polizeiautos zu hören. Die Räuber flüchteten mit allem, was sie zu ihren Fluchtautos tragen und darin verstauen konnten. Sie schafften es gerade noch bevor die Polizei eintraf. Diese nahm natürlich sofort die Verfolgungsjagd auf.<br />
Ein Teil der Polizisten blieb allerdings im Kaufhaus und begann mit der Spurensicherung. In dem allgemeinen Durcheinander achtete niemand auf den großen Teddybär. Dieser ergriff die Gelegenheit und marschierte durch die eingeschlagene Scheibe in die dunkle Nacht hinaus.<br />
Der Teddybär lief lange durch die Dunkelheit bis er in einen großen schönen Park kam. Dort suchte er sich als erstes einen herumliegenden stabilen Zweig, den er als Spazierstock benutzte. Überall waren Tiere unterwegs: Dort ein kleiner Fuchs, da eine zierliche Maus und hier ein rotbraunes Eichhörnchen. Die Eule oben auf dem Baum begrüßte ihn freundlich und der Specht hämmerte mit seinem Schnabel so laut, dass alle die Kunde über den nächtlichen Besucher hören konnten. Selbst der Maulwurf blinzelte verschlafen aus seinem Maulwurfshügel heraus und winkte dem Teddy zu. Die Schnecken krochen herbei, die Enten auf dem Teich begannen zu schnattern und die Frösche zu quaken. Sogar der Mond schien zu seiner Begrüßung heller als sonst. Alle liefen zusammen und freuten sich riesig über den Neuankömmling.<br />
„Wie heißt du?“, wollten sie alle wissen.<br />
Ja, wie hieß er eigentlich? Der Teddybär wollte wie gewöhnlich ein bisschen brummen. Aber plötzlich merkte er, dass seine Stimme versagte. Wahrscheinlich hing es mit dem Stoß zusammen, den ihm die Räuber versetzt hatten. Bestimmt war ihm ein Stimmband gerissen. Vielleicht war es aber auch nur eine Erkältung. Auf jeden Fall kam anstelle eines<br />
„Brumm“<br />
nur ein gedehntes<br />
„Maa“<br />
und ein noch längeres<br />
„xsssss“<br />
heraus.<br />
Zunächst schauten sich alle verwundert an. Doch der Zaunkönig glaubte den Teddybär verstanden zu haben:<br />
„Ahh, du heißt Max!“, rief er fröhlich aus.<br />
Und so wurde aus dem Teddybär der „Brummbär Max“, den alle liebten und der dank der guten Pflege der Honigbienen seine richtige Stimme bald wieder erlangte.<br />
Brummbär Max lebte den ganzen Sommer im Stadtpark mit den anderen Tieren zusammen. Er half dem Blumenelfchen morgens die Blüten der Blumen zu öffnen und abends wieder zu schließen. Er reparierte gemeinsam mit dem Maulwurf dessen Hügel, den irgendjemand einfach zusammengetreten hatte. Für die Mäuschen brachte er Käse und Speck, wenn Schulkinder achtlos ihr Schulbrot fallen ließen. Und gemeinsam mit den Singvögeln, Fröschen und Enten studierte er ein lustiges Liedchen ein. Alles wäre perfekt gewesen, wenn sich nicht bald der Winter angekündigt hätte. Es wurde kälter und kälter. Der Fuchs verkroch sich in seinem Bau, die Zugvögel flogen in den Süden, die Eichhörnchen bereiteten ihre Winterruhe vor und der Maulwurf zog sich in seinen Hügel zurück. Der Teddy begann zu frieren, denn er war ja kein richtiger Bär und schon gar kein Eisbär, der ganz gut die Kälte aushielt. Er war einfach nur ein Teddybär und diese Bärenart friert im Winter genauso wie wir Menschen. Regen, Eis und Schnee mögen diese Bären überhaupt nicht. Was sollte er also tun?<br />
Eines wusste er ganz genau: In das große Kaufhaus würde er nicht wieder zurück gehen. Also musste er irgendwo Unterschlupf finden. Nur wo und wie?<br />
Die Enten hatten es gut, sie hatten ein Haus. Vielleicht könnte er bei ihnen wohnen. Aber das Haus stand mitten auf dem Teich und Brummbär Max konnte nicht schwimmen. Außerdem war es kein allzu großes Haus. Es hätten nur entweder die Enten oder er darin Platz gehabt.<br />
Die Entenmutter Katharina hatte allerdings eine Idee:<br />
„Am Rande des Parks stehen einige Häuser. Schau dich doch einmal um, vielleicht findest du dort ein Schlafplätzchen.“<br />
„Danke Katharina“, entgegnete Brummbär Max höflich. „Ich werde mein Glück versuchen!“<br />
Nachdem die Entenmutter ihm die Richtung gezeigt hatte, ergriff er seinen Wanderstab und machte sich auf den Weg. Es war ein großer Park und er musste weit laufen. Doch irgendwann konnte er die Häuser sehen. Er setzte sich auf einen Stein und beobachtete das Treiben in der Straße. Es war eine ruhige Straße, denn es fuhren kaum Autos. Es gab dort Kinder, Hunde und Katzen und zu den Häusern gehörten schöne Gärten. Als er so überlegte, was er nun tun sollte, kam eines der Kätzchen über die Straße in den Park gelaufen.<br />
„Hallo“, begrüßte sie kein bisschen scheu den lieben Teddybär. „Wer bist du denn? Dich habe ich hier noch nie gesehen.“<br />
„Ich bin Brummbär Max“, kam sofort die Antwort. „Und wie heißt du?“<br />
„Ich bin Lottchen und wohne dort drüben in dem weißen Haus mit dem grauen Dach!“<br />
„Ach hast du es gut. Du hast ein Dach über dem Kopf.“ Max blickte das Kätzchen aus traurigen Augen an.<br />
„Hast du denn kein Zuhause?“, erkundigte sich Lottchen.<br />
Da begann der Teddybär seine ganze Geschichte zu erzählen und Lottchen hörte geduldig zu. Sie verstanden sich gut, die Beiden. Lottchen hatte den Brummbär Max in ihr Herz geschlossen und umgekehrt hatte der Bär das kleine Lottchen sofort lieb gewonnen. Deshalb machte das Kätzchen dem Teddybär auch einen Vorschlag.<br />
Könnt Ihr Euch denken, was sie Brummbär Max vorgeschlagen hat?</p>
<p>Jedenfalls sind alle rundum glücklich und freuen sich ihres Lebens und überall, wo die Beiden hinkommen, werden sie freudig von den Tieren begrüßt. Die Geschichte von Brummbär Max hat sich nämlich inzwischen herum gesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessieren euch auch noch diese Geschichten:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/jetzt-faengt-mein-neues-leben-an/">Jetzt fängt mein neues Leben an</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1269</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
