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	<title>Blumen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Blumengrüße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 22:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Gruß]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele liebe Wünsche und Gedanken, sollen meine Blumengrüße umranken. Ohne viele Worte, schicke ich sie in alle Orte. Wo immer Ihr gerade verweilt, ein Gruß von mir Euch ereilt. &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Viele liebe Wünsche und Gedanken,</p>
<p style="text-align: center;">sollen meine Blumengrüße umranken.</p>
<p style="text-align: center;">Ohne viele Worte,</p>
<p style="text-align: center;">schicke ich sie in alle Orte.</p>
<p style="text-align: center;">Wo immer Ihr gerade verweilt,</p>
<p style="text-align: center;">ein Gruß von mir Euch ereilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Gustav von Blech</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2017 22:04:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blech]]></category>
		<category><![CDATA[blühen]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestatten, ich bin Gustav von Blech, mein Grinsen ist ziemlich frech, aber ich bin ein lieber Geselle, aus einer kleinen Gartenparzelle. Ich stehe auf einer Insel im Mittelmeer und grüße Euch alle sehr. Viele Menschen bleiben vor mir steh’n, um mich zu bestaunen und zu seh’n. Meine Harke habe ich stets dabei, wo auch immer ich sei. Gekleidet in des Gärtners grüner Tracht, verhelfe ich den Pflanzen zu ihrer Pracht. Wenn die Sonne vom Himmel lacht, Gartenarbeit Freude macht. Ich strahle mit der Sonne um die Wette, erfreue mich an meiner Arbeitsstätte. Drum lasst uns nicht mehr länger warten, geht hinaus in den Garten. Mit einem frohen Lied auf den Lippen, klappt das Harken und auch das Schippen. Die Arbeit an der frischen Luft, und der Blumen zarter Duft, macht uns alle froh und munter und die Welt ein Stückchen bunter. Euer lieber und treuer Gustav von Blech wünscht ganz frech, eine frohes und erfolgreiches Gelingen, um die Blumen zum Blühen zu bringen. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Jetzt fängt mein neues Leben &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestatten, ich bin Gustav von Blech,<br />
mein Grinsen ist ziemlich frech,<br />
aber ich bin ein lieber Geselle,<br />
aus einer kleinen Gartenparzelle.</p>
<p>Ich stehe auf einer Insel im Mittelmeer<br />
und grüße Euch alle sehr.<br />
Viele Menschen bleiben vor mir steh’n,<br />
um mich zu bestaunen und zu seh’n.</p>
<p>Meine Harke habe ich stets dabei,<br />
wo auch immer ich sei.<br />
Gekleidet in des Gärtners grüner Tracht,<br />
verhelfe ich den Pflanzen zu ihrer Pracht.</p>
<p>Wenn die Sonne vom Himmel lacht,<br />
Gartenarbeit Freude macht.<br />
Ich strahle mit der Sonne um die Wette,<br />
erfreue mich an meiner Arbeitsstätte.</p>
<p>Drum lasst uns nicht mehr länger warten,<br />
geht hinaus in den Garten.<br />
Mit einem frohen Lied auf den Lippen,<br />
klappt das Harken und auch das Schippen.</p>
<p>Die Arbeit an der frischen Luft,<br />
und der Blumen zarter Duft,<br />
macht uns alle froh und munter<br />
und die Welt ein Stückchen bunter.</p>
<p>Euer lieber und treuer Gustav von Blech<br />
wünscht ganz frech,<br />
eine frohes und erfolgreiches Gelingen,<br />
um die Blumen zum Blühen zu bringen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4203 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/05/1200px-IMG_3802-768x1024.jpg" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/05/1200px-IMG_3802-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/05/1200px-IMG_3802-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/05/1200px-IMG_3802-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/05/1200px-IMG_3802.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/jetzt-faengt-mein-neues-leben-an/">Jetzt fängt mein neues Leben an</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/chaotische-familie/">Meine ganz normale,chaotische Familie</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
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		<title>Tim&#8217;s Wunsch</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/tims-wunsch-und-dessen-auswirkungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 23:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Auswirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[buddeln]]></category>
		<category><![CDATA[graben]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Kiste]]></category>
		<category><![CDATA[Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[Loch]]></category>
		<category><![CDATA[Tierheim]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielleicht könnt Ihr Euch noch dunkel an die Geschichte von Tim und Tom erinnern, die ich letztes Jahr geschrieben habe. Tim ist ein vierjähriger Junge, der mit seinen Eltern im Hause der Großeltern wohnt. Er ist mit dem Großvater im Garten, denn er soll ein eigenes Beet bekommen. Im Gartenhaus entdeckt er den alten kleinen Gartenzwerg Tom, den er in sein Blumenbeet stellen möchte. Da es sich um einen verzauberten Gartenzwerg handelt, der selbst nur an diesem besagten Tag Zauberkräfte hat, fordert dieser Tim auf, sich ganz schnell etwas zu wünschen. Dies muss allerdings geschehen, bevor die Zauberkräfte des Gartenzwergs wieder nachlassen. Tim hat schon lange einen großen Wunsch, an den er jetzt auch ganz intensiv denkt, damit sich dieser erfüllt. Gerade nimmt Tim die kleine Figur mit der roten Zipfelmütze hoch, als ihn etwas winselnd an der Hand leckt… Tim reibt sich seine Augen, denn er kann gar nicht glauben, was er da sieht. Vor ihm steht ein kleines schwarz-weißes Wollknäuel. Die Ohren, aber auch das kurze Wuschelschwänzchen besitzen schwarze Strähnchen. Tim und das Wollknäuel &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vielleicht könnt Ihr Euch noch dunkel an die Geschichte von <a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a> erinnern, die ich letztes Jahr geschrieben habe. Tim ist ein vierjähriger Junge, der mit seinen Eltern im Hause der Großeltern wohnt. Er ist mit dem Großvater im Garten, denn er soll ein eigenes Beet bekommen. </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>m Gartenhaus entdeckt er den alten kleinen Gartenzwerg Tom, den er in sein Blumenbeet stellen möchte. Da es sich um einen verzauberten Gartenzwerg handelt, der selbst nur an diesem besagten Tag Zauberkräfte hat, fordert dieser Tim auf, sich ganz schnell etwas zu wünschen. Dies muss allerdings geschehen, bevor die Zauberkräfte des Gartenzwergs wieder nachlassen. Tim hat schon lange einen großen Wunsch, an den er jetzt auch ganz intensiv denkt, damit sich dieser erfüllt.</p>
<p>Gerade nimmt Tim die kleine Figur mit der roten Zipfelmütze hoch, als ihn etwas winselnd an der Hand leckt…<br />
Tim reibt sich seine Augen, denn er kann gar nicht glauben, was er da sieht. Vor ihm steht ein kleines schwarz-weißes Wollknäuel. Die Ohren, aber auch das kurze Wuschelschwänzchen besitzen schwarze Strähnchen. Tim und das Wollknäuel blicken sich direkt in die Augen. Jetzt kann Tim auch ganz genau die leicht schwarze Färbung der Haare über dem rechten Auge sehen.<br />
„Wo kommst du denn her?“, will Tim wissen.<br />
Anstelle einer Antwort erhält er allerdings nur ein ganz leises und freudiges „Wuff!“ von dem kleinen Hund.<br />
„Aus dem Tierheim!“, übersetzt der Großvater den Hundelaut.<br />
„Ist der jetzt mir? Dann hat mir Tom also doch den Wunsch erfüllt!“<br />
„Welcher Tom?“, will der Opa wissen, aber für eine Antwort hat Tim jetzt keine Zeit mehr. Er kniet neben dem Wollknäuel und streichelt den zutraulichen kleinen Hund.<br />
„Ich hab einen Hund, juhu!“, jubelt Tim.<br />
„Noch nicht ganz“, versucht der Großvater zu erklären. „Wir dürfen ihn über das Wochenende behalten. Erst müssen wir feststellen, ob er zu uns passt und ob auch wir ihm gefallen.“<br />
Für Tim ist es vom ersten Moment an klar, dass er den kleinen Kerl nicht mehr hergibt.<br />
„Wie heißt du denn?“, fragt er das Tier.<br />
„Er hat noch keinen Namen, aber vielleicht hast du ja eine Idee!“, ermuntert ihn der Vater, der sich mit der Mutter jetzt dazu gesellt hat.<br />
Tim legt seine Stirn in tiefe Falten, so wie es der Großvater immer tut, wenn er nachdenkt.<br />
„Er ist schon ziemlich wuschelig!“, durchbricht die Mutter augenzwinkernd seine Gedankengänge.<br />
„Ich hab’s!“, ruft Tim freudestrahlend aus. „Wuschel! Du heißt jetzt Wuschel!“<br />
„Der ist aber ganz schön außer Rand und Band“, lacht die Großmutter, die alle zum Nachmittagskaffee ins Haus holen will.<br />
„Schau mal, was ich hier für dich habe!“, sagt Großmutter, beugt sich zu dem Hund hinunter und reicht ihm einen Knochen.<br />
Schnuppernd und schwanzwedelnd begutachtet dieser den Knochen, während die anderen zum Kaffeetrinken in die Küche gehen.<br />
Tim kann kaum ruhig sitzen, so aufgeregt ist er. Am liebsten würde er sofort wieder in den Garten zu dem kleinen Wuschel gehen, aber er weiß genau, dass er erst artig sein Marmeladenbrot aufessen und ein bisschen Milch trinken muss. Danach darf er bestimmt wieder zu seinem neuen Freund.<br />
Als die Großmutter den Kaffeetisch wieder abräumt, wirft sie ganz nebenbei einen Blick in den Garten. Nur so, um sicher zu sein, dass das kleine Wollknäuel auch nicht wegläuft.<br />
„Nein!“, ruft sie entsetzt aus und rennt nach draußen.<br />
„Mein schönes Blumenbeet! Hörst du sofort auf damit!“<br />
Inzwischen sind alle von ihren Stühlen aufgesprungen und folgen der schimpfenden Oma hinaus in den Garten. Dort steht die Großmutter mit über dem Kopf zusammengeschlagenen Händen vor ihrem total zerwühlten Blumenbeet. Überall hat der Hund größere und kleinere Löcher gegraben. Alle Blumen sind mit den Wurzeln ausgebuddelt und liegen kreuz und quer auf dem Beet verstreut.<br />
„Und ich hatte mich gefreut, dass sie so herrlich blühen. Richtig schön bunt sah es aus. Und jetzt ist es das reinste Schlachtfeld.“<br />
Großmutter ist den Tränen nahe und Großvater legt tröstend einen Arm auf ihre Schultern.<br />
„Eine Schnapsidee war das von euch! Warum habt ihr auch einen Hund aus dem Tierheim geholt. Wahrscheinlich wurde er von seiner Familie ausgesetzt, weil er dort auch alles kaputt gemacht hat.“<br />
Die Großmutter ist gar nicht mehr begeistert von Wuschel und Tim bekommt Angst, dass der kleine Hund wieder ins Tierheim gebracht wird.<br />
„Oma, er ist doch noch so klein. Er wird es bestimmt lernen, dass er das nicht darf“, weint Tim. „Bitte, bitte, gebt ihn nicht wieder weg!“<br />
„Du hättest ihm nicht den Knochen geben sollen“, sagt der Großvater. „Wahrscheinlich wollte er nur den Knochen vergraben.“<br />
„Ach, jetzt bin ich auch noch schuld, oder?“, sagt die Großmutter gereizt.<br />
„Ich helfe dir auch die Blümchen wieder einzusetzen. Bestimmt ist ihnen nichts passiert“, verspricht Tim unter Tränen.<br />
Gemeinsam machen sich alle an das Werk und versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Wuschel schaut dabei ganz unschuldig zu, so als hätte er mit der ganzen Aktion nichts zu tun.<br />
„Hier ist er!“, ruft der Großvater plötzlich aus und hält den Knochen in die Höhe.<br />
„Den bekommt er aber jetzt nicht!“, befiehlt die Großmutter. „Sonst denkt er noch es sei eine Belohnung für diese Wühlerei in meinem Blumenbeet.“<br />
„Was ist da denn noch?“, ruft der Großvater jetzt von der hintersten Ecke des Gartens aus.<br />
Er kniet vor dem alten Kastanienbaum und schaut in ein besonders tiefes Loch. Alle anderen kommen jetzt zu ihm gelaufen und schauen ebenfalls in das Loch.<br />
„Sieht aus, als wäre dort unten irgendetwas vergraben! Hol doch mal einen Spaten!“, bittet der Großvater seinen Sohn und schiebt mit der Hand noch etwas Erde beiseite.<br />
Vorsichtig gräbt Tim’s Vater das Loch noch ein bisschen tiefer und jetzt können sie auch alle sehen, was dort liegt.<br />
„Es sieht aus, als wäre es eine Kiste“, sagt der Vater und klopft mit dem Spaten gegen den besagten Gegenstand. Tatsächlich hört es sich auch blechern an.<br />
„Das kann doch nicht wahr sein!“, ruft der Großvater begeistert aus. „Wenn es das ist, was ich vermute, dann können wir froh sein, dass Wuschel so intensiv gegraben hat.“<br />
Vater und Großvater heben gemeinsam die Kiste aus dem Loch und stellen sie auf die Wiese.<br />
„Ganz schön schwer, das Ding!“, stöhnt der Großvater. „Das ist aber auch kein Wunder, bei dem Inhalt!“<br />
„Welcher Inhalt?“, fragt Tim’s Mutter verdutzt. „Du hast die Kiste doch noch gar nicht geöffnet.“<br />
„Aber ich habe eine Vermutung!“<br />
Schnellen Schrittes marschiert der Großvater zum Gartenhaus, um das entsprechende Werkzeug zum Öffnen der Kiste zu holen.<br />
Staunend und sprachlos stehen alle um die Kiste herum und betrachten den Inhalt. Nur Großvater bricht schließlich das Schweigen:<br />
„Das ist unser Familiensilber, das mein Vater im Krieg vergraben hat. Nachdem er im Krieg gefallen war und meine Mutter kurz danach auch gestorben ist, wusste niemand mehr etwas über den Verbleib. Es lag all die vielen Jahre hier im Garten und keiner ahnte etwas davon!“<br />
Schwanzwedelnd springt Wuschel von einem zum anderen und lässt sich streicheln. Die Großmutter gibt ihm sogar seinen Knochen wieder. Und Tim ist glücklich und stolz auf seinen Wuschel, der selbstverständlich nicht mehr in das Tierheim zurück muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi und Filou</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
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		<title>Chaotischer Umzug</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/chaotischer-umzug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2014 11:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kisten]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Möbelwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte ja an anderer Stelle schon erzählt, dass wir vor 18 Jahren von den alten in die neuen Bundesländer gezogen sind, genauer gesagt: Von Darmstadt nach Cottbus. Allerdings habe ich unseren Umzug noch nicht geschildert. Zu einer ganz normal chaotischen Familie gehört nämlich auch ein chaotischer Umzug: Den Tag bevor die Möbelpacker kamen, feierte unser Sohn seinen 7. Geburtstag, das heißt, ich hatte das Haus voller kleiner in Kostümen steckender Kinder. So kam ich wenigstens nicht zum Nachdenken und zum Traurigsein, denn ein Umzug über 600 Kilometer ist schon ein tiefer Einschnitt in das bisherige Leben. Dieses Gefühl überfiel mich jedoch an dem Morgen als die Umzugswagen vor unserer Haustür standen. Schlagartig schossen mir die Tränen in die Augen. Doch es war keine Zeit zum Weinen und Traurigsein, denn schon bevölkerten die Möbelpacker die Wohnung. Sie griffen sich die gepackten Kisten, rannten kreuz und quer durch die Wohnung und erklärten uns: „Die persönlichen Dinge, die nicht mit in die Möbeltransporter sollen, bitte in die Badewanne legen. Dann wissen wir Bescheid!“ Wir taten so, wie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich hatte ja an anderer Stelle schon erzählt, dass wir vor 18 Jahren von den alten in die neuen Bundesländer gezogen sind, genauer gesagt: Von Darmstadt nach Cottbus. Allerdings habe ich unseren Umzug noch nicht geschildert. Zu einer ganz normal chaotischen Familie gehört nämlich auch ein chaotischer Umzug:</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>en Tag bevor die Möbelpacker kamen, feierte unser Sohn seinen 7. Geburtstag, das heißt, ich hatte das Haus voller kleiner in Kostümen steckender Kinder. So kam ich wenigstens nicht zum Nachdenken und zum Traurigsein, denn ein Umzug über 600 Kilometer ist schon ein tiefer Einschnitt in das bisherige Leben.<br />
Dieses Gefühl überfiel mich jedoch an dem Morgen als die Umzugswagen vor unserer Haustür standen. Schlagartig schossen mir die Tränen in die Augen. Doch es war keine Zeit zum Weinen und Traurigsein, denn schon bevölkerten die Möbelpacker die Wohnung. Sie griffen sich die gepackten Kisten, rannten kreuz und quer durch die Wohnung und erklärten uns:<br />
„Die persönlichen Dinge, die nicht mit in die Möbeltransporter sollen, bitte in die Badewanne legen. Dann wissen wir Bescheid!“<br />
Wir taten so, wie uns befohlen wurde. Ich überlegte mir genau, was wir in den nächsten beiden Tagen brauchen würden, denn wir wollten bei meiner Mutter das bevorstehende Wochenende verbringen und am Sonntag von dort weiterfahren in die zukünftige Heimat. Dann wollten wir eine Nacht (von Sonntag auf Montag) in der leeren neuen Wohnung schlafen und am Montagmorgen würden unsere Möbel und alles Weitere kommen. Eine aufregende Zeit stand uns bevor.<br />
Ich legte also auch solche Sachen wie Decken und Luftmatratzen etc. in die Badewanne, um dann zum Hähnchengrill zu fahren und für die gesamte Mannschaft das Mittagessen zu besorgen.<br />
Eine halbe Stunde später parkte ich wieder hinter dem Möbeltransporter und was sahen meine Augen?<br />
„Halt!“, rief ich und sprang aus dem Auto. „Wo haben Sie das denn her?“<br />
„Das lag in der Badewanne!“, kam auch prompt die Antwort wieder zurück.<br />
„Das muss wieder ins Haus zurück!“, befahl ich, „das brauchen wir doch, deshalb lag es ja in der Badewanne!“<br />
„Das muss einem ja mal gesagt werden“, meinte der Möbelpacker nur und ich fragte mich insgeheim, ob denn hier die rechte Hand wisse, was die linke tut. Diese Frage sollten wir uns während unseres Umzuges noch mehrmals stellen.<br />
In der alten Wohnung hatten wir eine kleine Küche, aber soviel geerbte und dazu gehörige Küchenmöbel, dass wir einige davon im Keller untergebracht hatten. In der künftigen Wohnung sollte der entsprechende Raum noch kleiner sein, obwohl der restliche Wohnungbereich über zwei Etagen riesig war. Da wir allerdings planten ein Haus zu bauen, schafften wir uns keine neuen Küchenmöbel an und somit hatte Peter bereits ausgetüftelt, welche Küchenmöbel aus dem Keller kombiniert mit denen aus der alten Küche in der neuen stehen und welche wiederum im Keller landen sollten.<br />
„Ich habe alles genauesten beschriftet und nummeriert, damit die Möbelpacker wissen, welche Teile sie zusammen in ein Auto packen müssen und welche Teile in die Wohnung und welche in den Keller gehören“, erklärte er mir.<br />
„Peter hat sich wirklich Mühe gegeben mit der Küchenplanung und somit wird auch alles klappen!“, dachte ich mir.<br />
Ich war der Meinung, dass dies eine große Hilfe für die Arbeiter sei. Soweit die Theorie. In der Praxis sah die Sache dann allerdings komplett anders aus: Den Möbelpackern war die Beschriftung der Küchenteile vollkommen egal und so luden sie sozusagen alles kreuz und quer ein. Auch teilten sie beispielsweise unseren großen mehrtürigen Kleiderschrank auf zwei Transportfahrzeuge auf: Die Türen in den einen Wagen und den Korpus in den anderen. Wie das alles dann in der neuen Wohnung entladen und aufgebaut werden würde, sollte eine Überraschung sein.</p>
<p>Am Freitagabend war dann endlich alles verladen. Wir verabschiedeten uns von unseren Vermietern, Freunden und Bekannten in Darmstadt. Dann fuhren wir zu meiner Mutter, die 100 Kilometer entfernt lebte und verbrachten dort einen ruhigen Samstag in voller Erwartung, was nun alles noch so passieren würde in unserem zukünftigen Leben. Sonntagvormittag ging es dann los. Meine Mutter kam zur Unterstützung ebenfalls mit nach Cottbus.<br />
Die Nacht in der neuen und vollkommen leeren Wohnung verbrachten wir auf Luftmatratzen schlafend.<br />
Bei unseren vorangegangenen Besuchen in Cottbus hatte man uns berichtet:                            „Hier regnet es seltener als im übrigen Deutschland, eigentlich fast nie.“                                  <span style="line-height: 1.73;">Stimmt, muss ich im Nachhinein bestätigen, aber an diesem besagten Julitag schüttete es aus Kübeln. Der Regen des gesamten Jahres schien sich an diesen einen Tag über Cottbus zu ergießen. Jeder kann sich vorstellen, dass dies der Traum aller Menschen ist, die gerade auf die Möbelwagen warten. Ja, wir warteten und warteten. Morgens um 8 Uhr wollten sie eigentlich ankommen.</span></p>
<p>Wir standen schon seit geraumer Zeit an den Fenstern unserer leeren Wohnung im dritten Stock und überblickten von dort aus das gesamte Neubaugebiet. Nichts! Auch um 10 Uhr war kein Möbeltransporter gesichtet worden. Langsam wurden wir immer nervöser.<br />
„Wir müssen unbedingt in Darmstadt bei dem Transportunternehmen anrufen, vielleicht wissen die was passiert ist“, meinte ich.<br />
„Durch den starken Regen in ganz Deutschland, kommen die Transporter nur sehr langsam voran“, erklärte man uns am Telefon. „Aber sie kommen!“<br />
Gegen Mittag sahen wir sie dann endlich um die Ecke biegen. Sie hatten sogar noch einen Aufzug am letzten Wagen angehängt und mussten deshalb nochmals langsamer fahren.<br />
“Jetzt sind sie jedenfalls schon mal da!“, atmete ich erleichtert auf und das Chaos nahm seinen Anfang:<br />
Der Regen hatte keineswegs nachgelassen, sondern sich eher noch zu einem ausgewachsenen Wolkenbruch verstärkt. In strömendem Regen bauten die Arbeiter erst einmal den Aufzug auf, um dann klitschnass in die Mittagspause zu gehen.<br />
Danach hatte der Regen zwar nicht aufgehört, aber für ein paar Minuten nachgelassen. Voller Tatendrang gingen die Möbelpacker an ihre Arbeit. Sie schafften Kisten für Kisten und einige Möbelstücke, darunter auch die Küchenmöbel, nach oben. Inzwischen goss es wieder so fürchterlich, dass der gesamte Erdboden schon völlig aufgeweicht war. Der Kran, der in einem Bereich stand, der später einmal Rasen werden sollte, war vollkommen im Matsch eingesunken. Somit war die Standfestigkeit nicht mehr gegeben.<br />
„Wir müssen den Kran leider abbauen!“, verkündete der Chef der Truppe zum Leidwesen seiner Arbeiter, denn diese mussten jetzt alle Möbel über das Treppenhaus hochtragen. Doch es sollte noch schlimmer kommen:<br />
„Was ist das denn!“, hörte ich plötzlich meinen Mann aufgeregt rufen. „Wieso in aller Welt habe ich alles beschriftet?“<br />
Bedingt durch die mangelnde Logistik beim Einräumen der beiden Möbeltransporter waren die einzelnen Küchenmöbel für die Wohnung und den Keller durcheinander geraten und niemand von den Arbeitern hatte auf die Beschriftungen meines Mannes geachtet. Sie hatten einfach alles mit dem Aufzug nach oben geschafft, auch die Teile für den Keller. Und: Im Keller standen die Teile für die Küche und gehörten somit nach oben.<br />
„Na toll!“, ärgerte sich nun auch die gesamte Mannschaft. Jetzt, da der Aufzug abgebaut worden war, mussten sie die schweren Möbelstücke über die Treppen von oben nach unten und von unten nach oben schleppen.<br />
„Das fängt ja gut an!“,überlegte ich mir missmutig.<br />
Unserem siebenjährigen Sohn allerdings schien der Umzug Freude zu bereiten, denn er trug geschäftig kleine Dinge in sein Zimmer. Ich jedoch hatte das Gefühl immer mehr im Chaos zu versinken, ohne einen wirklichen Fortschritt zu sehen. Mein Mann half inzwischen den Möbelpackern beim Schleppen und dirigierte die Dinge in die richtige Richtung, denn außer ihm schien nun keiner mehr zu wissen, was wohin musste.<br />
Mitten in diesem Durcheinander klingelte es plötzlich an der Wohnungstür.<br />
„Was ist denn jetzt wieder los?“, sah ich fragend und irgendwie hilflos in die Runde. „Wer kommt nun noch? Uns kennt doch hier noch niemand!“<br />
Etwas verlegen und sichtlich irritiert stand ein junger Mann vor der offenen Wohnungstür. In seiner Hand hielt er etwas Verpacktes, das er mir überreichte und das seinen Inhalt vermuten ließ: Ein Blumenstrauß!<br />
„Von wem ist der?“, fragte ich, doch da eilte der Fleuropbote schon die Treppen hinunter. Wahrscheinlich wollte er so schnell wie möglich dem Chaos entrinnen.<br />
Nun saß ich tränenüberflutet inmitten des Durcheinanders auf einer Umzugskiste und hielt einen wunderschönen Blumenstrauß von meiner Freundin, wie mir die beiliegende Karte verriet, in den Händen. (Diese Freundin war vor zwei Jahren von Darmstadt nach Gotha gezogen, wie ich bereits in einer vorangegangenen Geschichte erzählt habe.)<br />
Ich kann mich nicht mehr erinnern, aus welchen verschiedenen Blumen der Strauß zusammengestellt war, aber an meine große Freude und meine Tränen schon. (Beides überfällt mich übrigens heute noch, wenn ich daran denke.)<br />
„Ich hol eine Vase!“, bot sich Timo sogleich an. „In welcher Kiste sind die Vasen?“<br />
Da war ich nun vollkommen überfragt. Die Umzugskartons trugen zwar alle Beschriftungen, aber wo jetzt ausgerechnet derjenige mit dem Schriftzug „Vasen“ stand, konnte ich unter meinem Tränenschleier nicht erkennen. Selbst einen Eimer konnte zum jetzigen Zeitpunkt keiner ausfindig machen. Zum Glück stand plötzlich der Hausmeister vor der Tür, der mir dann auch in meiner Not ein Gefäß für meine Blumen organisierte.<br />
Abschließend sei noch bemerkt, dass wir das Chaos bewältigt haben, um nach zwei Jahren einen erneuten Umzug innerhalb des gleichen Neubaugebietes in unser eigenes Haus vorzunehmen. Dieses Mal blieb allerdings ein derartiges Chaos aus, alles ging wohlorganisiert und geradlinig von statten.</p>
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