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	<title>Wein &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Filines Liebe auf den ersten Blick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 21:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Schaufenster]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein warmer Herbsttag und so zieht es Filine nach draußen. Eigentlich wollte sie sich mit ihrer Freundin Joesy treffen und gemeinsam etwas unternehmen. Leider wurde deren Dienstplan aufgrund der Erkrankung einer Kollegin geändert.  „Es ist viel zu schön, um diesen Tag einfach nur dahinplätschern zu lassen. Wer weiß, wieviele solcher Sonnentage uns dieser Herbst noch bescheren wird.“, überlegt sie sich und befiehlt sich selbst: „Also zieh’ alleine los und mach einen ausgiebigen Spaziergang!“ Sie setzt sich in ihr Auto und fährt ein paar Kilometer zu einem großen Landschaftspark. Hier herrscht absolute Ruhe, die Filine nach einer recht stressigen Woche richtig guttut. Sie hat ihre Kamera dabei und fotografiert die herbstlich bunte Landschaft. „Und jetzt noch einen Kaffee, danach geht es wieder zurück“, nimmt sie sich vor.  In der angrenzenden kleinen Ortschaft will sie sich ein schmuckes kleines Cafe suchen, als ihr Blick in ein Schaufenster fällt. Und da steht es. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen. Es ist Liebe auf den ersten Blick.  „Das ist es! Das habe ich schon immer unbewusst gesucht!“, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ein warmer Herbsttag und so zieht es Filine nach draußen. Eigentlich wollte sie sich mit ihrer Freundin Joesy treffen und gemeinsam etwas unternehmen. Leider wurde deren Dienstplan aufgrund der Erkrankung einer Kollegin geändert.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„E</span>s ist viel zu schön, um diesen Tag einfach nur dahinplätschern zu lassen. Wer weiß, wieviele solcher Sonnentage uns dieser Herbst noch bescheren wird.“, überlegt sie sich und befiehlt sich selbst: „Also zieh’ alleine los und mach einen ausgiebigen Spaziergang!“<br />
Sie setzt sich in ihr Auto und fährt ein paar Kilometer zu einem großen Landschaftspark. Hier herrscht absolute Ruhe, die Filine nach einer recht stressigen Woche richtig guttut. Sie hat ihre Kamera dabei und fotografiert die herbstlich bunte Landschaft.<br />
„Und jetzt noch einen Kaffee, danach geht es wieder zurück“, nimmt sie sich vor.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
In der angrenzenden kleinen Ortschaft will sie sich ein schmuckes kleines Cafe suchen, als ihr Blick in ein Schaufenster fällt. Und da steht es. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen. Es ist Liebe auf den ersten Blick.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist es! Das habe ich schon immer unbewusst gesucht!“, jubelt sie innerlich.<br />
Filine kann sich nicht von dem Anblick trennen. Nein, jetzt kann sie eindeutig nicht einfach so weitergehen. Sie wird wie magisch angezogen und tritt durch die Ladentür, in einen niedrigen Raum. In der hinteren Ecke sitzt ein älterer Mann, der jetzt aufblickt und Filine herzlich begrüßt.<br />
„Einen wunderschönen Tag, wünsche ich Ihnen“, sagt er mit warmer Stimme.<span class="Apple-converted-space">  </span>„Schauen Sie sich nur in aller Ruhe um und sagen Sie mir Bescheid, wenn ich Ihnen helfen kann!“<br />
„Ich würde gerne etwas aus der Auslage näher betrachten. Dürfte ich vielleicht…?“ Die junge Frau deutet auf das auserwählte Stück.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
<span class="Apple-converted-space"> </span>„Oh, Sie haben eine gute Wahl getroffen“, meint der nette Herr und holt das hölzerne Schaukelpferd aus dem Schaufenster. „Ich habe es selbst in jungen Jahren von einer meiner Auslandsreisen mitgebracht. Ein alter Inder, den ich auf dieser Reise kennengelernt und mit dem ich mich angefreundet hatte, hat es geschnitzt und mir zum Abschied überreicht. Er lebt leider schon lange nicht mehr. Eigentlich wollte ich es gar nicht verkaufen.“<br />
„Oh!“ Filine ist sichtlich enttäuscht, denn aus der Nähe betrachtet, fasziniert sie dieses Schaukelpferd noch mehr. „Das ist schade, aber ich kann verstehen, dass sie es nicht verkaufen möchten.“<br />
„Ach“, meint der Ladenbesitzer „inzwischen bin ich selbst schon ein alter Mann und es wird Zeit sich von einigen Dingen zu trennen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Mein Sohn hat kein Interesse mein Geschäft weiterzuführen, er hilft mir jetzt bei der Auflösung des Ladens und danach gehe ich in den Ruhestand. Deshalb habe ich beschlossen es in gute Hände abzugeben. An jemand, der es tatsächlich zu schätzen weiß. Bei Ihnen habe ich sofort gespürt, dass Sie die Richtige sind.“<br />
Filines Herz schlägt inzwischen nicht nur wild, sondern hüpft regelrecht vor Freude.<br />
Aufgeregt verlässt sie mit dem Schaukelpferd das Geschäft und fährt nach Hause. Sie kann ihr Glück gar nicht fassen.<br />
„Ist es nicht ein Prachtexemplar?!“, fragt sie am Abend ihre Freundin Joesy, die nach der Arbeit noch auf ein Gläschen Wein vorbeischaut. „Es hat mein Herz im Sturm erobert!“<br />
„Ja, es ist wunderschön“, bestätigt die Freundin. Insgeheim fügt sie in Gedanken noch hinzu: „Ich würde Dir allerdings wünschen, dass du dich bald wieder richtig verlieben würdest, &#8211; nicht nur in ein Schaukelpferd.“<br />
Gerade als Filine die Weingläser befüllt, klingelt es an der Wohnungsstür.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Erwartest du jetzt noch Besuch?“, erkundigt sich Joesy.<br />
„Eigentlich nicht. Ich habe keine Ahnung, wer das sein könnte.“<br />
Vorsichtig schaut sie zunächst erst einmal durch den Türspion. Joesy steht neugierig neben ihr.<br />
„Und? Wer ist es?“<br />
„Der Mann, der mir das Schaukelpferd verkauft hat“, flüstert Filine leicht verwirrt. „Woher weiß er, wo ich wohne und was will er hier?“<br />
„Mach auf, sonst wirst du das wohl nie erfahren!“, schlägt die Freundin vor.<br />
„Das ist die bezaubernde junge Dame!“, sagt der Ladenbesitzer zu dem jungen Mann neben ihm, nachdem Filine die Tür geöffnet hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Entschuldigen Sie bitte“, ergreift dieser das Wort. „Aber Sie haben heute ihre Geldbörse im Geschäft meines Vaters liegen gelassen. Zum Glück steckt ihr Ausweis darin, denn nur so konnten wir Sie ausfindig machen.“<br />
„Oh!“, sagt Filine. Mehr kann sie nicht sagen, da ihr Herz bis zum Hals schlägt und ihr fast den Atem raubt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Joesy, die bemerkt, dass es ihrer Freundin die Sprache verschlagen hat und Filine und der junge Mann ihre Blick nicht voneinander trennen können, bittet die beiden Herren erst einmal herein.<br />
„Mein Vater hat recht“, sagt der junge Mann beim Abschied zu Filine. „Sie sind eine bezaubernde Frau und Sie würden mir eine große Freude bereiten, wenn ich Sie am Sonntag zu einem kleinen Spaziergang abholen und anschließend in ein Cafe einladen dürfte.“<br />
„Da hast du wohl sprichwörtlich auf das richtige Pferd gesetzt“, sagt Joesy lächelnd zu ihrer Freundin, als die Tür hinter den beiden Männern ins Schloss fällt.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/frau-froehlich-und-herr-trueb/">Frau Fröhlich und Herr Trüb</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-jahre-gekommen/">In die Jahre gekommen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/liebeserklaerung/">Liebeserklärung</a></p>
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		<title>Strand und Meer / mehr (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 13:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich Euch noch ein paar Fotos von Rhodos zeigen, die Euch einen kleinen Eindruck von dieser wunderschönen Insel vermitteln sollen. Wer diese Insel kennt, mag sie sicher so sehr wie wir, denn man kann sich einfach nur in sie verlieben. Der Blick auf das Meer bis hin zum Horizont. Hier möchte man verweilen. Was wäre das Meer ohne den Strand?!  Natürlich gehört am Abend auch noch ein Gläschen Wein und leckeres Essen dazu: Und das nächste Mal zeige ich Euch noch mehr schöne Orte und Plätze, die wir auf Rhodos besucht haben. &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Ärger mit dem verflixten kleinen Ding Das Meer, die Sonne und noch viel mehr (1) Mal seicht, mal wild &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich Euch noch ein paar Fotos von Rhodos zeigen, die Euch einen kleinen Eindruck von dieser wunderschönen Insel vermitteln sollen. Wer diese Insel kennt, mag sie sicher so sehr wie wir, denn man kann sich einfach nur in sie verlieben.</p>
<p>Der Blick auf das Meer bis hin zum Horizont. Hier möchte man verweilen.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-6089 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3563-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3563-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3563-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3563-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3563.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6090 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2847-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2847-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2847-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2847-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2847.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6093 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2248-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2248-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2248-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2248-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2248.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6094 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3715-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3715-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3715-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3715-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3715.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6095 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3567-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3567-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3567-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3567-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_3567.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Was wäre das Meer ohne den Strand?! <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6096 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-1200px-IMG_2860-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-1200px-IMG_2860-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-1200px-IMG_2860-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-1200px-IMG_2860-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-1200px-IMG_2860.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6102 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2768-1-1024x834.jpg" alt="" width="840" height="684" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2768-1-1024x834.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2768-1-300x244.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2768-1-768x626.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2768-1.jpg 1063w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6099 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2758-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2758-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2758-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2758-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2758.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6098 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2861-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2861-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2861-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2861-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2861.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Natürlich gehört am Abend auch noch ein Gläschen Wein und leckeres Essen dazu:<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6100 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2888-1024x947.jpg" alt="" width="840" height="777" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2888-1024x947.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2888-300x278.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2888-768x710.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2888.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6103 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2781-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2781-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2781-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2781-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2781.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6104 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2520.jpg" alt="" width="877" height="974" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2520.jpg 877w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2520-270x300.jpg 270w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2520-768x853.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px" /></p>
<p>Und das nächste Mal zeige ich Euch noch mehr schöne Orte und Plätze, die wir auf Rhodos besucht haben.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aerger-mit-dem-verflixten-kleinen-ding/">Ärger mit dem verflixten kleinen Ding</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/la-gomera-1/">Das Meer, die Sonne und noch viel mehr (1)</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/5504-2/">Mal seicht, mal wild</a></p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Geschmacksveränderung</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/geschmacksveraenderung/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/geschmacksveraenderung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 17:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Andenken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmack]]></category>
		<category><![CDATA[Nerven]]></category>
		<category><![CDATA[plaudern]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie heißt es denn so schön: &#8222;Über Geschmack lässt sich streiten!&#8220; Oder lustiger ausgedrückt: &#8222;Die Geschmäcker der Gestecker  sind unterschiedlich.&#8220; Streiten möchte ich mich nicht, aber trotzdem möchte ich ein bisschen über den Geschmack mit Euch plaudern. Hierbei geht es mir nicht darum, ob das Kleid der Nachbarin gefällt oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob Ihr einen ähnlichen Weingeschmack habt wie ich. Trotzdem beginne ich dieses Thema mit dem Wein: Genießt man in fröhlicher Runde, im Urlaub, in einer schönen Umgebung oder Atmosphäre etc. ein Gläschen Wein, das besonders gut mundet, möchte man diesen Geschmack gerne mit nach Hause nehmen und das Geschmackserlebnis sozusagen wiederholen. Man besorgt sich ein Fläschchen des köstlichen Weins, nimmt es mit, um dieses Getränk an einem gemütlichen Abend gemeinsam mit dem Partner im Wohnzimmer zu genießen. Und siehe da: Irgendetwas hat sich verändert. Der Wein schmeckt anders. Gut? Naja, eigentlich hat man schon besseren Wein getrunken. Seltsam!? Oder ein anderes Beispiel: Man ist beispielsweise im Ausland und kauft sich ein Andenken. Einen traditionell verzierten Krug, ein gemaltes Bild, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie heißt es denn so schön:</strong><br />
<strong>&#8222;Über Geschmack lässt sich streiten!&#8220;</strong><br />
<strong>Oder lustiger ausgedrückt:</strong><br />
<strong>&#8222;Die Geschmäcker der Gestecker  sind unterschiedlich.&#8220;</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>treiten möchte ich mich nicht, aber trotzdem möchte ich ein bisschen über den Geschmack mit Euch plaudern.<br />
Hierbei geht es mir nicht darum, ob das Kleid der Nachbarin gefällt oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob Ihr einen ähnlichen Weingeschmack habt wie ich. Trotzdem beginne ich dieses Thema mit dem Wein:</p>
<p>Genießt man in fröhlicher Runde, im Urlaub, in einer schönen Umgebung oder Atmosphäre etc. ein Gläschen Wein, das besonders gut mundet, möchte man diesen Geschmack gerne mit nach Hause nehmen und das Geschmackserlebnis sozusagen wiederholen. Man besorgt sich ein Fläschchen des köstlichen Weins, nimmt es mit, um dieses Getränk an einem gemütlichen Abend gemeinsam mit dem Partner im Wohnzimmer zu genießen. Und siehe da:</p>
<p>Irgendetwas hat sich verändert. Der Wein schmeckt anders.</p>
<p>Gut?</p>
<p>Naja, eigentlich hat man schon besseren Wein getrunken.</p>
<p>Seltsam!?</p>
<p>Oder ein anderes Beispiel:</p>
<p>Man ist beispielsweise im Ausland und kauft sich ein Andenken. Einen traditionell verzierten Krug, ein gemaltes Bild, eine handgefertigte Decke oder ein ähnliches Mitbringsel. Manchmal hat man auch schon eine Idee, wo es im eigenen Heim einen Platz finden soll. Nur, wenn man dieses besagte Etwas dann zu Hause auspackt, ist eine sonderbare Geschmacksveränderung eingetreten:</p>
<p>Das Mitbringsel passt überhaupt nicht in das eigene Heim, gefällt auch nicht mehr so richtig und man fragt sich, wie und wann diese Geschmacksveränderung eingetreten ist.</p>
<p>Habt Ihr auch schon dieses Phänomen erlebt?</p>
<p>Woran mag das liegen?</p>
<p>Haben wir unseren Geschmack so schnell verändert?</p>
<p>Sind unsere Geschmacksnerven irgendwie umprogrammiert?</p>
<p>Warum passiert das immer wieder?</p>
<p>Was macht Ihr im Falle einer Geschmacksveränderung mit dem jeweiligen Mitbringsel? Entsorgen? Im Keller oder auf dem Dachboden deponieren,&#8230;?</p>
<p>Trifft das immer zu oder gibt es auch Ausnahmen, bei denen keine Geschmacksveränderung eintritt?</p>
<p>Lasst uns einfach ein bisschen darüber plaudern!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ausgedient/">Ausgedient</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/durch-die-luefte-getragen/">Durch die Lüfte getragen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/dumme-socke/">Dumme Socke</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 22:19:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[ein zweites Mal]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[gewonnen]]></category>
		<category><![CDATA[herzlichen Glückwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Glückwünsche kann man immer gebrauchen, über sie freut man sich und hofft immer, dass das Glück einem auch hold ist. Es gibt viele Anlässe zu denen Glückwünsche ausgesprochen werden. Erst heute habe ich einer frisch gebackenen Oma meine besten Wünsche für Kind, Eltern und natürlich auch für die Großeltern übermittelt. Neben Geburt, Geburtstag, bestandene Prüfungen, Schul- und Studienabschluss erfolgen solche beispielsweise für Hochzeit, Silberhochzeit… und für viele andere freudige Ereignisse. Da man diese Fülle nicht in einer Geschichte unterbringen kann, habe ich mir folgende Begebenheit aus unserem Leben ausgesucht: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“, sagte die Stimme am anderen Ende des Telefons vor ungefähr zwanzig Jahren zu mir. „Ich habe gewonnen?“, fragte ich mich insgeheim. „Ich spiele weder Lotto, noch habe ich ein Kreuzworträtsel gelöst. Aber vielleicht hat ja meine Mutter…“, überlegte ich mir weiter und lauschte gespannt der Stimme am anderen Ende. „Vielleicht können Sie sich erinnern…?“ „Nein, kann ich ehrlich gesagt im Moment nicht!“ „Ich rufe vom Weinhaus XYZ an….“, erzählte mir die freundliche Dame. „Aha!“ „Sie haben doch vor ein paar Wochen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glückwünsche kann man immer gebrauchen, über sie freut man sich und hofft immer, dass das Glück einem auch hold ist. Es gibt viele Anlässe zu denen Glückwünsche ausgesprochen werden. Erst heute habe ich einer frisch gebackenen Oma meine besten Wünsche für Kind, Eltern und natürlich auch für die Großeltern übermittelt. Neben Geburt, Geburtstag, bestandene Prüfungen, Schul- und Studienabschluss erfolgen solche beispielsweise für Hochzeit, Silberhochzeit… und für viele andere freudige Ereignisse. Da man diese Fülle nicht in einer Geschichte unterbringen kann, habe ich mir folgende Begebenheit aus unserem Leben ausgesucht:</strong></p>
<p><span class="dropcap">„H</span>erzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“, sagte die Stimme am anderen Ende des Telefons vor ungefähr zwanzig Jahren zu mir.<br />
„Ich habe gewonnen?“, fragte ich mich insgeheim. „Ich spiele weder Lotto, noch habe ich ein Kreuzworträtsel gelöst. Aber vielleicht hat ja meine Mutter…“, überlegte ich mir weiter und lauschte gespannt der Stimme am anderen Ende.<br />
„Vielleicht können Sie sich erinnern…?“<br />
„Nein, kann ich ehrlich gesagt im Moment nicht!“<br />
„Ich rufe vom Weinhaus XYZ an….“, erzählte mir die freundliche Dame.<br />
„Aha!“<br />
„Sie haben doch vor ein paar Wochen eine Karte ausgefüllt und Ihr Lösungswort war richtig!“<br />
Genau, die Erinnerung setzte bei mir ein. Das Lösungswort, welches im Übrigen lächerlich einfach gewesen war, hatte ich auf eine Postkarte in die vorgesehenen Kästchen eingefügt. Diese besagte Karte hatte ich zufällig zwischen den Zeitungen gefunden und da ich eine Marke zur Hand hatte, hatte ich diese Karte auch kurzentschlossen tatsächlich eingeworfen und sogleich auch wieder vergessen. Man kann nicht gerade sagen, dass ich schon viel in meinem Leben gewonnen hätte, hie und da mal eine Kleinigkeit, als Kind zum Beispiel einen Porsche bei Mars oder Milky Way oder so, &#8211; das weiß ich heute nicht mehr. Auch war es damals nur ein Spielzeugporsche gewesen, aber immerhin. So hatte ich mir auch keinerlei Chancen ausgerechnet, den beim Gewinnspiel versprochenen Urlaub zu gewinnen. Außerdem bin ich bei solchen Dingen eher skeptisch und sehr, sehr misstrauisch, was sich wohl dahinter verbirgt.<br />
„Ach!“, sagte ich nachdem meine Telefonpartnerin in ihren Ausführungen eine Pause einlegte, um die ausgesprochenen Glückwünsche wirken zu lassen. „Und jetzt kann ich einfach verreisen?“<br />
„Ja, natürlich und Sie können auch noch jemand mitnehmen! Sie brauchen mir nur noch zu sagen, welches Ziel Sie wählen: Ungarn oder Spanien!“<br />
Das war nun ganz einfach für mich, denn ich liebe Spanien und das sagte ich der netten Dame auch, denn freundlich war sie, das musste man ihr lassen.<br />
„Dann dürfen Sie sich über eine Woche an der Costa del Sol freuen!“, verkündete sie mir und ich konnte ihr Lächeln spüren.<br />
„Und welchen Haken hat nun die ganze Sache?“, erkundigte ich mich.<br />
„Keinen natürlich!“, versicherte sie mir. „Unser Mitarbeiter wird Sie in den nächsten Tagen besuchen und mit ihm machen Sie dann alles Weitere aus.“<br />
Nun gut, nachdem sie mir glaubhaft bestätigt hatte, dass ich die Reise auch ablehnen könnte und zu nichts gezwungen würde, machte ich einen Termin für die darauf folgende Woche aus.<br />
Wie ausgemacht, klingelte es auch an dem verabredeten Abend an unserer Haustür. Peter öffnete einem freundlichen Herrn mittleren Alters die Tür und ich wunderte mich nur über den großen Koffer, den er mit in unser Wohnzimmer brachte.<br />
„Was genau haben wir denn nun gewonnen?“, fragte ich diesen Fremden misstrauisch.<br />
„Sie dürfen sich über einen einwöchigen Hotelaufenthalt mit Halbpension in dem Hotel ABC an der Costa del Sol freuen.“<br />
„Das ist aber schön!“, teilte ich ihm mit. „Und wann geht unser Flieger?“<br />
„Wann Sie wollen! Das bestimmen Sie!“<br />
„Zeigen Sie mal her!“, mischte sich Peter ein und griff auch schon nach der Urkunde, die der besagte Herr in den Händen hielt.<br />
Wir starrten zunächst ungläubig auf das Dokument. Richtig, wir hatten den Aufenthalt gewonnen.<br />
„Und der Flug..?“, fragten wir wie aus einem Munde.<br />
„Den organisieren und bezahlen Sie!“, gab er unumwunden zu.<br />
„Also, da liegt der Hase im Pfeffer begraben!“, stellte Peter fest.<br />
„Na, das war es dann wohl mit dem Gewinn! Den nehmen wir dann nicht an. Dankeschön!“, erklärte ich.<br />
„Warte doch mal ab!“, hielt mich Peter zurück. „Wir könnten doch auch mit dem Auto fahren.“<br />
„Welche Anreise Sie wählen bleibt Ihnen überlassen!“, mischte sich der besagte Herr in unsere Überlegungen ein. „Das können Sie immer noch in aller Ruhe besprechen! Wir müssten jetzt nur noch…“<br />
Er öffnete seinen Koffer und holte verschiedene Weinflaschen hervor.<br />
„… unsere kleine Weinprobe machen!“<br />
„Wir sind eigentlich keine Weintrinker und wollten auch keinen Wein bestellen!“, erklärte ich sofort. „Wenn Sie uns dann die Gewinnurkunde geben würden, dann…“<br />
„Das kann ich nicht“, rückte er leicht irritiert mit der Sprache heraus. „Den Gewinn kann ich Ihnen nur nach einer Bestellung aushändigen!“<br />
„Also doch ein Haken! Dann lassen wir es!“, sagte ich zum wiederholten Male.<br />
„Ach gegen einen Schluck Wein habe ich nichts!“, erklärte Peter.<br />
Was soll ich lange um den heißen Brei herum erzählen? Wir haben eine Kiste Wein bestellt und unsere Urkunde und somit den Gewinnanspruch erhalten. Und unsere Reise haben wir auch angetreten. Wir hatten nämlich etliche Meilen, die wir für den Flug nutzen konnten und für unseren damals fast fünfjährigen Timo kauften wir ein Flugticket. Somit war unsere Anreise geregelt, aber wir machten noch mehr. Wir verlängerten den Aufenthalt noch um eine Woche, diese Verlängerung zahlten wir aus eigener Tasche.<br />
Es wurde dann auch ein schöner Urlaub im April, denn eine weitere Bedingung war die Begrenzung auf bestimmte Vor- oder Nachsaisonmonate. Leider hatten wir ein paar Regentage dazwischen, die wir aber mit Besuchen im hoteleigenen Hallenbad oder beispielsweise im Meeresaquarium verbrachten. Trotzdem war es schön.<br />
Am letzten Urlaubstag liefen wir bei strahlendem Sonnenschein die Strandpromenade entlang. Und da trafen wir auf eine nette junge Frau, die uns freundlich ansprach. Ich denke, es war eine Studentin, die einen Ferienjob im Süden hatte. Sie hielt uns einige Karten hin und forderte uns auf doch eine auszuwählen.<br />
„Nein danke!“, meinte ich, denn mir schwante da etwas, aber Peter hatte bereits Timo aufgefordert eine Karte zu ziehen.<br />
Timo hielt die auserwählte Karte in die Höhe und sollte jetzt ein bestimmtes Feld aufrubbeln.<br />
„Na, dann mach mal!“, sagte ich zu unserem Sohn und gleich darauf folgte der Ausruf:<br />
„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen!“<br />
„Oh nein!“, dachte ich mir und in Peters Richtung zischte ich: „Genau davon habe ich in der Zeitung gelesen! Alles Nepper, Schlepper, Bauernfänger!“<br />
Da hörte ich ihn allerdings schon sagen: „Was haben wir denn gewonnen?“<br />
„Ein T-Shirt und einen Urlaub an der Cost del Sol! Sie werden kostenlos mit dem Taxi in ein Hotel gefahren, um ihren Gewinn abzuholen. Ich rufe gleich ein Taxi für Sie!“<br />
Trotz meines Protestes und meines Hinweises auf den heutigen letzten Urlaubstag, ging auf einmal alles ganz schnell. Wir wurden mehr oder weniger in ein Taxi gesetzt und irgendwo weit außerhalb des Ortes in eine große Hotelanlage gefahren. Dort empfing uns ein Mann, der uns sogleich auf die Sonnenterrasse bat und uns Getränke servieren ließ. Und dann ging es los:<br />
„Ist es nicht wunderschön hier? Das riesige Gelände, so weit das Auge nur blicken kann, gehört alles zu dieser Anlage. Dort drüben sind Tennisplätze und da hinten erstreckt sich die Golfwiese… Und schauen Sie nur hier in diesem Prospekt sind die Appartements abgebildet…“<br />
Timo hatte seine Cola inzwischen geleert und erhielt sofort ein weiteres Getränk. Trotzdem fragte er mich, wann wir wieder gehen würden und erklärte, er hätte keine Lust hier zu bleiben. Ich auch nicht, ehrlich gesagt. Mir war der Mann nicht gerade sympathisch. Außerdem quatschte er die ganze Zeit auf uns ein und so langsam und sicher kamen wir auch hinter seine vermeintlich vielversprechenden Aussagen: Er warb für nichts anderes als ein sogenanntes „Timesharing project“. Man sollte sich mit anderen Interessenten an den Kosten eines Appartements beteiligen und dafür durfte man dann je nach gezahlter Geldmenge einige Tage im Jahr in der Anlage verbringen.<br />
Wir erklärten ihm immer wieder, dass wir daran kein Interesse hätten, was er aber irgendwie nicht verstehen wollte. Langsam wurden wir alle leicht ungeduldig und säuerlich. Peter und ich, weil wir wollten, dass er uns endlich verstand und Timo, weil er keine Lust mehr hatte, alles uninteressant für ihn war, er sein zweites Getränk ebenfalls schon getrunken hatte und endlich das versprochene T-Shirt wollte. Obendrein ärgerte ich mich über die vergeudeten zwei Stunden an unserem letzten Urlaubstag.<br />
Kurz und gut: Der Mann war inzwischen auch verärgert, da er in uns nicht die erhofften „Dummen“ gefunden hatte und damit keine Provision erhielt und uns obendrein noch ein Taxi für den Rückweg organisieren musste. Bei der eher frostigen Verabschiedung, im Gegensatz zur überaus freundlichen Begrüßung, gab er uns noch eine unschöne Verheißung mit auf den Weg, die ich bis heute nicht vergessen habe:<br />
„Man sieht sich im Leben immer ein zweites Mal!“</p>
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		<title>Der Geist des Weines</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 15:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[gute und böse Geister]]></category>
		<category><![CDATA[lieblich]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten-WG]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenbude]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Weintrauben]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist verdammt lange her, aber an manche Dinge erinnert man sich, als sei es erst gestern passiert. Wenn der richtige Schlüsselreiz kommt, dann fällt es einem wieder ein. Es ist so, als würde sich im Gehirn irgendwo eine Schublade öffnen, in denen Fotos und die dazu passende Geschichte gut verwahrt liegen, &#8211; und das schon seit Jahrzehnten. Mit dem nötigen Abstand kann man dann möglicherweise sogar über das lachen, was man in dem damaligen Moment gar nicht so witzig fand. „Lass uns etwas Gutes trinken“, fordert mich Peter auf. „Entweder du kochst uns einen guten Tee oder ich hole uns einen edlen Tropfen aus unserem Weinvorrat.“ Komisch, aber genau bei diesen Worten macht es auf einmal bei mir „Zoom“ und schon öffnet sich die besagte Schublade. „Hol mal eine Flasche Wein!“ Während Peter meinem Befehl Folge leistet, stelle ich einen bestimmten Gegenstand aus dem Küchenschrank neben die Weingläser. Ich will mal sehen, ob ich meinem Mann ebenfalls einen Schlüsselreiz liefern kann, damit ihm die Geschichte von damals einfällt. Als Peter zurückkommt, schenkt er den &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist verdammt lange her, aber an manche Dinge erinnert man sich, als sei es erst gestern passiert. Wenn der richtige Schlüsselreiz kommt, dann fällt es einem wieder ein. Es ist so, als würde sich im Gehirn irgendwo eine Schublade öffnen, in denen Fotos und die dazu passende Geschichte gut verwahrt liegen, &#8211; und das schon seit Jahrzehnten. Mit dem nötigen Abstand kann man dann möglicherweise sogar über das lachen, was man in dem damaligen Moment gar nicht so witzig fand.</p>
<p>„Lass uns etwas Gutes trinken“, fordert mich Peter auf. „Entweder du kochst uns einen guten Tee oder ich hole uns einen edlen Tropfen aus unserem Weinvorrat.“<br />
Komisch, aber genau bei diesen Worten macht es auf einmal bei mir „Zoom“ und schon öffnet sich die besagte Schublade.<br />
„Hol mal eine Flasche Wein!“<br />
Während Peter meinem Befehl Folge leistet, stelle ich einen bestimmten Gegenstand aus dem Küchenschrank neben die Weingläser. Ich will mal sehen, ob ich meinem Mann ebenfalls einen Schlüsselreiz liefern kann, damit ihm die Geschichte von damals einfällt.<br />
Als Peter zurückkommt, schenkt er den Wein in die Gläser ein und schiebt dabei den Gegenstand achtlos zur Seite. Anscheinend hat es bei ihm weder „Klick“ noch „Zoom“ gemacht. Also muss ich ihm auf die Sprünge helfen, indem ich ihn nach dem ersten Schluck frage:<br />
„Der ist aber lieblich genug, oder?“ Bei diesen Worten drehe ich scheinbar gedankenverloren an dem besagten Gegenstand ( von dem ich erst später verrate, welcher es ist ).<br />
Peter gibt mir hierauf keine Antwort, sondern stellt eine Gegenfrage: „Kannst du dich noch an den Vermieter meiner Studentenbude erinnern?“<br />
„Es hat geklappt!“, sage ich. Wir prusten beide vor Lachen los und ergänzen uns gegenseitig beim Erzählen der Geschichte:<br />
Peter wohnte damals in einer Studenten-WG in einem Vorort von Darmstadt. Da ich in Gießen studierte, sahen wir uns immer nur am Wochenende, wenn jeder zu seinen Eltern nach Hause fuhr. Das reicht aber bekanntlich Verliebten nicht immer aus und deshalb besuchten wir uns hin und wieder gegenseitig am jeweiligen Studienort. So auch an diesem Tag. Ich war bei Peter zu Gast. Sein Vermieter, der im gleichen Haus wohnte, hatte mich kommen gesehen und ergriff die Gelegenheit, um uns für den Abend auf ein Gläschen Wein einzuladen. Das war jetzt nicht gerade unsere Vorstellung von einem gemeinsamen Abend, aber wie heißt es so schön: „Ein Gläschen Wein in Ehren, kann niemand verwehren!“ Wir sagten also für ein Stündchen zu.<br />
Peter hatte mir bereits schon von seinem Vermieter erzählt. Dieser war ein großer kräftiger Mann, kurz vor dem Rentenalter und als Hausmeister in einem Supermarkt tätig. Das war auch der Grund warum er immer in seinen blauen Arbeitslatzhosen herum lief. Ich kannte ihn jedenfalls nur so und Peter hat ihn in all den Jahren auch niemals anders gesehen. Es war ein netter und freundlicher und lustiger Mensch, der immer von den Buben sprach, wenn er die ausschließlich männliche Studenten-WG in seinem Haus meinte. Manchmal, wenn in unserer Garage eine Aufräumaktion angesagt ist, erinnern wir uns seiner. Bevor dieser nämlich sein Auto in die Garage fahren konnte, musste er zunächst einen großen Karton wegstellen, dann kam das Auto rein und zum Schluss stellte er den Karton auf das Autodach. Am Morgen ging es dann umgekehrt.<br />
Als Mitarbeiter eines Supermarktes erhielt er immer recht günstig Weintrauben, z. T. auch solche, die nicht mehr verkauft werden konnten. Daraus „kreierte“ er dann den Wein für seinen Eigenbedarf.<br />
Wenn an bestimmten Wochentagen aus dem Radio die Sendung „Von Mikrofon zu Telefon“ (oder umgekehrt?) erklang, hörten die Buben ihn immer mitsingen und vermuteten ihn vor seinem Wein sitzend. Keine Ahnung, ob es sich bei den Liedern um Schlager oder Volkslieder handelte, jedenfalls animierten sie zum Mitsingen und zum Anrufen, um den sich eigenen Musikwunsch erfüllen zu lassen.<br />
An diesem Abend waren wir also eingeladen und standen auch pünktlich vor der Wohnungstür. Seine Frau empfing uns freundlich und bot uns an, doch im Wohnzimmer Platz zu nehmen.<br />
„Und jetzt trinken wir ein Gläschen Wein“, verkündete Peters Vermieter und schon eilte seine Frau und holte die Gläser herbei.<br />
„Ich bin eigentlich kein Weintrinker “, versuchte ich es vorsichtig und hoffte etwas Antialkoholisches angeboten zu bekommen. Leider vergebens. Der erste Schluck muss wohl schon meine Geschmacksknospen leicht irritiert haben, denn ich probierte einen neuen Vorstoß aus: „Ich trinke, wenn überhaupt, dann eher etwas lieblicheren Wein.“<br />
„Ach, das ist gar kein Problem“, meinte der Vermieter, warf seiner Frau einen Blick zu und wies mit dem Kopf in Richtung Küche. Diese verstand anscheinend sofort, was ihr Gatte damit zum Ausdruck bringen wollte und stand auch schon mit einem kleinen Fläschchen vor mir, aus dem sie einige Tropfen in meinen Wein träufelte und meinte:<br />
„Kosten Sie mal! Ist er jetzt süß genug?“<br />
Ob ich dieses Glas, in welchem sich der mit Süßstoff verfeinerte Wein befand, jemals leer getrunken habe, ist mir entfallen.<br />
„Aber es kam ja noch besser!“, ereifert sich Peter und verräumt den Süßstoff, den ich auf unseren Tisch gestellt habe, um Peter einen Schlüsselreiz für diese Geschichte aus vergangenen Tagen zu liefern.<br />
„Eines Abends stand er vor unserer Wohnungstür“, erzählt Peter. „Er hatte ein Fässchen Wein unter dem Arm und meinte: ‚Ihr Buben, jetzt trinken wir einen zusammen!‘.“<br />
„Und habt ihr das Fässchen geschafft?“, erkundige ich mich bei meinem Mann.<br />
„Klar! Es war ein recht lustiger Abend, aber am nächsten Morgen ging es uns allen total schlecht und das lag ganz bestimmt daran weil die Trauben, die er immer für seinen Wein genommen hat, geschwefelt waren.“<br />
Bevor Peter weiter erzählt, stoßen wir mit den Gläsern an und genießen unseren guten Tropfen Wein.<br />
„Ich habe mich damals trotzdem in die Vorlesung gequält. Mir ging es sooo schlecht, dass ich mich schon am Parkplatz übergeben hatte und dann musste ich auch noch ausgerechnet in die Vorlesung, die sowieso bei allen Studenten äußerst unbeliebt war und eher die Kopfschmerzen und das allgemeine Unwohlsein noch zusätzlich verstärkten. Selbst der Professor hat mich angesprochen und gefragt, ob es mir nicht gut ginge, weil ich so schlecht aussehen würde. Den Rest hat mir dann später ein Kommilitone erzählt, der zufällig am Vorlesungssaal vorbeiging.“<br />
Inzwischen kann ich mir nur noch den Bauch vor Lachen halten, denn ich weiß genau, was dann passiert ist. Auch Peter lacht erst einmal herzhaft, um dann die Geschichte zu vervollständigen:<br />
„Laut dem besagten Kommilitonen, wurde auf einmal die Tür vom Vorlesungssaal aufgerissen und ich kam mit vorgehaltener Hand herausgestürzt, direkt auf einen Mülleimer zu, in den hinein ich dann wohl den bösen Geist des Weines vom Vorabend aus meinem Magen heraus entleert habe. Er meinte später einmal zu mir, es sei ein Bild für die Götter gewesen, zumal er zunächst gedacht hatte, mir sei von der unbeliebten Vorlesung so schlecht geworden, dass ich mich übergeben hätte müssen.“</p>
<p>So ist das eben mit den guten und bösen Geistern und den Geistern, die man selber rief. Seither nehmen wir den Wein, den wir trinken immer genau unter die Lupe und trinken nur noch den mit den guten Geistern.</p>
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