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	<title>Weihnachtsbaum &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Der Weihnachtsbaum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2017 09:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
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		<category><![CDATA[perfekt]]></category>
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					<description><![CDATA[Das kleine Städtchen liegt ruhig und friedlich da, fast ein wenig verträumt. Der Kirchturm ragt in den Himmel, auf den Dächern, Bäumen und Wegen liegt Schnee. Dem Besucher dieses Ortes erscheint alles wie eine vorweihnachtliche Bilderbuchlandschaft. Heute ist in dem kleinen Wäldchen am Stadtrand einiges los. Richtiger Trubel herrscht hier. Es ist der 3. Advent und in einer Woche ist Heiligabend. Die Leute, die es hierher geführt hat, möchten sich einen Weihnachtsbaum für das Fest aussuchen. Sie laufen kreuz und quer durch die Reihen und begutachten einen Baum nach dem anderen. „Was ist denn hier los? Warum stören diese Menschen unsere himmlische Ruhe?“, will Tänny von seinem Großvater Tan wissen, der neben ihm steht. „Ach weißt du, die Menschen suchen sich einen besonders schönen Baum aus und nehmen ihn dann mit nach Hause, um ihn für das Weihnachtsfest zu schmücken.“ „Warum bist du denn so traurig?“, will Tänny von seinem Großvater wissen, der schon etwas gebeugt ist und auch nicht mehr so frisch aussieht wie sein kleiner Enkel. „Ich muss an deine Großmutter denken, die &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das kleine Städtchen liegt ruhig und friedlich da, fast ein wenig verträumt. Der Kirchturm ragt in den Himmel, auf den Dächern, Bäumen und Wegen liegt Schnee. Dem Besucher dieses Ortes erscheint alles wie eine vorweihnachtliche Bilderbuchlandschaft.<br />
Heute ist in dem kleinen Wäldchen am Stadtrand einiges los. Richtiger Trubel herrscht hier. Es ist der 3. Advent und in einer Woche ist Heiligabend. Die Leute, die es hierher geführt hat, möchten sich einen Weihnachtsbaum für das Fest aussuchen. Sie laufen kreuz und quer durch die Reihen und begutachten einen Baum nach dem anderen.<br />
„Was ist denn hier los? Warum stören diese Menschen unsere himmlische Ruhe?“, will Tänny von seinem Großvater Tan wissen, der neben ihm steht.<br />
„Ach weißt du, die Menschen suchen sich einen besonders schönen Baum aus und nehmen ihn dann mit nach Hause, um ihn für das Weihnachtsfest zu schmücken.“<br />
„Warum bist du denn so traurig?“, will Tänny von seinem Großvater wissen, der schon etwas gebeugt ist und auch nicht mehr so frisch aussieht wie sein kleiner Enkel.<br />
„Ich muss an deine Großmutter denken, die du ja nie kennengelernt hast“, antwortet Tan seinem Enkel. „Sie war sehr schön und prachtvoll. Alle hatten sie bestaunt und schließlich wurde sie von einem jungen Paar mitgenommen. Sie war sehr stolz ein Weihnachtsbaum werden zu dürfen, aber leider war das auch ihr Verderben.“<br />
„Aber das ist doch eine Ehre, wenn man schön geschmückt mit den Menschen das Weihnachtsfest feiern darf“, meint Tänny und versteht nicht ganz warum der Großvater plötzlich alle seine Nadeln hängen lässt.<br />
„Leider haben wir deine Großmutter nie wieder gesehen“, erzählt er weiter. „Man hat sie von ihren Wurzeln getrennt und ihr damit das Leben genommen. Sicher, sie konnte noch in ihrer vollen Pracht und Schönheit im Lichterglanz das Weihnachtsfest erhellen, doch dann …“ , der Großvater verstummt.<br />
Tänny starrt seinen Opa mit großen fragenden Augen an, bevor er die ganze Tragweite verstanden hat.<br />
„Aber ohne ihre Wurzeln musste sie doch sterben. Wir alle können doch nur durch unsere Wurzeln leben und wachsen.“<br />
„Ja Tänny, so ist es und das alles nur um für die Menschen ein paar Tage lang glitzernd und leuchtend im Wohnzimmer zu stehen. Danach werden die einst so schönen Bäume alle auf einen großen Haufen geworfen und verbrannt. Ich selbst habe den Rauch in den Himmel empor steigen sehen, als deine Großmutter von uns gegangen ist.“<br />
Schweigend stehen Großvater Tan und Klein-Tänny nebeneinander. Jeder in seine Gedanken versunken.<br />
„Gerne wäre ich mit ihr zusammen gegangen, aber leider muss ich hier weiter verweilen. Mich hat nie jemand als Weihnachtsbaum gewollt, weil ich schon immer ein bisschen krumm gewachsen war. Für mich besteht keine Gefahr mehr, aber für Tänny schon. Er ist so ein hübscher und niedlicher Kerl. Hoffentlich darf er noch hier bleiben und ein bisschen wachsen und gedeihen“, denkt der Großvater.<br />
Auch Tänny schwirren die Gedanken durch den Kopf:<br />
„Ich glaube, ich mache mich ganz klein, damit mich niemand mitnimmt. Ich möchte gar kein Weihnachtsbaum werden. Hier ist es viel zu schön. Außerdem muss ich mich noch ein wenig um Großvater kümmern, damit er nicht mehr so traurig ist.“<br />
Bis jetzt hat alles ganz gut geklappt und der Tag neigt sich schon fast dem Ende zu. Es sind nur noch wenige Menschen in dem kleinen Wäldchen. Im Schutze von Großvater Tan ist der kleine Kerl niemandem aufgefallen. Doch plötzlich kommt ein junges Pärchen auf den kleinen Tannenbaum zu.<br />
„Schau doch mal, der ist ja zu niedlich!“, ruft die Frau aus.<br />
„Ja, der würde mir auch gefallen!“, bestätigt der junge Mann. „Aber findest du ihn nicht zu winzig. Wir sollten ihn noch ein Jahr wachsen lassen und ihn vielleicht nächstes Jahr holen, wenn unser Baby auf der Welt ist. Komm lass uns nach einem anderen Baum Ausschau halten!“<br />
„Nein, ich möchte ihn gleich mitnehmen. Er ist wunderschön, so schön wie unser ungeborenes Baby“, meint die junge Frau und streichelt sich zärtlich über ihren Bauch. „Vielleicht kommt es ja noch rechtzeitig vor dem Fest, dann kann es den strahlenden Weihnachtsbaum gleich sehen.“<br />
„Nein, nein, ich will nicht!“, schreit Tänny so laut er nur kann, aber leider hört ihn niemand.<br />
Großvater Tan versucht sich ächzend aufzurichten.<br />
„Mich sollten sie mitnehmen, ich bin schon alt und habe mein Leben gelebt, aber lasst den armen kleinen Tänny noch wachsen und gedeihen. Er ist doch noch so jung.“<br />
Niemand im Wald hört die Hilferufe und das Flehen der Beiden.<br />
„Gut“, sagt der Mann. „Dann sage ich dem Aufseher dort vorne Bescheid, damit das kleine Bäumchen für uns gefällt wird.“<br />
Tänny erschrickt, als der Mann sich zum Gehen abwenden will.<br />
„Nein, warte!“, ruft die schwangere Frau plötzlich aus. „Ich will nicht, dass er gefällt wird. Ich möchte ihn mit den Wurzeln haben, dann muss er nicht sterben. Wir werden ihn für das Weihnachtsfest schmücken und im Frühling können wir für ihn in unserem Garten ein hübsches Plätzchen suchen. Dort pflanzen wir ihn ein. Dann kann er mit unserem Kind aufwachsen und zu einem großen prächtigen Baum heranwachsen.“<br />
Der junge Mann nickt und umarmt seine Frau. Auch ihm gefällt dieser Gedanke.<br />
„Jedes Jahr zu Weihnachten werden wir ihn im Lichterglanz erstrahlen lassen“, meint er lächelnd.<br />
„Unser Kind wird fröhlich um ihn herum springen und wir werden uns an ihm und unserem Kind erfreuen“, strahlt die junge Frau.<br />
„Ja und den hier nehmen wir auch noch mit“, beschließt der junge Mann und deutet auf Großvater Tan. „Ihn lassen wir ebenso mit den Wurzeln ausgraben. Bestimmt macht auch er sich in unserem Garten recht gut. Er ist zwar schon ein wenig gebeugt und sieht nicht mehr ganz so frisch aus, aber es muss nicht immer alles perfekt sein, um etwas ganz Besonderes zu sein.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchens-weihnachtsgedanken/">Lottchens Weihnachtsgedanken</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/">Zotti im Weihnachtsland</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/santa-claus/">Santa Claus</a></p>
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		<title>Unsere persönliche Ostergeschichte</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/unsere-persoenliche-ostergeschichte/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/unsere-persoenliche-ostergeschichte/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 08:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[gute Stube]]></category>
		<category><![CDATA[Ofen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostergeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnküche]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Mutter erzählt besonders zu Ostern gerne eine Begebenheit aus ihrem Leben, in der beinahe ein Fall eingetreten wäre, den eigentlich keiner für sehr wahrscheinlich hält. Den dazu passenden Spruch, zitiert man jedoch sehr häufig. Spätestens am Ende dieser Geschichte werdet ihr wissen, welche Redewendung ich meine. (Aber nicht schummeln, sonst verderbt Ihr Euch die Freude!!! ) Man mag es nicht für möglich halten, doch in unserer Familie wäre beinahe ein Ereignis eingetreten, das die kalendarische Abfolge des Jahreskreises auf den Kopf gestellt beziehungsweise durcheinander gebracht hätte. Doch meine Mutter wusste dies in letzter Minute noch zu verhindern. „Du warst damals noch ziemlich klein“, beginnt sie zu berichten und schaut mich dabei an. „…vielleicht so eindreiviertel Jahre alt. Wir waren die ganze Woche über alleine, weil Papa in Frankfurt gearbeitet hat und nur an den Wochenenden zu uns nach Hause kam. Unser gemeinsames Zuhause war eine Zweizimmerwohnung mit einer großen Wohnküche.“ Ich nicke, denn ich kann mich noch sehr genau an diese Wohnung und das gesamte Wohnumfeld erinnern, in dem ich die ersten sechs Jahre &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Mutter erzählt besonders zu Ostern gerne eine Begebenheit aus ihrem Leben, in der beinahe ein Fall eingetreten wäre, den eigentlich keiner für sehr wahrscheinlich hält. Den dazu passenden Spruch, zitiert man jedoch sehr häufig. Spätestens am Ende dieser Geschichte werdet ihr wissen, welche Redewendung ich meine. (<em>Aber nicht schummeln, sonst verderbt Ihr Euch die Freude!!!</em> )</strong></p>
<p style="text-align: left;"><span class="dropcap">M</span>an mag es nicht für möglich halten, doch in unserer Familie wäre beinahe ein Ereignis eingetreten, das die kalendarische Abfolge des Jahreskreises auf den Kopf gestellt beziehungsweise durcheinander gebracht hätte. Doch meine Mutter wusste dies in letzter Minute noch zu verhindern.<br />
„Du warst damals noch ziemlich klein“, beginnt sie zu berichten und schaut mich dabei an. „…vielleicht so eindreiviertel Jahre alt. Wir waren die ganze Woche über alleine, weil Papa in Frankfurt gearbeitet hat und nur an den Wochenenden zu uns nach Hause kam. Unser gemeinsames Zuhause war eine Zweizimmerwohnung mit einer großen Wohnküche.“<br />
Ich nicke, denn ich kann mich noch sehr genau an diese Wohnung und das gesamte Wohnumfeld erinnern, in dem ich die ersten sechs Jahre meines Lebens verbracht habe. In der besagten Küche stand auch ein Sofa, auf dem ich immer gesessen habe (<a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a>). Überhaupt erinnere ich mich an viele Dinge aus dieser Zeit meiner Kindheit, die ich manchmal „Mein persönliches Bullerbü“ nenne.<br />
„Damals hatten wir noch keine Zentralheizung, sondern in der Küche stand ein Herd, der mit Holz und Kohle befeuert wurde und auf dem man auch kochen konnte. Im Wohnzimmer befand sich ein kleiner Ölofen. Meistens haben wir uns in der Küche aufgehalten, weil es in der Küche immer warm war. Das Wohnzimmer wurde nur an den Wochenenden beheizt, wenn Papa da war oder wenn einmal Besuch kam. Es war eben die gute Stube, die nicht für den täglichen Gebrauch bestimmt war, so wie das heutzutage ist. Der Fernseher stand zwar im Wohnzimmer, aber man hat damals noch nicht so viel ferngesehen wie heute. Später als du schon etwas größer warst und das Sandmännchen sehen durftest, habe ich nur die Wohnzimmertür geöffnet, den Fernseher angeschalten und als die Sandmännchensendung nach ein paar Minuten zu Ende war, wurde der Apparat wieder ausgeschalten.“<br />
„Ja und dann musste ich ins Bett gehen“, erinnere ich mich. „Ich habe noch genau das blaue Stühlchen vor Augen, auf dem ich damals immer gesessen habe.“<br />
Bis hierhin hat mein Mann andächtig mit zugehört, doch jetzt scheint er etwas nicht zu verstehen, denn er richtet an uns stirnrunzelnd eine Frage:<br />
„Und warum fällt dir das jetzt ausgerechnet kurz vor Ostern ein?“<br />
„Alles, was Mutti gerade erzählt hat, sind die Voraussetzungen dafür, dass man die ganze Geschichte versteht“, erkläre ich meinem Mann.<br />
Ich habe nämlich im Gegensatz zu ihm einen gewissen Vorteil. Ich kenne die Geschichte bereits. Nicht, dass ich mich tatsächlich daran erinnern könnte, aber meine Mutter hat sie mir schon öfter erzählt.<br />
„Also noch einmal kurz zum Verständnis: Die Küche war beheizt und das Wohnzimmer blieb kalt“, fasst meine Mutter zusammen.<br />
„Weihnachten hatten wir selbstverständlich einen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stehen. Astrid hat ganz große Augen gemacht, als sie den Baum mit den brennenden Kerzen, den bunten Kugeln und dem Lametta gesehen hat. Normalerweise wird der Weihnachtsbaum nach dem sechsten Januar abgeräumt und entsorgt, das macht ihr doch auch immer so. In dem besagten Jahr gab es allerdings zwei Gründe, warum wir dies nach dem Dreikönigstag noch nicht gemacht hatten. Zum einen, weil er Astrid so gut gefallen hat und zum anderen, weil der Baum immer noch wunderschön grün war. Er hat einfach nicht genadelt, weil die Zimmertemperatur dies begünstigt hat. So vergingen die Tage und der Januar ging zu Ende. Im Februar stand er noch ebenso schön da, als wäre er gerade erst dekoriert worden. Irgendwie haben Papa und ich ihn gar nicht mehr richtig wahrgenommen oder seine Existenz im Wohnzimmer war schon gewissermaßen selbstverständlich. Hinzu kam wie gesagt, die Tatsache, dass wir uns nicht viel im Wohnzimmer aufhielten. Die Tage und Wochen vergingen, plötzlich war es März, dann April und Ostern stand vor der Tür.“<br />
Ich sitze inzwischen grinsend da. Auch meine Mutter und mein Mann haben jeder ein Lächeln auf den Lippen. Allerdings hat es bei allen einen anderen Grund: Meine Mutter lächelt, weil sie die Bilder der weiteren Geschichte vor ihrem geistigen Auge sieht. Ich jedoch grinse, weil ich die nun folgende Erzählung der Ereignisse schon kenne und meinem Mann steht die Vorfreude auf den Ausgang der Geschichte ins Gesicht geschrieben.<br />
„Mittlerweile habe ich mich gar nicht mehr getraut, den Weihnachtsbaum aus der Wohnung nach unten in den Hof zu tragen. Wir haben damals noch auf Miete gewohnt und die Vermieter lebten mit im Haus, in der Wohnung unter uns. Ich habe mich richtig geschämt, dass wir immer noch einen Weihnachtsbaum hatten. Jetzt war guter Rat teuer. Ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen, als zu einer etwas ungewöhnlichen Methode zu greifen.“<br />
„Die erstaunten Gesichter hätte ich gerne gesehen, wenn du an Ostern mit einem Weihnachtsbaum im Hof erschienen wärest“, sagt mein Mann. „Aber erzähl weiter! Was hast du gemacht?“<br />
„Ich habe den Weihnachtsbaum endlich abdekoriert und in die Küche geschleift. So langsam aber sicher hat er auf dem Weg dorthin ziemlich alle Nadeln verloren. Das Gerippe habe ich dann in der Küche zersägt und alles im Ofen verbrannt.“<br />
„Ihr hättet ihn doch stehen lassen und einfach die Ostereier unter dem Baum verstecken können. Das wäre sicherlich ein schönes Foto geworden, das ich mir jetzt im Familienalbum hätte ansehen können“, mische ich mich nun ein. „Schade!“<br />
„Dann gäbe es auch endlich ein Datum für den Tag, an dem Weihnachten und Ostern zusammenfallen und Du hättest Geschichte geschrieben“, sagt Peter.<br />
„Das habe ich auch so“, freut sich meine Mutter, „Familiengeschichte! Astrid bringt sie noch zu Papier, damit sie nicht in Vergessenheit gerät und mein Enkel seinen zukünftigen Kindern erzählen kann, was seine Oma so alles angestellt hat.“<br />
„Was soll ich erzählen? Und was hat Oma angestellt?“, fragt unser Sohn, der gerade die Küche betritt.<br />
„Das kannst du gleich nachlesen“, sage ich, greife zu meinem Laptop und beginne zu schreiben:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>„Unsere persönliche Ostergeschichte“</strong></em></p>
<p>und in Gedanken füge ich hinzu:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>„Als Weihnachten und Ostern auf einen Tag fielen.“</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch folgende Geschichten lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/sorbische-ostereier/">Osterhasenabenteuer</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/sorbische-ostereier/">Sorbische Ostereier</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
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		<title>Zotti im Weihnachtsland</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2015 05:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Christkind]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[Rutschbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Teddybär]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsland]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnt Ihr Euch noch an Brummbär Max und seine Familie erinnern? Zusammen mit seiner lieben Bärenfrau hat er zwei Kinder. Ein Mädchen und einen Jungen: Sandy und Andy heißen sie. Zotti ist ein guter Freund der Beiden und von ihm und seinem großen Abenteuer will ich Euch heute erzählen. Zotti ist den ganzen Tag über schon total aufgeregt, denn sein Freund Andy hat ihm gesagt, dass es nun nicht mehr lange dauert und dann ist Weihnachten. Der kleine Teddybär kann an nichts anderes mehr denken. Er will unbedingt den Weihnachtsmann und das Christkind kennenlernen. Und auf die Geschenke freut er sich ebenso wie ein Menschenkind. Gemeinsam mit Andy und Sandy hat er einen Wunschzettel verfasst. Er wünscht sich einen Koffer. Wofür ein Teddybär einen Koffer braucht?, fragt ihr. Na, ein Koffer ist ein tolles Ding, denn darin kann man eine Menge Dinge verstauen. Nicht nur, wenn man auf Reisen geht. Er lässt sich beispielsweise ganz hervorragend als eine Art Schatztruhe verwenden. Alles was Zotti gefällt und was er irgendwo gefunden oder gesammelt hat, soll in &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Könnt Ihr Euch noch an Brummbär Max und seine Familie erinnern? Zusammen mit seiner lieben Bärenfrau hat er zwei Kinder. Ein Mädchen und einen Jungen: Sandy und Andy heißen sie. Zotti ist ein guter Freund der Beiden und von ihm und seinem großen Abenteuer will ich Euch heute erzählen.</strong><br />
<span class="dropcap">Z</span>otti ist den ganzen Tag über schon total aufgeregt, denn sein Freund Andy hat ihm gesagt, dass es nun nicht mehr lange dauert und dann ist Weihnachten. Der kleine Teddybär kann an nichts anderes mehr denken. Er will unbedingt den Weihnachtsmann und das Christkind kennenlernen. Und auf die Geschenke freut er sich ebenso wie ein Menschenkind. Gemeinsam mit Andy und Sandy hat er einen Wunschzettel verfasst. Er wünscht sich einen Koffer. Wofür ein Teddybär einen Koffer braucht?, fragt ihr. Na, ein Koffer ist ein tolles Ding, denn darin kann man eine Menge Dinge verstauen. Nicht nur, wenn man auf Reisen geht. Er lässt sich beispielsweise ganz hervorragend als eine Art Schatztruhe verwenden. Alles was Zotti gefällt und was er irgendwo gefunden oder gesammelt hat, soll in diesen Koffer, denn alle diese Dinge sind ganz viele kleine Erinnerungen. Wenn er dann irgendwann einmal ein alter Zottibär ist und mit seinen Enkelbärenkindern zusammensitzt, dann will er diesen tollen Koffer öffnen und ihnen viele spannende Geschichten aus seinem Leben erzählen.<br />
Zotti ist total in Gedanken versunken. Er sieht diesen Koffer vor seinem geistigen Auge und auf einmal passiert etwas, das er sich nicht erklären kann.<br />
Dieser Koffer spricht zu ihm. Ja, er kann reden. Zotti hört es ganz deutlich.<br />
„Komm setz dich hinein und flieg mit mir durch die Lüfte!“<br />
Zotti reibt sich die Augen und tatsächlich da steht ein brauner kleiner Koffer, der gerade so groß ist, dass er hinein passt.<br />
Zotti wackelt mit seinen schönen Bärenohren, denn es kann nicht sein, dass ein Koffer spricht. Bestimmt hat er sich das alles nur eingebildet. Doch da hört er die helle Stimme wieder:<br />
„Mach schon, setz dich hinein und ich zeig dir das Weihnachtsland!“<br />
Das lässt sich Zotti kein zweites Mal mehr sagen. Husch, sitzt er inmitten dieses Koffers. Aber nicht nur das. Der Koffer setzt sich in Bewegung und schwebt mit ihm davon. Hoch zu den Wolken schwebt er. Fast glaubt Zotti, er könne sie fangen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2388 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-300x200.jpg" alt="1200px-viele Wolken" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Er schaut hinunter zur Erde, wo alles immer kleiner wird und aussieht, als sei alles nur Spielzeug. Er fliegt über Länder und Meere. Ein bisschen bange ist ihm schon. Auch kalt ist es hier oben. Kälter als er es von der Erde kennt. Und ein tüchtiger Wind weht, so dass sein Koffer hin und her schaukelt.<br />
Gerade denkt Zotti: „Ich habe Angst, dass ich rausfalle und ganz tief nach unten auf die Erde plumpse!“<br />
Doch da kitzelt ihn etwas an der Nasenspitze und Zotti muss niesen.<br />
„Hallo kleiner Geselle!“, hört er eine Stimme.<br />
„Wer bist du?“, fragt Zotti in die unendliche Weite hinein.<br />
„Ich bin ein Sonnenstrahl und mich hat die Sonne zu dir geschickt!“<br />
Zotti schaut noch weiter nach oben und erkennt das Sonnenlicht.<br />
„Wenn du an meinem Strahl hinunterrutscht, dann landest du ganz sanft wieder auf der Erde und genau dort, wo du hin möchtest!“<br />
Na, das ist doch was für Zotti, denn das Rutschbahnrutschen hat er schon immer geliebt.<br />
„Halt dich gut fest und mach die Augen zu, denn jetzt wird es ganz rasant nach unten gehen. Aber hab keine Angst, ich halte dich sicher fest. Es kann dir nichts passieren.“<br />
Und wie schnell das geht! So schnell ist Zotti noch nie gerutscht. Er jauchzt vor Vergnügen. Hui! Immer schneller und immer tiefer rutscht er den Sonnenstrahl entlang.<br />
„Achtung!“, hört er die Stimme rufen.<br />
Plumps! Zotti ist mitsamt seines Koffers gelandet. Er blickt sich verwundert um. Wo ist er nur? Wollte er nicht in das Weihnachtsland? Hier ist es warm, nein es ist richtig heiß. Aber im Weihnachtsland muss es doch kalt sein und Schnee liegen. Aber hier ist kein Schnee, nur ein großer Platz und ganz viele Menschen und viele, viele Lichter. Er ist mitten in Bangkok gelandet, das liegt in Thailand und gehört zu Südostasien. Zotti ist also viele tausend Kilometer von seiner Heimat entfernt.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2376 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-300x200.jpg" alt="1200px-BKK" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Er steigt aus seinem Koffer, klappt ihn zu und marschiert mit dem Koffer in die Menschenmenge hinein. Er will wissen, was hier los ist.<br />
Und dann sieht er ihn.<br />
Ein riesiger und bunt geschmückter Weihnachtsbaum steht vor ihm. Zotti muss den Kopf ganz tief in den Nacken legen, um bis zu seiner Spitze hinauf schauen zu können. Tausende bunte Lichter erhellen diesen wunderschönen Baum.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2377 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-300x200.jpg" alt="1200px-Weihnachtsbaum" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Zotti dreht sich vor Freude im Kreis. Er ist tatsächlich im Weihnachtsland, allerdings in einem Weihnachtsland ohne Schnee. Vielleicht gibt es ja viele verschiedene Weihnachtsländer, aber das ist Zotti jetzt egal, denn rund um ihn herum sind Weihnachts- und Schneemänner, kleine und große Engelchen. Dort drüben steht ein großer Schlitten mit Rentieren davor und genau gegenüber ein tolles Lebkuchenhaus.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2378 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-300x200.jpg" alt="1200px-Lebkuchenhaus" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Zotti geht auf das Häuschen zu und trifft auf die zwei Bärenkinder Tino und Tina, die ihn freudig begrüßen.<br />
„Hallo Brummi! Was machst du denn hier, hast du heute deinen freien Tag?“<br />
„Brummi? Ich bin Zotti und zum ersten Mal hier im Weihnachtsland!“<br />
„Ach, das glaub ich jetzt aber nicht. Du willst dich doch nur über uns lustig machen!“<br />
„Nein, ganz sicher nicht. Ich kenne euch doch nicht einmal!“, beteuert Zotti und setzt das unschuldigste Gesicht auf, das er nur machen kann.<br />
„Jetzt hör aber auf, wir kennen dich doch. Gestern waren wir doch gemeinsam beim Weihnachtskonzert, als die Engelchen gesungen haben.“<br />
„Nein, ich schwöre euch, ich bin Zotti!“<br />
Tino und Tina schauen sich an und schütteln verwundert den Kopf.<br />
„Aber du siehst ganz genauso aus wie unser Freund Brummi“, ergreift Tina das Wort. „Sogar den gleichen rot und grün gestreiften Schal hast du um den Hals gewickelt. Und das Weihnachtsmützchen hast du auch auf!“</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2379 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-300x200.jpg" alt="1200px-Brummi" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Zottis Blick fällt auf sein Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe. Verwundert  tastet er sich ab, denn irgendwie sieht er verändert aus. Das liegt nicht nur an dem Mützchen, das er auf hat und auch nicht an dem Schal, der um seinen Hals gebunden ist. Er erkennt sich kaum wieder und auch die Sachen kennt er nicht. Da muss ein Zauber passiert sein, vielleicht als er auf dem Sonnenstrahl auf die Erde gerutscht ist. Da hat es Zotti auch mal einen Moment lang gekribbelt und gekrabbelt. Seltsam!<br />
„Wir schleichen uns einfach hier weg und bringen Zotti zu unserem Freund Brummi“, beschließt Tino und greift Tina und Zotti an der Hand, um mit ihnen in der Menschenmenge unterzutauchen.<br />
„Wo willst du mit uns hin?“, erkundigt sich Zotti.<br />
„In das Hotel, in dem Brummi arbeitet, damit ihr euch kennenlernt. Und später stelle ich dir noch den Weihnachtsmann und das Christkind vor! Komm einfach mit!“<br />
Endlich sind die Drei vor dem Hotel angekommen, aber vor ihnen liegt eine große Treppe auf deren Stufen hunderte von blühenden Weihnachtssternen stehen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2380 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-300x200.jpg" alt="1200px-Weihnachtssterne" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Mühsam erklimmen sie mit ihren kurzen Beinchen die vielen Stufen und kommen vollkommen außer Atem oben an.<br />
„Hallo Brummi!“, ruft es plötzlich. „Mach mal schnell, dass du wieder auf deinen Platz kommst!“<br />
Zotti zuckt mit den Schultern, denn er wundert sich sehr, dass er ständig verwechselt wird.<br />
Auf einmal geht ihm ein Licht auf, &#8211; nein ein ganzer Weihnachtsbaum erleuchtet. Und was sieht Zotti? Einen Weihnachtsbaum voller Weihnachtsteddybären.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2381 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-172x300.jpg" alt="1200px-Teddybaum" width="172" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-172x300.jpg 172w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-589x1024.jpg 589w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px" /></a><br />
Staunend lässt sich Zotti von Tino um den Baum herum zerren. Vor Staunen hat er den Mund weit aufgerissen und als sie plötzlich stehen bleiben, klappt er ihn erst wieder vor Schreck zu.<br />
„Darf ich vorstellen?! Das ist Brummi und das ist Zotti!“<br />
Die beiden Bären sehen sich staunend und verwirrt an. Beide fragen sich insgeheim, ob man ihnen einen Spiegel vor die Augen hält.<br />
Zotti und Brummi gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Stolz stellen sie sich für das Foto, das ein Hotelgast von ihnen machen will, nebeneinander auf.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2382 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-300x200.jpg" alt="1200px-Doppelgänger" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
„Ich habe einen Doppelgänger!“, jubelt Zotti vor Freude und streckt beide Arme aus, um Brummi zu umarmen.<br />
„Was ist denn mit dir los? Wieso hast Du einen Doppelgänger? Träumst du?“, fragen Andy und Sandy wie aus einem Mund. Sie falten ihre Wunschzettel zusammen und stecken sie in einen Briefumschlag, den sie an das Christkind im Himmel adressieren.</p>
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