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	<title>Venedig &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Atemberaubend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 23:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[atemberaubend]]></category>
		<category><![CDATA[geheimnisvoll]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich hatte er nicht alleine hierher gewollt. Seine Liebste sollte mit ihm in die Stadt der Liebe reisen. Doch leider hatte sie ein lukrativer Auftrag, den sie unmöglich hätte ablehnen können, daran gehindert.  „So ist das eben im Leben“, hatte sie beim Abschied mit Tränen in den Augen zu ihm gesagt. „Selbständig bedeutet einfach ‚selbst und ständig‘ und genau aus diesem Grund muss ich auf die geplante Reise verzichten.“ „Ich werde alles absagen“, hatte er ihr zum wiederholten Male mitgeteilt, aber sie hatte darauf bestanden, dass er sich in den Flieger setzte und nach Venedig flog. Ja, und so war er nun das Wochenende, das nur ihnen gehören sollte, allein in dieser schönen Stadt. Mindestens drei Brautpaare hatte er schon gesehen. Gerne hätte er ihr hier in romantischer Atmosphäre einen Heiratsantrag machen wollen, doch es war alles anders gekommen, wie so oft im Leben. Heute Abend nun würde sein Flieger zurück gehen und er wollte nur noch einen kurzen Rundgang machen. Ein paar Fotos und ein paar Eindrücke sammeln, von denen er seiner Liebsten zu &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich hatte er nicht alleine hierher gewollt. Seine Liebste sollte mit ihm in die Stadt der Liebe reisen. Doch leider hatte sie ein lukrativer Auftrag, den sie unmöglich hätte ablehnen können, daran gehindert. </strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>o ist das eben im Leben“, hatte sie beim Abschied mit Tränen in den Augen zu ihm gesagt. „Selbständig bedeutet einfach ‚selbst und ständig‘ und genau aus diesem Grund muss ich auf die geplante Reise verzichten.“<br />
„Ich werde alles absagen“, hatte er ihr zum wiederholten Male mitgeteilt, aber sie hatte darauf bestanden, dass er sich in den Flieger setzte und nach Venedig flog.<br />
Ja, und so war er nun das Wochenende, das nur ihnen gehören sollte, allein in dieser schönen Stadt. Mindestens drei Brautpaare hatte er schon gesehen. Gerne hätte er ihr hier in romantischer Atmosphäre einen Heiratsantrag machen wollen, doch es war alles anders gekommen, wie so oft im Leben.<br />
Heute Abend nun würde sein Flieger zurück gehen und er wollte nur noch einen kurzen Rundgang machen. Ein paar Fotos und ein paar Eindrücke sammeln, von denen er seiner Liebsten zu Hause berichten konnte.<br />
So stieg er die Stufen der Rialtobrücke hinauf. Oben angekommen, sog er die warme Luft tief ein, blickte auf den Canale Grande und genoss den Blick. Gerade fuhr eine Gondel mit einem Paar unter der berühmten Brücke hindurch, so dass er einen wunderschönen Schnappschuss machen konnte. Er würde seiner Liebsten dieses Foto schenken, als Gutschein für einen ganz spontanen Ausflug nach Venedig. Dann würde alles passen, es wäre einfach nur der perfekte Zeitpunkt.<br />
„Wir werden alles nachholen“, beschloss er, „auch den Heiratsantrag.“<br />
Langsam und in Gedanken versunken stieg er die Stufen der berühmten Brücke wieder hinunter.<br />
Und dann passierte es.<br />
Er sah sie und sein Herz begann sofort höher und schneller zu schlagen. So hatte er sich sie immer vorgestellt. Wie angewurzelt blieb er vor ihr stehen und sah sie einfach nur sprachlos an. Sie verkörperte für ihn das Ideal.<br />
„Atemberaubend!“, so durchzuckte es seine Gedanken. „Und geheimnisvoll!“<br />
Sie war eine stolze und zugleich schüchtern wirkende Schönheit.<br />
Sie liebte Gold, das sah man auf den ersten Blick. Kopf und Hals waren mit einem goldigen Etwas umhüllt, das er nicht zu beschreiben vermochte. Selbst ihr Gesicht war mit feinem Goldstaub bedeckt und gab ihrer Blässe einen anmutigen Glanz. Die ebenfalls mit einem Hauch von Gold bedeckten Lippen luden zum Küssen ein. Er vermochte ihr nicht zu widerstehen. Der Anblick fesselte ihn, so dass er sie immer noch reglos betrachtete.<br />
„Ich muss sie besitzen“, sehnte sich alles in ihm nach dieser Schönheit. „Sie muss mit mir kommen.<br />
Er streckte seine Hände nach ihr aus, um sie an sich zu reißen und sie voll und ganz in seinen Besitz zu nehmen.<br />
„Niemand darf sie mir wegnehmen,- koste es, was es wolle!“<br />
Niemals zuvor hatte er etwas so sehr begehrt wie diese geheimnisumwitterte Schönheit, &#8211; &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&#8230; &#8211; <em style="font-weight: bold;">diese goldverzierte venezianische Maske.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4036 size-large aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-768x1024.jpg" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wie-aus-dem-malkasten/">Wie aus dem Malkasten</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/stock-und-weisser-bart/">Stock und weißer Bart</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/herzlichen-glueckwunsch/">Herzlichen Glückwunsch</a></p>
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		<title>Wie aus dem Malkasten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 22:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
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		<category><![CDATA[gefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
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		<category><![CDATA[Malkasten]]></category>
		<category><![CDATA[Touristen]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor fünf Jahren waren wir auf Silberhochzeitsreise. Wir haben uns hierfür Venedig ausgesucht. Selbstverständlich haben wir auch Ausflüge gemacht und an einem davon möchte ich Euch heute teilhaben lassen. So haben wir zum Beispiel eine der größeren Inseln in der Lagune Venedigs besucht, nämlich Burano.   Im Grunde genommen handelt es sich hierbei nicht um eine einzige Insel, sondern um vier kleinere Inseln, die eng beieinander liegen. Verbunden sind diese Inseln durch acht Brücken.Schon bei der Anreise, sieht man die Schönheit dieser Insel, denn ihre Häuser sind weithin zu erkennen. Sie erstrahlen in allen möglichen Farben und die gesamte Insel wirkt wie gemalt. Tief wurde auf dieser Insel in den Farbkasten gegriffen. Die Häuser, die eng beieinander stehen, tragen alle unterschiedliche Farben zur Schau. Rot,Grün, Gelb, Blau, Violett&#8230;, ein Bilderbuch könnte nicht farbenprächtiger sein. In den Kanälen spiegeln sich die bunten Häuser und lassen alles noch malerischer erscheinen. Selbstverständlich liegen auch hier überall Boote und tragen zu einem verträumten und romantischen Gesamteindruck bei, der eine Vielzahl von Touristen Jahr für Jahr anzieht. Aber es wird noch mehr &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor fünf Jahren waren wir auf Silberhochzeitsreise. Wir haben uns hierfür Venedig ausgesucht. Selbstverständlich haben wir auch Ausflüge gemacht und an einem davon möchte ich Euch heute teilhaben lassen. So haben wir zum Beispiel eine der größeren Inseln in der Lagune Venedigs besucht, nämlich Burano.  </strong></p>
<p>Im Grunde genommen handelt es sich hierbei nicht um eine einzige Insel, sondern um vier kleinere Inseln, die eng beieinander liegen. Verbunden sind diese Inseln durch acht Brücken.<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3393 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00812-1024x768.jpg" alt="1200px-DSC00812" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00812-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00812-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00812-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00812.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />Schon bei der Anreise, sieht man die Schönheit dieser Insel, denn ihre Häuser sind weithin zu erkennen. Sie erstrahlen in allen möglichen Farben und die gesamte Insel wirkt wie gemalt. Tief wurde auf dieser Insel in den Farbkasten gegriffen. Die Häuser, die eng beieinander stehen, tragen alle unterschiedliche Farben zur Schau. Rot,Grün, Gelb, Blau, Violett&#8230;, ein Bilderbuch könnte nicht farbenprächtiger sein.<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3394 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00817-1024x768.jpg" alt="1200px-DSC00817" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00817-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00817-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00817-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00817.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>In den Kanälen spiegeln sich die bunten Häuser und lassen alles noch malerischer erscheinen. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3395 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00816-1024x768.jpg" alt="1200px-DSC00816" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00816-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00816-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00816-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00816.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Selbstverständlich liegen auch hier überall Boote und tragen zu einem verträumten und romantischen Gesamteindruck bei, der eine Vielzahl von Touristen Jahr für Jahr anzieht.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3396 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00815-1024x768.jpg" alt="1200px-DSC00815" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00815-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00815-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00815-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00815.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3397 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00818-1024x768.jpg" alt="1200px-DSC00818" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00818-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00818-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00818-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00818.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Aber es wird noch mehr getan, um einen verspielten Eindruck zu erzielen. Schaut her, alles wirkt  äußerst harmonisch, so als sei es aus einem Mal- oder Bilderbuch entnommen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3398 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00823-1024x768.jpg" alt="1200px-DSC00823" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00823-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00823-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00823-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC00823.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Die Wäschestücke entlang der Häuserfront sind farblich exakt auf das jeweilige Haus und dessen Farbgestaltung abgestimmt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3399 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05710-1024x768.jpg" alt="1200px-DSC05710" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05710-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05710-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05710-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05710.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Aber auch Fensterläden und Jalousien<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3402 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05716-768x1024.jpg" alt="1200px-DSC05716" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05716-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05716-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05716-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05716.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" />und Türpfosten<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3401 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05715-768x1024.jpg" alt="1200px-DSC05715" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05715-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05715-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05715-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05715.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" />fügen sich ebenso harmonisch und farblich passend ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3400 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05714-768x1024.jpg" alt="1200px-DSC05714" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05714-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05714-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05714-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05714.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Solltet Ihr Venedig besuchen, so versäumt es nicht auch die Insel Burano zu besichtigen. Ich denke auch Euch wird es dort gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Donwai Market (1)</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-flussfahrt-donwai-market-2/">Die Flussfahrt (Donwai Market 2)</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ayutthaya/">Unser Ausflug nach Ayutthaya</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Stock und weißer Bart</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/stock-und-weisser-bart/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/stock-und-weisser-bart/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2015 18:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquitätengeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Bart]]></category>
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		<category><![CDATA[Venedig]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserbus]]></category>
		<category><![CDATA[weißer Bart]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich weiß nicht warum, aber irgendwie fällt mir gerade eine Fernsehserie aus den Sechzigern ein. John Steel und Emma Peel lösten damals in den Filmen ihre Kriminalfälle „Mit Schirm, Charme und Melone“. Plötzlich passiert in meinem Kopf etwas ganz ohne mein Zutun. Meine Gedanken verselbständigen sich. Als diese sämtliche Gehirnwindungen durchlaufen haben, sind sie auf einmal zu einem anderen Gedanken mutiert. Wie damals bei dem Spiel „Stille Post“ haben sich die Worte verändert. Aus „Mit Schirm, Charme und Melone“ ist plötzlich „Mit Stock, Witz und weißem Bart“ geworden. Der weiße Bart gehört zu meinem Peter, wie jeder inzwischen wohl schon wissen dürfte. Er ist zu so etwas wie seinem Markenzeichen geworden. Witz hat mein Mann ebenfalls, also muss ich nur noch überlegen, was es mit dem Stock auf sich hat. Diese Detektivarbeit ist im Grunde genommen nicht so schwer für mich, denn ich muss gar nicht weit gehen, um fast über einen Stock zu stolpern. Er steht in unserer Eingangsdiele, links neben der Haustür. Man kann sich denken, dass ich hier keinen einfachen Stock, sprich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich weiß nicht warum, aber irgendwie fällt mir gerade eine Fernsehserie aus den Sechzigern ein. John Steel und Emma Peel lösten damals in den Filmen ihre Kriminalfälle „Mit Schirm, Charme und Melone“. Plötzlich passiert in meinem Kopf etwas ganz ohne mein Zutun. Meine Gedanken verselbständigen sich. Als diese sämtliche Gehirnwindungen durchlaufen haben, sind sie auf einmal zu einem anderen Gedanken mutiert. Wie damals bei dem Spiel „Stille Post“ haben sich die Worte verändert. Aus „Mit Schirm, Charme und Melone“ ist plötzlich „Mit Stock, Witz und weißem Bart“ geworden.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>er weiße Bart gehört zu meinem Peter, wie jeder inzwischen wohl schon wissen dürfte. Er ist zu so etwas wie seinem Markenzeichen geworden. Witz hat mein Mann ebenfalls, also muss ich nur noch überlegen, was es mit dem Stock auf sich hat. Diese Detektivarbeit ist im Grunde genommen nicht so schwer für mich, denn ich muss gar nicht weit gehen, um fast über einen Stock zu stolpern.<br />
Er steht in unserer Eingangsdiele, links neben der Haustür. Man kann sich denken, dass ich hier keinen einfachen Stock, sprich einen passend geformten Ast aus dem Wald stehen habe, so wie man ihn manchmal auf Wanderungen benutzt. Wenn es kein Wanderstock ist, dann vermutlich ein Spazierstock, wird jetzt jeder denken. Ja und nein. Es ist auch kein gewöhnlicher Spazierstock, so wie ihn Charlie Chaplin immer bei sich hatte und von dem er sagte, dass dieser für die Würde des Menschen stehe (vgl.: http://www.tagesschau.de/ausland/charlie-chaplin100.html / Stand: 9.1.2015).<br />
Er hat keinen gebogenen Griff, sondern einen silbernen und reich verzierten Knauf, auf dem die Hand des Gehenden liegt.<br />
„Das ist ein Stock mit Geschichte!“, meint Peter, der gerade aus seinem heimatlichen Büro in unsere Küche marschiert und sieht, wie ich den Stock in die Hand nehme und genauestens betrachte.<br />
„Ganz sicher stammt er nicht aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, in dem überwiegend Könige und der Adel derartige Stöcke besaßen und ob er aus dem Mittelstand des 19. oder 20. Jahrhunderts ist, lässt sich auch nicht mit Sicherheit sagen.“<br />
„Aber darauf kommt es bei diesem Stock auch nicht an“, füge ich hinzu. Seine Geschichte ist für uns eine ganz persönliche Geschichte, die uns viel wichtiger ist und ihn damit für uns auch wertvoller macht, als seine eigentliche Historie:<br />
Vor inzwischen dreieinhalb Jahren hatten wir Silberhochzeit und flogen nach Venedig, sozusagen als Silberhochzeitsreise (an anderer Stelle werde ich irgendwann einmal ausführlich davon berichten). Für mich war es das erste Mal, dass ich Venedig besuchte. Peter war als kleiner Junge einst mit seinen Eltern mitten im Hochsommer und bei brütender Hitze dort gewesen und hatte Venedig auf eine sehr eigentümliche Art beeindruckend empfunden: „Venedig ist schmutzig, stinkt und Ratten gibt es auch!“<br />
In diesem Glauben ließ er mich mehr als dreißig Jahre. Trotzdem wollte ich diese Stadt, deren historisches Zentrum, die Lagune von Venedig und einige nahe Inseln sehen, bevor ihr viel beschworenes Ende angesagt ist. Selbst Peter musste bei unserem Besuch zugeben, dass sich uns Venedig mehr als traumhaft präsentierte und wunderschöne Kulissen für unser gebuchtes Fotoshooting bot.<br />
Am Tag nach unserem 25jährigen Hochzeitstag erkundeten wir die besagte Stadt auf eigene Faust. Auch entschlossen wir uns mit dem Wasserbus nach Murano zu fahren, die Insel, die für ihre Glaskunst weltweit bekannt ist. Erst als wir uns im Wasserbus hinsetzten, spürten wir, dass unsere Füße vom vielen Laufen bereits zu schmerzen begannen.<br />
„Weißt du, was Venedig und Capri gemeinsam haben?“, fragte mich Peter.<br />
Ich konnte mir nun überhaupt nicht vorstellen, was es hier an Gemeinsamkeiten geben sollte und schüttelte den Kopf.<br />
„Die vielen Stufen, die zu erklimmen sind“, erklärte er mir.<br />
Ich konnte mich erinnern, dass er mich auf Capri voran gehen hatte lassen, da er Probleme mit seinen Knien und damit einhergehend mit dem Treppensteigen hatte.<br />
Doch die Neugierde und der Wissensdurst des Menschen war auch jetzt unser Motivator die schmerzenden Füße und Knie zu vergessen. So kamen wir an einem Antiquitätengeschäft vorbei, das Peter magisch anzog und in mir die schlimmsten Befürchtungen aufkommen ließ. Ich kenne nämlich meinen Mann, seine Vorliebe für alte Sachen und stellte mir schon vor, was er alles an Kostbarkeiten finden würde. Ich muss zugeben, es war ein interessanter Laden, doch mich drängte es eher nach draußen.<br />
„Lass uns doch noch zu den Glasmanufakturen und Ausstellungen gehen“, bat ich ihn.<br />
„Schau doch mal!“, forderte er mich auf, ohne auf meine Bitte einzugehen. „Der ist doch hübsch!“<br />
„Ja, stimmt“, bestätigte ich, fügte jedoch beim nächsten Atemzug hinzu: „Lass uns gehen, ich will noch was anderes sehen!“<br />
Peter drehte einen Spazierstock mit silbernem Knauf in der Hand hin und her, betrachtete ihn ein wenig wehmütig, steckte ihn jedoch wieder in den bereitstehenden Schirmständer, in welchem noch andere Spazierstöcke ihren Platz hatten.<br />
„Das war der Schönste von allen“, erklärte mir mein Gatte beim Verlassen des Geschäftes. Höchstens zehn Minuten später verkündete er mir:<br />
„Ich kann überhaupt nicht mehr laufen. Mir tut schon alles weh! Und überhaupt, meine Knie sind vom vielen Treppensteigen heute ganz schlimm!“<br />
Da wir inzwischen in einer Ausstellung mit vielerlei verschiedenen Produkten aus Muranoglas waren, vergaß er kurzzeitig seinen Jammer. Doch kaum betraten wir wieder die Straße, ging die Sache von vorne los:<br />
„Das wird immer schlimmer!“<br />
„Was?“<br />
„Na, meine Knie, &#8211; erzähl ich doch dauernd!“<br />
„Sollen wir uns irgendwo hinsetzen?“, fragte ich ihn mitleidig.<br />
„Nö, nö!“<br />
Und zwei Minuten später meinte er: „Vielleicht kauf ich mir einen Stockschirm, da kann ich mich abstützen.“<br />
Jetzt hatte ich es kapiert! Er hatte die ganze Zeit rumgejammert wie ein kleines Kind, das etwas haben möchte, es aber nicht bekommt.<br />
„Kann es sein, dass du den Stock haben möchtest, den wir vorhin gesehen haben?“, erkundigte ich mich.<br />
„Ach Quatsch! Brauch ich doch nicht!“<br />
„Anscheinend aber doch! Komm wir gehen noch mal in den Antiquitätenladen, bevor er schließt“, schlug ich ihm vor.<br />
„Den Stock hat bestimmt eh schon jemand gekauft“, murmelte er in seinen weißen Bart.<br />
Seltsamerweise hatte er mich schon in die Nähe des Geschäftes gelotst und so brauchten wir nur noch um zwei Ecken zu gehen, um vor dessen Tür zu stehen. Dort hielt er sich auch gar nicht lange mit Umschauen auf, sondern marschierte geradewegs auf den Ständer mit den Spazierstöcken zu. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben den besagten Stock erstanden und Peter hatte fortan weder beim Marschieren, noch beim Treppensteigen Probleme. Er genoss es sichtlich mit diesem zwar altmodischen, aber dekorativen Accessoire umher zu marschieren.<br />
„Männer sind wie kleine Kinder“, dachte ich mir so, als mein Gatte strahlend verkündete:<br />
„Der ist perfekt! Wo wollen wir noch hingehen?“<br />
Als wir am Abend mit dem Wasserbus wieder zurück nach Venedig fahren wollten, zeigte dieser auch seine Wirkung. Peter ließ mir beim Betreten des überfüllten Wasserfahrzeuges den Vortritt. Da ich keinen Sitzplatz finden konnte, suchte ich mir irgendwo eine Lücke zum Hinstellen und signalisierte Peter durch Winken meinen Standort. Dieser kam jedoch gerade einmal bis zur zweiten Sitzreihe, dann stand ein junger Mann auf und bot meinem Göttergatten den Platz an. Dieser bedankte sich, warf mir einen grinsenden Blick zu und ließ sich ohne Zögern in den Sitz fallen. Ganz offensichtlich genoss er den Status eines scheinbar alten und gehbehinderten Mannes.<br />
„Siehst du“, meinte Peter nach dem Aussteigen, „mit Stock und weißem Bart hat man so seine Vorteile.“</p>
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