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	<title>Schutzengel &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Oma Lena und ihre Schatztruhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 06:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
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					<description><![CDATA[Magdalena sitzt in ihrem Lieblingssessel, die Hände im Schoß gefaltet und die Augen geschlossen. Ihr faltiges Gesicht zeugt von einem gelebten Leben, aber auch von einer inneren Zufriedenheit. Sie hält ein kleines Mittagsschläfchen, was ihr in ihrem hohen Alter von Herzen gegönnt sei. In wenigen Wochen wird sich ihr Geburtstag zum 103. mal jähren.  Sie war in den Wirren des Ersten Weltkrieges geboren und hatte ihre Eltern gleich zu Beginn des zweiten Weltkriegs verloren. Drei Jahre später fand sie ihr großes Glück, doch auch Edgar musste sie vor mehr als einem Jahrzehnt zu Grabe tragen. Mit ihm war sie in inniger Liebe verbunden. Drei Kindern schenkte sie das Leben, einem Jungen und zwei Mädchen.  „Ich bin schon eine ganz schön alte Schachtel“, pflegt sie zu sagen, wenn man sie auf ihr Alter anspricht. Ihre Stimme klingt kein bisschen zittrig, sondern fest und klar wie bei einer Achtzigjährigen. Inzwischen ist sie allerdings schon mehrfache Oma und stolze Urgroßmutter von einem Zwillingspärchen. Alle nennen sie einfach nur „Oma Lena“ und lieben sie abgöttisch. Während des zweiten Weltkrieges &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Magdalena sitzt in ihrem Lieblingssessel, die Hände im Schoß gefaltet und die Augen geschlossen. Ihr faltiges Gesicht zeugt von einem gelebten Leben, aber auch von einer inneren Zufriedenheit. Sie hält ein kleines Mittagsschläfchen, was ihr in ihrem hohen Alter von Herzen gegönnt sei. In wenigen Wochen wird sich ihr Geburtstag zum 103. mal jähren.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>ie war in den Wirren des Ersten Weltkrieges geboren und hatte ihre Eltern gleich zu Beginn des zweiten Weltkriegs verloren. Drei Jahre später fand sie ihr großes Glück, doch auch Edgar musste sie vor mehr als einem Jahrzehnt zu Grabe tragen. Mit ihm war sie in inniger Liebe verbunden. Drei Kindern schenkte sie das Leben, einem Jungen und zwei Mädchen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich bin schon eine ganz schön alte Schachtel“, pflegt sie zu sagen, wenn man sie auf ihr Alter anspricht. Ihre Stimme klingt kein bisschen zittrig, sondern fest und klar wie bei einer Achtzigjährigen. Inzwischen ist sie allerdings schon mehrfache Oma und stolze Urgroßmutter von einem Zwillingspärchen. Alle nennen sie einfach nur „Oma Lena“ und lieben sie abgöttisch.<br />
Während des zweiten Weltkrieges fand sie nicht nur ihren Edgar, sondern mit ihm auch noch eine liebe Freundin. Luisa war die Schwester ihres Mannes<span class="Apple-converted-space">  </span>und damit ihre Schwägerin, aber vor allen Dingen ihre beste Freundin. Einige Jahre durften sie miteinander verbringen, dann heiratete diese und zog in eine andere Stadt, weit weg von Magdalena. Beide hielten den Kontakt durch Briefe, doch eines Tages erhielt Magdalena eine traurigen Nachricht von Luisas Mann. Sie war bei der Geburt ihres ersten Kindes verstorben. Da Luisas Gatte die Briefe von Magdalena fein säuberlich in einem Kästchen gefunden hatte, ließ er diese seiner Schreiberin wieder zukommen. Diese bewahrte sie bis zum heutigen Tag auf. Und noch mehr: Magdalena hatte nie aufgehört Luisa zu schreiben und von ihrem Leben zu berichten. Es gab Zeiten, da schrieb sie jeden Tag, dann Monate keine einzige Zeile, um dann wieder einen langen und ausführlichen Bericht folgen zu lassen. Erst mit 95 Jahren, als ihre Hände zittriger wurden und die Augen müder, beendete Magdalena ihre Schreiben an ihre liebe längst verstorbene Freundin. Magdalena hatte alle Briefe eines Jahres fein säuberlich mit einem farbigen Band gebündelt und ein Zettelchen mit der Jahreszahl angeheftet. Die Stapel wurden mit der Zeit kleiner und zum Schluss waren es nur noch zwei oder drei Briefe pro Jahr. Danach begann sie die unzähligen Briefe zu lesen oder später dann sich vorlesen zu lassen,- bis heute.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Mit diesen Briefen zieht ihr ganzes Leben wieder an ihr vorbei, sie durchlebt alle Höhen und Tiefen, jede Freude, aber auch jeden Kummer noch einmal. Sorgsam aufbewahrt hütet sie diese Briefe wie einen kostbaren Schatz in einer kleinen Schatztruhe.<br />
Auch heute darf eine kleine Lesestunde nicht fehlen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Bitte Klara“, fordert sie ihre Urenkelin auf, „lies mir ein bisschen vor.“<br />
Klara, die bereits in die dritte Klasse geht, nimmt einen Stapel aus der Truhe und öffnet die lila Schleife mit deren Band das Bündel zusammengehalten ist.<span class="Apple-converted-space">  </span>Das kleine Zettelchen mit der Jahreszahl trägt die Aufschrift „1993“.<br />
„Da haben mein Edgar und ich goldene Hochzeit gefeiert“, erinnert sie sich und ein Strahlen erhellt ihr Gesicht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Lies nur, mein Kind! Es wird dir gefallen!“, ermutigt Oma Lena ihre Urenkeltochter Klara.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>„Meine liebe Luisa,</em></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>lange habe ich keinen Brief mehr an Dich geschrieben, weiß ich doch, dass Du von dort, wo Du bist, über mich und meine Familie wachst. Die Ereignisse besonders der letzten Tage möchte ich aber unbedingt mit Dir teilen. Du wirst Dich sicher sehr darüber freuen.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Edgar und ich sind nun schon seit 50 Jahren glücklich verheiratet. Dachte ich doch damals kurz nach der Hochzeit, dass unsere Ehe unter einem schlechten Stern stehen würde. Du erinnerst Dich, ich habe ein paar Wochen nach unserer Vermählung bei Gartenarbeiten meinen Ehering verloren. Alle haben wir gebuddelt und gesucht, aber der Ehering blieb spurlos verschwunden. </em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Edgar hat sich das Geld vom Mund abgespart und mir dann zu unserem zweiten Hochzeitstag einen neuen Ring gekauft, den ich noch heute mit Stolz an meinem rechten Ringfinger trage.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Doch stell Dir vor, was am Tag unserer Goldenen Hochzeit passiert ist: </em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Die Schwiegertochter meines Sohnes, Du weißt er lebt mit seiner Familie in unserem Haus, hat die Gartenarbeit als ihr Hobby auserkoren. Anna, so heißt sie, brauchte ein paar Karotten, denn sie wollte die Platten mit dem Schnittchen besonders schön dekorieren, also ging sie in den Garten. Edgar und ich saßen gerade auf unserem gemütlichen Balkon, als ein Schrei aus dem Garten kam. Und gleich darauf hörten wir jemand die Treppe zu unserer Wohnung hinauf  spurten. Sekunden später klopfte es heftig an unsere Wohnungstür. Als wir öffneten stand  Anna davor und hielt uns eine Karotte hin. </em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>„Schaut nur!“ rief sie aus und deutete auf<span class="Apple-converted-space">  </span>eine Stelle an der Karotte, die seltsam verdickt schien.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Nun, die Karotte war kein besonderes Prachtexemplar, aber sie versetzte uns in ein Staunen, das zunächst seinen Ausdruck in Sprachlosigkeit fand und dann in Tränen<span class="Apple-converted-space">  </span>endete. Nein, es waren keine Tränen der Trauer, es waren Tränen der Freude.<span class="Apple-converted-space"> </span></em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Vielleicht ahnst Du schon, was ich Dir erzählen möchte:<span class="Apple-converted-space"> </span></em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Eingewachsen in die Karotte, glitzerte mein Ehering und strahlte uns entgegen. Naja, so sehr gestrahlt hat er zunächst nicht, aber Edgar brachte ihn noch am selben Morgen zum Juwelier und hat ihn tüchtig polieren lassen. Und am Nachmittag im Gottesdienst zu Ehren unserer Goldenen Hochzeit hat er ihn mir an den Ringfinger meiner linken Hand gesteckt.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Ist das nicht schön?!!! Ich bin überglücklich und könnte die ganze Welt umarmen, doch besonders meinen Edgar.“</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Wärst Du jetzt bei mir, so würde ich auch Dich fest in die Arme schließen.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>Deine stets in tiefer Zuneigung verbundene Freundin</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>Magdalena</em></span></p>
<p>Als Klara von dem Brief aufblickt, sieht sie wie ihrer Oma ein paar Tränen über das Gesicht kullern.<br />
„Du weinst ja“, sagt sie erschrocken. „Das war doch sooo eine schöne Geschichte!“<br />
„Das ist keine Geschichte,- das ist mein Leben. Und die Tränen sind Freudentränen, aber auch Tränen der Trauer um meinen geliebte Edgar und meine beste Freundin Luisa.“<br />
„Soll ich Dir etwas bringen?“, fragt Klara, die möchte, dass Oma Lena wieder strahlt.<br />
„Ja! Gib mir bitte das letzte Bündel Briefe.“<br />
„Es ist nur noch ein Einziger da!“, erwidert Klara und hält ihn hoch.<br />
„Gib mir bitte diesen Brief und dann kannst du mich ruhig alleine lassen und spielen gehen. Ich lese den letzten Brief selbst. Bestimmt warten deine Spielkameraden schon auf dich.“<br />
Als Anna eine Stunde später das Abendessen nach oben bringt, findet sie Oma Lena in ihrem Lehnsessel und den letzten Brief in der Hand haltend.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Bevor sie friedlich für immer eingeschlafen ist, hat sie mit zittriger Schrift noch einen letzten Satz unter die Zeilen des Briefes geschrieben:</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Luisa und Edgar waren meine Schutzengel, nun folge ich ihnen und wir wachen gemeinsam über Euch, meine geliebte Familie.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>In Liebe<span class="Apple-converted-space"> </span></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>Oma Lena</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/chaotische-familie/">Meine ganz normale, chaotische Familie</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/unser/">Unser zweites Kennenlernen</a></p>
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		<title>Der große Tag</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/der-grosse-tag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 05:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[beschützt]]></category>
		<category><![CDATA[Fernrohr]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
		<category><![CDATA[Schützling]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
		<category><![CDATA[Torte]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an die kleine Schutzengelschülerin Felicita. Sie langweilte sich so sehr in der Schule und wollte doch so gerne ganz schnell ein richtiger Schutzengel sein. Deshalb bat sie den Mann im Mond um Hilfe und er konnte ihr sogar ein bisschen helfen. Doch in die Schule gehen, musste sie trotzdem noch &#8211; ein ganzes Jahr lang. Inzwischen ist sie ein ganzes Stück gewachsen und hat alle Prüfungen in der Schutzengelschule mit Bravur bestanden. Heute nun ist es endlich soweit. Der große Tag ist da. Sie hat ihr schönstes Kleid angezogen, das lange weiße Kleid mit den goldenen Punkten und Bordüren. Ein goldener Reif ziert ihr Haar, das in langen blonden Locken bis zu ihren Schultern reicht. Felicita tritt aufgeregt von einem Fuß auf den anderen. Zuerst erhält sie ihr Schutzengelzeugnis und ein dickes Lob der Lehrerin: „Du bist meine beste Schülerin und wer dich als Schutzengel bekommt, kann ganz beruhigt sein.“ „Dankeschön“, sagt Felicita und senkt bescheiden ihren Blick. „Mit Freude überreiche ich dir heute nun auch den Engelsstab mit dem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an die kleine Schutzengelschülerin <a href="http://lifetellsstories.de/felicita-und-der-mann-im-mond/">Felicita</a>. Sie langweilte sich so sehr in der Schule und wollte doch so gerne ganz schnell ein richtiger Schutzengel sein. Deshalb bat sie den Mann im Mond um Hilfe und er konnte ihr sogar ein bisschen helfen. Doch in die Schule gehen, musste sie trotzdem noch &#8211; ein ganzes Jahr lang.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>nzwischen ist sie ein ganzes Stück gewachsen und hat alle Prüfungen in der Schutzengelschule mit Bravur bestanden. Heute nun ist es endlich soweit. Der große Tag ist da. Sie hat ihr schönstes Kleid angezogen, das lange weiße Kleid mit den goldenen Punkten und Bordüren. Ein goldener Reif ziert ihr Haar, das in langen blonden Locken bis zu ihren Schultern reicht. Felicita tritt aufgeregt von einem Fuß auf den anderen. Zuerst erhält sie ihr Schutzengelzeugnis und ein dickes Lob der Lehrerin:<br />
„Du bist meine beste Schülerin und wer dich als Schutzengel bekommt, kann ganz beruhigt sein.“<br />
„Dankeschön“, sagt Felicita und senkt bescheiden ihren Blick.<br />
„Mit Freude überreiche ich dir heute nun auch den Engelsstab mit dem goldenen Stern an der Spitze“, sagt die Lehrerin in feierlichem Ton. „Jetzt bist du endlich ein richtiger Schutzengel und darfst einen Menschen auf der Erde beschützen. Denk daran, das ist keine leichte Aufgabe und manchmal muss man einen Menschen auch erst überzeugen, dass es uns Schutzengel gibt und er uns braucht.“<br />
Felicita ist unendlich stolz und strahlt über das ganze Gesicht.<br />
„Wissen Sie denn schon, wen ich beschützen soll?“, fragt sie die Lehrerin schüchtern.<br />
„Nein, liebe Felicita, das weiß ich nicht. Oh, mir fällt gerade ein, dass ich euch noch das Wichtigste von allem mit auf den Weg geben muss“, gesteht die Lehrerin.<br />
„Hört mal alle gut her!“, wendet sie sich an alle Schutzengelschüler, die heute ihr Abschlusszeugnis und ihren Engelsstab erhalten. „Eigentlich wird euch euer Schützling nicht zugeteilt, sondern ihr erwählt ihn selbst.“<br />
Jetzt bricht Unruhe unter den Schülern aus.<br />
„Wie soll das gehen?“<br />
„Was müssen wir tun?“<br />
„Wie finden wir diesen Menschen?“<br />
„Müssen wir das ganz alleine tun?“<br />
Alle fragen und rufen durcheinander und sind total aufgeregt. Wie konnte die Lehrerin dies nur vergessen? Oder durfte sie es erst jetzt verraten? Wahrscheinlich muss es solange ein Geheimnis bleiben, bis auch alle Prüfungen bestanden sind und jeder den Engelsstab erhalten hat. Die Engel überlegen hin und her und schließlich schauen sie die Lehrerin mit fragenden Augen an.<br />
„Nacheinander darf jetzt jeder von euch durch das lange Fernrohr blicken und die Menschen solange beobachten, bis jeder einzelne Schutzengel seinen Schützling gefunden hat“, erklärt sie nun.<br />
„Ich will zuerst!“<br />
„Nein, ich bin zuerst an der Reihe!“<br />
„Lass mich doch vor!“<br />
„Halt! Halt“, ermahnt die Lehrerin ihre Absolventen. „Schaut auf euren Stern am Engelsstab. Erst wenn er leuchtet, dann darf der betreffende Engel an das Fernrohr heran treten und seine Auswahl treffen.“<br />
Felicita steht ganz artig da und wartet geduldig ab, bis sie endlich an der Reihe ist und durch das Fernrohr zur Erde blicken darf. Doch dann reißt sie ihre blauen Augen ganz weit auf, damit ihr nichts entgeht und sie den Menschen findet, der nur <em>sie</em> braucht und für den <em>sie</em> bestimmt ist. Wenn sie diese Person sieht, dann wird sie sofort wissen: Hier ist jemand, der <em>meine</em> Hilfe braucht und den <em>ich</em> ein Leben lang beschützen werde.<br />
Ihr Blick fällt in eine Konditorei.<br />
„Oh, was gibt es hier leckere Sachen!“, denkt Felicita. „Aber ich darf mich nicht von meiner eigentlichen Aufgabe ablenken lassen. Ich muss mich gut konzentrieren, sonst kann ich meinen Schützling nicht finden und das wäre furchtbar.“<br />
Ein kurzer Moment vergeht und dann ist es passiert.<br />
„Da!“, ruft sie plötzlich aus. „Da ist der Mensch, den ich von nun an beschützen werde!“<br />
Filicita stellt das Fernrohr etwas schärfer ein und jetzt kann sie alles ganz genau sehen. Sie sieht eine junge Frau und einen jungen Mann. Beide stehen vor der Kuchentheke und bewundern die leckeren Torten. Während der Mann sich für ein Stück Obsttorte mit Sahne und einen Milchkaffee entscheidet, wählt die junge Frau eine Portion von der Eierlikörtorte und einen Tee aus. Felicita sieht wie der Mann mit Kaffee und Kuchen an einem runden Tisch in der hinteren Ecke des kleinen Cafés Platz nimmt. Die Frau stellt ihren Kuchenteller auf ein Tablett und die Bedienung reicht ihr auch noch das gefüllte Teeglas auf einem Unterteller. Felicita hält die Luft an, denn die ganze Angelegenheit sieht etwas wackelig aus. Die Untertasse und das Teeglas gehören definitiv nicht zusammen. Schon bei den ersten Schritten der Frau beginnt das mit Tee gefüllte Glas verdächtig zu wackeln und zu wanken.<br />
„Pass auf!“, ruft Felicita der jungen Frau zu, doch diese kann sie nicht hören. Auch hat diese anscheinend noch nicht bemerkt, dass das Glas immer mehr ins Wackeln gerät. Jetzt ist dringend Felicitas Hilfe gefragt. Aber was soll sie nur tun? Wenn das Glas umkippt, wird sich die Frau an dem kochenden Tee verbrühen. Blitzschnell denkt Felicita an all das, was sie in den vielen Jahren in der Schutzengelschule gelernt hat. Und jetzt weiß sie auch, was sie tun muss.<br />
Schnell ist der kleine Schutzengel Felicita unsichtbar an der Seite der jungen Frau. Sie tippt ihr sachte mit dem Engelsstab auf die Schulter. Die junge Frau zuckt ein wenig, denn anscheinend hat sie etwas gespürt. Plötzlich fällt wie durch Zufall ihr Blick auf das Glas. Sie versucht es auszubalancieren, damit es nicht umkippt. Doch eigentlich ist es schon fast zu spät, denn das Wackeln des Glases steigert sich. Felicita muss noch etwas anderes unternehmen. Schnell blickt sie sich im Raum um. Der Freund der jungen Frau sitzt zu weit entfernt und hat von alledem nichts bemerkt. Aber einige Schritte weiter sieht Felicita einen älteren sympathischen Herrn an einem anderen Tisch sitzen. Diesen berührt der kleine Schutzengel ebenfalls mit dem Engelsstab, woraufhin dieser die junge Frau erblickt und die Gefahr erkennt. Felicita eilt zurück zu ihrem Schützling und dann geht auf einmal alles ganz schnell.<br />
Die junge Frau gerät in Panik, da das Glas immer mehr ins Wanken gerät. Felicita dirigiert sie behutsam und unsichtbar in Richtung des älteren Herrn. Dieser erhebt sich spontan, während die junge Frau wie durch eine innere Eingebung schnurstracks auf ihn zuläuft. Der Herr eilt ihr mit ausgestreckten Armen zwei Schritte entgegen und ergreift geschickt mit beiden Händen das Teeglas.<br />
Nicht nur die junge Frau atmet erleichtert auf, sondern auch Felicita, denn sie hat soeben ihre erste Bewährungsprobe bestanden. Nun kennt sie ihren Schützling, die junge Frau, an deren Seite sie nun als Schutzengel tätig sein darf. Sie wird ihr Bestes tun, um sie bei kleinen und großen Gefahren zu beschützen. Und manchmal wird die junge Frau einen unerklärlichen Hauch oder ein zartes unsichtbares Berühren verspüren. Das ist dann Felicita, die sie auf all ihren Wegen begleitet und beschützt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3892 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6578-1024x682.jpg" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6578-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6578-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6578-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6578-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6578.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ich wünsche uns allen jederzeit und auf all unseren Wegen einen Schutzengel an unserer Seite.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/felicita-und-der-mann-im-mond/">Felicita und der Mann im Mond</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/danke-lieber-schutzengel/">Danke lieber Schutzengel</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/">Zotti im Weihnachtsland</a></p>
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		<title>Felicita und der Mann im Mond</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/felicita-und-der-mann-im-mond/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2015 10:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Engelchen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksmoment]]></category>
		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>
		<category><![CDATA[Mann im Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mann im Mond sitzt gemütlich in seinem Schaukelstuhl und macht ein Nickerchen. Die Nacht war lange und er hat die ganze Nacht auf die Erde hinunter geschaut. Jetzt sind ihm die Augen zugefallen. Ganz oben in der Schutzengelschule herrscht im gleichen Moment große Aufregung. Felicita ist nämlich nicht zur Schule gekommen. Die kleinen Engelchen, die noch viel lernen müssen, um richtige Schutzengel zu werden, suchen überall nach ihr. Aber sie können sie nirgends finden. Sie ist einfach spurlos verschwunden. Da kommt die Lehrerin auf eine Idee. „Bestimmt ist sie auf der Himmelsleiter hinunter zum Mond gestiegen. Lasst uns mal zur Himmelsleiter laufen und hinunter schauen.“ Als sie dort ankommen, finden sie einen Brief. Er liegt direkt neben der Himmelsleiter. „Macht Euch keine Sorgen“, steht darin. „Ich muss nur mal schnell zum Mann im Mond. Morgen bin ich wieder zurück!“ Jetzt sind die Lehrerin und die anderen Schutzengelschüler beruhigt, denn der Mann im Mond ist ein guter Freund von ihnen. Manchmal machen sie einen Klassenausflug zu ihm und dann erzählt er ihnen viele Geschichten. Er &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann im Mond sitzt gemütlich in seinem Schaukelstuhl und macht ein Nickerchen. Die Nacht war lange und er hat die ganze Nacht auf die Erde hinunter geschaut. Jetzt sind ihm die Augen zugefallen.</p>
<p>Ganz oben in der Schutzengelschule herrscht im gleichen Moment große Aufregung. Felicita ist nämlich nicht zur Schule gekommen. Die kleinen Engelchen, die noch viel lernen müssen, um richtige Schutzengel zu werden, suchen überall nach ihr. Aber sie können sie nirgends finden. Sie ist einfach spurlos verschwunden. Da kommt die Lehrerin auf eine Idee.<br />
„Bestimmt ist sie auf der Himmelsleiter hinunter zum Mond gestiegen. Lasst uns mal zur Himmelsleiter laufen und hinunter schauen.“<br />
Als sie dort ankommen, finden sie einen Brief. Er liegt direkt neben der Himmelsleiter.<br />
„Macht Euch keine Sorgen“, steht darin. „Ich muss nur mal schnell zum Mann im Mond. Morgen bin ich wieder zurück!“<br />
Jetzt sind die Lehrerin und die anderen Schutzengelschüler beruhigt, denn der Mann im Mond ist ein guter Freund von ihnen. Manchmal machen sie einen Klassenausflug zu ihm und dann erzählt er ihnen viele Geschichten. Er hat schon viel erlebt und gesehen, denn er blickt jede Nacht nach unten auf die Erde.<br />
„Hört ihm gut zu“, hat dann die Lehrerin immer gesagt. „Er ist ein weiser Mann, von dem man viel lernen kann.“<br />
Felicita ist die beste Schülerin in der Schutzengelklasse und sie besucht den Mann im Mond manchmal auch alleine. Heute muss sie ganz dringend mit ihm sprechen, denn sie hat ein großes Problem. Doch bevor sie zu ihm geht, sitzt sie ganz lange auf der Mondsichel und grübelt vor sich hin.<br />
„Wenn es doch bloß nicht so langweilig wäre in der Schule. Sie kann und weiß doch schon alles. Sie hatte gehofft, dass sie schon im Neuen Jahr als Schutzengel arbeiten dürfe. Aber die Lehrerin hat gesagt sie müssten noch das letzte Kapitel in der großen dicken Schutzengelfibel durcharbeiten. Das würde noch ein ganzes Jahr dauern und erst dann wären sie richtig ausgebildete Schutzengel und würden jeder ein Menschenkind zugeordnet bekommen, das sie beschützen dürfen.<br />
„Ich kann doch schon alles. Alles was in der Schutzengelfibel steht, habe ich doch schon gelesen. Auch das letzte Kapitel!“, meckert Felicita laut vor sich hin und lehnt sich gelangweilt in der Mondsichel zurück.<br />
„Was war denn das? Diese Stimme kenne ich doch?“<br />
Der Mann im Mond ist aufgewacht und glaubt eine Stimme gehört zu haben.<br />
„Felicita, bist du das?“, fragt er und öffnet seine Haustüre.<br />
„Ja, ich ich bin hier!“, ruft Felicita und winkt dem alten Mann zu.<br />
„Komm doch rein in meine gute Stube! Ich mache dir eine heiße Schokolade.“<br />
Das lässt sich Felicita kein zweites Mal sagen, denn der Mann im Mond macht die himmlischste heiße Schokolade, die man sich nur erträumen kann.<br />
„Sag mal“, will der alte Herr wissen. „Hast du heute keine Schule?“<br />
Felicita senkt schuldbewusst ihren Blick und schaut auf ihre Füße.<br />
„Doch, aber es ist soooo langweilig. Ich kenne die Schutzengelfibel doch schon in und auswendig. Ich kann dir jedes Wort sagen, so oft habe ich sie schon gelesen.“<br />
„Aber die Schule schwänzen, das geht gar nicht“, sagt der Mann im Mond. Er versucht ja streng zu klingen, kann sich aber ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. Er kennt Felicita seit ihrer Geburt und er weiß, dass sie manchmal etwas vorwitzig ist. Sie ist aber auch das schlauste und klügste Engelchen, das er je kennengelernt hat.<br />
„Mach dir keine Gedanken. Ich habe ihnen einen Brief geschrieben. Sie wissen, dass ich bei dir bin!“, sagt sie beschwichtigend. „Kannst du mir nicht helfen? Ich will doch jetzt schon ein richtiger Schutzengel sein. Und ich kann das auch. Das weiß ich, denn manchmal habe ich schon heimlich probiert und es hat immer geklappt“, erklärt Felicita dem Mann im Mond.<br />
„Das kann ich nicht, denn ohne dein Abschlusszeugnis aus der Schutzengelschule darfst du nicht als Schutzengel arbeiten.&#8220;<br />
Jetzt ist Felicita beleidigt und verzieht verdächtig ihr Gesicht.<br />
„Gleich wird sie weinen“, denkt der Mann im Mond.</p>
<p>Das mag er nun gar nicht. Er will nicht, dass auch nur eines der kleinen Engelchen traurig ist und große Engelstränen weint.</p>
<p>&#8222;Nein, ich muss mir da etwas überlegen&#8220;, beschließt er.<br />
„Jetzt trink erst mal in aller Ruhe deinen Kakao. Mir wird schon etwas einfallen, wie ich dir helfen kann. Aber in die Schule musst du trotzdem weiter gehen. Nur gegen die Langeweile kann ich bestimmt etwas tun!“, erklärt er Felicita. „Lass mich nachdenken!“<br />
Er legt seine Stirn in tiefe Falten und zieht ganz kräftig an seiner Pfeife. Felicita hingegen setzt sich ganz still in eine Ecke und schlürft ihre heiße Schokolade.<br />
„Ich hab’s!“, ruft der Mann im Mond plötzlich aus und schaut das Engelchen strahlend an.<br />
Felicita setzt sich vor den Schaukelstuhl und schaut den alten Mann erwartungsvoll an.<br />
„Weißt du“, beginnt er. „Ich beobachte die Menschen ja schon so viele Jahrtausende. Sie haben oftmals viele Sorgen und Probleme.“<br />
Felicita nickt, denn das weiß sie aus der Schutzengelfibel.<br />
„Dadurch können sie manchmal das kleine Glück, das ihnen jeden Tag begegnet nicht sehen“, erzählt der Mann im Mond weiter. „Diese kleinen Glücksmomente verschwinden in der großen Hektik, gehen zwischen der Arbeit und den Sorgen der Menschen verloren. Die kleinen Glücksmomente sind da, aber die Menschen sehen sie einfach nicht.  Sie stecken in den kleinen Dingen, zum Beispiel, wenn morgens die Sonne durch die Rolladenschlitze scheint oder die Bäckersfrau ihnen ein freundliches <em>Guten Morgen</em> entgegen ruft, ihnen der Postbote zuwinkt, ein kleines Kind sie anlächelt oder ein Vogel im Baum fröhlich vor sich hin zwitschert.“<br />
„Ja, oder wenn ein Regenbogen nach dem Gewitter am Himmel steht, ein Kätzchen am Straßenrand sitzt oder vielleicht ein Glückspfennig auf der Straße liegt“, ergänzt Felicita. „Ich weiß genau, was du meinst!“<br />
„Schau mal durch mein Fernrohr!“, der Mann im Mond reicht dem kleinen Engel das große Fernrohr und Felicita schaut nach unten auf die Erde.<br />
„Was siehst du?“, fragt der alte Mann.<br />
„Da ist eine Frau, die gerade Wäsche im Garten aufhängt. Ja, und jetzt setzt sich ein Schmetterling auf die Wäscheleine!“<br />
„Gut! Und jetzt kommt deine Aufgabe. Du musst die Frau ein wenig streicheln, so dass sie den Schmetterling sieht, sich darüber freut und diesen kleinen Glücksmoment spürt. Hast du das verstanden?“<br />
Felicita ist begeistert: „Das ist toll! Das mache ich! Das schaffe ich auch neben der Schule und den Hausaufgaben. Ich streichele die Menschen, damit sie das kleine Glück für einen Moment sehen und sich freuen. Ich schenke ihnen sozusagen die Glücksmomente!“<br />
Freudig lächelt der Mann im Mond das kleine Engelchen an und winkt ihm zu, als es die Himmelsleiter wieder nach oben steigt.<br />
<em><strong>Ich wünsche uns allen, dass Felicita auch uns jeden Tag im Neuen Jahr ein bisschen streichelt, damit wir die kleinen Glücksmomente des Lebens sehen.</strong></em><br />
<em><strong> Ich habe mir vorgenommen jeden Abend einen dieser Glücksmomente in einem Satz aufzuschreiben.</strong></em></p>
<p><em><strong>Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr, bleibt schön gesund und habt viele, viele dieser kleinen und großen Glücksmomente.</strong></em></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2447 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-DSC09742-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC09742" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-DSC09742-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-DSC09742-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-DSC09742-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-DSC09742-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-DSC09742.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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		<title>Danke lieber Schutzengel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 23:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[danke]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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		<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
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					<description><![CDATA[Jakob ist sehr gerne bei seinen Großeltern. In den Ferien oder an manchen Wochenenden darf er auch bei Oma und Opa schlafen. Darauf freut sich Jakob immer ganz besonders. Über Jakobs Bett bei den Großeltern hängt ein schönes altes Bild, ein Schutzengelbild. Eines abends fragt Jakob: “Omi, wie alt ist dieses Bild? Und was ist eigentlich ein Schutzengel?” “Naja, dieses Bild ist sicher schon bald hundert Jahre alt. Es war schon über meinem Bett, als ich so alt war wie du. Es ist für mich sehr wertvoll. Und nun zu deiner nächsten Frage: Was ist ein Schutzengel? Schutzengel sind Helfer, Boten Gottes. Jeder Mensch hat einen Schutzengel. Man kann sie nicht sehen, aber manchmal spürt man, dass sie uns beschützt haben. Und manchmal wird auch einer unserer Mitmenschen zu unserem Schutzengel.“ “Letzten Urlaub hatte ich auch einen Schutzengel“, sagt jetzt Jakob ganz ernst. Mama, Papa und ich waren im Meer schwimmen, dort wo es ganz tief ist. Plötzlich habe ich im Fuß einen Krampf bekommen und konnte nicht mehr schwimmen. Ich habe ganz laut nach Mama &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jakob ist sehr gerne bei seinen Großeltern. In den Ferien oder an manchen Wochenenden darf er auch bei Oma und Opa schlafen. Darauf freut sich Jakob immer ganz besonders. Über Jakobs Bett bei den Großeltern hängt ein schönes altes Bild, ein Schutzengelbild.</strong><br />
<strong>Eines abends fragt Jakob: “Omi, wie alt ist dieses Bild? Und was ist eigentlich ein Schutzengel?”</strong><br />
<strong>“Naja, dieses Bild ist sicher schon bald hundert Jahre alt. Es war schon über meinem Bett, als ich so alt war wie du. Es ist für mich sehr wertvoll.</strong><br />
<strong>Und nun zu deiner nächsten Frage: Was ist ein Schutzengel?</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>chutzengel sind Helfer, Boten Gottes. Jeder Mensch hat einen Schutzengel. Man kann sie nicht sehen, aber manchmal spürt man, dass sie uns beschützt haben. Und manchmal wird auch einer unserer Mitmenschen zu unserem Schutzengel.“<br />
“Letzten Urlaub hatte ich auch einen Schutzengel“, sagt jetzt Jakob ganz ernst. Mama, Papa und ich waren im Meer schwimmen, dort wo es ganz tief ist. Plötzlich habe ich im Fuß einen Krampf bekommen und konnte nicht mehr schwimmen. Ich habe ganz laut nach Mama gerufen. Sie ist schnell zu mir geschwommen, hat mich gepackt und hat mich über Wasser gehalten, bis wir den Strand erreicht haben.”<br />
“Da war deine Mama dein Schutzengel!”, sagt Oma. “Ja, manchmal können auch Menschen füreinander Schutzengel sein.” …<br />
So sollte eigentlich meine Geschichte über Schutzengel beginnen, doch dann passierte etwas, das es nicht zulässt eine erfundene Geschichte zu schreiben:<br />
Ich begleitete meinen Mann nach Magdeburg zu einer Tagung. Selbstverständlich wollte ich diese Stadt näher kennenlernen.<br />
„Ich werde mit einem Doppeldeckerbus heute eine Stadtrundfahrt machen“, verkündete ich meinem Peter am Morgen.<br />
„Prima“, meinte er, „dann treffen wir uns nach meiner Tagung im Hotel und gehen anschließend gemeinsam zu der geplanten Abendveranstaltung.“<br />
Also machte ich mich auf den Weg und saß zwei Stunden später in dem besagten Doppeldecker, lauschte den Ausführungen und Erklärungen des überaus kompetenten Reiseführers und bestaunte die Sehenswürdigkeiten.<br />
„Wenn Sie jetzt bitte ihren Blick nach links wenden, dann sehen sie dort am Rande der Grünanlage eine Mädchenfigur aus Bronze.“<br />
Tatsächlich, ich sah sie und in der Hand hielt das Mädchen einen Tulpenstrauß. Kaum hatte ich die Figur ausfindig gemacht, wurden wir aufgefordert zur rechten Straßenseite zu blicken. Dort stand ein mehrstöckiges Gebäude. Das, was der Reiseführer dann erzählte, hörte sich an wie eine erfundene Geschichte, fast wie ein Märchen. Diese Begebenheit, die uns hier geschildert wurde, ereignete sich am 13. März 1969 in dem Haus auf der, dem Denkmal gegenüberliegenden Straßenseite.<br />
Ich weiß nicht mehr, ob es mehr als drei oder vier Sätze waren, in denen der Reiseführer uns die Geschehnisse dieses besagten Tages schilderte, um dann zur nächsten Sehenswürdigkeit überzugehen. Diese Sätze berührten mich allerdings derartig, dass ich am Abend meinem Mann davon erzählte und ihn bat:<br />
„Lass uns bitte morgen unbedingt dort noch einmal hinfahren. Ich möchte mir diese Bronzefigur genauer anschauen.“<br />
So standen wir dann auch heute Nachmittag davor und lasen die Inschrift, um uns dann mit unseren Blicken an die Fenster des fünften Stockwerkes des Hauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu heften.<br />
„Das kann doch gar nicht sein“, sagte ich immer wieder. Das Mädchen muss nicht nur einen Schutzengel gehabt haben. Das grenzt doch fast schon an ein Wunder.“<br />
„Komm, wir gehen einmal rüber!“, forderte mich mein Mann auf.<br />
„An dem Haus ist aber keine Plakette und auch kein Hinweis auf das Geschehen angebracht“, erklärte ich meinem Peter. „Das habe ich gelesen.“<br />
Trotzdem stellten wir uns vor das Haus und fotografierten gerade das Haus von unten nach oben in den Himmel, um die Höhe des Gebäudes in irgendeiner Art und Weise festzuhalten. Immer wieder unterhielten wir uns über das Unfassbare, als plötzlich ein Mann neben uns auftauchte und uns ansprach:<br />
„Möchten Sie von dem Fenster, aus dem die vierjährige Katharina Lehmann herausgefallen ist, ein Foto von der Bronzefigur gegenüber machen?“<br />
Ich schaute den Mann mit großen Augen an. Er erkannte meine Verwunderung und erklärte uns:<br />
„Die Familie Lehmann wohnte bis 2010 noch in der Wohnung. Dann kamen die beiden Eheleute in ein Altersheim in Berlin. Ich wohne seit 2010 in ihrer ehemaligen Wohnung und die Tochter Katharina lebt ebenfalls mit ihrem Mann in Berlin, der übrigens ein ehemaliger Studienkollege von mir war.“<br />
Jetzt kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir folgten dem freundlichen Herrn in seine Wohnung und riskierten einen Blick aus dem besagten Fenster im fünften Stock in die Tiefe.<br />
„Hat sich das alles tatsächlich so abgespielt, wie man es sich erzählt?“, fragte ich ihn.<br />
„Ja, so habe ich es auch berichtet bekommen: Es war am 13. März 1969. Die kleine Katharina war alleine im Wohnzimmer. Sie öffnete das Fenster und stieg auf die Heizung hier unter dem Fensterbrett. Aus irgendeinem Grund verlor sie ihren Schuh, der nach draußen fiel. Sie wollte ihn noch vor dem Herunterfallen schnell ergreifen. Dabei passierte das Schreckliche. Katharina verlor das Gleichgewicht und konnte sich gerade noch am Fensterbrett mit ihren kleinen Händchen festhalten. So hing sie außen an der Hauswand.<br />
Der 28jährige sowjetische Major Igor Alexejewitch Belikow kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbei, sah das Mädchen, erkannte die Gefahr und zögerte keinen Moment. Er eilte über die Straße und breitete seinen Mantel wie ein Sprungtuch zwischen seinen beiden Armen aus. Dies geschah gerade noch rechtzeitig, denn Katharina hatte nicht die Kraft sich am Fensterbrett festzuhalten und stürzte in die Tiefe. Der junge sowjetische Major fing in seinem Mantel das herabstürzende Mädchen auf. Der kleinen Katharina ist nichts passiert. Sie hat diesen Sturz aus 22 Metern Höhe unbeschadet überlebt.“<br />
Ich warf noch einmal einen Blick aus dem Fenster und konnte dieses Wunder immer noch nicht fassen.<br />
„Sie muss wohl sehr viele Schutzengel gehabt haben. Und der wichtigste dabei war der Major“, sagte ich.<br />
„Er setzte wohl das kleine Mädchen heil auf dem Bürgersteig ab und wollte weiter gehen, doch man hielt ihn auf&#8220;, berichtete uns der nette Herr weiter. &#8222;Man erzählte mir, dass er durch die Wucht des Auffangens des kleinen Körpers beide Arme gebrochen hatte. Für seine Heldentat hat man ihn zum Ehrenbürger der Stadt Magdeburg ernannt. Er ist in diesem Frühjahr im Rang eines Oberst verstorben.“<br />
Wir unterhielten uns noch einen Moment mit dem freundlichen Herrn, dann bedankten und verabschiedeten wir uns. Bevor wir in den Aufzug einstiegen, warf ich noch einen Blick den Treppenaufgang hinunter und hier wird mir die extreme Höhe dieses Stockwerkes noch einmal bewusst, aber auch welches Wunder sich hier ereignet hat.<br />
Ich glaube an Schutzengel und dieser Glaube hat sich durch dieses unglaubliche, aber wahre Ereignis vor 46 Jahren nur noch mehr verstärkt. Ich bin froh, dass es diese Schutzengel gibt, egal ob in menschlicher oder göttlicher Erscheinung.</p>
<p style="text-align: center;">Danke lieber Schutzengel</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06403.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1969 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06403-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06403" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06403-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06403-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06403-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06403.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die Inschrift lautet:</p>
<p style="text-align: left;">Hauptmann der Sowjetarmee Igor Alexejewitch Belikow fing die aus dem V stock fallende 4jährige Katharina Lehmann in seinem Mantel auf.</p>
<p style="text-align: left;">Geschehen am 13 III 69 W. Pieck Allee 24</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-1200px-Major.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1972 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-1200px-Major-1024x682.jpg" alt="1200px-1200px-Major" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-1200px-Major-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-1200px-Major-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-1200px-Major-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-1200px-Major.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06419.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1970 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06419-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06419" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06419-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06419-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06419-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06419.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06405.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1973 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06405-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06405" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06405-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06405-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06405-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06405.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Auf der Rückseite ist der Mantel abgebildet.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06424.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1971 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06424-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06424" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06424-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06424-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06424-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06424.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Blick auf das Haus verdeutlicht die Fallhöhe von 22 Metern. Es handelt sich um das erste Fenster rechts neben dem vorgebauten Eingangsbereich im 5. Stockwerk (siehe oberstes Fenster innerhalb des Schattens und unterhalb des gelben Bereichs).</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06423.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1974 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06423-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06423" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06423-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06423-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06423-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06423.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Das Fenster aus dem die Vierjährige fiel.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06448.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1975 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06448-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06448" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06448-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06448-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06448-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06448.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Blick aus dem Fenster des 5. Stockwerkes verdeutlicht die Höhe.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06452.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1976 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06452-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06452" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06452-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06452-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06452-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06452.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Blick aus dem Fenster auf das Bronzemädchen und die Gedenktafel</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06442.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1977 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06442-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06442" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06442-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06442-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06442-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06442.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Auch im Treppenhaus wird die enorme Höhe ersichtlich.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06461.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1978 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06461-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06461" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06461-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06461-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06461-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06461.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Zum Schluss noch ein letzter Blick nach oben zu dem Fenster.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06467.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1979 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06467-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06467" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06467-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06467-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06467-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-DSC06467.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
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