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	<title>Schüler &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Seifenblasen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 18:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Moment]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Seifenblasen]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[Marie-Luise sitzt alleine auf einer Bank. Um sie herum freuen sich Kinder und Spaziergänger flanieren die Strandpromenade entlang. Ein paar Meter von ihr entfernt, breitet ein junger Mann einige Utensilien aus und wenige Momente später fliegen riesige Seifenblasen an ihr vorbei, gefolgt von Kindern, die sie lachend zu fangen versuchen. Marie-Luise lässt ihre Gedanken mit den Seifenblasen fliegen. „Ja früher“, denkt sie gedankenverloren „waren die Seifenblasen kleiner, aber geliebt haben wir diese bunt schillernden und schwebenden Blasen auch schon in meiner Kindheit.“ Und später dann hat sie sie mit ihren Kindern ebenfalls gerne durch die Lüfte tanzen lassen. „Meine Kinder“, denkt die nun schon über 70 Jahre alte Frau. „Eigene waren mir nicht vergönnt, aber alle meine Schüler waren meine Kinder.“ Ja und alle haben Marie-Luise geliebt, so wie auch sie ihnen ihr ganzes Herz geschenkt hatte. Sie ging voll und ganz in ihrem Beruf auf und hatte nichts vermisst. Von den meisten ihrer Schüler erhält sie noch heute Briefe, mit manchen telefoniert sie noch hin und wieder und ein paar besuchen sie regelmäßig. „Ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marie-Luise sitzt alleine auf einer Bank. Um sie herum freuen sich Kinder und Spaziergänger flanieren die Strandpromenade entlang. Ein paar Meter von ihr entfernt, breitet ein junger Mann einige Utensilien aus und wenige Momente später fliegen riesige Seifenblasen an ihr vorbei, gefolgt von Kindern, die sie lachend zu fangen versuchen.</strong><br />
<span class="dropcap">M</span>arie-Luise lässt ihre Gedanken mit den Seifenblasen fliegen.<br />
„Ja früher“, denkt sie gedankenverloren „waren die Seifenblasen kleiner, aber geliebt haben wir diese bunt schillernden und schwebenden Blasen auch schon in meiner Kindheit.“<br />
Und später dann hat sie sie mit ihren Kindern ebenfalls gerne durch die Lüfte tanzen lassen.<br />
„Meine Kinder“, denkt die nun schon über 70 Jahre alte Frau. „Eigene waren mir nicht vergönnt, aber alle meine Schüler waren meine Kinder.“<br />
Ja und alle haben Marie-Luise geliebt, so wie auch sie ihnen ihr ganzes Herz geschenkt hatte. Sie ging voll und ganz in ihrem Beruf auf und hatte nichts vermisst. Von den meisten ihrer Schüler erhält sie noch heute Briefe, mit manchen telefoniert sie noch hin und wieder und ein paar besuchen sie regelmäßig.<br />
„Ich hätte mir kein schöneres Leben vorstellen können.“<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><br />
Gut, den Mann fürs Heiraten hatte sie nicht gefunden, obwohl<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>viele Verehrer um sie geworben hatten. Der eine oder andere wäre auch vielleicht in Frage gekommen, aber diese Liebeleien waren alle zerplatzt wie die Seifenblasen. Hans Uwe, ihr erster fester Freund, siedelte mit den Eltern nach Amerika um und schon bald war der Kontakt unterbrochen. Tobias war bereits verheiratet und das alleine bedeutete schon damals für sie ein &#8222;NO GO&#8220;. Dann gab es noch den jungen Albert, ein Kommilitone und Rüdiger ein Kollege, der allerdings versetzt wurde.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><br />
„Es hat einfach nicht sollen sein“, sagt sich Marie Luise. „Und durch meine Kinder habe ich mich nie einsam gefühlt. Jetzt ja, nach meiner Pensionierung, da gibt es schon machmal so Momente, da wäre es schön jemand an meiner Seite zu haben. Klar, da gibt es auch noch Annabelle, meine beste und langjährige Freundin.“<br />
Annabelle und Marie-Luise kennen sich schon seit dem Kindergarten und wissen alles von der anderen, teilen Geheimnisse, Freuden und Sorgen miteinander. Doch Annabelle muss sie noch mit deren Ehemann teilen. Aber einmal im Jahr, das ist schon eine Art Ritual, machen die beiden Freundinnen miteinander Urlaub. Diese Reise sollte ebenfalls eine gemeinsame sein. Doch leider ist Annabelles Mann überraschend ins Krankenhaus gekommen. Tja und so sitzt Marie-Luise jetzt alleine auf der Bank in einem südlichen Urlaubsland.<br />
„Ich muss unbedingt mit Annabelle telefonieren und fragen, wie es ihrem Mann geht“, überlegt sie gerade und will ihr Handy aus der Tasche holen, als ein etwa fünfjähriges Mädchen vor ihr stehen bleibt.<br />
„Bist du alleine hier? Darf ich mich zu dir setzen?“<br />
„Oh“, sagt Marie-Luise, „das sind ja gleich zwei Fragen und beide kann ich mit ‚Ja‘ beantworten. Aber du bist doch sicherlich nicht alleine? Wo sind denn deine Eltern?“<br />
„Hihi!“, kichert das Mädchen. Das waren auch zwei Fragen.“<br />
Jetzt müssen beide lachen und die Kleine klatscht dabei vor Freude noch tüchtig in die Hände. Sie lässt sich mit einem Hopser auf der Bank neben der älteren Dame nieder.<br />
„Soll ich jetzt wieder fragen? Wie heißt du?“, spielt sie munter das Spiel weiter.<br />
„Nein und ich verrate dir erst meinen Namen, wenn du meine beiden letzten Fragen beantwortest hast.“<br />
„Welche Fragen? Die hab ich vergessen,“ beginnt das Mädchen, „Opa, Opa, hier bin ich!“, ruft sie und springt einem älteren Herrn entgegen. Sie nimmt ihren Großvater an der Hand und zerrt ihn zur Bank, auf der Marie-Luise sitzt.<br />
„Darf mein Opa auch hier sitzen? Das ist mein Opa, mit ihm bin ich hier im Urlaub. Papa und Mama sind zu Hause geblieben.“<br />
„Entschuldigen Sie bitte, meine Enkelin Rosalie ist manchmal etwas vorlaut.“<br />
„Sie ist ein entzückendes Mädchen, sehr freundlich und kontaktfreudig. Ich bin übrigens Marie-Luise Kirner.“<br />
„Gestatten, Maximilian von Heller!“, sagt der ältere Herr und setzt sich neben Rosalie und der netten Dame auf die Bank. Doch nach zwei Minuten ist es der Kleinen zu langweilig, sie läuft flink den Seifenblasen hinterher.<br />
„Ihr könnt euch ja ein bisschen unterhalten“, ruft sie den Beiden zu und versucht eine der großen Blasen zu fangen, die allerdings sogleich zerplatzt.<br />
„Es war ein wirklich kurzweiliger Nachmittag“, erzählt Marie-Luise am Abend ihrer besten Freundin am Telefon, nachdem diese von ihrem bereits wieder genesenen Mann berichtet hat. „Irgendwie hat dieser Maximilian mich an jemand erinnert.“<br />
„Darf ich raten?“, fragt Annabelle und weil am anderen Ende nur Schweigen herrscht, macht sie Vorschläge. „An Hans-Uwe oder an Tobias, oder vielleicht an Rüdiger oder doch eher an Albert?“<br />
„Ja, genau“, kommt die Antwort und danach herrscht wieder Schweigen.<br />
„Wie jetzt? An wen denn von den Vier?“<br />
„Es kam mir so vor, als hätte er das Lächeln von Tobias!…“<br />
„Aha!“<br />
„…aber auch die Augen von Hans-Uwe…“<br />
„Soso!“<br />
„…die Mimik und Gestik waren allerdings eher so wie bei Rüdiger…“<br />
„Ach ja?!“<br />
„…die Stimme jedoch hat mich an Albert erinnert!“<br />
„Perfekt!!!“, ruft Annabelle freudig aus. „Diese Mischung stimmt. Ihr habt euch doch wohl wieder für morgen verabredet, oder?!“<br />
„Er fliegt morgen mit seiner Enkelin wieder nach Hause.“<br />
„Och, schade!“, klingt es aus dem Telefon. „Und wo wohnt er?“<br />
„Das weiß ich nicht,…“<br />
„Och, Mensch Marie-Luise!“, die Freundin ist schon fast ein wenig entsetzt.<br />
„Aber stell dir vor: Tochter, Schwiegersohn und Rosalie wohnen nur drei Straßenecken von mir entfernt&#8230;&#8220;<br />
&#8222;Weiter?! Nun spuck es schon aus! Da ist doch noch etwas!&#8220;, fordert Annabelle ihre Freundin auf.<br />
&#8222;Naja, nächste Woche gehen wir gemeinsam Eisessen in der kleinen Eisdiele an der Hauptstraße“, gesteht Marie-Luise.<br />
Lachen und Klatschen schallt aus dem Telefon und anschließend Annabelles fröhliche Stimme:<br />
&#8222;Nachtigall, ick hör dir trapsen!&#8230;&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ahoi/">Ahoi!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Osterhasenabenteuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 22:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Feld]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[überlegen]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Mutter hat noch einige Schulhefte aus meiner Grundschulzeit aufgehoben. In einem Heft aus der zweiten Klasse fand ich zwei Texte, aus denen ich Euch heute eine kleine Geschichte gebastelt habe. An deren Ende findet Ihr die handgeschriebenen Originaltexte. Doch lest erst einmal meine Geschichte, denn ich bin gespannt, ob Ihr des Rätsels Lösung findet. Hopsi ist ein kleiner Osterhase. Nein, das ist nicht ganz korrekt, denn Hopsi ist noch kein richtiger Osterhase. Er geht noch in die Osterhasenschule. Deshalb ist Hopsi ein Osterhasenschüler. Er muss noch viel lernen, alle die Dinge, die ein richtiger Osterhase wissen und können muss. Ja, jetzt denkt ihr natürlich an das Färben und Bemalen der Eier. Klar, das machen die Osterhasenkinder im Malunterricht. Das macht ihnen viel Spaß und es ist jedes Mal eine riesige Kleckserei. Der Osterhasenlehrer ermahnt immer wieder: „Kinder, Kinder! Bleibt schön ruhig sitzen und seid ganz vorsichtig, dass Euch der Farbtopf nicht herunter fällt.“ Bei der ganzen Aufregung und Begeisterung seiner Schüler ist das nämlich schon mehr als nur einmal passiert. „Vorsicht Fritzchen, pass auf &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Mutter hat noch einige Schulhefte aus meiner Grundschulzeit aufgehoben. In einem Heft aus der zweiten Klasse fand ich zwei Texte, aus denen ich Euch heute eine kleine Geschichte gebastelt habe. An deren Ende findet Ihr die handgeschriebenen Originaltexte. Doch lest erst einmal meine Geschichte, denn ich bin gespannt, ob Ihr des Rätsels Lösung findet.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>opsi ist ein kleiner Osterhase. Nein, das ist nicht ganz korrekt, denn Hopsi ist noch kein richtiger Osterhase. Er geht noch in die Osterhasenschule. Deshalb ist Hopsi ein Osterhasenschüler. Er <span style="color: #000000;">muss</span> noch viel lernen, alle die Dinge, die ein richtiger Osterhase wissen und können muss. Ja, jetzt denkt ihr natürlich an das Färben und Bemalen der Eier. Klar, das machen die Osterhasenkinder im Malunterricht. Das macht ihnen viel Spaß und es ist jedes Mal eine riesige Kleckserei. Der Osterhasenlehrer ermahnt immer wieder:<br />
„Kinder, Kinder! Bleibt schön ruhig sitzen und seid ganz vorsichtig, dass Euch der Farbtopf nicht herunter fällt.“<br />
Bei der ganzen Aufregung und Begeisterung seiner Schüler ist das nämlich schon mehr als nur einmal passiert.<br />
„Vorsicht Fritzchen, pass auf den Pinsel auf, sonst liegt er wieder im Farbtopf wie das letzte Mal. Und du Hopsi schaukle nicht mit dem Stuhl. Emmalein, das Ei ist doch kein Ball, also wirf es nicht in die Luft!“<br />
Aber der Herr Lehrer muss nicht nur ermahnen, er hat auch viele liebe und lobende Worte für seine Schüler. Am Ende der Malstunde zeigt ihm nämlich jedes Osterhasenkind die bunt bemalten Ostereier.<br />
„Das habt ihr alle sehr schön gemacht und zur Belohnung gehen wir jetzt auf die Wiese und spielen Verstecken.“<br />
Dieses Spiel ist für einen zukünftigen Osterhasen sehr wichtig, müsst ihr wissen. Ein Osterhase muss ja die besten Verstecke kennen. Und wie findet man die? Genau, indem man Verstecken spielt. Aber auch Haken schlagen muss gekonnt und gelernt sein und manchmal muss ein Osterhase auch schnell wegrennen können. Das alles wird in der Osterhasenschule geübt und noch vieles mehr.<br />
Wenn alle vom vielen Bewegen ganz außer Puste sind, dann ruft der Lehrer seine Osterhasenschüler zu sich in die hinterste Ecke der Wiese. Dort steht nämlich ein großer Tisch und zwei Bänke. Artig nehmen die Häschen Platz und jeder bekommt eine große leckere Karotte. Da wird geknabbert und geplappert, gelacht und geschmatzt.<br />
Fritzchen erzählt dem Lehrer und seinen Mitschülern, was ihm gestern nach dem Schulunterricht auf dem Heimweg so passiert ist:<br />
„Ich bin gerade so schön über das Feld gehoppelt, da kam ein kleiner Hund. Er war seinem Herrchen davon gelaufen und hat mich plötzlich entdeckt.“<br />
Die Ohren seiner Mitschüler stehen hoch in die Luft gerichtet und alle schauen ihn gespannt an.<br />
„Hast du Angst gehabt?“, fragt Emmalein mitfühlend.<br />
„Ja ganz viel“, gibt Fritzchen ehrlich zu. „Deshalb bin ich auch ganz schnell weggerannt, aber der Hund lief immer hinter mir her.“<br />
„Oh! Und dann?“, will Tapsi wissen.<br />
„Ich bin immer schneller gelaufen und auf einmal sah ich einen Bach vor mir. Und da musste ich an die Schule denken und was der Herr Lehrer uns beigebracht hat. Blitzschnell habe ich einen Haken geschlagen. Der Hund war mir ganz dicht auf den Fersen, aber er konnte nicht so schnell wie ich einen Haken schlagen oder stehen bleiben, deshalb ist er weiter geradeaus gelaufen. Ich habe nur noch gehört, wie es Platsch gemacht hat und er lag im Bach.“<br />
Jetzt freuen sich alle über Fritzchens Klugheit und Geschicklichkeit. Über den Hund aber müssen sie tüchtig lachen.<br />
„Prima, liebes Fritzchen, das hast du schon so gut gemacht wie ein richtiger Osterhase“, lobt der Herr Lehrer ihn und gibt ihm zur Belohnung eine Extramöhre.<br />
„Darf ich auch noch etwas erzählen?“, erkundigt sich Hopsi.<br />
Als der Herr Lehrer aufmunternd nickt, beginnt Hopsi zu erzählen.<br />
„Mir ist da am Dienstagmittag etwas ganz Schreckliches passiert. Am Dienstag hat doch die Sonne so schön gescheint und ich hatte keine Lust auf meine Hausaufgaben. Meine Eltern und Geschwister waren bei meiner Hasenoma und ich wollte auch zu ihr. Also bin ich einfach raus auf das große Feld gelaufen und bin in die Richtung, wo das Häuschen meiner Hasenoma im Wald steht, gegangen.“<br />
Inzwischen ist es mucksmäuschenstill. Alle wollen wissen was doch dem kleinen Hopsi so Schreckliches widerfahren ist.<br />
„Die Sonne war schön warm und sie schien mir direkt ins Gesicht. Ich lief der Sonne einfach entgegen und über das große Feld. Plötzlich bemerkte ich ein merkwürdiges Tier mit zwei großen Hörnern hinter mir. Es verfolgte mich die ganze Zeit. So ein Tier hatte ich noch niemals gesehen. Es war mir total unheimlich zumute und ich hatte ganz fürchterliche Angst.“<br />
„Hast du auch einen Haken geschlagen wie Fritzchen?“, fragt Tapsi.<br />
„Psst!“, machen die anderen. „Lass einfach Hopsi erzählen!“<br />
„ Dieses merkwürdige und bösartige Tier lief immer noch hinter mir her. Es verfolgte mich und ich war mir sicher, dass es mich fressen wollte. Ich bin immer schneller gelaufen. Bis ich endlich zum Wald kam, in dem meine Hasenoma wohnt. Als ich im Wald war, war das böse Tier auf einmal verschwunden. Ich sage Euch, wenn ich nicht so schnelle Beine gehabt hätte, dann wäre ich jetzt nicht mehr hier. Das böse unheimliche Tier hätte mich ganz einfach aufgefressen.“<br />
Hopsi blickt in die angsterfüllten Augen seiner aufgeregten Mitschüler. Aber als er zum Herrn Lehrer blickt, bemerkt er ein breites Grinsen in dessen Gesicht.<br />
„Ich glaube nicht, dass du aufgefressen worden wärst“, erklärt er Hopsi.<br />
„Doch, doch! Es war ein ganz gefährliches und schnelles Tier mit zwei riesigen Hörner, das habe ich doch schon erzählt“, beteuert der arme Hase.<br />
„Ja, du hast aber ganz am Anfang Deiner abenteuerlichen Geschichte auch noch etwas ganz anderes erzählt, lieber Hopsi.“<br />
Der Hasenlehrer blickt in die Runde und fragt:<br />
„Na, wer hat genau aufgepasst und wer kann uns des Rätsels Lösung nennen?“<br />
Die Osterhasenschüler tuscheln untereinander und schauen zwischendurch immer wieder ratlos zum Herrn Lehrer. Dieser meint nur:<br />
„Ich gebe Euch noch einen kleinen Tipp: Denkt an die Sonne!“<br />
Jetzt schnellt blitzartig das Pfötchen des Oberstreberhasen Julius in die Höhe.<br />
„Ich weiß es, ich weiß es, Herr Lehrer!“, ruft er in die Runde.<br />
„Es war sein Sch…!“<br />
„Psst!“, sagt jetzt der Hasenlehrer, „lass die anderen noch ein bisschen überlegen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und das stammt aus meinem Schulheft aus der 2. Klasse:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2950 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-1024x734.jpg" alt="1200px-DSC01316 Kopie" width="840" height="602" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-1024x734.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-300x215.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-768x550.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2951 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-1006x1024.jpg" alt="1200px-DSC01313 Kopie" width="840" height="855" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-1006x1024.jpg 1006w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-295x300.jpg 295w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-768x782.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2952 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-1024x136.jpg" alt="1200px-DSC01310 Kopie" width="840" height="112" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-1024x136.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-300x40.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-768x102.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Leider weiß ich nicht, woher damals diese Texte stammten. Der erste Text war anscheinend ein Diktat, da es eine Nummer trägt und ich auch die Note &#8222;eins&#8220; hierfür erhalten habe, der zweite war möglicherweise nur eine Abschrift oder eine Diktatübung, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong><span style="color: #0000ff;">Ich wünsche Euch</span> <span style="color: #339966;">ein schönes Osterfest</span> <span style="color: #ffff00;">mit recht viel Frühlingssonne</span> <span style="color: #800080;">und ganz vielen bunten Ostereiern.</span> <span style="color: #ff6600;">Lasst es Euch gutgehen</span> <span style="color: #ff00ff;">und seid herzlich gegrüßt.</span></strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #008000;"><em><strong>Eure Astrid Berg</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2955 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px sorbische Ostereier. JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vielleicht möchtet ihr noch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/sorbische-ostereier/">Sorbische Ostereier</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ich-hab-da-eine-kleine-macke/">Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</a></p>
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		<title>Aktionsgemeinschaft &#8222;Saubere Umwelt&#8220;</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/aktionsgemeinschaft-saubere-umwelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Großes bewirken]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[im Kleinen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[saubere Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Heutzutage wird viel über Natur und Umwelt geredet. Der Begriff „Erneuerbare Energien“ ist in aller Munde. Man will unsere Umwelt, unsere Natur schützen, um unseren Nachkommen eine bessere Welt zu übergeben. Mülltrennung und Müllvermeidung ist uns seit Kindheitstagen bekannt und wird von uns ganz selbstverständlich ausgeführt. Umweltschutz ist uns eine Herzensangelegenheit geworden, so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Thema immer wieder für Gesprächsstoff sorgt. Wir haben Besuch von einem Bekannten, der unseren Rat sucht. Bei einem Gläschen Wein und in gemütlicher Atmosphäre führen wir eine nette und ungezwungene Unterhaltung. So führt uns das Gespräch auch hin zu der uns umgebenden Schönheit der Natur. „Wir haben doch hier eine wunderbare Landschaft. Ich denke zum Beispiel an den schönen Spreewald mit seinen Fließen, Wäldern und Wiesen, seiner Flora und Fauna“, schwärmt unser Bekannter. „Ja, wir sind auch immer viel im Spreewald unterwegs und alle unsere Besucher führen wir selbstverständlich hier hin. Dieses Gebiet ist einfach einzigartig“, sage ich. „Es ist so wichtig unsere Natur zu schützen und im Grunde genommen auch ganz einfach. Jeder muss nur &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heutzutage wird viel über Natur und Umwelt geredet. Der Begriff „Erneuerbare Energien“ ist in aller Munde. Man will unsere Umwelt, unsere Natur schützen, um unseren Nachkommen eine bessere Welt zu übergeben. Mülltrennung und Müllvermeidung ist uns seit Kindheitstagen bekannt und wird von uns ganz selbstverständlich ausgeführt. Umweltschutz ist uns eine Herzensangelegenheit geworden, so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Thema immer wieder für Gesprächsstoff sorgt.</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ir haben Besuch von einem Bekannten, der unseren Rat sucht. Bei einem Gläschen Wein und in gemütlicher Atmosphäre führen wir eine nette und ungezwungene Unterhaltung. So führt uns das Gespräch auch hin zu der uns umgebenden Schönheit der Natur.<br />
„Wir haben doch hier eine wunderbare Landschaft. Ich denke zum Beispiel an den schönen Spreewald mit seinen Fließen, Wäldern und Wiesen, seiner Flora und Fauna“, schwärmt unser Bekannter.<br />
„Ja, wir sind auch immer viel im Spreewald unterwegs und alle unsere Besucher führen wir selbstverständlich hier hin. Dieses Gebiet ist einfach einzigartig“, sage ich.<br />
„Es ist so wichtig unsere Natur zu schützen und im Grunde genommen auch ganz einfach. Jeder muss nur dazu beitragen“, begeistert sich der etwas jüngere Mann.<br />
„Zum Glück haben wir in unserer Generation diese Wertschätzung schon von Kindheit an gelernt und dies an unsere Kinder weitergegeben. Somit ist ein richtiges Umweltbewusstsein entstanden“, philosophiert Peter. „Aber bevor wir in die Politik abtriften, muss ich euch eine Geschichte aus meiner Jugend erzählen“, ergänzt er.<br />
Es steht wohl außer Frage, dass er uns mit dieser kleinen Andeutung neugierig macht und wir ihn selbstverständlich auffordern seine Geschichte zum Besten zu geben.<br />
„Erzähl doch bitte mal!“, kommt von mir die Bitte an meinen Mann. „Kenne ich die Geschichte denn schon?“<br />
„Ich denke, dass ich diese schon mal erzählt habe. Vielleicht erinnerst du dich ja noch…“<br />
Und dann fing Peter mit einem verschmitzten Grinsen an uns die besagte Geschichte zu erzählen und wir konnten uns die Situation wirklich lebhaft vorstellen.<br />
„Es war auf dem Gymnasium, möglicherweise sogar schon auf der Oberstufe. Also müsstest du auch schon an dieser Schule gewesen sein“, richtet er sich ergänzend an mich.<br />
„Damals hatten wir im Unterricht viel über den Umweltschutz diskutiert und es war wohl auch die Zeit in der die „Grünen“ recht aktiv waren und ein paar Jahre später mit Turnschuhen in den Bundestag einzogen. Parolen wie „Schützet die Umwelt“ gefielen mir und wurden zu einem Motivationsfaktor für mich.“<br />
Peter war von der Idee des Umweltschutzes so angetan, dass sich in seinem Kopf eine Idee heraus kristallisierte. Er war und ist auch heute noch der Meinung, dass jeder einzelne von uns sich an diesem Schutz der Umwelt beteiligen sollte und da muss ich ihm zustimmen. Als Schüler waren seine Mittel und Wege dahin gehend natürlich sehr eingeschränkt. Er wollte niemals in die Politik gehen, aber ein bisschen mitmischen, so dachte er sich wohl damals, könnte nicht schaden.<br />
„Man muss im Kleinen anfangen, um Großes zu bewirken“, begründete er sein Vorgehen.<br />
Peter hatte damals auf jeden Fall einige Freunde in sein Vorhaben eingeweiht. So überlegten sie zu dritt, welche Aktionen sie starten könnten, um ihre Idee weiterzuverbreiten und in die Tat umsetzen zu können. Sie entwarfen Slogans, die sie auf Handzettel schrieben. Diese wurden dann auf dem Schulhof verteilt und an Bäume im schulischen Umfeld gehängt. Man hatte sich auf einen Tag und eine bestimmte Uhrzeit geeinigt, zu der eine kleine Kundgebung auf dem Schulhof stattfinden sollte.<br />
„Wir drei kamen dann also in der großen Pause zusammen und warteten auf Leute, denen das Thema ebenso am Herzen lag wie uns. Ich hatte sogar eine Rede vorbereitet.“<br />
„Und wieviel Leute kamen?“, erkundige ich mich.<br />
„Ja, sie sind nicht gerade in Massen angeströmt, so wie wir es uns ausgemalt hatten“, gibt Peter zu. „Es kamen gerade einmal zwei Jungs!“<br />
„Schade!“, meint unser Bekannter sichtlich enttäuscht.<br />
„Und dann habt ihr wohl alles abgeblasen?“, erkundige ich mich bei Peter.<br />
„Von wegen. Wie schon gesagt, man muss im Kleinen anfangen…“<br />
Peter stieg laut seiner Erzählung damals auf eine Bank, die auf dem Schulhof stand und verschaffte sich erst einmal Gehör. Seine wenigen Anhänger lauschten seinen wohl überlegten Worten und klatschten am Ende der Ansprache auch kräftig Beifall.<br />
„Außer meiner kleinen Fangemeinde, bekam noch jemand anderes mit, dass wir da etwas planten.“<br />
Als wir fragende Gesichter aufsetzen, erzählt Peter uns die Ereignisse aus vergangenen Tagen weiter.<br />
In großen Schritten war damals der Hausmeister an die versammelten Jungs herangetreten und forderte zuerst einmal Peter auf, von der Bank herunter zu steigen. Danach stellte er zielgerichtet die folgende Frage:<br />
„Was ist denn hier eigentlich los? Was ist das für eine Versammlung? Ihr heckt doch etwas aus!“<br />
Anscheinend kannte er schon seine „Pappenheimer“, doch mein Peter protestierte vehement und erläuterte ihm:<br />
„Wir sind besorgt um unsere Umwelt. Man muss doch etwas für deren Schutz tun und deshalb wollen wir eine Aktionsgemeinschaft gründen.“<br />
„Aha! So, so!“<br />
„Ja, die Aktionsgemeinschaft „Saubere Umwelt!“ Das ist ziemlich wichtig, wir müssen weitere Interessenten finden und jeder kann mitmachen. Wollen Sie auch mitmachen?“, fragte er den Hausmeister.<br />
„Und was soll diese Aktionsgemeinschaft bewirken?“, fragte der Hausmeister sichtlich interessiert und kratzte sich am Kopf.<br />
„Na, das sagt doch schon der Name“, erklärte Peter weiter, sichtlich begeistert anscheinend einen neuen Anhänger gefunden zu haben. „Wir sorgen dafür, dass unsere Umwelt sauber bleibt und sich alle an ihr erfreuen können.“<br />
Der Hausmeister schien immer interessierter und auch die übrigen Anhänger der Aktionsgemeinschaft versammelten sich um Peter, der inzwischen vor der Bank stand, und um den Hausmeister. Alle lauschen gespannt Peters Ausführungen, doch irgendwann meldete sich der Hausmeister zu Wort:<br />
„Das hast du prima erklärt Peter und die Idee ist super! Leider ist jetzt die Pause vorbei. Kommt doch direkt nach der Schule mal bei mir vorbei!“<br />
Mit diesen Worten drehte er sich um und schritt davon. Während des Laufens rief er den Schülern noch einmal zu: „Wirklich eine prima Idee! Ich bin dabei!“<br />
„Ja, so gewinnt man Anhänger, man muss die Sache nur überzeugend rüberbringen!“, erzählt uns Peter, die wir der Geschichte bis hier hin gespannt gelauscht haben.<br />
„Ward ihr nach Schulschluss dort und wie ging es weiter?“, wollen wir nun wissen.<br />
„Klar, wir sind sofort zu ihm gelaufen. Wir waren ja mächtig stolz auf unseren ersten Erfolg!“<br />
Der Hausmeister erwartete damals die kleine Gruppe auch schon und führte sie in eine Ecke des Schulgebäudes, wo er eine Tür aufschloss.<br />
„Ich muss euch sagen, dass es noch mehr von eurer Sorte geben müsste. Ist schon eine geniale Idee, diese Aktionsgemeinschaft „Saubere Umwelt“. Und bei so einer Aktion ist es immer auch wichtig, dass es gute Vorbilder gibt.“<br />
Mit diesen Worten drückte der Hausmeister den Jungs Besen, Schaufel, Eimer und Säcke in die Hand und forderte sie grinsend auf:<br />
„Na, dann legt mal los! Der gesamte Schulhof muss gesäubert, gekehrt und von Abfall bereinigt werden. Und auf der Schulwiese könnt ihr danach noch das Gras zusammen rechen, das ich heute vormittag abgemäht habe!“<br />
„Und?“, presse ich unter Lachen hervor. „Habt ihr es gemacht?“<br />
„Na klar“, antwortet Peter. „Wir sind voller Eifer an die Sache rangegangen. Allerdings muss ich zugeben: Der Abschluss dieser Säuberungsaktion am Abend, war dann auch das Ende der Aktionsgemeinschaft &#8218;Saubere Umwelt!&#8216; “<br />
„Vielleicht hättet ihr mal besser durchhalten sollen!“, meine ich grinsend. „Du hattest das anfangs schon richtig erkannt:</p>
<p>Man muss im Kleinen anfangen, um Großes zu bewirken!“</p>
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