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	<title>Polizei &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Der verflixte Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 20:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
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					<description><![CDATA[Nathalie liegt endlich im Bett. Es ist inzwischen schon zwei Uhr nachts. Ihre Gedanken lassen sie nicht los, denn in ihrem Kopf schwirrt es. Sie lässt die Ereignisse des vergangenen Tages Revue passieren: „Der Tag war von Anfang an wie verhext“, denkt die junge Frau. „Nachdem Tom um kurz vor fünf Uhr zum Flughafen gefahren ist, habe ich dann total verschlafen. Um noch rechtzeitig im Büro zu sein, musste ich das Frühstück ausfallen lassen. Das wäre ja an sich kein Problem gewesen, wenn ich nicht auf die Idee gekommen wäre, mir beim Bäcker um die Ecke schnell einen Coffee to go zu holen. Den wollte ich auf dem Weg zum Büro trinken. Als ich dann stolperte, schwappte der Kaffee auf meine Bluse. Und ich habe es in der Hektik gar nicht mal bemerkt. Beim anschließenden Meeting machte mich allerdings eine Kollegin vor versammeltem Team auf den Fleck aufmerksam.“ Es war ausgerechnet die Kollegin, die sowieso ihre Schadenfreude niemals verbergen konnte und deshalb bei allen nicht besonders beliebt war.  Zum Glück hatte Nathalie ein Tuch dabei, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nathalie liegt endlich im Bett. Es ist inzwischen schon zwei Uhr nachts. Ihre Gedanken lassen sie nicht los, denn in ihrem Kopf schwirrt es. Sie lässt die Ereignisse des vergangenen Tages Revue passieren:</strong></p>
<p><span class="dropcap">„D</span>er Tag war von Anfang an wie verhext“, denkt die junge Frau. „Nachdem Tom um kurz vor fünf Uhr zum Flughafen gefahren ist, habe ich dann total verschlafen. Um noch rechtzeitig im Büro zu sein, musste ich das Frühstück ausfallen lassen. Das wäre ja an sich kein Problem gewesen, wenn ich nicht auf die Idee gekommen wäre, mir beim Bäcker um die Ecke schnell einen Coffee to go zu holen. Den wollte ich auf dem Weg zum Büro trinken. Als ich dann stolperte, schwappte der Kaffee auf meine Bluse. Und ich habe es in der Hektik gar nicht mal bemerkt. Beim anschließenden Meeting machte mich allerdings eine Kollegin vor versammeltem Team auf den Fleck aufmerksam.“</p>
<p>Es war ausgerechnet die Kollegin, die sowieso ihre Schadenfreude niemals verbergen konnte und deshalb bei allen nicht besonders beliebt war.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Zum Glück hatte Nathalie ein Tuch dabei, das sie sich derartig band, dass der Fleck verdeckt war.<span class="Apple-converted-space">  </span>Als wären das nicht schon genug schlechte Ereignisse für diesen Tag, trudelte sogleich die nächste unerwartete Nachricht per Telefon ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Es tut mir so leid, aber mein Flug von Paris nach Berlin wurde gecancelt und so kann ich erst morgen Früh den ersten Flieger nehmen“, hatte ihr Lebensgefährte Tom betrübt erklärt. „Das bedeutet, dass ich erst nach Hause komme, wenn du schon wieder im Büro bist. Dabei war eigentlich Hin- und Rückflug am selben Tag geplant.“</p>
<p>Das hat Nathalie zwar geärgert, aber es war nun mal nicht zu ändern. „Immerhin handelt es sich um eine Geschäftsreise, die von großer Wichtigkeit für Toms berufliche Karriere ist“, tröstet sich Nathalie auch jetzt noch mitten in der Nacht und sieht vor ihrem inneren Auge die weiteren Ereignisse des Tages vorüberziehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Nachmittag im Büro verlief eigentlich recht normal und ohne kleine oder größere Ereignisse, so dass das Kopfkino sofort zu den Geschehnissen am<span class="Apple-converted-space">  </span>Abend sprang. Nathalie war zu ihrer besten Freundin Bea gefahren, die nach einer plötzlichen Trennung von ihrem Freund dringend seelischen Beistand brauchte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Als ich das Knöllchen nach dem Besuch bei Bea an meiner Windschutzscheibe vorfand, ahnte ich nicht, dass die letzte Stunde des Tages noch eine weitere böse Überraschung für mich bereithielt“, gesteht sich Nathalie in Gedanken ein, als sie an die folgenden bangen Minuten denkt.</p>
<p>Sie war kurz nach dreiundzwanzig Uhr vor ihrem Haus eingetroffen, das sie gemeinsam mit Tom bewohnte. Ihr fiel zunächst nichts Ungewöhnliches auf. Doch als sie die Haustür öffnete, drangen seltsame Geräusche an ihr Ohr. Ihr Herz schien vor Schreck einen Moment auszusetzen. Geistesgegenwärtig schloss sie leise und vorsichtig wieder die Haustür.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Ich glaube bei mir sind Einbrecher im Haus“, hatte sie zu Bea gesagt, die schon beim zweiten Klingeln an ihr Handy gegangen war.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Ruf die Polizei und bring dich nicht in Gefahr, warte bis die Polizei da ist!“, hatte diese ihr eingeschärft. „Ich bin auch sofort bei dir!“</p>
<p>„Die beiden Polizeibeamten waren in Windeseile da und schlichen zuerst um das Haus herum. Auch sie hörten die Geräusche, die aus einem ganz bestimmten Zimmer zu kommen schienen. Es war Toms Büro“, erinnert sich Nathalie und beginnt zu frösteln.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Weder in dem besagten Raum noch im gesamten Haus brannte Licht und Nathalie hatte den Polizisten glaubhaft versichert, dass ihr Lebensgefährte noch in Paris sei. Somit konnten es nur Einbrecher sein, zumal plötzlich auch ein leises Klirren zu hören war, als sei etwas umgefallen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Polizisten hatten Bea und Nathalie ins Auto geschickt und waren dann leise ins Haus geschlichen. Zunächst konnten die Freundinnen nichts Verdächtiges hören und auch nichts sehen, dann allerdings ging in jedem einzelnen Zimmer nacheinander plötzlich das Licht an und kurz darauf wieder aus.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Diese bangen Minuten, die mir wie Stunden erschienen, werde ich wohl so schnell nicht vergessen“, gesteht sich die immer noch hellwache Nathalie ein.</p>
<p>Tja und dann waren die beiden Polizeibeamten aus dem Haus gekommen und an ihr Auto herangetreten.</p>
<p>„Wir haben den vermeintlichen Einbrecher entdeckt“, hatte der Eine gesagt. Leider hat er die Bodenvase zerbrochen und die Blumen hat er ebenfalls zerstört.“</p>
<p>„Und wo ist er jetzt?“, hatte sie den netten Polizisten gefragt, der inzwischen ein verschmitztes Grinsen im Gesicht hatte und trocken meinte: „Dort, wo er hingehört!“</p>
<p>Auch der zweite Polizist hatte sich aus zunächst unerfindlichen Gründen sein Lachen nicht mehr verkneifen können und so ließ er die beiden verblüfften Frauen wissen:</p>
<p>„Wir haben ihn zur Station gebracht, er konnte sie anscheinend nicht mehr alleine finden konnte.“</p>
<p>„Wahrscheinlich haben Bea und ich ziemlich verdutzte Gesichter gemacht“, überlegt Nathalie, die nun langsam doch schläfrig wird.  Außerdem hat sie nun selbst ein Grinsen im Gesicht. „Gut, dass der eine Polizist uns dann alles genau erklärt und damit auch beruhigt hat.“</p>
<p>„Ihr Staubsaugerroboter war der Übeltäter. Er hatte sich selbstständig gemacht und fuhr im Zimmer hin und her. Nachdem er wohl beim Saugen hinter der Zimmertür diese zugeschlagen und sich somit selbst im Büro eingesperrt hatte, konnte er nicht mehr eigenständig zu der im Flur stehenden Aufladestation zurück. Jetzt ist er dort und schläft den Schlaf der Unschuldigen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/beschuetzer-einbrecher-holzfaeller-und-ein-ungeliebtes-haustier/">Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mister-tremblehand/">Mister Tremblehand</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/gaensehaut/">Gänsehaut</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eigenartige Entdeckung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 22:10:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[abgeschlossen]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
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		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommertag]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefschlaf]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Villa, in der Professor Konfusi und seine Frau wohnen, wirkt heute ein bisschen verschlafen. Es ist ein sehr warmer, eigentlich schon leicht schwüler Sommertag, der die Schläfrigkeit fördert. Eine himmlische Ruhe hat sich im gesamten Viertel ausgebreitet, denn jetzt in den Sommerferien sind die meisten Familien im Urlaub. Auch Marco ist mit seinen Eltern verreist. Das junge Pärchen von ganz oben ist bereits schon vor einer Woche zum Zelten an den Bodensee gefahren. Somit sind nur das ältere Ehepaar und Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss in der Villa. Herr Konfusi hat sich mit seiner Frau auf den Balkon zurückgezogen. Hier haben sie eine wunderschöne Aussicht auf den Garten, aber auch auf den nahegelegenen Stadtpark. Man hört weder Hunde bellen, noch Kinder lachen, nur das Zwitschern der Vögel, die sich in den Zweigen der Bäume niedergelassen haben, ist zu vernehmen. Es dauert daher auch nicht lange, bis Herr und Frau Konfusi auf ihren Liegestühlen eingenickt sind. Während Professor Konfusi traumlos vor sich hin schlummert, hört seine Ehefrau in ihrem Traum ein Klingeln. Es hört sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Villa, in der Professor Konfusi und seine Frau wohnen, wirkt heute ein bisschen verschlafen. Es ist ein sehr warmer, eigentlich schon leicht schwüler Sommertag, der die Schläfrigkeit fördert. Eine himmlische Ruhe hat sich im gesamten Viertel ausgebreitet, denn jetzt in den Sommerferien sind die meisten Familien im Urlaub. Auch Marco ist mit seinen Eltern verreist. Das junge Pärchen von ganz oben ist bereits schon vor einer Woche zum Zelten an den Bodensee gefahren. Somit sind nur das ältere Ehepaar und Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss in der Villa.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>err Konfusi hat sich mit seiner Frau auf den Balkon zurückgezogen. Hier haben sie eine wunderschöne Aussicht auf den Garten, aber auch auf den nahegelegenen Stadtpark.<br />
Man hört weder Hunde bellen, noch Kinder lachen, nur das Zwitschern der Vögel, die sich in den Zweigen der Bäume niedergelassen haben, ist zu vernehmen. Es dauert daher auch nicht lange, bis Herr und Frau Konfusi auf ihren Liegestühlen eingenickt sind.<br />
Während Professor Konfusi traumlos vor sich hin schlummert, hört seine Ehefrau in ihrem Traum ein Klingeln. Es hört sich ähnlich an wie das Klingeln an ihrer Wohnungstür. Es ist so täuschend echt, dass Frau Konfusi davon aufwacht. Sie blickt leicht verwirrt um sich, da sie nun nicht mehr weiß, ob es in der Realität oder im Traum geklingelt hat.<br />
„Hast du das auch gehört?“, fragt sie ihren Gatten, der schlagartig die Augen öffnet.<br />
Gerade will er zu einer Antwort ansetzen, als sie an der Wohnungstür tatsächlich ein Klingeln und gleichzeitiges Klopfen vernehmen.<br />
„Herr Professor! Sind Sie da?!“, klingt das zarte Stimmchen von Oma Schmidt durch die verschlossene Tür.<br />
Professor Konfusi und seine Frau eilen zur Tür und sehen eine total aufgeregte Oma Schmidt vor sich.<br />
„Um Himmels Willen! Sie sind ja ganz blass!“, sagt Frau Konfusi erschrocken. „Kommen Sie herein und setzen Sie sich erst einmal hin!“<br />
„Sollen wir einen Arzt rufen? Geht es Ihnen nicht gut?“, erkundigt sich Professor Konfusi.<br />
Oma Schmidt holt tief Luft, greift nach dem Glas mit Wasser, das ihr Frau Konfusi reicht und trinkt erst einmal. Erst dann verneint sie die Frage des Professors.<br />
„Nein! Doch, doch!“<br />
„Sie sind ja vollkommen verwirrt. Was denn nun? Ich soll nicht den Arzt rufen und dann doch?!“, fragt er nach und läuft schon in Richtung Schuhschrank, auf dem die Telefonstation steht.<br />
„<em><strong>Nein</strong></em>, heißt: keinen Arzt. Und <em><strong>doch</strong></em> heißt: Doch es geht mir gut. Aber die Polizei müssen Sie auf jeden Fall rufen!“, antwortet Oma Schmidt und trinkt das restliche Wasser.<br />
„Die Polizei?!“, Frau Konfusi schaut Oma Schmidt entsetzt an. „Also ist doch etwas passiert! Hatten Sie einen Unfall?“<br />
„Bei mir ist eingebrochen worden! Mein ganzes Wohnzimmer ist verwüstet. Alle Schubladen sind aufgerissen und der Inhalt liegt auf dem Teppich mitten im Zimmer“, berichtet Oma Schmidt. „Ich war nur mal kurz hinter dem Haus und habe den Müll weggebracht. Ja, und dann habe ich noch ein kurzes Schwätzchen mit der Nachbarin gehalten und als ich wieder in meine Wohnung will, da steht die Tür sperrangelweit auf.“<br />
„Ach, Sie haben vergessen, die Tür abzusperren?“, fragt Professor Konfusi nach.<br />
„Nein!“, protestiert die Oma energisch. „ Ich war doch nur zum Entleeren des Mülleimers draußen. Trotzdem habe ich zugeschlossen und den Schlüssel stecken gelassen. Ich schließe immer ab, auch jetzt als ich zu Ihnen hoch gekommen bin. Sehen Sie!“, Oma Schmidt hält triumphierend den Schlüsselbund hoch.<br />
„Haben Sie den Dieb gesehen? Haben Sie ihn vielleicht sogar überrascht?“, will Herr Konfusi wissen.<br />
„Nein, niemand da!“, lautet die kurze und knappe Antwort.<br />
„Ist etwas geklaut worden?“<br />
„Alles da! Nur totales Chaos!“<br />
Irgendwie kann sich der Professor keinen Reim darauf machen. Sollte die alte Dame doch schon leicht verwirrt sein? Abschließen und den Schlüssel stecken lassen? Alles verwüstet, aber nichts gestohlen? Und gesehen hat sie den Dieb auch nicht?!<br />
„Seltsam, seltsam!“, überlegt er in Gedanken und greift sich das Telefon. „Ich rufe mal vorsichtshalber die Polizei an. Es klingt alles sehr verworren und nicht unbedingt logisch! Aber man kann ja nie wissen. Bisher habe ich noch nie Anzeichen von Demenz bei Oma Schmidt festgestellt, aber so etwas bemerkt man nicht immer sofort“, huscht ein Gedanke nach dem anderen durch seinen Kopf.<br />
Die Polizei, dein Freund und Helfer, ist auch innerhalb weniger Minuten zur Stelle. Oma Schmidt hat Professor Konfusi die Wohnungsschlüssel übergeben, denn mittlerweile hat sie doch schon ein wenig weiche Knie bekommen und der Schreck ist ihr in die Glieder gefahren. Sie bleibt lieber bei Frau Konfusi und trinkt noch ein Tässchen Kaffee.<br />
„Damit der Kreislauf schön in Schwung kommt“, erläutert sie.<br />
Bei Eintreffen der Polizei schließt der Professor die Tür zu Oma Schmidts Wohnung auf und schon offenbart sich die gesamte Bescherung. Alles liegt kreuz und quer. Die Stehlampe ist umgefallen und die Schubfächer geleert. Der Teppich ist mit Prospekten, Zeitungen, Fotos, Decken, Kissen und anderen Dingen übersät.<br />
„Hat die alte Dame vielleicht einen Hund?“, fragt der eine Polizist plötzlich.<br />
„Nein, wieso? Ein Hund reißt doch keine Schubfächer auf und verteilt alles auf dem Fußboden“, wundert sich der Professor.<br />
„Das wohl nicht, aber hören Sie denn nicht diese Geräusche?“<br />
Der ältere Herr lauscht und vernimmt tatsächlich seltsame Geräusche aus dem Nachbarzimmer. Sie ertönen ganz gleichmäßig und immer im selben Rhythmus. Mal sind sie ein bisschen lauter, dann wieder etwas leiser. Es hört sich fast an, als ob ….<br />
„Was befindet sich hinter dieser Tür?“, fragt der Polizist schon fast im Flüsterton.<br />
„Das Schlafzimmer. Aber Sie denken doch nicht etwa…?“, flüstert Herr Konfusi zurück.<br />
„Treten Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit zurück!“, fordert ihn der Polizist auf und zückt seine Dienstwaffe.<br />
Professor Konfusi ist schon fast aus der Wohnungstür, da hört er die Handschellen klicken.<br />
„Da haben wir das Bürschchen!“, sagt der Polizist und führt einen schmächtigen und gähnenden Mann zum Polizeiwagen.<br />
„Anscheinend kam er durch die offenstehende Haustür herein und entdeckte die Schlüssel an Oma Schmidts abgeschlossener Wohnungstür“, erklärt Herr Konfusi später den beiden Frauen. „Der ‚Möchte-gern-Dieb‘, ist wohl während seines Diebeszuges sichtlich ermattet in Oma Schmidts Bett gefallen. Dort ist der dann sofort in den Tiefschlaf gefallen und hat vor sich hin geschnarcht. Tja, dieses Wetter macht auch jeden müde“, lacht Professor Konfusi.<br />
„Aber selbst wenn er vor dem Eintreffen der Polizei aufgewacht wäre“, erklärt Oma Schmidt mit gewichtiger Miene, „hätte er nicht fliehen können. Ich habe ja die Wohnungstür abgeschlossen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Igitt! Muss das sein?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/grosse-aufregung/">Große Aufregung in der Villa</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Verfolger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 14:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bushaltestelle]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Känguru]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Professor]]></category>
		<category><![CDATA[Tierpark]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolger]]></category>
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					<description><![CDATA[Frau Konfusi hatte letzte Woche Geburtstag. Sie hatte die Hausgemeinschaft zu einem kleinen Kaffeeklatsch eingeladen und allen ausdrücklich gesagt, dass sie keine Geschenke möchte. Naja, wie das eben so ist, ab einem gewissen Alter hat man eigentlich schon alles und freut sich hauptsächlich über den lieben Besuch. Ja, das ist die eine Seite. Aber auf der anderen Seite stehen die Gäste und die wollen nicht mit leeren Händen kommen. Also hatte doch jeder eine Kleinigkeit mitgebracht. So standen am Abend ein Blumenstrauß, ein Alpenfeilchen, eine Schachtel Pralinen und eine Flasche Sekt auf der Wohnzimmeranrichte. Zwischen diesen Geschenken lagen noch zwei Gutscheine. Marco hatte im Auftrag der Hausgemeinschaft zwei Eintrittskarten für einen Tierparkbesuch beschafft und es Frau Konfusi feierlich mit den Glückwünschen überreicht. „Ich hoffe, Sie und Ihr Mann haben viel Spaß! Jetzt im Frühling ist es nämlich besonders schön im Tierpark!“, hatte er ihr gesagt. „Oh danke! Damit macht ihr uns eine ganz besondere Freude. Ich danke euch allen ganz herzlich!“ Frau Konfusi war sichtlich gerührt gewesen von dieser netten Geste. Zu diesem Zeitpunkt ahnte sie allerdings &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Konfusi hatte letzte Woche Geburtstag. Sie hatte die Hausgemeinschaft zu einem kleinen Kaffeeklatsch eingeladen und allen ausdrücklich gesagt, dass sie keine Geschenke möchte. Naja, wie das eben so ist, ab einem gewissen Alter hat man eigentlich schon alles und freut sich hauptsächlich über den lieben Besuch.</strong></p>
<p><span class="dropcap">J</span>a, das ist die eine Seite. Aber auf der anderen Seite stehen die Gäste und die wollen nicht mit leeren Händen kommen. Also hatte doch jeder eine Kleinigkeit mitgebracht. So standen am Abend ein Blumenstrauß, ein Alpenfeilchen, eine Schachtel Pralinen und eine Flasche Sekt auf der Wohnzimmeranrichte. Zwischen diesen Geschenken lagen noch zwei Gutscheine.<br />
Marco hatte im Auftrag der Hausgemeinschaft zwei Eintrittskarten für einen Tierparkbesuch beschafft und es Frau Konfusi feierlich mit den Glückwünschen überreicht.<br />
„Ich hoffe, Sie und Ihr Mann haben viel Spaß! Jetzt im Frühling ist es nämlich besonders schön im Tierpark!“, hatte er ihr gesagt.<br />
„Oh danke! Damit macht ihr uns eine ganz besondere Freude. Ich danke euch allen ganz herzlich!“ Frau Konfusi war sichtlich gerührt gewesen von dieser netten Geste. Zu diesem Zeitpunkt ahnte sie allerdings noch nicht, dass dieser Ausflug ein unvergessliches Erlebnis werden sollte.<br />
Heute nun soll es in den Tierpark gehen, aber leider ist Professor Konfusi verhindert. Er hat einen Anruf bekommen und soll einen Kollegen vertreten, der einen Autounfall hatte.<br />
&#8222;Da kann man nichts machen&#8220;, sagt er zu seiner Frau. &#8222;Entweder wir verschieben die Sache oder du nimmst einfach Marco mit. Heute ist das Wetter hervorragend, das solltet ihr nutzen. Wer weiß, wie lange ich den Kollegen noch vertreten muss.&#8220;<br />
Als Frau Konfusi Marco diesen Vorschlag unterbreitet, huscht ein Strahlen über das Gesicht des Jungen, aber es erlischt auch sogleich wieder. Verlegen tritt er von einem Fuß auf den anderen, denn eigentlich war ja das Geschenk nicht für ihn gedacht, aber weil Frau Konfusi sich nicht von dieser Idee abbringen lässt, willigt er dann doch freudig ein.<br />
Es ist ein schöner Nachmittag und die beiden genießen den Tierparkbesuch sehr. Frau Konfusi ist ganz fasziniert von den Erdmännchen, den Papageien und den süßen kleinen Äffchen. Marco hingegen kann sich nicht an den Kängurus satt sehen. Besonders das eine ganz hinten in der Ecke des Geheges  hat es ihm angetan. Es sitzt da und knabbert genüsslich an einem Zweig, den es in seinen Vorderpfoten hält. Plötzlich blickt es auf und schaut Marco direkt an. Es macht ein paar Sprünge in Marcos Richtung, so als wolle er Kontakt mit dem Jungen aufnehmen.<br />
„Marco, willst du auch ein Eis? Schokolade oder Vanille?“, ruft ihm in diesem Moment Frau Konfusi zu.<br />
„Vanille mag ich am liebsten“, antwortet Marco und wendet sich Frau Konfusi zu.<br />
Da die Beiden nun mittlerweile schon alle Tiere gesehen haben, beschließen sie wieder nach Hause zu laufen, ohne noch einmal den Blick in das Kängurugehege zu werfen. Der Weg ist nicht so weit, nur durch den großen Stadtpark und dann noch fünfzehn Minuten zu Fuß.<br />
Für Karl ist es Liebe auf den ersten Blick. Er sieht den Jungen und dann gibt es für ihn kein Halten mehr.<br />
&#8222;Er sieht so nett aus!&#8220;, denkt er. Ich will zu ihm! Vielleicht hat er ja was für mich!&#8220;<br />
So beschließt er durch den kaputten Zaun zu schlüpfen und dem Jungen und der älteren Dame zu folgen. Durch den gesamten Stadtpark hat er sie inzwischen schon verfolgt. Zum Glück ist der Park um diese Zeit bereits menschenleer. So hat ihn bisher niemand bemerkt.  Auch auf dem restlichen Weg begegnet ihnen niemand. Karl ist guter Dinge und hüpft fröhlich, aber immer in einem gewissen Abstand hinter den Beiden her.<br />
Inzwischen ist er schon weit von seinem Zuhause entfernt und ein bisschen mulmig ist ihm auch zumute.<br />
„Ob sie mich Zuhause schon vermissen?“, fragt er sich insgeheim.<br />
Aber seine Neugierde und seine Liebe zu dem Jungen ist stärker, also läuft und hüpft er weiter. Immer wenn Marco und Frau Konfusi irgendwo stehenbleiben, tut Karl dies auch.<br />
&#8222;Ich muss vorsichtig sein, denn sie sollen mich nicht entdecken. Erst will ich sehen, wo die Beiden wohnen&#8220;, überlegt Karl, der Verfolger. &#8222;Dann kann ich sie immer wieder heimlich besuchen.&#8220;<br />
Einmal dreht sich Marco um, weil er glaubt etwas gehört zu haben. Weil Karl jedoch nicht entdeckt werden will, muss er sich ganz schnell verstecken. Gerade noch rechtzeitig huscht er hinter eine Bushaltestelle, wo er sich ins Gras setzt. Müde ist er inzwischen geworden und hungrig ist er auch.<br />
„Was ist denn Marco?“, fragt Frau Konfusi, die bemerkt hat, dass der Junge sich während des Laufens umgedreht hat.<br />
„Ach nichts“, erklärt er schnell. „Ich glaube gerade ist meine Fantasie mit mir durchgegangen. Ich habe doch tatsächlich gedacht, ich hätte gerade …..“<br />
Genau in diesem Moment sieht die ältere Dame weit entfernt Professor Konfusi. Dieser beginnt plötzlich wild zu gestikulieren und zückt sein Handy.<br />
&#8222;Schau mal!&#8220;, unterbricht sie Marco. &#8222;Dort kommt mein Mann. Er will uns sicher abholen. Aber warum winkt er denn so wild? Und sein Handy benutzt er auch, &#8211; das tut er doch nur in Notfällen.&#8220;<br />
Irgendetwas scheint nicht zu stimmen, denn Professor Konfusi wirkt sehr aufgeregt und hat auch seinen Schritt beschleunigt. Gerade als die Drei aufeinander treffen, kommen Polizei und Feuerwehrauto mit Martinshorn angerauscht und sausen an ihnen vorbei. Durch den Lärm hat Frau Konfusi leider nicht verstanden, was ihr Gatte sagt. Zum Nachfragen kommt sie jedoch nicht mehr, denn die Ereignisse überstürzen sich.<br />
Auch aus der entgegengesetzten Richtung kommen noch zwei weitere Polizeiautos. Eines davon hält direkt vor ihnen. Die Martinshörner sind verstummt und ein Polizist kommt auf sie zu.<br />
„Würden Sie bitte zu ihrer eigenen Sicherheit zu uns ins Polizeiauto einsteigen?“<br />
„Um Gottes Willen! Was ist denn passiert?“, will Frau Konfusi wissen, lässt sich aber in Richtung Polizeiauto schieben und setzt sich mit Marco und dem Professor hinein.<br />
„Ihr werdet verfolgt“, erklärt Professor Konfusi ganz aufgeregt.<br />
„Verfolgt?“<br />
&#8222;Sie haben uns alarmiert?&#8220;, richtet jetzt der Polizist das Wort an Professor Konfusi, der diese Frage nickend bestätigt.<br />
Nach einer kurzen Pause wendet sich der Polizist zu den Dreien um und erklärt ihnen:<br />
„Aus dem Tierpark ist vorhin ein Känguru durch einen defekten Zaun im Gehege entwischt. Wie uns die Tierparkleitung mitteilte, muss es durch den Stadtpark in diese Richtung gelaufen sein. Wir waren deshalb schon hier in der Gegend unterwegs, als uns der Anruf von Professor Konfusi ereilte. So wie es aussieht, wurden Sie von dem Känguru verfolgt.&#8220;<br />
Frau Konfusi schnappt nach Luft. &#8222;Um Himmels willen&#8220;, ertönt es aus ihrer Kehle.<br />
„Da hab ich wohl doch nicht geträumt oder fantasiert“, sagt Marco, wird aber durch einen Funkspruch unterbrochen.<br />
&#8222;Die Gefahr ist gebannt&#8220;,erklärt er Polizist nun. &#8222;Karl, das Känguru hat sich dort hinten an der Bushaltestelle niedergelassen und meine Kollegen konnten es mithilfe eines Tierpflegers wieder einfangen.“<br />
Jetzt breitet sich im Auto Erleichterung aus und alle müssen über den Verfolger lachen, der dies anscheinend nicht zum ersten Mal gemacht hat.<br />
„Euch kann man nicht einmal allein in den Tierpark gehen lassen!“, lächelt der Professor. „Stellt euch nur einmal vor, das Känguru hätte mit euch boxen wollen…“</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3064 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00549-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC00549" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00549-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00549-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00549-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00549-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00549.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3065 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00633-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC00633" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00633-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00633-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00633-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00633-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC00633.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>*Ein kurzer Zeitungsbericht von 2 Kängurus, die aus einem Tierpark entlaufen sind und von denen eines an einer Bushaltestelle gefunden wurde, hat mich zu dieser Geschichte inspiriert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/marco-braucht-hilfe/">Marco braucht Hilfe</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
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		<title>Katzenalarm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 22:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Alarm]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bewunderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Kater]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Knopf]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Staubsauger]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine heutige Geschichte stammt wie immer mitten aus dem Leben. Die Idee hierzu stammt im ersten Teil aus einem klitzekleinen Zeitungsbericht und im zweiten Teil kommt ein Erlebnis mit unserem Kätzchen Lottchen zur Sprache. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß beim Lesen der Geschichte, die ich aus diesen beiden Begebenheiten kreiert habe. Es ist ein Frühlingsmorgen, wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und verspricht einen wunderschönen Tag. Da nicht das kleinste Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, kann man davon ausgehen, dass dieses Versprechen auch eingehalten wird. Lottchen gähnt und reckt sich. Von ihrem etwas erhöhten Schlafplatz im Haus aus, hat sie eine hervorragende Sicht auf den Garten. Genauestens späht sie jede Ecke und jeden Winkel aus, um auch nichts zu übersehen. Im Grunde genommen, wartet sie nur noch auf Frauchen, die zur Kellertür herein kommt und ihr die Katzenklappe öffnen wird. Als sich Frauchen dann endlich blicken lässt, gibt es auch kein Halten mehr. Selbst die tägliche Milchration kann das kleine Kätzchen nicht mehr zum weiteren Verweilen im Haus veranlassen. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine heutige Geschichte stammt wie immer mitten aus dem Leben. Die Idee hierzu stammt im ersten Teil aus einem klitzekleinen Zeitungsbericht und im zweiten Teil kommt ein Erlebnis mit unserem Kätzchen Lottchen zur Sprache. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß beim Lesen der Geschichte, die ich aus diesen beiden Begebenheiten kreiert habe.</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist ein Frühlingsmorgen, wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und verspricht einen wunderschönen Tag. Da nicht das kleinste Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, kann man davon ausgehen, dass dieses Versprechen auch eingehalten wird.<br />
Lottchen gähnt und reckt sich. Von ihrem etwas erhöhten Schlafplatz im Haus aus, hat sie eine hervorragende Sicht auf den Garten. Genauestens späht sie jede Ecke und jeden Winkel aus, um auch nichts zu übersehen. Im Grunde genommen, wartet sie nur noch auf Frauchen, die zur Kellertür herein kommt und ihr die Katzenklappe öffnen wird.<br />
Als sich Frauchen dann endlich blicken lässt, gibt es auch kein Halten mehr. Selbst die tägliche Milchration kann das kleine Kätzchen nicht mehr zum weiteren Verweilen im Haus veranlassen. Schnell ein kurzes, aber freundliches Miau in Richtung Frauchen und schon entschwindet Lottchen durch die Katzenklappe nach draußen.<br />
Hier riecht es nach Frühling, aber auch nach Freiheit und allem Möglichen, das ein Katzenherz erfreut.<br />
Nachdem Lottchen hinter dem Haus den Garten durchstreift und alles ausgeschnüffelt hat, entschließt sie sich nach vorne zu laufen und auszukundschaften, was es es dort Interessantes gibt. Kaum biegt sie um die Hausecke, sieht sie auf dem Nachbargrundstück schon eine andere Katze. Es ist Samy, der dreibeinige Kater. Im selben Augenblick erblickt dieser auch Lottchen. Nun sind Katzen ja von Natur aus eher Einzelgänger, aber sie kennen sich untereinander und manchmal spielen sie auch ein wenig miteinander, vorausgesetzt sie können sich &#8222;riechen&#8220;. Eigentlich ist dies bei Lottchen und Samy  der Fall. Sie mögen sich und Samy kommt oftmals bei Lottchen vorbei, um sie zu einem gemeinsamen Streifzug abzuholen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-2961 size-thumbnail" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-150x150.jpg" alt="1200px-DSC01444" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2960 size-thumbnail" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-150x150.jpg" alt="1200px-DSC01688" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />„Hey Lottchen, komm mal rüber!“, ruft er ihr zu.</p>
<p>„Komm doch du!“, miaut Lottchen. „Hier ist viel mehr Sonne und ich habe gerade Lust mich hier ein bisschen zu räkeln, zu strecken und mich von den Sonnenstrahlen wärmen zu lassen.“</p>
<p>Was bleibt Samy jetzt anderes übrig, als auf die andere Straßenseite zu Lottchen zu trotten. So ist es eben mit den Frauen, sie haben ihren eigenen Willen.<br />
„Hast du eigentlich vorhin die ganze Aufregung mitbekommen?“, fragt der Kater.<br />
„Nö, aber was war denn los? Erzähl mal!“<br />
„Schuld an der ganzen Aufregung ist der dicke, fette Kater, der dort drüben in dem großen Haus wohnt. Du weißt schon, der der immer so frech ist und vor dem man sich in Acht nehmen muss!“<br />
Lottchen miaut, um zu erkennen zu geben, dass sie genau weiß, um welchen Kater es sich handelt und, dass sie den überhaupt nicht leiden kann. Aber neugierig ist sie trotzdem.<br />
„Sag schon, was hat er denn angestellt?!“, fordert sie Samy auf.<br />
„Wegen ihm war heute morgen in aller Frühe schon die Polizei da“, berichtet Samy. „Ich habe die Leute dort drüben aus dem Haus belauscht. Die haben es erzählt.“<br />
„Jetzt mach es aber nicht so spannend. Warum war die Polizei da?“<br />
Lottchen ist inzwischen näher zu Samy gerückt und er nimmt sich plötzlich ganz wichtig, denn er weiß was, das Lottchen neugierig gemacht hat.<br />
„Sein Herrchen ist gestern Abend zur Nachtschicht gegangen und so war der fette Kater allein zu Hause. Zunächst war ja auch alles in Ordnung, nichts Ungewöhnliches also. Doch dann haben die Nachbarn plötzlich seltsame Geräusche aus der Wohnung gehört. Eigentlich war es mehr so ein gleichförmiges und anhaltendes Geräusch. Nachdem es nach mehreren Stunden und ohne Unterbrechung immer noch aus der Wohnung kam und alle Nachbarn bei der Nachtruhe störte, hat sich einer von ihnen das Telefon geschnappt und dort angerufen. Aber niemand ging ans Telefon.“<br />
„Logisch, war ja auch niemand da“, sagt Lottchen, denn sie hat ja aufmerksam zugehört. „Andererseits muss doch jemand da gewesen sein, woher sonst soll die Ruhestörung gekommen sein?“, folgert das schlaue Lottchen.<br />
„Richtig!“, bestätigt Samy. „Deshalb hat auch ein Nachbar die Polizei angerufen und die wiederum haben den Wohnungsmieter an seinem Arbeitsplatz verständigt. Der ist auch gleich gekommen und hat der Polizei die Wohnungstür aufgeschlossen.“<br />
„Und dann haben sie die Einbrecher entdeckt?“, will Lottchen wissen.<br />
„Ach Quatsch, die schließen doch nicht die Wohnungstür ab!“, kontert Samy. „Der dumme, schwarze, fette Kater saß auf dem Staubsauger und hatte es zwar fertiggebracht den Knopf zum Starten zu drücken, aber es nicht mehr geschafft den Knopf nochmals zum Ausschalten zu drücken.“<br />
Samy kullert sich vor Lachen auf der Erde herum. Und auch Lottchen miaut fröhlich vor sich hin. Doch auf einmal verstummt sie. Kater Samy hört ebenfalls auf zu lachen und schaut Lottchen etwas verwirrt an. Insgeheim fragt er sich, warum seine Freundin plötzlich verstummt ist. Aber Lottchen schaut beschämt zur Seite und sagt ganz kleinlaut:<br />
„Als ich noch ein kleines Kätzchen war, da hatte ich auch mal ein ähnliches Erlebnis. Aber wie gesagt, da war ich noch klein und unerfahren und die Polizei war auch nicht da.“<br />
Jetzt ist Samy an der Reihe neugierig zu sein.<br />
„Los erzähl schon! Was hast du gemacht?“<br />
„Also, das war so“, vertraut Lottchen ihrem Katzenfreund an, „ich war damals noch kein Jahr alt. Die Nachbarin kam mit dem Auto nach Hause und als sie die Autotür öffnete, um auszusteigen, bin ich unbemerkt in das Innere des Wagens geschlüpft.“<br />
„Und als die Tür wieder zu ging, warst du drinnen gefangen“, schlussfolgert Samy.<br />
„Ja genau. Am Anfang war es ja auch ganz lustig. Ich bin von hinten nach vorne, von vorne nach hinten gesprungen und wieder nach vorne und habe auf alle möglichen Knöpfe und Tasten  gedrückt. Aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und es war mir langweilig. Weil mein Miauen niemand gehört hat, habe ich mich schließlich hingelegt, nach meiner Mama gerufen und bin dann eingeschlafen.“<br />
„Und wie bist du aus dem Auto wieder rausgekommen?“, fragt Samy zwischen Mitleid und Neugierde schwankend.<br />
„Später hat mein Frauchen erzählt, sie habe  gesehen, dass das Warnblinklicht am Auto der Nachbarin eingeschalten war. Als es nach einer halben Stunde immer noch blinkte, rief sie die Nachbarin an und diese hat mich dann entdeckt.“<br />
„Das war aber ganz schön schlau von dir“, lobt und bewundert Kater Samy seine Freundin Lottchen. „Weil niemand deine Hilferufe gehört hat, hast du einfach das Warnblinklicht eingeschalten und somit auf dich aufmerksam gemacht. Toll!!! Echt toll!!!“<br />
„Naja, eigentlich war es mehr ein Versehen oder Zufall, dass ich den richtigen Knopf gedrückt habe“, will Lottchen schon sagen, aber das behält sie dann doch lieber für sich. Die Bewunderung von Kater Samy tut sooooo gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tatort Friedhof</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2015 08:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freund und Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein ganz normaler Tag. Oder vielleicht doch nicht. Dieser Tag verspricht keinen Stress, sondern scheint eher einer von der geruhsamen Sorte zu sein. So begrüßt er uns am Morgen, doch als er sich um Mitternacht verabschiedet, kann man nicht anders als von einem aufregenden Tag zu sprechen. Das kleine über 1200 Jahre alte Städtchen wirkt ein bisschen verschlafen und verspricht dem Besucher als Luftkurort Ruhe und Erholung. Wälder, ein Stausee und viele Wanderwege wirken im Sommer ebenso einladend wie das kleine und nahgelegene Skigebiet im Winter. Idylle pur, in der die Welt noch heil ist. Hier kennt jeder jeden und am Gartenzaun gibt es ebenso ein kleines Schwätzchen wie beim Einkauf. So war es immer, &#8211; auch in meiner Kindheit und Jugend. Warum sollte es jetzt anders sein? Und trotzdem sitze ich jetzt gerade auf der Polizeistation dieses Städtchens und bin völlig aufgeregt. Im Gegensatz zu mir ist der Hauptkommissar die Ruhe in Person. Ich würde am liebsten gleich mit meiner Berichterstattung loslegen, damit die Ermittlungen beginnen können. Und überhaupt, warum sitze ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ein ganz normaler Tag. Oder vielleicht doch nicht. Dieser Tag verspricht keinen Stress, sondern scheint eher einer von der geruhsamen Sorte zu sein. So begrüßt er uns am Morgen, doch als er sich um Mitternacht verabschiedet, kann man nicht anders als von einem aufregenden Tag zu sprechen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>as kleine über 1200 Jahre alte Städtchen wirkt ein bisschen verschlafen und verspricht dem Besucher als Luftkurort Ruhe und Erholung. Wälder, ein Stausee und viele Wanderwege wirken im Sommer ebenso einladend wie das kleine und nahgelegene Skigebiet im Winter. Idylle pur, in der die Welt noch heil ist. Hier kennt jeder jeden und am Gartenzaun gibt es ebenso ein kleines Schwätzchen wie beim Einkauf. So war es immer, &#8211; auch in meiner Kindheit und Jugend. Warum sollte es jetzt anders sein?<br />
Und trotzdem sitze ich jetzt gerade auf der Polizeistation dieses Städtchens und bin völlig aufgeregt. Im Gegensatz zu mir ist der Hauptkommissar die Ruhe in Person. Ich würde am liebsten gleich mit meiner Berichterstattung loslegen, damit die Ermittlungen beginnen können. Und überhaupt, warum sitze ich hier und warum ist die Polizei nicht am Tatort? Was ist mit der Spurensicherung? In Krimis sind die Ermittler immer vor Ort. Hier aber geht es um meinen Namen, meine Anschrift, mein Geburtsdatum. Ich habe das Verbrechen nicht begangen. Also warum schreitet man nicht endlich zur Tat?<br />
„Nur ruhig, liebe Frau!“, versucht mich der Hauptkommissar zu beruhigen. „Jetzt nehmen wir erst einmal alle wichtigen Daten auf und dann berichten Sie schön der Reihe nach.“<br />
„Wichtige Daten?“, überlege ich. „So löst der den Fall nie. Das ist doch alles nur für die Akten. Dann kommen zwei Löcher rein und das Formular wird abgeheftet. Punkt. Fertig.“<br />
Nun gut, endlich geht es zur Sache und ich soll erzählen.<br />
„Meine Mutter und ich sind mit dem Auto zum Friedhof gefahren. In den Kofferraum hatten wir die Gießkanne, ein kleines Häkchen, Blumenerde und natürlich Pflanzen gelegt, denn wir wollten das Grab neu bepflanzen. Wir haben gegenüber den Schrebergärten, direkt an der Friedhofsecke geparkt.“<br />
„Können Sie sich noch an die Uhrzeit erinnern?“<br />
„Ich denke“, sage ich. „es muss so gegen halb drei Uhr nachmittags gewesen sein.“<br />
„Und die Tatzeit?“, möchte er wissen.<br />
„Irgendwann zwischen unserem Eintreffen am Friedhof und meinem Anruf bei Ihnen auf der Polizeistation. Aber das müssen Sie doch wissen, das wird doch vermutlich protokolliert“, antworte ich leicht irritiert.<br />
„Hm!“ Der Polizeibeamte blättert in einigen Unterlagen und blickt mich dann wieder aufmunternd an.<br />
„Hatten Sie von ihrem Standort aus einen Einblick auf den Tatort?“, fragt mich der Polizist weiter aus.<br />
„Das nicht, aber ich kam noch einmal kurz am Tatort vorbei, weil ich etwas aus dem Auto geholt habe. Da ist mir nichts aufgefallen.“<br />
„Haben Sie eventuell eine verdächtige Person gesehen?“<br />
„Nein!“, erkläre ich ihm kurz und bündig. Mittlerweile würde ich gerne selbst auf die Suche nach dem unbekannten Täter gehen oder zumindest noch einmal an den Tatort fahren. Wer weiß, vielleicht findet sich doch noch ein Hinweis. Aber der Polizeibeamte macht weder Anstalten mich aus diesem Verhör zu entlassen, noch sich selbst zum Tatort zu begeben. Stattdessen hat er wieder eine neue Aufforderung für mich parat.<br />
„Überlegen Sie einmal, vielleicht war noch jemand auf dem Friedhof, der als Täter in Frage käme!“, fordert er mich erneut zum Nachdenken auf.<br />
„Nein“, wiederhole ich meine Aussage. „Nur noch eine alte Frau, aber ich nehme an, dass diese alte Frau mit Krücken, die nach uns auf den Friedhof kam, nicht zum Kreise der Verdächtigen zählt. Sonst war keine Menschenseele auf dem Friedhof zu sehen.“<br />
Anscheinend bringt ihn die Erwähnung der Krücke auf eine neue Idee und damit auf die nächste Frage:<br />
„Haben sie irgendwo etwas entdeckt, das als Tatwaffe in Frage käme?“<br />
„Ist das meine Aufgabe?“, frage ich mich insgeheim und schüttele dabei den Kopf.<br />
„Steine vielleicht!“, sage ich. „Die liegen doch massenhaft da rum!“<br />
„Möglich“, brummelt sich der Polizeibeamte in den Bart, den er nicht besitzt.<br />
Endlich ist er mit seinem Protokoll fertig und schreitet endgültig zur Tat.<br />
„Jetzt machen wir noch Fotos, dann ist die Aktenlage komplett“, bekundet er, greift sich eine kleine Digitalkamera und marschiert nach draußen. Selbstverständlich gefolgt von mir. Nachdem er seine Fotos gemacht und diese auf dem Display als einigermaßen brauchbar befunden hat, erklärt er offiziell die „Vernehmung“ als beendet: „Wir melden uns, wenn es Neuigkeiten gibt. Aber in einem solchen Fall fürchte ich,…“ Er zuckt mit den Schultern und reicht mir zum Abschied die Hand.<br />
„Tja“, denke ich. „Das war’s dann wohl!“<br />
Von den Geschehnissen des Tages erschöpft, setze ich mich in mein Auto und fahre zum Haus meiner Mutter. Kaum habe ich in der Einfahrt geparkt, klingelt das Handy in meiner Handtasche. Etwas umständlich angele ich es zwischen verschiedenen Utensilien heraus und melde mich.<br />
„Hier ist noch einmal Hauptkommissar B.“, tönt es aus dem Handy in mein Ohr hinein. „Wir haben sie!“<br />
Mir bleibt der Mund offen stehen, so überrascht bin ich.<br />
„Das ging ja fix!“<br />
„Ja, ich habe sogleich eine Streife zum Tatort geschickt. Und stellen Sie sich vor: Keine 30 Meter vom Tatort entfernt, haben wir sie entdeckt.“<br />
Sprachlos lausche ich seinen weiteren Ausführungen: „Kommen Sie am Besten gleich noch einmal zurück zur Wache. Sie müssen sie doch identifizieren und dann können Sie auch gleich…“<br />
Ich habe gar nicht erst abgewartet bis er ausgesprochen hat, sondern habe mein Handy zurück in die Tasche geworfen und mich ins Auto geschwungen.<br />
„Sie haben sie! Ich bin gleich wieder zurück!“, rufe ich noch schnell aus dem offenen Seitenfenster und schon bin ich weg.<br />
Als ich das Büro des Hauptkommissars betrete, sehe ich sie schon liegen. „Äußerlich scheint sie unversehrt!“, begrüßt er mich. „Sie lehnte an einem Zaun eines Schrebergartens wenige Meter vom Tatort entfernt.“</p>
<p>Tatsächlich das ist unsere Aktentasche und der Inhalt ist auch noch da!<br />
„Der oder die Täter hatten wohl einen Laptop darin vermutet, mit den darin befindlichen Dokumenten konnten sie jedoch nichts anfangen und haben sie gleich wieder abgelegt. Gut, dass alles wieder da ist. Nur leider bleibt der Schaden an Ihrem Auto“, sagt der Polizeibeamte und hat uns wieder einmal bewiesen, dass es stimmt, wenn es heißt:</p>
<p style="text-align: center;">Die Polizei, &#8211; Dein Freund und Helfer.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Autoeinbruch-1-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-642 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Autoeinbruch-1-jpg-300x225.jpg" alt="1200px Autoeinbruch 1 jpg" width="300" height="225" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Autoeinbruch-1-jpg-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Autoeinbruch-1-jpg-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Autoeinbruch-1-jpg.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Leider handelt es sich hier nur um eine Handyaufnahme, allerdings habe ich bei der ganzen Aufregung nicht auf die Qualität geachtet.</p>
<p style="text-align: left;">* Anmerkung: Das Beitragsbild ist rein zufällig gewählt und zeigt einen fremden Friedhof in Griechenland, die abgebildeten Gräber  stehen in keinem Zusammenhang mit der Geschichte.</p>
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