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	<title>Plan &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Brunos Fluchtplan (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 15:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[einbezogen]]></category>
		<category><![CDATA[Glas]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Überlegung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachhund]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich versuche mich dann zu Dir durchzuschlagen…“, habe ich Dir geschrieben, lieber Weihnachtsmann Willi. Ich hätte nie gedacht, dass dies so schwierig ist. Allein der Versuch aus dem Kaufhaus ganz klammheimlich zu verschwinden, war keine leichte Unternehmung.  Als alle Lichter nach Ladenschluss im gesamten Gebäude ausgeschaltet wurden, habe ich mich erst einmal ganz still verhalten.  „Psst! Niemand darf auch nur den leisesten Verdacht schöpfen“, ermahnte ich mich immer wieder. Leider war nicht Egon der diensthabende Wachmann, sondern ein mir komplett fremder Mensch. Bei Egon hätte ich leichtes Spiel gehabt, denn er schläft nach seiner ersten großen Runde immer tief und fest, so dass ich mich ungesehen hätte davonschleichen können. Dieser fremde Mann jedoch hat die ganze Nacht über kein Auge zugemacht und einen Wachhund hatte er auch noch dabei. „Da ist jetzt aber guter Rat teuer“, habe ich mir so gedacht und überlegt, ob ich die Flucht vielleicht doch verschieben sollte. Aber wie Du ja weißt, ist Weihnachten nicht mehr in allzu großer Ferne und der Weg zu Dir auch nicht gerade kurz. Also musste &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ich versuche mich dann zu Dir durchzuschlagen…“, habe ich Dir geschrieben, lieber Weihnachtsmann Willi. Ich hätte nie gedacht, dass dies so schwierig ist. Allein der Versuch aus dem Kaufhaus ganz klammheimlich zu verschwinden, war keine leichte Unternehmung.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
Als alle Lichter nach Ladenschluss im gesamten Gebäude ausgeschaltet wurden, habe ich mich erst einmal ganz still verhalten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Psst! Niemand darf auch nur den leisesten Verdacht schöpfen“, ermahnte ich mich immer wieder.<br />
Leider war nicht Egon der diensthabende Wachmann, sondern ein mir komplett fremder Mensch. Bei Egon hätte ich leichtes Spiel gehabt, denn er schläft nach seiner ersten großen Runde immer tief und fest, so dass ich mich ungesehen hätte davonschleichen können. Dieser fremde Mann jedoch hat die ganze Nacht über kein Auge zugemacht und einen Wachhund hatte er auch noch dabei.<br />
„Da ist jetzt aber guter Rat teuer“, habe ich mir so gedacht und überlegt, ob ich die Flucht vielleicht doch verschieben sollte. Aber wie Du ja weißt, ist Weihnachten nicht mehr in allzu großer Ferne und der Weg zu Dir auch nicht gerade kurz. Also musste ich so schnell wie möglich handeln.<br />
„Wie nur kann ich den Wachmann und dessen Hund ablenken, damit sie mich nicht auf meiner Flucht erwischen?“, fragte ich mich.<br />
Mein Kopf glühte schon, denn meine Gehirnwindungen liefen auf Hochtouren, aber ich fand eine, so wie mir schien brauchbare Lösung.<br />
Ich lief in die Delikatessenabteilung und besorgte mir dort eine Riesenfleischwurst für den Hund. Dann zerschnitt ich sie in viele kleine Leckerbissen und verteilte sie bis in die alleroberste Etage. Das erste Stückchen lag in der entgegengesetzten Richtung vom Ausgang, nämlich in der Gläserabteilung.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich musste nun nur noch den Hund dorthin locken oder besser gesagt sein Herrchen, dem der Wachhund unweigerlich folgen und damit auch die Wurststücke entdecken würde. Schlau wie ich nun mal bin, wenn ich das in aller Bescheidenheit sagen darf, hatte ich mir noch einen Fußball besorgt.<br />
„Den lasse ich mit Karacho in das aufgestellte Gläsersortiment krachen“, plante ich. „Das macht sowohl das Herrchen als auch den Hund neugierig.“<br />
So wollte ich die Beiden derartig ablenken, dass ich meine Flucht ungehindert würde antreten können.<br />
Doch leider unterlief mir bei der Durchführung meines schönen Planes ein folgenschwerer Fehler oder besser gesagt, ich hatte eine entscheidende Tatsache in meine Überlegungen nicht einbezogen&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Fortsetzung folgt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lieber-weihnachtsmann-willi/">Lieber Weihnachtsmann Willi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchens-weihnachtsgedanken/">Lottchens Weihnachtsgedanken</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/santa-claus/">Santa Claus</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
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		<title>Flie</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/flie/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/flie/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2016 23:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Fliege]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegenklatsche]]></category>
		<category><![CDATA[Nase]]></category>
		<category><![CDATA[Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Schüssel]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
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					<description><![CDATA[Seltsam, aber irgendwie werden die Tiere immer kleiner, von denen ich berichte. Nach Emma, der Maus ist heute Flie, die Fliege an der Reihe. Ihr fragt, wie ich darauf komme? Ganz einfach. Schaut mal ganz genau die Fotos vom Haus der Familie Maus an. Könnt Ihr sie sehen? Auf dem Tisch sitzt eine Fliege. Das war wohl Flie, bei einem ihrer Abenteuer.  FLIE FLIE, DIE FLIEGE SITZT MAL DA, MAL DORT, SCHON IST SIE WIEDER AN EINEM ANDEREN ORT. GERADE SASS SIE AUF OMAS NEUER VASE, DOCH JETZT LÄSST SIE SICH NIEDER AUF OPAS NASE. ER VERSCHEUCHT SIE MIT DER HAND, SO NIMMT FLIE PLATZ AN DER WAND. AUCH HIER HÄLT SIE ES NICHT LANGE AUS, DENN OMA BRINGT SUPPE FÜR OPA KLAUS. SOFORT ERKENNT SIE DEN KÖSTLICHEN DUFT UND ERHEBT SICH GESCHWIND IN DIE LUFT. IHRE FLÜGEL KRÄFTIG SCHWINGEN, ABER AUCH DIE LANDUNG MUSS GELINGEN. DREIMAL UMRUNDET SIE DEN TISCH. „NA WARTE, WIR KRIEGEN DICH! DIES IST ALLEIN NUR UNSER MITTAGSSCHMAUS, VERLASSE SOFORT DAS ZIMMER UND DAS HAUS!“ FLIE ERHÄLT EINEN TÜCHTIGEN WISCH UND &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seltsam, aber irgendwie werden die Tiere immer kleiner, von denen ich berichte. Nach Emma, der Maus ist heute Flie, die Fliege an der Reihe. Ihr fragt, wie ich darauf komme? Ganz einfach. Schaut mal ganz genau die Fotos vom Haus der Familie Maus an. Könnt Ihr sie sehen? Auf dem Tisch sitzt eine Fliege. Das war wohl Flie, bei einem ihrer Abenteuer. </strong></p>
<p><strong>FLIE</strong></p>
<p><strong>FLIE, DIE FLIEGE SITZT MAL DA, MAL DORT,</strong><br />
<strong>SCHON IST SIE WIEDER AN EINEM ANDEREN ORT.</strong><br />
<strong>GERADE SASS SIE AUF OMAS NEUER VASE,</strong><br />
<strong>DOCH JETZT LÄSST SIE SICH NIEDER AUF OPAS NASE.</strong><br />
<strong>ER VERSCHEUCHT SIE MIT DER HAND,</strong><br />
<strong>SO NIMMT FLIE PLATZ AN DER WAND.</strong></p>
<p><strong>AUCH HIER HÄLT SIE ES NICHT LANGE AUS,</strong><br />
<strong>DENN OMA BRINGT SUPPE FÜR OPA KLAUS.</strong><br />
<strong>SOFORT ERKENNT SIE DEN KÖSTLICHEN DUFT</strong><br />
<strong>UND ERHEBT SICH GESCHWIND IN DIE LUFT.</strong><br />
<strong>IHRE FLÜGEL KRÄFTIG SCHWINGEN,</strong><br />
<strong>ABER AUCH DIE LANDUNG MUSS GELINGEN.</strong></p>
<p><strong>DREIMAL UMRUNDET SIE DEN TISCH.</strong><br />
<strong>„NA WARTE, WIR KRIEGEN DICH!</strong><br />
<strong>DIES IST ALLEIN NUR UNSER MITTAGSSCHMAUS,</strong><br />
<strong>VERLASSE SOFORT DAS ZIMMER UND DAS HAUS!“ </strong><br />
<strong>FLIE ERHÄLT EINEN TÜCHTIGEN WISCH</strong><br />
<strong>UND ÜBERLÄSST DEN BEIDEN DEN TISCH.</strong></p>
<p><strong>DOCH FLIE HAT EINEN PLAN,</strong><br />
<strong>SIE TREIBT DIE BEIDEN IN DEN WAHN.</strong><br />
<strong>UMSCHWIRRT BRUMMEND IHRE KÖPFE,</strong><br />
<strong>SETZT SICH AUF STUHL, HERD UND TÖPFE.</strong><br />
<strong>OPA VOLLER WUT UND ÄRGER UM SICH BLICKT,</strong><br />
<strong>DIE OMA NACH DER FLIEGENKLATSCHE SCHICKT.</strong></p>
<p><strong>OMA SCHWINGT DIE KLATSCHE HIN UND HER,</strong><br />
<strong>FLIE ENTWISCHT, FLIEGT KREUZ UND QUER.</strong><br />
<strong>„ÄTSCH, KOMMT NUR HER,</strong><br />
<strong>IHR KRIEGT MICH NIMMERMEHR!</strong><br />
<strong>ICH BIN EH&#8216; FLINKER ALS IHR ZWEI,</strong><br />
<strong>ALSO LASST GERENNE UND GESCHREI!“</strong></p>
<p><strong>FLIE NOCHMALS EINE LETZTE RUNDE DREHT,</strong><br />
<strong>DANN AUF DEM TELLERRAND SPAZIEREN GEHT.</strong><br />
<strong>IHREN RÜSSEL IN DIE SUPPE STECKT.</strong><br />
<strong>OH, WIE ES IHR SCHMECKT!</strong><br />
<strong>OPA ENTREISST DER OMA DIE KLATSCH&#8216;</strong><br />
<strong>UND SCHON MACHT ES PLATSCH!</strong></p>
<p><strong>DIE SUPPE SPRITZT AN OPAS KINN</strong><br />
<strong>UND AUCH SONST NOCH ÜBERALL HIN.</strong><br />
<strong>FLIE HAT JEDOCH GANZ ENTSPANNT,</strong><br />
<strong>DIE GEFAHR FRÜHZEITIG ERKANNT.</strong><br />
<strong>LECKT NUN VON DER TISCHDECKE</strong><br />
<strong>ALL DIE LECKEREN SUPPENFLECKE.</strong></p>
<p><strong>„LECKER, WO GIBT ES MEHR?</strong><br />
<strong>ICH MAG DIESE SUPPE SEHR!“</strong><br />
<strong>SCHNELL HIN ZUR SUPPENSCHÜSSEL,</strong><br />
<strong>UND HINEIN MIT DEM FLIEGENRÜSSEL.</strong><br />
<strong>DOCH NIEMALS FLIEG MIT VOLLEM BAUCH!</strong><br />
<strong>DAS MERKT FLIE ZU SPÄT NUN AUCH.</strong></p>
<p><strong>SIE MEHR UND MEHR ZU TORKELN BEGINNT</strong><br />
<strong>UND KAUM NOCH AN HÖHE GEWINNT.</strong><br />
<strong>IM STURZFLUG NACH UNTEN ES GEHT,</strong><br />
<strong>DA HILFT AUCH KEIN STOSSGEBET.</strong><br />
<strong>FLIE SCHON IHR ENDE SIEHT GEKOMMEN,</strong><br />
<strong>SIE FÜHLT SICH GANZ UND GAR BENOMMEN.</strong></p>
<p><strong>KURZ VOR DEM AUFPRALL,</strong><br />
<strong>STOPPT JEDOCH IHR TIEFER FALL.</strong><br />
<strong>RETTENDE HÄNDE FANGEN SIE EIN,</strong><br />
<strong>BEVOR SIE IN DIE SUPPE TAUCHT HINEIN.</strong><br />
<strong>FRITZ, DES NACHBARS BENGEL</strong><br />
<strong>IST DER FLIEGE ENGEL.</strong></p>
<p><strong>ER BRINGT SIE SCHNELL HINAUS</strong><br />
<strong>AUS BESAGTER KÜCHE UND HAUS.</strong><br />
<strong>FLIE NUN VOLLER GLÜCK,</strong><br />
<strong>WIRFT KEINEN BLICK ZURÜCK.</strong><br />
<strong>SCHON ENTBRENNT IN IHR DAS FEUER.</strong><br />
<strong>AUF ZUM NÄCHSTEN GROSSEN ABENTEUER!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-dreivasengeschichte/">Die Dreivasengeschichte</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/immer-rund-herum/">Immer rund herum</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/von-der-sonnenuhr-zur-poesie/">Von der Sonnenuhr zur Poesie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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