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	<title>Klappe &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Wer oder was bin ich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 17:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Busch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
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		<category><![CDATA[Klappe]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
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					<description><![CDATA[Mia ist bei den Großeltern zu Besuch. Sie haben geplant heute eine Wanderung zu machen. Gerade als sie aufbrechen wollen, beginnt es zu regnen und auch Donner und Blitz lassen nicht lange auf sich warten. „Bestimmt scheint in einer Stunde wieder die Sonne und wir können einen wunderschönen Regenbogen bewundern“, versucht Opa die Enkelin zu trösten. „Was haltet Ihr davon, wenn wir in der Zwischenzeit ein kleines Spiel machen?“, fragt Oma. „Vielleicht eine Art Rätselraten?!“ „Ich weiß ein Rätsel, das hat mir mein Großvater immer gestellt“, grinst Opa. „Es hängt an der Wand, macht tick-tack und wenn es herunterfällt dann ist die…“ „Uhr kaputt!“, ruft Mia. „Opa, das hast du mir schon hundertmal erzählt, als ich noch ein ganz kleines Kind war. Inzwischen gehe ich schon in die Schule und kann lesen und schreiben.“ Fast ist Mia ein bisschen empört über Opas Rätsel. Sie ist doch nicht dumm und kann wirklich schon schwere Rätsel lösen. „Ich habe mir gerade ein Rätsel überlegt“, mischt sich nun Oma ein. „Leicht ist es aber nicht. Ich denke jedoch, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mia ist bei den Großeltern zu Besuch. Sie haben geplant heute eine Wanderung zu machen. Gerade als sie aufbrechen wollen, beginnt es zu regnen und auch Donner und Blitz lassen nicht lange auf sich warten.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„B</span>estimmt scheint in einer Stunde wieder die Sonne und wir können einen wunderschönen Regenbogen bewundern“, versucht Opa die Enkelin zu trösten.</p>
<p>„Was haltet Ihr davon, wenn wir in der Zwischenzeit ein kleines Spiel machen?“, fragt Oma. „Vielleicht eine Art Rätselraten?!“</p>
<p>„Ich weiß ein Rätsel, das hat mir mein Großvater immer gestellt“, grinst Opa. „Es hängt an der Wand, macht tick-tack und wenn es herunterfällt dann ist die…“</p>
<p>„Uhr kaputt!“, ruft Mia. „Opa, das hast du mir schon hundertmal erzählt, als ich noch ein ganz kleines Kind war. Inzwischen gehe ich schon in die Schule und kann lesen und schreiben.“</p>
<p>Fast ist Mia ein bisschen empört über Opas Rätsel. Sie ist doch nicht dumm und kann wirklich schon schwere Rätsel lösen.</p>
<p>„Ich habe mir gerade ein Rätsel überlegt“, mischt sich nun Oma ein. „Leicht ist es aber nicht. Ich denke jedoch, dass ihr es lösen könnt. Ihr dürft auch nach jedem Hinweis Fragen stellen.“</p>
<p>„Na dann mal los!“, ermuntert Opa seine Frau und Mia klatscht aufgeregt in die Hände.</p>
<p>„Also:“, Oma holt tief Luft. „Ich bin ja mal gespannt, ob ihr wisst, wer oder was hier und jetzt zu euch spricht: Eigentlich müsstet ihr mich kennen, denn mich kennt im Grunde genommen jedes Kind.“</p>
<p>„Ich auch?“, fragt Mia.</p>
<p>„Ja natürlich!“, nickt Oma ihrer Enkeltochter zu und fährt dann fort: „Möglicherweise liegt das an meiner großen Klappe, die übrigens auch alle meine Verwandten haben. Also, wenn Ihr mir persönlich vielleicht noch nicht begegnet seid, dann aber ganz bestimmt einem Mitglied meiner Familie. Wir sind nahezu überall vertreten.“</p>
<p>„Wirklich überall , &#8211; auf der ganzen Welt?!“, will nun Opa wissen.</p>
<p>„Gut, ein paar Ausnahmen gibt es schon. In der Sahara und im Busch halten wir uns nicht unbedingt auf, aber nichts ist unmöglich.“</p>
<p>„Das ist aber echt schwer, Oma. Du musst uns noch mehr erzählen!“, bittet Mia.</p>
<p>„Okay, okay! Was gibt es noch von mir zu berichten?“, überlegt die Großmmutter angestrengt, doch dann fällt ihr wieder etwas ein, das zur Lösung des Rätsels beitragen könnte:</p>
<p>„Einsam bin ich eigentlich nicht, denn ich bekomme jeden Tag Besuch, manchmal sogar mehrmals täglich. Gerne empfange ich meinen Besuch vor der Haustür, gegebenenfalls auch im Haus selbst.“</p>
<p>Jetzt hat Opa auch eine Frage, die er unbedingt loswerden muss: „Bringen die Besucher auch etwas mit?“</p>
<p>„Na aber sicher!“, betont Oma. „Diese Geschenke verwahre ich hinter Schloss und Riegel, denn sie sind mir wichtig und ich muss sie sicher aufgehoben wissen.“</p>
<p>Es entsteht eine Pause und alle denken angestrengt nach. Opa ist derjenige, der das Schweigen unterbricht:</p>
<p>„Bist du ein Mensch oder ein Ding?“</p>
<p>„Ein Ding!“, antwortet Oma kurz und knapp. Zwei Hinweise habe ich noch für euch: Ich kenne euren Geburtstag, weil ich euch die Glückwünsche überbringe.“</p>
<p>Opa kratzt sich nachdenklich am Kopf und Mia will wissen:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Kannst du sprechen? Weil du uns doch die Glückwünsche überbringst!?“</p>
<p>„Nein, das kann ich nicht! Aber denkt mal an meine große Klappe…!“</p>
<p>Wieder herrscht Stille und man könnte ein Blatt fallen hören. Plötzlich springt Mia auf: „Ich hab’s! Ich hab’s!“</p>
<p>„Psst! Ich komme schon noch drauf! Allerdings sollte mir jetzt Mia auch einen Hinweis geben. Anscheinend weiß sie ja, um was es sich handelt“, schlägt der Großvater vor.</p>
<p>„Ich sage nur…“, beginnt die Enkelin. „Mama hat am Samstag Geburtstag. Ich muss ihr unbedingt eine Glückwunschkarte schicken, weil ich da ja noch bei euch bin.“</p>
<p>Als hätte Opa plötzlich der Blitz getroffen oder besser gesagt, die Erleuchtung. Der Großvater schlägt sich vor die Stirn und ruft freudig aus:</p>
<p>Na klar! Es ist ein Br………“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/oma-lena-und-ihre-schatztruhe/">Oma Lena und ihre Schatztruhe</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/brief-an-die-oma/">Brief an die Oma</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/oma-schmidt-braucht-hilfe/">Oma Schmidt braucht Hilfe</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Oh Schreck!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 12:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Klappe]]></category>
		<category><![CDATA[langweilig]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Schreck]]></category>
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					<description><![CDATA[Gelangweilt hänge ich meine Zeit ab. Was bleibt mir auch sonst übrig?! Es ist schon wieder ein solcher Tag, an dem es einfach nicht richtig hell werden will. Die Sonne lässt sich überhaupt nicht mehr blicken.  „Wie war es doch im Sommer so schön“, erinnere ich mich. „Vor allen Dingen war es warm und alles und jeder war draußen. Es war das reinste Paradies. Doch jetzt ist es einfach nur trist und langweilig.“  Ich lege mich mal hier hin und mal da hin. Klar, so lässt es sich wunderschön träumen. Aber wovon träume ich? Vom Sommer und den kleinen und großen Mäuschen. „So kann das eindeutig nicht weitergehen“, beschließe ich. „Ich laufe jetzt zu Frauchen, vielleicht hat sie eine Idee, um mich ein bisschen aufzuheitern.“ Frauchen ist mitten in der Büroarbeit. Ich springe auf den Stuhl neben ihr. Ach wie herrlich. Sie streichelt mich und schmust mit mir.  „Oh, ist das schön!!! Sie mag mich!“ Das war zwar schön, aber viel zu kurz. Frauchen wendet sich schon wieder diesem Papierkram zu, der auf dem Tisch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gelangweilt hänge ich meine Zeit ab. Was bleibt mir auch sonst übrig?! Es ist schon wieder ein solcher Tag, an dem es einfach nicht richtig hell werden will. Die Sonne lässt sich überhaupt nicht mehr blicken.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>ie war es doch im Sommer so schön“, erinnere ich mich. „Vor allen Dingen war es warm und alles und jeder war draußen. Es war das reinste Paradies. Doch jetzt ist es einfach nur trist und langweilig.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich lege mich mal hier hin und mal da hin. Klar, so lässt es sich wunderschön träumen. Aber wovon träume ich? Vom Sommer und den kleinen und großen Mäuschen.<br />
„So kann das eindeutig nicht weitergehen“, beschließe ich. „Ich laufe jetzt zu Frauchen, vielleicht hat sie eine Idee, um mich ein bisschen aufzuheitern.“<br />
Frauchen ist mitten in der Büroarbeit. Ich springe auf den Stuhl neben ihr. Ach wie herrlich. Sie streichelt mich und schmust mit mir.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh, ist das schön!!! Sie mag mich!“<br />
Das war zwar schön, aber viel zu kurz. Frauchen wendet sich schon wieder diesem Papierkram zu, der auf dem Tisch liegt.<br />
„Hey!“, beschwere ich mich. „Mach weiter! Bitte!!!“<br />
Sie scheint mich allerdings nicht richtig zu verstehen. Sie denkt, ich will nach draußen. Will ich aber gar nicht. Was macht sie denn jetzt? Sie steht auf, holt die Leckerlies aus dem Regal und geht zur Haustür.<br />
„Ha, den Trick kenne ich schon! Sie will mich mit Leckereien nach draußen locken.“<br />
„Na, komm!“, sagt sie mit weicher Stimme. „Ich habe hier auch etwas Gutes für dich!“<br />
„Warum in aller Welt sollte ich mir das entgehen lassen?“, frage ich mich insgeheim und trotte über die Türschwelle.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Dort auf der Eingangstreppe liegen sie, die verführerischen Knusperhappen mit Lachs. Mir läuft doch echt das Wasser in meinem Mäulchen zusammen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ehe ich mich versehe, bin ich draußen und die Haustür schließt sich hinter mir.<br />
„Geh’ ein bisschen spazieren!“, ruft mir Frauchen noch nach.<br />
Okay, okay, bis vorne an die Ecke gehe ich. Aber hier ist wirklich nichts los.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Was soll hier draußen?“, frage ich mich.<br />
Also biege ich um die Ecke und marschiere in Richtung meiner Katzenklappe. Zum Glück ist sie offen und ich schlüpfe wieder in das Innere des Hauses. Geradewegs will ich zu Frauchen marschieren, doch sie hat die Bürotür geschlossen und ich kann nicht mehr zu ihr hinein. Also lege ich mich direkt davor und warte. Irgendwann wird sie schon wieder herauskommen und dann spiele ich mit ihr.<br />
Ich brauche gar nicht so lange zu warten, vielleicht denke ich das aber auch nur, weil ich zwischenzeitlich eingedöst bin. Auf jeden Fall öffnet sich die Tür und Frauchen kommt heraus. Ich streiche schmeichelnd um ihre Beine. Und dann<span class="Apple-converted-space">  </span>packt mich der wilde Wahn und ich sause ich wie eine Rakete los. Ich habe einen Affenzahn drauf.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Sie soll endlich mit mir Nachlauf spielen“, denke ich noch und springe hinter eine Säule, die mir noch ein bisschen Platz zur Wand und daher zum dazwischen Hindurchspringen lässt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Was ist das?“, durchzuckt es mich. „Das war doch noch nie da!“<br />
Doch ich kann nichts mehr machen. Im selben Moment beginnt die Säule zu wackeln und es fällt etwas mit Karacho nach unten. Ich kann gerade noch rechtzeitig flüchten. Ich hatte Glück im Unglück. Die Lampe, die zuvor noch auf der Säule gestanden hatte, hat mich nicht getroffen. Ich konnte meine Haut retten, aber eine Menge Scherben liegen jetzt auf dem Fußboden.<br />
„Oh, nein!!!“ höre ich Frauchen rufen und Herrchen, der ebenfalls hinzu geeilt ist, meint: &#8222;Das musste ja mal passieren. Darauf habe ich schon lange gewartet.&#8220;<br />
Mein Herz pocht wie wild und ich ergreife die Flucht. Im Keller lege ich mich ganz oben auf den Heizungstherme. Hier ist es nicht nur schön warm, sondern er bietet mir auch die Sicherheit, die ich jetzt brauche.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Frauchen ist bestimmt sauer auf mich“, überlege ich völlig verschreckt. „Dabei kann ich nichts dafür. Ich bin schon tausendmal da entlang gesprungen und nie ist etwas passiert. Ohje, da kommt Frauchen…“<br />
„Komm doch her!“, fordert sie mich auf.<br />
„Nein!“, mauze ich bockig. „Ich habe nichts gemacht. Das blöde Ding ist von ganz alleine runtergefallen und zerbrochen!“<br />
„Na komm schon!“, sagt sie nochmals mit ungewöhnlich sanfter Stimme.<br />
„Du konntest nichts dafür. Ich hatte den Stecker der Lampe nicht aus der Steckdose gezogen, wie ich es sonst vorsorglich immer mache und so bist du im Kabel hängengeblieben und hast die Lampe heruntergezogen.“<br />
„Das habe ich auch gemerkt“, gebe ich etwas unfreundlich zurück. „Aber ich lasse mich nicht bestrafen!“<br />
„Es ist alles gut, hab keine Angst!“, meint sie und versucht mich zu erreichen. Doch sie ist zu klein und bekommt nur mein Pfötchen zu fassen. Und da merke ich, dass sie mir gar nichts tun will, denn sie streichelt<span class="Apple-converted-space">  </span>mich. Mein Herrchen ist auch da und er spricht dann etwas Seltsames aus, das ich nicht so ganz verstehe:<br />
„Weißt du,&#8220;, erklärt mein Herrchen und holt mich nun zu sich auf den Arm, &#8222;man sagt, dass Scherben Glück bringen!“<br />
„Mir haben sie anscheinend Glück gebracht, denn ich habe gemerkt, dass Frauchen und Herrchen mich trotzdem noch lieb haben“, überlege ich und mein Herz pocht gar nicht mehr so wild.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ohje-das-faengt-ja-gut/">Ohje, das fängt ja gut an!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/scherben/">Scherben</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/felicita-und-der-mann-im-mond/">Felicita und der Mann im Mond</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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