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	<title>Hindernis &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Die Radiomeldung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 09:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[fortsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hindernis]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind mit dem Auto unterwegs. Die Autobahn auf der wir uns befinden, ist um diese Zeit nicht so sehr befahren, also kommen wir eigentlich gut voran. Während mein Mann am Steuer sitzt, lese ich in einer Zeitschrift. Nebenbei trällert Musik aus dem Radio. Doch plötzlich wird diese durch den Verkehrsfunk unterbrochen. So genau höre ich nicht hin, aber trotzdem dringen Bruchstücke an mein Ohr. Genau im entscheidenden Moment, als der betreffende Streckenabschnitt durchgesagt wird, beginnt mein Mann zu reden. „Pst!!!“, zische ich ihm zu, denn inzwischen hat etwas meine Aufmerksamkeit erregt. Wahrscheinlich war dieses „Pst“ nicht energisch genug, denn Peter überhört es einfach und plappert munter weiter. Als sein Redefluss endlich versiegt ist, hat auch der Sprecher seine Ansage beendet. Da ich vergeblich versucht habe dem Radiobericht zu folgen, habe ich auch nicht den Ausführungen meines Göttergatten gelauscht, was er allerdings bemerkt hat. „Du hörst mir überhaupt nicht zu“, beanstandet er. „Kein Wunder“, gebe ich leicht pampig zurück. „Mich hat auch gerade in diesem Moment die Verkehrsnachricht interessiert. Da du jedoch nicht zu stoppen warst &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sind mit dem Auto unterwegs. Die Autobahn auf der wir uns befinden, ist um diese Zeit nicht so sehr befahren, also kommen wir eigentlich gut voran. Während mein Mann am Steuer sitzt, lese ich in einer Zeitschrift. Nebenbei trällert Musik aus dem Radio. Doch plötzlich wird diese durch den Verkehrsfunk unterbrochen.<br />
</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>o genau höre ich nicht hin, aber trotzdem dringen Bruchstücke an mein Ohr. Genau im entscheidenden Moment, als der betreffende Streckenabschnitt durchgesagt wird, beginnt mein Mann zu reden.<br />
„Pst!!!“, zische ich ihm zu, denn inzwischen hat etwas meine Aufmerksamkeit erregt. Wahrscheinlich war dieses „Pst“ nicht energisch genug, denn Peter überhört es einfach und plappert munter weiter.<br />
Als sein Redefluss endlich versiegt ist, hat auch der Sprecher seine Ansage beendet. Da ich vergeblich versucht habe dem Radiobericht zu folgen, habe ich auch nicht den Ausführungen meines Göttergatten gelauscht, was er allerdings bemerkt hat.<br />
„Du hörst mir überhaupt nicht zu“, beanstandet er.<br />
„Kein Wunder“, gebe ich leicht pampig zurück. „Mich hat auch gerade in diesem Moment die Verkehrsnachricht interessiert. Da du jedoch nicht zu stoppen warst und weiter erzählt hast, konnte ich nichts verstehen.“<br />
„Wird schon nicht so wichtig gewesen sein. Ich hingegen habe dir gerade etwas absolut Interessantes erzählt“, gibt er mir ein wenig beleidigt zu verstehen und fügt gleich noch eine Wiederholung dessen an, was zuvor an meinen Ohren vorüber ging. Wir befinden uns also im angeregten Gespräch, als nochmals das Musikprogramm wegen einer Verkehrsmeldung unterbrochen wird.<br />
„Hast du das gehört? Jetzt müssen wir aufpassen, denn gleich kommen wir zu der Stelle, die sie gerade genannt haben“, sage ich zu meinem Mann.<br />
„Bist du sicher, dass es auf unserer Fahrbahn ist oder vielleicht doch in der Gegenrichtung?“, erkundigt er sich.<br />
„Keine Ahnung, das habe ich wieder nicht verstanden, weil wir geredet haben. Aber eigentlich müssten doch irgendwo Polizeiautos zu sehen sein. Immerhin muss eine solche Gefahrenstelle abgesichert werden.“<br />
Die Meldung hat in uns eine Erinnerung hervorgerufen, die uns nun weit zurück in die Vergangenheit führt. Wir befinden uns nämlich gedanklich wieder in unserer Studienzeit.<br />
„Du hattest doch schon einmal ein solches Hindernis vor dir, als du bei mir warst und bei Dunkelheit noch nach Darmstadt gefahren bist.“<br />
„Stimmt“, bestätigt Peter. „Ich hatte einen Kommilitonen mit im Auto und als wir nichtsahnend mit meinem VW Käfer um eine Kurve bogen, stand plötzlich dieses gewaltige Hindernis vor uns. Zum Glück war ich nicht schnell unterwegs und konnte rechtzeitig stoppen.“<br />
„Was habt ihr dann eigentlich unternommen. Immerhin gab es damals noch keine Handys.“<br />
„Ich erinnere mich nur noch dunkel“, gibt mir Peter zu verstehen, „aber ich glaube, das nächste Auto angehalten und den Fahrer um Mithilfe geben zu haben. Keine Ahnung, aber auf jeden Fall kam recht zügig der betreffende Besitzer vorbei und hat das Hindernis aus dem Weg geräumt.“<br />
Erneut erklingt aus dem Lautsprecher eine Durchsage, der wir nun beide interessiert lauschen. Es handelt sich allerdings nicht mehr um die vorangegangene Meldung, was uns eine gewisse Beruhigung verschafft.<br />
„Damals hat der Bauer die entflohene Kuh, die sich mitten auf der Straße befand, auch kurzerhand wieder auf die Weide geführt. Also mach dir keine Gedanken. Die Polizisten sitzen bestimmt schon längst zu Hause vor dem Fernseher und die Kühe stehen wieder im Stall“, erklärt mir Peter und hat anscheinend auch recht damit, denn wir können unsere Fahrt ungehindert fortsetzen ohne einer Kuh zu begegnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-herde/">Gestörte Ruhe</a></p>
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		<title>Einzug mit Hindernissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2019 11:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bäcker]]></category>
		<category><![CDATA[Hindernis]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mona räkelt sich behaglichen in ihrem Bett. Neben ihr liegt Lisa, ihre Zwillingsschwester. Sie muss lächeln, denn ihr fällt beim Anblick ihres Ebenbildes wieder einmal ein, wie sie beide zu ihren Namen gekommen sind.&#160;Ihre Eltern waren sich vor dem berühmten Ölgemälde von Leonardo DaVinci im Louvre zum ersten Mal begegnet und hatten sich auf den ersten Blick ineinander verliebt. Als ein Jahr später die Zwillinge geboren wurden und es zwei Mädchen waren, kamen keine anderen Namen in Frage als Mona und Lisa. Mona lässt ihren Blick weiter durch das sonnendurchflutete Zimmer schweifen.&#160; „Das ist nun also meine neue Wohnung“, überlegt sie. „Und ich hatte sogar einen wunderschönen Traum, in dem ich meine große Liebe gefunden habe. Was man in der ersten Nacht im neuen Heim träumt, soll ja angeblich in Erfüllung gehen“, denkt Mona und steht leise auf.&#160; Sie schleicht sich aus dem Schlafzimmer, um ihre Schwester nicht zu wecken. Mona möchte ihr neues Zuhause noch ein kleines Weilchen alleine genießen. So schlängelt sie sich zwischen den Kisten, Koffern und Tüten hindurch, die überall verteilt &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mona räkelt sich behaglichen in ihrem Bett. Neben ihr liegt Lisa, ihre Zwillingsschwester. Sie muss lächeln, denn ihr fällt beim Anblick ihres Ebenbildes wieder einmal ein, wie sie beide zu ihren Namen gekommen sind.&nbsp;<br>Ihre Eltern waren sich vor dem berühmten Ölgemälde von Leonardo DaVinci im Louvre zum ersten Mal begegnet und hatten sich auf den ersten Blick ineinander verliebt. Als ein Jahr später die Zwillinge geboren wurden und es zwei Mädchen waren, kamen keine anderen Namen in Frage als Mona und Lisa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mona lässt ihren Blick weiter durch das sonnendurchflutete Zimmer schweifen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist nun also meine neue Wohnung“, überlegt sie. „Und ich hatte sogar einen wunderschönen Traum, in dem ich meine große Liebe gefunden habe. Was man in der ersten Nacht im neuen Heim träumt, soll ja angeblich in Erfüllung gehen“, denkt Mona und steht leise auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie schleicht sich aus dem Schlafzimmer, um ihre Schwester nicht zu wecken. Mona möchte ihr neues Zuhause noch ein kleines Weilchen alleine genießen. So schlängelt sie sich zwischen den Kisten, Koffern und Tüten hindurch, die überall verteilt sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wahnsinn, was sich in meinem neunundzwanzigjährigen Leben bisher alles so angesammelt hat. &#8211; Obwohl ich schon tüchtig aussortiert habe“, fügt sie noch ihrem Gedankengang hinzu. „Hoffentlich bekomme ich auch alles in den drei Zimmern unter.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Guten Morgen, Schwesterchen!“, wird Mona plötzlich von Lisas fröhlicher Stimme unterbrochen. „Bist du auch vom Kitzeln eines Sonnenstrahls geweckt worden? Herrlich, du hast die Morgensonne in deinem Schlafzimmer. &#8211; Komm her, ich muss dich umarmen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lachend tänzeln die beiden Schwestern zwischen den Kisten hin und her. Am Ende ihres Tanzes sind sie im Badezimmer angekommen, wo sie sich nach einer wohltuenden Dusche in ihre Jogginganzüge werfen und sich der großen Herausforderung des Tages stellen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Lass uns aber erst einmal auf deinem Balkon ein Tässchen Kaffee trinken“, schlägt Lisa vor und öffnet auch schon die Balkontür. Dort haben die Möbelpacker gestern gleich zwei Stühle und einen kleinen Tisch aufgebaut.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich habe in der Küche eine Tüte mit einer neuen Packung gemahlenen Kaffees!“, fällt es Mona jetzt ein. „Warte nur, in ein paar Minuten ist die Wohnung von frischem Kaffeeduft erfüllt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa hat auf einem Stuhl Platz genommen und reckt ihr Gesicht mit geschlossenen Augen der Sonne entgegen. Ihr süßes Näschen beginnt nach einer Weile zu schnüffeln, doch von dem versprochenen Duft kann diese nichts erkennen. Lisa öffnet die Augen und sieht eine enttäuschte Mona vor sich stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist? Wo ist der Kaffee? Ist die Kaffeemaschine kaputt?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das nicht! Aber ohne Schere bekomme ich die Packung nicht auf“, sagt Mona und hält das zugeschweißte kleine Päckchen hoch, in dem sich das braune Pulver befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Frauen stürmen nun in das Wohnzimmer, um nach und nach die unterschiedlichsten Kisten aufzureißen und nach einer Schere zu suchen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich weiß genau, dass ich eine neue gekauft habe. Nur kann ich mich nicht erinnern, in welcher Kiste ich sie verstaut habe“, meint Mona, genau in dem Moment als Lisa das gesuchte Stück gefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hier! Ich hab sie!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist die Freude der Schwestern nur von kurzer Dauer. Von der Suche erschöpft lassen sie sich wieder auf die Balkonstühle fallen. Auf dem Tisch zwischen ihnen liegt die Schere, die sie fassungslos anstarren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie kann man nur als Hersteller eine Schere so verpacken und verkaufen, dass man eine Schere braucht, um sie aus der verschweißten Plastikverpackung wieder herauszuschneiden?!“, macht Lisa ihrer ehrlichen Entrüstung Luft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade als sich Mona und Lisa überlegen zum Bäcker auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu gehen, um dort aus einem Pappbecher ihren Kaffee zu trinken, klingelt es an der Wohnungstür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Erwartest du jemand?“, will Lisa wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nein und außerdem kenne ich ja noch niemand hier.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neugierig laufen die Beiden zur Wohnungstür, um diese zu öffnen. Das Zwillingsschwesternpaar blickt entgeistert in die Augen zweier Zwillingsbrüder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wohnen gleich nebenan und wollten die neue Mieterin begrüßen!“, sagt der Eine und überreicht Mona eine mit köstlichen Leckereien gefüllte Kuchenplatte. „Bestimmt habt ihr ein Tässchen Kaffee für uns. Danach helfen wir auch gerne beim Auspacken und Verräumen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bevor Mona oder Lisa irgendetwas antworten können, zückt der andere Zwillingsbruder eine Schere und meint:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben unbeabsichtigt euer Gespräch auf dem Balkon mitbekommen. Das Problem mit dem Öffnen der Verpackungen dürfte somit gelöst sein.“ &nbsp;<br></p>
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		<title>Ein Tag mit Hindernissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 09:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[absichtlich]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Hindernis]]></category>
		<category><![CDATA[Pfütze]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Schirmmütze]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist ein Tag, der besser zum November passen würde, als zum Spätsommer. Wolkenverhangen, trüb und regnerisch. Schon am Morgen als Lara die Augen aufmacht, hat sie schlechte Laune. Ihr Schlaf war unruhig gewesen. Sie hat schlecht geträumt. Lauter wirres Zeug, an das sie sich jetzt nicht mehr erinnern kann. „Das war jetzt also meine erste Nacht in meiner neuen Wohnung?“, fragt sie sich mürrisch. „Was man in der ersten Nacht träumt, das soll sich angeblich erfüllen. Das kann doch nur schief gehen hier. Außerdem kenne ich in dieser Stadt keine einzige Menschenseele, außer Ludmilla Labermann. Und die habe ich gestern schon zur Genüge genossen.“ Lara hätte sich einen anderen Start in den neuen Tag und in ihr neues Leben gewünscht. „Vielleicht war alles ja eine Schnapsidee“, überlegt sie laut. „Aber das Jobangebot des Verlags ist einfach fantastisch und ich freue mich riesig auf meine neue Tätigkeit. Und so habe ich mich halt spontan entschlossen in die Großstadt zu ziehen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch war.“ Lara entschlüpft dem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute ist ein Tag, der besser zum November passen würde, als zum Spätsommer. Wolkenverhangen, trüb und regnerisch. Schon am Morgen als Lara die Augen aufmacht, hat sie schlechte Laune. Ihr Schlaf war unruhig gewesen. Sie hat schlecht geträumt. Lauter wirres Zeug, an das sie sich jetzt nicht mehr erinnern kann</strong>.</p>
<p><span class="dropcap">„D</span>as war jetzt also meine erste Nacht in meiner neuen Wohnung?“, fragt sie sich mürrisch. „Was man in der ersten Nacht träumt, das soll sich angeblich erfüllen. Das kann doch nur schief gehen hier. Außerdem kenne ich in dieser Stadt keine einzige Menschenseele, außer Ludmilla Labermann. Und die habe ich gestern schon zur Genüge genossen.“<br />
Lara hätte sich einen anderen Start in den neuen Tag und in ihr neues Leben gewünscht.<br />
„Vielleicht war alles ja eine Schnapsidee“, überlegt sie laut. „Aber das Jobangebot des Verlags ist einfach fantastisch und ich freue mich riesig auf meine neue Tätigkeit. Und so habe ich mich halt spontan entschlossen in die Großstadt zu ziehen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch war.“<br />
Lara entschlüpft dem warmen Bett, um sogleich über ihren alten Teddy zu stolpern. Im Bad entgleitet ihr dann auch noch der Handspiegel und zersplittert auf den Fliesen.<br />
„Sieben Jahre Pech“, durchfährt es Lara. „Das fängt ja gut an!“<br />
Jetzt braucht sie erst einmal eine Tasse Kaffee. Schluck für Schluck weckt dieser wieder ihre Lebensgeister und Lara lässt ihren Blick in der Wohnung umherschweifen.<br />
„Gemütlich ist es geworden. Gut, dass meine langjährigen Freunde aus der alten Heimat so tatkräftig geholfen haben. Ich werde sie alle sehr vermissen.“<br />
Björn hatte sogar seinen Cousin mitgebracht, der eigentlich zu Besuch bei ihm war und noch nie etwas mit Lara und deren Freunden zu tun hatte.<br />
Lara muss schmunzeln, als sie an ihn denkt.<br />
„Ein lustiger Typ. Und gut sieht er obendrein noch aus, dieser Markus Richter“, muss sie sich eingestehen. „Selbst die komische Schiebermütze steht ihm gut.“ Lara muss bei dem Gedanken laut auflachen.<br />
Ihr Lachen wird allerdings von einem Kurren übertönt, das eindeutig nicht von einem Hund stammt. Laras Magen meldet sich zu Wort und so öffnet sie den Kühlschrank, um allerdings festzustellen, dass dort gähnende Leere herrscht. Außer einem Stückchen Käse, das eher ein Mäuschen satt machen würde, als eine erwachsene Frau, ist nichts darin.<br />
„Auch das noch! Na, da werde ich mich wohl in diesen scheußlichen Regen hinaus wagen müssen.“, sagt sich Lara frustriert.<br />
Als sie ihre Jacke und den Regenschirm aus dem Gaderobenschrank holt, entdeckt sie am Haken die Schirmmütze.<br />
„Ach, da hat er doch glatt seine chice Mütze vergessen, der Markus Richter. Er wird sie vermissen.“<br />
Da Lara weder Adresse noch die Telefonnummer von Markus hat, nimmt sie sich vor, später Björn anzurufen. Vielleicht kann sie die Mütze dann per Post an den Eigentümer schicken. Doch jetzt muss sie unbedingt etwas gegen ihren Hunger tun.<br />
Obwohl ihre neue Wohnung relativ zentral gelegen ist und die nächste Einkaufsmöglichkeit sich nur ein paar Straßenecken weiter befindet, steigt sie wegen des Wetters in ihr kleines Auto. Doch wie sollte es heute auch anders sein?! Der Wagen springt einfach nicht an. So läuft Lara nun zu Fuß die Straßen entlang. Aber schon nach wenigen Schritten ärgert sie sich erneut, denn der Regen wird immer stärker.<br />
„Muss es jetzt eigentlich auch noch wie aus Kübeln schütten?“, fragt sie sich verärgert.<br />
Der Regenschirm kann die vielen dicken Tropfen nur noch mehr schlecht als recht abhalten. Hinzu kommt noch ein sich aufbäumender Wind aus der entgegengesetzten Richtung, der ihr die Nässe ins Gesicht treibt und tüchtig am Schirm rüttelt. Auf den Schirm konzentriert, tapst sie mit ihren Turnschuhen auch noch in die nächste große Pfütze.<br />
„Igitt!“, ruft sie laut und verärgert aus, während sie bis zu den Knöcheln im Wasser steht. „Jetzt hab ich auch noch nasse Füße!“<br />
Lara ist inzwischen noch endlos scheinende 100 Meter vom Supermarkt entfernt. Gerade tritt eine junge rothaarige Frau aus einem Gebäude heraus, hält einige Sekunden inne und blickt sich um.<br />
Als Lara an ihr vorbeimarschieren will, kommt ihnen eine weitere junge Frau entgegen. Lara und die Rothaarige weichen automatisch nach links und rechts aus, um der Entgegenkommenden den Weg freizugeben. Just in diesem Moment rast auf der Straße ein weißer BMW an ihnen vorbei. Da der Fahrer seine Fahrweise nicht den Wetterverhältnissen angepasst und die tiefe Pfütze am Straßenrand nicht umfahren hat, spritzt das Regenwasser fontänenartig hoch und unterzieht alle drei Frauen von oben bis unten einer Dusche. Laut schimpfend wie die Rohrspatzen stehen sie auf dem Gehweg.<br />
„Das darf ja wohl nicht wahr sein! Das gehört bestraft!“<br />
„So eine Frechheit! Hat der denn keine Augen im Kopf?“<br />
„Idiot! Blödmann! Mistkerl!“<br />
Doch der Autofahrer hört weder das Schimpfen der drei Frauen, noch scheint er bemerkt zu haben, was er angerichtet hat.<br />
Nachdem die erste Wut und Empörung über ein derartig flegelhaftes Benehmen verraucht ist, schauen sie sich gegenseitig an. Plötzlich bricht eine der beiden fremden Frauen unvermittelt in schallendes Gelächter aus. Sie deutete in die Runde und meint nur: „Wir sehen aus wie begossene Pudel!“<br />
Die beiden anderen folgen ihrem Fingerzeig. Wenn auch zunächst etwas zögerlich, doch letztendlich lachen sie alle Drei.<br />
„Klara Weingärtner, mein Name!“, sagt die Zuerstlachende und streckt den anderen die Hand zum Gruß hin.<br />
„Sarah Teubert!“<br />
„Lara Parker!“, stellen sich die Frauen gegenseitig vor.<br />
„Ich wohne hier“, erklärt die rothaarige Klara. „Wollen wir nicht hoch in meine Wohnung gehen, uns trocken rubbeln und auf den Schreck und zur Aufwärmung eine Tasse Tee trinken?“<br />
Die drei Frauen sind sich auf Anhieb sympathisch und als Lara zwei Stunden später zum Supermarkt marschiert, hat der Regen nachgelassen. Die Sonne lässt sich wieder blicken und am Himmel steht ein Regenbogen. Auch Laras Laune hat sich merklich gebessert und sie hofft, dass ihre heutige Pechsträhne endlich beendet ist.<br />
Vor ihrem neuen Zuhause angekommen, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen, denn ein weißer BMW parkt direkt hinter ihrer alten Rostlaube.<br />
„Na, der kann jetzt aber was von mir zu hören bekommen!“, beschließt Lara und marschiert schnurstracks auf den Wagen zu. Kurz bevor sie den BMW erreicht, wird die Fahrertür aufgerissen, ein junger Mann entsteigt dem Wagen und ruft ihr zu:<br />
„Lara! So ein Zufall!“<br />
Schlagartig bleibt Lara stehen.<br />
„Entschuldige bitte, aber ich habe gestern meine Schirmmütze bei dir liegen lassen!“<br />
Das Wörtchen „abschichtlich“ verschluckt der junge Mann wohlwissentlich.</p>
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		<title>Den Durchblick haben</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/den-durchblick-haben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 22:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Aussage]]></category>
		<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Ferne]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Hindernis]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[nah]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[zielgerichtet]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestimmt kennt jeder von Euch den Ausspruch: &#8222;Ich verstehe nur Bahnhof!&#8220;. Gemeint ist damit, dass man eine bestimmte Aussage nicht versteht, &#8211; aus welchen Gründen auch immer. Im Gegensatz dazu steht jedoch, wenn jemand von sich oder jemand anderem behauptet, diese Person habe den Durchblick. Er oder sie hat also alles kapiert, verstanden oder wie man so schön sagt: &#8222;Geblickt&#8220;. Ich habe unter meinen Fotos einige Aufnahmen entdeckt, die nicht nur festhalten, was wir erblickt haben, sondern auch solche, bei denen wir sozusagen den Durchblick hatten. Allerdings ist dieser Durchblik weniger auf der kognitiven Ebene, sondern mehr räumlich gemeint. Einige dieser Fotos möchte ich Euch heute zeigen und sie auch ein bisschen zweideutig und auf das Leben bezogen, betrachten. Manchmal muss man seinen Blick eben auch in die Ferne schweifen lassen, um gewisse Dinge zu erkennen, erst dann kann man sie begreifen und in Angriff nehmen. Hat man erst den Durchblick erlangt, so eröffnen sich ungeahnte Perspektiven. Auch wenn es im Leben viele Schattenseiten gibt, so muss man doch immer den Durchblick behalten, um sein Ziel &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bestimmt kennt jeder von Euch den Ausspruch: &#8222;Ich verstehe nur <em>Bahnhof!&#8220;.</em> Gemeint ist damit, dass man eine bestimmte Aussage nicht versteht, &#8211; aus welchen Gründen auch immer. Im Gegensatz dazu steht jedoch, wenn jemand von sich oder jemand anderem behauptet, diese Person habe den Durchblick. Er oder sie hat also alles kapiert, verstanden oder wie man so schön sagt: &#8222;Geblickt&#8220;.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch habe unter meinen Fotos einige Aufnahmen entdeckt, die nicht nur festhalten, <em><strong>was</strong></em> wir erblickt haben, sondern auch solche, bei denen wir sozusagen den <em><strong>Durchblick</strong></em> hatten. Allerdings ist dieser Durchblik weniger auf der kognitiven Ebene, sondern mehr räumlich gemeint. Einige dieser Fotos möchte ich Euch heute zeigen und sie auch <em><strong>ein bisschen zweideutig und auf das Leben bezogen</strong></em>, betrachten.</p>
<p>Manchmal muss man seinen Blick eben auch in die Ferne schweifen lassen, um gewisse Dinge zu erkennen, erst dann kann man sie begreifen und in Angriff nehmen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2986 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09301-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC09301" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09301-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09301-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09301-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09301-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09301.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Hat man erst den Durchblick erlangt, so eröffnen sich ungeahnte Perspektiven.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2987 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09343-Kopie-1024x740.jpg" alt="1200px-DSC09343 Kopie" width="840" height="607" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09343-Kopie-1024x740.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09343-Kopie-300x217.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09343-Kopie-768x555.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09343-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch wenn es im Leben viele Schattenseiten gibt, so muss man doch immer den Durchblick behalten, um sein Ziel zu erreichen. Dabei ist es egal, ob dieses Ziel nah ist oder in der Ferne liegt.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2988 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08568-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC08568" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08568-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08568-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08568-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08568-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08568.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Hierbei muss der Blick nach allen Richtungen offen sein. Man sollte sowohl nach oben,&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2989 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06319-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06319" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06319-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06319-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06319-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06319-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06319.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>als auch in die Tiefe schauen. Nicht immer ist der Weg, den man beschreiten muss, eben und einfach zu bewältigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2990 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09654-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC09654" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09654-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09654-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09654-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09654-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09654.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Manchmal muss man sich tief in das Innere einer Sache begeben, um sie zu verstehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2991 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04469-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC04469" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04469-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04469-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04469-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04469-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04469.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Nicht immer ist ein lückenloser Durchblick möglich, auch wenn vieles schon zum Greifen nahe ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2992 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04335-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC04335" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04335-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04335-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04335-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04335-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04335.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Mit Ruhe und etwas Abstand lässt sich oftmals sogar mehr (Durchblick) erreichen, als mit unbedachten und schnellem Voranschreiten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2995 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09356-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC09356" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09356-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09356-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09356-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09356-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09356.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Für den absoluten Durchblick muss man die Dinge im Leben manchmal auch von verschiedenen Seiten aus betrachten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2996 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09262-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC09262" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09262-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09262-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09262-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09262-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09262.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch wenn das Leben uns manchmal in die Knie zwingt, dürfen wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren. So muss man sich eben bücken, sprich anstrengen, um den Durchblick zu erhalten oder zu behalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2999 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC02246-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC02246" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC02246-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC02246-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC02246-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC02246-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC02246.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Man sollte sich jedoch, wenn möglich nicht in einen Rahmen pressen lassen, denn dies schränkt nicht nur uns, sondern auch unseren Durchblick ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3001 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06250-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06250" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06250-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06250-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06250-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06250-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06250.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ist dieser Rahmen jedoch unumgänglich, da er aus notwendigen Bedingungen, Vorschriften, unabänderlichen Gegebenheiten etc. besteht, kann möglicherweise schon eine minimale (hier: zeitliche) Veränderung zu einem neuen Durchblick, bzw. auch Erkenntnisstand führen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3002 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06249-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC06249" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06249-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06249-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06249-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06249-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC06249.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ist der Durchblick nicht ungehindert möglich, weil Hindernisse im Wege stehen, dann muss man versuchen diese zu überwinden, zu bewältigen, sie zu umgehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2993 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09321-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC09321" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09321-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09321-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09321-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09321-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC09321.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Durchblick zu haben, gleicht einem Rettungsring. Man ist sozusagen auf der sicheren Seite und für alle Gefahren gewappnet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3000 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08792-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC08792" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08792-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08792-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08792-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08792-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC08792.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wir wünschen uns alle, dass unser Durchblick uns einen geraden und zielgerichteten Weg eröffnet, den wir mühelos beschreiten können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2998 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04517-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC04517" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04517-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04517-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04517-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04517-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04517.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Danach können wir uns ein wenig ausruhen und rasten, um dann frisch und gestärkt unserem nächsten Drurchblick und unserem nächsten  Ziel entgegen zu gehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2997 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04248-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC04248" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04248-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04248-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04248-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04248-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC04248.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich hoffe, meine <em><strong>leicht philosophischen Gedanken</strong> </em>und Fotos zum Thema &#8222;<em><strong>Durchblick</strong></em>&#8220; haben Euch gefallen und ich freue mich schon jetzt auf Eure Kommentare.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Vielleicht interessiert Euch auch das:</strong></em></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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