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	<title>Brot &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Glück im Unglück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 22:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[erschrocken]]></category>
		<category><![CDATA[Freund]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Egon läuft gerade den Bürgersteig entlang. Er hat heute gar keine gute Laune, denn sein Bauch knurrt unüberhörbar. Er hat seit vorgestern nichts Anständiges mehr gefuttert und jetzt ist es bereits Mittag. „Also wird es langsam mal Zeit einen kleinen Bissen zu sich zu nehmen“,sagt er sich selbst. Mit gesenktem Blick läuft er den Weg entlang. Er sieht sich schon dem Hungertod nahe, da erblickt er einen gefüllten Abfallbehälter. Schnell ein Rundumblick und schon steuert er zielstrebig auf den verheißungsvollen Schatz zu. Stück für Stück arbeitet er sich durch den Müll. „So ein Pech“, denkt er frustriert, als er mit seiner Schatzsuche am Boden des Behälters angekommen ist. „Nichts drin heute, auch nicht der kleinste Krümel. Alles nur leere Dosen, Papier und ausgetrunkene Kaffeebecher.“ Egon versteht die Welt nicht mehr. Das gab es ja noch nie. „Ich werde wohl den nächsten Tag nicht mehr erleben, wenn mich mein Glück so verlassen hat. Aber vielleicht wartet es ja schon an der nächsten Ecke“, spricht er sich selbst im Stillen Mut zu. An der nächsten Ecke passiert &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Egon läuft gerade den Bürgersteig entlang. Er hat heute gar keine gute Laune, denn sein Bauch knurrt unüberhörbar. Er hat seit vorgestern nichts Anständiges mehr gefuttert und jetzt ist es bereits Mittag.</strong><br />
<span class="dropcap">„A</span>lso wird es langsam mal Zeit einen kleinen Bissen zu sich zu nehmen“,sagt er sich selbst.<br />
Mit gesenktem Blick läuft er den Weg entlang. Er sieht sich schon dem Hungertod nahe, da erblickt er einen gefüllten Abfallbehälter. Schnell ein Rundumblick und schon steuert er zielstrebig auf den verheißungsvollen Schatz zu. Stück für Stück arbeitet er sich durch den Müll.<br />
„So ein Pech“, denkt er frustriert, als er mit seiner Schatzsuche am Boden des Behälters angekommen ist. „Nichts drin heute, auch nicht der kleinste Krümel. Alles nur leere Dosen, Papier und ausgetrunkene Kaffeebecher.“<br />
Egon versteht die Welt nicht mehr. Das gab es ja noch nie.<br />
„Ich werde wohl den nächsten Tag nicht mehr erleben, wenn mich mein Glück so verlassen hat. Aber vielleicht wartet es ja schon an der nächsten Ecke“, spricht er sich selbst im Stillen Mut zu.<br />
An der nächsten Ecke passiert allerdings gar nichts und an der übernächsten Ecke auch nicht. Frustriert lässt er sich auf einer Bank nieder. Irgendwann muss doch mal jemand vorbei kommen, der ihm eine Kleinigkeit hinlegt.<br />
Als nach einer gefühlten Ewigkeit endlich jemand kommt, um sich auf die Bank zu setzten, verscheucht dieser den armen Egon mit groben Worten:<br />
„Was machst du denn hier? Mach, dass du verschwindest! Du machst alles nur schmutzig und niemand mag sich dann mehr auf die Bank setzen.“<br />
Erschrocken sucht Egon das Weite. Von solchen Menschen kann er keine Hilfe erwarten.<br />
„Sie haben kein Mitleid mit armen Geschöpfen, wie ich es bin“, denkt er traurig.<br />
Inzwischen fühlt sich Egon schon ganz schwach und seine sowieso dünnen Beine können ihn kaum noch tragen.<br />
„Aber das Jammern hilft mir auch nicht weiter, ich muss eben anderswo mein Glück suchen. Wenn ich nur nicht so alleine wäre…“<br />
Tief in seine Gedanken versunken, vernimmt Egon inmitten des Straßenlärms auf einmal eine bekannte Stimme.<br />
„Egon, Egon! So warte doch auf mich. Wo willst du denn hin und warum torkelst du so?“<br />
„Ach Lieschen, du bist es. Schön dich zu treffen. Ich finde heute einfach kein Essen, mir ist schon ganz schlecht und Kraft habe ich auch keine mehr. Wenn ich nur wüsste, wo ich etwas finden kann.“<br />
„Schau mal, dort drüben sitzen die anderen. Die wissen bestimmt wo es etwas gibt. Ich habe nämlich auch schon großen Hunger.“<br />
„Lieschen, ich schaffe es nicht mehr bis zu den anderen rüber. Ich bleibe jetzt hier und warte auf den sicheren Tod“ verkündet Egon.<br />
„Nein, warte nicht auf den Tod, warte auf mich. Ich bin gleich wieder da“, verspricht Lieschen ihm.<br />
Mit diesen Worten macht sie sich auf den Weg. Egon sieht, wie sie sich ein Weilchen zu den anderen Freunden gesellt und dann entschwindet. Es dauert gar nicht so lange, wie Egon vermutet hätte, da taucht Lieschen wieder auf. Sie hat etwas Eßbares dabei. Viel ist es nicht, aber es verleiht Egon wieder Kraft und den Mut nicht aufzugeben.<br />
„Komm mit!“, sagt Lieschen. „Ich weiß jetzt, wo es etwas für uns zu essen gibt. Dort herrscht der reinste Überfluss und stell dir vor, es reicht sogar für uns alle.“<br />
„Das hört sich vielversprechend an“, denkt sich Egon und folgt fix seiner Freundin.<br />
„Oh!“, entfährt es ihm. „Das ist ja das reinste Paradies!“<br />
„Ja genau! Und das Schöne daran ist, dass es immer wieder Nachschub gibt“, erklärt ihm Lieschen.<br />
„Wie hast du diese Goldgrube nur ausfindig gemacht?“, will Egon von seiner Freundin wissen.<br />
„Haha“, lacht Lieschen. „Das pfeifen die Spatzen von den Dächern! Du musst nur auf sie hören und aufpassen, wenn die Tür aufgeht. Dann huscht du ganz schnell hinein und schnappst dir etwas.“<br />
„Mama, Mama! Schau nur! Zwei kleine Spatzen! Sind die niedlich. Ich werfe ihnen gleich ein paar Krümel von meinem Brötchen hin“, begeistert sich ein kleines Mädchen.<br />
Doch schon kommt aus einer anderen Ecke die schrille Stimme der Bedienung.<br />
„Macht, dass ihr rauskommt! Sch! Sch!“<br />
Sie fuchtelt mit den Händen, reißt die Tür auf und scheucht die beiden Spatzen nach draußen. Egon und Lieschen können sich gerade noch jeder einen kleinen Brocken in den Schnabel stecken, bevor sie flatternd die Bäckerei verlassen.<br />
Doch schon beim nächsten Kunden öffnet sich Tür erneut und die Beiden huschen wieder hinein. Dieses Mal stellen sie es schlauer an. Sie fliegen auf die Lampe und lassen sich dort nieder. Von dort oben haben sie den besten Blick und sobald sie ein Krümelchen fallen sehen, schnappen sie sich den Leckerbissen und flüchten sich in eine Ecke, in der sie sich unbeobachtet fühlen. Mit der Zeit werden sie wagemutiger und setzen sich auch schnell mal auf die Stuhllehne oder den Tisch, was allerdings nicht alle Kunden erfreut. Und so werden sie zum wiederholten Male nach draußen gescheucht, aber inzwischen haben sie sich den Bauch schon tüchtig voll geschlagen.<br />
„Uff!“, stöhnt Egon. „Ich platze gleich. Jetzt muss ich erst einmal eine Pause einlegen, sonst bin ich zu schwer zum Fliegen.“<br />
„Komm, lass uns eine Runde um den Block fliegen, dann holen wir uns die nächste Essensration ab“, schlägt Lieschen vor. „In der Zwischenzeit können sich unsere anderen Freunde daran gütlich tun.“<br />
Als Egon und Lieschen am späten Nachmittag wieder auf der Lampe in der Bäckerei sitzen und auf die nächsten Krümelchen hoffen, verlassen gerade zwei andere Spatzen den Laden.<br />
„Ach, ist das Leben schön“, zwitschert Egon vergnügt vor sich hin und teilt sich dann mit Lieschen einen dicken Brotkrumen.</p>
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<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5004 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-1024x753.jpg" alt="" width="840" height="618" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-1024x753.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-300x221.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-768x564.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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		<title>Kulinarische Köstlichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 22:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[beleidigte Leberwurst]]></category>
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		<category><![CDATA[Köstlichkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Salz in der Suppe]]></category>
		<category><![CDATA[Senf dazu geben]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten auf den Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Würze]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Ihr ja wisst, liebe ich das Spiel mit der Sprache. Unsere deutsche Sprache ist reich an bildlichen Ausdrücken, Vergleichen und Redewendungen. Die meisten sind uns ganz geläufig. Wir benutzen sie, ohne viel darüber nachzudenken.  Martina (http://kluempche.blogspot.de) fragte neulich, ob wir die Redewendung &#8222;einmal um den Pudding gehen&#8220;, kennen würden. Ich kannte sie nicht. Mir fiel aber ein, dass manche Menschen gerne &#8222;um den heißen Brei herum reden&#8220;. Ich überlegte, ob unsere deutsche Sprache noch mehr bildliche Ausdrücke zu bieten hat, die den kulinarischen Bereich betreffen und wurde fündig. Folgende kleine Unterhaltung bastelte ich daraus: Erna und Paul haben ihre Freunde Anna und Fritz zum Grillen eingeladen. Eigentlich sind die Vier immer eine lustige Runde und man unterhält sich über dies und das und hat viel Spaß miteinander. Aber irgendwie liegt heute etwas in der Luft, das anfänglich keine richtige Stimmung aufkommen lässt. Die beiden Frauen bereiten in der Küche den Salat und die Beilagen zu, während sich die Männer draußen im Garten um das Grillen kümmern. Paul kommt herein und will das Fleisch und die &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie Ihr ja wisst, liebe ich das Spiel mit der Sprache. Unsere deutsche Sprache ist reich an bildlichen Ausdrücken, Vergleichen und Redewendungen. Die meisten sind uns ganz geläufig. Wir benutzen sie, ohne viel darüber nachzudenken.  Martina (<a href="http://kluempche.blogspot.de">http://kluempche.blogspot.de</a>) fragte neulich, ob wir die Redewendung &#8222;einmal um den Pudding gehen&#8220;, kennen würden. Ich kannte sie nicht. Mir fiel aber ein, dass manche Menschen gerne &#8222;um den heißen Brei herum reden&#8220;. Ich </strong><strong>überlegte, ob unsere deutsche Sprache noch mehr bildliche Ausdrücke zu bieten hat, die den kulinarischen Bereich betreffen und wurde fündig. Folgende kleine Unterhaltung bastelte ich daraus:</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>rna und Paul haben ihre Freunde Anna und Fritz zum Grillen eingeladen. Eigentlich sind die Vier immer eine lustige Runde und man unterhält sich über dies und das und hat viel Spaß miteinander. Aber irgendwie liegt heute etwas in der Luft, das anfänglich keine richtige Stimmung aufkommen lässt.<br />
Die beiden Frauen bereiten in der Küche den Salat und die Beilagen zu, während sich die Männer draußen im Garten um das Grillen kümmern.<br />
Paul kommt herein und will das Fleisch und die Würstchen holen, dabei vergisst er die Terrassentür zu schließen. Da es gerade an der Haustür klingelt, beschließt er nachzusehen, wer davor steht. Als er die Haustür öffnet, gibt es Durchzug. Augenblicklich ertönt neben ihm die leicht verärgerte Stimme seiner Gattin, die ebenfalls Richtung Haustür geeilt ist:</p>
<p>„Mensch Paul, kannst du nicht die Terrassentür schließen, wenn du rein und rausgehst? <strong>Hier</strong> <strong>zieht es</strong> sonst <strong>wie Hechtsuppe</strong>!“</p>
<p>„Entschuldigung, kommt nicht wieder vor!“, antwortet Paul und im selben Moment schlägt die Terrassentür auch schon mit einem lauten Knall zu.</p>
<p>„Das hat ja ganz schön geknallt!“, sagt der vierjährige Jan aus der Nachbarschaft, der vor der Haustür steht und erschrocken zu Erna und Paul hoch blickt.</p>
<p>„Na, du <strong>Dreikäsehoch</strong>! Was willst du?“, fragt Paul, der leicht gereizt ist, weil ihn Erna zurecht gewiesen hat.</p>
<p>„Mama hat vergessen Schnittlauch und Petersilie zu kaufen und weil es doch in Eurem Garten so was gibt…“</p>
<p>„Na klar“, sagt Erna. „Geh gleich mit Paul in den Garten, er schneidet dir ein bisschen Schnittlauch und auch Petersilie ab.“</p>
<p>„Kannst du das nicht machen? Du kennst dich doch in deinem Kräutergarten viel besser aus!“, versucht Paul den Auftrag wieder an seine Frau zurückzuschieben.</p>
<p>„Wenn du keine <strong>Tomaten auf den Augen</strong> hast, dann findest du schon alles!“, erklärt Erna ihrem Gatten und zwinkert ihm zu.</p>
<p>„Tomaten hat die Mama auch eingekauft, die soll ich nicht holen!“, plappert Jan fröhlich weiter, woraufhin Paul in seinen Bart nuschelt:</p>
<p>„Der muss aber auch <strong>überall seinen Senf dazu geben</strong>!“</p>
<p>Der Kleine hat es allerdings gehört und meint nur ganz kleinlaut:<br />
„Das sagt Papa auch immer!“</p>
<p>„Du hast anscheinend keine<strong> Bohnen in den Ohren</strong>, denn hören kannst du ganz gut!“</p>
<p>„Was redest du da für einen Unsinn mit dem Jungen?“, weist ihn Erna schon zum zweiten Mal zurecht.</p>
<p>„Du kannst heute aber auch nur mit mir schimpfen!“, entgegnet Paul gereizt.</p>
<p>„Nun spiel mal nicht <strong>die beleidigte Leberwurst</strong>!“, kontert Erna.</p>
<p>„Wo bleibst du eigentlich mit den Würsten und dem Fleisch?“, ruft es plötzlich von draußen rein.<br />
Fritz wartet nämlich schon eine ganze Weile darauf, dass er endlich mit dem Grillen loslegen kann.</p>
<p>„Warum meckert heute jeder an mir rum?“, fragt sich Paul in Gedanken.</p>
<p>„Habt ihr gerade gestritten, oder warum siehst du so griesgrämig aus?“, erkundigt sich Fritz als Paul endlich mit Jan an der Hand Wurst und Fleisch bringt.</p>
<p>„Nee, wieso?“, gibt er nur mürrisch zurück.</p>
<p>„Naja, <strong>ist</strong> ja sowieso <strong>nicht mein Bier</strong>“, erwidert Fritz daraufhin schnippisch.<br />
„Apropo Bier! Kriegt man hier auch mal was zu trinken?“</p>
<p>„Ach, Entschuldigung! Das hab ich ja ganz vergessen. Ich hol schnell für jeden ein Bierchen!“</p>
<p>Es wird dann doch noch ein sehr gemütlicher und geselliger Nachmittag und Abend. Die beiden Grillmeister haben ihre Aufgabe hervorragend gemacht und deshalb spricht Erna zum Schluss noch einen Toast aus:</p>
<p>„Lasst uns das Glas erheben auf unsere Männer,<br />
denn sie sind der Grillkunst wahre Kenner!“</p>
<p>„Hört, hört!“, grinst Paul wie ein Honigkuchenpferd. „Jetzt <strong>schmiert</strong> sie <strong>mir</strong> wieder <strong>Honig ums Maul!“</strong></p>
<p>„Ach komm!“, schmiegt sich Erna an ihren Mann. „<strong>Es ist doch alles wieder in Butter</strong>! Wir waren wohl beide nur ein bisschen gereizt.“</p>
<p>„Und ich dachte schon, du würdest dir wünschen, <strong>dass ich endlich den Löffel abgebe</strong>!“</p>
<p>„So ein Quatsch, Paul! Ich brauch dich doch, wie <strong>mein tägliches Brot</strong>!“<br />
Erna gibt ihrem Paul zärtlich einen Kuss.</p>
<p>„Und ich brauche dich, wie <strong>das Salz in der Suppe</strong>!“, lacht er versöhnt zurück.</p>
<p>„Eure kulinarischen Liebeserklärungen sind köstlich“, erklärt Anna fast ein bisschen neidisch.</p>
<p>„Komm her, du <strong>Würze meines Lebens</strong>! Lass dich auch mal küssen!“, sagt jetzt Fritz lachend und zieht seine Frau zärtlich an sich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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