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	<title>Blätter &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Mein schönstes Herbstkleid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 18:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Mißmutig schlendert Martin den Weg entlang. Er hat es überhaupt nicht eilig, denn nach dem Wochenende muss er seinen Aufsatz abgeben und er hat noch kein einziges Wort geschrieben. „Und es wird auch kein Wort dazukommen!“, schimpft er und kickt einen Stein in die nächste Ecke.  „Immer diese blöden Aufsätze mit den noch blöderen Themen. ‚Mein schönstes Ferienerlebnis‘, ‚Mein lustigstes Erlebnis‘ ,Frühling, Sommer, Herbst und Winter’, und so weiter, und so weiter…. Als wenn es nichts anderes auf der Welt gäbe.“ Dieses Mal ist der Herbst dran. Sie sollen eine ganz persönliche Herbstgeschichte schreiben. Vom Drachensteigen will schon Hugo, sein Banknachbar, erzählen. Das wäre was gewesen, weil er nämlich ganz allein einen tollen Drachen gebaut hat, den er beim nächsten Herbstwind steigen lassen will. Aber das hat Hugo schon letztes Jahr gemacht und davon will er nun berichten. Also ist für Martin diese Idee schon mal hinfällig. Yvonne hat im Herbst Geburtstag und erzählt wahrscheinlich von ihrer letzten Geburtstagsfeier. Alex stellte bei einer Kindergartenaufführung mal einen Baum im Herbststurm dar und wird darüber schreiben. Aber &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mißmutig schlendert Martin den Weg entlang. Er hat es überhaupt nicht eilig, denn nach dem Wochenende muss er seinen Aufsatz abgeben und er hat noch kein einziges Wort geschrieben.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„U</span>nd es wird auch kein Wort dazukommen!“, schimpft er und kickt einen Stein in die nächste Ecke.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Immer diese blöden Aufsätze mit den noch blöderen Themen. ‚Mein schönstes Ferienerlebnis‘, ‚Mein lustigstes Erlebnis‘ ,Frühling, Sommer, Herbst und Winter’, und so weiter, und so weiter…. Als wenn es nichts anderes auf der Welt gäbe.“<br />
Dieses Mal ist der Herbst dran. Sie sollen eine ganz persönliche Herbstgeschichte schreiben. Vom Drachensteigen will schon Hugo, sein Banknachbar, erzählen. Das wäre was gewesen, weil er nämlich ganz allein einen tollen Drachen gebaut hat, den er beim nächsten Herbstwind steigen lassen will. Aber das hat Hugo schon letztes Jahr gemacht und davon will er nun berichten. Also ist für Martin diese Idee schon mal hinfällig. Yvonne hat im Herbst Geburtstag und erzählt wahrscheinlich von ihrer letzten Geburtstagsfeier. Alex stellte bei einer Kindergartenaufführung mal einen Baum im Herbststurm dar und wird darüber schreiben. Aber Martin hat keinen blassen Schimmer wovon er berichten soll. Der Herbst ist für ihn einfach nur eine Jahreszeit ohne große Bedeutung.<br />
„Geh nach draußen in den Park und beobachte das Treiben um dich herum und die schöne Natur, dann wird dir schon was einfallen“, hatte ihm sein größerer Bruder geraten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Bah! Toller Rat. Als ich im Park ankam, zogen dunkle Wolken auf und es fing an zu schütten. Das einzige Ergebnis war, dass ich pitschnass nach Hause kam und ich mir einen Schnupfen angelacht hatte.“<br />
Gut, darüber könnte man notfalls schreiben, aber irgendwie empfand Martin die Sache ziemlich langweilig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das reißt doch niemand vom Hocker“, meint er zu seiner Oma, der er beim Mittagessen sein Herz ausschüttet.<br />
„Da hast du allerdings recht!“, pflichtet sie ihm bei.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Worüber würdest du denn schreiben?“, fragt Martin in der Hoffnung auf einen tollen Vorschlag.<br />
„Ach“, lächelt Oma und bekommt plötzlich einen ganz verträumten Blick. „Ich würde von meinem schönstes Herbstkleid erzählen.“<br />
„Oma!“, ruft Martin entsetzt aus. „Ich ziehe doch keine Kleider an, ich bin ein Junge, falls du es noch nicht bemerkt haben solltest!“<br />
„Ja, ja, aber komm trotzdem mal mit!“, fordert sie ihren Enkel auf, der durch das geheimnisvolle Verhalten seiner Oma neugierig geworden ist.<br />
Oma steigt gefolgt von Martin die Stufen zum Keller hinab und geht geradewegs auf einen alten Schrank zu. Sie öffnet die rechte Schranktür und Martin sieht Wintermäntel, Stiefel und zwei Kleiderhüllen, die dort auf den Bügeln hängen. Bei einer von den Kleiderhüllen zieht Oma nun den Reißverschluss auf und holt etwas heraus.<br />
Martin sieht ein zartes, schwarzes Kleid aus weich fließendem Stoff mit weit fallendem Rock und aufgedruckt leuchtend orange-und rötlichen Herbstblättern. Fast ehrfurchtsvoll streicht seine Oma den Stoff glatt und Martin spürt, dass dies tatsächlich etwas ganz Besonderes sein muss.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist ein hübsches Kleid“, meint er und lächelt seiner Oma zu.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ja und es gehört zu meiner ganz persönlichen Geschichte und damit auch zu deiner Geschichte“, erklärt sie Martin. „Aber lass uns wieder nach oben gehen.“<br />
Martins Großmutter hängt das Kleid zurück in den Schrank und beide gehen nach oben ins Wohnzimmer.<br />
Martin setzt sich voller Erwartung auf das Sofa, denn er hofft, dass Oma ihm diese ganz persönliche Geschichte erzählt.<br />
„Weißt du, mein Junge, auch deine Großmutter war einmal jung. Vor vielen Jahren trug ich dieses Kleid. Es war auf einem Fest. Tanz in den Herbst, so hatten sie es genannt. Deine Uroma hatte mir extra dafür dieses Kleid geschneidert. Ich war gerade einmal 18 Jahre jung.<span class="Apple-converted-space">  </span>Gleich beim ersten Tanz wurde ich von einem feschen jungen Mann aufgefordert, der mir sofort sympathisch war. Wir tanzten den gesamten Abend zusammen und beim Abschied verabredeten wir uns für das darauffolgende Wochenende. Dreimal darfst du raten, wer mein Tanzpartner war!“<br />
„Ich glaube“, meint Martin, „ich brauche nicht zu raten. Das kann nur Großvater gewesen sein!“<br />
„Ja, mein Junge! Und es war Liebe auf den ersten Blick und zwar nicht nur bei ihm, sondern auch bei mir hat es sofort gefunkt. Dieses Kleid wird mich immer daran erinnern“, sagt die Großmutter und kommt Martin plötzlich wie ein verliebtes junges Mädchen vor.<br />
„Oma, hast du ein Foto, das dich in diesem Kleid zeigt?“<br />
„Ja, irgendwo muss ich noch eines haben. Lass uns mal in diesem Fotoalbum nachsehen.“<br />
Am späten Nachmittag marschiert Martin mit dem Foto in der Hand nach Hause. Jetzt hat er keine schlechte Laune mehr. Im Gegenteil. Seinen Aufsatz wird er gleich nachher mit Freude im Herzen schreiben. Nun hat er eine ganz persönliche Herbstgeschichte, denn ohne diese wäre er nicht da.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gedankenverloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 22:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedankenverloren stehe ich am Fenster, blicke hinaus. Es ist einfach nur ein Graus. Dieser Regen und die Nebelschwaden, eindeutig meiner Laune schaden. Ich lasse wehmütig meine Blicke schweifen und muss es einfach nur begreifen. Wieder neigt ein Jahr sich dem Ende zu und die Natur begibt sich zur Ruh’. Hat doch erst gestern die Sonne vom Himmel gelacht, die bunten Blätter zum Leuchten gebracht. Heute nun ist es kalt und nass schon den ganzen Tag, dass weder Mensch noch Tier vor die Türe mag. Der Herbst ständig wechselt sein Gesicht, stiehlt uns immer mehr das Tageslicht. Dann wieder erstrahlt er leuchtend in allen Farben und überschüttet uns mit seinen Gaben. Es fegt durch die Bäume geschwind des Herbstes kalter Wind. Er rüttelt und schüttelt sie tüchtig alle, damit jedes einzelne Blatt nach unten falle. Die Kinder stopfen mit Kastanien sich die Taschen voll, das Rascheln der Blätter finden sie toll. Lassen ihren Drachen im Winde steigen, tanzen glücklich im Blätterreigen. Sie stapfen mit ihren Füßen in die Pfützen, sind bekleidet mit Stiefeln und Mützen. Sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gedankenverloren stehe ich am Fenster, blicke hinaus.<br />
Es ist einfach nur ein Graus.<br />
Dieser Regen und die Nebelschwaden,<br />
eindeutig meiner Laune schaden.</p>
<p>Ich lasse wehmütig meine Blicke schweifen<br />
und muss es einfach nur begreifen.<br />
Wieder neigt ein Jahr sich dem Ende zu<br />
und die Natur begibt sich zur Ruh’.</p>
<p>Hat doch erst gestern die Sonne vom Himmel gelacht,<br />
die bunten Blätter zum Leuchten gebracht.<br />
Heute nun ist es kalt und nass schon den ganzen Tag,<br />
dass weder Mensch noch Tier vor die Türe mag.</p>
<p>Der Herbst ständig wechselt sein Gesicht,<br />
stiehlt uns immer mehr das Tageslicht.<br />
Dann wieder erstrahlt er leuchtend in allen Farben<br />
und überschüttet uns mit seinen Gaben.</p>
<p>Es fegt durch die Bäume geschwind<br />
des Herbstes kalter Wind.<br />
Er rüttelt und schüttelt sie tüchtig alle,<br />
damit jedes einzelne Blatt nach unten falle.</p>
<p>Die Kinder stopfen mit Kastanien sich die Taschen voll,<br />
das Rascheln der Blätter finden sie toll.<br />
Lassen ihren Drachen im Winde steigen,<br />
tanzen glücklich im Blätterreigen.</p>
<p>Sie stapfen mit ihren Füßen in die Pfützen,<br />
sind bekleidet mit Stiefeln und Mützen.<br />
Sie haben ihre Freude zu jeder Jahreszeit,<br />
spielen und lachen bei jeder Gelegenheit.</p>
<p>Drum will auch ich nicht traurig und undankbar sein,<br />
sondern genießen des Herbstes Schein.<br />
Toben dann Sturm und Regen vor der Tür,<br />
suchen daheim Wärme Mensch und Tier.</p>
<p>Wir geben einander Liebe und Geborgenheit,<br />
egal ob es stürmt oder schneit.<br />
Wir schenken uns gemeinsame Zeit,<br />
genießen bei Kaffee und Kuchen des Herbstes Behaglichkeit.</p>
<p>So schließe ich nun mit dem Herbst meinen Frieden,<br />
und lerne auch ihn zu lieben.<br />
Auch diese kühlere Jahreszeit hat gute Seiten,<br />
die jedermann Freude bereiten.</p>
<p>Verloren in den Weiten hatten sich meine Gedanken,<br />
ich weise sie zurück in ihre Schranken.<br />
Nun des Tages Werk ich nehme wieder auf,<br />
so ist eben des Lebens Lauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herbstimpressionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 22:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
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		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder einmal habe ich meine Festplatte nach Fotos durchforstet. Dieses Mal war ich auf der Suche nach Bilder, die in die dritte Jahreszeit passen. Ich bin fündig geworden und so möchte ich heute mit Euch ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend spazieren. Dabei werden wir dem Herbst begegnen. Er hat viele unterschiedliche Facetten, die es zu entdecken gilt. Kommt einfach mit&#8230; Vor uns liegt eine lange Straße, gesäumt von Bäumen, die schon Herbstlaub tragen.  Im Sonnenlicht erstrahlt die Natur im Herbst ein letztes Mal in ihrer vollen Pracht, bevor schon bald alles kahl und trüb erscheinen wird. Bunte Blätter ranken an Mauerwänden hoch und werden zum krönenden Schmuckband. Am Wegrand steht ein Fliegenpilz, rot und leuchtend. Auch ein Wildschwein treffen wir inmitten von bunten Blättern an. Kastanien fallen von den Bäumen, liegen am Wegrand und warten darauf von Kinderhänden aufgesammelt zu werden. Ein Erntewagen ist geschmückt  mit Maiskolben und&#8230; &#8230; ein anderer wartet im Sonnenlicht auf seinen Einsatz. Vielleicht wird er mit Holz beladen,&#8230; &#8230;das dann im Kamin knisternd verbrennt und&#8230; uns wohlige &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal habe ich meine Festplatte nach Fotos durchforstet. Dieses Mal war ich auf der Suche nach Bilder, die in die dritte Jahreszeit passen. Ich bin fündig geworden und so möchte ich heute mit Euch ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend spazieren. Dabei werden wir dem Herbst begegnen. Er hat viele unterschiedliche Facetten, die es zu entdecken gilt. Kommt einfach mit&#8230;</p>
<p>Vor uns liegt eine lange Straße, gesäumt von Bäumen, die schon Herbstlaub tragen. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3783 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04119" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Im Sonnenlicht erstrahlt die Natur im Herbst ein letztes Mal in ihrer vollen Pracht, bevor schon bald alles kahl und trüb erscheinen wird.<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3784 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03424" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3788 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc07176-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Bunte Blätter ranken an Mauerwänden hoch und werden zum krönenden Schmuckband.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3785 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03980" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Wegrand steht ein Fliegenpilz, rot und leuchtend.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3787 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04151" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch ein Wildschwein treffen wir inmitten von bunten Blättern an.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3789 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc07105-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Kastanien fallen von den Bäumen, liegen am Wegrand und warten darauf von Kinderhänden aufgesammelt zu werden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3793 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03815" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ein Erntewagen ist geschmückt  mit Maiskolben und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3790 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc06849" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230; ein anderer wartet im Sonnenlicht auf seinen Einsatz.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3791 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04138" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vielleicht wird er mit Holz beladen,&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3792 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04141" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230;das dann im Kamin knisternd verbrennt und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3794 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03377" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>uns wohlige Wärme schenkt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3795 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03397" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Gemütlich lassen wir uns neben dem Kätzchen auf dem Sofa nieder und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3796 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03379" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>genießen mit einer Tasse Tee den Herbst.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3586 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-1024x759.jpg" alt="1200px-_DSC3865" width="840" height="623" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-1024x759.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-300x223.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-768x570.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich wünsche Euch ein schönes Herbstwochenende und bedanke mich für Eure treuen Besuche und die vielen lieben Kommentare.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/emma/">Emma</a></p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-schatten-der-krone/">Im Schatten der Krone</a></p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Lümmel aus der letzten Bank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 22:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Donnerwetter]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lümmel]]></category>
		<category><![CDATA[Schulzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Da ich mich ja nun auch von meinen Sommererinnerungen an Rhodos verabschiede und endlich hier im Herbst ankommen muss, kommt mir die folgende Geschichte gerade recht. Sie ist wie ein kleiner Brückenschlag von einer Jahreszeit zur nächsten. Es ist eine Kindheitserinnerung meines Mannes, die er mir auf der Insel zum wiederholten Male erzählte. Warum sie ihm gerade im Sommerurlaub auf Rhodos wieder einfiel, kann ich Euch jetzt noch nicht verraten. Allerdings wird Euch diese Logik spätestens am Ende meiner Geschichte einleuchten. Also lasst Euch überraschen: Mein Mann hatte während seiner frühen Schulzeit schon einige Flausen im Kopf. Ich bin froh, dass dies unser Sohn nicht geerbt hat, jedenfalls sind mir keinerlei Klagen der Lehrer bekannt. Meine Schwiegereltern hingegen erfuhren bei Elternversammlungen gar manchen Unsinn ihres Sohnes. Wer hätte damals gedacht, dass aus ihm einmal ein Universitätsprofessor werden würde? Weder seine Eltern, noch seine damaligen Lehrer. „Ach ja, der Herbst und das Blättersammeln“, sagt mein Mann leicht verträumt, als wir durch die Hotelanlage spazieren. „Wirst du jetzt melancholisch?“, frage ich stirnrunzelnd. „Nö, das nicht, aber mir &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da ich mich ja nun auch von meinen Sommererinnerungen an Rhodos verabschiede und endlich hier im Herbst ankommen muss, kommt mir die folgende Geschichte gerade recht. Sie ist wie ein kleiner Brückenschlag von einer Jahreszeit zur nächsten. Es ist eine Kindheitserinnerung meines Mannes, die er mir auf der Insel zum wiederholten Male erzählte. Warum sie ihm gerade im Sommerurlaub auf Rhodos wieder einfiel, kann ich Euch jetzt noch nicht verraten. Allerdings wird Euch diese Logik spätestens am Ende meiner Geschichte einleuchten. Also lasst Euch überraschen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>ein Mann hatte während seiner frühen Schulzeit schon einige Flausen im Kopf. Ich bin froh, dass dies unser Sohn nicht geerbt hat, jedenfalls sind mir keinerlei Klagen der Lehrer bekannt. Meine Schwiegereltern hingegen erfuhren bei Elternversammlungen gar manchen Unsinn ihres Sohnes. Wer hätte damals gedacht, dass aus ihm einmal ein Universitätsprofessor werden würde? Weder seine Eltern, noch seine damaligen Lehrer.<br />
„Ach ja, der Herbst und das Blättersammeln“, sagt mein Mann leicht verträumt, als wir durch die Hotelanlage spazieren.<br />
„Wirst du jetzt melancholisch?“, frage ich stirnrunzelnd.<br />
„Nö, das nicht, aber mir fällt da nur gerade etwas aus meiner Schulzeit ein.“<br />
Ich schweige fein still, denn noch ahne ich nicht, worum es geht.<br />
„Ihr Grundschullehrer wollt doch immer, dass die lieben Schülerlein im Herbst Blätter sammeln.“<br />
„Ja, da kann man ganz tolle Projekte gestalten. Egal, ob in Kunst oder Biologie oder…“<br />
Mein Mann lässt mich gar nicht erst ausreden, sondern erzählt munter weiter.<br />
„Jahr für Jahr immer wieder und einmal wurde es mir zu bunt…“<br />
„Wie? Deine Blätter waren dir zu bunt?“, frage ich verwirrt.<br />
„Ach Quatsch, meine Blätter doch nicht. Die waren alles andere als bunt.“<br />
Inzwischen habe ich eine leise Ahnung, um welche Schandtat aus seiner Kindheit es sich handeln könnte. Immerhin sind wir schon seit 37 Jahren zusammen und da hat man sich schon viel erzählt. Ich lasse ihn aber weiter erzählen, denn ich liebe diese Geschichten.<br />
„Ich hatte einfach keine Lust Blätter zu sammeln. Zuerst jedenfalls und dann habe ich es schlichtweg vergessen oder vielleicht auch verdrängt. Keine Ahnung. Auf jeden Fall stand ich morgens im Schulhof mit meinen Kumpels zusammen und sie fragten mich beiläufig, ob ich denn auch meine Blätter mit hätte…“<br />
„Natürlich hatte Klein-Peter keine!“, lache ich.<br />
„Mhmh!“, nickt mein Mann grinsend. „Als ich in der Stunde dann verlegen auf meinem Stuhl hin und her rutschte, fragte mich der Lehrer, ob ich auf die Toilette müsste. Ich nickte und durfte gehen.“<br />
„Ja und?“<br />
„Als ich wieder ins Klassenzimmer kam, hatte ich meine Blätter dabei.“<br />
„Wieso? Warst du schnell am Schulhof sammeln?“, will ich wissen. Ich bin leicht irritiert. Sollte ich die Geschichte doch noch nicht kennen? Das wäre eigentlich recht unwahrscheinlich, aber immerhin möglich.<br />
„Nein! So weit musste ich gar nicht erst gehen“, erklärt er mir geheimnisvoll.  &#8222;Auf alle Fälle war ich so was von froh, als ich zurück ins Klassenzimmer kam.“<br />
„Dein Lehrer hat sich wohl gefreut, als er sah, dass selbst du deine Hausaufgaben, nämlich das Blättersammeln, ordentlich erledigt hattest?!“<br />
„Freude ist gar kein Ausdruck dafür!“, sagt mein Mann todernst.<br />
Ich hingegen kann mich nun nicht mehr vor Lachen halten, denn ich weiß inzwischen ganz genau, um welche Geschichte es sich handelt. Ich habe vor Lachen regelrecht Bauchschmerzen und japse nach Luft.<br />
„Los, erzähl weiter!“<br />
„Als ich so den Gang entlang schlenderte, der übrigens menschenleer war, da fiel mein Blick auf etwas, das ganz hinten in einer Ecke stand.“<br />
„Ja?!“, sage ich und gestikuliere, damit er weiter erzählt.<br />
„Da stand ein Gummibaum mit schönen Blättern. Die waren zwar nicht bunt, sondern grün, aber groß waren sie. Das hatte den Vorteil, dass ich nicht so viele benötigen würde, um mein Blatt damit zu bekleben. Also entblätterte ich den Gummibaum ein bisschen und steckte die Blätter unter meinen Pullover.“<br />
„Oh nein, der arme Gummibaum!“<br />
„Stimmt, es tat ihm wohl weh, denn er „blutete“!“<br />
„Und?“ Ich will wissen, wie es weiter ging.<br />
„Na, nichts und!“, sagt mein Mann. „Als der Lehrer sah, was ich da versuchte auf mein Zeichenblatt zu kleben, kam er sofort angerauscht. Erst fragte er mich scheinheilig, woher ich diese Blätter hätte. Dann rauschte er zur Tür hinaus, warf einen Blick um die Ecke und kam wieder herein gerauscht. Danach brach das Donnerwetter über mich herein. Das erste. Das zweite sollte später noch folgen.“<br />
„Hihi!“, lache ich schadenfroh.<br />
„Da brauchst du gar nicht lachen. Ich wurde verdonnert eine neue Pflanze zu besorgen. Das tat ich auch, indem ich heimlich mein Sparschwein leerte und eine Pflanze kaufte. Irgendwie tat mir die Sache ja auch leid.“<br />
„Richtig so!“, pflichte ich dem Lehrer und Peters schlechtem Gewissen bei.<br />
„Der Lehrer hat sich auch mächtig gefreut und ich dachte schon, damit wäre die Sache ein für alle Male erledigt.“<br />
„War es nicht?“<br />
„Nein, selbstverständlich nicht! Es war nur so eine Art ‚Ruhe vor dem Sturm‘. Das zweite Donnerwetter sollte noch folgen.“<br />
„Von den anderen Lehrern?“<br />
„Nein, von denen nicht“, sagt mein Mann und gönnt sich eine kurze Atempause. Wohl auch um die Spannung zu steigern, bevor er weiter spricht: „Allerdings war schon bald Elternabend angesagt und der Lehrer erzählte die Geschichte meinen Eltern. Da war was los, als sie heimkamen, kann ich dir sagen!“<br />
„Das kann ich mir vorstellen. Hast du Stubenarrest bekommen?“<br />
„Das weiß ich nicht mehr, aber der Donner klingt mir noch in den Ohren.“<br />
Tja und weil Schadenfreude bekanntlich die schönste Freude ist, laufen mir mittlerweile die Tränen vom Lachen über die Wangen. Als ich sie wegwische und wieder klar sehen kann, erkenne ich auch, warum Peter gerade in diesem Moment diese wohl einzigartige Schulgeschichte eingefallen ist. Wir stehen vor einer Vielzahl von riesigen Gummibäumen, die in der Wärme und dem Klima von Rhodos draußen in der Hotelanlage wachsen und prächtig gedeihen können.<br />
Ich schnappe mir also mein Handy und mache sofort ein paar Fotos von den Blättern, denn ich dachte mir, dass Euch diese Geschichte bestimmt gefällt. Also habe ich sie Euch mitgebracht.</p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3754 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4130-225x300.jpg" alt="1200px-img_4130" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4130-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4130-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4130-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4130.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3755 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4137-225x300.jpg" alt="1200px-img_4137" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4137-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4137-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4137-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-IMG_4137.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr das auch noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/felicita-und-der-mann-im-mond/">Felicitas und der Mann im Mond</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-schatten-der-krone/">Im Schatten der Krone</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-meerjungfraeulein/">Das Meerjungfräulein</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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