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	<title>Tier &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>So eine Aufregung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 22:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[interessant]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich haben wir Fangen gespielt. Das macht richtig Spaß, aber irgendetwas ist wohl falsch gelaufen. Plötzlich waren die anderen nämlich weg. Erst haben sie mich hierher gelockt und jetzt sind sie alle verschwunden und haben mich hier allein gelassen. Ich frage mich nur, wo sie sind. Wahrscheinlich sind sie längst schon wieder draußen und spielen im Garten weiter Fangen.&#160; „Hey, was machst du hier drinnen?“, höre ich eine Frau empört rufen. Meint sie etwa mich? Ich würde ja gerne raus, aber ich weiß nicht wo.&#160; „Sieh zu, dass du nach draußen verschwindest!“, schimpft sie mit mir und dann beginnt sie mir ihr Leid zu klagen: „Ich dachte, dass ich heute mal Glück hätte. Ich habe extra erst den Wetterbericht gehört und sie haben für heute und morgen Wolken und Sonne gemeldet, aber keinen Regen. Also habe ich die Gelegenheit ergriffen. Meistens habe ich nämlich Pech und es regnet noch am selben Tag, spätestens aber am nächsten Tag.“ Bis jetzt weiß ich überhaupt nicht wovon diese Frau redet und was das alles mit mir zu tun &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich haben wir Fangen gespielt. Das macht richtig Spaß, aber irgendetwas ist wohl falsch gelaufen. Plötzlich waren die anderen nämlich weg. Erst haben sie mich hierher gelockt und jetzt sind sie alle verschwunden und haben mich hier allein gelassen. Ich frage mich nur, wo sie sind. Wahrscheinlich sind sie längst schon wieder draußen und spielen im Garten weiter Fangen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Hey, was machst du hier drinnen?“, höre ich eine Frau empört rufen.</p>
<p>Meint sie etwa mich? Ich würde ja gerne raus, aber ich weiß nicht wo.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Sieh zu, dass du nach draußen verschwindest!“, schimpft sie mit mir und dann beginnt sie mir ihr Leid zu klagen:</p>
<p>„Ich dachte, dass ich heute mal Glück hätte. Ich habe extra erst den Wetterbericht gehört und sie haben für heute und morgen Wolken und Sonne gemeldet, aber keinen Regen. Also habe ich die Gelegenheit ergriffen. Meistens habe ich nämlich Pech und es regnet noch am selben Tag, spätestens aber am nächsten Tag.“</p>
<p>Bis jetzt weiß ich überhaupt nicht wovon diese Frau redet und was das alles mit mir zu tun haben soll. Bestimmt verwechselt sie mich.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Tja, der Regen bleibt mir wohl erspart und ich sollte mich im Grunde genommen darüber freuen. Aber dann bist du gekommen und du bist mindestens so schlimm wie Regen. Nein, noch viel schlimmer.“</p>
<p>Mmh? Was habe ich mit dem Regen zu tun. Klar, ich mag ihn auch nicht sonderlich. Ehrlich gesagt: Er ist mir nicht sympathisch. Aber mich mit ihm zu vergleichen oder gleichzusetzen ist einfach ungerecht. Ich bin doch vollkommen harmlos.</p>
<p>„Tu nicht so, als könntest du kein Wässerchen trüben und als seiest du dir keiner Schuld bewusst!“, schimpft sie weiter.</p>
<p>Ich bin mir keiner Schuld bewusst!!! Ich bin echt harmlos. Kein Mensch und kein Tier ist harmloser als ich.</p>
<p>„Wenn du kommst, kann ich die ganze Arbeit noch einmal machen. Verschwinde endlich, sonst wirst du mich kennenlernen!“, droht sie mir.</p>
<p>Noch näher kennenlernen will ich dich gar nicht. Du bist ziemlich unfreundlich zu mir und deshalb lege ich auch keinen Wert auf eine Bekanntschaft mit dir. Wenn du mich loshaben willst, dann zeig mir doch endlich den Weg nach draußen. Ich gebe mir ja alle erdenkliche Mühe hier rauszukommen, aber überall stoße ich an. Mach einfach die Tür auf oder eines dieser blöden Fenster, dann bin ich schneller weg als du bis drei zählen kannst.</p>
<p><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>„Hier!“, brüllt sie mir entgegen und reißt die Tür sperrangelweit auf.</p>
<p>‚Prima, ein Fluchtweg!‘, denke ich noch, doch dann wedelt sie mit einem Geschirrtuch in der Luft herum. Das macht mich ganz wirr im Kopf und ich verliere vollkommen die Orientierung. Wo war doch nochmal gleich die offene Tür? Autsch, schon wieder habe ich mich gestoßen. Soll sie mich doch endlich in Frieden lassen. Ich will ja weg von hier.</p>
<p>„Begreifst du denn gar nichts, du Dummi! Das ist doch die falsche Richtung und wage dich ja nicht an eines meiner Fenster!“</p>
<p>Mir ist schon total schwindelig. Wenn sie mich doch endlich in Ruhe ließe, dann würde ich auch den Weg nach draußen finden. Ich brauche dazu einfach nur Ruhe und ein bisschen Zeit. Aber Geduld scheint ja nicht ihre Stärke zu sein.</p>
<p>„Warum wedelst du denn mit dem Geschirrtuch in der Luft herum?“, höre ich nun eine Männerstimme.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Ich versuche diese kleine freche Fliege zu verscheuchen, die mir meine frisch geputzten Fenster wieder beschmutzen will!“, antwortet die Frau.</p>
<p>„Ach, meinst du die kleine harmlose Fliege, die gerade an mir vorbei und zur Haustür hinausgeflogen ist?“</p>
<p>Genau, die meinst sie, denke ich mir und bin froh endlich im Freien und aus diesem Irrenhaus entkommen zu sein. Das war ganz schön aufregend. Ich muss erst einmal wieder zur Ruhe und zu Kräften kommen. Dort drüben steht ein Fenster offen, mal sehen, ob es dort was Interessantes gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/flie/">Flie</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/juhu/">Juhuu!!!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Auf Spaziergängen entdeckt</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/auf-spaziergaengen-entdeckt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2020 22:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[gefährlich]]></category>
		<category><![CDATA[Regal]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Spaziergängen mache ich gerne Aufnahmen von Bäumen. Manchmal fotografiere ich allerdings nur Details, weil sie mir besonders auffallen. So fühle ich mich teilweise beobachtet, denn Blicke verfolgen mich. &#160; &#160; Mitten im Wald steht da so ein grüner Kerl rum. Man muss einfach zu ihm gehen und ihm ein &#8222;Hallo!&#8220; zurufen. Unheimlich finde ich allerdings diese Fratze. Könnt Ihr das offene Maul erkennen? Nichts wie weg! Und könnte das nicht ein &#8222;Urtier&#8220; sein? Naja, ein wenig Fantasie ist natürlich auch dabei im Spiel 😉 . Bei diesem Baumstamm musste ich unweigerlich an den Limonadenbaum von Pippi Langstrumpf denken. Doch leider konnte ich keine Limonade mehr entdecken. Da ist mir wohl jemand zuvorgekommen. Jetzt habe ich Durst bekommen, deshalb nehme ich mir einfach eine Flasche mit prickelnder Limonade aus dem Kühlschrank 😉  und dazu hole ich mir das Pippi &#8211; Langstrumpf- Buch aus dem Regal. Tschüss bis zum nächsten Mal! &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Gedankenverloren Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier Bilderbuchwetter in der alten Heimat &#160; &#160; &#160; &#160; &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Spaziergängen mache ich gerne Aufnahmen von Bäumen. Manchmal fotografiere ich allerdings nur Details, weil sie mir besonders auffallen.</p>
<p>So fühle ich mich teilweise beobachtet, denn Blicke verfolgen mich.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3648 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3646 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-6817 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_2326-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_2326-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_2326-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_2326-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_2326-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_2326-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_2326-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Mitten im Wald steht da so ein grüner Kerl rum. Man muss einfach zu ihm gehen und ihm ein &#8222;Hallo!&#8220; zurufen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6818 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_3832-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_3832-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_3832-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_3832-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_3832-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_3832-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_3832-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Unheimlich finde ich allerdings diese Fratze. Könnt Ihr das offene Maul erkennen? Nichts wie weg!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6821 size-full" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_8222-1.jpg" alt="" width="838" height="980" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_8222-1.jpg 838w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_8222-1-257x300.jpg 257w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_8222-1-768x898.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p>Und könnte das nicht ein &#8222;Urtier&#8220; sein? Naja, ein wenig Fantasie ist natürlich auch dabei im Spiel <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> .</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6824 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_0650-scaled-e1604875590975-1001x1024.jpg" alt="" width="840" height="859" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_0650-scaled-e1604875590975-1001x1024.jpg 1001w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_0650-scaled-e1604875590975-293x300.jpg 293w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_0650-scaled-e1604875590975-768x786.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_0650-scaled-e1604875590975-1502x1536.jpg 1502w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG_0650-scaled-e1604875590975.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Bei diesem Baumstamm musste ich unweigerlich an den Limonadenbaum von Pippi Langstrumpf denken. Doch leider konnte ich keine Limonade mehr entdecken. Da ist mir wohl jemand zuvorgekommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6816 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-1536x1022.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-2048x1363.jpg 2048w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2020/11/DSC07040-1200x800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Jetzt habe ich Durst bekommen, deshalb nehme ich mir einfach eine Flasche mit prickelnder Limonade aus dem Kühlschrank <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />  und dazu hole ich mir das Pippi &#8211; Langstrumpf- Buch aus dem Regal.</p>
<p style="text-align: center;">Tschüss bis zum nächsten Mal!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/gedankenverloren-2/">Gedankenverloren</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/beschuetzer-einbrecher-holzfaeller-und-ein-ungeliebtes-haustier/">Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/weisse-alte-heimat/">Bilderbuchwetter in der alten Heimat</a></p>
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		<title>Die Nacht ist zum Schlafen da</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-nacht-ist-zum-schlafen-da/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 22:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Lampe]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Spray]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Tinitus]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist eine laue Sommernacht und ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Man sollte meinen, dass man dann müde genug ist, um zu schlafen.  Mein Mann tut dies auch. Seine Atemzüge sind ruhig und gleichmäßig.  Ein bisschen neidisch bin ich schon.  „Ich möchte auch schlafen“, wünsche ich mir, aber im Grunde genommen könnte ich aufstehen und irgendetwas tun. „Wach genug dazu bin ich. Eigentlich hätte ich es mir denken können“, schimpfe ich lautlos mit mir selbst. Als wir heute Nachmittag mit der Familie in einem Cafe saßen, bestellte ich mir einen Latte Macchiato. Seit ich denken kann, bin ich ein Teetrinker. Ich liebe Tee, alle Sorten, außer Schwarztee. Aber alle Welt trinkt Kaffee. Immer will man ja nicht die Ausnahme sein. Also habe ich vor ungefähr einem Jahr begonnen spezielle Kaffeevarianten zu testen, allerdings erst einmal mit Schokolade. Chocochino, Schokomacchiato oder wie sie sich alle nennen. Jedes Cafe kreiert dafür ja einen anderen Namen. Kurze Rede langer Sinn, inzwischen bleibt die Schokolade weg und mir schmeckt ein ganz normaler Latte Macchiato. „Der war wirklich lecker &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eine laue Sommernacht und ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Man sollte meinen, dass man dann müde genug ist, um zu schlafen.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>ein Mann tut dies auch. Seine Atemzüge sind ruhig und gleichmäßig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ein bisschen neidisch bin ich schon.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich möchte auch schlafen“, wünsche ich mir, aber im Grunde genommen könnte ich aufstehen und irgendetwas tun. „Wach genug dazu bin ich. Eigentlich hätte ich es mir denken können“, schimpfe ich lautlos mit mir selbst.<br />
Als wir heute Nachmittag mit der Familie in einem Cafe saßen, bestellte ich mir einen Latte Macchiato. Seit ich denken kann, bin ich ein Teetrinker. Ich liebe Tee, alle Sorten, außer Schwarztee. Aber alle Welt trinkt Kaffee. Immer will man ja nicht die Ausnahme sein. Also habe ich vor ungefähr einem Jahr begonnen spezielle Kaffeevarianten zu testen, allerdings erst einmal mit Schokolade. Chocochino, Schokomacchiato oder wie sie sich alle nennen. Jedes Cafe kreiert dafür ja einen anderen Namen.<br />
Kurze Rede langer Sinn, inzwischen bleibt die Schokolade weg und mir schmeckt ein ganz normaler Latte Macchiato.<br />
„Der war wirklich lecker und überhaupt nicht stark“, denke ich an den Nachmittag zurück. „Nur hätte ich es bei diesem einen Glas belassen sollen. Das Zweite war für meine Verhältnisse zuviel und ich hatte schon beim Trinken geahnt, dass ich nicht würde schlafen können.“<br />
Ich weiß, alle Kaffeetrinker, besonders diejenigen, die ihren Kaffee schwarz genießen, lachen mich jetzt insgeheim aus, aber ich liege tatsächlich wach und wälze mich hin und her.<br />
„Baldrian“, überlege ich. „Das wird mich beruhigen und in einer halben Stunde schlummere ich genauso selig, wie mein Göttergatte.“<br />
Quatsch, jetzt habe ich ein neues Problem, das meinen Schlaf verhindert.<br />
Es beginnt just in dem Moment, in dem ich die Leselampe ausknipse und mein Haupt auf das Kopfkissen lege.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh nein!“<br />
Ich habe das Gefühl ein Hubschrauber setzt gerade zur Landung an. Noch befindet er sich genau über mir. Nein, das ist kein Hubschrauber und auch kein Tinnitus. Es ist viel, viel kleiner und umkreist mich. Ich fuchtele wild mit den Armen um mich. Ruhe!<span class="Apple-converted-space">  </span>Kaum habe ich mich wieder gemütlich eingekuschelt, geht der Angriff aufs Neue los.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Miststück!“, entfährt es mir.<br />
Das scheint ins Bewusstsein meines Mannes gedrungen zu sein, denn er murmelt plötzlich: „Was ist los? Ich hab doch gar nichts gemacht!“<br />
Noch bevor ich die Sache richtigstellen kann, hat er sich auf die Seite gedreht und schnarcht los.<br />
„Na toll!“, denke ich und schalte wieder die Leselampe an. Mit den Augen suche ich das Zimmer ab. Nirgends kann ich dieses kleine Biest entdecken.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Es hilft alles nichts, ich brauche ein Gegenmittel!“, beschließe ich und schleiche mich aus dem Schlafzimmer. Im Bad besprühe ich mich mit Mückenspray.<br />
„So, jetzt wirst du mich wohl in Frieden lassen. Es wird auch langsam Zeit!“<br />
Inzwischen zeigt der Wecker nämlich schon drei Uhr nachts an.<br />
„Ich habe noch kein bisschen geschlafen, bald bricht ja schon der Morgen an.“ Innerlich gerate ich langsam in Panik. „Aber mein Spray wird helfen!“<br />
Zuversichtlich krieche ich wieder unter die Bettdecke und schließe ganz fest meine Augen. Leider nur die Augen, denn die Ohren lauschen auf jeden noch so kleinen Laut.<br />
„Da ist sie ja schon wieder! So langsam reicht es!“<br />
Außerdem juckt es mich mittlerweile am gesamten Körper. Sie scheint mich wohl an Armen und Beinen gestochen zu haben und das nicht nur einmal. Ich kratze. Noch ein Grund nicht einzuschlafen.<br />
„Das ist ja eine tolle Kombination, um wach zu bleiben: Kaffee, das Schnarchen meines Mannes, die Mücke und die Juckattacken. Klasse!“<br />
Mein Ärger muss dann wohl doch von der Sehnsucht nach Schlaf übertrumpft worden sein, denn gefühlt um 4 Uhr 30 schlafe ich endlich ein.<br />
Als ich am Morgen auf dem Weg zum Badezimmer bin, frage ich mich: „Habe ich das alles nur geträumt?“, denn seltsamerweise bin ich kein bisschen müde. Im Bad angekommen, gibt mir mein Spiegelbild jedoch eine eindeutige Antwort.<br />
„Oh, hab ich gut geschlafen,- tief und fest“, erklärt mir mein Mann, der nun ebenfalls hereinkommt. „Nur einmal bin ich kurz aufgewacht, weil du irgendwas zu mir gesagt hast. Worum ging es eigentlich?“<br />
Ich bin sprachlos. Er hat von meinem nächtlichen Kampf nichts mitbekommen und kein einziger Stich lässt sich bei ihm entdecken. Ist das nicht unfair? Und dann auch noch sein Spruch, als ich meine Mückenstiche zähle:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Daran ist nur Noah mit seiner Arche schuld. Er wollte ja unbedingt von jedem Tier ein Paar mitnehmen und das ist dabei herausgekommen.“</p>
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