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	<title>Pfote &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Die Abenteuer des kleinen Hops (1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 15:03:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[Hops sitzt ein wenig traurig auf der Wiese und schaut zu, wie die Schüler aus der Osterhasenschule ihr Ehrenband als diplomierte Osterhasenhelfer erhalten. Er bekommt leider kein solches Band und das dazugehörige Diplom auch nicht. Nicht in diesem Jahr. Hops weiß, dass es seine eigene Schuld ist, denn er hatte letztes Jahr keine Lust zu lernen. So muss er nun die Klasse noch einmal wiederholen. Er kann sich genau an die Worte des Osterhasenoberlehrers erinnern, der auch gleichzeitig sein Vater ist: „Hops, dein ständiger Unfug ärgert mich schon sehr, du wirst ein richtiger Osterhase nimmermehr.“ Allerdings trafen damals die Ermahnungen bei Hops auf taube Ohren. Man könnte es auch so ausdrücken: Vaters Worte gingen irgendwie bei dessen Sohn zum einen Osterhasenohr hinein und beim anderen Osterhasenohr wieder hinaus. Seinen Verstand erreichten sie damals nicht. Inzwischen jedoch bereut er seine Faulheit und wäre gerne mit seinen Mitschülern geehrt worden. Als die feierliche Zeremonie vorüber ist, hüpft Hopsina fröhlich zur großen Wiese. Sie will ihrem Bruder stolz das Zeugnis und das Ehrenband zeigen. Verwundert stellt sie aber &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hops sitzt ein wenig traurig auf der Wiese und schaut zu, wie die Schüler aus der Osterhasenschule ihr Ehrenband als diplomierte Osterhasenhelfer erhalten. Er bekommt leider kein solches Band und das dazugehörige Diplom auch nicht. Nicht in diesem Jahr. Hops weiß, dass es seine eigene Schuld ist, denn er hatte letztes Jahr keine Lust zu lernen. So muss er nun die Klasse noch einmal wiederholen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span class="dropcap">E</span>r kann sich genau an die Worte des Osterhasenoberlehrers erinnern, der auch gleichzeitig sein Vater ist:</p>
<p style="text-align: center;">„Hops, dein ständiger Unfug ärgert mich schon sehr,</p>
<p style="text-align: center;">du wirst ein richtiger Osterhase nimmermehr.“</p>
<p style="text-align: left;">Allerdings trafen damals die Ermahnungen bei Hops auf taube Ohren. Man könnte es auch so ausdrücken: Vaters Worte gingen irgendwie bei dessen Sohn zum einen Osterhasenohr hinein und beim anderen Osterhasenohr wieder hinaus. Seinen Verstand erreichten sie damals nicht.<br />
Inzwischen jedoch bereut er seine Faulheit und wäre gerne mit seinen Mitschülern geehrt worden.<br />
Als die feierliche Zeremonie vorüber ist, hüpft Hopsina fröhlich zur großen Wiese. Sie will ihrem Bruder stolz das Zeugnis und das Ehrenband zeigen. Verwundert stellt sie aber fest, dass sie ihn nicht finden kann.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wahrscheinlich macht er schon wieder irgendwelchen Unfug“, denkt sie. „Dann zeige ich ihm alles heute Abend. Bestimmt freut er sich mit mir.“<br />
Schnell läuft sie wieder zu ihren Kameraden und spielt mit ihnen Nachlauf. Sie ist die Beste im Hakenschlagen, so steht es in ihrer Urkunde und diese Fähigkeit nutzt sie auch im Spiel nach allen Regeln der Kunst aus. Da es aber auf die Dauer langweilig ist, wenn man niemals gefangen wird, täuscht sie irgendwann eine verstauchte Pfote vor, um sich fangen zu lassen. Endlich ist sie nun die Jägerin und ihre Pfote ist auf wundersame Weise wieder voll einsatzfähig.<br />
So kommt Hopsina froh und munter und auch ein bisschen abgekämpft nach Hause.<br />
„Wo hast du denn Hops gelassen?“, empfängt die Mutter sie. „Wir waren in der Annahme er sei bei dir.“<br />
„Nein, ich habe ihn seit heute Morgen nicht mehr gesehen und dachte er sei mit euch zusammen unterwegs“, antwortet sie überrascht.<br />
„Hat der Lümmel denn immer noch lauter Unfug im Kopf“, ärgert sich der Osterhasenpapa. „Mittlerweile sollte er doch aus den Flegeljahren heraus sein und endlich mal den Ernst des Lebens erkannt haben.“<br />
„Lasst uns ihn suchen“, schlägt nun die besorgte Mutter vor. „Ich habe die Befürchtung, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte.“<br />
Sofort beginnt Hopsina aus Angst um ihren Bruder zu weinen, doch der Vater erklärt ihr:<br />
„Tränen bringen uns jetzt nicht weiter. Mutter hat schon recht, wir müssen ihn einfach suchen. Lasst uns jetzt gleich loshoppeln!“<br />
Tja und so beginnt eine große Suchaktion. Alle seine Lieblingsplätze werden abgesucht und seine Spielkameraden befragt. Doch Hops bleibt auch nach Einbruch der Dunkelheit spurlos verschwunden. Jetzt macht sich der Osterhasenpapa ebenfalls große Sorgen.<br />
„Hops ist zwar ein Lausebengel, aber er ist kein schlechter Hasenjunge und er würde uns niemals absichtlich Kummer bereiten wollen. Wir müssen unsere Suche ausweiten und jeden noch so kleinen Winkel durchforsten.“<br />
Was die besorgten Familienangehörigen nicht wissen können, ist dass Hops nichts passiert ist, aber sein kleines Hasenherz trotzdem ziemlich heftig pocht. Und zwar aus zweierlei Gründen.<br />
Der erste Grund ist ein kleines Hasenfräulein, das Hops plötzlich sieht, als er ein wenig traurig die Wiese verlässt. Sie steht auf einmal ganz unvermittelt vor ihm und lächelt ihn an. Er schmilzt sofort dahin und schickt ihr ebenfalls ein Lächeln.<br />
„Sie sieht bezaubernd aus in ihrem rosa Kleidchen und der weißen Schleife am linken Hasenohr“, denkt er und zwinkert ihr kess zu.<br />
Verlegen hoppelt das Hasenmädchen ein bisschen weiter und Hops läuft vorsichtig hinterher. Daraus entwickelt sich eine Art Spiel. Sobald Hops nahe genug an sie herankommt, läuft sie ein Stückchen weiter, versteckt sich hinter einem Baum oder schlägt ganz schnell einen Haken.<br />
So entfernt sich Hops immer weiter von seiner heimatlichen Wiese und eigentlich auch von der Umgebung, in der er sich auskennt. Die Beiden sind so vertieft in ihr Spiel und die kleinen Neckereien, dass sie den streunenden Hund viel zu spät bemerken.<br />
Erst als dieser laut bellend auf sie zurennt, nehmen sie ihn wahr. Das ist aber fast schon zu spät. Obwohl sie so schnell es ihre Hasenfüße zulassen, davonrennen und einen Haken nach dem anderen schlagen, ist er ihnen ziemlich dicht auf den Fersen.<br />
„Schnell, schnell, der Hund zerfleischt uns, wenn er uns erst einmal gefangen hat!“, ruft Hops dem fremden Hasenmädchen zu.<br />
„Ich habe Angst. Bitte beschütze mich!“, fleht ein weinerliches Stimmchen den Hasenjungen an.<br />
„Wir müssen uns verstecken!“<br />
Ja, nur wo sollen sich die zwei Häschen verstecken? Der Hund kommt immer näher und die Beiden rennen buchstäblich um ihr Leben. Nur noch wenige Meter trennen sie von dem zähnefletschenden Ungeheuer.<br />
„Komm!“, ruft Hops atemlos. „Da drüben beginnt ein kleines Waldstück, dort werden wir bestimmt ein gutes Versteck finden.“<br />
Inzwischen sind die Pfoten von dem Hasenmädchen schon wundgelaufen, bluten und schmerzen ganz fürchterlich.<br />
„Ich kann nicht mehr!“, ruft es dem Hasenjungen zu.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Hops erkennt die Situation und ermahnt:<br />
„Du darfst jetzt nicht aufgeben, sonst sind wir verloren!“<br />
Geschwind lässt er seinen Blick umherschweifen. Da sieht er plötzlich einen großen abgesägten Baumstamm am Boden liegen. Dieser scheint schon alt und krank gewesen zu sein. Am unteren Ende ist nämlich ein Loch erkennbar, nicht zu klein und nicht zu groß. Genau richtig, dass Hops und das Hasenmädchen in allerletzter Sekunde hineinschlüpfen können und somit der Bestie entkommen.<br />
Doch nun sitzen sie zusammengekauert, zitternd und mit pochendem Herzen in dem dunklen Baumstamm. Davor hat sich der kläffende Hund aufgestellt, doch zum Glück kommt er mit seiner Schnauze nur ein winziges Stückchen in die Öffnung hinein. Da sich die beiden Häschen jedoch so weit wie möglich nach hinten geflüchtet haben, kann er ihnen nichts anhaben. Vorerst sind sie gerettet. Doch wie geht es mit ihnen weiter? Wird das Ungeheuer aufgeben? Werden die Familienmitglieder die Suche nicht aufgeben und sie retten? Oder müssen sie in ihrem Versteck elendig verhungern und verdursten?<br />
„Bestimmt haben sie uns schon vermisst und werden uns suchen“, tröstet Hops das kleine Hasenmädchen. „Mein Vater ist der Osterhasenoberlehrer und er ist verdammt schlau. Lass uns ein wenig schlafen und wenn wir aufwachen ist die Rettung ganz sicherlich schon da!“<br />
„Hoffentlich…!“, denkt Hops noch, bevor auch ihm die Augen vor Müdigkeit zufallen&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Fortsetzung folgt&#8230;</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/4093-2/">Klein Astrid und der Osterhase</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/unsere-persoenliche-ostergeschichte/">Unsere persönliche Ostergeschichte</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
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		<title>So eine Aufregung! (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 22:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liege also hier in meinem Gefängniskorb und schiele durch die Gitter. Mein Frauchen rennt kreuz und quer durch das Haus. Jetzt steht sie vor mir und zieht ihre Jacke und ihre Schuhe an und ich stelle so meine Überlegungen an. „Wenn sie ihre Jacke und ihre Schuhe anzieht, dann geht es jetzt nach draußen“, überlege ich mir so. „Spazierengehen scheint allerdings nicht angesagt zu sein, denn sonst würde ich nicht in diesem dummen Korb sitzen.“ Wenn Frauchen einen Spaziergang unternimmt, dann gehe ich auch immer mit. Ich laufe dann ganz einfach hinterher, nur wenn sie die Grenzen meines Reviers überschreitet, dann bleibe ich sitzen und rufe sie. Meistens dreht sie sich dann wieder um und bringt mich nach Hause. Heute allerdings geht sie mit dem Körbchen und seinem wertvollen Inhalt, damit meine ich meine Wenigkeit, direkt zum Auto. „Oh nein!“, schießt es mir durch den Kopf. „Jetzt ist auch noch Autofahren angesagt. Aber vielleicht überlegt sie es sich ja noch.“ Tut sie nicht. Sie stellt mich auf den Beifahrersitz und schnallt meinen Korb an. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich liege also hier in meinem Gefängniskorb und schiele durch die Gitter. Mein Frauchen rennt kreuz und quer durch das Haus. Jetzt steht sie vor mir und zieht ihre Jacke und ihre Schuhe an und ich stelle so meine Überlegungen an. </strong><br />
<strong>„Wenn sie ihre Jacke und ihre Schuhe anzieht, dann geht es jetzt nach draußen“, überlege ich mir so. „Spazierengehen scheint allerdings nicht angesagt zu sein, denn sonst würde ich nicht in diesem dummen Korb sitzen.“</strong><br />
<span class="dropcap">W</span>enn Frauchen einen Spaziergang unternimmt, dann gehe ich auch immer mit. Ich laufe dann ganz einfach hinterher, nur wenn sie die Grenzen meines Reviers überschreitet, dann bleibe ich sitzen und rufe sie. Meistens dreht sie sich dann wieder um und bringt mich nach Hause. Heute allerdings geht sie mit dem Körbchen und seinem wertvollen Inhalt, damit meine ich meine Wenigkeit, direkt zum Auto.<br />
„Oh nein!“, schießt es mir durch den Kopf. „Jetzt ist auch noch Autofahren angesagt. Aber vielleicht überlegt sie es sich ja noch.“<br />
Tut sie nicht. Sie stellt mich auf den Beifahrersitz und schnallt meinen Korb an. Noch bin ich ganz still und harre den Dingen, die da auf mich zukommen.<br />
Frauchen sitzt neben mir und dann höre ich auch schon das Geräusch. Ich spitze meine Ohren.<br />
„Du siehst aus wie eine Eule“, lacht Frauchen. „Das ist nur der Motor, der tut dir nichts.“<br />
„Der vielleicht nicht!“, rufe ich ihr zu. „Aber jetzt steigen wir wieder aus, ja?!“<br />
Nichts da! Frauchen fährt einfach los und ich muss ganz dringend etwas tun, um sie zum Anhalten zu bewegen. Wütend schreien und kratzen hilft nichts, das weiß ich schon. Ich versuche es auf eine andere Tour, nämlich auf die Mitleidstour. Die kommt immer ganz gut an. Also mache ich ganz große Augen und bettele einfach ein bisschen.<br />
„Ist alles gut!“, sagt sie zu mir. „Du brauchst keine Angst zu haben!“<br />
„Ich habe aber Angst. Bitte bleib stehen ich will nach Hause!“, antworte ich ihr, aber sie versteht mich wieder einmal nicht.<br />
Ich jammere lauter und lauter, aber außer ein paar tröstenden Worten ändert sich nichts. Ich kann überhaupt nicht sehen, wo sie entlang fährt und manchmal bleibt sie kurz stehen, um dann gleich wieder weiter zu fahren. Mal fährt sie nach links, mal biegt sie nach rechts ab. Mir ist schon ganz wirr im Kopf.<br />
„Mama!“, rufe ich und strecke meine Pfote durch die Gitterstäbe. Ich will zu ihr.<br />
„Mama, Mama, Mama!“, jammere ich herzerbarmend.<br />
„Ist schon gut! Wir sind gleich da!“, versucht sie mich zu beruhigen und streichelt meine Pfote.<br />
„Bleib doch endlich stehen! Bitte, bitte, bitte!“<br />
Wie laut und wie viel muss ich denn noch jammern, bis sie endlich macht, was ich sage?<br />
„Mama! Mama, bitte!“, jetzt versuche ich es ein bisschen kleinlauter, vielleicht ist das die richtige Tonart.<br />
„Du hörst dich an wie ein kleines Baby, das nach seiner Mama ruft!“, sagt Frauchen lachend.<br />
„Na also, sie versteht mich doch!“, denke ich mir und jammere noch viel intensiver weiter.<br />
„So!“, sagt Frauchen, das Auto hält an und sie steigt aus. Ich verstumme schlagartig.<br />
Frauchen holt mich mitsamt dem Korb aus dem Auto und irgendetwas Seltsames steigt mir sofort in die Nase. Es ist eine Mischung von vielen verschiedenen Gerüchen und je näher wir dem Haus kommen, vor dem das Auto parkt, desto stärker werden diese Gerüche. Ich muss wachsam sein, denn es riecht gefährlich. Ich liege ganz still, kein Laut dringt aus meiner Kehle.<br />
Jetzt betreten wir einen Raum und Frauchen stellt den Korb auf einen Stuhl. Ich halte es fast nicht mehr aus, so intensiv ist der Geruchsmix. Da schiebt sich doch plötzlich eine Hundeschnauze an meinen Korb heran. Mir sträuben sich sofort alle Haare und ich fauche diesen Feind tüchtig an. Hier ist jetzt kein Jammern mehr angesagt, hier muss ich zeigen, dass ich mich wehren kann. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen froh, dass ich hinter den Gitterstäben sitze. Jetzt verschwindet diese Hundeschnauze endlich wieder und gibt mir den Blick frei auf alle diese Wesen, die ihre markanten Düfte aussenden. Dort drüben sitzt ein Pudel, dort ein Kater, hier eine Dogge und da ein Papagei. Und was ist das dort für eine seltsame Maus?<br />
„Ach ist der Hamster aber süß!“, sagt mein Frauchen gerade.<br />
„Zum Fressen süß!“, denke ich mir.<br />
„Wer ist jetzt an der Reihe?“, fragt eine weibliche fremde Stimme nach einer Weile und Frauchen steht auf, schnappt meinen Korb und marschiert der Frau hinterher.<br />
„Interessant hier!“, denke ich mir, da öffnet sie auch schon das Gitter.<br />
Ich rieche neben vielen anderen Gerüchen auch die Freiheit. Leider nur für einen Bruchteil einer Sekunde, denn dann packt mich eine Hand und dreht und wendet mich. Man schaut mein Fell an, schaut mir in den Mund und steckt mir hinten was rein, das ich gar nicht leiden kann.<br />
„Sieht gut aus und die Temperatur ist auch okay!“, höre ich den fachmännischen Bericht.<br />
Im selben Moment pickst mich etwas und gleich darauf befinde ich mich schon wieder im Gefängniskorb. Da ich aber durch die vielen Gerüche so eingeschüchtert bin, fange ich erst gar nicht zu jammern an.<br />
Das tue ich erst wieder, wenn Frauchen mit mir im Auto sitzt und losfährt. Da lasse ich dann den ganzen Katzenjammer raus. Aber tüchtig! Und so schnell fahre ich kein Auto mehr und hierher will ich schon gar nicht mehr.<br />
„Lass mich jetzt endlich aus dem blöden Korb raus!“, schimpfe ich erst einmal mit Frauchen.<br />
Aber als sie wieder mal links und mal rechts fährt und mir schon ganz komisch im Kopf ist, da jammere ich ihr die Ohren erneut voll. Und wie!<br />
„So, armes kleines Lottchen, jetzt hast du es wieder einmal überstanden“, versucht sie mich zu trösten und schaltet den Motor ab. Sie stellt meinen Gefängniskorb auf die Treppe vor unserem Haus und öffnet das Gitter. Zackzack bin ich draußen.<br />
„Jetzt will ich aber eine Belohnung!“, fordere ich Frauchen auf, die mich scheinbar auch verstanden hat, denn sie zaubert Leckerlies hervor.<br />
Ich lasse mich noch ausgiebig von Frauchen streicheln und schmiege mein Köpfchen an sie.<br />
Aber jetzt muss ich mich erst einmal von der ganzen Aufregung erholen. Ich tigere in den Garten und suche mir dort ein schattiges und ruhiges Plätzchen.<br />
„Frauchen ist doch die Beste“, denke ich so und schlafe auch gleich selig ein.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2636 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-1024x682.jpg" alt="1200px-Katze1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/ich-muss-euch-was-erzaehlen/">Ich muss Euch was erzählen!</a></p>
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