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	<title>Maske &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Der Schalk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 22:10:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
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					<description><![CDATA[Heinz und Ute sind mit dem Auto unterwegs. Sie haben den Wocheneinkauf erledigt. Alle Einkäufe sind bereits im Kofferraum verstaut und Heinz startet den Motor, als ihm noch etwas einfällt. „Ach!“, meint er und schlägt sich dabei gegen die Stirn. „Jetzt habe ich doch vergessen die Batterien für den Öffner unseres Garagentors zu besorgen. Oder hast du daran gedacht?“ „Nein, das stand nicht auf meinem Einkaufszettel“, erwidert Ute. „Ich habe auch keine Lust noch einmal reinzugehen. Ehrlich gesagt bin ich froh endlich ohne die Maske wieder frei atmen zu können.“ „Nachher ärgern wir uns, weil sich das Garagentor nicht mit dem Drücker automatisch öffnen lässt“, überlegt Heinz. „Ich geh noch mal schnell rein. In fünf Minuten bin ich zurück, warte einfach im Auto so lange.“ „Halt!“, ruft Ute ihm nach. „Du musst deinen Mund-Nasen-Schutz anziehen.“ Heinz dreht sich um und nimmt die Maske, die Ute ihm durch das Autofenster reicht. Im Supermarkt geht er zielstrebig zu dem Regal, in dem die unterschiedlichsten Batterien angeboten werden. Schnell wird er fündig und marschiert in Richtung Kasse. Da &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heinz und Ute sind mit dem Auto unterwegs. Sie haben den Wocheneinkauf erledigt. Alle Einkäufe sind bereits im Kofferraum verstaut und Heinz startet den Motor, als ihm noch etwas einfällt.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„A</span>ch!“, meint er und schlägt sich dabei gegen die Stirn. „Jetzt habe ich doch vergessen die Batterien für den Öffner unseres Garagentors zu besorgen. Oder hast du daran gedacht?“<br />
„Nein, das stand nicht auf meinem Einkaufszettel“, erwidert Ute. „Ich habe auch keine Lust noch einmal reinzugehen. Ehrlich gesagt bin ich froh endlich ohne die Maske wieder frei atmen zu können.“<br />
„Nachher ärgern wir uns, weil sich das Garagentor nicht mit dem Drücker automatisch öffnen lässt“, überlegt Heinz. „Ich geh noch mal schnell rein. In fünf Minuten bin ich zurück, warte einfach im Auto so lange.“<br />
„Halt!“, ruft Ute ihm nach. „Du musst deinen Mund-Nasen-Schutz anziehen.“<br />
Heinz dreht sich um und nimmt die Maske, die Ute ihm durch das Autofenster reicht.<br />
Im Supermarkt geht er zielstrebig zu dem Regal, in dem die unterschiedlichsten Batterien angeboten werden. Schnell wird er fündig und marschiert in Richtung Kasse. Da sieht er sie. Sie steht bei den Drogerieartikeln und nimmt gerade ein Duschgel aus dem Regal. Sie hat ihn nicht gesehen, da sie Heinz mit dem Rücken zugewandt ist.<br />
„Das ist doch Birgit, unsere Nachbarin“, denkt er und marschiert auf sie zu. „Jetzt mache ich mir einen Spaß!“, regt sich der Schalk in ihm. „Ich werde sie mal ein bisschen erschrecken. Noch hat sie mich ja nicht gesehen. Mal sehen, wie sie reagiert. Eigentlich ist Birgit immer für ein Späßchen zu haben.“<br />
Heinz schleicht sich von hinten an die Frau heran.<br />
„Buhhh!“, ruft er aus.<br />
Die Frau dreht sich zu ihm um und schaut ihn mit großen Augen an. Mehr kann Heinz auch gar nicht erkennen, denn auch die Frau trägt eine Maske. So stehen sich die beiden Maskierten gegenüber und blicken sich schweigend in die Augen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Hinter der Stirn von Heinz arbeitet es auf Hochtouren. Gedanken und Fragen durchzucken seinen Kopf.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ist das Brigit? Ja, das ist sie. Oder etwa nicht?“<br />
Plötzlich ist sich Heinz nicht mehr so sicher. Irgendwie sieht sie aus wie die Nachbarin. Die Größe stimmt, die Frisur ist die gleiche, die Haarfarbe ist ebenfalls braun mit Strähnen und der Kleidungsstil könnte auch passen. Oder sieht sie ihr nur ähnlich? Heinz ist total verunsichert. Die Frau spricht kein Wort. So stehen sie sich eine gefühlte Ewigkeit wort- und auch irgendwie ratlos gegenüber. Doch plötzlich sieht Heinz verdächtige Fältchen um die Augen der Frau.<br />
„Sie lächelt!“, denkt er und ist irgendwie erleichtert. Er lächelt zurück, soweit dies mit der Mund- und Nasenbedeckung möglich ist. Danach dreht sich sein Gegenüber wortlos um und wendet sich erneut den Produkten im Regal zu. Auch Heinz geht ohne ein Wort seines Weges.<br />
„Seltsam! Birgit ist doch sonst nicht so stumm“, überlegt er beim Verlassen des Supermarktes. &#8222;Sie lacht so gerne und auch laut.&#8220;<br />
„Ich glaube, dein Rätsel hat sich soeben von selbst gelöst“, meint seine Frau Ute, als sie daheim ankommen. Im gegenüberliegenden Garten steht Birgit, die Nachbarin und hackt die Erde rund um die sich langsam aus der Erde reckenden Krokusse. Ohne Maske winkt sie fröhlich lachend zu Ute und Heinz herüber.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="https://lifetellsstories.de/gedankenverloren/">Gedankenverloren</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Atemberaubend</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/atemberaubend/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 23:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[geheimnisvoll]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich hatte er nicht alleine hierher gewollt. Seine Liebste sollte mit ihm in die Stadt der Liebe reisen. Doch leider hatte sie ein lukrativer Auftrag, den sie unmöglich hätte ablehnen können, daran gehindert.  „So ist das eben im Leben“, hatte sie beim Abschied mit Tränen in den Augen zu ihm gesagt. „Selbständig bedeutet einfach ‚selbst und ständig‘ und genau aus diesem Grund muss ich auf die geplante Reise verzichten.“ „Ich werde alles absagen“, hatte er ihr zum wiederholten Male mitgeteilt, aber sie hatte darauf bestanden, dass er sich in den Flieger setzte und nach Venedig flog. Ja, und so war er nun das Wochenende, das nur ihnen gehören sollte, allein in dieser schönen Stadt. Mindestens drei Brautpaare hatte er schon gesehen. Gerne hätte er ihr hier in romantischer Atmosphäre einen Heiratsantrag machen wollen, doch es war alles anders gekommen, wie so oft im Leben. Heute Abend nun würde sein Flieger zurück gehen und er wollte nur noch einen kurzen Rundgang machen. Ein paar Fotos und ein paar Eindrücke sammeln, von denen er seiner Liebsten zu &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich hatte er nicht alleine hierher gewollt. Seine Liebste sollte mit ihm in die Stadt der Liebe reisen. Doch leider hatte sie ein lukrativer Auftrag, den sie unmöglich hätte ablehnen können, daran gehindert. </strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>o ist das eben im Leben“, hatte sie beim Abschied mit Tränen in den Augen zu ihm gesagt. „Selbständig bedeutet einfach ‚selbst und ständig‘ und genau aus diesem Grund muss ich auf die geplante Reise verzichten.“<br />
„Ich werde alles absagen“, hatte er ihr zum wiederholten Male mitgeteilt, aber sie hatte darauf bestanden, dass er sich in den Flieger setzte und nach Venedig flog.<br />
Ja, und so war er nun das Wochenende, das nur ihnen gehören sollte, allein in dieser schönen Stadt. Mindestens drei Brautpaare hatte er schon gesehen. Gerne hätte er ihr hier in romantischer Atmosphäre einen Heiratsantrag machen wollen, doch es war alles anders gekommen, wie so oft im Leben.<br />
Heute Abend nun würde sein Flieger zurück gehen und er wollte nur noch einen kurzen Rundgang machen. Ein paar Fotos und ein paar Eindrücke sammeln, von denen er seiner Liebsten zu Hause berichten konnte.<br />
So stieg er die Stufen der Rialtobrücke hinauf. Oben angekommen, sog er die warme Luft tief ein, blickte auf den Canale Grande und genoss den Blick. Gerade fuhr eine Gondel mit einem Paar unter der berühmten Brücke hindurch, so dass er einen wunderschönen Schnappschuss machen konnte. Er würde seiner Liebsten dieses Foto schenken, als Gutschein für einen ganz spontanen Ausflug nach Venedig. Dann würde alles passen, es wäre einfach nur der perfekte Zeitpunkt.<br />
„Wir werden alles nachholen“, beschloss er, „auch den Heiratsantrag.“<br />
Langsam und in Gedanken versunken stieg er die Stufen der berühmten Brücke wieder hinunter.<br />
Und dann passierte es.<br />
Er sah sie und sein Herz begann sofort höher und schneller zu schlagen. So hatte er sich sie immer vorgestellt. Wie angewurzelt blieb er vor ihr stehen und sah sie einfach nur sprachlos an. Sie verkörperte für ihn das Ideal.<br />
„Atemberaubend!“, so durchzuckte es seine Gedanken. „Und geheimnisvoll!“<br />
Sie war eine stolze und zugleich schüchtern wirkende Schönheit.<br />
Sie liebte Gold, das sah man auf den ersten Blick. Kopf und Hals waren mit einem goldigen Etwas umhüllt, das er nicht zu beschreiben vermochte. Selbst ihr Gesicht war mit feinem Goldstaub bedeckt und gab ihrer Blässe einen anmutigen Glanz. Die ebenfalls mit einem Hauch von Gold bedeckten Lippen luden zum Küssen ein. Er vermochte ihr nicht zu widerstehen. Der Anblick fesselte ihn, so dass er sie immer noch reglos betrachtete.<br />
„Ich muss sie besitzen“, sehnte sich alles in ihm nach dieser Schönheit. „Sie muss mit mir kommen.<br />
Er streckte seine Hände nach ihr aus, um sie an sich zu reißen und sie voll und ganz in seinen Besitz zu nehmen.<br />
„Niemand darf sie mir wegnehmen,- koste es, was es wolle!“<br />
Niemals zuvor hatte er etwas so sehr begehrt wie diese geheimnisumwitterte Schönheit, &#8211; &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&#8230; &#8211; <em style="font-weight: bold;">diese goldverzierte venezianische Maske.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4036 size-large aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-768x1024.jpg" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/02/1200px-DSC00791-Kopie-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
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