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	<title>los &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Jetzt geht’s richtig los!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 12:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brummer]]></category>
		<category><![CDATA[Fliege]]></category>
		<category><![CDATA[Geschirrtuch]]></category>
		<category><![CDATA[Glas]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[los]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibe]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum schickt die langersehnte Sonne die ersten wärmenden Sonnenstrahlen vom Himmel, geht es wieder richtig los. Es summt und brummt in allen Ecken des Gartens. Gerade umschwirrt mich draußen auf der Terrasse ein dicker Brummer. Ich sehe ihn nicht, aber ich kann ihn hören. Da sein Brummen sehr intensiv ist und wohl einem etwas größerem Resonanzraum zu entstammen scheint, vermute ich, dass es sich um einen fetten Brummer handelt. Was sich im Freien so schön mit dem Zwitschern der Vögel vermischt und zum Genießen der wiedererwachten Natur gehört, empfinde ich im Innern des Hauses als ziemlich lästig. Aus diesem Grund haben wir auch bei den Terrassen- und Balkontüren sogenannte Fliegengittertüren angebracht. Aber leider verirrt sich mancher Brummer doch in die Innenräume. So auch jetzt wieder. Ich öffne das besagte Fliegengitter und die Terrassentür, damit ich wieder ins Haus kann. Auf diese Gelegenheit scheint der Brummer allerdings nur gewartet zu haben. Schneller als ich, ist er in den Innenräumen und fliegt kreuz und quer. Rastlos irrt er in der Diele hin und her. „Nicht mit mir!“, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum schickt die langersehnte Sonne die ersten wärmenden Sonnenstrahlen vom Himmel, geht es wieder richtig los. Es summt und brummt in allen Ecken des Gartens. Gerade umschwirrt mich draußen auf der Terrasse ein dicker Brummer. Ich sehe ihn nicht, aber ich kann ihn hören. Da sein Brummen sehr intensiv ist und wohl einem etwas größerem Resonanzraum zu entstammen scheint, vermute ich, dass es sich um einen fetten Brummer handelt.</strong><br />
<span class="dropcap">W</span>as sich im Freien so schön mit dem Zwitschern der Vögel vermischt und zum Genießen der wiedererwachten Natur gehört, empfinde ich im Innern des Hauses als ziemlich lästig. Aus diesem Grund haben wir auch bei den Terrassen- und Balkontüren sogenannte Fliegengittertüren angebracht. Aber leider verirrt sich mancher Brummer doch in die Innenräume. So auch jetzt wieder.<br />
Ich öffne das besagte Fliegengitter und die Terrassentür, damit ich wieder ins Haus kann. Auf diese Gelegenheit scheint der Brummer allerdings nur gewartet zu haben. Schneller als ich, ist er in den Innenräumen und fliegt kreuz und quer. Rastlos irrt er in der Diele hin und her.<br />
„Nicht mit mir!“, versuche ich ihm zu drohen.<br />
Im Eiltempo hasste ich zu meiner Küchentür, um sie zu schließen und ihm den Weg zu versperren. Zu spät. Zielsicher steuert er durch den kleinen Spalt und direkt zu einem meiner drei Küchenfenster. Hier donnert er mit Wucht gegen die Scheibe.<br />
„Na warte!“, rufe ich aus. „Ich kriege dich schon!“<br />
Bewaffnet mit einem Wasserglas und einem dünnen Pappdeckel, gehe ich auf Fliegenjagd. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich auf diese Art die eine oder andere Fliege oder auch schon mal eine Wespe einfange, um sie wieder sicher und wohlbehalten nach draußen zu befördern. Doch bei diesem Brummer habe ich jetzt keine Chance. Er fliegt von einem Fenster zum nächsten, immer dem Licht entgegen. Logisch und irgendwie schlau, denn dort vermutet er die große Freiheit. Aber auch irgendwie dumm, denn er müsste doch eigentlich aus seiner eigenen Erfahrung lernen. Nichts desto trotz donnert er immer wieder gegen das geschlossene Fenster. Leider ist er unermüdlich in seinen Fehlversuchen und gibt mir keinerlei Gelegenheit mein Glas zum Einsatz zu bringen, denn dafür müsste er sich eine Ruhepause gönnen und sich irgendwo niederlassen.<br />
„Setz dich doch endlich mal hin!“, befehle ich dem dicken Brummer, was allerdings keinerlei Wirkung zeigt.<br />
Ich denke mir: „Wenn du unbedingt zum Fenster hinaus willst, dann mache ich es dir eben auf. Dann bin ich dich endlich los!“<br />
Gesagt, getan. Nur los bin ich den Brummer immer noch nicht. Entweder er versteht meine Sprache nicht oder er will einfach nicht. Ich vermute, beides ist der Fall. Also muss ich mir eine andere Strategie überlegen, um ihn durch das geöffnete Fenster zu scheuchen. Mittlerweile bevorzugt er nämlich die beiden anderen geschlossenen Fenster.<br />
Ich schnappe mir ein Geschirrtuch, das griffbereit am Haken hängt und wedele damit in der Luft herum. Ich versuche ihn damit in Richtung des geöffneten Fensters zu lenken.<br />
„Was veranstaltest du denn hier?“, ertönt die mir etwas überflüssig erscheinende Frage von meinem Mann, der in die Küche gekommen ist, um sich schnell einen Kaffee zu machen.<br />
„Das siehst du doch!“, gebe ich ein bisschen schnippisch zurück und wedele weiter.<br />
Weder mein Glas noch mein Geschirrtuch haben sich bewährt. Der Brummer hat sich entschieden wieder durch die geöffnete Küchentür zurück in die Diele zu fliegen.<br />
„Na toll! Ich bin echt begeistert“, gebe ich meinem Mann in einem Tonfall zu verstehen, der keinerlei Missverständnisse aufkommen lässt. Ich stelle mir nämlich gerade vor, dass der Brummer jetzt durch unser Treppenhaus nach oben in die anderen Räume entweicht.<br />
„Den werden wir jetzt nie mehr los!“<br />
„Wieso?“, fragt mein Mann kopfschüttelnd. „Mach doch einfach die Haustür auf und schwuppdiwupp ist er draußen. Die Öffnung ist doch wahrlich nicht zu übersehen.&#8220;<br />
„Das denkst auch nur du!“, sage ich, als auch schon besagter Brummer zielsicher gegen das verschlossene Oberlicht donnert.<br />
„Ich hole jetzt die Fliegenklatsche!“, beschließe ich genervt und eile in den Hauswirtschaftsraum, gefolgt von dem dicken Brummer.<br />
Siegessicher schwinge ich das besagte Teil in meiner Hand und wende meinen Blick nach oben, um den Brummer zu fixieren. Und was sehe ich? Es ist einfach nicht zu fassen! Zu dem dicken Brummer haben sich zwei kleinere Stubenfliegen dazu gesellt.<br />
„Ich begreife es nicht! Wo kommt ihr denn her?“<br />
Langsam bin ich mit meiner Weisheit, was die Fliegenjagd betrifft und mit meinen Nerven am Ende.<br />
„Ja, ja!“, gibt mein Mann zum Besten. „Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, dann fliegen Fliegen Fliegen hinterher!“<br />
„Hör auf mit den Sprüchen!“, schimpfe ich und habe doch tatsächlich das Geschwader aus den Augen verloren.<br />
„Siehst du, jetzt hast du mich abgelenkt und ich weiß nicht mehr wo sie hin sind.&#8220;<br />
„Dort!“, grinst mein Göttergatte frech und deutet mit dem Zeigefinger in Richtung Diele.<br />
Ich hechte hinterher, in einer Hand die Fliegenklatsche und in der anderen das Geschirrtuch und einer Mordswut im Bauch. Mein Blick ist fest auf das fliegende Trio geheftet, während ich mein Gehirn nach weiteren Fliegenjagdstrategien durchforste. Doch plötzlich bleibe ich mit offenem Mund stehen und rühre mich nicht mehr vom Fleck.<br />
Das Dreiergespann fliegt doch tatsächlich zielgerichtet und ohne Umwege direkt in Richtung der geöffneten Haustür. Ich halte die Luft an und wage weder zu atmen noch zu hoffen. Doch man glaubt es kaum: Die zwei kleinen Fliegen fliegen hinter der dicken Fliege schnurstracks zur Haustür hinaus, als wenn sie schon immer genau diesen Fluchtweg gekannt hätten.<br />
Ich hechte hinterher und werfe die Haustür mit Schwung zu, damit auch keiner der Drei wieder zurück fliegen kann.<br />
„Uff!“<br />
Froh diese Plagegeister endlich aus dem Haus zu haben, atme ich erst einmal tief durch.<br />
„Komm, jetzt trinken wir erst einmal einen Kaffee!“, schlägt Peter vor.<br />
„Lass uns damit auf unseren Sieg anstoßen“, lache ich nun.<br />
Doch schon in der nächsten Sekunde vergeht mir das Lachen. Mein Blick fällt nämlich beim Betreten der Küche auf das geöffnete Küchenfenster. Direkt davor auf meiner Küchenplatte erblicke ich nämlich einen alten Bekannten,</p>
<p style="text-align: center;">den dicken, fetten Brummer.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Fortsetzung folgt …</em></p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/flie/">Flie</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/die-abenteuer-des-kleinen-matz/">Die Abenteuer des kleinen Matz</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/ein-falke-zwei-prinzessinnen-und-meine-heimatstadt/">Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt</a></p>
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		<title>Jetzt geht&#8217;s erst richtig los</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 22:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwerk]]></category>
		<category><![CDATA[grenzenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufrausch]]></category>
		<category><![CDATA[los]]></category>
		<category><![CDATA[Rabatte]]></category>
		<category><![CDATA[Schlacht]]></category>
		<category><![CDATA[Umtausch]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Wollen wir es mal ganz nüchtern betrachten, vorbei, vorbei ist nun Weihnachten. Tage zuvor die Hektik und das Gerenne, Besinnlichkeit man darin nicht erkenne. Noch schnell hat man dies und das besorgt, dass man auch sei mit allem versorgt. Zwei Tage ohne jegliche Einkaufsmöglichkeit, in Angst und Schrecken versetzt diese Angelegenheit. Hunger und Durst könnte in dieser Zeit plagen, niemand soll über zu wenig Geschenke klagen. Gerannt wird von einem zum anderen Ort gekauft, geschleppt und verpackt in einem fort. Die Werbung sagt: Nimm drei, zahl nur zwei, schnell, sonst ist die Rabattaktion vorbei. Nach Weihnachten gibt es nichts mehr, ein jeder sich denkt,- so ungefähr. Nun ist vorbei die schöne Weihnachtszeit und der Handel hält neue Ware bereit. Hier ein Sonderpreis, dort saftige Rabatte, vom Computer bis hin zur Krawatte. Onkel, Tante, Sohn und Tochter sich bekennt, ihnen allen nicht gefällt das Präsent. Drum gibt es allerorts die Information, dass existiert eine große Umtauschaktion. Und schon wieder ist sie um uns herum entfacht, die berühmte nachweihnachtliche Schlacht. Alle hetzen und rennen, um zurückzubringen, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Wollen wir es mal ganz nüchtern betrachten,<br />
vorbei, vorbei ist nun Weihnachten.<br />
Tage zuvor die Hektik und das Gerenne,<br />
Besinnlichkeit man darin nicht erkenne.</p>
<p>Noch schnell hat man dies und das besorgt,<br />
dass man auch sei mit allem versorgt.<br />
Zwei Tage ohne jegliche Einkaufsmöglichkeit,<br />
in Angst und Schrecken versetzt diese Angelegenheit.</p>
<p>Hunger und Durst könnte in dieser Zeit plagen,<br />
niemand soll über zu wenig Geschenke klagen.<br />
Gerannt wird von einem zum anderen Ort<br />
gekauft, geschleppt und verpackt in einem fort.</p>
<p>Die Werbung sagt: Nimm drei, zahl nur zwei,<br />
schnell, sonst ist die Rabattaktion vorbei.<br />
Nach Weihnachten gibt es nichts mehr,<br />
ein jeder sich denkt,- so ungefähr.</p>
<p>Nun ist vorbei die schöne Weihnachtszeit<br />
und der Handel hält neue Ware bereit.<br />
Hier ein Sonderpreis, dort saftige Rabatte,<br />
vom Computer bis hin zur Krawatte.</p>
<p>Onkel, Tante, Sohn und Tochter sich bekennt,<br />
ihnen allen nicht gefällt das Präsent.<br />
Drum gibt es allerorts die Information,<br />
dass existiert eine große Umtauschaktion.</p>
<p>Und schon wieder ist sie um uns herum entfacht,<br />
die berühmte nachweihnachtliche Schlacht.<br />
Alle hetzen und rennen, um zurückzubringen,<br />
umzutauschen und neue Sachen heimzubringen.</p>
<p>Jedermann sollte nun glauben und denken,<br />
alle nun glücklich sind mit ihren Geschenken.<br />
Niemand braucht mehr zu laufen<br />
und alles Nötige und Unnötige kaufen.</p>
<p>Doch kaum ist die Umtauschaktion rum,<br />
ist die Werbung gar nicht dumm.<br />
Prospekte kommen direkt ins Haus geflogen,<br />
bunt wie ein schöner großer Regenbogen.</p>
<p>Schlussverkauf, Prozente, alles muss raus,<br />
wecken Wünsche wohl in jedem Haus.<br />
Was man vorher nicht gebraucht,<br />
ist nun als unbedingt notwendig aufgetaucht.</p>
<p>So wechselt ein Kaufrausch den anderen ab,<br />
macht alle am Abend müde und schlapp.<br />
So kann es einfach nicht mehr weitergehen,<br />
das ist nicht schwer zu verstehen.</p>
<p>Doch bevor das Jahr geht zu Ende,<br />
bevor das Kalenderblatt sich wendet,<br />
das Neue gebührend begrüßt werden will<br />
und das geht keineswegs leise und still.</p>
<p>Ein Feuerwerk soll erstrahlen am Himmelszelt,<br />
damit es wunderbar erhellt unsere Welt.<br />
Man kauft Raketen, Böller und Knaller auch<br />
sie enden am Himmel in Schall und Rauch.</p>
<p>Welcher Kaufrausch soll nun der nächste sein?<br />
Werden wir wieder einfach schlittern hinein?<br />
Fasching, Ostern oder auch der Muttertag,<br />
die Werbung wird uns sagen, was ein jeder mag.</p>
<p>Wir sehen und verstehen es sicherlich alle,<br />
tappen dann doch in die Werbungsfalle.<br />
Wahrlich: Jetzt geht’s erst richtig los,<br />
denn das Angebot ist einfach grenzenlos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/babette-und-der-schneemann/">Babette und der Schneemann</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/">Die zwei Alten</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ohje-das-faengt-ja-gut/">Ohje, das fängt ja gut an!</a></p>
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