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	<title>Kraft &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Zu verschenken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 09:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[  Ich habe nichts zu verschenken, wird gar mancher Mensch jetzt denken. Doch es ist kein Geld und kein Gut, man braucht dazu noch nicht einmal Mut. &#160; Es ist nicht groß, eher recht winzig, du kannst es geben auch noch mit neunzig. Diese Gabe macht nicht arm, aber reich und zwar im selben Moment und sogleich. &#160; Gib es Menschen, die du kennst, aber auch solchen, die du Fremde nennst. Du bekommst es sicher zurück, es schenkt allen ein Stückchen vom Glück. &#160; Sogar du kannst dich beschenken, selbst dann wird es dir niemand verdenken. Zu jeder Stund’ und Tageszeit es ist willkommen überall und sogar weltweit. &#160; Jeder wird es sofort verstehen, Keine Bedenken: Es wird nicht schiefgehen. Es ist in dir selbst verborgen, drum beginne damit schon am frühen Morgen. &#160; Ein kleines Lächeln ist es nur, gib dir einen Ruck und sei nicht so stur. Es tut dir gewiss nicht weh, ist zart und rein wie der Kuss einer Fee. &#160; Drum lächele jeden einzelnen Tag, es allen Freude und Kraft &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">Ich habe nichts zu verschenken,</p>
<p style="text-align: center;">wird gar mancher Mensch jetzt denken.</p>
<p style="text-align: center;">Doch es ist kein Geld und kein Gut,</p>
<p style="text-align: center;">man braucht dazu noch nicht einmal Mut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Es ist nicht groß, eher recht winzig,</p>
<p style="text-align: center;">du kannst es geben auch noch mit neunzig.</p>
<p style="text-align: center;">Diese Gabe macht nicht arm, aber reich</p>
<p style="text-align: center;">und zwar im selben Moment und sogleich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Gib es Menschen, die du kennst,</p>
<p style="text-align: center;">aber auch solchen, die du Fremde nennst.</p>
<p style="text-align: center;">Du bekommst es sicher zurück,</p>
<p style="text-align: center;">es schenkt allen ein Stückchen vom Glück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Sogar du kannst dich beschenken,</p>
<p style="text-align: center;">selbst dann wird es dir niemand verdenken.</p>
<p style="text-align: center;">Zu jeder Stund’ und Tageszeit</p>
<p style="text-align: center;">es ist willkommen überall und sogar weltweit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Jeder wird es sofort verstehen,</p>
<p style="text-align: center;">Keine Bedenken: Es wird nicht schiefgehen.</p>
<p style="text-align: center;">Es ist in dir selbst verborgen,</p>
<p style="text-align: center;">drum beginne damit schon am frühen Morgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ein kleines Lächeln ist es nur,</p>
<p style="text-align: center;">gib dir einen Ruck und sei nicht so stur.</p>
<p style="text-align: center;">Es tut dir gewiss nicht weh,</p>
<p style="text-align: center;">ist zart und rein wie der Kuss einer Fee.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Drum lächele jeden einzelnen Tag,</p>
<p style="text-align: center;">es allen Freude und Kraft zu geben vermag.</p>
<p style="text-align: center;">Ich schicke mein Lächeln zu Dir,</p>
<p style="text-align: center;">gib es weiter, so kommt es auch wieder zu mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Astrid Berg</p>
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		<title>Ein Unglück kommt selten allein (9)</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ein-unglueck-kommt-selten-allein-9/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2018 16:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die traurige Nachricht, die das Weihnachtsland erreicht hatte, steigert die ohnehin schon große Angst um das bevorstehende Weihnachtsfest. Hinzu kommt die Sorge um Rudi, der in seinem jugendlichen Übermut und Leichtsinn mit dem Schlitten einen Unfall gebaut hat. „Glaube nur nicht, dass Du Dich jetzt auf die faule Haut legen kannst“, ermahnt ihn Willi, nachdem er gesehen hat, dass Rudi trotz des gebrochenen Armes eigentlich wohlauf ist. „Du wirst an meiner Stelle die Oberaufsicht über die Engelswerkstatt übernehmen. Ich hingegen werde meine alten Pflichten erfüllen und mit dem Schlitten die Geschenke in die Welt hineintragen.“ Mit dieser Lösung können alle leben und das Weihnachtsfest ist gerettet, denn Willi wird sein Bestes geben, das wissen die Engelchen und Helferlein. Frohen Mutes machen sie sich wieder an die Arbeit. Selbst Rudi trällert ein Weihnachtsliedchen und alle anderen stimmen fröhlich mit ein.&#160; Man könnte jetzt meinen: Ende gut,- alles gut. Doch weit gefehlt. Zur gleichen Zeit nimmt das Drama bei Teddybär Bruno und seinen Freunden Kurt und Hugo seinen Lauf. „Was ist denn mit Dir los?“, fragt Bruno &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die traurige Nachricht, die das Weihnachtsland erreicht hatte, steigert die ohnehin schon große Angst um das bevorstehende Weihnachtsfest. Hinzu kommt die Sorge um Rudi, der in seinem jugendlichen Übermut und Leichtsinn mit dem Schlitten einen Unfall gebaut hat.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Glaube nur nicht, dass Du Dich jetzt auf die faule Haut legen kannst“, ermahnt ihn Willi, nachdem er gesehen hat, dass Rudi trotz des gebrochenen Armes eigentlich wohlauf ist. „Du wirst an meiner Stelle die Oberaufsicht über die Engelswerkstatt übernehmen. Ich hingegen werde meine alten Pflichten erfüllen und mit dem Schlitten die Geschenke in die Welt hineintragen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Lösung können alle leben und das Weihnachtsfest ist gerettet, denn Willi wird sein Bestes geben, das wissen die Engelchen und Helferlein. Frohen Mutes machen sie sich wieder an die Arbeit. Selbst Rudi trällert ein Weihnachtsliedchen und alle anderen stimmen fröhlich mit ein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte jetzt meinen: Ende gut,- alles gut. Doch weit gefehlt. Zur gleichen Zeit nimmt das Drama bei Teddybär Bruno und seinen Freunden Kurt und Hugo seinen Lauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist denn mit Dir los?“, fragt Bruno seinen Kumpel Kurt. „Kann es sein, dass Du abgenommen hast? Irgendwie siehst Du seltsam aus!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mir ist so warm!“, stöhnt Kurt und reißt sich Mütze und Schal vom Leib, was die anderen gar nicht verstehen können. Trotzdem es nicht mehr so bitterkalt ist, kann niemand von ihnen von Wärme sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich glaube, ich werde bald sterben!“, jammert Kurt und Tropfen rinnen nicht nur aus seinen Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hugo, der Waldmensch erfasst blitzschnell die Situation. „Der Schneemann schmilzt!“, ruft er erschrocken aus. „Wir müssen ihn retten. Wenn wir den Wald durchquert haben, dann kommen wir in eine kältere Zone. Nur wenn wir diese schnellstmöglich erreichen, dann kann Kurt überleben! Los, lauft, lauft, so schnell ihr könnt!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle rennen los. Auch der Schneemann Kurt, doch er achtet nicht auf den Weg. Da passiert es. Er stolpert über einen herabgefallenen Ast und landet im Dreck. Jetzt ist er zu allem Unglück auch noch schmutzig und außerdem ist ihm seine Nase abgefallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich sterbe! Lasst mich liegen und geht weiter!“, sagt er mit zittriger Stimme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oh, nein, das will niemand. Wozu hat man Freunde. Bruno und Hugo helfen dem Schneemann auf und nehmen ihn an beiden Armen, um ihn mit vereinten Kräften aus dem Wald zu ziehen. Noch können sie allerdings nicht das Ende des Waldes erkennen. Hoffentlich schaffen sie es noch rechtzeitig bis zur kälteren Zone. Kurt wird nämlich immer dünner und auch schwächer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich muss ein Weilchen verschnaufen! Außerdem will ich endlich meine Nase wieder!“, bittet er innständig, doch dafür haben sie keine Zeit. Sie müssen aus diesem Wald heraus, das ist die einzige Rettung. Eule Aurelia, die alles von ihrem Aussichtspunkt aus beobachtet hat, breitet ihre Flügel aus und schwingt sich in die Lüfte…</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="text-align:center">Fortsetzung folgt &#8230;</p>
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		<title>Das Windrädchen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5521-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 11:20:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Flügel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Es steht hier auf weiter Flur, kann nichts anderes als sich drehen nur. Es dreht sich im Wind, manchmal langsam und manchmal geschwind. Kinder stehen vor ihm dann, zieht das Windrädchen sie in seinen Bann. Kinderaugen es anstrahlen, voller Glück sie funkeln wie Sonnenstrahlen. Steht der Wind mal still, jedes Kind dem Rädchen schnell helfen will. Atmen richtig tief nun ein, pusten mit voller Kraft auf dessen Flügel ein. Schnell wie nie im Leben, dreht es sich und es ist sein Bestreben, dass die Kinder es nehmen mit, fortan sie zu begleiten auf Schritt und Tritt. &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Filmreif Vom Winde verweht Fein herausgeputzt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Es steht hier auf weiter Flur,<br />
kann nichts anderes als sich drehen nur.<br />
Es dreht sich im Wind,<br />
manchmal langsam und manchmal geschwind.</p>
<p style="text-align: center;">Kinder stehen vor ihm dann,<br />
zieht das Windrädchen sie in seinen Bann.<br />
Kinderaugen es anstrahlen,<br />
voller Glück sie funkeln wie Sonnenstrahlen.</p>
<p style="text-align: center;">Steht der Wind mal still,<br />
jedes Kind dem Rädchen schnell helfen will.<br />
Atmen richtig tief nun ein,<br />
pusten mit voller Kraft auf dessen Flügel ein.</p>
<p style="text-align: center;">Schnell wie nie im Leben,<br />
dreht es sich und es ist sein Bestreben,<br />
dass die Kinder es nehmen mit,<br />
fortan sie zu begleiten auf Schritt und Tritt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/filmreif/">Filmreif</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/">Vom Winde verweht</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/fein-herausgeputzt/">Fein herausgeputzt</a></p>
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		<title>Vorsicht Affen!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/vorsicht-affen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 22:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[lachten]]></category>
		<category><![CDATA[Safaripark]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (traeumerle lunze) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte: Vor achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden. „Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (<a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a>) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte:</strong></p>
<p><span class="dropcap">V</span>or achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden.<br />
„Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte ich während des Frühstücks meine beiden Männer. „Sollen wir am Strand bleiben oder mit unserem Mietwagen die Insel erkunden?“<br />
„Ach, ich will eigentlich nicht wieder nur an unserem Strand bleiben“, verkündete mein Göttergatte. „Wir können uns doch einen anderen Strand suchen!“<br />
Da unser Sohn noch sein Nutellabrot mampfte, ergriff ich die Gelegenheit den beiden schnell einen anderen Vorschlag zu unterbreiten.<br />
„Was haltet ihr von diesem Safaripark? Timo würde Dir das gefallen?“<br />
Ich reichte ihm das Prospekt, das ich im Hotelfoyer entdeckt hatte. Die Fotos von den verschiedenen Tieren weckten sofort sein Interesse und so beschlossen wir unsere Sachen zu packen, um zu dem besagten Tiergehege in Sa Coma zu fahren.<br />
Dort angekommen mussten wir wiederum eine Entscheidung treffen.<br />
„Wollen wir mit dem Bus die Safaritour machen?“, fragte ich.<br />
„Ach, Quatsch!“, erklärte mein Mann, während dies Timo ganz egal zu sein schien. Er rutschte nur unruhig auf der Rückbank hin und her, weil er schon ganz aufgeregt war.<br />
„Eine Safari macht man im Auto und nicht im Bus“, beschloss mein Mann. „Wozu noch einmal extra bezahlen, wenn wir sowieso ein Gefährt haben und man damit reinfahren darf.“<br />
Die Bedingung für die Durchfahrt mit dem PKW war allerdings, dass man die Fensterscheiben geschlossen halten musste.<br />
„Mach dein Fenster hinten bitte auch zu!“, forderte ich Timo auf. „Immerhin sind das alles gefährliche Tiere. &#8211; Schau mal, dort vorne sind schon die Löwen!“<br />
Timo presste seine Nase an die Fensterscheibe und bestaunte die Tiere. Sicherlich fühlte er sich wie bei einer richtigen Safari. Wir begegneten u.a. Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen, und auch ein Strauß spazierte vor uns über den Weg. Obwohl Timo diese Tiere alle schon im Zoo gesehen hatte, war es ein besonderes Erlebnis diese jetzt auf (fast) freier Wildbahn zu erleben.<br />
„Sag nur, hier gibt es keine Affen?“, fragte mein Peter sichtlich enttäuscht.<br />
Man muss dazu sagen, dass er ein absoluter Affenfan ist. Er kann ihnen ewig zuschauen und hat seine Freude dabei. Doch bisher hatten wir noch keine entdeckt.<br />
„Du musst da hin fahren!“, sagte Timo und deutete auf ein Schild, auf dem ein Affe abgebildet war, der nach rechts zeigte.<br />
Also fuhren wir in diese Richtung und suchten mit den Augen sämtliche Bäume ab.<br />
Doch wir mussten gar nicht nach oben schauen. Plötzlich waren wir umzingelt von Affen aller Größen. Wir hielten an, denn schließlich wollten wir keines dieser Tiere umfahren. Sofort kamen sie auf unser grünes Auto zugerannt. Es schien auf sie wie ein Magnet zu wirken. Doch das war nicht alles. Sie krabbelten auf die Motorhaube und schauten zur Windschutzscheibe herein. Auge in Auge waren wir uns nun gegenüber. Man hätte sich tatsächlich die Frage stellen können, wer jetzt wen begaffte. Allerdings stellte sich auch noch die Frage, ob die Affen außerhalb oder innerhalb des Autos waren, denn wir versuchten die Tiere mit allen möglichen Grimassen und Gesten zu motivieren auf eben diese zu reagieren.<br />
Jetzt kamen auch noch andere, die sich neugierig an die Beifahrer- und die Fahrertür hängten und an die Scheibe klopften. Selbstverständlich klopfte nicht nur Timo zurück. Wir hatten unseren Spaß, das muss man wirklich zugeben. Weiterhin mussten wir uns eingestehen, dass wir froh waren geschützt in unserem Käfig, sprich Auto sitzen zu können und nicht den Übergriffen der Affen ausgesetzt waren. Wir wähnten uns also in Sicherheit und die Affen vorne, links und rechts verstanden es auch hervorragend uns abzulenken.<br />
Wir lachten und alberten in unserem Gefährt herum, bis auf einmal Timos entsetzter Schrei ertönte:<br />
„Achtung! Da oben!“<br />
Der Schreck und die Erkenntnis fuhren uns gleichzeitig schlagartig in die Glieder. Der Blick nach oben offenbarte uns das ganze Ausmaß unserer nicht gerade besonders berauschenden Situation. Während wir mit den Affen zu unserer Linken und Rechten kleine lustige Spielchen gemacht hatten, hatten sich zwei dieser flinken Kletterer auf unser Autodach geschwungen. Das wäre ja im Grunde genommen auch kein Problem gewesen, hätte nicht das offene Schiebedach existiert, durch welches bereits ein Affe versuchte in das Innere des Autos zu gelangen. Wie hatten wir nur vergessen können dieses zu schließen? Doch alle Fragen und alle Wenns und Abers nutzten jetzt nichts mehr. Im Moment war nur Handeln angesagt. Und das ziemlich schnell!<br />
„Schnell! Zuschieben! Alle mithelfen!“, kommandierte Peter.<br />
Mit vereinten Kräften zerrten wir von innen am Schiebedach, um dieses zu schließen. Inzwischen zerrten allerdings auch zwei Affen von außen am besagten Schiebedach, um dieses offen zu halten.<br />
So zogen wir von innen in die eine Richtung und die Affen oben auf dem Dach in die andere Richtung. Wenig Kraft hatten die beiden Affen nicht.<br />
„Fester! Die haben nämlich ordentlich Kraft!“, rief Peter und stemmte mit aller Gewalt dagegen.<br />
Außerdem schienen wir nur ihren Eifer und das Bestreben das Schiebedach offen zu halten, anzuspornen.<br />
Während die Affen auf dem Dach sich ärgerten, dass wir das Dach schließen wollten, ärgerten wir uns, dass sie uns dies nicht gestatteten. Größer als unser Ärger war jedoch unsere Angst, sie könnten es in das Innere unseres Autos schaffen. So entwickelten wir ungeahnte Kräfte und schafften es schließlich das Schiebedach zu schließen.<br />
Enttäuscht trommelten die beiden Affen auf dem Dach herum, denn sie waren die Verlierer. Zum Glück! Ich wage es mir nicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn sie gesiegt hätten. Wir wären die wahren Verlierer gewesen und hätten mit Sicherheit nichts mehr zu lachen gehabt.<br />
Jetzt allerdings ließen wir uns erleichtert in die Sitze zurückfallen. Nach einer kurzen Verschnaufpause lachten wir alle drei glücklich los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kerstin und ich haben uns abgesprochen und so hat auch sie heute eine  Affengeschichte eingestellt. Schaut doch auch einmal bei ihr vorbei:</p>
<p><a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a></p>
<p>Wenn Ihr Lust habt, dann könnt ihr bei mir auch noch folgende Tiergeschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi&amp;Filou</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein&amp;Co</a></p>
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