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	<title>Hilfe! &#8211; life tells stories</title>
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		<title>Nie gedacht…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 22:33:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelacht]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!]]></category>
		<category><![CDATA[Pupille]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, aber ich brauch dich, du bist unentbehrlich für mich. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, bin verloren ohne dich, bist eine große Hilfe für mich. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, ging der Faden doch, einfach durch des Nadels Loch. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, waren sie doch groß, sah alle Buchstaben ganz famos. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, ich und meine Pupille brauchen unbedingt heute eine Brille. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, es sind der Dinge zwei, die ich haben muss immer dabei. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, ohne dich und ihn, ich kann nicht zum Einkauf zieh’n. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, Einkaufszettel noch so klein, muss unbedingt in meiner Tasche sein. &#160; Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, es ist gar nicht ärgerlich, ändern doch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
aber ich brauch dich,<br />
du bist unentbehrlich für mich.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
bin verloren ohne dich,<br />
bist eine große Hilfe für mich.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
ging der Faden doch,<br />
einfach durch des Nadels Loch.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
waren sie doch groß,<br />
sah alle Buchstaben ganz famos.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
ich und meine Pupille<br />
brauchen unbedingt heute eine Brille.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
es sind der Dinge zwei,<br />
die ich haben muss immer dabei.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
ohne dich und ihn,<br />
ich kann nicht zum Einkauf zieh’n.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
Einkaufszettel noch so klein,<br />
muss unbedingt in meiner Tasche sein.</p>
<p>&nbsp;<br />
Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
es ist gar nicht ärgerlich,<br />
ändern doch die Zeiten für alle sich.</p>
<p>&nbsp;<br />
Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
auch heut hab ich gelacht,<br />
wie seltsam ich damals hab gedacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-knuddelhund-erzaehlt/">Der Knuddelhund erzählt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/familienausflug/">Familienausflug</a></p>
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		<title>Oma Schmidt braucht Hilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 22:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!]]></category>
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		<category><![CDATA[Schere]]></category>
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					<description><![CDATA[Oma Schmidt ist nun schon eine recht betagte Dame und sie wohnt im Erdgeschoss der Villa, in der auch Professor Konfusi mit seiner Frau lebt. Bestimmt erinnert Ihr Euch. Frau Konfusi schaut immer ein bisschen nach dem Rechten bei ihr und der Professor ist auch jederzeit gerne bereit ihr zu helfen. Abgesehen von ihrer Arthrose im Knie, ist die alte Dame noch recht fit, auch wenn ihr Knie bei jedem Schritt schmerzt. Da gleich um die Ecke ein kleiner Supermarkt ist, kann sie auch ihre Einkäufe noch weitestgehend alleine erledigen. Es dauert eben alles ein bisschen länger und auf dem Weg zum Geschäft muss sie auch mehrmals stehen bleiben, um zu verschnaufen und ihrem Knie eine kleine Erholungspause zu gönnen. Aber sie möchte niemand zur Last fallen und so beißt sie die Zähne zusammen und marschiert auch heute los. Draußen ist es kalt, aber trocken und nicht glatt. In ihrer neuen mit Fell gefütterten Jacke ist sie warm angezogen und auch ihre Winterstiefel schenken ihren Füßen eine wohlige Wärme. Sie zieht einen Einkaufstrolly hinter sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oma Schmidt ist nun schon eine recht betagte Dame und sie wohnt im Erdgeschoss der Villa, in der auch Professor Konfusi mit seiner Frau lebt. Bestimmt erinnert Ihr Euch. Frau Konfusi schaut immer ein bisschen nach dem Rechten bei ihr und der Professor ist auch jederzeit gerne bereit ihr zu helfen. Abgesehen von ihrer Arthrose im Knie, ist die alte Dame noch recht fit, auch wenn ihr Knie bei jedem Schritt schmerzt.</strong><br />
<span class="dropcap">D</span>a gleich um die Ecke ein kleiner Supermarkt ist, kann sie auch ihre Einkäufe noch weitestgehend alleine erledigen. Es dauert eben alles ein bisschen länger und auf dem Weg zum Geschäft muss sie auch mehrmals stehen bleiben, um zu verschnaufen und ihrem Knie eine kleine Erholungspause zu gönnen. Aber sie möchte niemand zur Last fallen und so beißt sie die Zähne zusammen und marschiert auch heute los.<br />
Draußen ist es kalt, aber trocken und nicht glatt. In ihrer neuen mit Fell gefütterten Jacke ist sie warm angezogen und auch ihre Winterstiefel schenken ihren Füßen eine wohlige Wärme. Sie zieht einen Einkaufstrolly hinter sich her, in den sie dann ihre Errungenschaften packen kann. Viel braucht sie ja nicht, aber einen Liter Milch will sie mitnehmen. Als sie vor dem Kühlregal steht, überlegt sie kurz, ob sie die Flasche oder den Tetrapack wählen soll.<br />
„Ach, war das doch früher in meiner Kindheit so schön“, überlegt Oma Schmidt, „da hat man die Milch noch in der Milchkanne geholt. Außerdem gab es keinen Verschluss, mit dem man erst kämpfen musste, bevor man ein Glas Milch trinken konnte.“<br />
Die alte Dame entscheidet sich dann zwei Liter Milch zu kaufen, einmal in der Flasche und einen Liter im Tetrapack.<br />
Brot braucht sie noch und ein kleines Glas Gurken und ein Glas Marmelade, ein Päckchen Käse und Kaffee. Kurz vor der Kasse fällt ihr Blick auf ein Scherenset, bestehend aus einer großen Schere und zwei kleineren. Es ist ein Sonderangebot und obendrein kann man mit der größeren Schere angeblich auch noch den Drehverschluss von Wasserflaschen öffnen.<br />
„Das ist echt praktisch und sieht auf den aufgedruckten Bildern kinderleicht aus“, denkt sie sich und greift sogleich danach, um es in ihren Einkaufswagen zu legen.<br />
„Guten Tag, Frau Schmidt!“, grüßt die nette Verkäuferin an der Kasse, die Oma Schmidt schon seit vielen Jahren kennt. „Haben Sie gesehen, heute gibt es auch Salatgurken und Tomaten im Angebot.“<br />
„Ach ja“, meint Oma Schmidt. „Auf einen leckeren Gurkensalat hätte ich schon Appetit. Ja, das mache ich mir heute.“<br />
So marschiert Oma Schmidt mit ihren Einkäufen wieder nach Hause. Dort angekommen, trifft sie mit Marco zusammen, der ihr den Einkaufstrolly abnimmt und vor die Wohnungstür stellt.<br />
„Danke Marco, früher haben mir die drei Stufen bis zu meiner Wohnung keine Probleme bereitet, aber inzwischen ist alles beschwerlich geworden.“<br />
„Mach ich doch gerne! Tschüss, ich hab ganz viele Hausaufgaben auf und muss nachher noch zum Fußball!“, ruft der Junge ihr zu und stürmt die weiteren Treppenstufen hoch.<br />
Jetzt will Oma Schmidt sich den Gurkensalat machen. Doch als sie die Salatgurke in die Hand nimmt, sieht sie, dass diese tatsächlich in eine Folie eingeschweißt ist. Sie zupft an dieser Ecke und an jener Ecke, aber die Folie umschließt die Gurke so fest, dass sie mit ihren alten zittrigen Fingern keine Chance hat diese zu entfernen. Verärgert legt sie die Gurke zur Seite und beschließt sich einen Pudding zu kochen. Sie stellt die Milchflasche vorsichtig auf den Tisch und versucht den Schraubverschluss zu öffnen.<br />
„Ich hab überhaupt keine Kraft mehr“, ärgert sie sich nun über sich selbst. Aber zum Glück hat sie ja noch die Milch im Tetrapack.<br />
„Da brauche ich nur die Lasche zu ziehen“, sagt sie zu sich selbst. „Verflixt!“, ruft sie aus, als sie die Lasche abreißt und die Milch auf dem Tisch verschüttet.<br />
Aber immerhin kann sie sich jetzt einen Pudding kochen. Sogar ein bisschen Schlagsahne kann sie sich dazu machen, denn im Schrank hat sie noch einen kleinen Tetrapack mit Schlagsahne stehen. Diesen muss sie nur noch öffnen.<br />
„Dafür kann ich jetzt eine meiner neuen Schere benutzen“, überlegt sie, greift in ihren Einkaufstrolly und zieht eine durchsichtige Plastikverpackung heraus. Die alte Dame dreht und wendet die Verpackung, kann aber nirgends eine Lasche zum Öffnen finden.<br />
„Wie soll ich denn dieses Ding auf bekommen?“, fragt sie sich verwundert.</p>
<p>Genau in diesem Moment klingelt es an ihrer Haustür. Herr und Frau Konfusi stehen davor.<br />
„Wir wollen gerade zum Metzger fahren und wollten nur fragen, ob wir Ihnen vielleicht Würstchen mitbringen sollen“, erkundigt sich Frau Konfusi.<br />
„Gut, dass Sie kommen, ich bin gerade am Verzweifeln“, entgegnet Oma Schmidt ohne auf die Frage von Frau Konfusi einzugehen.<br />
„Nur ruhig Blut! Was gibt es denn für ein Problem? Vielleicht können wir Ihnen ja helfen“, meint Professor Konfusi in seiner ruhigen Art.<br />
„Ich werde noch verrückt mit diesen ganzen Verpackungen“, stöhnt Oma Schmidt. Alles ist immer irgendwie eingeschweißt oder man muss an einer Lasche ziehen, die zwar abreißt, aber trotzdem die Packung nicht öffnet oder durch den Ruck alles verschüttet geht. Sogar Salatgurken verpacken sie neuerdings in Plastik und man ist schon verhungert, bevor man diese überhaupt entfernen kann.“<br />
Oma Schmidt ist mehr als nur verärgert, aber Herr und Frau Konfusi kommen nun in die Wohnung und können die alte Dame auch beruhigen. Nach und nach erzählt sie, womit sie sich gerade abquält.<br />
„Das ist ja wohl ein Witz“, wundert sich Professor Konfusi als er die Plastikverpackung mit den Scheren in der Hand hält. „Man kauft Scheren, doch bevor man sie benutzen kann, muss man eine Schere haben, um sie aus der Verpackung zu bekommen. Wer hat sich denn so etwas einfallen lassen?“<br />
„Alles ist neuerdings so verpackt, dass man erst eine Anleitung oder ein anderes Hilfsmittel braucht, um es zu öffnen. Und wenn man es dann doch irgendwie auf bekommt, hat man die Hälfte vom Inhalt verschüttet. Kann man die Verpackungen nicht so machen, dass jeder damit zurecht kommt? Auch alte Leute!“, schüttelt Oma Schmidt den Kopf und kramt in einer ihrer Schubladen. Zum Glück findet sie dort noch ihre alte Schere. Nachdem Professor Konfusi damit die Scherenverpackung zerschnitten hat, öffnet sie mit Hilfe einer neuen Schere den Schlagsahne-Tetrapack.<br />
„Dankeschön“, freut sich Oma Schmidt. „Was würde ich nur ohne Sie machen?! Vielleicht könnten Sie mir noch das Marmeladen- und das Gurkenglas öffnen. Mir fehlt die Kraft dazu.“<br />
„Nichts zu danken!“, sagt Professor Konfusi und dreht die beiden Gläser auf. „Aber sagen Sie, Oma Schmidt: Wenn Sie so leckere Schlagsahne machen, sollen wir nachher nicht Kuchen mitbringen?“<br />
„Ach“, fällt der alten Dame ein. „Ich habe doch gestern einen Apfelstreuselkuchen gebacken. Ziehen Sie doch Ihre Jacken aus und nehmen Sie Platz. Wir trinken jetzt erst einmal ein Tässchen Kaffee und essen ein Stück Kuchen.“<br />
„Das ist eine gute Idee!“, sagen Herr und Frau Konfusi fast wie aus einem Munde.<br />
Frau Konfusi deckt den Tisch, Oma Schmidt schlägt die Sahne und holt den Kuchen. Erst als die beiden Frauen Platz nehmen, fällt ihnen auf, dass Professor Konfusi immer noch in der einen Ecke der Küche steht.<br />
„Willst du dich denn nicht hinsetzen?“, fragt Frau Konfusi ihren Mann.<br />
„Ja schon“, entgegnet er verzweifelt und zieht und zerrt an dem Reißverschluss seiner Jacke. „Ich komme nur nicht aus meiner Verpackung heraus.“</p>
<p><em><strong>Diese Geschichte verlinke ich mit Traudes Aktion ANL: <a href="http://rostrose.blogspot.de">http://rostrose.blogspot.de</a></strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/grosse-aufregung/">Große Aufregung in der Villa</a></p>
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		<title>Marco braucht Hilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2015 04:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Gummiband]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!]]></category>
		<category><![CDATA[Krawatte]]></category>
		<category><![CDATA[Krawattenknoten]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsfeier]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie schnell doch das Jahr sich wieder seinem Ende zuneigt. Die Zeit der Weihnachtsfeiern ist herangebrochen. Überall wird gefeiert, &#8211; egal ob es sich um eine private oder offizielle Feier handelt. Dies hat mich auf eine Idee mit einer Geschichte gebracht, in der Professor Konfusi und auch Marco wieder mit von der Partie sind. Professor Konfusi und seine Frau sitzen gemütlich beim Nachmittagskaffee mit Weihnachtsplätzchen und selbst gebackenem Stollen, als es an der Tür Sturm klingelt. „Was ist denn jetzt passiert?“, fragt Frau Konfusi erschrocken. „Das wird doch nicht schon wieder ein Staubsaugervertreter sein oder jemand, der uns Zeitungen verkaufen will und vor Weihnachten noch auf das große Geschäft hofft. Oder erwartest Du etwa jemand?“ „Nein, meine Liebe“, erwidert ihr Gemahl. „Ich erwarte zwar einen dringenden Anruf von einem Kollegen aus Amerika, aber der kündigt sich nicht durch Sturmklingeln an der Wohnungstür an.“ „Na, da werde ich mal nachsehen“, erklärt Frau Konfusi und marschiert zur Wohnungstür. Bevor die ältere Dame jedoch die Tür öffnet, späht sie kurz durch den Spion und erkennt, dass der Nachbarjunge &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie schnell doch das Jahr sich wieder seinem Ende zuneigt. Die Zeit der Weihnachtsfeiern ist herangebrochen. Überall wird gefeiert, &#8211; egal ob es sich um eine private oder offizielle Feier handelt. Dies hat mich auf eine Idee mit einer Geschichte gebracht, in der Professor Konfusi und auch Marco wieder mit von der Partie sind.</strong></p>
<p><span class="dropcap">P</span>rofessor Konfusi und seine Frau sitzen gemütlich beim Nachmittagskaffee mit Weihnachtsplätzchen und selbst gebackenem Stollen, als es an der Tür Sturm klingelt.<br />
„Was ist denn jetzt passiert?“, fragt Frau Konfusi erschrocken. „Das wird doch nicht schon wieder ein Staubsaugervertreter sein oder jemand, der uns Zeitungen verkaufen will und vor Weihnachten noch auf das große Geschäft hofft. Oder erwartest Du etwa jemand?“<br />
„Nein, meine Liebe“, erwidert ihr Gemahl. „Ich erwarte zwar einen dringenden Anruf von einem Kollegen aus Amerika, aber der kündigt sich nicht durch Sturmklingeln an der Wohnungstür an.“<br />
„Na, da werde ich mal nachsehen“, erklärt Frau Konfusi und marschiert zur Wohnungstür.<br />
Bevor die ältere Dame jedoch die Tür öffnet, späht sie kurz durch den Spion und erkennt, dass der Nachbarjunge der Übeltäter ist.<br />
„Hallo Marco, ist was passiert oder warum klingelst du bei uns so wild? Einmal auf den Klingelknopf gedrückt, würde vollkommen ausreichen“, ermahnt sie den Jungen.<br />
„Entschuldigung“, stammelt dieser sichtlich verlegen. „Aber ich muss ganz dringend den Herrn Professor sprechen. Er ist doch hoffentlich da. Es ist ein Notfall!“<br />
„Ja, mein Mann ist im Wohnzimmer, aber jetzt komm erst einmal herein! Du bist ja total aufgeregt.“<br />
Professor Konfusi hat das Gespräch gehört und steht auch schon in der Wohnzimmertür, um Marco zu begrüßen.<br />
„Komm rein, junger Mann! Setz dich, nimmt dir vom Weihnachtsgebäck und dann erzähl ganz ruhig, was passiert ist und wobei ich dir helfen soll!“<br />
„Mein Vater ist zu einer Weihnachtssfeier bei seinem Chef eingeladen und meine Mutter ist doch ein paar Tage nicht da“, beginnt Marc. „Sie ist bei meiner Oma, weil sie meine Oma abholen will, damit sie über Weihnachten bei uns bleibt.“<br />
Frau Konfusi stellt dem Jungen eine Fanta und ein paar Weihnachtsplätzchen hin.<br />
„Ich verstehe aber noch nicht so ganz, worin jetzt der Notfall besteht“, erkundigt sich der Professor.<br />
„Na, ganz einfach, der Notfall ist dieses komische Ding hier“, sagt Marco und zeigt den beiden ein langes schmales Stückchen Stoff, das er schon die ganze Zeit in der Hand hält, aber dem Ehepaar Konfusi erst jetzt auffällt.<br />
„Eine Krawatte! Braucht dein Vater die passende Krawatte zu seinem Anzug?“, fragt Frau Konfusi.<br />
„Nein, die hat er schon, aber meine Mutter ist doch weg und deshalb hat er jetzt ein Problem.“<br />
Professor Konfusi kratzt sich am Kopf, weil er noch immer nicht das Problem versteht und auch seine Frau sieht zunächst etwas ratlos aus. Doch plötzlich tippt sich Professor Konfusi an die Stirn, als hätte er gerade einen Geistesblitz.<br />
„Ich glaube ich ahne jetzt worin das Problem besteht.“<br />
Marco zuckt mit den Schultern. „Ich dachte“, sagt er stockend, „dass Sie als Professor sicherlich wissen, wie man das macht und meinem Vater helfen können. Ich habe Sie schon so oft in Anzug und Krawatte gesehen, aber mein Vater trägt am liebsten Jeans und T-Shirt. Und deshalb hat er jetzt ja auch dieses Problem. Meine Mutter ist nämlich die Einzige in unserer Familie, die einen Krawattenknoten machen kann. Sie hat das schon immer gemacht und jetzt ist sie nicht da und mein Vater probiert es schon seit einer halben Stunde. Er muss auch gleich weg.“ Marco überschlägt sich fast beim Sprechen. „Der Besuch auf der Weihnachtsfeier bei seinem Chef ist ganz wichtig und er muss auch unbedingt dieses Ding hier anziehen. Bitte, bitte helfen sie ihm!“<br />
„Da hast du aber Pech gehabt, mein Junge. Ich kann es nämlich auch nicht, denn bei uns bindet meine Frau auch immer meine Krawatten. Da ich diese Verkleidung hasse wie die Pest, habe ich mir auch nie die Mühe gemacht, das Binden eines Krawattenknotens zu lernen.“<br />
„Das stimmt“, bestätigt Frau Konfusi. „Mir hat es einst mein Schwiegervater gezeigt und seitdem muss ich meinem Mann die Krawatten binden.“<br />
Marco blickt die Frau des Professors bittend an und diese streckt auch schon die Hand nach dem Langbinder aus.<br />
„Komm her Marco, ich binde schnell die Krawatte!“<br />
Sie hängt sich die ungebundene Krawatte so um den Hals, dass das breite Ende wesentlich länger ist und links herunterhängt. Gekonnt legt sie das breite Ende über das schmale und zieht dieses hinter dem schmalen Ende wieder nach links und danach legt sie es vor das schmale Ende wieder nach rechts. Sie zieht es von unten durch die Schlinge um ihren Hals. Dann schiebt sie von oben das dicke Ende der Krawatte durch die entstandene Schlaufe, zieht am dünneren Ende und schon hat sie einen perfekten Krawattenknoten.<br />
Marco hat sie dabei bewundernd angeschaut und stellt fest:<br />
„Sie sind eine regelrechte Zauberin. Das hätte mein Vater nie geschafft, egal wie lange und wie oft er es probiert hätte! Danke noch mal! Das war die Rettung in letzter Sekunde und wahrscheinlich das beste Weihnachtsgeschenk, das er je bekommen hat.“<br />
Schon ist er mit der gebundenen Krawatte durch die Tür entschwunden und saust das Treppenhaus nach unten, wo er von seinem Vater schon sehnsüchtig erwartet wir.<br />
Frau Konfusi beugt sich über das Treppengeländer und ruft hinunter:<br />
„Am nächsten Sonntag seid ihr alle zum Adventskaffee bei uns eingeladen. Bringt aber bitte eine ungebundene Krawatte mit, sonst gibt es keine Weihnachtsplätzchen!“<br />
Sie dreht sich um und sagt zu ihrem Mann gerichtet: „Du holst dir dann am nächsten Sonntag auch einen Langbinder aus dem Schrank!“<br />
Sie kichert, während sie den Kaffeetisch abräumt und denkt sich nur:<br />
„Das wird ein Riesenspaß!“<br />
„Ich brauch das nicht!“, erklärt ihr Gatte bestimmt.<br />
„Oh doch mein Lieber! Auch Du kannst endlich lernen, wie man dieses Ding bindet!“<br />
„Wieso, ich hab doch Dich!“, erklärt er entschieden und fügt dann unvermittelt hinzu: „Kannst Du Dich noch erinnern, als ich zur Geburt unseres Sohnes ins Krankenhaus kam, um Dich und unser Baby nach Hause zu holen?“<br />
„Aber sicher doch, Du standest mit einem Strauß roter Rosen da!“, schwärmt Frau Konfusi glücklich. „Aber was hat das jetzt mit dem Krawattenbinden zu tun?“<br />
„Sonst ist Dir damals nichts aufgefallen?“<br />
„Du hattest einen Anzug an und sahst sehr elegant aus mit der Krawatte passend zu den Rosen…“<br />
Frau Konfusi stutzt bei ihren eigenen Worten und noch mehr als ihr Gatte ein Buch aus dem Bücherregal zieht und es ihr direkt vor die Augen hält. „Der perfekte Krawattenknoten“ steht in großen Buchstaben auf dem Einband.<br />
„Du bist mir Einer!“, grinst sie plötzlich. „Und nahezu drei Jahrzehnte hast Du mich im Glauben gelassen, Du seist in dieser Hinsicht auf mich angewiesen!“<br />
„Das bin ich doch auch!“, beteuert Professor Konfusi mit ernstem Gesicht. Doch dann lacht er schelmisch und öffnet das Buch, das gar keines ist, sondern ein Kästchen, das nur eine Buchattrappe ist. Darin liegt ein roter Langbinder mit einem perfekten Krawattenknoten. Allerdings hängt an dieser besonderen Krawatte ein Gummiband, das man sich nur über den Kopf zu ziehen braucht.</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ohje-ohje/">Ohje, ohje!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Hilfe!!!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/hilfe/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/hilfe/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 22:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Bügelbrett]]></category>
		<category><![CDATA[Bügeleisen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Held]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!]]></category>
		<category><![CDATA[Schlange]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangenerlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Superman]]></category>
		<category><![CDATA[Wäschekorb]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee zu dieser Geschichte lieferte mir ein anderer eifriger Leser meines Blogs. Er berichtete mir von einer wahren Begebenheit, die allerdings schon einige Jahrzehnte zurückliegt. Da sowohl er als auch seine Gattin mit Humor gesegnet sind und beide dieses Ereignis mittlerweile auch mit Fassung tragen, erlaubten sie mir daraus eine Geschichte für meinen Blog zu machen, vermischt wiederum mit ein bisschen Fantasie. Nennen wir die Protagonisten einfach mal: Sabine, Klaus, Hartmut und Max und schon kann es losgehen: Sabine und Klaus sind inzwischen in einem Alter, in dem man gerne einmal in Erinnerungen schwelgt. Vor einem Jahr haben sie ihre Silberhochzeit gefeiert und einen Enkelsohn, den fünfjährigen Max haben sie auch schon. „Opa!“, ruft Max aus seiner Spielecke, die der Großvater für ihn im Gästezimmer eingerichtet hat. „Komm schnell! Meine Eisenbahn ist kaputt!“ Klaus begutachtet sogleich die Lokomotive, deren Kontakte sich nur ein wenig verbogen haben und schon kann sie wieder über die Gleise flitzen. „Du bist ein richtiger Held!“, ruft Max aus, drückt seinen Opa ganz fest und gibt ihm einen Kuss auf &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Idee zu dieser Geschichte lieferte mir ein anderer eifriger Leser meines Blogs. Er berichtete mir von einer wahren Begebenheit, die allerdings schon einige Jahrzehnte zurückliegt. Da sowohl er als auch seine Gattin mit Humor gesegnet sind und beide dieses Ereignis mittlerweile auch mit Fassung tragen, erlaubten sie mir daraus eine Geschichte für meinen Blog zu machen, vermischt wiederum mit ein bisschen Fantasie. Nennen wir die Protagonisten einfach mal: Sabine, Klaus, Hartmut und Max und schon kann es losgehen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>abine und Klaus sind inzwischen in einem Alter, in dem man gerne einmal in Erinnerungen schwelgt. Vor einem Jahr haben sie ihre Silberhochzeit gefeiert und einen Enkelsohn, den fünfjährigen Max haben sie auch schon.<br />
„Opa!“, ruft Max aus seiner Spielecke, die der Großvater für ihn im Gästezimmer eingerichtet hat. „Komm schnell! Meine Eisenbahn ist kaputt!“ Klaus begutachtet sogleich die Lokomotive, deren Kontakte sich nur ein wenig verbogen haben und schon kann sie wieder über die Gleise flitzen.<br />
„Du bist ein richtiger Held!“, ruft Max aus, drückt seinen Opa ganz fest und gibt ihm einen Kuss auf die Wange. Noch bevor Großvater Klaus sich stolz seiner Heldentat rühmen kann, hört er Großmutter Sabine laut lachen. Klaus und Max sehen sie verwundert und fragend an:<br />
„Ja, ja ich dachte auch einmal, dass Opa so ein Held ist wie Superman. Aber dann … naja, damals war er vielleicht einfach nur noch etwas zu jung.“<br />
„Was war denn damals?“, will Max wissen.<br />
„Warte mal!“, sagt Großmutter Sabine und geht zum Bücherregal. Sie zieht ein altes Fotoalbum hervor, setzt sich in einen Sessel und blättert darin herum, bis sie die entsprechenden Fotos gefunden hat.<br />
Max schlüpft ganz schnell auf ihren Schoß und steckt seinen Kopf zwischen die Albumseiten.<br />
„Wieso habt ihr einen Wäschekorb fotografiert und was liegt da auf der Schaufel?“<br />
„Lass dir das mal von Opa erzählen, der kann sich bestimmt auch noch erinnern!“<br />
„Bitte Opa! Erzähl!“, bettelt Max.<br />
„Großvater Klaus kann seinem Enkel keinen Wunsch abschlagen und so beginnt er zu erzählen:<br />
„Du kennst doch meinen Bruder Hartmut!“<br />
„Na klar!“, bestätigt Max. „Der bringt mir doch immer was mit, wenn er zu Besuch kommt.“<br />
„Hartmut war damals auch zu Besuch hier. Es war ein wunderschöner Samstagmorgen und wir hatten zu dritt auf der Terrasse gefrühstückt. Alles begann also ganz harmlos. Wir lachten und waren guter Dinge, aber das sollte sich bald ändern.<br />
Nach dem Frühstück ging ich ins Badezimmer um mich zu rasieren und Hartmut wollte oben in seinem ehemaligen Kinderzimmer ein wenig lesen.“<br />
„Und Oma? Was hast du gemacht?“, will Max wissen.<br />
„Ich lief erst in den Garten, um die Wäsche, die ich schon am Abend zuvor aufgehängt hatte, wieder abzuhängen. Danach ging ich in die Küche, holte Bügelbrett und Bügeleisen und begann die Wäsche zu bügeln.“<br />
„Alles war ganz friedlich doch plötzlich durchbrach ein Schrei die Stille im Haus“, erzählt Opa Klaus weiter.<br />
„Ahh! Hilfe! Und sofort kam der nächste Aufschrei: Hilfe, eine Schlange!“<br />
Max Augen werden immer größer und er hört dem Großvater gebannt zu.<br />
„ Ich dachte erst, ich hätte mich getäuscht oder es käme aus dem Radio. Aber es war eindeutig Oma Sabines Stimme. Ich dachte mir allerdings, dass meine Sabine ganz schön schlau war und es ein netter Versuch sei mich aus dem Badezimmer zu locken.“<br />
„Ich habe mir fast die Kehle aus dem Hals geschrien!“, ergänzt Großmutter Sabine.<br />
„Zugegeben, die Hilfeschreie wurden immer lauter und schriller. Ich wurde dann doch etwas skeptisch. Also beschloss ich meine Morgentoilette zu beenden und den Schreien auf den Grund zu gehen. Da vernahm ich auch Schritte auf der Treppe. Das schien Hartmut, mein Bruder, zu sein. Anscheinend war auch er neugierig geworden.<br />
Gemeinsam schlichen wir zur Küche, aus der recht deutliche Ansagen an uns zwei junge Männer kamen. Der genaue Wortlaut ist mir leider entfallen, doch ich glaube Oma Sabine erhoffte sich dringend Hilfe von uns.“<br />
„Aber sicher!“, ereifert sich Großmutter Sabine. „Ich arme Frau sah mich plötzlich einer Schlange gegenüber. Was sollte ich denn anders machen, als die beiden starken Männer zu Hilfe zu rufen, die im Haus waren. Sie mussten mich doch erretten.“<br />
„Und Opa?! Hast du das getan?“<br />
„Naja, mit Schlangen und Männern ist das so eine Sache“, versucht der Großvater auszuweichen.<br />
„Wenn da tatsächlich eine Schlange in der Küche ist, dann könnte sie auch irgendwo aus einem Terrarium ausgebüxt sein, dachte ich mir so und mein Bruder schien die gleichen Gedanken zu hegen.<br />
Auf jeden Fall ließen wir zunächst einmal Vorsicht walten. Man kann ja nie wissen…“<br />
Oma Sabine beginnt zu lachen: „Ich weiß nicht, wer sich hinter wem versteckte. Aber du kannst es dir so vorstellen, Max: Ich sah zwei Köpfe übereinander vorsichtig in die Küche spähen. Nur zu meiner Rettung kam keiner der beiden Superhelden zu mir in die Küche. Glaube mir, ich hatte richtig Angst, wagte mich kaum zu bewegen und mein Herz klopfte wie wild. Dein Opa und Hartmut konnten sich anscheinend aber auch nicht bewegen, denn sie standen die ganze Zeit über wie angewurzelt im Türrahmen.“<br />
„Zunächst konnten wir keine Gefahr erkennen, doch dann sahen wir sie“, übernimmt Großvater Klaus wieder die Erzählung. „Hinter dem Wäschekorb kam sie hervor gekrochen. Tatsächlich, es war eine Schlange.“<br />
Max schlägt sich die Hände vor den Mund und hält kurz die Luft an, so spannend findet er Opas und Omas Erzählung.<br />
„Beim zweiten Blick erkannten wir dann allerdings, dass es sich lediglich um eine Blindschleiche handelte. Also eine ganz harmlose Schlange.“<br />
„Gott sei Dank, denn jetzt konnten die beiden Männer getrost mutig sein“, erklärt Oma Sabine dem kleinen Max. „Ich wage mir nicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn es eine Giftschlange gewesen wäre.“<br />
Opa Klaus ignoriert diese letzte Bemerkung seiner Frau, die ohnehin gleich weiter erzählt:<br />
„Wahrscheinlich war die Blindschleiche im Garten in den Korb und unter die Wäsche gekrochen. In den Garten hat sie Opa dann auch wieder befördert. Dafür hat er die Schaufel gebraucht. Und sein Bruder Hartmut hat den Wäschekorb und die Schaufel mit der Schlange darauf, schnell noch fotografiert. Und so kamen die beiden Fotos hier in das Album.“<br />
Eigentlich hatte sich Sabine damals mit zwei Männern im Haus etwas mehr Heldentum erhofft. Und ein bisschen enttäuscht war sie auch gewesen, dass sich ihr Liebster nicht wie Superman zu ihrer sofortigen Rettung in die Küche geschwungen hatte. Doch davon sagte sie ihrem Enkelsohn nichts, sondern meinte nur:<br />
„Ja, so ein kleiner Held war Opa damals ja vielleicht doch. Denn immerhin hat er mich im Endeffekt doch noch vor der harmlosen Schlange errettet und ihr auch noch das Leben geschenkt, indem er sie in die hinterste Ecke im Garten verbannte.“</p>
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<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch meine Bloggeschichte, die den Leser dazu veranlasste mir über dieses Schlangenerlebnis zu berichten:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein&amp; Co</a></p>
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