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	<title>Appetit &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Schon wieder Sorgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 10:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Appetit]]></category>
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		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestimmt könnt Ihr Euch noch erinnern, dass ich mir im Sommer große Sorgen um unsere Katze gemacht habe. Sie wollte immerzu nach draußen und kam auch nachts nicht nach Hause. Wir haben sie den gesamten Sommer über immer nur als Gast bei uns begrüßen dürfen. Sie hat sich ein paar Leckerlies bei uns und bei den Nachbarn abgeholt und dann war sie auch schon wieder verschwunden. Die Folge war, dass sie ziemlich abgenommen hatte und uns damit in Sorgen versetzt hat. Doch kaum änderte sich das Wetter und der Herbst ist eingekehrt, war sie ständig zu Hause, hatte keine Lust nach Draußen zu gehen und futterte sich wieder „kugelrund“. Jetzt dachte ich schon, dass sie im Laufe des Winters wohl oder übel platzen würde, wenn sie so weiter futtert. 😉 Naja und jetzt bereitet sie uns schon wieder Kummer. Sie miaut nicht mehr. Ich war jetzt schon zweimal mit ihr beim Tierarzt und sie hat Medikamente bekommen. Zuerst nur etwas zur Stärkung des Immunsystems  und jetzt etwas gegen Entzündungen. Auf der Fahrt zum Tierarzt kam &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bestimmt könnt Ihr Euch noch erinnern, dass ich mir im Sommer große Sorgen um unsere Katze gemacht habe. Sie wollte immerzu nach draußen und kam auch nachts nicht nach Hause. Wir haben sie den gesamten Sommer über immer nur als Gast bei uns begrüßen dürfen.</strong></p>
<p>Sie hat sich ein paar Leckerlies bei uns und bei den Nachbarn abgeholt und dann war sie auch schon wieder verschwunden. Die Folge war, dass sie ziemlich abgenommen hatte und uns damit in Sorgen versetzt hat.</p>
<p>Doch kaum änderte sich das Wetter und der Herbst ist eingekehrt, war sie ständig zu Hause, hatte keine Lust nach Draußen zu gehen und futterte sich wieder „kugelrund“. Jetzt dachte ich schon, dass sie im Laufe des Winters wohl oder übel platzen würde, wenn sie so weiter futtert. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Naja und jetzt bereitet sie uns schon wieder Kummer. Sie miaut nicht mehr. Ich war jetzt schon zweimal mit ihr beim Tierarzt und sie hat Medikamente bekommen. Zuerst nur etwas zur Stärkung des Immunsystems<span class="Apple-converted-space">  </span>und jetzt etwas gegen Entzündungen. Auf der Fahrt zum Tierarzt kam gestern nur ein krächzendes Jammern aus ihrem Maul. Auch heute Morgen hat sie uns nicht mit ihrem fröhlichen Miau begrüßt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Während sie in den letzten Tagen viel geschlafen und wenig gefressen hat, scheint sich heute ihr Appetit doch langsam wieder einzustellen. Zumindest hat sie gerade krächzend ihr Futter verlangt.</p>
<p>Habt Ihr so etwas auch schon bei Eurer Katze oder Eurem Hund erlebt?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Unsere Katze ist zwar schon 11 Jahre, aber eine solche Stimmlosigkeit gab es noch nie. Wir hoffen von Tag zu Tag, dass sie ihr schönes Miauen wiederfindet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das  noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-abenteuer-des-kleinen-matz/">Die Abenteuer des kleinen Matz</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/juhu/">Juhuu!!!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herbstgedanken/">Herbstgedanken</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gut gemeint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 08:46:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Appetit]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[gut gemeint]]></category>
		<category><![CDATA[Junge]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
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		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Reha]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir bringen gerade meine Mutter nach Burg zur Reha. Dazu gehört natürlich auch ein gemeinsamer Gang durch die gesamte Anlage. Wo ist ihr Zimmer, wo das Schwesternzimmer, die Therapieräume, die Cafeteria und die Kantine? Selbstverständlich werfen wir auch einen Blick in die Aufenthaltsräume. Im Fernsehzimmer hängt ein großer Bildschirm an der Wand. Niemand sitzt in diesem Raum, wahrscheinlich haben sich alle schon fix und fertig von den Strapazen der Therapien in ihre Zimmer zurückgezogen. „Komm lass uns einen Moment hier hinsetzen“, schlägt meine Mutter vor. Mein Mann macht es sich sogleich in einem der Sessel gemütlich. Ich erblicke einen Getränkeautomaten im Raum und bitte meinen Göttergatten um einen kleinen Gefallen: „Kannst du mir eine Limo kaufen? Ich habe nämlich kein Kleingeld einstecken.“ Das macht er natürlich gerne und sich selbst zieht er auch noch ein kleines Leckerlie. Strahlend steht er vor mir und meiner Mutter. „Appetit auf ein kleines Stückchen Vollmilchschokolade?“, fragt er und verteilt auch schon die Köstlichkeit. „Mmh! Lecker!“, sage ich und schiebe mir die Schokolade in den Mund. Sie zergeht auf meiner &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir bringen gerade meine Mutter nach Burg zur Reha. Dazu gehört natürlich auch ein gemeinsamer Gang durch die gesamte Anlage. Wo ist ihr Zimmer, wo das Schwesternzimmer, die Therapieräume, die Cafeteria und die Kantine? Selbstverständlich werfen wir auch einen Blick in die Aufenthaltsräume.</strong><br />
<span class="dropcap">I</span>m Fernsehzimmer hängt ein großer Bildschirm an der Wand. Niemand sitzt in diesem Raum, wahrscheinlich haben sich alle schon fix und fertig von den Strapazen der Therapien in ihre Zimmer zurückgezogen.<br />
„Komm lass uns einen Moment hier hinsetzen“, schlägt meine Mutter vor. Mein Mann macht es sich sogleich in einem der Sessel gemütlich. Ich erblicke einen Getränkeautomaten im Raum und bitte meinen Göttergatten um einen kleinen Gefallen:<br />
„Kannst du mir eine Limo kaufen? Ich habe nämlich kein Kleingeld einstecken.“<br />
Das macht er natürlich gerne und sich selbst zieht er auch noch ein kleines Leckerlie. Strahlend steht er vor mir und meiner Mutter.<br />
„Appetit auf ein kleines Stückchen Vollmilchschokolade?“, fragt er und verteilt auch schon die Köstlichkeit.<br />
„Mmh! Lecker!“, sage ich und schiebe mir die Schokolade in den Mund. Sie zergeht auf meiner Zunge und hinterlässt das Verlangen nach einem weiteren Stückchen Schokolade. Obwohl jeder von uns noch einen Nachschub einfordert, bleibt noch ein kleiner Rest der Tafel Schokolade übrig, den mein Mann wieder ordentlich einpackt und mir überreicht.<br />
„Steck das doch mal in deine Handtasche! Bei mir schmilzt sie sonst nur in meiner Hosentasche.“<br />
Beim Anblick der eingewickelten köstlichen Schokolade und seinen Worten startet bei mir das Kopfkino. Bilder laufen vor meinem geistigen Auge ab, die zu einem Geschehen gehören, das sich vor schätzungsweise dreiundvierzig Jahren abgespielt hat.<br />
„Lange ist es her!“, denke ich „Und trotzdem sind diese Bilder immer noch in meinem Kopf präsent.“<br />
Zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich im zarten Alter von dreizehn Jahren und damit in der Pubertät. Mädchen werfen in diesem Alter schon kichernd neugierige Blicke auf Jungs und diese haben wohl auch schon entdeckt, dass es zweierlei Geschlechter gibt. Vorsichtige Kontakte werden geknüpft und scheue Blicke ausgetauscht. Fragt man sich, wo die meisten dieser Kontaktaufnahmen wohl stattfinden, so stellt man fest, dass dies vielfach in der Schule passiert.<br />
Ja, auch die Bilder in meinem Kopf stammen aus der Schule:<br />
Sittsam und ordentlich sitze ich mit meinen Mitschülern im Klassenraum. Wir haben gerade Unterricht. Ich weiß zwar nicht mehr, um welches Unterrichtsfach es sich handelt, aber mit Sicherheit ist es keine Französischstunde, denn unser Französischlehrer hat kein Tuscheln geduldet. Und wir haben es in seinen Unterrichtsstunden auch nicht gewagt.<br />
„Hochinteressant kann der Unterricht wohl nicht gewesen sein“, überlege ich so, „denn sonst könnte ich mich auch daran erinnern. Stattdessen muss ich an einen Jungen denken.“<br />
Das stimmt jedoch auch nicht ganz genau. Nicht der männliche Mitschüler hat mich so stark beeindruckt, sondern etwas anderes, was ich all die vielen Jahre hinweg nicht vergessen habe.<br />
Unsere Schulbänke sind in der Hufeisenform angeordnet. Allerdings stehen innerhalb dieser Form an den beiden Längsseiten noch ein paar Einzeltische. Dies führt dazu, dass manche Schüler drei Nachbarn haben. Ich habe zum Beispiel links und rechts jeweils eine Freundin sitzen und an dem angrenzenden Tisch sitzt ein Klassenkamerad.<br />
„Er war ja sehr nett und immer zuvorkommend und höflich“, erinnere ich mich in Gedanken. „Und ich gefiel ihm wohl besonders. Naja, nun muss dieses Gefallen ja nicht immer auf beiden Seiten der Fall sein. Manchmal ist es einfach nur die Nase, die bei dem anderen nicht auf dem rechten Fleck zu sitzen scheint, zu dick oder zu lang ist. In diesem Fall war mir die Nase des männlichen Klassenkameraden einfach nur zu dick“, muss ich mir wiederum gedanklich eingestehen. Doch mein Kopfkino läuft unaufhaltsam weiter:<br />
Ich erkenne, wie der Junge sich zu mir herüber beugt und mit mir tuschelt. Ich sehe aber auch noch etwas anderes. Der besagte Klassenkamerad greift in seine Hosentasche und reicht mir etwas rüber. Es ist etwas, das ich im Grunde genommen sehr mag und unter anderen Umständen sicherlich nicht verschmäht hätte.<br />
Er hält in seiner Hand ein Stückchen Schokolade, das vermutlich schon den halben Tag in seiner Hosentasche verweilt hat. Dementsprechend sieht es auch leicht gequetscht und etwas weich aus.<br />
„Möchtest du ein bisschen Schokolade?“, flüstert er mir zu.<br />
Nun höre ich auch mich etwas sagen:<br />
„Nein danke! Ich habe jetzt keinen Hunger!“<br />
So ein Quatsch! Für Schokolade braucht man keinen Hunger zu haben, Appetit reicht vollkommen aus. Aber der Appetit vergeht, wenn man weiß, dass das Stückchen Schokolade schon stundenlang in der Hosentasche eines Klassenkameraden zart schmelzend seine Form verloren hat.<br />
Mein Kopfkino flackert jetzt nur noch schwach, aber ich sehe noch, wie der Junge leicht frustriert den Schokoladenriegel wieder in seiner Hosentasche verschwinden lässt. Dann ist die Kinovorstellung beendet und ich grinse in mich hinein. Aber anscheinend haben sich auch meine Mundwinkel leicht nach oben gezogen, denn mein Mann fragt plötzlich:<br />
„Was grinst du eigentlich die ganze Zeit so?“<br />
„Ach, das Stück Schokolade hat mich gerade an N. erinnert“, gestehe ich etwas verschämt, „den kennst du doch auch?“<br />
„Ach ja? Den haben wir schon ewig nicht mehr gesehen. Was er wohl macht? Aber was hat er mit meiner Schokolade zu tun?“<br />
„Das willst du wissen? Na dann“, antworte ich frech, „lies einfach meine Geschichte!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier gibt es noch mehr Schokolade:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/glueckshormone/">Glückshormone</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/danke-fuer-die-schokolade/">Danke für die Schokolade</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/besuch-einer-sizilianischen-schokoladenmanufaktur/">Besuch in einer sizilianischen Schokoladenmanufaktur</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mmmmh lecker!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 22:55:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Appetit]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich hatte unser Sohn seinen 26. Geburtstag und im Vorfeld fiel mir das Beitragsfoto zufällig in die Hände. Dies veranlasste mich dazu ihm aus Spaß einen Portionierer für Spagetti und eine Packung dieser dünnen langen Nudeln zu schenken und ihm das Foto zu zeigen. Außerdem brachte es mich auf die Idee diesen Beitrag zu schreiben: Ich kann wohl mit Gewissheit sagen, dass es kaum ein Kind gibt, das nicht Spagetti mit Tomatensoße liebt. Unser Sohn jedenfalls war immer total begeistert, wenn dieses Gericht auf dem Speiseplan stand. Außerdem muss ich gestehen, dass auch ich dieser Nudel-Soße-Variante nicht abgeneigt gegenüberstehe beziehungsweise -sitze. Wenn der Duft dieses Gerichts durch die Küche zog und mein Ruf erklang: „Spagetti mit Tomatensoße!“, wurden seine Ohren und Augen größer, das Wasser lief ihm schon im Mund zusammen und die Zunge fuhr genüsslich in der Vorfreude über die Lippen. Mein ansonsten schlechter Esser türmte sich die Spagetti auf den Teller und verteilte die Tomatensoße. Letzteres wohl nicht immer nur auf den langen dünnen Nudeln, wie man unschwer auf dem Bild sehen kann. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich hatte unser Sohn seinen 26. Geburtstag und im Vorfeld fiel mir das Beitragsfoto zufällig in die Hände. Dies veranlasste mich dazu ihm aus Spaß einen Portionierer für Spagetti und eine Packung dieser dünnen langen Nudeln zu schenken und ihm das Foto zu zeigen. Außerdem brachte es mich auf die Idee diesen Beitrag zu schreiben:</strong><br />
<span class="dropcap">I</span>ch kann wohl mit Gewissheit sagen, dass es kaum ein Kind gibt, das nicht Spagetti mit Tomatensoße liebt. Unser Sohn jedenfalls war immer total begeistert, wenn dieses Gericht auf dem Speiseplan stand. Außerdem muss ich gestehen, dass auch ich dieser Nudel-Soße-Variante nicht abgeneigt gegenüberstehe beziehungsweise -sitze.<br />
Wenn der Duft dieses Gerichts durch die Küche zog und mein Ruf erklang: „Spagetti mit Tomatensoße!“, wurden seine Ohren und Augen größer, das Wasser lief ihm schon im Mund zusammen und die Zunge fuhr genüsslich in der Vorfreude über die Lippen. Mein ansonsten schlechter Esser türmte sich die Spagetti auf den Teller und verteilte die Tomatensoße. Letzteres wohl nicht immer nur auf den langen dünnen Nudeln, wie man unschwer auf dem Bild sehen kann. Er genoss das Essen sozusagen mit allen Sinnen und sein Gehirn meldete den Gesamteindruck „Köstlich!“.<br />
Tatsächlich ist es beim Essen so, dass die Haut, das Auge, die Zunge, die Nase und auch das Ohr an dieser Genussempfindung beteiligt sind. Die unterschiedlichen Reize dieser fünf Sinne werden an das Gehirn weitergeleitet und lassen dort einen Gesamteindruck entstehen.<br />
Am besten lässt sich dies am Beispiel eines Apfels erklären:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1299 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1-1024x682.jpg" alt="1200px-Apfel1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1288" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Apfel1.jpg" alt="1200px-Apfel1.jpg" width="1" height="1" /></a>Wenn man diesen Apfel in die Hand nimmt, so ertasten die Finger über die Haut und deren kleine Sensoren schon die Form und die Beschaffenheit dieser Frucht, z.B. ein fester runder glatter Apfel. Vielleicht essen deshalb Kinder so gerne mit den Händen, hin und wieder auch Nudeln mit Tomatensoße. Aber auch die Lippen spielen hier eine große Rolle: „Die Lippe weist viele Nervenenden auf und reagiert als Teil des Tastsinns sehr empfindlich auf Berührungen, Wärme und Kälte.“* (Wikipedia)</p>
<p>Das Auge sieht den roten oder grünen Apfel und erkennt gleichzeitig, ob die Frucht reif ist. Auf unser Mittagessen bezogen: Der Anblick der langen, dünnen und durch den Kochvorgang weichen Nudeln mit der roten flüssigen Tomatensoße wird als angenehm erkannt.<br />
Hat die Speise die Lippen passiert, so ist sie im verschlossenen Mund und trifft dort auf die Zunge. Zucker, Eiweiße, Säuren und Minerale aktivieren die Sinneszellen auf der Zunge. Die Zunge kann unterschiedliche Geschmacksrichtungen erkennen, nämlich süß und salzig, sauer und bitter, aber auch herzhaft (umami). Sie hilft uns auch genießbares Essen von ungenießbarem zu unterscheiden, sie erkennt also den faulen Apfel oder die versalzene Soße.<br />
Auch die Nase ist, wie jeder weiß, beim Genießen der Nahrungsaufnahme beteiligt. Die 30 Millionen Riechsinneszellen in der Nase nehmen sozusagen den Essengeruch auf. „Denn dort, in der Riechschleimhaut, befinden sich Sinneszellen, die weitaus mehr Stoffe unterscheiden können als die Geschmackszellen auf der Zunge. Erst dadurch, dass wir unsere Nahrung riechen, offenbart sich deren facettenreiches Aroma… Denn Gerüche empfinden wir niemals als neutral, sie sind stets mit bestimmten Emotionen, Erinnerungen oder Assoziationen verknüpft- und daher äußerst individuelle Eindrücke.“ **. Vielleicht liegt es also an unserer Nase, wenn wir als Kind gerne Spagetti mit Tomatensoße oder lieber grüne anstelle von roten oder gelben Äpfeln gegessen haben und damit positive Erinnerungen verknüpfen, so dass wir diese Nahrungsmittel auch als Erwachsene noch gerne essen.<br />
Neulich beobachtete ich eine Frau, welche die verschiedenen Apfelsorten im Supermarkt zuerst einer Geruchsprobe unterzog, bevor sie sich für eine Sorte entschied.<br />
Auch das Ohr, man sollte es nicht meinen, ist an unserem Genuss beteiligt. Wir erzeugen ständig Vibrationen, die in der Luft umher schwirren. Nicht nur durch Sprechen oder Laufen werden diese erzeugt, sondern auch durch das Kauen. Beim Hineinbeißen in einen knackigen Apfel mag das vielleicht lauter und deutlicher sein, aber selbst Spagetti mit Tomatensoße können diese erzeugen und somit Höreindrücke entstehen lassen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Asiatisch1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1301 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Asiatisch1-300x225.jpg" alt="1200px-Asiatisch" width="300" height="225" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Asiatisch1-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Asiatisch1-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Asiatisch1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-CAM02022-Nudeln.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1302 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-CAM02022-Nudeln-300x225.jpg" alt="1200px-CAM02022 Nudeln" width="300" height="225" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-CAM02022-Nudeln-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-CAM02022-Nudeln-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-CAM02022-Nudeln.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Der Genuss beim Essen entsteht aber erst, wenn diese ganzen Sinneseindrücke über die Nervenbahnen zu unserem Gehirn weitergeleitet und dort miteinander vereint werden. „Das eigentliche Geschmackserlebnis, der Genuss beim Essen, beruht (…) immer auf einer Kombination sämtlicher Sinne &#8211; auf olfaktorischen, haptischen und visuellen Reizen.“***<br />
Was für ein Glück, dass wir uns beim Essen darüber keine Gedanken machen, sondern einfach nur genießen.<br />
In diesem Sinne wünsche ich Euch allzeit einen „Guten Appetit!“ und viel Genuss!</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Salat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1300 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Salat-1024x768.jpg" alt="1200px-Salat" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Salat-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Salat-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Salat.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Pizza.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1303 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Pizza-1024x682.jpg" alt="1200px-Pizza" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Pizza-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Pizza-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Pizza-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Pizza.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch folgende Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/timo-und-die-kleinen-tierchen-meiner-kueche/">Timo und die kleinen Tierchen in meiner Küche</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-dem-leben-meiner-kuechenuhr/">Aus dem Leben meiner Küchenuhr</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Lippe (Stand: 6.7.2015)</p>
<p>** Zitat aus: Sebastian Witte, Wie die Welt im Kopf entsteht,in: GEOkompakt Sinne und Wahrnehmung, Heft Nr.36, S. 58</p>
<p>*** Zitat aus: Sebastian Witte, Wie die Welt im Kopf entsteht,in: GEOkompakt Sinne und Wahrnehmung, Heft Nr.36, S. 56</p>
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