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	<title>ärgern &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Na warte, jetzt ärgern wir dich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 17:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[huschen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Streich]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich glaube, sie wird bald kommen und uns unseren Platz zuweisen. Im Grunde genommen ist sie schon überfällig. Der Sommer ist vorbei und der Herbst ist längst eingekehrt. Es ist schon recht kühl geworden und sie scheint uns vergessen zu haben. Sonst würden wir hier nicht so einsam und verlassen rumstehen“, plappert die Eine drauf los. „Psst!“, ermahnt die Andere flüsternd. „Ich glaube sie ist nebenan. Du hast recht, wahrscheinlich erscheint sie gleich hier.  Allerdings war sie in den letzten Tagen schon öfter hier und hat uns gar nicht beachtet. Warum sollte sie uns ausgerechnet heute ihre Aufmerksamkeit schenken?“ „So richtig hat sie uns eigentlich nie beachtet, obwohl wir ihr durch den Sommer geholfen haben. Wir waren selbstverständlich immer für sie da.“ „Genau, stets zur Stelle, wenn sie uns gebraucht hat. Nie haben wir sie verärgert oder im Stich gelassen.“ „Doch, einmal haben wir sie schon ein wenig geärgert. Aber hinterher hat sie sich über unseren kleinen Streich sogar amüsiert.“ „Hihi!!! Ich erinnere mich. Es begann während einer längeren Autofahrt…. Psst!!!! Sie kommt!!!“ Die beiden &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich glaube, sie wird bald kommen und uns unseren Platz zuweisen. Im Grunde genommen ist sie schon überfällig. Der Sommer ist vorbei und der Herbst ist längst eingekehrt. Es ist schon recht kühl geworden und sie scheint uns vergessen zu haben. Sonst würden wir hier nicht so einsam und verlassen rumstehen“, plappert die Eine drauf los.</p>
<p>„Psst!“, ermahnt die Andere flüsternd. „Ich glaube sie ist nebenan. Du hast recht, wahrscheinlich erscheint sie gleich hier.<span class="Apple-converted-space">  </span>Allerdings war sie in den letzten Tagen schon öfter hier und hat uns gar nicht beachtet. Warum sollte sie uns ausgerechnet heute ihre Aufmerksamkeit schenken?“</p>
<p>„So richtig hat sie uns eigentlich nie beachtet, obwohl wir ihr durch den Sommer geholfen haben. Wir waren selbstverständlich immer für sie da.“</p>
<p>„Genau, stets zur Stelle, wenn sie uns gebraucht hat. Nie haben wir sie verärgert oder im Stich gelassen.“</p>
<p>„Doch, einmal haben wir sie schon ein wenig geärgert. Aber hinterher hat sie sich über unseren kleinen Streich sogar amüsiert.“</p>
<p>„Hihi!!! Ich erinnere mich. Es begann während einer längeren Autofahrt…. Psst!!!! Sie kommt!!!“</p>
<p>Die beiden verhalten sich mucksmäuschenstill. Trotzdem steht die Frau plötzlich vor den Zweien. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht und sie betrachtet die Beiden fast ein bisschen verträumt.</p>
<p>„Ob du wohl an die selbe Begebenheit denkst, von der ich gerade berichten wollte?“, überlegt die Eine leise. „Damals, als du uns einfach in eine Ecke geschoben und dann später in der Dunkelheit verwechselt hast. Naja, wir sehen uns ja ziemlich ähnlich, aber so einen kleinen Unterschied gibt es eben doch.“</p>
<p>„Weil du dich uns einfach während der Autofahrt entledigt und in den Fußraum geschoben hast, dachten wir, ein kleiner Streich wäre angebracht“, erinnert sich die Andere in Gedanken. „So haben wir einfach unsere Plätze getauscht und abgewartet, bis du aussteigen wolltest. Dann hast du uns wieder gebraucht und hervorgeholt. In der Dunkelheit hast du die Verwechslung erst nicht bemerkt, aber schon nach einem Schritt haben wir dich tüchtig gezwickt. Erst dann hast du uns deine volle Aufmerksamkeit geschenkt und die Verwechslung bemerkt.“</p>
<p>„So etwas wie mit euch ist mir noch niemals zuvor passiert“, unterbricht die Stimme der Frau die Erinnerungen der Beiden. „Wie schusselig muss man denn sein, um den linken Fuß in die rechte Sandale zu quetschen und die linke Sandale über den rechten Fuß zu ziehen?! Oder wolltet ihr mich ärgern und habt die Plätze getauscht?“, lacht die Frau während sie die Sandalen ganz hinten im Schuhschrank verstaut.</p>
<p>„Euren Winterschlaf habt ihr euch verdient. Bis auf dieses eine Mal sind wir gut miteinander ausgekommen. Wenn ihr mir versprecht, mich nicht wieder zu ärgern, hole ich euch gleich im nächsten Sommer wieder hervor.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/">Die zwei Alten</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mein-verhaeltnis-zu-meinen-beiden-lieblingsschraenken/">Mein Verhältnis zu meinen beiden Lieblingsschränken</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Na sowas!(1)</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/na-sowas/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/na-sowas/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 21:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[Etui]]></category>
		<category><![CDATA[Figur]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
		<category><![CDATA[Versuch]]></category>
		<category><![CDATA[Würfel]]></category>
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					<description><![CDATA[Berta und Mathilda sind schon seit Jahrzehnten befreundet. Kennengelernt haben sie sich einst auf einer Geburtstagsfeier. Die beiden Frauen waren sich sofort sympathisch.  Damals wie heute geht ihnen der Gesprächsstoff nie aus. Inzwischen sind Mathilda und Berta schon verwitwet. Da Bertas Haus zu groß für nur eine Person ist, zog Mathilda vor zwei Jahren kurzerhand zu ihr. So ist keiner allein, aber trotzdem hat jede von ihnen ihr eigenes Reich. „Wollen wir uns wieder einmal ärgern?“, fragt Berta und hat ein Strahlen in den Augen. „Von WIR ist hier wohl keine Rede!“, gibt Mathilda zurück. „Du ärgerst mich!“ „Ach komm, sei doch nicht so!“, beschwichtigt die eine Freundin die andere. „Na gut, ich bin ja kein Spielverderber.“ Darauf hat Berta nur gewartet. Wie auf Kommando schnellt ihre rechte Hand hinter dem Rücken hervor. In dieser hält sie das altbewährte und allseits geliebte oder auch gehasste „Mensch-ärgere-Dich-nicht“-Spiel.  „Du grün und ich gelb?“, fragt sie. Mathilda nickt und holt ihre Brille aus dem Etui, damit sie genau sehen kann, ob die Freundin schummelt. „Ich fang an“, ruft &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berta und Mathilda sind schon seit Jahrzehnten befreundet. Kennengelernt haben sie sich einst auf einer Geburtstagsfeier. Die beiden Frauen waren sich sofort sympathisch.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
<strong>Damals wie heute geht ihnen der Gesprächsstoff nie aus.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>nzwischen sind Mathilda und Berta schon verwitwet. Da Bertas Haus zu groß für nur eine Person ist, zog Mathilda vor zwei Jahren kurzerhand zu ihr. So ist keiner allein, aber trotzdem hat jede von ihnen ihr eigenes Reich.<br />
„Wollen wir uns wieder einmal ärgern?“, fragt Berta und hat ein Strahlen in den Augen.<br />
„Von WIR ist hier wohl keine Rede!“, gibt Mathilda zurück. „Du ärgerst mich!“<br />
„Ach komm, sei doch nicht so!“, beschwichtigt die eine Freundin die andere.<br />
„Na gut, ich bin ja kein Spielverderber.“<br />
Darauf hat Berta nur gewartet. Wie auf Kommando schnellt ihre rechte Hand hinter dem Rücken hervor. In dieser hält sie das altbewährte und allseits geliebte oder auch gehasste „Mensch-ärgere-Dich-nicht“-Spiel.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Du grün und ich gelb?“, fragt sie.<br />
Mathilda nickt und holt ihre Brille aus dem Etui, damit sie genau sehen kann, ob die Freundin schummelt.<br />
„Ich fang an“, ruft Berta begeistert aus. „Ich habe das letzte Spiel gewonnen.“<br />
„Leider nicht nur das letzte Spiel“, gibt Mathilda zu. „Ich habe das Gefühl, dass mit deinem Würfel etwas nicht stimmt. Ich habe noch nie jemand kennengelernt, der so viele Sechser würfelt wie du.“<br />
„Du kannst ihn gerne haben. Ich nehme dann deinen Würfel.“<br />
Hoffnungsvoll nimmt Mathilda den Würfel entgegen und begutachtet ihn durch ihre Brille ganz genau. Leider muss sie feststellen, dass es nichts Auffälliges an ihm gibt.<br />
„Ich fang schon mal an zu würfeln“, sagt Berta und schon rollt der Würfel dreimal hintereinander über den Tisch.<br />
„Ha!“, sagt Mathilda hoffnungsvoll, denn bisher war kein Sechster dabei. Bei ihr aber leider auch nicht. Doch schon bei der zweiten Würfelrunde hat Berta die ersehnten sechs Augen auf ihrem Würfel ganz oben liegen. Sie geht mit ihrem Spielmännchen an den Startpunkt und als sei dies nicht genug, kommt der zweite Sechster gleich hinterher. Dieser berechtigt sie wiederum zum nochmaligen Würfeln, was Berta allerdings nur eine Eins beschert.<br />
„Och!“, gibt sie enttäuscht von sich.<br />
„Du brauchst dich doch nicht zu beschweren, ich bin noch gar nicht am Start“, entgegnet die Freundin, die den Würfel ganz sachte aus der Hand gleiten lässt. Allerdings vergeblich. Doch noch hat sie zwei Versuche.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Eigentlich kann ich noch keine Sechs gebrauchen“, denkt sie. „Das gelbe Spielmännchen steht kurz vor meinem Startpunkt. Es würde mich nur jagen. Lieber soll der Sechser erst kommen, wenn gelb vor mir ist. Dann wäre ich nämlich der Jäger.“<br />
Leider gehorcht der Würfel nicht ihren Gedanken und Wünschen, denn der dritte Wurf berechtigt sie, sich an den Start zu begeben und danach einen Schritt voranzugehen.<br />
„Oh nein! Jetzt bist du schon ganz dicht hinter mir und ich kann mich darauf gefasst machen, gleich wieder rauszufliegen.“<br />
„Ach, Quatsch. Das würde ich dir doch nie antun“, meint Berta augenzwinkernd und würfelt eine Fünf.<br />
Sie hat Wort gehalten und steht nun direkt vor Mathilda, die anscheinend von jetzt an Glück hat, denn im Nu ist sie mit allen Spielmännchen draußen.<br />
„Heute gewinnst du!“, meint Berta und man hört ihre Frustration heraus.<br />
„Das hab ich auch dringend nötig“, gibt ihr die Freundin zu verstehen und reibt sich im Geiste schon die Hände. Leider ist das Glück kein ständiger Begleiter und so wird sie schon in einer der nächsten Runden von ihrer Gegnerin herausgeworfen. Und als wäre das nicht genug, folgt der Herauswurf des nächsten Männchens kurz bevor sie es in Sicherheit bringen kann.<br />
„Jetzt reicht es aber!“, beschwert sich Mathilda. &#8222;Von wegen, heute gewinne ich. Ich frage mich, wie du das machst?!“<br />
„Gekonnt ist gekonnt!“, gibt ihr Berta lachend zu verstehen.<br />
Langsam vergeht Mathilda die Lust, während die Freundin fröhlich vor sich hin würfelt und ihre Spielfiguren über das Brett sausen lässt.<br />
„Eins, zwei, drei!“, zählt sie. „Und schon bist du weg!“<br />
„Halt!“, ruft Mathilda aus.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Was? Bist du etwa ein schlechter Verlierer?“<br />
„Nein, das nicht. Aber dein Würfel zeigt nur zwei Augen, keine drei!“<br />
„Ach!“, zuckt Berta mit den Schultern. „Da hab ich mich wohl verguckt!“<br />
„Setz mal deine Brille auf!“, kontert Mathilda. „Auf dich muss man aufpassen. Kann es sein, dass du schummelst?“<br />
„Ich nein! Das käme mir nie in den Sinn!“<br />
„Das hoffe ich!“, gibt Mathilda ihrer Freundin zu verstehen, würfelt und zieht an deren Männchen vorbei.<br />
Heute gibt es sozusagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Partie ist gerade so richtig spannend, als es plötzlich an der Haustür klingelt. Bertas Tochter Margit mit dem dreijährigen David ist für einen überraschenden Besuch vorbeigekommen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Lass alles stehen, wir spielen nachher weiter! Merk dir, dass du dran bist“, meint sie, als sie mit David auf dem Arm ins Wohnzimmer kommt. Dieser hat seinen Teddy dabei, den er in seiner Hand hält und ihn Mathilda, die noch immer vor dem unvollendeten Spiel sitzt, geben will. Er reicht ihr mit ausgestrecktem Arm den Teddy hinüber.<br />
&#8222;Vorsicht!&#8220;, ruft Margit, als dem Jungen der Teddybär entgleitet.<br />
&#8222;Hoppla!&#8220;, ruft David erschrocken, als der Teddy auf dem Tisch landet.<br />
„Oh nein!“, rufen die beiden Freundinnen, als das Stofftier bei seiner Landung das Spiel zerstört.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wer hätte denn gewonnen?“, erkundigt sich Margit.<br />
„Ich war so nah dran!“, antwortet Berta.<br />
„Glaubst auch nur du! Ich hätte gewonnen!“, widerspricht Mathilda.<br />
&#8222;Na sowas!&#8220;, sagt David. &#8222;Armer, armer Teddy!&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mensch-aergere-dich-nicht/">Mensch ärgere dich nicht!</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/wenn-zwei-traeumen/">Wenn Zwei träumen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/hui/">Hui!!!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jetzt ärgere ich mich aber…</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/jetzt-aergere-ich-mich-aber/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/jetzt-aergere-ich-mich-aber/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 17:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[Dreieck]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Kleber]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnarzt]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit meiner Mutter war ich irgendwann Anfang des Jahres in einem Hörakustiker- und Optikergeschäft. Dort entdeckte ich ein Brillenetui. „Schau mal!“, sagte ich zu meiner Mutter. „Das ist echt chic. Das gefällt mir!“ „Ja, ein wirklich elegantes Teil“, bestätigte auch meine Mutter. Nachdem ich es nach allen Seiten gedreht und gewendet hatte, erstand ich es und freute mich sehr darüber. Es war von der Außenseite mit  schwarzem Kunstleder überzogen, das wie Schlangenleder wirkte. Die Innenseite war mit Samt ausgefüttert. Leider ist Chic nicht immer mit guter Verarbeitung verbunden, denn schon nach geraumer Zeit ging es entzwei. Ich muss allerdings alle Schuld von mir weisen, denn ich habe es sicherlich pfleglich behandelt. Trotzdem löste sich eines Tages eines der Seitenteile, &#8211; ein kleines Dreieck. „Ach, das kann ich Dir wieder einkleben“, versprach mir mein Mann, der schon auf dem Sprung zu einem Termin war. „Ich habe den entsprechenden Kleber. Lass es mal in Deiner Küche liegen, &#8211; ich muss jetzt weg…“ Und dabei blieb es auch, &#8211; sprich: Das Etui blieb samt Dreieck liegen. Nach ein paar &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit meiner Mutter war ich irgendwann Anfang des Jahres in einem Hörakustiker- und Optikergeschäft. Dort entdeckte ich ein Brillenetui. </strong><br />
<strong>„Schau mal!“, sagte ich zu meiner Mutter. „Das ist echt chic. Das gefällt mir!“</strong><br />
<strong>„Ja, ein wirklich elegantes Teil“, bestätigte auch meine Mutter.</strong><br />
<span class="dropcap">N</span>achdem ich es nach allen Seiten gedreht und gewendet hatte, erstand ich es und freute mich sehr darüber. Es war von der Außenseite mit  schwarzem Kunstleder überzogen, das wie Schlangenleder wirkte. Die Innenseite war mit Samt ausgefüttert.<br />
Leider ist Chic nicht immer mit guter Verarbeitung verbunden, denn schon nach geraumer Zeit ging es entzwei. Ich muss allerdings alle Schuld von mir weisen, denn ich habe es sicherlich pfleglich behandelt. Trotzdem löste sich eines Tages eines der Seitenteile, &#8211; ein kleines Dreieck.<br />
„Ach, das kann ich Dir wieder einkleben“, versprach mir mein Mann, der schon auf dem Sprung zu einem Termin war. „Ich habe den entsprechenden Kleber. Lass es mal in Deiner Küche liegen, &#8211; ich muss jetzt weg…“<br />
Und dabei blieb es auch, &#8211; sprich: Das Etui blieb samt Dreieck liegen. Nach ein paar Tagen räumte ich es weg. Naja, nicht ganz weg. Ich steckte das Dreieck in das Etui und .…<br />
Das ist mittlerweile schon einige Zeit her. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich das Etui eines Morgens wieder in den Händen hielt und entdeckte, dass das besagte Dreieck fehlte.<br />
„Schade!“, dachte ich damals. „War nur eine kurze Freude. Was soll ich jetzt noch damit?“ &#8230;</p>
<p>Heute Morgen beim Aufstehen hat der Tag ganz normal begonnen. Auch der restliche Tag ist einfach nur vom Alltag geprägt gewesen und es gibt bisher keine außergewöhnlichen Vorkommnisse. Mittlerweile ist es Abend geworden. Ich entschließe mich den Inhalt meiner Handtasche auszuräumen, die ich seit langer Zeit wieder einmal benutzt habe und jetzt wieder zurück in den Schrank räumen will.<br />
„Ach“, denke ich. „Da ist also mein kleiner Kamm, den ich immer so gerne für unterwegs mitgenommen habe. Nun gut, jetzt habe ich also einen Kamm und die kleine Bürste, die ich neulich als Ersatz gekauft habe. Alles prima Utensilien für die Handtasche.“<br />
Ich weiß ja, dass meine Taschen jeweils einem <a href="http://lifetellsstories.de/bermudadreieck-und-andere-mysterien/">Bermudadreieck </a>ähneln, denn in ihnen verschwindet ständig etwas. Also durchsuche ich auch immer die Ecken und Innentaschen. So auch heute. Im Grunde genommen sieht die Tasche völlig leer aus und ein Blick in die Zwischenfächer bestätigt es mir. Das Innenfutter ist schwarz, das sollte ich vielleicht noch erwähnen. Die darin befindlichen Gegenstände sollten sich also gut davon abheben, … es sei denn sie sind ebenfalls schwarz und relativ klein.<br />
Tja, das ist wohl der Grund. Möglicherweise ist es innere Eingebung, purer Zufall oder einfach auch nur Routine. Jedenfalls lasse ich meine Hand durch die Innentasche gleiten und halte plötzlich etwas in der Hand. Ein kleines schwarzes gleichschenkliges Dreieck.<br />
Kurzzeitig kommt in mir Freude auf, als ich dieses besagte Fundstück zwischen meinen Fingern hin und her drehe. Ich weiß genau wozu es gehört. Ihr wisst es sicherlich auch.<br />
„Schön, dass es wieder da ist. Peter muss es mir unbedingt sofort einkleben“, beschließe ich.<br />
Doch da gibt es ein kleines Problem.<br />
„Wo zum Kuckuck hab ich nur das Etui hingetan?“<br />
Ich renne im Haus treppauf und treppab und suche an unterschiedlichen Stellen, wo ich es verwahrt haben könnte. Nichts!<br />
Plötzlich springt mein Kopfkino an:<br />
<em>Ich halte das Etui in der Hand, öffne den Mülleimer in unserer Küche und …..,</em><br />
…. dann bricht der Film ab, meine Erinnerungen verlieren sich.</p>
<p>Jetzt ärgere ich mich aber. Ich bin nun wirklich kein Mensch, der übereilt Dinge entsorgt.<br />
„Da entschließe ich mich schon einmal etwas wegzuwerfen und dann passiert mir das. Ich könnte mich selbst ohrfeigen. “<br />
„Führst du Selbstgespräche?“, fragt mein Mann und kommt aus dem Wohnzimmer. „Ach ja, das klebe ich dir morgen ein!“, erklärt er mir, indem er auf das kleine schwarze Dreieck in meiner Hand deutet. „Leg es mal in die Küche.“<br />
„Soweit waren wir ja schon einmal“, gebe ich leicht pampig zurück. „Das hat sich jetzt allerdings erübrigt, weil ich das Etui weggeworfen habe.“<br />
„Man soll eben nichts wegwerfen!“, zuckt er grinsend mit den Schultern und marschiert nach oben in Richtung Badezimmer.<br />
Jetzt ärgere ich mich aber noch mehr. Frustriert gehe ich ebenfalls die Treppe hoch, um mich dort auf dem Absatz wieder umzudrehen und nach unten zu springen.<br />
„Eine Möglichkeit gibt es noch!“, rufe ich nach oben.<br />
Ich will mich einfach nicht damit abfinden, das Etui entsorgt zu haben. Zumal ich mich wirklich über diesen Kauf gefreut hatte.<br />
Im Arbeitszimmer meines Mannes stehe ich nun vor dem Schrankteil, in dem er seine Ersatzbrillen aufbewahrt. Ich hole dreimal tief Luft, immerhin ist dies meine letzte Chance den vermissten Gegenstand zu finden. Ansonsten ist er wohl tatsächlich schon längst in der Müllverbrennungsanlage gelandet.<br />
Was soll ich sagen?:<br />
Das Dreieck, samt Etui liegt inzwischen auf meinem Küchentisch und wartet auf die Klebung,-  morgen gleich nach dem Aufstehen. Dieses Versprechen habe ich erhalten.</p>
<p>Allerdings ist meinem Göttergatten gerade eben noch eingefallen, dass er schon in aller Herrgottsfrühe einen Termin beim Zahnarzt hat …</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/taenzchen-gefaellig/">Tänzchen gefällig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-taesschen-kaffee-gefaellig/">Ein Tässchen Kaffee gefällig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/unfassbar/">Unfassbar</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Mensch ärgere dich nicht!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/mensch-aergere-dich-nicht/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/mensch-aergere-dich-nicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 21:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[freuen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch ärgere dich nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Missgeschick]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpe]]></category>
		<category><![CDATA[Schlauch]]></category>
		<category><![CDATA[Streichaktion]]></category>
		<category><![CDATA[streichen]]></category>
		<category><![CDATA[Wundermaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=294</guid>

					<description><![CDATA[Wer auch immer dieses Spiel erfunden hat, hat den Nerv der Menschheit getroffen. Zu den Eigenschaften des Menschen gehört es nämlich sich unter anderem zu freuen und sich zu ärgern. Diese Gefühlsregungen spielen sich in jedem von uns ab und haben oftmals auch Auswirkungen auf unsere Umwelt. Freuen wir uns, so strahlen oder lachen wir und stecken nicht selten andere damit an. Ärgern wir uns, so bekommt das meist unser Gegenüber ebenfalls zu spüren. Wir schimpfen dann, setzen einen verärgerten oder gar grimmigen Gesichtsausdruck auf und verspüren eher negative Gefühle. Mein Gesichtsausdruck ist in diesem Augenblick eher der zweiten Gefühlsregung zuzuordnen. Ich habe meinen beiden Männern (Gatte und Sohn) bestimmt schon hundertmal gesagt: „Wischt doch bitte nach dem Rasieren eure Barthaare weg!“Und auch heute rufe ich es genau in dem Augenblick nach unten, als mein Mann nach einem Einkauf im Baumarkt zur Haustür hereinkommt. Seine Antwort zeigt weder etwas von Reue noch einen Funken Verständnis für meine Verärgerung. Im Gegenteil, er ruft einfach nur nach oben: „Diese ewige Putzerei ist doch nicht normal!“ Da könnte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer auch immer dieses Spiel erfunden hat, hat den Nerv der Menschheit getroffen. Zu den Eigenschaften des Menschen gehört es nämlich sich unter anderem zu freuen und sich zu ärgern. Diese Gefühlsregungen spielen sich in jedem von uns ab und haben oftmals auch Auswirkungen auf unsere Umwelt. Freuen wir uns, so strahlen oder lachen wir und stecken nicht selten andere damit an. Ärgern wir uns, so bekommt das meist unser Gegenüber ebenfalls zu spüren. Wir schimpfen dann, setzen einen verärgerten oder gar grimmigen Gesichtsausdruck auf und verspüren eher negative Gefühle.</strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>ein Gesichtsausdruck ist in diesem Augenblick eher der zweiten Gefühlsregung zuzuordnen. Ich habe meinen beiden Männern (Gatte und Sohn) bestimmt schon hundertmal gesagt:<br />
„Wischt doch bitte nach dem Rasieren eure Barthaare weg!“Und auch heute rufe ich es genau in dem Augenblick nach unten, als mein Mann nach einem Einkauf im Baumarkt zur Haustür hereinkommt. Seine Antwort zeigt weder etwas von Reue noch einen Funken Verständnis für meine Verärgerung. Im Gegenteil, er ruft einfach nur nach oben:</p>
<p>„Diese ewige Putzerei ist doch nicht normal!“</p>
<p>Da könnte ich mich doch schon wieder ärgern. „Als wäre ich ein Putzteufel“, denke ich, wische noch den Spiegel schön blank und poliere die Badarmaturen. Danach marschiere ich nach unten, um die Einkäufe meines Mannes zu begutachten.<br />
„Hoffentlich hast du die richtige Farbe mischen lassen“, sage ich und begutachte den Farbeimer.<br />
„Na klar, genau nach der Farbkarte, die wir neulich ausgesucht haben. Obwohl ich persönlich die Küche einfach wieder nur weiß streichen würde.“<br />
„Das ist doch total langweilig“, verteidige ich die Farbentscheidung. „Außerdem ist dieser zarte Grünton doch nur ein leicht grünlich getöntes Weiß. Sieht bestimmt toll aus“, bekräftige ich unseren Beschluss.<br />
„Na ja, erst müssen wir einmal alles abkleben und dann fange ich mit der Decke an. Hol doch schon mal die Lammfellrolle zum Streichen aus der Garage!“<br />
„Welche Lammfellrolle meinst du eigentlich?“, frage ich zwei Minuten später. „Ich habe nur die einfache Rolle hier gefunden!“<br />
„Ach, weißt du was, ich fahre noch mal schnell in den Baumarkt und hole mir eine. Braucht man eh&#8216; immer wieder“, beschließt Peter und ist auch schon auf dem Weg zu seinem Auto.<br />
Als er wieder zurück ist, steht er mit einem großen Karton vor unserer Haustür und verkündet freudestrahlend:<br />
„Das hier ist was ganz Tolles. Ich habe das mal so gemacht wie du immer im Baumarkt und habe mich vor einen Bildschirm gestellt, auf dem sie immer  Videos mit Werbung laufen lassen. Und da haben sie dieses Ding hier angepriesen. Damit soll die Streicherei viel schneller und kinderleicht von statten gehen. Ich dachte mir, wir probieren es einfach mal aus.“<br />
Jetzt bin ich doch etwas verwundert, denn eigentlich ist mein Mann sehr praktisch veranlagt, handwerklich begabt, keineswegs leicht von Werbung zu überzeugen und führt solche handwerklichen Tätigkeiten auch eher auf die traditionelle Art und Weise aus.<br />
„Was ist das denn für ein seltsames Ding?“, frage ich meinen Peter, der inzwischen schon mit Auspacken und Zusammenbau der Wundermaschine beschäftigt ist. Hierbei handelt es sich um einen elektrischen Farbroller, der mit einer Schlauchpumpe betrieben wird und dank eines langen teleskopartigen Stils und eines langen Schlauchs das Streichen von Zimmerdecken und auch von großen Wänden zum Kinderspiel werden lassen soll. Naja, und da bekanntlich in jedem Mann ein Kind steckt, ist auch mein Gatte von dieser Wundermaschine sichtlich angetan.<br />
Inzwischen beginnt es draußen schon zu dämmern und ich bezweifele mittlerweile, dass wir heute noch mit der Streichaktion anfangen, geschweige denn fertig werden.<br />
„Wollen wir nicht einfach mal ganz normal mit der Rolle anfangen zu streichen?“, erkundige ich mich vorsichtig und leicht verärgert über die ständige Verzögerung der geplanten Arbeit.<br />
„Nein“, erklärt er mir. „Jetzt will ich das erst einmal ausprobieren!“<br />
Sogleich macht Peter sich an die Arbeit und nimmt die Küchendecke in Angriff. Ich verfolge die ganze Sache sehr interessiert und würde es eigentlich auch gerne mal ausprobieren, aber Peter ist ganz in seinem Element. Obwohl hierbei angeblich nichts tropft, sind schon einige Farbkleckser auf seinen Haaren zu sehen. Das ist allerdings bei meinem Peter nichts Außergewöhnliches, wenn er streicht. Meist ist er trotz seiner Professionalität hinterher voller Farbe im Gesicht, an den Händen und der Kleidung. Er streicht eben immer gleich alles mit.<br />
„Tja, so ganz überzeugt bin ich noch nicht!“, meint er nach der Fertigstellung der Decke. „Jetzt probiere ich es mal an der Wand aus.“<br />
Zuerst heißt es alles wieder zu säubern, denn jetzt ist der leichte Grünton angesagt. Danach wird das eine Ende des Schlauchs in den Farbeimer gehängt und das andere Ende über die Schlauchpumpe an den Farbroller angeschlossen. Und los kann es gehen:<br />
So schnell geht es nun auch wieder nicht.<br />
„Vielleicht ginge es auf traditionelle Weise schneller“, überlege ich gerade, da meint Peter: „Irgendetwas stimmt hier nicht, da kommt ja fast gar nichts raus. Wahrscheinlich pumpt das Ding nicht richtig. Das muss ich erst einmal überprüfen.“<br />
Ehe ich mich versehe, startet er seine Überprüfung und von da an geht plötzlich alles ganz schnell:<br />
Peter nimmt den Schlauch in die Hand und knickt ihn unterhalb des Farbrollersstils ab, um zu überprüfen, ob die Pumpe auch mit Druck die Farbe nach oben an die Rolle befördert. Der Druck ist da. Die Farbe auch. Durch den Druck und den Knick baut sich jetzt allerdings ein Überdruck auf, es kommt in diesem Moment also sozusagen zu einem Farbstau und es passiert, was passieren muss. Es gibt einen Knall und der Schlauch ist geplatzt. Damit einhergehend spritzt die gesamte Farbe aus dem Schlauch in der Gegend herum. Peter versucht das Schlimmste zu verhindern, indem er sich zum Ausschalten der Pumpe in Richtung Gerät bückt. Dabei zieht er allerdings versehentlich ruckartig an dem Schlauch. Dies hat zur Folge, dass auch der Farbeimer, der auf meinem Küchentisch abgestellt ist, diesen Ruck zu spüren bekommt. Er beginnt zu wackeln und bevor noch eine rettende Hand hinzuschnellen kann, ist er umgekippt. Somit ergießt sich auch noch diese Farbe auf meinen Fußboden und bespritzt Tisch, Wände und auch meinen Peter.<br />
„Oh Gott!“, rufe ich aus.<br />
„Nichts passiert, nichts passiert!“, ruft hingegen mein Peter.<br />
„Das kann ich deutlich sehen!“, ärgere ich mich jetzt aber.<br />
„Der Schlauch muss schon irgendwo eine Macke gehabt haben“, erklärt er mir. Ich fahr jetzt in den Baumarkt und lasse mir einen anderen Schlauch geben.“<br />
Da es zwischenzeitlich 10 Minuten vor Ladenschluss ist, rast er so wie er aussieht los. Ich hingegen bleibe zurück, versuche die Farbe zumindest von meinen Fliesen und meinem Küchentisch zu entfernen und bin nicht gerade bester Stimmung.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>„Mensch ärgere dich nicht!“,</strong></p>
<p>sage ich immer wieder zu mir selbst und als Peter eine halbe Stunde später wieder aufkreuzt, stehe ich auf der Leiter mit der üblichen Lammfellrolle in der Hand und habe schon mal angefangen eine Wand anzulegen. Peter lässt es sich jedoch nicht nehmen, mit dem automatischen Farbroller weiterzuarbeiten. Bevor er allerdings alles wieder zusammengebaut und vorbereitet hat, bin ich mit der Küchenstreicherei schon fast fertig. Er macht dann noch den Rest und hier und da ein bisschen Feinarbeit. Es sieht richtig toll aus. Mittlerweile lachen wir auch über dieses Missgeschick und gönnen uns zum Abschluss noch ein Gläschen Rotwein.</p>
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