<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Stress &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/stress/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Dec 2020 14:59:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Von wegen Weihnachtsstress</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/von-wegen-weihnachtsstress/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/von-wegen-weihnachtsstress/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 13:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Gans]]></category>
		<category><![CDATA[Glas]]></category>
		<category><![CDATA[Schürze]]></category>
		<category><![CDATA[Sessel]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Treppe]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lifetellsstories.de/?p=6887</guid>

					<description><![CDATA[Es ist Weihnachten. Genauer gesagt, es ist Heiligabend und Gabriela hat eine Menge Arbeit vor sich. Sie will schnell noch ihre neue Wohnung weihnachtlich schmücken. Der Christbaum steht schon in seinem Glanz in einer Ecke des Wohnzimmers. Auch das Essen will noch vorbereitet werden. Traditionell gibt es heute schon den Gänsebraten. Es ist also Einiges zu tun und die junge Frau hat einen festen Zeitplan erstellt, damit sie auch pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fertig ist. Erst Anfang des Monats ist sie eingezogen und heute wollen ihre Eltern und ihre beste Freundin Anna kommen, um mit ihr gemeinsam das Fest der Liebe zu feiern. Gabriela freut sich riesig, wirbelt fleißig und singend durch die Wohnung.  „Alles muss perfekt sein“, denkt sie. „Papa, Mama und Anna werden staunen!“ Inzwischen ist die gesamte Wohnung blitzeblank und Gabriela vergisst nicht immer wieder einen Blick auf die Uhr und einen zweiten auf ihren Zeitplan zu werfen.  „Es läuft wie am Schnürchen. Jetzt kann ich mich der Gans widmen und sie in den Backofen schieben.“ Gedacht, getan. Das Rotkraut &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Weihnachten. Genauer gesagt, es ist Heiligabend und Gabriela hat eine Menge Arbeit vor sich. Sie will schnell noch ihre neue Wohnung weihnachtlich schmücken. Der Christbaum steht schon in seinem Glanz in einer Ecke des Wohnzimmers. Auch das Essen will noch vorbereitet werden. Traditionell gibt es heute schon den Gänsebraten. Es ist also Einiges zu tun und die junge Frau hat einen festen Zeitplan erstellt, damit sie auch pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fertig ist.</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>rst Anfang des Monats ist sie eingezogen und heute wollen ihre Eltern und ihre beste Freundin Anna kommen, um mit ihr gemeinsam das Fest der Liebe zu feiern. Gabriela freut sich riesig, wirbelt fleißig und singend durch die Wohnung.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Alles muss perfekt sein“, denkt sie. „Papa, Mama und Anna werden staunen!“<br />
Inzwischen ist die gesamte Wohnung blitzeblank und Gabriela vergisst nicht immer wieder einen Blick auf die Uhr und einen zweiten auf ihren Zeitplan zu werfen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Es läuft wie am Schnürchen. Jetzt kann ich mich der Gans widmen und sie in den Backofen schieben.“<br />
Gedacht, getan. Das Rotkraut hat sie schon am Abend zuvor zubereitet und die Klöße braucht sie nur noch ins kochende Wasser zu werfen, wenn es an der Haustür klingelt. Selbst der Nachtisch steht verzehrfertig im Kühlschrank.<span class="Apple-converted-space">  </span><br />
„Also, was soll jetzt noch schiefgehen?!“, sagt sich Gabriela und ist stolz auf sich selbst, denn Weihnachtshektik ist heute kein Thema.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Mama ist immer nur gestresst an Heiligabend, weil sie befürchtet nicht alles perfekt und rechtzeitig fertig zu haben. Aber es geht auch ohne Stress, das wäre doch gelacht“, freut sich Gabriela über ihr eigenes Organisationstalent.<br />
Während die Gans im Ofen vor sich hin bräunt, macht sie sich chic für diesen ganz besonderen Abend, der sozusagen ihr Debüt ist.<br />
„Jetzt habe ich Zeit für die Tischdekoration, dann gönne ich mir ein Gläschen Rotwein und danach können sie alle kommen.“<br />
Nachdem sie zum wiederholten Male nach der Gans geschaut und auch das Wohnzimmerfenster zum kurzen Durchlüften geöffnet hat, will sie sich mit dem Glas Rotwein auf dem Sessel niederlassen. Da sie ihren Blick dabei allerdings begutachtend im Wohnzimmer umherschweifen lässt, entgeht ihr die Katze, die bereits genau dort auf dem Sessel döst und sich nun in ihrer Ruhe gestört fühlt. Laut miauend springt diese auf, so dass Gabriela tüchtig erschrickt. Sie kann gerade noch ihr Glas ausbalancieren, so dass nichts passiert.<br />
„Minka!“, ruft sie empört. „Wie kannst du mich so erschrecken!“<br />
Doch das Kätzchen ist ebenfalls verärgert und auf der Suche nach einem neuen Schlafplätzchen springt sie auf einen der Stühle, die um den gedeckten Wohnzimmertisch stehen.<br />
„Minka, schnell weg da! Gschhhh!“, ruft Gabriela aus und fuchtelt mit der<span class="Apple-converted-space">  </span>Hand in der Gegend herum. In der Hektik stößt sie dabei ein Sektglas an, das mit vier weiteren Gläsern auf einem Tablett am Tischrand steht. Dann geht alles ganz schnell. Das Glas gerät ins Wanken, kippt und stößt an das nächste, das wiederum beim Umfallen die beiden restlichen Gläser ebenfalls umwirft. Gabriela ist machtlos. Sie kann nur hilflos dabei zusehen, wie die Gläser am Fußboden in tausend kleine Scherben zerspringen.<br />
Die junge Frau schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und Minka hat sich vor Schreck hinter dem Sofa verkrochen.<br />
„Ich fasse es nicht!“ Gabriela wird nun doch nervös.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Bis vor ein paar Minuten ist alles noch wie am Schnürchen gelaufen und jetzt das!“, ruft sie entsetzt aus. „In einer dreiviertel Stunde wollen sie alle da sein!“<br />
Schnell kehrt Gabriela den Scherbenhaufen zusammen und zur Sicherheit saugt sie auch die kleinsten Splitter noch mit dem Staubsauger auf, den sie dann achtlos fallen lässt und mit der Schaufel zur Wohnungstür eilt. Sie lässt diese offen und flitzt nach unten zur Haustür. Im selben Moment, als sie diese öffnet, hört sie einen lauten Knall aus einem der Stockwerke. Wie versteinert steht sie da.<br />
„Was war das denn?“, fragt sie sich erschrocken. „Das wird doch nicht….!?“<br />
Unverrichteter Dinge rennt sie wieder nach oben und steht Sekunden später vor ihrer eigenen geschlossenen Wohnungstür. Der Windstoß beim Öffnen der Haustür hat sie zugeschlagen.<br />
Hilflos steht sie mit umgebundener Schürze und der mit Glassplittern beladenen Schaufel da.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Die Gans! Meine Gäste!“, durchfährt es die junge Frau.<br />
Sie eilt eine Etage tiefer und klingelt beim Hausmeisterehepaar Kunze. Obwohl aus der Wohnung Weihnachtslieder trällern, öffnet niemand.<br />
„Typisch, wenn man mal schnell Hilfe braucht.<span class="Apple-converted-space">  </span>Was mach ich nur? Den Schlüsseldienst kann ich auch nicht anrufen, weil mein Handy in der Wohnung liegt.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Gabriela ist der Verzweiflung und den Tränen nahe. Außer den Kunzes ist heute niemand im Haus. Die Müllers sind zu ihren Kindern gereist und die Wohnung über Gabriela steht noch leer. Gerade will sie mit den Fäusten gegen die Wohnungstür des Hausmeisters trommeln, als sie bekannte Stimmen im Treppenaufgang hört.<br />
„Auch das noch!“, denkt sie.<br />
„Hallo Gabriela! Wir dachten wir kommen lieber ein paar Minuten früher als zu spät!“, ruft ihr Vater freudestrahlend aus.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Doch die Mutter erkennt sofort, dass etwas nicht stimmt. „Was ist passiert? Du siehst so aufgewühlt aus! Ist das der Weihnachtsstress?“<br />
Gabriela lässt sich kraftlos auf die unterste Treppenstufe sinken. Sie ist am Ende ihrer Kräfte und inzwischen kullern die Tränen. Anna setzt sich daneben und nimmt mitfühlend ihre beste Freundin in den Arm.<br />
„Die Haustür…. meine Wohnungstür… einfach zugefallen…, die Gans im Ofen!“, stammelt diese.<br />
„Na, dann ist es ja gut, dass wir frühzeitig da sind!“, meint die Mutter.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich habe immer meinen Schlüsselbund dabei“, sie streicht ihrer Tochter beruhigend über die Wange.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Alle schauen die Mutter nun kopfschüttelnd an. <span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schön für dich“, meint Gabriela frustriert.<br />
Die Mutter holt ihren Schlüsselbund aus der Handtasche und klimpert damit lautstark. Als dann auch der Vater sich mit dem blöden Spruch „Keine Panik auf der Titanic!“ einmischt, ist Gabrielas Verzweiflung noch mehr anfeuert und immer dickere Tränen rollen. Sie fragt sich allen Ernstes, ob ihre Eltern die Lage verkennen oder schon langsam senil werden.<br />
Die Mutter klimpert jedoch unbeirrt lautstark mit ihrem Schlüsselbund weiter.<br />
„Du wirst es nicht glauben, aber daran ist auch dein Ersatzschlüssel befestigt!“, trällert sie lustig vor sich hin.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Gabriela kann es kaum fassen. Ihre Eltern sind die Besten. Und kein bisschen senil.<br />
„Das Fest ist gerettet, trotz Weihnachtsstress!!!“, ruft sie aus. Sie stürmt voller Elan die Treppe zu ihrer Wohnung hoch, gefolgt von ihren Gästen, die sich auf einen schönen gemeinsamen Abend freuen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/">Zotti im Weihnachtsland</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/">Der Weihnachtsbaum</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/von-wegen-weihnachtsstress/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6887</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Manchmal frage ich mich &#8230;</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/manchmal-frage-ich-mich/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/manchmal-frage-ich-mich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2017 13:43:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[ansteckend]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4501</guid>

					<description><![CDATA[Und wieder einmal melde ich mich aus meiner Plauderecke. Setzt Euch gemütlich zu mir und macht Euch über alles Mögliche und Unmögliche Gedanken mit mir. Heute möchte ich einfach ein paar Fragen an Euch weiterreichen und zur Diskussion stellen, die mir manchmal so durch den Kopf gehen. Wahrscheinlich habt Ihr Euch die eine oder andere Frage auch schon gestellt. Ich würde mich über einen kleinen Gedankenaustausch sehr freuen. Als wir letztes Jahr in Bangkok waren, entdeckte ich diesen Bücherstand. Ich fand nicht nur den Bücherstand sehr originell, zumal er auf mich nicht besonders stabil wirkte. Aber noch etwas fiel mir auf und warf in mir Fragen auf: Hat das gute alte gedruckte Buch inzwischen schon ausgedient und den Kampf gegen das Handy, die Hörbücher und die computerbestimmte Welt verloren? Ist uns die Lust am Lesen vergangen? Ich liebe meine Bücher und ich kann mich auch nur schwerlich von ihnen trennen. Sie stehen ordentlich in den Regalen und werden niemals lieblos behandelt. Es ist für mich ein ganz besonderes Lesegefühl, wenn ich ein Buch in der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder einmal melde ich mich aus meiner Plauderecke. Setzt Euch gemütlich zu mir und macht Euch über alles Mögliche und Unmögliche Gedanken mit mir.</p>
<p>Heute möchte ich einfach ein paar Fragen an Euch weiterreichen und zur Diskussion stellen, die mir manchmal so durch den Kopf gehen. Wahrscheinlich habt Ihr Euch die eine oder andere Frage auch schon gestellt. Ich würde mich über einen kleinen Gedankenaustausch sehr freuen.</p>
<p>Als wir letztes Jahr in Bangkok waren, entdeckte ich diesen Bücherstand. Ich fand nicht nur den Bücherstand sehr originell, zumal er auf mich nicht besonders stabil wirkte. Aber noch etwas fiel mir auf und warf in mir Fragen auf:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4502 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC07808-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC07808-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC07808-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC07808-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC07808-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC07808.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><strong><em>Hat das gute alte gedruckte Buch inzwischen schon ausgedient und den Kampf gegen das Handy, die Hörbücher und die computerbestimmte Welt verloren?</em></strong></p>
<p><strong><em>Ist uns die Lust am Lesen vergangen?</em></strong></p>
<p>Ich liebe meine Bücher und ich kann mich auch nur schwerlich von ihnen trennen. Sie stehen ordentlich in den Regalen und werden niemals lieblos behandelt. Es ist für mich ein ganz besonderes Lesegefühl, wenn ich ein Buch in der Hand halte und die Seiten umblättern kann. Trotz E-Book, das auch seine Vorteile hat und man somit einen ganzen Bücherschrank mit in den Urlaub nehmen kann.</p>
<p>Apropos Urlaub:</p>
<p><em><strong>Warum gelingt es uns oftmals nicht im Alltag die kleinen Dinge zu sehen und uns an ihnen zu erfreuen?</strong></em></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4503 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-_DSC7861-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-_DSC7861-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-_DSC7861-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-_DSC7861-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-_DSC7861-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-_DSC7861.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><em><strong>Nimmt uns der Alltagsstress so gefangen, dass wir in Bezug auf diese Schönheiten schon fast erblindet sind?</strong></em></p>
<p>Wir hechten von Termin zu Termin und übersehen, das was uns in diesem Moment nicht interessiert.</p>
<p><strong><em>Oder nehmen wir diese Dinge als eine Selbstverständlichkeit hin?</em></strong></p>
<p><strong><em>Würden wir bemerken, wenn sie plötzlich nicht mehr da wären?</em></strong></p>
<p><strong><em>Gehen wir nur im Urlaub und der Freizeit mit offenen Augen durch die Welt und haben ansonsten Scheuklappen vor den Augen?</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht sollten wir tatsächlich manchmal innehalten und uns gegenseitig augenzwinkernd ein Lächeln zuwerfen. Dann geht alles viel leichter und besser.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4504 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC09273-Kopie-1024x678.jpg" alt="" width="840" height="556" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC09273-Kopie-1024x678.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC09273-Kopie-300x199.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC09273-Kopie-768x508.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/1200px-DSC09273-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich bin mir sicher, wenn man sein Gegenüber anlächelt, kommt ein Lächeln zurück.</p>
<p><strong><em>Aber warum nur ist Lächeln oder gar Lachen so ansteckend?</em></strong></p>
<p><strong><em>Macht der Mensch sich selbst zum Griesgram oder macht ihn das Leben dazu?</em></strong></p>
<p><strong><em>Sollten wir mehr lachen?</em></strong></p>
<p>Ein Kind lacht bis zu 400mal am Tag.</p>
<p><em><strong>Wo nur haben wir dieses Lachen verloren?</strong></em></p>
<p><em><strong>Auf unserem Weg zum Erwachsenwerden?</strong></em></p>
<p>Ich lache gerne und  auch recht oft, aber an das Lachen der Kindheit komme ich trotzdem nicht annähernd heran. Schade!</p>
<p>Auch wenn man nicht auf alles eine eindeutige Antwort finden kann, würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch an unserem kleinen Meinungsaustausch in meiner Plauderecke beteiligen würdet.</p>
<p>Auf jeden Fall schicke ich Euch lächelnde Grüße und wünsche uns allen ein Wochenende, das das Lachen nicht untergehen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/corpus-delicti/">Corpus Delicti</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-lange-weg-nach-hause/">Der lange Weg nach Hause</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/manchmal-frage-ich-mich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4501</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Total überraschend und unverhofft</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/total-ueberraschend-und-unverhofft/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/total-ueberraschend-und-unverhofft/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 15:37:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Besinnlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt Jesu]]></category>
		<category><![CDATA[Hektik]]></category>
		<category><![CDATA[Herzen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[schöne Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[traurige Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[überraschend]]></category>
		<category><![CDATA[unverhofft]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=245</guid>

					<description><![CDATA[Jedes Jahr nehme ich mir vor mich rechtzeitig auf Weihnachten vorzubereiten. „Gleich wenn wir aus dem Sommerurlaub kommen, schreibe ich mir alle Wünsche auf, die ein Familienmitglied so nebenbei erwähnt. Wenn ich etwas sehe, was einer von uns brauchen könnte, dann besorge ich das auch gleich“, überlege ich mir. Seltsamerweise wird nie etwas aus diesem guten Vorsatz und es ist jedes Jahr das selbe Spiel: Weihnachten kommt immer total überraschend und unverhofft. Bedingt durch unseren diesjährigen Aufenthalt in Abu Dhabi und Bangkok in den Wochen vor dem ersten Advent war für uns Weihnachten noch überraschender. Es war wie ein Sprung ins kalte Wasser. Umso intensiver sind jetzt unsere Bemühungen wieder in den Tritt zu kommen, d.h. alles zu erledigen, was eigentlich schon erledigt hätte sein sollen. Und das ist nicht gerade wenig. So werden jetzt Plätzchen gebacken, Einkäufe getätigt, die Gans bestellt, Geschenke gekauft, Weihnachtsfeiern vorbereitet und besucht, Weihnachtsschmuck hervor gekramt, der Weihnachtsbaum wird ausgesucht, aufgestellt und geschmückt. Die Mütter müssen aus einer Entfernung von sechshundert Kilometern abgeholt werden. Alles muss für das Festessen vorbereitet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jedes Jahr nehme ich mir vor mich rechtzeitig auf Weihnachten vorzubereiten. „Gleich wenn wir aus dem Sommerurlaub kommen, schreibe ich mir alle Wünsche auf, die ein Familienmitglied so nebenbei erwähnt. Wenn ich etwas sehe, was einer von uns brauchen könnte, dann besorge ich das auch gleich“, überlege ich mir. Seltsamerweise wird nie etwas aus diesem guten Vorsatz und es ist jedes Jahr das selbe Spiel: Weihnachten kommt immer total überraschend und unverhofft.</strong></p>
<p><span class="dropcap">B</span>edingt durch unseren diesjährigen Aufenthalt in Abu Dhabi und Bangkok in den Wochen vor dem ersten Advent war für uns Weihnachten noch überraschender. Es war wie ein Sprung ins kalte Wasser. Umso intensiver sind jetzt unsere Bemühungen wieder in den Tritt zu kommen, d.h. alles zu erledigen, was eigentlich schon erledigt hätte sein sollen. Und das ist nicht gerade wenig. So werden jetzt Plätzchen gebacken, Einkäufe getätigt, die Gans bestellt, Geschenke gekauft, Weihnachtsfeiern vorbereitet und besucht, Weihnachtsschmuck hervor gekramt, der Weihnachtsbaum wird ausgesucht, aufgestellt und geschmückt. Die Mütter müssen aus einer Entfernung von sechshundert Kilometern abgeholt werden. Alles muss für das Festessen vorbereitet sein, nichts darf fehlen. Und das alles neben der eigentlichen und täglichen Arbeit, dem Beruf, den Terminen und Schriftlichkeiten. Der Kopf schwirrt, die Hektik bricht herein und der Stress ist da.<br />
Ich frage mich: „Wo bleibt die viel besungene Besinnlichkeit?“<br />
Man sollte sich Nischen schaffen, Momente der Ruhe und Besinnlichkeit, sonst bleibt nicht nur die Vorfreude auf der Strecke, sondern auch das Fest selbst.<br />
„Und das ist nicht Sinn der Sache“, überlege ich mir. „Weihnachten ist etwas anderes als Hektik und Stress.“<br />
Die Christen feiern an Weihnachten die Geburt Jesu und das seit über 2000 Jahren. Egal ob mit christlichem Hintergrund oder ohne, in jedem Fall ist es ein Fest der Familie und der Liebe, aber heutzutage rückt der Mensch alles andere in den Vordergrund. Der Perfektionismus ist wichtiger geworden als die Sache selbst.<br />
„So will ich das nicht!“, beschließe ich, öffne unseren Schrank mit den Fotoalben und fange an zu stöbern.<br />
„Da liegen ja auch meine alten Tagebücher“, stelle ich fest. „Mal sehen, was in meiner Jugend so um die Weihnachtszeit los war.“<br />
Mit 13 Jahren, so lese ich und erinnere mich wieder, hatte ich einen heimlichen Verehrer, der mir ein Päckchen mit einem Teddy und einer Kette mit einem Herzchen schickte.<br />
Mit 15 schenkte mir meine Mutter ein Armband, das sie einst von meinem Vater geschenkt bekam, im zarten Alter von 17 Jahren war ich verliebt und mit achtzehn Jahren saß ich Weihnachten gemeinsam mit meiner Mutter am Krankenbett meines Vaters, der in der Adventszeit einen Herzinfarkt erlitten hatte.<br />
Mit 19 erlebte ich dann meine ersten Weihnachten mit meinem geliebten Peter und im Sommer darauf finde ich den letzten Eintrag in meinem Tagebuch. Jetzt konnte und kann ich ja mit ihm alle meine kleinen und großen Freuden und Sorgen teilen.<br />
Ich blättere nun in den Fotoalben und finde ein Foto, auf dem unser damals fünfmonatiger Sohn Timo, Peter und ich abgebildet sind und zeige es Peter.<br />
„Ich kann mich noch ganz genau erinnern, das war ein ganz schönes Hin und Her!“, meint er.<br />
Wir hatten einen Termin beim Fotografen vereinbart, weil wir den stolzen Großeltern von Timo zum Weihnachtsfest ein Bild von uns Dreien schenken wollten.<br />
„Na ja“, grinse ich. „Erkläre mal einem Baby, dass es genau in die Kamera schauen und nach einer Stunde immer noch fröhlich lachen soll!“<br />
Die Fotografin hatte sich richtig Mühe gegeben, immer mit einem Spielzeug oberhalb der Kamera gewackelt und komische Laute von sich gegeben. Trotz aller Bemühungen fand unser Sohn anscheinend alles andere im Raum interessanter als das Quietscheentchen der Fotografin. Auf jeden Fall hatte die Fotografin keine einfache Aufgabe zu erfüllen, aber sie versuchte sich tapfer der Sache zu stellen. Allerdings hatte Timo nach fast einer Stunde die Nase gestrichen voll, so dass er dies auch deutlich zum Ausdruck brachte. Und genau in diesem Augenblick schaute er direkt in die Kamera und die junge Frau drückte auf den Auslöser. Was herauskam, war ein unvergesslicher Moment, in dem Timo grimmig in die Kamera schaute und einen Schmollmund aufsetzte. Und genau dieses Foto fanden wir soooo süß, dass wir es rahmen ließen und verschenkten. Noch heute hat eben dieses Foto in unserem Heim einen Ehrenplatz.<br />
In meinem Kopf ziehen plötzlich viele Weihnachtsabende vorüber:</p>
<p>Zu einem Weihnachtsfest, ich war damals zehn Jahre alt, erhielt ich meine erste mechanische Schreibmaschine. Ich sehe mich noch, als ich im Wohnzimmer mehr oder weniger unter dem Weihnachtsbaum begann meine erste Geschichte zu tippen, während meine Eltern auf dem Sofa eingeschlafen waren. Die Hauptperson hieß Dhana, soviel weiß ich noch, mehr aber nicht mehr.</p>
<p>Meist durfte ich schöne Weihnachten erleben, doch es gab auch traurige Weihnachten oder solche, die durch die kommenden Ereignisse zu traurigen wurden. So zum Beispiel das letzte Weihnachtsfest mit meinem Vater, dem im darauffolgenden Frühjahr eine schwere Herzoperation bevorstand und der davon überzeugt war, diese nicht zu überleben, was sich leider auch bewahrheitet hat. So konnte er unsere zwei Jahre spätere Hochzeit nicht mehr miterleben und hat nie seinen Enkelsohn kennengelernt, über den er sich mit Sicherheit sehr gefreut hätte.<br />
Traurig denke ich auch an das letzte Weihnachtsfest mit meinem Schwiegervater zurück, der dann in den ersten Wochen des neuen Jahres verstarb.<br />
Wenn ich bei Dunkelheit durch die weihnachtlich erleuchteten Straßen gehe oder fahre und die vielen Lichter hinter den Fenstern sehe, denke ich manchmal:<br />
„Wie mag es den Menschen hinter diesen Fenstern ergehen? Welche Freude oder welches Leid mag sich dahinter verbergen?“<br />
Das Märchen von Hans Christian Andersen, das von dem kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzchen erzählt, kommt mir in den Sinn. Dieses Mädchen ist in einer kalten Winternacht erfroren. Auch kann ich mich an eine Erzählung von Werner Wollenberger erinnern, die auf einer wahren Begebenheit beruht und in der ein todkrankes Mädchen noch einmal Weihnachten erleben möchte. Ein ganzes Dorf spielt mit, wenn Weihnachten auf den 2. Dezember vorverlegt wird, weil das Mädchen es sonst nicht mehr erlebt hätte. Es stirbt 2 Tage nach dem Fest. (de.wikipedia.org/wiki/Janine_feiert_Weihnachten, Stand: 10.12. 2014)</p>
<p>Ich denke das lässt uns erkennen:<br />
Weihnachten ist mehr als nur Tannenbaum, Festessen, Geschenke und Besinnlichkeit.<br />
<strong>Wir sollten unsere Herzen öffnen, mit Freude und Liebe aufeinander zugehen, &#8211; aber nicht nur zur Weihnachtszeit!</strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/total-ueberraschend-und-unverhofft/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">245</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
