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	<title>Streit &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Weihnachtliche Streitereien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 15:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[groß]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
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		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[Weinachten]]></category>
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					<description><![CDATA[„Sind wir nicht hübsch anzusehen?!“, sagt die Erste. „Jetzt reicht es mir aber!“, ruft die Größte unter ihnen aus. „Wie kann man sich nur so wichtig nehmen.“ „Du bist ganz schön ungerecht“, mischt sich nun die Zweite ein. „Wir bilden uns gar nichts ein und nehmen uns nicht wichtiger als du es tust.“ „Na aber sicher doch,“ verteidigt sich wiederum die Größte. „Immer müsst Ihr euch vordrängeln und wollt zuerst dran sein.“ „Was soll das denn? Ohne uns wärst du gar nicht hier!“, klingt die Dritte jetzt ein bisschen beleidigt. „Das glaubt aber nur ihr! Ihr seid doch nur ganz kleine Lichtlein, die sich viel zuviel einbilden.“ „Und was bist du?“, fragt die Winzigste unter ihnen.  „Ich bin nunmal die Größte von Euch, wie man ja wohl eindeutig sehen kann und damit auch die Schönste!&#8220; „Du bist nur größer als wir, weil wir schon vor dir an der Reihe waren“, verteidigen sich alle anderen im Chor. &#8222;Die Sache mit der Größe ist nur eine Frage der Zeit.&#8220; „Pah! Bildet euch nur nichts darauf ein. Die Letzten &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Sind wir nicht hübsch anzusehen?!“, sagt die Erste.</p>
<p>„Jetzt reicht es mir aber!“, ruft die Größte unter ihnen aus. „Wie kann man sich nur so wichtig nehmen.“</p>
<p>„Du bist ganz schön ungerecht“, mischt sich nun die Zweite ein. „Wir bilden uns gar nichts ein und nehmen uns nicht wichtiger als du es tust.“</p>
<p>„Na aber sicher doch,“ verteidigt sich wiederum die Größte. „Immer müsst Ihr euch vordrängeln und wollt zuerst dran sein.“</p>
<p>„Was soll das denn? Ohne uns wärst du gar nicht hier!“, klingt die Dritte jetzt ein bisschen beleidigt.</p>
<p>„Das glaubt aber nur ihr! Ihr seid doch nur ganz kleine Lichtlein, die sich viel zuviel einbilden.“</p>
<p>„Und was bist du?“, fragt die Winzigste unter ihnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Ich bin nunmal die Größte von Euch, wie man ja wohl eindeutig sehen kann und damit auch die Schönste!&#8220;</p>
<p>„Du bist nur größer als wir, weil wir schon vor dir an der Reihe waren“, verteidigen sich alle anderen im Chor.<span class="Apple-converted-space"> &#8222;Die Sache mit der Größe ist nur eine Frage der Zeit.&#8220;</span></p>
<p>„Pah! Bildet euch nur nichts darauf ein. Die Letzten werden die Ersten sein. Das ist wohl allgemein bekannt.“</p>
<p>„Ach Quatsch! Überleg doch, was Du sagst“, ruft die Erste aus. „Du bist und bleibst die Letzte von uns.“</p>
<p>„Du kleiner Zwerg! Willst Du mit mir streiten? Du bist nur neidisch, weil du bald nicht mehr bewundert wirst. Mich aber werden alle in meiner vollen Schönheit noch lange bewundern können“, setzt sich die Letzte in Szene.</p>
<p>„Dafür brauchst Du aber uns“, empören sich Nummer eins, zwei und drei.</p>
<p>„Ja genau, ohne uns hast Du keine Bedeutung“, bekräftigt nun auch die Zweite.</p>
<p>„Das stimmt nicht!“</p>
<p>„Oh doch, nur wenn wir hier alle zusammenstehen, dann haben wir eine Bedeutung“, erschallt es lautstark von der Dritten.</p>
<p>„Mmmh!? Wie meint ihr das nun schon wieder?“</p>
<p>„Das ist doch klar. Denk doch einfach daran, dass wir gemeinsam auf jemand warten“, belehrt die Kleinste von allen.</p>
<p>„Wie jetzt, das müsst ihr schon genauer erklären.“</p>
<p>„Also pass auf: Wir sind doch zu viert hier“, übernimmt die Erste das Wort erneut.</p>
<p>„Lass mich nachzählen: Eins, zwei, drei, vier. Stimmt!“, bestätigt Nummer vier.</p>
<p>„Ja und vier Wochen hat die Adventszeit.“</p>
<p>„Stimmt. Aber was hat das mit uns zu tun?“, will die Größte nun wissen.</p>
<p>„Wir alle warten doch auf Weihnachten…“</p>
<p>„Mmmh!?“</p>
<p>„Am ersten Adventssonntag darf ich alleine leuchten. Eine ganze Woche lang!“, strahlt Nummer eins.</p>
<p>„Am zweiten Adventssonntag komme ich mit meiner Flamme dazu“, gibt sich Nummer zwei zu erkennen.</p>
<p>„Und am dritten darf auch ich leuchten“, stimmt Nummer drei mit ein.</p>
<p>„Ja und am 4. Adventssonntag leuchte ich mit Euch allen gemeinsam“, erkennt nun Nummer vier.</p>
<p>„Siehst du, jetzt hast du es verstanden: Die Zunahme unseres Lichtes zeigt die steigende Erwartung der Geburt Jesus Christus an“, erklärt die Erste und Kleinste unter ihnen. „Und deshalb gehören wir alle zusammen und jede von uns ist so wichtig wie die andere.“</p>
<p>„Jetzt kapiere ich es: An Weihnachten brennen wir alle Vier und zeigen an, dass Jesus Christus, den man auch das Licht der Welt nennt, geboren ist“, fällt es der vierten Kerze wieder ein.</p>
<p>„Ist das nicht schön!“, strahlen alle vier Kerzen am Adventskranz.</p>
<p>„Ja und Ihr habt Recht es ist kein Grund zum Streiten. Es ist ein Grund zur Freude und zum Strahlen. Lasst uns heller denn je erstrahlen und das Licht, die Freude und den Frieden in die Herzen der Menschen bringen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wenn zwei streiten&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 19:17:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Acker]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[wollen]]></category>
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					<description><![CDATA[Als wir dieses Jahr im Frühling wieder einmal auf Teneriffa waren, besuchten wir eine Flugshow im Dschungel Park. Hier war es auch, wo uns diese zwei Streitenden begegneten. Sie störten sich nicht daran, dass sie bei ihrer Auseinandersetzung viele Zuschauer hatten: &#8222;Hey du, was machst du denn hier? Das ist meine Show.&#8220; &#8222;Wieso soll das deine Show sein? Hör mir mal gut zu: Wir gehören alle dazu:&#8220; &#8222;Ich sage es dir zum letzten Mal: Mach dich hier vom Acker!&#8220; &#8222;Du willst wohl Streit! Den kannst du haben!&#8220; &#8222;Jetzt zeig ich dir, wer hier das Sagen hat!&#8220; &#8222;Bild dir nur nichts ein. Ich kann solange hier bleiben wie ich will. Verschwinde doch du, wenn dich was stört!&#8220; &#8222;Das werden wir noch sehen, wer hier verschwindet!&#8220; &#8222;Ach, das ist mir langsam zu dumm. Ich habe keine Lust auf dieses Theater. Ich geh einfach! Aber nicht, weil du es so willst, sondern weil ich es will.&#8220; &#8222;Du Feigling, bleib hier! Ich bin noch nicht fertig mit dir! &#8211; Jetzt macht es mir auch keinen Spaß mehr hier. Ich verschwinde &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir dieses Jahr im Frühling wieder einmal auf Teneriffa waren, besuchten wir eine Flugshow im Dschungel Park. Hier war es auch, wo uns diese zwei Streitenden begegneten. Sie störten sich nicht daran, dass sie bei ihrer Auseinandersetzung viele Zuschauer hatten:</p>
<p>&#8222;Hey du, was machst du denn hier? Das ist meine Show.&#8220;<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5118 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0340-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0340-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0340-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0340-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0340-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0340.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Wieso soll das deine Show sein? Hör mir mal gut zu: Wir gehören alle dazu:&#8220;<img decoding="async" class="alignnone wp-image-5119 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0343-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0343-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0343-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0343-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0343-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0343.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Ich sage es dir zum letzten Mal: Mach dich hier vom Acker!&#8220;<img decoding="async" class="alignnone wp-image-5120 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0345-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0345-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0345-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0345-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0345-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0345.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Du willst wohl Streit! Den kannst du haben!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5121 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0346-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0346-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0346-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0346-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0346-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0346.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Jetzt zeig ich dir, wer hier das Sagen hat!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5122 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0347-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0347-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0347-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0347-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0347-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0347.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Bild dir nur nichts ein. Ich kann solange hier bleiben wie ich will. Verschwinde doch du, wenn dich was stört!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5123 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0349-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0349-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0349-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0349-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0349-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0349.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Das werden wir noch sehen, wer hier verschwindet!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5124 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0350-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0350-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0350-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0350-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0350-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0350.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Ach, das ist mir langsam zu dumm. Ich habe keine Lust auf dieses Theater. Ich geh einfach! Aber nicht, weil du es so willst, sondern weil ich es will.&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5125 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0352-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0352-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0352-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0352-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0352-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0352.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Du Feigling, bleib hier! Ich bin noch nicht fertig mit dir! &#8211; Jetzt macht es mir auch keinen Spaß mehr hier. Ich verschwinde ebenfalls! Macht doch alle, was ihr wollt!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5126 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0353-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0353-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0353-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0353-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0353-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/05/1200px-_DSC0353.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-urlaubsgeschenk/">Das Urlaubsgeschenk</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/strandschoenheiten/">Strandschönheiten</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/">Die zwei Alten</a></p>
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		<item>
		<title>Dumme Socke</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/dumme-socke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 07:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[durcheinander]]></category>
		<category><![CDATA[Fremde]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz]]></category>
		<category><![CDATA[Socke]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[weiß]]></category>
		<category><![CDATA[Zweisamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Heute geht es hier wieder einmal rund,- es ist ganz schön was los. Alles ist durcheinander. Keiner weiß, was eigentlich passiert ist. Ihr glaubt das nicht? Na, dann hört doch einfach mal hin. Bestimmt könnt ihr das Gemeckere und die Streitereien laut und deutlich vernehmen. Ich vermute sogar, dass es auch bei Euch gelegentlich so zugeht. Das bezweifelt Ihr? Ach, was soll ich lange um den heißen Brei herum reden, lest doch einfach weiter und Ihr werdet verstehen, was hier los ist: „Was machst du eigentlich hier?“, fragt die Eine. „Du gehörst hier nicht hin!“, erklärt die Andere. „Mach, dass du wegkommst!“, ruft die Nächste. „Verschwinde endlich!“, befiehlt die Vierte. „Du dumme Socke, hau endlich ab!“, schimpfen sie im Chor. Alle schreien wild durcheinander und schauen die Fremde an. Diese hat sich schon ganz ängstlich verkrochen und versucht sich ganz klein zu machen. Kurzzeitig gelingt es ihr sich zu verstecken, aber die anderen haben die Fremde sofort wieder entdeckt. „Wie soll ich denn verschwinden? Ich kann doch hier nicht weg! Man hat mich doch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heute geht es hier wieder einmal rund,- es ist ganz schön was los. Alles ist durcheinander. Keiner weiß, was eigentlich passiert ist. Ihr glaubt das nicht? Na, dann hört doch einfach mal hin. Bestimmt könnt ihr das Gemeckere und die Streitereien laut und deutlich vernehmen. Ich vermute sogar, dass es auch bei Euch gelegentlich so zugeht. Das bezweifelt Ihr? Ach, was soll ich lange um den heißen Brei herum reden, lest doch einfach weiter und Ihr werdet verstehen, was hier los ist:</strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>as machst du eigentlich hier?“, fragt die Eine.<br />
„Du gehörst hier nicht hin!“, erklärt die Andere.<br />
„Mach, dass du wegkommst!“, ruft die Nächste.<br />
„Verschwinde endlich!“, befiehlt die Vierte.<br />
„Du dumme Socke, hau endlich ab!“, schimpfen sie im Chor.<br />
Alle schreien wild durcheinander und schauen die Fremde an. Diese hat sich schon ganz ängstlich verkrochen und versucht sich ganz klein zu machen. Kurzzeitig gelingt es ihr sich zu verstecken, aber die anderen haben die Fremde sofort wieder entdeckt.<br />
„Wie soll ich denn verschwinden? Ich kann doch hier nicht weg! Man hat mich doch eingesperrt!“, ruft sie voller Furcht den anderen zu.<br />
„Hört mal her!“, sagt die Anführerin der anderen. „Wir sind alle hier eingesperrt und keiner von uns kann hier heraus, bevor nicht jemand von außen die Luke aufmacht. Wir müssen also irgendwie miteinander auskommen. Also streitet euch nicht!“<br />
„Sie hat recht!“, erkennen nun auch die anderen.<br />
„Wieso mögt ihr mich eigentlich nicht?“, will nun die Fremde wissen. „Nur weil ich anders aussehe als ihr?“<br />
„Du gehörst einfach nicht zu uns! Siehst du das denn nicht?“, erhält sie zur Antwort.<br />
„Nur weil ich weiß bin und ihr alle dunkel oder sogar ganz schwarz?“<br />
„Ja genau!“, stimmt ein schwarzes Pärchen zu. „Du bist eine weiße Socke und außerdem bist du allein. Wir sind immer zu zweit.“<br />
„Da habt ihr aber Glück gehabt, dass ihr immer noch als Paar zusammen seid“, erklärt die weiße Socke. „Eigentlich gehört zu mir auch noch eine zweite Socke. Wir sind nämlich auch ein Paar, aber man hat mich von meiner Partnersocke getrennt. Plötzlich hat man mich von ihr weg gerissen und nun bin ich hier.“<br />
Die anderen hören ganz gespannt zu, während sie sich alle zusammen in der mit Waschlauge gefüllten Trommel drehen.<br />
„Ich kann nichts dafür. Tut mir bitte nichts!“, fleht die weiße Socke die anderen viel dunkleren Socken an. „Ich weiß ja, dass es dumm ist, sich bei euch einzuschmuggeln.“<br />
„Du hast Glück im Unglück!“, beruhigt eine dunkelblaue Socke die weiße Fremde. „Wir sind alle schon ein bisschen älter und auch schon mit allen Wassern gewaschen. In jungen Jahren hätte dies anders ausgesehen, aber jetzt tun wir dir nichts mehr. Du bleibst so weiß, wie du bist, wir werden dich nicht umfärben.“<br />
Die weiße Socke ist froh und erleichtert. Hatte sie schon befürchtet, dass sie als graue Socke die Waschtrommel verlassen und nicht mehr zu ihrer Partnersocke passen würde. Dann wäre sie sicherlich im Müll gelandet oder hätte als Schuhputzsocke ihr restliches Leben fristen müssen.<br />
„Hoffentlich finde ich meine Partnerin wieder und wir sind weiterhin ein Paar!“, sagt sie leise und fast schon ein bisschen kläglich.<br />
„Ach ja, das wird schon klappen!“, tröstet ein braunes Sockenpärchen die weiße Socke.<br />
„Das kann aber ein Weilchen dauern“, meint die Anführerin der dunklen Socken.<br />
„Wieso das denn?“<br />
„Mir ist das auch schon passiert. Ich bin eine schwarze Socke und von meiner Art gibt es viele. Wir sehen uns alle ähnlich und unterscheiden uns nur in Kleinigkeiten. Mal ist der Bund ein bisschen breiter, mal ist irgendwo ein kleines Dreieck oder ein Punkt oder irgendein anderes klitzekleines Merkmal. Neulich hatte die Oma keine Brille auf und da konnte sie uns nicht unterscheiden und so bin ich mit meinem Dreieck zu einer schwarzen Socke mit einem Punkt gesteckt worden. Erst als wir wieder mit der Schmutzwäsche in die Waschmaschine kamen, haben wir uns wieder gefunden.“<br />
„Ohje!“, seufzt die weiße Socke und wischt sich eine Träne weg.<br />
„Bestimmt passiert dir das nicht“, erklärt die dunkelblaue Socke. „Du bist die einzige weiße Socke unter uns dunklen Socken und wirst gleich zur Seite gelegt.“<br />
„Aber wenn niemand meine Partnerin findet, dann werde ich bestimmt weggeworfen!“, weint die weiße Socke verzweifelt.<br />
Genau in diesem Moment beginnt sich die Trommel immer schneller und heftiger zu drehen. Den Socken wird es total schlecht und obendrein auch noch schwindelig. Alle beginnen zu schreien und zu jammern. Es ist ein Höllenlärm in der Waschmaschine. Jede einzelne Socke wird an die Trommelwand gedrückt. Doch plötzlich verringert sich die Umdrehungsgeschwindigkeit und alle purzeln wieder in die Mitte der Trommel. Nun ist es ganz ruhig und auf einmal öffnet sich die Luke. Eine Hand greift in die Trommel, packt einige nasse Socken und wirft sie in den Wäschekorb.<br />
„Ach schau mal an!“, sagt eine Frauenstimme. „Was machst du denn hier? Du gehörst hier doch gar nicht hin!“<br />
„Ich weiß, ich weiß!“, ruft die helle Socke. „Hilf mir! Ich will wieder zu meiner Partnersocke!“<br />
„Ach“, sagt die Frau, „jetzt kommt sowieso die weiße Wäsche dran. Da wasche ich dich einfach noch einmal mit und bestimmt findet sich dann auch die zweite weiße Socke wieder. Dann seid ihr wieder ein Paar.“<br />
In hohem Bogen fliegt die weiße Socke auf einen Haufen mit weißer Wäsche und landet ein paar Minuten später erneut in der Waschmaschine.<br />
„Hallo, hallo!“, ruft sie laut aus. „Ich bin so allein, denn ich habe meine Partnerin verloren. Weiß jemand, wo sie ist?“<br />
„Hallo“, ruft es zurück. „Ich bin hier! Ich habe dich schon so vermisst.“<br />
„Ich komme!“, ruft die einsame weiße Socke. „Bei der nächsten Trommelumdrehung schwimme ich zu dir hinüber.“<br />
Schon dreht sich die Trommel und die beiden weißen Socken sind wieder vereint. Sie halten sich glücklich umschlungen und verlassen bald darauf die Waschmaschine wieder als Paar, &#8211; strahlend und weiß. Und wenn sie niemand mehr trennt, erfreuen sie sich auch weiterhin ihrer Zweisamkeit.</p>
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		<title>Das fliegende Ei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2015 13:07:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[das letzte Ei]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[fliegendes Ei]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstücksei]]></category>
		<category><![CDATA[Osterei]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sitzen im Flieger von Sizilien zurück nach Berlin. Schade, denn wir lassen das schöne sonnige Wetter zurück und tauschen es gegen Temperaturen von ungefähr 6 Grad ein, allerdings mit der Hoffnung auf Sonnenschein an Ostern. Ich überlege, welche Geschichte aus unserem Leben zum Osterfest passen könnte, aber da hilft mir Peter auf die Sprünge. Es gibt eine lustige Begebenheit aus der Familie meines Vaters, die ich allerdings auch nur aus Erzählungen kenne. Es ist also sozusagen eine alte familiäre Überlieferung.“ „Und das ist eine Ostergeschichte?“, frage ich zurück. „Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber es geht um ein fliegendes Ei.“ Logisch, dass ich jetzt neugierig werde, denn fliegende Eier kenne ich nicht. Seinem schelmischen Grinsen merke ich jedoch an, dass ich vielleicht den Ausspruch nicht ganz so wörtlich nehmen sollte. „Das ist jetzt aber kein nachträglicher Aprilscherz, oder?“ „Nein, nein. Pass mal auf!“, beginnt Peter mir diese Geschichte zu erzählen. Er beschreibt eine Szene, die ich mir nun auch bildlich genau vorstellen kann. Sein Vater Heinz, der damals wohl selbst noch ein &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sitzen im Flieger von Sizilien zurück nach Berlin. Schade, denn wir lassen das schöne sonnige Wetter zurück und tauschen es gegen Temperaturen von ungefähr 6 Grad ein, allerdings mit der Hoffnung auf Sonnenschein an Ostern. Ich überlege, welche Geschichte aus unserem Leben zum Osterfest passen könnte, aber da hilft mir Peter auf die Sprünge.</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s gibt eine lustige Begebenheit aus der Familie meines Vaters, die ich allerdings auch nur aus Erzählungen kenne. Es ist also sozusagen eine alte familiäre Überlieferung.“</p>
<p>„Und das ist eine Ostergeschichte?“, frage ich zurück.<br />
„Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber es geht um ein fliegendes Ei.“<br />
Logisch, dass ich jetzt neugierig werde, denn fliegende Eier kenne ich nicht. Seinem schelmischen Grinsen merke ich jedoch an, dass ich vielleicht den Ausspruch nicht ganz so wörtlich nehmen sollte.<br />
„Das ist jetzt aber kein nachträglicher Aprilscherz, oder?“<br />
„Nein, nein. Pass mal auf!“, beginnt Peter mir diese Geschichte zu erzählen.<br />
Er beschreibt eine Szene, die ich mir nun auch bildlich genau vorstellen kann. Sein Vater Heinz, der damals wohl selbst noch ein Kind war und sein Bruder Wilhelm sitzen mit den Eltern Hermann und Käthe und einem weiteren Pärchen rund um den Küchentisch. Bei diesem Paar, das zu Besuch ist, handelt es sich um die Schwester von Käthe und deren Ehemann, genannt Tante Elsa und Onkel Peter.<br />
„Also saßen da deine Großeltern väterlicherseits, dein Großonkel und deine Großtante.“<br />
Mein Peter nickt und ergänzt mich in meinen Überlegungen:<br />
„Leider ist keiner von diesen Menschen mehr am Leben. Wenn du jetzt diese Geschichte aufschreibst, dann gerät sie wenigstens nicht in Vergessenheit.“<br />
„Darf ich mal raten?“, frage ich, allerdings warte ich nicht auf eine Antwort, sondern rede gleich weiter. „Wahrscheinlich wollten sie gerade frühstücken.“<br />
„Das nehme ich an“, bestätigt mich mein Mann.<br />
Ich sehe alles genau vor mir: Der Tisch ist gedeckt. Natürlich hat die Mutter meines Schwiegervaters extra die Damasttischdecke aufgelegt, die sie noch von ihrer Aussteuer hat. Wahrscheinlich hat sie auch das gute Geschirr benutzt, denn immerhin ist Besuch da. Bestimmt hat die Mutter von Peters Vater selbst gemachte Erdbeermarmelade und frischgebackenes Brot auf dem Tisch stehen. Weiße und frisch gestärkte Servietten liegen auf den Frühstückstellern und die gesamte Küche duftet nach frischem Kaffee. Vor dem kleinen Heinz und vor dem etwas älteren Bruder steht jeweils ein Glas mit frischer Milch. Die Mutter hat bei einem bekannten Bauern am Tag zuvorneben der Milch auch noch etwas Wurst besorgt und auch der Käse fehlt nicht. Während sich die beiden Jungs den Kakao in die Milch rühren, kocht die Mutter schnell noch ein paar Frühstückseier. Selbstverständlich hat sie diese nicht genau abgezählt, sondern lieber noch ein paar mehr gekocht. Immerhin soll es dem Besuch ja gut gehen und man will nicht knausrig erscheinen.<br />
Die Frühlingssonne lacht zum Fenster herein und kitzelt den kleinen Heinz an der Nase. „Beeil dich und komm raus zum Fahrradfahren!“, flüstert sie ihm scheinbar zu und so isst er auch artig sein Marmeladenbrot und sein Frühstücksei. Während die Erwachsenen sich unterhalten, müssen er und sein Bruder still sein und nicht dazwischen reden. Einmal stützt er sich während des Essens gedankenverloren auf seinem Ellbogen auf, doch da hört er auch schon Mutters ermahnende Stimme:<br />
„Heinz, setz dich gerade hin!“<br />
Gerne würde er aufstehen, doch er weiß genau, dass er dies noch nicht darf beziehungsweise erst um Erlaubnis fragen muss.<br />
„Dürfen wir…?“, setzt er einmal zu der Frage an, doch Vaters strenger Blick verrät ihm, dass sie beide noch abwarten müssen. „Die Erwachsenen finden aber auch kein Ende“, denkt er. Andauernd reden sie von irgendwelchen langweiligen Dingen und immerzu greift sich noch ein Erwachsener eine Brotscheibe, ein bisschen Wurst oder Käse. Die gekochten Eier tragen auch nicht gerade zu einem schnellen Ende des Frühstücks bei.<br />
Auf einmal erregt allerdings etwas die Aufmerksamkeit des kleinen Heinz. Obwohl er den Gesprächen der Erwachsenen nicht zugehört hat, bemerkt er, dass Unruhe am Tisch entstanden ist. Worum geht es hier eigentlich?</p>
<p>„Ach“, sagt seine Mutter gerade. „Ein einziges Ei ist noch übrig. Peter, das kannst du dir noch nehmen“, erklärt sie und richtet sich an ihren Schwager.</p>
<p>„Nein, nein!“, protestiert dieser. „Das gebührt dem Gastgeber.“<br />
Und denkt sich dabei: „Ich würde es ja gerne noch essen, aber das gehört sich nicht. Es sieht sonst so aus, als hätten wir nichts zu essen zu Hause.“</p>
<p>„Ich bin vollkommen satt!“, sagt der Vater. „Bei uns ist der Gast König!“<br />
Und er denkt sich: „Lecker dieses Ei. Wäre ja nicht schlecht, aber das kann ich nicht machen, sieht sonst so aus, als wolle ich es unserem Besuch vorenthalten.“</p>
<p>„Dann iss es du, Elsa!“, sagt die Mutter.</p>
<p>„Ich habe keinen Hunger mehr. Nein, Kätha! Nimm es dir doch! Du bist die Hausfrau und hast uns so gut bewirtet.“<br />
Und sie denkt sich: „So ein Ei zum Abschluss wäre schon gut. Aber lieber nicht, sonst denkt jeder, ich könne nicht genug haben!“<br />
Die Mutter aber sagt jetzt: „Ach, ich kann doch morgen wieder eins essen! Jetzt möchte ich keins mehr.“<br />
Und sie denkt sich: „Warum eigentlich nicht? Wenn ich es schon gekocht habe, dann kann ich es eigentlich auch essen. Aber das tut man nicht, man isst dem Besuch nichts vor der Nase weg!“</p>
<p>Der kleine Heinz und sein Bruder würden gerne das Ei essen, aber niemand fragt sie und so sitzen sie still und lauschen dem Hin und Her im Streit um das letzte Ei auf dem Frühstückstisch. Die Erwachsenen können sich einfach nicht entscheiden.</p>
<p>„Na los!“, sagt der Vater. „Jetzt nimm sich doch endlich jemand dieses Ei!“<br />
Eigentlich zuckt es jedem in den Fingern, aber keiner wagt es einfach zuzugreifen.</p>
<p>Die Namen werden hin und her geworfen und jeder meint, der andere solle sich des Eies erbarmen. Die Unruhe steigt in der vor ein paar Minuten noch so friedlichen Frühstücksrunde. Aber mit der Unruhe steigt auch der Unmut des Vaters. Diese Streiterei um ein kleines Ei geht ihm sichtlich auf die Nerven. Der kleine Heinz kann dies genau an der strengen Falte erkennen, die sich auf der Stirn des Vaters zu vertiefen beginnt.<br />
Und dann greift der Vater urplötzlich nach dem Ei, das einsam und verlassen in dem Körbchen auf der Mitte des Tisches liegt. Fest und energisch umschließt seine Hand dieses kleine Ei. Er steht abrupt auf und marschiert mit festen und donnernden Schritten zum Fenster, öffnet dieses, holt aus und wirft das Ei hinaus.<br />
„So, soll sich das Ei doch holen, wer will!“, sagt er bestimmt.</p>
<p>Alle sind wie erstarrt und beobachten von ihren Plätzen aus den Flug des Eies und dessen Landung im Blumenbeet im Garten des Nachbarn.<br />
Die Mutter ist die Erste, die aus ihrem schockähnlichen Zustand erwacht und ihren Gatten mit den strengen und zurechtweisenden Worten ermahnt:</p>
<p>„Aber Herrmann, wie kannst du nur! Und dann auch noch vor den Kindern.</p>
<p>Der kleine Heinz hat dieses einprägsame Erlebnis nie vergessen.</p>
<p>„Ja und irgendwann einmal hat er mir davon erzählt und tüchtig gelacht“, berichtet mir nun abschließend mein Peter.</p>
<p>&nbsp;<br />
Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes Osterfest mit vielen bunten Eiern und keinen Streit um das letzte Ei!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-459" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--150x150.jpg" alt="1200px-Osterhase" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>*</p>
<p style="text-align: center;">*vom DHL Paket abfotografiert</p>
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