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	<title>Sekt &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2020 20:07:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Auf der Suche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 20:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Sekt]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[zusammenklauben]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Ja, Ordnung ist das halbe Leben, für jedes Ding muss es einen Platz geben. Doch manchmal ist das, was man braucht, einfach wie untergetaucht. &#160; Den Nagel hältst du in der Hand, für das Bild an der Wohnzimmerwand, doch ist der Hammer unauffindbar oder nur unerreichbar. &#160; Romantische Stunden zu zwein, ein Gläschen Wein und Kerzenschein, was man jetzt braucht für diesen Zweck ist einfach weg. &#160; Taschenlampe oder auch Batterie, zum Schrauben, Binden, Klipsen irgendwie, Verschließen, Schneiden oder Messen, suchst du wie besessen. &#160; Da hilft kein Jammern und Klagen, man muss nur mal schnell Mutti fragen. In ihrer Küche gibt es außer Marmelade, eine besondere Schublade. &#160; Hier ist für den Fall des Falles, nach Wunsch und Bedarf einfach alles. Drum sei bei der Suche voller Zuversicht, die Lade Erfolg verspricht. &#160; Gummiring oder Sektverschluss,  Muttis Rumpelschublade ist ein Muss, denn nur hier wirst du zum Entdecker vom alten Kurzzeitwecker. &#160; Hier gibt es Dies und Das, ja und dann auch Sonstnochwas. Was du niemals zu finden geglaubt, ist hier zusammengeklaubt. &#160; &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ja, Ordnung ist das halbe Leben,</p>
<p style="text-align: center;">für jedes Ding muss es einen Platz geben.</p>
<p style="text-align: center;">Doch manchmal ist das, was man braucht,</p>
<p style="text-align: center;">einfach wie untergetaucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Den Nagel hältst du in der Hand,</p>
<p style="text-align: center;">für das Bild an der Wohnzimmerwand,</p>
<p style="text-align: center;">doch ist der Hammer unauffindbar</p>
<p style="text-align: center;">oder nur unerreichbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Romantische Stunden zu zwein,</p>
<p style="text-align: center;">ein Gläschen Wein und Kerzenschein,</p>
<p style="text-align: center;">was man jetzt braucht für diesen Zweck</p>
<p style="text-align: center;">ist einfach weg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Taschenlampe oder auch Batterie,</p>
<p style="text-align: center;">zum Schrauben, Binden, Klipsen irgendwie,</p>
<p style="text-align: center;">Verschließen, Schneiden oder Messen,</p>
<p style="text-align: center;">suchst du wie besessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Da hilft kein Jammern und Klagen,</p>
<p style="text-align: center;">man muss nur mal schnell Mutti fragen.</p>
<p style="text-align: center;">In ihrer Küche gibt es außer Marmelade,</p>
<p style="text-align: center;">eine besondere Schublade.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Hier ist für den Fall des Falles,</p>
<p style="text-align: center;">nach Wunsch und Bedarf einfach alles.</p>
<p style="text-align: center;">Drum sei bei der Suche voller Zuversicht,</p>
<p style="text-align: center;">die Lade Erfolg verspricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Gummiring oder Sektverschluss,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">Muttis Rumpelschublade ist ein Muss,</p>
<p style="text-align: center;">denn nur hier wirst du zum Entdecker</p>
<p style="text-align: center;">vom alten Kurzzeitwecker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Hier gibt es Dies und Das,</p>
<p style="text-align: center;">ja und dann auch Sonstnochwas.</p>
<p style="text-align: center;">Was du niemals zu finden geglaubt,</p>
<p style="text-align: center;">ist hier zusammengeklaubt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtest Du auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/fundstueck-aus-vergangenen-zeiten/">Fundstück aus vergangenen Zeiten</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Hoch auf…</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/ein-hoch-auf/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 20:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[dabbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hoch]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Sekt]]></category>
		<category><![CDATA[spontan]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Toast]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Konfusi hatte Geburtstag. Alle Bewohner der alten Villa waren eingeladen, haben ihm einen Gutschein für einen Theaterbesuch mit seiner Gattin geschenkt und haben mit dem älteren Ehepaar gemeinsam gefeiert. Heute ist es dann soweit. Herr und Frau Konfusi haben sich chic angezogen und stehen jetzt im Foyer des wunderschönen Jugendstiltheaters.  Da es draußen tüchtig stürmt und der Wind auch noch Kälte mit sich bringt, haben sie sich wie alle anderen Theaterbesucher in warme Mäntel und Schals gehüllt.   „Ach herje, ist das eine lange Schlange an der Garderobe“, sagt Frau Konfusi nach der Theatervorstellung. „Lass uns doch noch ein Gläschen Sekt trinken, danach ist der größte Andrang bestimmt vorüber.“ Während sich der Professor auf den Weg zur Bar macht, um das prickelnde Getränk zu besorgen, gesellt sich seine Gattin zu ein paar Frauen, die sie flüchtig kennt. Diese hatten den gleichen Gedanken und warten nun im Theaterfoyer auf ihre Männer und den Sekt.  So steht man anschließend in lockerer Runde zusammen, diskutiert über die Aufführung und stößt auf den gelungenen Abend an.  „Wir sollten &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Konfusi hatte Geburtstag. Alle Bewohner der alten Villa waren eingeladen, haben ihm einen Gutschein für einen Theaterbesuch mit seiner Gattin geschenkt und haben mit dem älteren Ehepaar gemeinsam gefeiert.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>eute ist es dann soweit. Herr und Frau Konfusi haben sich chic angezogen und stehen jetzt im Foyer des wunderschönen Jugendstiltheaters.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Da es draußen tüchtig stürmt und der Wind auch noch Kälte mit sich bringt, haben sie sich wie alle anderen Theaterbesucher in warme Mäntel und Schals gehüllt. <span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach herje, ist das eine lange Schlange an der Garderobe“, sagt Frau Konfusi nach der Theatervorstellung. „Lass uns doch noch ein Gläschen Sekt trinken, danach ist der größte Andrang bestimmt vorüber.“<br />
Während sich der Professor auf den Weg zur Bar macht, um das prickelnde Getränk zu besorgen, gesellt sich seine Gattin zu ein paar Frauen, die sie flüchtig kennt. Diese hatten den gleichen Gedanken und warten nun im Theaterfoyer auf ihre Männer und den Sekt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So steht man anschließend in lockerer Runde zusammen, diskutiert über die Aufführung und stößt auf den gelungenen Abend an.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wir sollten aber nicht nur auf die Schauspieler anstoßen!“, meint Professor Konfusi und blickt in die verständnislosen Gesichter. &#8222;Ich möchte noch auf eine andere Person einen Toast aussprechen.&#8220;<br />
Auch seine Frau schaut ihn fragend an, runzelt die Stirn und folgt seinem Blick zur Garderobe, wo sie allerdings kein bekanntes Gesicht entdeckt. Alle Personen sind ihr mit dem Rücken zugewandt.<br />
„Wie darf man das verstehen?“, fragt sie ihren Gatten.<br />
„Ach, meine Liebe, ich möchte jemand würdigen, der gerne übersehen wird!“ Mit diesen Worten hebt er sein Glas. Erst<span class="Apple-converted-space">  </span>jetzt merkt er, dass niemand so recht versteht, worum es ihm geht und ihn möglicherweise alle momentan für ein bisschen verwirrt halten. So herrscht nun eine betretene Stille in dem kleinen Kreise, die durch Frau Konfusis Aufforderung unterbrochen wird:<br />
„Würdest du uns das bitte näher erklären?!“, fragt sie und man merkt ihr sichtlich das Interesse an. <span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist eine etwas längere Geschichte“, grinst nun der Professor und alle richten ihre Blicke gespannt auf ihn.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Neulich war ich auf einem Kongress. Alle Teilnehmer trugen bei der Ankunft dicke schwarze Jacken oder Mäntel über ihren Anzügen. Es standen auch genügend Garderobenständer im Vorraum bereit. So hängte jeder seine wärmende Wetterbekleidung dort auf. Ich ebenfalls.“<br />
„Kann es sein, dass du hinterher ein Problem hattest“, erkundigt sich Frau Konfusi, die langsam etwas zu ahnen beginnt.<br />
„Nicht nur ich!“, betont ihr Gatte. „Keiner hatte darauf geachtet, an welchen Gaderobenständer er seine Jacke oder den Mantel gehängt hatte. Sie hingen<span class="Apple-converted-space"> </span>total voll, mehrere Bekleidungsstücke übereinander und ein Mantel sah aus wie der andere.“<br />
„Lass mich raten“, versucht seine Frau das Geschehen zu rekonstruieren. „Du hast den falschen Mantel erwischt.“<br />
„Ich habe bestimmt drei Versuche gestartet. Sie sahen alle so aus wie mein Mantel, waren aber entweder zu klein, zu groß oder der in der Tasche befindliche Inhalt gehörte nicht mir und somit der Mantel auch nicht.“<br />
„Und wie haben Sie ihn letztendlich gefunden?“, will einer der Umstehenden wissen.<br />
„Indem plötzlich jemand vor mir stand, der dasselbe Problem hatte wie ich. Und dieser Jemand trug meinen Mantel, der ihm sichtlich zu klein war. Ich glaubte ihn an den Knöpfen zu erkennen. Wir tauschten die Mäntel und siehe da, es war tatsächlich der Meinige. Der andere Herr musste allerdings noch einige Zeit weitersuchen.“<br />
Für seine Erzählung erntet Professor Konfusi Gelächter, doch er kann herzlich mitlachen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Damit ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende“, grinst er schelmisch in die Runde. „Bei der Manteltaschenkontrolle zog ich tatsächlich meinen Autoschlüssel heraus, allerdings fiel auch noch etwas anderes von mir unbemerkt auf den Boden.“<br />
„ ‚<i>Dabbischkeit verlass mich nicht‘</i>, würde der Hesse jetzt sagen“, wirft ein Herr ein.<br />
„Wie auch immer&#8230;“, will Professor Konfusi fortfahren.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Was war es denn?“, fragen plötzlich alle neugierig wie aus einem Munde.<br />
„Langsam, langsam!“, mahnt der Professor seine Zuhörer. „Auf einmal trat ein Mann an mich heran, der zuvor hinter mir gestanden hatte und reichte mir eine Visitenkarte.&#8220;<br />
&#8222;Was denn auch sonst. Auf Kongressen reicht man sich immer Visitenkarten&#8220;, erklärt Frau Konfusi.<br />
&#8222;Ich wollte ihm ebenfalls meine Visitenkarte geben&#8220;, fährt ihr Gemahl unbeirrt fort. &#8222;Doch das war gar nicht nötig, denn ich erkannte plötzlich, dass er mir meine eigene gegeben hatte, die mir zuvor aus der Tasche gefallen und von ihm aufgehoben worden war.“<br />
Wieder erntet Professor Konfusi Gelächter für seine Erzählung.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Soweit zur Dabbischkeit“, meint Frau Konfusi. „Aber du hast mit deiner Geschichte vom eigentlichen Thema abgelenkt. Wolltest du nicht auf jemand anstoßen?“<br />
„Nein!“, widerspricht der Professor. &#8222;Und: Ja!&#8220;<br />
&#8222;Was denn jetzt?&#8220;, erkundigt sich der Hesse. &#8222;Nein oder Ja?&#8220;<br />
&#8222;Nein, ich habe nicht vom Thema abgelenkt. Ja, ich will auf eine besondere Person anstoßen.&#8220;<br />
Abermals erhebt Professor Konfusi sein Sektglas und sagt mit feierlicher Stimme:<br />
&#8222;Ich bin das lebende Beispiel dafür, welches Chaos hier herrschen würde, wenn es nicht diese liebenswürdige und hilfreiche Person geben würde.&#8220;<br />
Er wendet sich in Richtung Gedarobe und spricht weiter:<br />
&#8222;Ich erhebe nun mein Glas und spreche einen Toast auf die Gaderobiere aus ohne die wir alle ziemlich hilflos wären!“<br />
Spontan tun es ihm alle gleich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-eifer-des-gefechts/">Im Eifer des Gefechts</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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