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	<title>Schneemann &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Ein neuer Freund (5)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2018 03:32:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[fern]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
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		<category><![CDATA[Schneemann]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur im Weihnachtsland herrscht große Aufregung, sondern auch da, wo sich Bruno, der Teddybär zur Zeit aufhält. „Hey, schaut mal alle her! Da kommt ein Neuer!“ „Wer bist Du?“ „Wo kommst Du her?“ „Wieso bist Du hier?“ Etwas verschüchtert sieht sich Bruno verschiedenen Gestalten gegenüber. Bevor er auf die vielen Fragen antworten kann, die auf ihn einströmen, muss er erst einmal wissen, wo er hingeraten ist. „Du bist in einem Fundbüro“, verkündet ihm ein Schneemann mit Mütze und Schal. „Erzähl schon, durch welchen Umstand bist Du hierher gekommen?!“ So erzählt Bruno zunächst einmal, dass er dem Weihnachtsmann Willi geschrieben hat, von seiner Flucht und dass er sich auf dem Weg ins Weihnachtsland befindet. „Versteckt in dem Rucksack gelangte ich in ein Flugzeug“, berichtet er. „Ich dachte immerzu nur an Weihnachtsmann Willi. ‚Ach‘, dachte ich so vor mich hin. ‚Wenn ich doch nur schon bei Dir wäre, lieber Weihnachtsmann Willi. Ob Du wohl schon meinen Brief erhalten hast?’ Ich wurde bei meinen Überlegungen, durch die Vorfreude auf ihn und das Weihnachtsland ganz zappelig und unruhig. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht nur im Weihnachtsland herrscht große Aufregung, sondern auch da, wo sich Bruno, der Teddybär zur Zeit aufhält.</strong><br />
<strong>„Hey, schaut mal alle her! Da kommt ein Neuer!“</strong><br />
<strong>„Wer bist Du?“</strong><br />
<strong>„Wo kommst Du her?“</strong><br />
<strong>„Wieso bist Du hier?“</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>twas verschüchtert sieht sich Bruno verschiedenen Gestalten gegenüber. Bevor er auf die vielen Fragen antworten kann, die auf ihn einströmen, muss er erst einmal wissen, wo er hingeraten ist.<br />
„Du bist in einem Fundbüro“, verkündet ihm ein Schneemann mit Mütze und Schal. „Erzähl schon, durch welchen Umstand bist Du hierher gekommen?!“<br />
So erzählt Bruno zunächst einmal, dass er dem Weihnachtsmann Willi geschrieben hat, von seiner Flucht und dass er sich auf dem Weg ins Weihnachtsland befindet.<br />
„Versteckt in dem Rucksack gelangte ich in ein Flugzeug“, berichtet er. „Ich dachte immerzu nur an Weihnachtsmann Willi. ‚Ach‘, dachte ich so vor mich hin. ‚Wenn ich doch nur schon bei Dir wäre, lieber Weihnachtsmann Willi. Ob Du wohl schon meinen Brief erhalten hast?’<br />
Ich wurde bei meinen Überlegungen, durch die Vorfreude auf ihn und das Weihnachtsland ganz zappelig und unruhig. Durch mein Zappeln und Strampeln löste sich der Verschluss des Rucksackes und ich konnte ungehindert herausschlüpfen. Nun war ich im Gepäckraum. Viele Stunden spazierte ich dort auf und ab, bevor ich merkte, dass das Flugzeug an Höhe verlor. Es setzte zur Landung an. Das Fahrgestell wurde mit einem Höllenlärm, der mich fast zu Tode erschreckte, ausgefahren und kurz danach gab es einen tüchtigen Ruck. Wir waren gelandet.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Als die Koffer ausgeladen wurden, stellte ich mich tot und verhielt mich wie ein ganz normaler Plüschteddy. So legte man mich ebenfalls auf das Gepäckband. Viele Runden drehte ich auf diesem schwarzen Förderband.<br />
‚Hilfe!‘, rief ich wie mir schien ziemlich laut. ‚Hilfe, mir ist total schwindelig!‘ Doch niemand hörte mich und so lag ich noch immer dort, nachdem alle anderen Gepäckstücke schon abgeholt worden waren. So kam, was kommen musste.  Arbeiter nahmen mich und trugen mich zum Fundbüro. Und hier bin ich nun, bei Euch!“, schließt Bruno seinen Bericht ab.<br />
„So, so, Du willst also ins Weihnachtsland?! Da hast Du Dir aber was vorgenommen!“, meint der Schneemann, der anscheinend der Wortführer von allen hier versammelten und einst liegen gelassenen Gestalten ist.<br />
„Kennst Ihr den Weg zu Weihnachtsmann Willi?“, fragt Bruno hoffnungsvoll.<br />
Leider kann niemand ihm eine Wegbeschreibung geben. Doch der Schneemann ergreift schon wieder das Wort:<br />
„Ich habe von einem Freund gehört, dass er einen Bekannten hat, der jemand kennt, der wiederum jemand kennt, der ihm von einem alten Mann berichtet hat. Dieser Mann würde in einem dunklen und finsteren Wald leben und wäre sehr weise.“<br />
Als Teddybär Bruno die Stirn runzelt, fügt der Schneemann schnell hinzu:<br />
„Bestimmt weiß dieser alte und weise Mann einen Rat. Vielleicht kennt er den Weihnachtsmann Willi ja persönlich oder er kennt jemand, der ihn kennt.“<br />
Bruno schöpft neue Hoffnung und bittet den Schneemann ihn doch zu diesem Freund zu bringen, der einen Bekannten hat, der jemand kennt, der wiederum jemand kennt, der ihm von diesem alten und weisen Mann berichtet hat.<br />
Da der Schneemann schon ziemlich lange gelangweilt in dem Fundbüro herumgestanden hat und endlich in den Winter hinaus will, erklärt er sich bereit, mit Bruno auf dessen Wanderschaft zu gehen. Also klettern sie bei Nacht und Nebel durch ein nur angelehntes Fenster, bereit für neue Abenteuer.<br />
<span class="Apple-converted-space"> </span>Und so denkt Bruno nun voller Freude und Zuversicht:<br />
„Weihnachtsmann Willi, ich bin Dir nicht mehr fern!“…</p>
<p style="text-align: center;">Fortsetzung folgt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-weihnachtskonzert/">Das Weihnachtskonzert</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/">Zotti im Weihnachtsland</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/liebes-christkind/">Liebes Christkind</a></p>
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		<title>Trubel im Keller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2018 12:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Schneemann]]></category>
		<category><![CDATA[Schrank]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich sitze hier so gemütlich in meinem Sessel und will die Augen ein wenig zudrücken. Draußen ist es kalt und trüb und ich habe keine Lust mich dorthin zu begeben. Hier drinnen ist es warm und gemütlich. Das dachte ich zumindest, als ich mich auf meiner Decke ausgestreckt habe. Okay, warm ist es schon, aber mit der Gemütlichkeit scheint irgendetwas nicht zu stimmen. Kaum sind mir die Augen zugefallen und ich will mich ins Land der Träume begeben, da fängt es an. Zuerst denke ich, ich wäre schon eingeschlafen und würde träumen. Aber eigentlich bin ich doch noch wach. Oder träume ich, dass ich träume oder dass ich wach bin? Seltsam.  Ich höre auch etwas. Doch was ist das? Und vor allen Dingen, wo kommt es her? Ich glaube es kommt aus dem Keller. Ob ich mal nachsehen gehe? Okay, die Neugierde hat gesiegt. Ich strecke mich noch einmal und stelle mich auf meine Beine. Dann mache ich mich auf den Weg. Dieses Rumoren kommt tatsächlich aus dem Keller. Ich kann mich nicht erinnern, dass &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich sitze hier so gemütlich in meinem Sessel und will die Augen ein wenig zudrücken. Draußen ist es kalt und trüb und ich habe keine Lust mich dorthin zu begeben. Hier drinnen ist es warm und gemütlich.</strong><br />
<span class="dropcap">D</span>as dachte ich zumindest, als ich mich auf meiner Decke ausgestreckt habe. Okay, warm ist es schon, aber mit der Gemütlichkeit scheint irgendetwas nicht zu stimmen. Kaum sind mir die Augen zugefallen und ich will mich ins Land der Träume begeben, da fängt es an. Zuerst denke ich, ich wäre schon eingeschlafen und würde träumen. Aber eigentlich bin ich doch noch wach. Oder träume ich, dass ich träume oder dass ich wach bin? Seltsam.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich höre auch etwas. Doch was ist das? Und vor allen Dingen, wo kommt es her?<br />
Ich glaube es kommt aus dem Keller. Ob ich mal nachsehen gehe? Okay, die Neugierde hat gesiegt. Ich strecke mich noch einmal und stelle mich auf meine Beine. Dann mache ich mich auf den Weg. Dieses Rumoren kommt tatsächlich aus dem Keller. Ich kann mich nicht erinnern, dass außer mir noch jemand im Haus ist. Mir wird es ganz mulmig, denn außer diesen undefinierbaren Geräuschen höre ich auch Stimmen. Oder sollte ich vielleicht verrückt geworden sein? Nein, ich bin vollkommen im Besitz meiner geistigen Kräfte. Klar, die Jüngste bin ich nicht mehr, doch so alt bin ich nun auch noch nicht. Aber es sind eindeutig Stimmen, die ich höre. Noch kann ich sie nicht verstehen, aber je näher ich ihnen komme, umso deutlicher werden sie.<br />
„Jetzt wird es aber endlich Zeit“, sagt ein niedliches süßes Stimmen. Es ist hell und klar, fast wie … Nein, das kann nicht sein.<br />
Da ist aber auch noch eine tiefere Stimme. Ein richtig alter Brummbär scheint das zu sein.<br />
„Hallo! Hallo! Ist denn hier niemand?“, tönt der dunkle Bass aus einer Ecke.<br />
„Doch, ich bin hier!“, hätte ich fast gesagt, doch mir ist die ganze Sache nicht geheuer. Ich kann wirklich niemand sehen, aber ich höre diese Stimmen und nicht nur die zwei. Inzwischen scheinen da auch noch andere zu sein, in den unterschiedlichsten Stimmlagen.<br />
„Lasst uns endlich hier raus!“<br />
„Wie lange sollen wir noch warten oder habt ihr uns ganz vergessen?“<br />
Leise schleiche ich mich Schritt für Schritt näher. Da hinten kommen sie her. Hier im Keller ist es dunkel. Ich kann nichts erkennen. Doch ich weiß, dass dort hinten der alte große Schrank steht und genau von dort kommen die Stimmen und Geräusche. Dort rumpelt und pumpelt es so komisch. Es werden doch keine Einbrecher hier sein? Und ich bin mutterseelenalleine. Mein Herz klopft mir bis zum Hals. Ich muss eingestehen, dass ich Angst habe, obwohl ich sonst nicht unbedingt ein Angsthase bin. Was soll ich nur machen? Es ist richtig unheimlich. Am besten ich verhalte mich ganz still und die Luft sollte ich auch anhalten, damit mich niemand atmen hört.<br />
Plötzlich geht das Licht an. Ich drücke mich hinter das Regal, damit ich nicht entdeckt werde. Wer kommt denn da?<br />
Es ist eine Frau. Jetzt geht sie auch noch zu dem Schrank hin.<br />
Ich kann ihr Gesicht nicht sehen, aber ich glaube es ist … Ich muss sie warnen, doch ich kann mich einfach nicht von der Stelle rühren. Hört sie denn nicht diesen Trubel und die Stimmen?<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Halt!“, will ich ihr entgegen schreien, aber aus meiner Kehle dringt kein Laut.<br />
Sie öffnet die Schranktür.<br />
„Na endlich! Es wurde auch Zeit!“<br />
„Bin ich froh, dass wir jetzt gleich wieder frei sind!“, höre ich viele verschiedene Stimmen.<br />
Die Frau nimmt etwas heraus und dreht sich um. Jetzt erkenne ich sie ganz deutlich. Es ist mein geliebtes Frauchen. Ich springe aus meinem Versteck und laufe zu ihr. Und jetzt verstehe ich auch<span class="Apple-converted-space">  </span>plötzlich, was hier vor sich geht.<br />
Mein Frauchen hat einen großen Karton aus dem Schrank geholt und ihn geöffnet. Nach und nach entnimmt sie ihm viele verschiedene Figuren: Einen Weihnachtsmann, das muss der mit der tiefen Bassstimme sein. Und zwei kleine Engelchen, das waren die hellen und klaren Stimmen. Auch Schneemänner, ein kleines Schaukelpferd, Kerzen, Glöckchen, Kugeln und vieles mehr zaubert sie hervor.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Na klar!“, denke ich. „Die Adventszeit beginnt nun schon bald und die Weihnachtsdekoration wird aufgestellt. Bin ich froh!<br />
„Schau mal Lottchen! Sind die nicht süß?! Jetzt wird es weihnachtlich!“, sagt sie zu mir, streichelt mich ganz lieb und hält mir die zwei kleinen Schneemänner hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5579 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/11/1200px-DSC01300-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/11/1200px-DSC01300-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/11/1200px-DSC01300-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/11/1200px-DSC01300-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/11/1200px-DSC01300-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/11/1200px-DSC01300.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aufregung-um-zwei-schokoladenhaeschen/">Aufregung um zwei Schokoladenhäschen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wunschzettel/">Was das Christkindlein bringt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/weihnachtsstimmung/">Weihnachtsstimmung</a></p>
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		<title>Babette und der Schneemann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 02:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Babette]]></category>
		<category><![CDATA[Freundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glöckchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kugeln]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Rücksicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schneemann]]></category>
		<category><![CDATA[schneit]]></category>
		<category><![CDATA[toben]]></category>
		<category><![CDATA[Tür]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; &#160; Es drücken sich Tobi und Toni an der Scheibe die Nasen breit, der Raum ist erfüllt von Jubel und Heiterkeit. Sie singen im Chor gar laut: „Juhu, es schneit, es schneit!!! Bald nun ist die liebe Weihnachtszeit.“ Mit Jacke, Schal und Mütze sie hinaus auf die Straße geh’n, dort lassen sie sich die Flocken um die Nase weh’n. Im Garten dann die Schneeballschlacht entfacht, wie herrlich, welche Freude der Schnee doch macht. Sie lachen und tanzen mit den Flocken um die Wette, und landen vor der Haustür der alten Babette. Geschreie und Gejohle erweckt diese aus ihrem Mittagsschlafe, Ihr ahnt es schon, dies wird nicht bleiben ohne Strafe. Tobi und Toni dicke Kugeln für einen Schneemann rollen, Babette sich aus dem Bette erhebt mit Grollen. Im Nachthemd sie durch die Wohnung schleicht, verärgert über Lärm und Radau sie die Tür erreicht. Ein Ende sie will diesem Toben nun schlagartig setzen und den Hund auf die Störenfriede hetzen. Tobi und Toni flüchten vor dem Gespenst im Hemd und Waldi sie freudig verfolgt, weil er &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es drücken sich Tobi und Toni an der Scheibe die Nasen breit,<br />
der Raum ist erfüllt von Jubel und Heiterkeit.<br />
Sie singen im Chor gar laut: „Juhu, es schneit, es schneit!!!<br />
Bald nun ist die liebe Weihnachtszeit.“</p>
<p>Mit Jacke, Schal und Mütze sie hinaus auf die Straße geh’n,<br />
dort lassen sie sich die Flocken um die Nase weh’n.<br />
Im Garten dann die Schneeballschlacht entfacht,<br />
wie herrlich, welche Freude der Schnee doch macht.</p>
<p>Sie lachen und tanzen mit den Flocken um die Wette,<br />
und landen vor der Haustür der alten Babette.<br />
Geschreie und Gejohle erweckt diese aus ihrem Mittagsschlafe,<br />
Ihr ahnt es schon, dies wird nicht bleiben ohne Strafe.</p>
<p>Tobi und Toni dicke Kugeln für einen Schneemann rollen,<br />
Babette sich aus dem Bette erhebt mit Grollen.<br />
Im Nachthemd sie durch die Wohnung schleicht,<br />
verärgert über Lärm und Radau sie die Tür erreicht.</p>
<p>Ein Ende sie will diesem Toben nun schlagartig setzen<br />
und den Hund auf die Störenfriede hetzen.<br />
Tobi und Toni flüchten vor dem Gespenst im Hemd<br />
und Waldi sie freudig verfolgt, weil er die Beiden kennt.</p>
<p>Babette schimpft und wettert hinter den Dreien her,<br />
der Ärger plagt sie nun noch mehr.<br />
Ein greller, lauter Pfiff ertönt aus ihrem Mund:<br />
„Komm zurück, du dummer Hund!“</p>
<p>Tobi und Toni verstecken sich hinter einem Strauch,<br />
warten ab bis Babettes Ärger ist verraucht.<br />
Als erneut ein Schnarchen ertönt aus dem Haus,<br />
sie schleichen leise aus ihrem Versteck heraus.</p>
<p>Sie haben eine Idee, zu besänftigen die alte Babette,<br />
holen die Weihnachtskiste mit Kugeln und Kette.<br />
So schmücken die beiden Kinder,<br />
den Schneemann mit Schal und Zylinder.</p>
<p>Augen, Nase, Mund und fertig ist des Schneemanns Gesicht,<br />
der hoffentlich Babette mit seinem Lächeln besticht.<br />
Girlande und Glöckchen die Tür nun schmücken,<br />
das muss doch auch Babette entzücken.</p>
<p>Tobi und Toni an der Türe die Klingel jetzt drücken<br />
und sich hinter den Holzstapel verdrücken.<br />
Babette erscheint, reißt die Arme zuerst in die Lüfte<br />
und stemmt sie dann in die Hüfte.</p>
<p>Sie erblickt den Schneemann und den Weihnachtsschmuck,<br />
dreht sich um mit einem Ruck.<br />
In Babettes Gesicht kein Ärger mehr steht,<br />
dieser ist auf einmal wie weggeweht.</p>
<p>Babette mit einem glücklichen Lächeln ruft jetzt aus:<br />
„Kinder kommt aus dem Versteck heraus!<br />
Ich habe Kuchen und heiße Schokolade,<br />
auch Kekse mit feiner Marmelade!“</p>
<p>So nimmt der Kinder Entschuldigung Babette herzlich an,<br />
sie auch nicht mehr böse sein kann.<br />
Die Kinder aber sind mit Rücksicht auf Babettes Schlaf bedacht,<br />
nicht zu stören diesen bei Tag und Nacht.</p>
<p>Zwischen Babette und den Buben eine Freundschaft entsteht,<br />
die hoffentlich noch viele Jahre besteht.<br />
Rücksicht und Freundlichkeit ist die Zauberformel dafür,<br />
denn sie öffnen jede Herzenstür.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch diese Geschichten noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-begegnung/">Die Begegnung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/total-ueberraschend-und-unverhofft/">Total überraschend und unverhofft</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/arme-kleine-gans/">Arme kleine Gans</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Das Beitragsbild habe ich in Bangkok in einem Supermarkt von einem Verkaufsstand abfotografiert. Der Künstler ist mir unbekannt.</p>
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