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	<title>raunen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Muss das wirklich sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2018 14:33:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon lange habe ich mich nicht mehr aus meiner kleinen Plauderecke gemeldet. Heute ist es wieder einmal soweit, denn mir ist etwas aufgefallen, das mich beschäftigt und worüber ich meine Verwunderung äußern möchte.  Regelmäßig mache ich mit meiner Mutter einen Großeinkauf. Hierbei ist dann der Einkaufswagen schon recht voll, das muss ich zugeben. Aber es muss sich ja auch lohnen. Stehen wir dann an der Kasse und legen alles auf das Förderband, haben wir  eine ganze Menge zu tun. Wir müssen uns echt beeilen, um alles auf das Band zu legen, denn vorne an der Kasse beginnt der/die Kassierer(in) schon seine/ihre Arbeit.  In Windeseile zieht er/sie die Waren über den Scanner und meine Mutter schiebt schnell den zum Glück inzwischen leeren Einkaufswagen nach vorne an das andere Ende des Förderbandes, wo sich schon Einiges angesammelt hat.  Sie beginnt einzuräumen, kommt aber mit dem Tempo des/der Verkäufers(in) nicht mit. Selbstverständlich übernehme ich das Einräumen, aber ich muss zugeben, dass auch ich mich beeilen muss, um mit dem/der rekordverdächtigen Verkäufer(in) mitzuhalten. Ich sehe ja ein, dass auch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon lange habe ich mich nicht mehr aus meiner kleinen Plauderecke gemeldet. Heute ist es wieder einmal soweit, denn mir ist etwas aufgefallen, das mich beschäftigt und worüber ich meine Verwunderung äußern möchte.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">R</span>egelmäßig mache ich mit meiner Mutter einen Großeinkauf. Hierbei ist dann der Einkaufswagen schon recht voll, das muss ich zugeben. Aber es muss sich ja auch lohnen.<br />
Stehen wir dann an der Kasse und legen alles auf das Förderband, haben wir<span class="Apple-converted-space">  </span>eine ganze Menge zu tun. Wir müssen uns echt beeilen, um alles auf das Band zu legen, denn vorne an der Kasse beginnt der/die Kassierer(in) schon seine/ihre Arbeit.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
In Windeseile zieht er/sie die Waren über den Scanner und meine Mutter schiebt schnell den zum Glück inzwischen leeren Einkaufswagen nach vorne an das andere Ende des Förderbandes, wo sich schon Einiges angesammelt hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Sie beginnt einzuräumen, kommt aber mit dem Tempo des/der Verkäufers(in) nicht mit. Selbstverständlich übernehme ich das Einräumen, aber ich muss zugeben, dass auch ich mich beeilen muss, um mit dem/der rekordverdächtigen Verkäufer(in) mitzuhalten.<br />
Ich sehe ja ein, dass auch noch andere Kunden abgefertigt werden müssen und man die Waren nicht gleich in die Einkaufstaschen legen kann. Das ist ja auch nicht das Problem. Aber muss es sein, dass man die Kunden in einem solchen Tempo abfertigt, dass es ihnen kaum noch gelingt alles ordentlich in den Wagen zu legen?<br />
Meine Mutter ist inzwischen nur noch ein Jährchen von den Neunzig entfernt. Auch wenn man ihr dieses Alter nicht ansieht, aber ein bisschen Rücksicht sollte man schon gegenüber älteren Menschen nehmen, die sich dann in solchen Situationen doch schnell überfordert fühlen und nervös werden.<br />
Um die Weihnachtszeit hatte ich ebenfalls einmal einen übereifrigen<span class="Apple-converted-space">  </span>Kassierer im Supermarkt. Dieser hoffte meiner Meinung nach anscheinend, dass diese Disziplin bei der nächsten Olympiade aufgenommen wird. Ich hatte meine liebe Mühe, um einigermaßen meine Geschwindigkeit dem Piepsen des Scanners anzupassen. Hinterher schwirrte mir so der Kopf, dass ich meine Geheimnummer für die EC-Karte vergessen hatte und einen erneuten Versuch starten musste. Ich konnte es mir damals nicht verkneifen ihm ein<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Sie haben mich aber auch vollkommen meschugge gemacht!“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
zuzuraunen. Das brachte mir das verständnisvolle Lächeln, der hinter mir stehenden Kunden ein. Diese konnten sich allerdings ebenfalls nicht ausruhen, denn fast zeitgleich mit meiner Verabschiedung, begrüßte er schon den nächsten Kunden und zog die ersten Waren über den Scanner.</p>
<p>Muss das wirklich sein?<br />
Oh nein! Denn ich habe das Gegenteil von Hektik und Stress ebenfalls schon erlebt. Kassierer(innen), die freundlich und zuvorkommend sind, auch abwarten, bis der Kunde /die Kundin seine Sachen verstaut hat und nicht zur Eile drängen. Ihnen will ich ein Lob aussprechen und freue mich über dieses menschliche Entgegenkommen.<br />
Also gibt es zwischen Herumtrödeln und übermäßiger Hektik doch auch noch ein angemesseneres Tempo, das etwas mehr Rücksicht den Kunden gegenüber einräumt.</p>
<p>Habt ihr auch schon ähnliche Situationen erlebt?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/taenzchen-gefaellig/">Tänzchen gefällig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleidersammlung/">Kleidersammlung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/was-sagt-man-dazu/">Was sagt man dazu?</a></p>
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