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	<title>Prinzessin &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Weihnachtsmann Willi macht das schon (6)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 13:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Weihnachtsmann hatte erkannt, dass seine Hilfe dringend erforderlich war und wollte sich auch gleich auf den Weg machen. Doch wohin sollte er zuerst gehen: Zu Elfinchen und der Mäusefamilie? Dort konnte niemand sagen, wo das Zuhause der kleinen Elfe war. Zur Prinzessin und den traurigen Blumen im Schlossgarten?  Sie alle wussten nicht, wo Elfinchen sich aufhielt. Er hätte sie ebenfalls nur in ihrem Kummer trösten können. Zur Elfenfamilie? Wenn sie Elfinchens Aufenthaltsort kennen würden, wären sie alle schon längst dort. „Nein, ich muss mit Überlegung an diese Sache herangehen“, dachte sich Weihnachtsmann Willi. „Allen muss gleichzeitig geholfen werden, so dass niemand länger als nötig dem Kummer ausgesetzt ist.“ Willi stapfte im Weihnachtsland hin und her und grübelte nach, wie er am schnellsten den Bitten aller Parteien nachkommen könnte.  „Na klar!“, schallte seine tiefe Stimme plötzlich durch das himmlische Weihnachtsland. „Ich brauche mein Fernrohr! Wo hab ich es nur letztes Jahr hingelegt?“ Die Engelchen schwirrten nach allen Richtungen aus und suchten mal hier und mal dort.  „Ich habe es an einen Platz gelegt, bei dem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Weihnachtsmann hatte erkannt, dass seine Hilfe dringend erforderlich war und wollte sich auch gleich auf den Weg machen. Doch wohin sollte er zuerst gehen: Zu Elfinchen und der Mäusefamilie? Dort konnte niemand sagen, wo das Zuhause der kleinen Elfe war. Zur Prinzessin und den traurigen Blumen im Schlossgarten?<span class="Apple-converted-space">  </span>Sie alle wussten nicht, wo Elfinchen sich aufhielt. Er hätte sie ebenfalls nur in ihrem Kummer trösten können. Zur Elfenfamilie? Wenn sie Elfinchens Aufenthaltsort kennen würden, wären sie alle schon längst dort.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„N</span>ein, ich muss mit Überlegung an diese Sache herangehen“, dachte sich Weihnachtsmann Willi. „Allen muss gleichzeitig geholfen werden, so dass niemand länger als nötig dem Kummer ausgesetzt ist.“<br />
Willi stapfte im Weihnachtsland hin und her und grübelte nach, wie er am schnellsten den Bitten aller Parteien nachkommen könnte.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Na klar!“, schallte seine tiefe Stimme plötzlich durch das himmlische Weihnachtsland. „Ich brauche mein Fernrohr! Wo hab ich es nur letztes Jahr hingelegt?“<br />
Die Engelchen schwirrten nach allen Richtungen aus und suchten mal hier und mal dort.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich habe es an einen Platz gelegt, bei dem ich mir sicher war, dass ich es auch hundertprozentig wieder finden würde. Nur leider habe ich vergessen, wo das war“, Weihnachtsmann Willi kratzte sich unter seiner Weihnachtsmütze, um seinen grauen Zellen zum besseren Nachdenken zu verhelfen.<br />
„Ich hab’s!“, tönte es plötzlich aus der Himmelswerkstatt. „Hier liegt es, neben den alten Stiefeln von Weihnachtsmann Willi.“<br />
„Na also, ich sag doch, ich habe es gut und sicher verwahrt!“, meinte Willi nur und ließ sich das Fernrohr bringen, um sofort hindurchzusehen.<br />
Alle Engelchen waren im Nu um ihn herum versammelt und waren gespannt, was der Weihnachtsmann wohl sehen würde. Doch dieser gab nur hin und wieder ein paar Worte von sich:</p>
<p>„Aha!!!“</p>
<p>„Soso!!!“</p>
<p>„Achja!!!“</p>
<p>„Na also!!!“</p>
<p>„Was ist? Was hast du gesehen?“, fragten die Engelchen im Chor und Weihnachtsmann Willi erklärte:<br />
„Aha, das ist also Elfichen. Soso, die Mäusekinder Eddi, Bob und Babsi versuchen die kleine Elfe zu trösten. Achja, hier ist der Schlossgarten mit den Blümchen und Prinzessin Annelie. Na also und hier haben wir auch die Elfenfamilie, die voller Sorge um Elfichen ist.“<br />
„Und jetzt?“, fragten die Engelchen neugierig.<br />
„Jetzt fliegt ihr zur Elfenfamilie, tröstest alle und sagt ihnen, dass sie bald abgeholt werden“, erteilte Weihnachtsmann Willi den drei Engelchen dort drüben in der linken Ecke den Auftrag.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ihr drei dort vorne, teilt Elfinchen mit, dass bald alles wieder in Ordnung ist und fordert die Mäusefamilie dazu auf, ihre Instrumente zu holen!“<br />
Kaum hatte Weihnachtsmann Willi ausgesprochen, deutete er auch schon auf die nächste kleine Engelsgruppe.<br />
„Und ihr drei dort in der rechten Ecke, ihr geht sofort ins Schloss und sagt der Königsfamilie sie sollen mit Prinzessin Annelie zu dieser Adresse reiten. Sie sollen sich warm anziehen und auch eine kuschelige Jacke für Elfinchen mitnehmen. Es wird für sie allerdings ein weiter Weg sein, doch am Ende wird sie dort alle Elfinchen erwarten“, mit diesen Worten reichte Weihnachtsmann Willi den drei Engelchen einen Zettel mit der Wegbeschreibung zum Schloss und von dort zur Mäusefamilie. „Aber vergesst nicht den Blümchen im Schlossgarten schnell noch ein wenig Wasser zu geben.“<br />
„Und was ist mit uns?“, fragten nun die drei kleinen Engelchen, die in der hintersten Ecke des himmlischen Weihnachtslandes ganz enttäuscht standen.<br />
„Ihr spannt nun die Rentiere vor meinen Schlitten, packt in meinen großen Sack ganz viele Geschenke und kommt dann mit mir. Wir fahren zuerst die Elfenfamilie abholen und dann fahren wir allesamt zur Mäusefamilie und Elfinchen.“<br />
Tja und so war nicht nur allerlei Trubel im Weihnachtsland, sondern auch auf der Erde herrschte große Aufregung. Als Weihnachtsmann Willi mit seinem vollbeladenen Schlitten, den Engelchen und der Elfenfamilie bei der Mäusefamilie ankam, kam auch die Königsfamilie mit Prinzessin Annelie auf prächtigen weißen Pferden angeritten.<br />
Ich kann Euch gar nicht sagen, welch große Wiedersehensfreude das war. Die Mäusefamilie musizierte und alle umarmten sich glücklich. Sie feierten ein rauschendes Fest, packten alle ihre Geschenke aus und dankten Weihnachtsmann Willi für die glückliche Zusammenführung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-glitzersternchen/">Das Glitzersternchen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gelungene-ueberraschung/">Gelungene Überraschung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Mäusefamilie überlegt (4)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2019 05:53:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Heimweh]]></category>
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		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Königin]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[Familie Maus blickte ein wenig hilflos zu Elfinchen. Es war verständlich, dass die kleine Elfe Sehnsucht nach ihrer eigenen Familie hatte. Sie hatte sich verlaufen und wusste nicht, ob sie ihre Eltern und Geschwister jemals wieder sehen würde. Diese wären mit Sicherheit in großer Sorge um ihr geliebtes Elfinchen. „Bitte!“, bettelte Elfinchen erneut und sah den Mäusevater, die Mäusemutter und die Mäusekinder aus traurigen Augen an. „Helft mir! Ihr seid alle so lieb zu mir und habt mich vor dem sicheren Tod gerettet, aber ich habe soooo schreckliches Heimweh! Ich möchte nichts lieber, als endlich wieder bei meiner Familie zu sein! Bitte, bitte!“ Die Mäusemutter streichelte zärtlich über Elfinchens Arm und meinte tröstend zum wiederholten Male:  „Es wird alles wieder gut! Aber du musst noch ein bisschen Geduld haben.“ „Ich halte es aber nicht mehr aus!“, gab Elfinchen zu. „Diese Sehnsucht nach meiner Familie tut so weh! Jetzt weiß ich warum es ‚Heimweh‘ heißt. Ich muss auch ständig weinen, wenn ich an meine Lieben zu Hause denke.“ Bob, Babsi und auch Eddi waren ganz still &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Familie Maus blickte ein wenig hilflos zu Elfinchen. Es war verständlich, dass die kleine Elfe Sehnsucht nach ihrer eigenen Familie hatte. Sie hatte sich verlaufen und wusste nicht, ob sie ihre Eltern und Geschwister jemals wieder sehen würde. Diese wären mit Sicherheit in großer Sorge um ihr geliebtes Elfinchen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„B</span>itte!“, bettelte Elfinchen erneut und sah den Mäusevater, die Mäusemutter und die Mäusekinder aus traurigen Augen an. „Helft mir! Ihr seid alle so lieb zu mir und habt mich vor dem sicheren Tod gerettet, aber ich habe soooo schreckliches Heimweh! Ich möchte nichts lieber, als endlich wieder bei meiner Familie zu sein! Bitte, bitte!“<br />
Die Mäusemutter streichelte zärtlich über Elfinchens Arm und meinte tröstend zum wiederholten Male:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Es wird alles wieder gut! Aber du musst noch ein bisschen Geduld haben.“<br />
„Ich halte es aber nicht mehr aus!“, gab Elfinchen zu. „Diese Sehnsucht nach meiner Familie tut so weh! Jetzt weiß ich warum es ‚Heimweh‘ heißt. Ich muss auch ständig weinen, wenn ich an meine Lieben zu Hause denke.“<br />
Bob, Babsi und auch Eddi waren ganz still geworden. Sie spürten die Qualen, die Elfinchen durchlitt und hatten Mitleid mit ihr. Sie waren froh, nicht von ihren Eltern getrennt zu sein und erkannten, welches großes Glück es ist, bei ihrer Familie Liebe, Schutz und Geborgenheit zu haben.<br />
Jetzt ergriff der Mäusevater das Wort:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Elfinchen, erzähle uns von deinem Zuhause, damit wir herausfinden können, wo du herkommst und wie wir dich wieder zurückbringen können. Berichte uns alles, woran du dich erinnern kannst!“<br />
„Ich weiß nicht mehr aus welcher Richtung ich gekommen von, denn ich habe vollkommen die Orientierung verloren. Keine Ahnung, ob ich mich mehrmals um die eigene Achse gedreht habe oder ob ich nur geradeaus gelaufen und geschwebt bin. In meinem Kopf geht alles kreuz und quer.“<br />
„Woran erinnerst du dich ganz genau? Wo hast du dich noch richtig ausgekannt?“, wollte Eddi wissen.<br />
„Im Schlossgarten. Dort kenne ich mich sehr gut aus. Selbst bei Dunkelheit finde ich mich da zurecht. Die Glühwürmchen weisen mir dann den Weg nach Hause. Aber in der Fremde bin ich verloren…“, schluchzte Elfinchen.<br />
„Versuche doch bitte mal das Schloss zu beschreiben!“, bat der Mäusevater.<br />
„Oh!“, strahlte Elfinchen in Erinnerung daran. „Es ist ein großes und prunkvolles Schloss mit unendlich vielen Zimmern. Alles glitzert golden und es gibt dort einen König, eine Königin und eine kleine Prinzessin. Sie ist meine Freundin!“<br />
„Du bist mit einer richtigen Prinzessin befreundet?!“, Babsis Augen wurden immer größer. „Das ist ja toll! So eine Freundin hätte ich auch gerne! Wie heißt sie denn?“<br />
„Annelie!“, antwortete Elfinchen. Sie ist erst vier Jahre und sie hat mich oft im Schlossgarten besucht. Sie hat lockiges, langes blondes Haar und manchmal trägt sie ein kleines goldenes Krönchen auf dem Kopf. Aber das mag sie gar nicht, denn wenn wir ausgelassen Ringelreihen tanzen und Nachlauf spielen, dann fällt es manchmal herunter. Sie legt es dann auf die Bank unter der großen Eiche und setzt das Krönchen erst wieder auf, wenn sie ins Schloss rein gehen muss.“<br />
„Was weißt du von Annelie noch alles?“, versuchten die Mäusekinder neugierig herauszubekommen.<br />
„Sie liebt die Blumen genauso sehr wie ich. Manchmal bringt sie ihr Gießkännchen mit und gibt den Blumen ein bisschen Wasser, damit sie nicht verdursten.“<br />
„Und der König und die Königin?“, will Babsi wissen.<br />
„Oh, der König ist ein strenger, aber gerechter Mann. Die Königin ist eine wunderhübsche Frau, die rauschende lange Kleider trägt und Annelie über alles liebt.“<br />
Der Mäusevater saß stirnrunzelnd in seinem Sessel. Er war sehr schweigsam, was ein Zeichen dafür war, dass er angestrengt nachdachte. Doch immer wieder schüttelte er den Kopf. Irgendwie konnte er sich keinen Rein aus den Erzählungen Elfinchens machen. Doch die Mäusemutter lächelte gedankenverloren in sich hinein. Nach einer ganzen Weile, in der niemand gewagt hatte etwas zu sagen, meinte sie mit ihrer zärtlichen Stimme:<br />
„Das kommt mir irgendwie bekannt vor.“<br />
Alle Augen richteten sich auf die Mäusemutter und Elfinchen begann neue Hoffnung zu schöpfen.<br />
„Du kennst den Schlossgarten, der meine Heimat ist?“<br />
„Nein, eigentlich nicht“, gestand Eddis Mutter und zerstörte damit die aufgekeimte Hoffnung der kleinen Elfe.<br />
„Aber du hast doch gesagt, dass es dir bekannt vorkommt“, fragte Elfinchen unter erneut aufgekommenen Tränen.<br />
„Ja, ich kenne eine Geschichte von einer Königsfamilie, die in einem Schloss wohnt. Meine Großmutter hat sie mir erzählt und die hat sie von ihrer Großmutter und die wiederum hat sie einst vom Weihnachtsmann erzählt bekommen. Aber das ist lange, lange her und die kleine Prinzessin war ganz sicher nicht Annelie.“<br />
„Aber vielleicht ihre Urururgroßmutter oder so…“, gab Babsi zu bedenken, die von dieser Geschichte vollkommen in den Bann gezogen worden war.<br />
„Ich habs!“, meldete sich plötzlich Bob zu Wort. Er war ein kluges Köpfchen und in der Mäuseschule Klassenbester. „Warum fragen wir nicht einfach den Weihnachtsmann?! Der kennt bestimmt die kleine Annelie in dem großen Schloss, denn er kommt viel in der Welt herum!“</p>
<p style="text-align: center;"><strong>…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lach mal wieder</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/lach-mal-wieder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 16:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenzaun]]></category>
		<category><![CDATA[lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertag]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
		<category><![CDATA[vergessen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist einer jener Sommertage, an denen man von Vogelgezwitscher geweckt wird und die Sonnenstrahlen einen schon vor dem Aufstehen an der Nase kitzeln. Einfach herrlich! Da macht es gar nichts aus früher als gewöhnlich aus dem Bett zu hüpfen und in den Tag zu starten. „Du weißt schon, dass du mich jetzt gleich zur Uni fahren musst“, sagt mein Mann. „Na, so vergesslich bin ich nun auch noch nicht“, antworte ich lachend. „Wir haben doch erst gestern dein Auto in die Werkstatt gefahren.“ Das mit der Vergesslichkeit scheint allerdings eine ganz spezielle Sache zu sein. Manchmal überdecken die Geschehnisse des Alltags Dinge, an die man normalerweise ganz selbstverständlich denkt. Irgendwie passiert es dann, dass genau diese Selbstverständlichkeiten durch die Maschen des Gehirns fallen, irgendwo in den Gehirnwindungen verschwinden oder gar steckenbleiben. Und genau das ist an diesem so schönen Tag passiert. Ich habe meinen Mann vergessen. Nein, nicht ihn. An ihn denke ich doch immer. Während ich mit meiner Mutter am Spätnachmittag telefoniere, überlege ich, warum mein Mann noch nicht zu Hause ist, obwohl &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist einer jener Sommertage, an denen man von Vogelgezwitscher geweckt wird und die Sonnenstrahlen einen schon vor dem Aufstehen an der Nase kitzeln. Einfach herrlich! Da macht es gar nichts aus früher als gewöhnlich aus dem Bett zu hüpfen und in den Tag zu starten.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„D</span>u weißt schon, dass du mich jetzt gleich zur Uni fahren musst“, sagt mein Mann.<br />
„Na, so vergesslich bin ich nun auch noch nicht“, antworte ich lachend. „Wir haben doch erst gestern dein Auto in die Werkstatt gefahren.“<br />
Das mit der Vergesslichkeit scheint allerdings eine ganz spezielle Sache zu sein. Manchmal überdecken die Geschehnisse des Alltags Dinge, an die man normalerweise ganz selbstverständlich denkt. Irgendwie passiert es dann, dass genau diese Selbstverständlichkeiten durch die Maschen des Gehirns fallen, irgendwo in den Gehirnwindungen verschwinden oder gar steckenbleiben. Und genau das ist an diesem so schönen Tag passiert. Ich habe meinen Mann vergessen.<br />
Nein, nicht ihn. An ihn denke ich doch immer. Während ich mit meiner Mutter am Spätnachmittag telefoniere, überlege ich, warum mein Mann noch nicht zu Hause ist, obwohl er eigentlich bereits da sein wollte oder zumindest jetzt bald nach Hause kommen sollte.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wird es heute denn wieder so spät?“, hatte ich ihn noch am Morgen gefragt und er hatte diese Frage verneint und sogar gemeint, dass er heute nicht so viele Termine habe.<br />
Mitten im schönsten Telefonat mit meiner Mutter vernehme ich ein Klopfen in meinem Ohr.<br />
„Ach Mutti, es ruft gerade noch jemand an“, erkläre ich ihr.<br />
„Dann lass uns schnell auflegen“, sagt sie und wir beenden unser Gespräch.<br />
Ein Blick auf das Display meines Handys zeigt mir, dass mein Mann anruft. Nichtsahnend nehme ich das Gespräch an.<br />
„Hallo“, flöte ich fröhlich in das Gerät.<br />
„Sag mal, hast du mich vergessen? Wann holst du mich denn endlich ab?!“, dringt seine etwas unwirsche Stimme an mein Ohr.<br />
„Wieso? Ich warte hier schon die ganze Zeit, dass du endlich heimkommst“, antworte ich.<br />
„Du wartest?! Du musst mich abholen. Ich habe doch kein Auto. Denk mal nach: Mein Auto ist in der Werkstatt.“<br />
„Oh!“, lache ich verlegen in den Hörer. „Das hab dich tatsächlich vergessen.“<br />
Verwundert bin ich jedoch schon. Am wenigsten allerdings über meine Vergesslichkeit, sondern hauptsächlich über den leicht säuerlichen Ton in der Stimme meines Mannes. So kenne ich ihn ja gar nicht und die Situation, dass er auf mich warten muss auch nicht. Eher verhält sich normalerweise die Sache umgekehrt.<br />
„Ich bin in zehn Minuten da!“, rufe ich zum anderen Ende der Telefonverbindung. „Du kannst schon runtergehen und vor dem Gebäude auf mich warten.“<br />
„Okay, ich steh dann also draußen und warte“, kommt es etwas versöhnlicher von meinem Mann.<br />
Bevor ich losdüse, berichte ich allerdings noch schnell meiner Mutter, dass das Anklopfen im Handy von meinem Peter kam, den ich vergessen habe abzuholen.<br />
„Na, dann lass ihn nicht länger warten“, meint sie.<br />
Im selben Moment, in dem ich auflege, klingelt mein Handy erneut.<br />
„Wo bleibst du eigentlich? Ich stehe schon die ganze Zeit hier und warte!“<br />
„Ich komme ja schon und wieso bist du eigentlich so unfreundlich?“, will ich noch sagen, aber da hat er bereits aufgelegt.<br />
Schnell gehe ich noch einmal für kleine Prinzessinnen und dann schlüpfe ich in meine Schuhe, stecke das Handy in meine Handtasche, ziehe meine Lippen nach, suche fix meine Autoschlüssel und öffne auch schon die Haustür.<br />
Während ich den Schlüssel von außen im Schloss drehe, um die Tür zuzuschließen, höre ich unsere Nachbarin lauthals lachen.<br />
„Oh, B. hat mal wieder gute Laune“, denke ich. Mehr aber auch nicht, denn sie lacht gerne und viel.<br />
Als ich mich umdrehe, sehe ich sie am Auto stehen und den Kofferraum beladen. Sie lächelt mir zu. Ich lächele zurück und will geschwind zu meinem Auto, da fällt mein Blick ein Haus weiter auf die gegenüberliegende Straßenseite. Von dort blicken mich sechs Augenpaare überaus freundlich, um nicht zu sagen &#8222;fröhlich&#8220; an. An sich ist dies kein ungewöhnlicher Anblick für mich, jedoch jetzt und genau in diesem Moment schon. Ein Augenpaar gehört S. unserer anderen Nachbarin, die nun freudestrahlend zu mir herüber winkt. Das zweite Augenpaar gehört S. ihrem Mann, der jetzt ebenfalls die Hand zum Gruß hebt. Beide stehen in ihrem Vorgarten hinter dem Zaun. Und wer steht vor dem Gartenzaun?<br />
„Wie kommst du denn hier her?“, rufe ich erstaunt und renne auch schon zu den drei auf mich wartenden Personen.<br />
„Das hat jetzt aber lange gedauert“, lacht B., die erste Nachbarin und schließt ihren Kofferraumdeckel.<br />
„Wieso?“ frage ich sie verwirrt und schiebe gleich eine weitere Frage in Richtung der anderen Nachbarn hinterher: „Wie lange stehst du eigentlich schon hier?“, rufe ich der Person vor dem Gartenzaun entgegen.<br />
„Seit meinem ersten Anruf“, grinst mein Mann. Herr K. von gegenüber hat mich mitgenommen. Wolltest du mich nicht schon längst an der Uni abgeholt haben? Die zehn Minuten sind bereits deutlich überschritten und erst jetzt willst du losfahren?!“<br />
Die gesamte Nachbarschaft bricht in schallendes Gelächter aus, einschließlich meiner Wenigkeit. Und so beginnt wieder einmal ein lustiger und unterhaltsamer Plausch am Gartenzaun.</p>
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		<item>
		<title>Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ein-falke-zwei-prinzessinnen-und-meine-heimatstadt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2016 18:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Falke]]></category>
		<category><![CDATA[Fürsten]]></category>
		<category><![CDATA[Heiden]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Hirschkuh]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Meisen]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlange]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ich Euch heute berichte, ist nicht einfach nur eine Geschichte. Es ist die Legende von einem bestimmten Ort, von meiner alten Heimat, von hier ganz weit fort. Sie erzählt ein Geschehen vor langer Zeit, weit, weit zurück in der Vergangenheit. Ich kenne die Legende seit Kindheitstagen schon, drum lauscht, wenn ich jetzt erzähle Euch davon: Einst vor vielen, vielen hunderten von Jahren, zwei Königstöchter aus Schottland waren. Rosamund und Dichamund ihre Namen, sie nach Germanien kamen. Sie wollten die Heiden bekehren und ihnen das Christentum lehren. Sie nach Buchonia kamen, dem Buchenland, wie die Gegend des Vogelsberges damals genannt. An einem Bach sie verweilten und zu dessen Ufer durstig eilten. Eine Hirschkuh mit ihren Jungen sie sahen, aber auch einen bösen Wolf sich nahen. Dieser wollte die Jungen ihr entreißen, aber die Hirschkuh begann zu beißen und er fiel hinein in den reißenden Bach, besiegt von der Hirschkuh, so schwach. Einen Augenblick nur später, sie sahen eine Schlange als Übeltäter. Diese kroch heimlich einen Baum hinauf und schon nahm das Schicksal seinen Lauf. In &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich Euch heute berichte,<br />
ist nicht einfach nur eine Geschichte.<br />
Es ist die Legende von einem bestimmten Ort,<br />
von meiner alten Heimat, von hier ganz weit fort.</p>
<p>Sie erzählt ein Geschehen vor langer Zeit,<br />
weit, weit zurück in der Vergangenheit.<br />
Ich kenne die Legende seit Kindheitstagen schon,<br />
drum lauscht, wenn ich jetzt erzähle Euch davon:</p>
<p>Einst vor vielen, vielen hunderten von Jahren,<br />
zwei Königstöchter aus Schottland waren.<br />
Rosamund und Dichamund ihre Namen,<br />
sie nach Germanien kamen.</p>
<p>Sie wollten die Heiden bekehren<br />
und ihnen das Christentum lehren.<br />
Sie nach Buchonia kamen, dem Buchenland,<br />
wie die Gegend des Vogelsberges damals genannt.</p>
<p>An einem Bach sie verweilten<br />
und zu dessen Ufer durstig eilten.<br />
Eine Hirschkuh mit ihren Jungen sie sahen,<br />
aber auch einen bösen Wolf sich nahen.</p>
<p>Dieser wollte die Jungen ihr entreißen,<br />
aber die Hirschkuh begann zu beißen<br />
und er fiel hinein in den reißenden Bach,<br />
besiegt von der Hirschkuh, so schwach.</p>
<p>Einen Augenblick nur später,<br />
sie sahen eine Schlange als Übeltäter.<br />
Diese kroch heimlich einen Baum hinauf<br />
und schon nahm das Schicksal seinen Lauf.</p>
<p>In einem Vogelnest die kleinen Meisen,<br />
gedacht sie geschwind zu verspeisen.<br />
Die Meisenmutter machte ihr den Garaus<br />
und hackte ihr wütend die Augen aus.</p>
<p>Wolf und Schlange nun im Bach drin liegen,<br />
die Schwachen konnten die Starken besiegen.<br />
Rosamund und Dichamund nächtigen unter dem Baum,<br />
als der Herr erschien ihnen im Traum.</p>
<p>Am nächsten Morgen die Beiden waren in großen Nöten.<br />
Zwei heidnische Fürsten voller Zorn sie wollten töten.<br />
Im Zweikampf unter den Buchen,<br />
sie wollten ihr Leben zu retten versuchen.</p>
<p>Plötzlich ein Falke aus den Wolken ganz weit oben,<br />
kam herunter zu ihrer beider Hilfe geflogen.<br />
Er hackte den bösen Fürsten die Augen aus,<br />
diese fielen zu Boden und hauchten ihr Leben aus.</p>
<p>Große Angst überfiel der Fürsten Gefolge,<br />
sie alle sich taufen ließen infolge.<br />
Rosamund und Dichamund lobten und priesen Gottes Wort<br />
und gründeten eine Niederlassung an diesem Ort.</p>
<p>Die beiden Königstöchter waren aus Schottland gekommen<br />
und so später der Ort den Namen Schotten hat bekommen.<br />
Der Falke ist zu der Stadt Wappentier fortan ernannt,<br />
damit die Legende auch weiterhin ist bekannt.</p>
<p>Weil ich in dieser Stadt bin geboren,<br />
diese Legende soll nicht gehen verloren.<br />
Darum schrieb ich dieses kleine Gedicht,<br />
das von einem Falken und zwei Prinzessinnen spricht.</p>
<p>Wer mir dies und die Legende nicht glauben mag,<br />
der komme und schaue nach Schotten einen Tag.<br />
Sucht den Falken und haltet die Augen offen dort,<br />
denn auch ich bin noch oft an diesem Ort.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Im Märchenland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2015 06:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Drache]]></category>
		<category><![CDATA[Drachenprinz]]></category>
		<category><![CDATA[erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Märchenland]]></category>
		<category><![CDATA[Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war einmal ein Junge mit braunen Haaren, der ging in die dritte Grundschulklasse… So könnte die Einleitung zu der Geschichte beginnen, die ich Euch heute hier vorstellen möchte. Der Junge ist unser Sohn und er ging noch zur Grundschule. Ich habe damals in seiner Klasse eine Klassenzeitung ins Leben gerufen und gemeinsam mit den Schülern erstellt. Der Name der Zeitung lautete: „Klecksi und Klecksinchen“ und die den heutigen Beitrag betreffende Ausgabe hatte den Untertitel: „im Märchenland“ &#160; Damals haben die Kinder selbst Märchen erfunden und speziell für die Klassenzeitung aufgeschrieben. Außerdem gab es darin Fotos einer Märchenaufführung, ein Märchenrezept, verschiedene Rätsel, einen Bastelvorschlag, ein Brettspiel, einen Baum mit Märchensymbolen zum Raten, Witze, ein Leserätsel und einen gemalten Märchenanfang zum Weitererfinden als Vorschlag für einen Sonntagnachmittag mit den Eltern. Heute möchte ich Euch das Märchen vorstellen, das unser Sohn damals erfunden und aufgeschrieben hat: Der Drachenprinz Es war einmal eine schöne Lichtung im Wald, wo ein Schloss stand. In dem Schloss wohnte eine Königsfamilie. Die Prinzessin hieß Prinzessin Tageslicht und der Prinz hieß Peter. Warum &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war einmal ein Junge mit braunen Haaren, der ging in die dritte Grundschulklasse…</strong></p>
<p><strong>So könnte die Einleitung zu der Geschichte beginnen, die ich Euch heute hier vorstellen möchte. Der Junge ist unser Sohn und er ging noch zur Grundschule. Ich habe damals in seiner Klasse eine Klassenzeitung ins Leben gerufen und gemeinsam mit den Schülern erstellt. </strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>er Name der Zeitung lautete:<br />
<strong>„Klecksi und Klecksinchen“</strong></p>
<p>und die den heutigen Beitrag betreffende Ausgabe hatte den Untertitel:</p>
<p><strong>„im Märchenland“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Z1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1342 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Z1-1024x682.jpg" alt="1200px- Z" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Z1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Z1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Z1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Z1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Damals haben die Kinder selbst Märchen erfunden und speziell für die Klassenzeitung aufgeschrieben. Außerdem gab es darin Fotos einer Märchenaufführung, ein Märchenrezept, verschiedene Rätsel, einen Bastelvorschlag, ein Brettspiel, einen Baum mit Märchensymbolen zum Raten, Witze, ein Leserätsel und einen gemalten Märchenanfang zum Weitererfinden als Vorschlag für einen Sonntagnachmittag mit den Eltern.</p>
<p>Heute möchte ich Euch das Märchen vorstellen, das unser Sohn damals erfunden und aufgeschrieben hat:</p>
<p>Der Drachenprinz</p>
<p>Es war einmal eine schöne Lichtung im Wald, wo ein Schloss stand. In dem Schloss wohnte eine Königsfamilie. Die Prinzessin hieß Prinzessin Tageslicht und der Prinz hieß Peter. Warum der Prinz den Namen „der Drachenprinz“ erhalten hat? Das erzähle ich euch jetzt:<br />
Der Drache hauste in einer Höhle nicht weit vom Schloss entfernt. Deswegen wurde das Dorf und das Schloss mit Kanonen, Reitern und Bogenschützen bewacht.<br />
Eines Tages feierte der Prinz seinen achtzehnten Geburtstag. Auf der Geburtstagstafel standen die besten Leckereien, die man sich nur erträumen konnte.<br />
Der Drache roch die Geburtstagstorte. Er kam auch sogleich mit Riesenschritten angetapst und spie Feuer. Der Drache wollte das Schloss verbrennen, doch da roch er noch einmal die Torte und weinte riesengroße Tränen.<br />
Durch die Tränen verwandelte sich der Drache in eine schöne Prinzessin. Prinz Peter verliebte sich in die Drachenprinzessin und sie verliebte sich in ihn. Beide heirateten am selben Tag. Von diesem Tag an wurde Peter der Drachenprinz genannt.<br />
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.</p>
<p>Drachenende</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Maerchen2.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1343 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Maerchen2-1024x682.jpg" alt="1200px- Maerchen2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Maerchen2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Maerchen2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Maerchen2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Maerchen2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Es sind ganz tolle Märchen bei der Erstellung dieser Klassenzeitung heraus gekommen. Während ich in der allerersten Ausgabe noch Schwungübungen für die Schüler abgedruckt hatte, wurde diese Klassenzeitung in der dritten Klasse nahezu vollständig von den Kindern unter meiner Leitung erstellt. Sie konnten jetzt schon ganze Geschichten schreiben, haben tatkräftig mitgearbeitet und waren mit Freude an der Erstellung ihrer Zeitung dabei. So schrieb ich damals auch in einem Schlusswort:</p>
<p>„… wir können alle recht stolz auf Euch sein!<br />
Ein ganz, ganz großes Lob!!!<br />
Vielleicht hat Carolin wirklich recht, wenn sie sagt, ‚Ich glaube wir werden alle noch Schriftsteller!‘ “</p>
<p>Ich hoffe Euch hat mein kleiner Ausflug in die Märchenwelt und zum Drachenprinz Peter gefallen.<br />
Den Schülern und mir hat damals die Erstellung der Klassenzeitung sehr viel Spaß gemacht und ich bin froh, dass ich noch meine Exemplare von den verschiedenen Ausgaben aufgehoben habe. Bestimmt werde ich Euch irgendwann noch mehr über „Klecksi und Klecksinchen&#8220; erzählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/vaters-lieblingsfilm/">Vater und Sohn</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn</a></p>
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