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	<title>Phänomen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Seltsam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 23:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[alle]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich frage mich, ob dieses seltsame Phänomen nur bei mir auftritt: Ich besitze ziemlich viele von ihnen. Manchmal sind sie alle da, nun sind es fast schon zuviele. Dann wiederum kann ich keinen einzigen finden, jedenfalls keinen, der seiner eigentlichen Bestimmung gerecht wird. Bin ich endlich nach langer Sucherei fündig geworden, entdecke ich die anderen plötzlich in allen möglichen und unmöglichen Ecken. Hurra! Es sind sogar welche dabei, die mir unbekannt sind, andere wiederum bleiben unauffindbar. Diese scheinen wie auf wundersame Weise ihre Besitzer gewechselt zu haben. Naja, sie alle sind eben heißbegehrt, &#8211; trotz des Computerzeitalters, &#8211;  unsere guten alten Kugelschreiber. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Purzel Bermudadreieck und andere Mysterien Stock und weißer Bart &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, ob dieses seltsame Phänomen nur bei mir auftritt:</p>
<p>Ich besitze ziemlich viele von ihnen. Manchmal sind sie alle da, nun sind es fast schon zuviele. Dann wiederum kann ich keinen einzigen finden, jedenfalls keinen, der seiner eigentlichen Bestimmung gerecht wird. Bin ich endlich nach langer Sucherei fündig geworden, entdecke ich die anderen plötzlich in allen möglichen und unmöglichen Ecken. Hurra! Es sind sogar welche dabei, die mir unbekannt sind, andere wiederum bleiben unauffindbar. Diese scheinen wie auf wundersame Weise ihre Besitzer gewechselt zu haben. Naja, sie alle sind eben heißbegehrt, &#8211; trotz des Computerzeitalters, &#8211;<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">unsere guten alten Kugelschreiber.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ein seltsames Phänomen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 08:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzworträtsel]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts]]></category>
		<category><![CDATA[Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Steckenpferd]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[unverhofft]]></category>
		<category><![CDATA[Vitrine]]></category>
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					<description><![CDATA[Tanja hat den Urlaub auf dem Bauernhof von Familie Sonnenschein in Bayern genossen. Sie ist erholt und mit roten Wangen wieder zurück in Berlin. Da sich alle so gut miteinander verstanden haben, ist jetzt schon klar, dass sie die Winterferien wieder auf dem Hof verbringen werden. Im Gegenzug wollen sich Oma Hilde und Opa Josef, wie Tanja die Eltern von Bauer Sonnenschein nennt, eine Woche lang Berlin ansehen. Am nächsten Montag soll die Reise losgehen. Während Oma Maria schon total aufgeregt ist und die Koffer bereits gepackt im Hausflur stehen, nimmt es Opa Josef eher gelassen hin.  „Musst du eigentlich wie ein aufgeschrecktes Huhn andauernd kreuz und quer durch die Wohnung laufen?“, fragt er seine Frau. „Wir fahren erst  in 5 Tagen. Du hast gepackt und alles ist fertig. Also sei friedlich, setz dich hin und kümmere dich um dein Steckenpferd, das Kreuzworträtsellösen.“ „Ja, ja!“, entgegnet Oma Maria und reißt nun bereits schon die dritte Schublade des Wohnzimmerschrankes auf. „Ich muss erst noch was suchen.“ „Hast du wieder einmal deine Brille verlegt?&#8220; fragt ihr Mann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tanja hat den Urlaub auf dem Bauernhof von Familie Sonnenschein in Bayern genossen. Sie ist erholt und mit roten Wangen wieder zurück in Berlin. Da sich alle so gut miteinander verstanden haben, ist jetzt schon klar, dass sie die Winterferien wieder auf dem Hof verbringen werden.</strong><br />
<span class="dropcap">I</span>m Gegenzug wollen sich Oma Hilde und Opa Josef, wie Tanja die Eltern von Bauer Sonnenschein nennt, eine Woche lang Berlin ansehen. Am nächsten Montag soll die Reise losgehen. Während Oma Maria schon total aufgeregt ist und die Koffer bereits gepackt im Hausflur stehen, nimmt es Opa Josef eher gelassen hin.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Musst du eigentlich wie ein aufgeschrecktes Huhn andauernd kreuz und quer durch die Wohnung laufen?“, fragt er seine Frau. „Wir fahren erst<span class="Apple-converted-space">  </span>in 5 Tagen. Du hast gepackt und alles ist fertig. Also sei friedlich, setz dich hin und kümmere dich um dein Steckenpferd, das Kreuzworträtsellösen.“<br />
„Ja, ja!“, entgegnet Oma Maria und reißt nun bereits schon die dritte Schublade des Wohnzimmerschrankes auf. „Ich muss erst noch was suchen.“<br />
„Hast du wieder einmal deine Brille verlegt?&#8220; fragt ihr Mann kopfschüttelnd.  &#8222;Maria, Maria, ich sag dir, du wirst langsam schusselig. Falls du es nicht bemerkt hast, sie hängt an einem Band um deinen Hals.“<br />
„Also Josef, ich bin doch nicht tüdelig“, empört sich Oma Maria.<span class="Apple-converted-space"> &#8222;Was denkst du denn von mir?!&#8220;</span><br />
„Dann frag ich mich wirklich, was du suchst?!“, möchte ihr Mann nun endlich wissen.<br />
Inzwischen ist Oma Maria allerdings in die Küche geeilt und durchforstet dort die Schubladen und Schränke.<br />
„Ich versteh das nicht, ich versteh das nicht!“<br />
„Was verstehst du nicht?“, will nun auch Bauer Sonnenschein wissen, der seinen Nachmittagskaffee genießen will und gerade zur Tür herein kommt.<br />
„Ich hab doch erst neulich fünf von den Dingern aus dem Supermarkt mitgebracht. Und drei hatten wir sowieso noch da. Das macht insgesamt acht Stück.“<br />
„Stimmt!“, grinst der Bauer. „Fünf plus drei macht nach Adam Riese acht.“<br />
„Vorgestern lagen noch ein paar in der Schublade von der Wohnzimmervitrine“, erklärt Oma Maria ihrem Sohn, der sich allerdings nun ebenso wundert wie Opa Josef.<br />
„Warum suchst du diese mysteriösen Dinger dann hier in der Küche?“<br />
„Weil sie nicht im Wohnzimmer sind und sie seltsamerweise immer ein Eigenleben entwickeln. Das geht schon mein ganzes Leben lang so.“<br />
Mittlerweile ist die gesamte Familie in der Küche eingetroffen, auch die Bäuerin. Alle sind sie jedoch ratlos, denn niemand versteht genau, wonach Oma Maria eigentlich sucht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Entweder sie sind alle da oder auf geheimnisvolle Weise verschwunden, um dann ganz plötzlich wieder unverhofft aufzutauchen“, erklärt die alte Frau, während sie immer noch alle Ecken durchsucht.<br />
„Jetzt habe ich verstanden, wovon du sprichst und was du suchst“, ruft die Bäuerin erfreut aus und schlägt sich mit der Hand gegen die Stirn. „Dieses Phänomen kenne ich. Mir geht es mit den Dingern genauso. Ich helfe dir beim Suchen, gemeinsam werden wir doch wenigsten ein Exemplar auftreiben können“, meint die Bäuerin.<br />
„Na dann sucht mal schön weiter“, erklärt Bauer Sonnenschein den beiden Frauen. „Ich gehe noch mal in den Stall und sehe nach der kalbenden Kuh.“<br />
Bauer Sonnenschein, den das alles nicht so recht interessiert, schlüpft in seine Jacke und knöpft sie zu, bevor er gewohnheitsgemäß in deren Tasche greift, diese leert und schließlich die Küche verlässt.<br />
„Warte, ich komme mit!“, ruft ihm Opa Josef zu und schiebt den Stuhl etwas ungeschickt nach hinten, so dass der an der Lehne befindliche Rucksack herunterfällt und sich der Inhalt auf dem Fußboden wiederfindet. In Gedanken schon bei der kalbenden Kuh bückt er sich danach und wirft alles achtlos auf den Küchentisch, um gleich darauf seinem Sohn in den Stall zu folgen.<br />
Die Bäuerin und Oma Maria haben mittlerweile alle Schränke durchsucht. Allerdings ohne Erfolg. Das Gesuchte ist und bleibt verschwunden.<span class="Apple-converted-space"> Ihnen bleibt vorerst keine andere Wahl als die Suche erfolglos abzubrechen.</span><br />
„Lass uns später weitersuchen. Jetzt trinken wir erst ein Tässchen Tee“, schlägt die Bäuerin vor und dreht sich in Richtung Küchentisch. Nahezu im selben Moment bricht sie in schallendes Gelächter aus und lässt sich auf den Küchenstuhl fallen.<br />
„Das ist wahrhaft ein seltsames Phänomen“, ruft sie atemlos unter Lachen aus. „Schau mal Maria, was da liegt. Jetzt kannst du wieder deine Kreuzworträtsel lösen. Wenn mich nicht alles täuscht, dann sind das genau deine acht Kugelschreiber, die wie aus dem Nichts wieder aufgetaucht sind.“</p>
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		<title>Erfrischung gefällig?</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/erfrischung-gefaellig/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 10:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstiegskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Erfrischung]]></category>
		<category><![CDATA[Gasbläschen]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlensäure]]></category>
		<category><![CDATA[Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Strohhalm]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkhalm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube das kann im Moment jeder von uns nur bejahen. Bei diesen Temperaturen ist jede Erfrischung willkommen. Und nie haben wir uns über das kühle Nass so gefreut wie jetzt bei dieser Hitze. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen Sprung in den Pool, eine kühle Dusche oder ein gekühltes Getränk handelt. Erfrischung ist erwünscht.  Im Grunde genommen sollte man lieber lauwarme Getränke bevorzugen, weil der Körper sowieso schon auf Hochtouren arbeitet und sonst auch noch das kühle Flüssige erwärmen müsste. Doch wer macht das schon?! Je kälter desto besser denken wir und werfen allen guten Ratschlägen zum Trotz oftmals noch ein paar Eiswürfel ins Glas. Ich habe noch nie so viel Wasser getrunken wie im Moment. Am liebsten mag ich Wasser ohne Kohlensäure, denn das kann man wirklich literweise hinunter schütten. Mein Mann jedoch meint, dass ohne Kohlensäure das Wasser wie eingeschlafene Füße schmecken würden. Keine Ahnung, woher er weiß, wie eingeschlafene Füße schmecken. Aber egal, &#8211; er liebt nun mal kohlensäurehaltige Getränke. Tja, und da wäre ich beim Thema, denn &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich glaube das kann im Moment jeder von uns nur bejahen. Bei diesen Temperaturen ist jede Erfrischung willkommen. Und nie haben wir uns über das kühle Nass so gefreut wie jetzt bei dieser Hitze. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen Sprung in den Pool, eine kühle Dusche oder ein gekühltes Getränk handelt. Erfrischung ist erwünscht. </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>m Grunde genommen sollte man lieber lauwarme Getränke bevorzugen, weil der Körper sowieso schon auf Hochtouren arbeitet und sonst auch noch das kühle Flüssige erwärmen müsste. Doch wer macht das schon?! Je kälter desto besser denken wir und werfen allen guten Ratschlägen zum Trotz oftmals noch ein paar Eiswürfel ins Glas.<br />
Ich habe noch nie so viel Wasser getrunken wie im Moment. Am liebsten mag ich Wasser ohne Kohlensäure, denn das kann man wirklich literweise hinunter schütten.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1689 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-1024x682.jpg" alt="1200px-Flasche ohne" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Mein Mann jedoch meint, dass ohne Kohlensäure das Wasser wie eingeschlafene Füße schmecken würden. Keine Ahnung, woher er weiß, wie eingeschlafene Füße schmecken. Aber egal, &#8211; er liebt nun mal kohlensäurehaltige Getränke. Tja, und da wäre ich beim Thema, denn diese Kohlensäure hat es in sich.<br />
Ihr habt es sicherlich auch schon mehr als einmal beobachtet:<br />
Stellt man einen Strohhalm in ein Glas oder eine Flasche mit dem perlenden Nass, dann sammeln sich die Blasen der Kohlensäure im Getränk entlang des Halms. Es macht Spaß diesem Schauspiel zuzuschauen. Es sammeln sich immer mehr Bläschen an und somit wachsen diese auch und werden größer. Die „Anheftkraft“ (so nenne ich sie einfach mal), hält die Bläschen am Halm festhält (in der Fachsprache nennt man dies Adhäsionskraft). Solange diese „Anheftkraft“ vorhanden ist, drücken sie den Trinkhalm nach oben.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1687 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-1024x682.jpg" alt="1200px-Flasche 1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1688 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-1024x682.jpg" alt="1200px-Flasche 2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Mit dem Anheften von immer mehr Bläschen, vergrößert sich allerdings die Auftriebskraft. Und dann passiert folgendes: Der Strohhalm wird im ungünstigsten Fall aus dem Glas „katapultiert“. Allerdings verkantet er sich meist am Glasrand, der das Herausfallen verhindert und somit wird der Halm in den meisten Fällen nur angehoben.<br />
„Anders gesagt: Er steigt auf, weil seine ohnehin geringere mittlere Dichte mit der Zunahme der anhaftenden Bläschen abnimmt. Denn solange diese fest mit dem Trinkhalm verbunden sind, müssen sie diesem auch zugerechnet werden.“*<br />
Ich beobachte die ganze Sache, die sich im Glas meines Mannes abspielt genauer. Der Halm ist nach oben gestiegen, das bedeutet die Länge des Halms, die sich noch in dem kohlensäurehaltigen Nass befindet, hat sich verkürzt. Aber nicht nur das. Die Anheftkraft (Adhäsionskraft) lässt mit der anwachsenden Größe und Anzahl der Bläschen nach. Die Gasbläschen trennen sich nach und nach wieder von dem Halm. Damit ist die Anzahl der Bläschen am Trinkhalm innerhalb der Flüssigkeit auch weniger geworden. Eigentlich müsste irgendwann ein Gleichgewicht entstehen, zumindest in meiner Theorie.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1690 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-1024x682.jpg" alt="1200px-Vergleich" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Übrigens klappt dieses kleine Schauspiel auch bei anderen Getränken, die mit Kohlensäure versetzt sind. Ich habe es schon bei Cola, Fanta, Sprite…bemerkt. Selbst beim Bier lässt es sich in abgeschwächter Form feststellen.<br />
Da ich den Kampf mit dem Strohalm und der Kohlensäure nicht aufnehmen will, bleibe ich bei meinem stillen Wasser, das hervorragend meinen Durst stillt.<br />
Aber da dieses kleine „praktische Experiment“ auch Kindern viel Freude macht, kann es einen ersten spielerischen Ausflug in die Welt der Physik darstellen.<br />
Doch auch für Erwachsene ist es interessant. So inspirierte dieses Phänomen beispielsweise den Schiffsbauingenieur Wilhelm Bauer. Er „fand als einer der ersten eine Anwendung: 1863 holte er einen gesunkenen Dampfer mit Hebeballons wieder zurück an die Wasseroberfläche.“**</p>
<p>Ich wünsche Euch für den heutigen Tag eine Erfrischung und trinke mein alkohol- und kohlesäurefreies Wässerchen auf Euer Wohl.</p>
<p>Übrigens, wer morgens einen Sekt zur Anregung des Kreislaufs braucht, kann das beschriebene Phänomen ebenfalls ausprobieren.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Prost!</strong></p>
<p style="text-align: left;">* Zitat aus: Fällt er oder fällt er nicht, in: Spektrum der Wissenschaft, Physik, Mathematik, Technik, Heft 3 / 14, S.17</p>
<p style="text-align: left;">** Zitat aus: Fällt er oder fällt er nicht, in: Spektrum der Wissenschaft, Physik, Mathematik, Technik, Heft 3 / 14, S.17</p>
]]></content:encoded>
					
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