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	<title>Müll &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Eiskalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 21:10:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Flugplan]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Turnschuh]]></category>
		<category><![CDATA[Villa]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Geschichte, die ich Euch heute erzählen möchte, hat ebenfalls wieder das Leben geschrieben. Ich habe neulich in unserer Tageszeitung einen ziemlich kurzen Artikel über eine wahre Begebenheit gelesen. Diese wenigen Zeilen haben mich dazu animiert, Euch wieder eine Professor Konfusi-Geschichte zu erzählen. Lasst Euch überraschen, was diesmal wieder so alles rund um den netten älteren Herrn passiert. Das Haus, in welchem Professor Konfusi wohnt, ist ein älteres Mehrfamilienhaus. Eigentlich ist es eine alte Villa, die Anfang der 50er Jahre erbaut wurde. Hier wohnen vier Parteien. Im Erdgeschoss lebt eine sehr betagte Dame, die alle nur Oma Schmidt nennen. Die Wohnung darüber wird von Marco und seinen Eltern bewohnt und im zweiten Stock hat das Ehepaar Konfusi eine schöne gemütliche Wohnung. Im dritten Stock wurde erst kürzlich aus- und umgebaut, allerdings gibt es hier noch keinen Bewohner. Überhaupt hat man im Jahr 1981 die gesamte Villa modernisiert und danach vermietet. Während Marco mit seinen Eltern erst seit knapp fünf Jahren in diesem Haus wohnt, leben das Ehepaar Konfusi und Oma Schmidt schon seit fünfunddreißig Jahren &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte, die ich Euch heute erzählen möchte, hat ebenfalls wieder das Leben geschrieben. Ich habe neulich in unserer Tageszeitung einen ziemlich kurzen Artikel über eine wahre Begebenheit gelesen. Diese wenigen Zeilen haben mich dazu animiert, Euch wieder eine Professor Konfusi-Geschichte zu erzählen. Lasst Euch überraschen, was diesmal wieder so alles rund um den netten älteren Herrn passiert.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>as Haus, in welchem Professor Konfusi wohnt, ist ein älteres Mehrfamilienhaus. Eigentlich ist es eine alte Villa, die Anfang der 50er Jahre erbaut wurde. Hier wohnen vier Parteien. Im Erdgeschoss lebt eine sehr betagte Dame, die alle nur Oma Schmidt nennen. Die Wohnung darüber wird von Marco und seinen Eltern bewohnt und im zweiten Stock hat das Ehepaar Konfusi eine schöne gemütliche Wohnung. Im dritten Stock wurde erst kürzlich aus- und umgebaut, allerdings gibt es hier noch keinen Bewohner. Überhaupt hat man im Jahr 1981 die gesamte Villa modernisiert und danach vermietet. Während Marco mit seinen Eltern erst seit knapp fünf Jahren in diesem Haus wohnt, leben das Ehepaar Konfusi und Oma Schmidt schon seit fünfunddreißig Jahren hier.<br />
Oma Schmidt feiert nächstes Jahr ihren neunzigsten Geburtstag. Aber sie ist noch so fit wie ein Turnschuh, wie sie selbst immer wieder betont. Nur ihre Augen sind schon ein wenig müde und auch trüb geworden, allerdings trägt sie nur zum Lesen und beim Fernsehen eine Brille. Ansonsten sieht sie angeblich alles klar und deutlich.<br />
Oma Schmidt hat ihren Mann schon früh durch einen Verkehrsunfall verloren. Nach seinem Tod zog sie aus der ehemals gemeinsamen Wohnung aus und mietete sich in der Villa ein. Ja und hier ist sie geblieben. Sie hat nie wieder geheiratet und der einzige Sohn lebt inzwischen in Amerika, wohin er sie gerne nachholen würde. Aber die alte Dame weigert sich strikt, so nach dem Motto: Einen alten Baum verpflanzt man nicht.<br />
So hat der Sohn mit Frau Konfusi ein Abkommen getroffen, sich ein wenig um seine Mutter zu kümmern und ihm immer genauestens zu schildern, wie es ihr geht. Er selbst ruft sie so oft es geht an und kommt einmal im Monat über den großen Teich geflogen. Vorausgesetzt sein Flugplan lässt dies zu, denn er ist bei einer großen Fluggesellschaft als Pilot tätig, sonst wäre die große Distanz nahezu unüberbrückbar. Zweimal im Jahr kommt sogar die ganze Familie auf Besuch. Gerade erst waren sie über Weihnachten und Silvester bei ihr.<br />
Heute ist Oma Schmidt’s Haushaltshilfe da, wie alle zwei Tage. Sie hat für heute und morgen gekocht, geputzt und gewaschen und will gerade gehen.<br />
„Warten Sie! Ich komme mit“, sagt Oma Schmidt. „Ich nehme dann den leeren Mülleimer wieder mit rein.“<br />
„Es ist aber eiskalt draußen. Wir haben fünf Grad unter Null!“, weist sie die junge Frau auf die niedrigen Temperaturen hin. „Bleiben sie lieber in der warmen Stube!“<br />
Doch Oma Schmidt schlüpft in ihre gefütterte Winterjacke und in ihre warmen Schuhe. Während die alte Dame nach hinten in den Hof geht und ihren Müll entsorgt, steigt die Haushaltshilfe in ihr Auto und düst davon. Oma Schmidt lässt ihren Blick im Hof und an den Fenstern des Hauses herumschweifen. Plötzlich sieht sie etwas, das sie stutzig werden lässt.<br />
„Komisch“, denkt sie, „die Wohnung im dritten Stock ist doch noch gar nicht vermietet. Aber da sitzt doch jemand auf dem Balkon!“<br />
Die alte Dame reibt sich die Augen, denn vielleicht ist es ja nur eine optische Täuschung. Nein, tatsächlich, da ist jemand. Und wie sieht der denn aus? Das gibt es doch nicht!<br />
Oma Schmidt schlägt sich vor Schreck die Hand vor den Mund, um sie sogleich wieder wegzunehmen und zu rufen:<br />
„Hallo, hallo! Was machen sie denn da?“<br />
Der Angesprochene sitzt jedoch reglos da und gibt keine Antwort. Auch auf den zweiten und dritten Versuch reagiert er nicht.<br />
So schnell sie ihre alten Beine tragen, schlurft Oma Schmidt ins Haus zurück. Sie steigt mühsam die Stufen bis zum zweiten Stock nach oben und läutete Sturm bei Professor Konfusi. Da dieser nicht schnell genug an der Wohnungstür erscheint, klopft sie  gegen diese und brüllt:<br />
„Hilfe! Professor Konfusi! So kommen Sie doch!“<br />
Gerade als sie nochmals auf den Klingelknopf drückt, reißt der Professor die Tür auf.<br />
„Um Himmels Willen, Oma Schmidt! Was ist denn so Schlimmes passiert?“<br />
„Hilfe! Ein nackter Mann!, japst die alte Dame.<br />
Professor Konfusi schaut verwirrt an sich herunter, aber er steht vollkommen bekleidet im Türrahmen. Also kann sie ihn schon mal nicht gemeint haben.<br />
„Wo?“, fragt er. „Werden Sie verfolgt?“<br />
„Ach, Blödsinn!“<br />
Oma Schmidt sieht Professor Konfusi energisch an und deutet nach oben.<br />
„Dort oben im dritten Stock sitzt ein nackter Mann auf dem Balkon! Sie müssen sofort die Polizei und den Krankenwagen rufen. Er antwortet nicht, wenn man ihn anspricht und er ist auch schon total rot. Bei dieser Eiseskälte ist er bestimmt schon halb erfroren.“<br />
„Aber da oben wohnt doch niemand und schon gar kein Nackter“, erklärt Professor Konfusi sachlich. „Sind Sie da auch ganz sicher?“<br />
„Aber ja doch! Er hat überhaupt nichts an. Vollkommen nackt,- sag ich doch! Bei dieser Jahreszeit! Sie müssen was unternehmen! Rufen Sie doch nun schon endlich die Polizei!“<br />
Professor Konfusi schiebt die alte aufgeregte Dame in die Wohnung, übergibt sie seiner Frau, greift zu seiner Jacke und steckt sein Handy ein.<br />
„Ich lauf schnell nach unten und schau mir das mal an. Die Polizei und den Krankenwagen rufe ich dann vom Handy aus an. Machen Sie sich keine Sorgen. Beruhigen Sie sich erst einmal!“<br />
Professor Konfusi steigt schnellen Schrittes die Treppen hinunter und hastet in den Hof.<br />
Schon bevor er seinen Blick zielgerichtet nach oben wirft, ruft er laut:<br />
„Hallo! Brauchen Sie Hilfe?“<br />
Tatsächlich, jetzt sieht er es auch mit seinen eigenen Augen:</p>
<p>Ein Nackter!<br />
In dieser Eiseskälte!<br />
Auf dem Balkon im dritten Stock!</p>
<p>Doch der Nackte reagiert nicht auf sein Rufen. Genau wie es Oma Schmidt beschrieben hat.<br />
Aber etwas ist anders. Etwas, das der alten und aufgeregten Dame nicht aufgefallen ist, obwohl sie doch angeblich alles klar und deutlich sieht.<br />
Auf dem Balkon sitzt kein unbekleideter Mann.</p>
<p>Nein!</p>
<p>Auf dem Balkon der leerstehenden Wohnung im dritten Stock sitzt</p>
<p>eine unbekleidete männliche</p>
<p>Schaufensterpuppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/weisse-welt/">Weiße Welt</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/ohje-das-faengt-ja-gut/">Ohje, das fängt ja gut an!</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-verpatzte-einstieg/">Der verpatzte Einstieg</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Goldener Herbst</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/goldener-herbst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2017 16:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entschuldigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Weiber]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich ist er da: Der goldene Herbst, so wie ich ihn liebe. Keine Kälte, keine Nässe und auch kein Nebel. Purer Sonnenschein. Ich weiß, er wird heute nur für wenige Stunden bleiben, denn wie gesagt, es ist ja schon Herbst. Ich kann nicht anders, ich muss diese Zeit nutzen und Sonne tanken. Außerdem ist es Sonntag und mir läuft die Arbeit sowieso nicht weg. Also mache ich mir eine Tasse Tee, gehe hinaus in unseren Garten und setze mich auf einen der beiden Liegestühle, die genau für solche Gelegenheiten noch nicht im Gartenhaus verstaut sind. Ich richte ihn mir aus und recke mein Gesicht der Sonne entgegen, deren Strahlen mich sanft an der Nase kitzeln. Die Augen geschlossen, lausche ich der Stille, die eigentlich keine ist. Aus der Ferne klingen Kirchenglocken und aus unseren Bäumen dringt sogar noch ein zartes Vogelgezwitscher zu mir herüber. „So kann es bleiben“, denke ich mir und blicke mich in unserem Garten um. Mein Mann kommt mit einer Tasse Kaffee in der Hand zu mir und lässt sich auf dem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich ist er da: Der goldene Herbst, so wie ich ihn liebe. Keine Kälte, keine Nässe und auch kein Nebel. Purer Sonnenschein. Ich weiß, er wird heute nur für wenige Stunden bleiben, denn wie gesagt, es ist ja schon Herbst. Ich kann nicht anders, ich muss diese Zeit nutzen und Sonne tanken. Außerdem ist es Sonntag und mir läuft die Arbeit sowieso nicht weg.</strong><br />
<span class="dropcap">A</span>lso mache ich mir eine Tasse Tee, gehe hinaus in unseren Garten und setze mich auf einen der beiden Liegestühle, die genau für solche Gelegenheiten noch nicht im Gartenhaus verstaut sind. Ich richte ihn mir aus und recke mein Gesicht der Sonne entgegen, deren Strahlen mich sanft an der Nase kitzeln. Die Augen geschlossen, lausche ich der Stille, die eigentlich keine ist. Aus der Ferne klingen Kirchenglocken und aus unseren Bäumen dringt sogar noch ein zartes Vogelgezwitscher zu mir herüber.<br />
„So kann es bleiben“, denke ich mir und blicke mich in unserem Garten um.<br />
Mein Mann kommt mit einer Tasse Kaffee in der Hand zu mir und lässt sich auf dem zweiten Liegestuhl nieder.<br />
„Unser Garten gefällt mir“, sagt er und ich nicke stumm als Bestätigung.<br />
„Ich werde nachher die Tulpenzwiebeln einsetzen, die ich mir gestern besorgt habe“, überlege ich in Gedanken. Oder sollte ich es doch laut gesagt haben? Mein Mann meint nämlich: „Hie und da muss ich noch ein bisschen was wegschneiden und den einen oder anderen Busch wieder in Form bringen.“<br />
„Womit wir beim Thema „Arbeit“ wären“, durchzuckt es meine Gedankengänge und ich erhebe mich, weil mir mein voller Mülleimer in der Küche eingefallen ist.<br />
Als ich meinen Müll zur Tonne trage, sehe ich aus den Augenwinkeln, dass sich mein Mann die Gartenschere gegriffen hat.<br />
„Hey!“, ruft es plötzlich. „Warum musst du ausgerechnet hier entlang gehen?“<br />
„Igitt!“, rufe ich aus und versuche es abzustreifen. „Ich hasse das!“<br />
„Ich auch!“, erklingt es von irgendwo her.<br />
Ich drehe mich um, kann aber niemand sehen. Wieder versuche ich es abzustreifen und weil ich es so ekelig finde, schüttelt es mich.<br />
„Ich habe mir so viel Mühe gegeben!“, höre ich. „Und dann kommst du daher!“<br />
Inzwischen ärgere ich mich über mich selber, denn es ist nicht das erste Mal, dass es mir an dieser Stelle passiert ist. Somit sollte ich es doch mittlerweile wissen, &#8211; zumindest, dass die Gefahr besteht, dass …<br />
„Weißt du überhaupt, wie lange es gedauert hat, bis ich damit fertig war. Immerhin war ich kurz vor der Vollendung.“<br />
Ich kratze mich am Kopf und werfe meinen Müll in die Tonne. Bevor ich um die Ecke gehe, höre ich schon wieder diese Stimme:<br />
„Zumindest entschuldigen könntest du dich bei mir!“<br />
Jetzt platzt mir aber der Kragen und ich schreie heraus:<br />
„Wer sich bei wem entschuldigen sollte, das ist noch die Frage! Du solltest es bei mir tun. Immerhin habe ich jetzt den Ärger.“<br />
„Und was ist mit meinem Ärger? Ich muss jetzt wieder von vorne beginnen. Auf meine Entschuldigung kannst du lange warten! Dankbar solltest du mir sein!“<br />
„Dankbar? Ich? Dir?“<br />
Ich schnappe nach Luft, um meiner Empörung Ausdruck zu verleihen. Auf dieser Welt kann man sich nur noch wundern.<br />
„So eine Unverschämtheit!“, murre ich.<br />
„Aber sicher solltest du es tun. Früher hätten sich die jungen Mädchen gefreut, weil sie dann glaubten, dass ihnen eine baldige Hochzeit bevorsteht.“<br />
„Ich freue mich aber nicht. Ein junges Mädchen bin ich nicht mehr und verheiratet bin ich außerdem auch schon!“, blaffe ich zurück.<br />
„Mit wem redest du hier eigentlich?“, will mein Mann wissen, als er auf mich zukommt. Doch bevor ich antworten kann, zupft er mir lachend etwas aus dem Haar.<br />
„Ja, ja, der Altweibersommer mit seinen Spinnweben im Haar! &#8211; Die arme Spinne ärgert sich bestimmt, dass du ihr Netz zerstört hast, das sie mit mühevoller Arbeit gewebt hat.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das auch noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gedankenverloren-2/">Gedankenverloren</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/">Vom Winde verweht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die zwei Alten</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 07:58:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[alt]]></category>
		<category><![CDATA[Blasen]]></category>
		<category><![CDATA[Hohn]]></category>
		<category><![CDATA[kaputt]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Qualen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruh]]></category>
		<category><![CDATA[Schuh]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[zwei]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Schaut nur, wo wir sind gelandet, neben Müll und Zigaretten gestrandet. Undank, so sagt man, ist der Welten Lohn, man erntet nur noch Spott und Hohn. Einst wir waren neu, chic und fein, kosteten gar manchen großen Schein. Bewundernde Blicke wir erhielten von allen Seiten, standen im Regal trotzdem ganz bescheiden. Eines Tages dann kam er vorbei, der unser Herr von nun an sei. Sportlich und fit, er war von Statur, ihm fehlten die passenden Schuhe nur. Umschlossen seine Füße geschmeidig und weich, so dass er uns zu lieben begann sofort und gleich. Stolz und glücklich schaute er uns an, wir sollten ihn begleiten jetzt und dann. Stets und alle Zeit wir ihm zu Diensten waren, vor Blasen und Schwielen konnten ihn bewahren. Auf Schritt und Tritt wir haben ihn begleitet, damit er auch ja keine Qualen erleidet. So manche Narben und Schunden, Schrammen, Löcher und auch Wunden haben wir in all den Jahren leider erhalten, doch wir haben uns immer treu und fair verhalten. Eines Tages war es dann endgültig soweit, vorbei war &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Schaut nur, wo wir sind gelandet,<br />
neben Müll und Zigaretten gestrandet.<br />
Undank, so sagt man, ist der Welten Lohn,<br />
man erntet nur noch Spott und Hohn.</p>
<p>Einst wir waren neu, chic und fein,<br />
kosteten gar manchen großen Schein.<br />
Bewundernde Blicke wir erhielten von allen Seiten,<br />
standen im Regal trotzdem ganz bescheiden.</p>
<p>Eines Tages dann kam er vorbei,<br />
der unser Herr von nun an sei.<br />
Sportlich und fit, er war von Statur,<br />
ihm fehlten die passenden Schuhe nur.</p>
<p>Umschlossen seine Füße geschmeidig und weich,<br />
so dass er uns zu lieben begann sofort und gleich.<br />
Stolz und glücklich schaute er uns an,<br />
wir sollten ihn begleiten jetzt und dann.</p>
<p>Stets und alle Zeit wir ihm zu Diensten waren,<br />
vor Blasen und Schwielen konnten ihn bewahren.<br />
Auf Schritt und Tritt wir haben ihn begleitet,<br />
damit er auch ja keine Qualen erleidet.</p>
<p>So manche Narben und Schunden,<br />
Schrammen, Löcher und auch Wunden<br />
haben wir in all den Jahren leider erhalten,<br />
doch wir haben uns immer treu und fair verhalten.</p>
<p>Eines Tages war es dann endgültig soweit,<br />
vorbei war unsere schöne und prachtvolle Zeit.<br />
Keiner uns noch eines Blickes würdigte<br />
und unser Herr neue Schuhe benötigte.</p>
<p>Fortan lagen wir nur noch nutzlos rum,<br />
was uns machte traurig und stumm.<br />
Dann nahm man uns mit Gewalt,<br />
alt, kaputt und nutzlos man uns schalt.</p>
<p>In den Müllcontainer warf man uns geschwind,<br />
weil wir nur noch lästig und außerdem Unrat sind.<br />
Jetzt sind wir schmutzig, alt und müde noch dazu,<br />
also gönnt uns einfach uns’re wohlverdiente Ruh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tims-wunsch-und-dessen-auswirkungen/">Tim&#8217;s Wunsch</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/goldgloeckchen/">Goldglöckchen</a></p>
<p>Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</p>
]]></content:encoded>
					
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