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	<title>Lachs &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Jetzt melde ich mich zu Wort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 09:35:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallöchen! Ich bin es, das liebe Lottchen. Mein Frauchen meint, ich soll Euch ganz liebe Grüße ausrichten. Eigentlich wollte sie Euch heute einen neuen Post schicken, aber irgendwas klappt wohl gerade nicht mit dem Computer. Die Fotos, die sie gemacht hat, lassen sich nicht einstellen, mehr wollte sie mir aber auch nicht verraten. Und dann hat sie noch viel um die Ohren. Keine Ahnung, was sie damit meint, ihre Ohren sehen jedenfalls ganz normal aus. Ich bin im Moment mal wieder nicht so oft zu Hause. Bei der großen Hitze übernachte ich gerne draußen. Manchmal schlafe ich heimlich auf der Terrasse und verschwinde dann bei Sonnenaufgang schon wieder oder ich übernachte sonst irgendwo in einem sicheren und kühlen Versteck. So kommt es, dass ich jetzt im Sommer manchmal tagelang Herrchen und Frauchen nicht sehe. Gestern haben sie mich dann aber entdeckt. Nachdem sie mich für vier Tage als verschollen geglaubt haben und schon vermuteten, dass mich ein Katzenfänger mitgenommen hat, gingen sie auf die große Suche nach mir. Dabei war ich gar nicht so weit &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallöchen! Ich bin es, das liebe Lottchen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>ein Frauchen meint, ich soll Euch ganz liebe Grüße ausrichten. Eigentlich wollte sie Euch heute einen neuen Post schicken, aber irgendwas klappt wohl gerade nicht mit dem Computer. Die Fotos, die sie gemacht hat, lassen sich nicht einstellen, mehr wollte sie mir aber auch nicht verraten. Und dann hat sie noch viel um die Ohren. Keine Ahnung, was sie damit meint, ihre Ohren sehen jedenfalls ganz normal aus.</p>
<p>Ich bin im Moment mal wieder nicht so oft zu Hause. Bei der großen Hitze übernachte ich gerne draußen. Manchmal schlafe ich heimlich auf der Terrasse und verschwinde dann bei Sonnenaufgang schon wieder oder ich übernachte sonst irgendwo in einem sicheren und kühlen Versteck. So kommt es, dass ich jetzt im Sommer manchmal tagelang Herrchen und Frauchen nicht sehe.</p>
<p>Gestern haben sie mich dann aber entdeckt. Nachdem sie mich für vier Tage als verschollen geglaubt haben und schon vermuteten, dass mich ein Katzenfänger mitgenommen hat, gingen sie auf die große Suche nach mir. Dabei war ich gar nicht so weit weg. Herrchen hat nach mir gepfiffen mit diesem durch Mark und Bein gehendem Pfiff und Frauchen hat mich gerufen. Ich habe sie ja schon von weitem gehört und auch geantwortet, aber die Beiden haben anscheinend nicht so ein gutes Gehör wie ich.</p>
<p>Irgendwann standen sie dann vor der großen Wiese hinter dem gelben Haus, dort wo die hohen Gräser wachsen. Ich hatte richtig Mitleid mit Ihnen. Also habe ich geantwortet.</p>
<p>&#8222;Hier ist sie! Ich habe sie gehört!&#8220;, meinte Herrchen freudig, als ich durch das Gestrüpp schlich, um zu ihnen zu kommen.</p>
<p>&#8222;Ja!&#8220;, rief Frauchen fröhlich aus. &#8222;Schau nur, dort wackeln die Gräser. Sehen kann ich sie noch nicht, aber sie scheint auf dem Weg zu uns zu sein.&#8220;</p>
<p>Jetzt trennten mich nur noch ein paar Schritte von ihnen. Ich konnte sie schon sehen, aber durch meine &#8222;Tarnfarbe&#8220; in dem hohen Gras konnten sie mich wohl erst erkennen, als ich kurz vor ihnen stand.</p>
<p>&#8222;Da ist sie!&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja&#8220;, dachte ich. &#8222;Und da seid ihr.&#8220;</p>
<p>Naja, und dann sagten sie, ich solle mit nach Hause kommen. Das habe ich natürlich gemacht. Ich bin doch brav und treu. Zuhause haben sie mir alles Mögliche zum Fressen vor die Nase gestellt. Sogar ein Stückchen Lachs brachte Frauchen mir. Das war ja echt lieb gemeint, aber ich hatte gerade erst ein paar Käfer verspeist und keinen richtigen Hunger. Gut, Leckerlies gehen immer und den Gefallen habe ich ihnen dann auch getan.</p>
<p>Frauchen hat die Haustür sperrangelweit aufgemacht, in der Hoffnung, ich würde ins Haus gehen. Nein! Das habe ich nicht gemacht. Dann hätte ich vielleicht auch noch bleiben müssen. Das geht aber momentan ganz und gar nicht. Da draußen in meinem Versteck ist alles viel zu interessant, um nicht sofort wieder dorthin zu verschwinden. So habe ich mich dann auch wieder verabschiedet. Immerhin wissen sie jetzt, dass es mir gutgeht und wo sie mich finden können.</p>
<p>Also, seid alle ganz herzlich von mir und meinem Frauchen gegrüßt und kommt gut durch die große Hitze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/katzenalarm/">Katzenalarm</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein &amp; Co</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-abenteuer-des-kleinen-matz/">Die Abenteuer des kleinen Matz</a></p>
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		<title>Gesprächsstoff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 22:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeekränzchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Frau Konfusi steht im Schlafzimmer und wendet und dreht sich vor dem großen Spiegel, als ihr Mann ebenfalls den Raum betritt. Sie trägt ihr neues Sommerkleid und begutachtet gerade ihr Spiegelbild. „Na meine Schöne!“, schmeichelt ihr Professor Konfusi. „Bist du zufrieden mit dem, was du siehst? Ich bin es jedenfalls. Das Kleid steht dir hervorragend.“ „Meinst du nicht, dass es etwas zu bunt ist?“ „Nein ganz und gar nicht. Zum Sommer gehören Farben.“ Frau Konfusi lächelt ihren Mann dankbar an und dreht sich noch einmal um die eigene Achse, bevor sie zufrieden nickt: „Du hast recht. Ich bin ja noch nicht scheintot, also kann ich auch farbenfroh und munter durch die Welt marschieren.“ „Und wo willst du jetzt hinmarschieren, wenn ich dich fragen darf?“, will ihr Gatte wissen. „Na zu meinem Kaffeekränzchen, aber das habe ich dir doch schon heute Morgen beim Frühstück erzählt.“ „Mmmh!“, brummt sich Professor Konfusi in seinen Bart und wühlt in der untersten Schublade seines Schrankteils. „Ich möchte nur wissen, wo meine neue Strickjacke hin ist. Gestern Abend habe ich sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Konfusi steht im Schlafzimmer und wendet und dreht sich vor dem großen Spiegel, als ihr Mann ebenfalls den Raum betritt. Sie trägt ihr neues Sommerkleid und begutachtet gerade ihr Spiegelbild.<br />
„Na meine Schöne!“, schmeichelt ihr Professor Konfusi. „Bist du zufrieden mit dem, was du siehst? Ich bin es jedenfalls. Das Kleid steht dir hervorragend.“<br />
„Meinst du nicht, dass es etwas zu bunt ist?“<br />
„Nein ganz und gar nicht. Zum Sommer gehören Farben.“<br />
Frau Konfusi lächelt ihren Mann dankbar an und dreht sich noch einmal um die eigene Achse, bevor sie zufrieden nickt:<br />
„Du hast recht. Ich bin ja noch nicht scheintot, also kann ich auch farbenfroh und munter durch die Welt marschieren.“<br />
„Und wo willst du jetzt hinmarschieren, wenn ich dich fragen darf?“, will ihr Gatte wissen.<br />
„Na zu meinem Kaffeekränzchen, aber das habe ich dir doch schon heute Morgen beim Frühstück erzählt.“<br />
„Mmmh!“, brummt sich Professor Konfusi in seinen Bart und wühlt in der untersten Schublade seines Schrankteils. „Ich möchte nur wissen, wo meine neue Strickjacke hin ist. Gestern Abend habe ich sie dort auf den Stuhl gelegt und heute ist sie verschwunden. Bestimmt hast du sie wieder irgendwo hingeräumt und ich kann sie jetzt nicht finden.“<br />
„Mein lieber Mann“, holt Frau Konfusi Luft, „ich habe sie nicht verräumt, sondern gewaschen und sie hängt zum Trocknen auf einem Bügel im Hauswirtschaftsraum. Das habe ich dir ebenfalls heute beim Frühstück mitgeteilt.“<br />
„Aha!“<br />
Frau Konfusi verlässt das Schlafzimmer und geht zur Garderobe, um ihre Handtasche zu holen. Ihr Gatte folgt ihr auf Schritt und Tritt, was sie etwas misstrauisch werden lässt.<br />
„Ist noch etwas, womit ich dir im Moment behilflich sein kann?“, fragt sie ihn lächelnd.<br />
„Ja, ja. Da war doch so ein Notizzettel in der Jackentasche. Den wirst du doch nicht mitgewaschen haben?“<br />
„Du weißt doch, dass ich vor dem Waschen immer alle deine Taschen auf Schrauben, Kulis, Zettel und Kleingeld durchforste.“<br />
„Mmmh,- und wo ist er jetzt?“<br />
„Ich habe dir doch gesagt, dass ich ihn auf deinen Schreibtisch gelegt habe.“<br />
„Den brauche ich nämlich jetzt ganz dringend. Da steht eine wichtige Telefonnummer darauf. Wo sagtest du, dass er liegt?“<br />
„Auf deinem Schreibtisch! Sag ich doch!“<br />
„Ach ja, ich hab im Moment so viele Dinge im Kopf, da hab ich das wohl überhört“, entschuldigt sich Professor Konfusi.<br />
„Ach, besorge uns doch bitte eine Flasche Sekt für heute Abend“, bittet ihn seine Frau und greift nach dem Türdrücker.<br />
Bevor Professor Konfusi in Richtung seines Büros geht, wendet er sich nochmals seiner Frau zu:<br />
„Willst du weg?“<br />
Doch das hört seine Frau nicht mehr, weil bereits die Wohnungstür ins Schloss gefallen ist. Professor Konfusi, der zwar gefragt hat, aber mit seinen Gedanken schon wieder bei seinem aktuellen Forschungsauftrag ist, hätte die Antwort sowieso nicht wahrgenommen. Er setzt sich an seinen Schreibtisch, greift sich den Notizzettel und tippt die dort vermerkte Telefonnummer seines Kollegen ein. Er ist ganz in seiner Wissenschaftswelt abgetaucht und bemerkt daher auch nicht, dass die Stunden vergehen. Erst als er ein Klopfen an der Bürotür hört, taucht er aus dieser Welt wieder auf und sieht verwundert zu seiner Frau, die im Türrahmen steht.<br />
„Ich bin wieder da!“, verkündet sie vergnügt.<br />
„Du warst weg?“, fragt er sie, setzt seine Lesebrille ab und reibt sich seine Augen.<br />
„Ja, stell dir vor, ich war bei unserem Kaffeekränzchen“, langsam wird Frau Konfusi etwas ungeduldig.<br />
„Hast du dich über irgendetwas geärgert?“, wird ihr Gemahl nun skeptisch, da ihm der seltsame Tonfall in der Stimme seiner Frau aufgefallen ist.<br />
„Ist schon gut, &#8211; halb so wild. Aber bist du gut voran gekommen?“<br />
„Ja, der Antrag für das neue Forschungsprojekt ist erstellt. Jetzt wollen wir hoffen, dass alles genehmigt wird.“<br />
Professor Konfusi schaltet seine Schreibtischlampe aus und geht zu seiner Frau in die Küche. Sie deckt dort gerade den Abendbrottisch, legt Lachsscheiben auf eine Servierplatte und gibt Toastbrot in den Toaster.<br />
„Oh es gibt Lachs! Lecker. Da brauchen wir nur noch ein Fläschchen Sekt dazu!“<br />
„Genau und den solltest du doch besorgen! Darum habe ich dich doch vor ein paar Stunden noch gebeten!“<br />
„Oh, das muss ich wohl überhört haben!“, unschuldig zuckt Professor Konfusi mit den Schultern.<br />
„Trotzdem machen wir uns jetzt einen gemütlichen Abend und du erzählst mir ein bisschen von eurem Kaffeekränzchen. Ich bin ganz für dich da und lausche andächtig deinen Worten“, verspricht er seiner Frau. „Ihr habt euch bestimmt viel zu erzählen gehabt!“<br />
„Das kann man schon sagen, jedenfalls ging uns der Gesprächsstoff nicht aus!“, bestätigt seine Gemahlin und will zum Erzählen ansetzen.<br />
Doch ihr Mann kommt ihr zuvor.<br />
„Weißt du, was ich neulich gelesen habe? Und zwar hat eine Untersuchung ergeben, dass Frauen viel mehr reden als Männer.“<br />
„Ach nein! Das kann gar nicht sein!“, versucht Frau Konfusi diesem Untersuchungsergebnis zu widersprechen.<br />
„Doch, doch!“, beteuert ihr Gatte. „Weil ihr lieben leidgeprüften Frauen nämlich immer alles mehrfach zu uns sagen müsst“, sagt er schelmisch und zieht eine Flasche Sekt hinter seinem Rücken hervor.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/auf-reisen/">Auf Reisen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ohje-ohje/">Ohne, ohje</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/bubis-sprachkuenste/">Bubis Sprachkünste</a></p>
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