<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Kiosk &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/kiosk/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Sep 2019 12:06:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Die Empfehlung</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-empfehlung/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/die-empfehlung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 12:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Adlerauge]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Kiosk]]></category>
		<category><![CDATA[Mülleimer]]></category>
		<category><![CDATA[Taverne]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=6140</guid>

					<description><![CDATA[Professor Konfusi ist mit seiner Gemahlin auf Reisen. Sie haben sich für eine Sonneninsel entschieden, auf der sie zwei Wochen verweilen möchten. Allerdings gehören die Beiden nicht zu denjenigen Sonnenanbetern, die sich stundenlang am Strand von einer Seite zur anderen wälzen und einzig auf ihre Urlaubsbräune bedacht sind.  Sie wollen Land und Leute kennenlernen, denn…  „Deshalb reist man ja wohl in ferne Länder“, wie der ältere Herr betont. „Ich brauche die Bräune nicht, um allen Bekannten zu demonstrieren, dass der Urlaub schön war.“ Ja, Land und Leute lernen sie kennen, denn das sind meist die wahren und einprägsamsten Urlaubserlebnisse, wie ihnen auch der heutige Tag wieder beweist. Mit ihrem Mietwagen düsen sie über die Insel, halten hier mal an und kehren dort mal ein. So kommen sie auf einer zwar abgelegenen, aber gut ausgebauten Straße an einem einsamen kleinen Kiosk vorbei. „Lass uns dort doch anhalten“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ist das nicht der Stand, an dem wir letztes Jahr auch schon angehalten haben?“ „Richtig!“, bestätigt ihr Gemahl. „Dort gab es leckeren Wein zu kaufen.“ &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Konfusi ist mit seiner Gemahlin auf Reisen. Sie haben sich für eine Sonneninsel entschieden, auf der sie zwei Wochen verweilen möchten. Allerdings gehören die Beiden nicht zu denjenigen Sonnenanbetern, die sich stundenlang am Strand von einer Seite zur anderen wälzen und einzig auf ihre Urlaubsbräune bedacht sind.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
Sie wollen Land und Leute kennenlernen, denn…<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Deshalb reist man ja wohl in ferne Länder“, wie der ältere Herr betont. „Ich brauche die Bräune nicht, um allen Bekannten zu demonstrieren, dass der Urlaub schön war.“<br />
Ja, Land und Leute lernen sie kennen, denn das sind meist die wahren und einprägsamsten Urlaubserlebnisse, wie ihnen auch der heutige Tag wieder beweist.<br />
Mit ihrem Mietwagen düsen sie über die Insel, halten hier mal an und kehren dort mal ein. So kommen sie auf einer zwar abgelegenen, aber gut ausgebauten Straße an einem einsamen kleinen Kiosk vorbei.<br />
„Lass uns dort doch anhalten“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ist das nicht der Stand, an dem wir letztes Jahr auch schon angehalten haben?“<br />
„Richtig!“, bestätigt ihr Gemahl. „Dort gab es leckeren Wein zu kaufen.“<br />
Schon setzt er den Blinker nach rechts und fährt auf den steinigen Parkplatz. Tatsächlich steht derselbe Opa in dem Kiosk, mit dem sie im Jahr zuvor schon so nett geplaudert und dem sie natürlich auch gleich drei Flaschen Wein abgekauft hatten.<br />
Sichtlich erfreut begrüßt dieser die beiden Reisenden und auf Frau Konfusis Geständnis, vor ungefähr 12 Monaten schon einmal da gewesen zu sein, lächelt er freundlich und umarmt sie herzlich.<br />
„Yes, yes, I remember!!!“, lächelt er. „Ich erinnere!“<br />
Frau Konfusi schmunzelt und zwinkert ihm zu. „Ob das so stimmt?“, fragt sie sich insgeheim, aber sie hatten sich damals lange und ausgiebig mit ihm unterhalten. Sie will es ihm einfach mal glauben, so freundlich und nett, wie er ist.<br />
So wird geplaudert, Wein und Honig gekostet und selbstverständlich auch etwas gekauft. Es dauert nicht lange, da rollt ein anderes Auto mit einem Pärchen an. Ebenfalls Urlauber, ebenfalls aus Deutschland. Man kommt ins Gespräch und lässt sich rund um den Tisch nieder, der neben dem Verkaufsstand steht. Kaffee wird vom Kioskbesitzer schnell auf traditionelle Art und mit einem Bunsenbrenner zubereitet.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das nächste Dorf, ist mein Dorf“, gibt er zu verstehen. „Kleines Dorf, aber hat zwei Tavernen.“<br />
„Lass uns mal hinfahren“, meint Frau Konfusi. „Wir wollten doch sowieso in einer Taverne eine Kleinigkeit essen und Durst habe ich auch.“<br />
Mit den anderen Urlaubern verabreden sich die beiden älteren Herrschaften in einem anderen Dorf, wo es noch einen richtigen Schuhmacher gibt, der wunderschöne Schuhe selbst fertigt und sie für einen günstigen Preis verkauft. <span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Welche Frau könnte da widerstehen?“, fragt sie lächelnd in die Runde.<br />
Bevor alle sich verabschieden macht der Kioskbeitzer noch ein paar Fotos, die seine Tochter nach Saisonende ins Internet stellt. Außerdem gibt er noch eine Empfehlung ab.<br />
„Nicht die erste Taverne, &#8211; ist nicht so gut. Aber die Zweite! Nicht vergessen, zur zweiten Taverne in meinem Dorf!“<br />
So machen sich Herr und Frau Konfusi auf den Weg. Nach ungefähr einer knappen Viertelstunde erreichen sie das Dorf. Man erkennt sofort, dass es kein reiches, aber landestypisches Dorf ist.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schau mal!“, ruft Frau Konfusi aus. Die Oma dort drüben in der Taverne.“<br />
Tatsächlich steht auf den Stufen eine ältere Frau, die mit ihrem Wischmop in der Luft herum wedelt, um dem Ehepaar Konfusi zu signalisieren, das Auto am Straßenrand zu parken und in ihre Taverne einzukehren.<br />
„Bestimmt ist das die Frau des Kioskbesitzers. Ich kann mir denken, dass er ihr über sein Handy schon Bescheid gesagt hat, dass wir kommen“, überlegt sie laut.<br />
„Na gut. Ich habe allerdings nicht darauf geachtet, ob es tatsächlich die zweite Taverne ist“, gibt Professor Konfusi zu bedenken.<br />
„Ich glaube, da vorne war schon irgendeine Möglichkeit zum Einkehren“, erwidert seine Gattin.<br />
Kurz und gut, die Beiden steigen die Stufen zur Taverne hoch und lassen sich auf den einfachen Stühlen nieder. Etwas verwundert stellen sie fest, dass sie die einzigen Gäste sind und kommen ein bisschen ins Zweifeln, ob sie hier richtig sind. Aber jetzt wieder gehen, wollen sie auch nicht. Die Frau ist sehr nett, spricht ein paar Brocken Deutsch und erzählt, dass sie einst für fast drei Jahre in Deutschland gearbeitet hat.<br />
Sie bringt die Speisekarte und das Ehepaar Konfusi wählt Tsatsiki und Souvlaki. Geschwind macht sich die Besitzerin der Taverne an die Zubereitung der Speisen. Irgendwie riecht es nach altem Fett, was nicht gerade die beste Empfehlung ist. Die beiden älteren Herrschaften werden nun noch skeptischer und bezweifeln abermals, dass es die empfohlene Taverne ist. Doch für eine Flucht ist es nun zu spät. Da müssen sie wohl oder übel durch.<br />
Während das Tsatsiki in Ordnung ist, wie Professor Konfusi sich vorsichtig ausdrückt, bemerkt seine Frau schon beim ersten Happen, dass ihr Souvlaki ziemlich versalzen ist. Die Pommes triefen außerdem vor Fett.<br />
„Nein, das kann ich nicht essen!“, flüstert sie ihrem Mann zu.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Sie müssen sich im Flüsterton unterhalten, denn die Besitzerin hat sich an einen der gegenüberliegenden Tische gesetzt und behält die beiden einzigen Gäste fest im Auge. Ihr entgeht nichts.<br />
„Was machen wir jetzt?“<br />
Bevor Professor Konfusi antworten kann, steht die Besitzerin auf und kommt an den Tisch.<br />
„Die Kartoffeln sind aus meinem eigenen Garten. Sehr gut!“, gibt sie zu verstehen und wacht darüber, dass sich Frau Konfusi eine Kostprobe in den Mund steckt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Zum Glück geht sie danach wieder an ihren angestammten Platz zurück, aber beobachtet die Gäste auch weiterhin mit Adlersaugen.<br />
„Warte mal!“, flüstert Professor Konfusi seiner Angetrauten zu, steht auf und marschiert in Richtung Auto.<br />
Frau Konfusi nimmt einen tüchtigen Schluck aus dem Wasserglas, um Salz und Fett hinunterzuspülen. Es dauert nicht<span class="Apple-converted-space">  </span>lange, da kehrt ihr Mann mit einem Plastikbeutel in der Hand zurück. Seine Gemahlin kann sich denken, was er vor hat, allerdings wird es unter dem wachen Auge der Tavernenbesitzerin nur schwer möglich sein.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Glücklicherweise gibt diese ihren Wachposten kurzzeitig auf und verschwindet für einen winzigen Moment im Inneren der Taverne. Das ist die Gelegenheit, die Professor Konfusi auch sofort nutzt.<br />
Als die Inhaberin wieder auf die Terrasse tritt, sind die Teller der Beiden leer und sie bitten um die Rechnung. Mit freundlichen, aber unverfänglichen Worten zahlen sie und verabschieden sich. Als sie die Stufen hinuntersteigen und zum Auto marschieren, schwengt Professor Konfusi siegessicher die Tüte in seiner Hand.<br />
„Jetzt brauchen wir nur noch einen Mülleimer“, meint er.<br />
Als sie dann um den Beutel erleichtert in das Auto steigen und durch das Dorf fahren, entdecken sie doch tatsächlich ungefähr hundert Meter weiter eine nette und ansprechende Taverne. Doch jetzt ist ihnen der Appetit vergangen.<br />
„Das war wohl nicht seine Frau und auch nicht die richtige Taverne! “, sagt Frau Konfusi resigniert. „Was man so alles erlebt.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Beide müssen nach diesem überstandenen Urlaubserlebnis nun tüchtig lachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-schatten-der-krone/">Im Schatten der Krone</a></p>
<p><span class="Apple-converted-space"><a href="http://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/">Vom Winde verweht</a> </span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/die-empfehlung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6140</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Puddinggesicht und Spinatwachtel</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/puddinggesicht-und-spinatwachtel/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/puddinggesicht-und-spinatwachtel/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 22:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Baggersee]]></category>
		<category><![CDATA[Bratwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kiosk]]></category>
		<category><![CDATA[Pudding]]></category>
		<category><![CDATA[Spinat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4530</guid>

					<description><![CDATA[Ihr merkt es bestimmt schon: Heute geht es wieder einmal um unsere schöne bilderreiche Sprache und um unser Essen. Ich weiß ja, mit dem Essen spielt man nicht, aber auf der sprachlichen Ebene ist es erlaubt. Es mag zwar vorkommen, dass die Sprüche nicht immer die feine Art sind, aber das sollte man in diesem Fall verzeihen können: Georg und Frank sind Freunde. Sehr unterschiedliche Freunde, zumindest was das Aussehen betrifft, aber sie verstehen sich prima. &#8211; Meistens! Während Georg ziemlich rundlich geraten ist, weil er für sein Leben gerne isst, zählt Frank zu der schlanken Fraktion. So sind sie dann auch zu ihren Spitznamen gekommen: Puddinggesicht und Spinatwachtel. Es erübrigt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, zu erläutern, wer welchen Namen trägt. Da die Beiden zum Glück mit Humor gesegnet sind, nehmen sie diese Namensgebungen nicht so ernst und können selbst darüber schmunzeln. Heute haben sie den ganzen Nachmittag am Baggersee verbracht. Die Sonne hat vom Himmel gebrannt und es waren fast dreißig Grad. „Hey, Puddinggesicht, was ist mit dir los? Ich hab dich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ihr merkt es bestimmt schon: Heute geht es wieder einmal um unsere schöne bilderreiche Sprache und um unser Essen. Ich weiß ja, mit dem Essen spielt man nicht, aber auf der sprachlichen Ebene ist es erlaubt. Es mag zwar vorkommen, dass die Sprüche nicht immer die feine Art sind, aber das sollte man in diesem Fall verzeihen können:</strong><br />
<span class="dropcap">G</span>eorg und Frank sind Freunde. Sehr unterschiedliche Freunde, zumindest was das Aussehen betrifft, aber sie verstehen sich prima. &#8211; Meistens! Während Georg ziemlich rundlich geraten ist, weil er für sein Leben gerne isst, zählt Frank zu der schlanken Fraktion. So sind sie dann auch zu ihren Spitznamen gekommen: <strong>Pudding</strong>gesicht und <strong>Spinat</strong>wachtel. Es erübrigt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, zu erläutern, wer welchen Namen trägt. Da die Beiden zum Glück mit Humor gesegnet sind, nehmen sie diese Namensgebungen nicht so ernst und können selbst darüber schmunzeln.<br />
Heute haben sie den ganzen Nachmittag am Baggersee verbracht. Die Sonne hat vom Himmel gebrannt und es waren fast dreißig Grad.<br />
„Hey, <strong>Pudding</strong>gesicht, was ist mit dir los? Ich hab dich jetzt schon dreimal gefragt, ob wir noch mal ins Wasser gehen wollen. Hast du <strong>Bohnen</strong> in den Ohren?“<br />
„Ach, ich weiß nicht, ich habe plötzlich so einen <strong>Mus</strong>kopf“, jammert Georg. „Und <strong>Pudding</strong> hab ich auch noch in den Knien!“<br />
„Bestimmt hast du einen Sonnenstich! Am besten gehen wir gleich nach Hause und du legst dich hin.“<br />
„Das ist doch alles <strong>Käse</strong>, ich soll einen Sonnenstich haben?! Den hast wohl eher du!“<br />
„Jetzt spiel mal nicht die beleidigte <strong>Leberwurst</strong>! Ich meine es doch nur gut mit dir.“<br />
„Na, dann ist ja alles <strong>Banane</strong>! &#8211; Apropo Banane, so eine Banane hätte ich jetzt gerne. Ich habe nämlich tierischen Hunger“, erklärt <strong>Pudding</strong>gesicht Georg.<br />
„Aha, da liegt also der Hase im <strong>Pfeffer</strong> begraben“, erkennt <strong>Spinat</strong>wachtel Frank. „Wenn du auch mit einer Bratwurst zufrieden bist, dann gehen wir rüben zum Kiosk!“<br />
Die beiden Freunde schultern ihre Rucksäcke und machen sich auf den Weg zum Kiosk, der am gegenüberliegenden Ufer des Baggersees liegt.<br />
„Ran an die <strong>Buletten</strong>!“, ruft Georg freudig aus und läuft zielstrebig los. Doch schon nach ein paar Minuten beginnt er zu jammern:<br />
„Mano, das ist ja ewig weit! Mir hängt der Magen schon in der Kniekehle und dieser blöde Weg zieht sich wie <strong>Kaugummi</strong>.“<br />
„Alles hat ein Ende, nur die <strong>Wurst</strong> hat zwei!“, tröstet <strong>Spinat</strong>wachtel Frank seinen Freund. „Komm mein <strong>Zucker</strong>schneckchen!“, „Wir haben es doch gleich geschafft.“<br />
Endlich haben sie den Kiosk erreicht, um festzustellen, dass er schon geschlossen ist.<br />
„Da haben wir den <strong>Salat</strong>!“, jammert Georg sofort wieder los. Immer muss ich in den sauren <strong>Apfel</strong> beißen. Du hast ja sowieso nie Hunger.“<br />
„Du musst mir nicht jedesmal, wenn du Hunger hast aufs <strong>Butterbrot</strong> schmieren, dass ich dünner bin als du und auch weniger esse als du!“, gibt ihm Frank zu verstehen.<br />
„Pah, der <strong>Apfel</strong> fällt eben nicht weit vom Stamm, dein Vater ist ja auch so dünn!“, stänkert Georg weiter.<br />
„Na warte!“, ruft <strong>Spinat</strong>wachtel Frank aus und ballt die Fäuste. „Gleich kriegst du dein <strong>Fett</strong> ab!“<br />
„Jetzt halt mal die Luft an Kleiner, sonst mache ich <strong>Hackfleisch</strong> aus dir! Überleg dir endlich, wie ich was zwischen die Zähne bekomme, sonst warst du die längste Zeit mein Freund!“, zischt Georg wütend.<br />
Frank, der seinen Freund genau kennt und weiß, dass dieser ziemlich ungemütlich werden kann, wenn er <strong>Kohl</strong>dampf schiebt, durchsucht seinen Rucksack nach etwas Essbaren. Tatsächlich wird er fündig. Es sind zwar nur ein paar Butterkekse, aber immerhin ist es ein bisschen <strong>Nahrung</strong> für die Seele.<br />
„Mit <strong>Speck</strong> fängt man Mäuse“, überlegt er sich und reicht Georg die Kekse. „Die hatte ich ganz vergessen. Sind halt schon ein bisschen älter.“<br />
„Besser als nichts“, gibt ihm Georg schmatzend zu verstehen.<br />
„Du siehst, es ist noch nicht <strong>Hopfen</strong> und <strong>Malz</strong> verloren“, lenkt Frank wieder ein.<br />
„Du brauchst mir nicht <strong>Honig</strong> ums Maul zu schmieren, das war eh nur für den hohlen Zahn.“<br />
Während Frank noch krampfhaft überlegt, wie er seinem Freund Georg schnellstmöglich zu einer ordentlichen Mahlzeit verhelfen kann, öffnet sich die Kiosktür.<br />
„Hey ihr Beiden! Müsst ihr hier so streiten?&#8220;, fragt der Kioskbesitzer. &#8222;Worum geht es eigentlich?“<br />
„Mein Freund Georg ist am verhungern“, erklärt Frank ohne um den heißen <strong>Brei</strong> herumzureden.<br />
„Das kann ich mir zwar nicht vorstellen&#8220;, sagt der Mann mit einem Blick auf Georg. &#8222;Aber bevor einer von Euch vom <strong>Fleisch</strong> fällt, will ich mal nicht so sein. Hier im Korb habe ich noch drei Würstchen, die niemand mehr gekauft hat, weil sie aufgeplatzt und leicht verbrannt sind. Ich wollte sie eigentlich meinem Hund mitbringen, aber wenn ihr wollt, könnt ihr sie haben. Nur Brot habe ich keines mehr.“<br />
„Der Mensch lebt nicht vom <strong>Brot</strong> allein!“, erklärt Georg und schiebt sich gleich zwei Würstchen auf einmal hinein. „Das war Rettung in letzter Minute!“<br />
„Alles wieder in <strong>Butter</strong>?“, erkundigt sich Frank und sieht Georg skeptisch an.<br />
„Klaro!“, meint <strong>Pudding</strong>gesicht Georg.<br />
Und <strong>Spinat</strong>wachtel Frank denkt sich:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>„Zum Glück wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht wollt Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tickt-ihr-noch-richtig/">Tickt Ihr noch richtig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-taesschen-kaffee-gefaellig/">Ein Tässchen Kaffee gefällig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/zug-um-zug/">Zug um Zug</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/puddinggesicht-und-spinatwachtel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>14</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4530</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
