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	<title>Kater &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Katzenalarm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 22:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine heutige Geschichte stammt wie immer mitten aus dem Leben. Die Idee hierzu stammt im ersten Teil aus einem klitzekleinen Zeitungsbericht und im zweiten Teil kommt ein Erlebnis mit unserem Kätzchen Lottchen zur Sprache. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß beim Lesen der Geschichte, die ich aus diesen beiden Begebenheiten kreiert habe. Es ist ein Frühlingsmorgen, wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und verspricht einen wunderschönen Tag. Da nicht das kleinste Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, kann man davon ausgehen, dass dieses Versprechen auch eingehalten wird. Lottchen gähnt und reckt sich. Von ihrem etwas erhöhten Schlafplatz im Haus aus, hat sie eine hervorragende Sicht auf den Garten. Genauestens späht sie jede Ecke und jeden Winkel aus, um auch nichts zu übersehen. Im Grunde genommen, wartet sie nur noch auf Frauchen, die zur Kellertür herein kommt und ihr die Katzenklappe öffnen wird. Als sich Frauchen dann endlich blicken lässt, gibt es auch kein Halten mehr. Selbst die tägliche Milchration kann das kleine Kätzchen nicht mehr zum weiteren Verweilen im Haus veranlassen. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine heutige Geschichte stammt wie immer mitten aus dem Leben. Die Idee hierzu stammt im ersten Teil aus einem klitzekleinen Zeitungsbericht und im zweiten Teil kommt ein Erlebnis mit unserem Kätzchen Lottchen zur Sprache. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß beim Lesen der Geschichte, die ich aus diesen beiden Begebenheiten kreiert habe.</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist ein Frühlingsmorgen, wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und verspricht einen wunderschönen Tag. Da nicht das kleinste Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, kann man davon ausgehen, dass dieses Versprechen auch eingehalten wird.<br />
Lottchen gähnt und reckt sich. Von ihrem etwas erhöhten Schlafplatz im Haus aus, hat sie eine hervorragende Sicht auf den Garten. Genauestens späht sie jede Ecke und jeden Winkel aus, um auch nichts zu übersehen. Im Grunde genommen, wartet sie nur noch auf Frauchen, die zur Kellertür herein kommt und ihr die Katzenklappe öffnen wird.<br />
Als sich Frauchen dann endlich blicken lässt, gibt es auch kein Halten mehr. Selbst die tägliche Milchration kann das kleine Kätzchen nicht mehr zum weiteren Verweilen im Haus veranlassen. Schnell ein kurzes, aber freundliches Miau in Richtung Frauchen und schon entschwindet Lottchen durch die Katzenklappe nach draußen.<br />
Hier riecht es nach Frühling, aber auch nach Freiheit und allem Möglichen, das ein Katzenherz erfreut.<br />
Nachdem Lottchen hinter dem Haus den Garten durchstreift und alles ausgeschnüffelt hat, entschließt sie sich nach vorne zu laufen und auszukundschaften, was es es dort Interessantes gibt. Kaum biegt sie um die Hausecke, sieht sie auf dem Nachbargrundstück schon eine andere Katze. Es ist Samy, der dreibeinige Kater. Im selben Augenblick erblickt dieser auch Lottchen. Nun sind Katzen ja von Natur aus eher Einzelgänger, aber sie kennen sich untereinander und manchmal spielen sie auch ein wenig miteinander, vorausgesetzt sie können sich &#8222;riechen&#8220;. Eigentlich ist dies bei Lottchen und Samy  der Fall. Sie mögen sich und Samy kommt oftmals bei Lottchen vorbei, um sie zu einem gemeinsamen Streifzug abzuholen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-2961 size-thumbnail" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-150x150.jpg" alt="1200px-DSC01444" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><img decoding="async" class="alignleft wp-image-2960 size-thumbnail" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-150x150.jpg" alt="1200px-DSC01688" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />„Hey Lottchen, komm mal rüber!“, ruft er ihr zu.</p>
<p>„Komm doch du!“, miaut Lottchen. „Hier ist viel mehr Sonne und ich habe gerade Lust mich hier ein bisschen zu räkeln, zu strecken und mich von den Sonnenstrahlen wärmen zu lassen.“</p>
<p>Was bleibt Samy jetzt anderes übrig, als auf die andere Straßenseite zu Lottchen zu trotten. So ist es eben mit den Frauen, sie haben ihren eigenen Willen.<br />
„Hast du eigentlich vorhin die ganze Aufregung mitbekommen?“, fragt der Kater.<br />
„Nö, aber was war denn los? Erzähl mal!“<br />
„Schuld an der ganzen Aufregung ist der dicke, fette Kater, der dort drüben in dem großen Haus wohnt. Du weißt schon, der der immer so frech ist und vor dem man sich in Acht nehmen muss!“<br />
Lottchen miaut, um zu erkennen zu geben, dass sie genau weiß, um welchen Kater es sich handelt und, dass sie den überhaupt nicht leiden kann. Aber neugierig ist sie trotzdem.<br />
„Sag schon, was hat er denn angestellt?!“, fordert sie Samy auf.<br />
„Wegen ihm war heute morgen in aller Frühe schon die Polizei da“, berichtet Samy. „Ich habe die Leute dort drüben aus dem Haus belauscht. Die haben es erzählt.“<br />
„Jetzt mach es aber nicht so spannend. Warum war die Polizei da?“<br />
Lottchen ist inzwischen näher zu Samy gerückt und er nimmt sich plötzlich ganz wichtig, denn er weiß was, das Lottchen neugierig gemacht hat.<br />
„Sein Herrchen ist gestern Abend zur Nachtschicht gegangen und so war der fette Kater allein zu Hause. Zunächst war ja auch alles in Ordnung, nichts Ungewöhnliches also. Doch dann haben die Nachbarn plötzlich seltsame Geräusche aus der Wohnung gehört. Eigentlich war es mehr so ein gleichförmiges und anhaltendes Geräusch. Nachdem es nach mehreren Stunden und ohne Unterbrechung immer noch aus der Wohnung kam und alle Nachbarn bei der Nachtruhe störte, hat sich einer von ihnen das Telefon geschnappt und dort angerufen. Aber niemand ging ans Telefon.“<br />
„Logisch, war ja auch niemand da“, sagt Lottchen, denn sie hat ja aufmerksam zugehört. „Andererseits muss doch jemand da gewesen sein, woher sonst soll die Ruhestörung gekommen sein?“, folgert das schlaue Lottchen.<br />
„Richtig!“, bestätigt Samy. „Deshalb hat auch ein Nachbar die Polizei angerufen und die wiederum haben den Wohnungsmieter an seinem Arbeitsplatz verständigt. Der ist auch gleich gekommen und hat der Polizei die Wohnungstür aufgeschlossen.“<br />
„Und dann haben sie die Einbrecher entdeckt?“, will Lottchen wissen.<br />
„Ach Quatsch, die schließen doch nicht die Wohnungstür ab!“, kontert Samy. „Der dumme, schwarze, fette Kater saß auf dem Staubsauger und hatte es zwar fertiggebracht den Knopf zum Starten zu drücken, aber es nicht mehr geschafft den Knopf nochmals zum Ausschalten zu drücken.“<br />
Samy kullert sich vor Lachen auf der Erde herum. Und auch Lottchen miaut fröhlich vor sich hin. Doch auf einmal verstummt sie. Kater Samy hört ebenfalls auf zu lachen und schaut Lottchen etwas verwirrt an. Insgeheim fragt er sich, warum seine Freundin plötzlich verstummt ist. Aber Lottchen schaut beschämt zur Seite und sagt ganz kleinlaut:<br />
„Als ich noch ein kleines Kätzchen war, da hatte ich auch mal ein ähnliches Erlebnis. Aber wie gesagt, da war ich noch klein und unerfahren und die Polizei war auch nicht da.“<br />
Jetzt ist Samy an der Reihe neugierig zu sein.<br />
„Los erzähl schon! Was hast du gemacht?“<br />
„Also, das war so“, vertraut Lottchen ihrem Katzenfreund an, „ich war damals noch kein Jahr alt. Die Nachbarin kam mit dem Auto nach Hause und als sie die Autotür öffnete, um auszusteigen, bin ich unbemerkt in das Innere des Wagens geschlüpft.“<br />
„Und als die Tür wieder zu ging, warst du drinnen gefangen“, schlussfolgert Samy.<br />
„Ja genau. Am Anfang war es ja auch ganz lustig. Ich bin von hinten nach vorne, von vorne nach hinten gesprungen und wieder nach vorne und habe auf alle möglichen Knöpfe und Tasten  gedrückt. Aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und es war mir langweilig. Weil mein Miauen niemand gehört hat, habe ich mich schließlich hingelegt, nach meiner Mama gerufen und bin dann eingeschlafen.“<br />
„Und wie bist du aus dem Auto wieder rausgekommen?“, fragt Samy zwischen Mitleid und Neugierde schwankend.<br />
„Später hat mein Frauchen erzählt, sie habe  gesehen, dass das Warnblinklicht am Auto der Nachbarin eingeschalten war. Als es nach einer halben Stunde immer noch blinkte, rief sie die Nachbarin an und diese hat mich dann entdeckt.“<br />
„Das war aber ganz schön schlau von dir“, lobt und bewundert Kater Samy seine Freundin Lottchen. „Weil niemand deine Hilferufe gehört hat, hast du einfach das Warnblinklicht eingeschalten und somit auf dich aufmerksam gemacht. Toll!!! Echt toll!!!“<br />
„Naja, eigentlich war es mehr ein Versehen oder Zufall, dass ich den richtigen Knopf gedrückt habe“, will Lottchen schon sagen, aber das behält sie dann doch lieber für sich. Die Bewunderung von Kater Samy tut sooooo gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi &amp; Filou</a></p>
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		<title>Mopsi &#038; Filou</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2015 22:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Filou]]></category>
		<category><![CDATA[Frauchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich in der neuen Kategorie &#8222;Erdachtes &#38; Erzähltes&#8220; eine kleine Geschichte einstellen, die auf einem Brief basiert, den ich von einem älteren, sehr netten Herrn erhalten habe. Er ist ein eifriger Leser meines Blogs und schilderte mir eine wahre Begebenheit, welche er als einen Beitrag für lifetellsstories vorschlug. Ich habe um diese Begebenheit herum eine Rahmengeschichte erdacht und aufgeschrieben. Am Ende dieses Beitrags befindet sich ein Foto mit dem Originaltext des Briefes. Für die Fotos von Mopsi posierte ein kleiner Mops, den wir mit Frauchen und Herrchen zufällig auf dem Blütenfest im Rhododendronpark Kromlau trafen. Die freundlichen und uns völlig unbekannten Hundebesitzer waren so nett, uns diese Aufnahmen für meine Geschichte zu gestatten. Für den Kater hat Nachbars Katze Modell gestanden. Flori, der eigentlich Florian Müller* heißt und sechs Jahre alt ist, sitzt mitten in seinem Kinderzimmer auf dem Teppich und packt gerade seinen kleinen Koffer.  Nein, er will nicht ausreißen und auch nicht auf große Reise gehen. Er will dieses Wochenende ganz alleine beim Großvater verbringen. Seine Mama hat bereits alles Notwendige eingepackt, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute möchte ich in der neuen Kategorie &#8222;Erdachtes &amp; Erzähltes&#8220; eine kleine Geschichte einstellen, die auf einem Brief basiert, den ich von einem älteren, sehr netten Herrn erhalten habe. Er ist ein eifriger Leser meines Blogs und schilderte mir eine wahre Begebenheit, welche er als einen Beitrag für lifetellsstories vorschlug. Ich habe um diese Begebenheit herum eine Rahmengeschichte erdacht und aufgeschrieben. Am Ende dieses Beitrags befindet sich ein Foto mit dem Originaltext des Briefes. Für die Fotos von Mopsi posierte ein kleiner Mops, den wir mit Frauchen und Herrchen zufällig auf dem Blütenfest im Rhododendronpark Kromlau trafen. Die freundlichen und uns völlig unbekannten Hundebesitzer waren so nett, uns diese Aufnahmen für meine Geschichte zu gestatten. Für den Kater hat Nachbars Katze Modell gestanden.</strong></p>
<p><span class="dropcap">F</span>lori, der eigentlich Florian Müller* heißt und sechs Jahre alt ist, sitzt mitten in seinem Kinderzimmer auf dem Teppich und packt gerade seinen kleinen Koffer.  Nein, er will nicht ausreißen und auch nicht auf große Reise gehen. Er will dieses Wochenende ganz alleine beim Großvater verbringen. Seine Mama hat bereits alles Notwendige eingepackt, aber Flori möchte noch seinen kleinen Spielzeugkoffer bestücken. Selbstverständlich darf Fritz der Teddy nicht fehlen. Auch seinen Räuber Hotzenplotz packt er ein. Dieses Buch hat er von seinem Großvater zum Geburtstag bekommen. Noch kann er es nicht alleine lesen, aber bald. In der Zwischenzeit liest ihm Opa vor.</p>
<p>&#8222;Mama, wo ist denn mein Rucksack?&#8220;, ruft er seiner Mutter zu, die gerade in der Küche das Mittagessen vorbereitet. &#8222;Opa hat mir versprochen, dass wir auf Wanderschaft gehen. Er will mir den Vogelpark zeigen und da brauche ich den Rucksack für den Proviant!&#8220;</p>
<p>&#8222;Schau mal im Schrank, &#8211;  ganz unten links!&#8220;, antwortet die Mutter genau in dem Moment, als es an der Haustür klingelt.</p>
<p>&#8222;Opa,Opa!&#8220;, ruft Flori und springt schnell zur Haustür. &#8222;Da bist du ja endlich. Ich bin schon fast fertig. Ich muss nur noch schnell meinen Rucksack holen und dann können wir aufbrechen&#8220;, begrüßt er den Großvater, der seinen kleinen Enkel liebevoll in den Arm nimmt.</p>
<p>&#8222;Er ist schon ganz aufgeregt und kann es gar nicht erwarten, dass es endlich losgeht&#8220;, sagt die Mutter und drückt ihrem Vater einen Begrüßungskuss auf die Wange. Zu Flori gerichtet meint sie nur: &#8222;Jetzt lass doch den Opa erst einmal reinkommen und dann essen wir noch gemeinsam. Dann könnt ihr ja aufbrechen.&#8220;</p>
<p>So schnell hat Flori seinen Teller noch nie geleert, wie heute. Kein Krümmelchen ist mehr übrig geblieben. Selbst das Gemüse, das er sonst immer zur Seite schiebt, ist aufgegessen. Und dann ist es auch endlich soweit und er steigt zu Opa ins Auto.</p>
<p>&#8222;Warum hast du denn Mopsi nicht mitgebracht?&#8220;, fragt er seinen Großvater.</p>
<p>Mopsi ist die kleine Mopsdame, die sich der Großvater vor zwei Monaten aus dem Tierheim geholt hat. Er hatte sich nach Großmutters Tod so einsam und traurig gefühlt und sein guter Freund und Nachbar, der ab und zu einmal im Tierheim aushilft, hatte ihm von der Hundedame erzählt. Sie war ins Tierheim gekommen, nachdem sie auf einem Autobahnrastplatz ausgesetzt worden war. Eine Polizeistreife hatte sie an einem Baum angebunden gefunden und ins Tierheim gebracht. Als der Großvater vom Schicksal der Mopsdame erfahren hatte, besuchte er sie im Tierheim. Es war Liebe auf den ersten Blick gewesen, &#8211; auf beiden Seiten und Mopsi hatte nun ein neues Zuhause.  Seitdem ging es dem Großvater wieder etwas besser. Er war nicht mehr allein und auch nicht mehr so traurig.</p>
<p>&#8222;Mopsi ist heute bei meinem Nachbarn geblieben. Du weißt doch, sie verträgt das Autofahren nicht. Sie fängt dann immer ganz fürchterlich an zu jaulen und zu weinen. Wahrscheinlich hat sie Angst wieder ausgesetzt zu werden.&#8220;</p>
<p>&#8222;Dann lass uns ganz schnell zu Mopsi fahren!&#8220;, schlägt Flori vor und sieht den Großvater auffordernd an.</p>
<p>Als die beiden endlich in der Kleinstadt angekommen sind, in der der Großvater wohnt, ist es schon Nachmittag. Sie holen schnell Mopsi beim Nachbarn ab und marschieren dann zu Fuß in die Stadt, um ein paar Brötchen für das Abendessen zu holen. Auch einen Strauß Blumen wollen sie im Blumenladen besorgen und sie am nächsten Tag auf das Grab der Großmutter stellen. Heute ist Markttag und es herrscht ein reges Treiben auf den Wegen rund um den Marktplatz. Mopsi läuft artig auf ihren kurzen Beinchen mit. Sie ist angeleint und Flori darf die Leine halten. An jeder Ecke muss sie schnüffeln und jedes noch so kleine Bäumchen muss sie begießen. Der Großvater ist der Erste, der den großen kräftigen Kater sieht und die Gefahr erkennt. Er ist schwarz-grau und weiß gefleckt,  sitzt vor dem Blumenladen und beobachtet die vorübergehenden Menschen. Sein Blick ist nicht gerade freundlich, er schaut eher etwas skeptisch, fast schon ein wenig grimmig in die Welt. Seine Haltung wirkt angespannt, so als sei er gerade auf dem Sprung zu einem Angriff.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Sammy.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-870 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Sammy-1024x682.jpg" alt="1200px-Sammy" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Sammy-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Sammy-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Sammy-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Sammy.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&#8222;Gib mir bitte mal kurz die Leine&#8220;, bittet der Großvater den Enkelsohn und greift auch schon nach der Hundeleine.</p>
<p>&#8222;Warum denn, Opa?&#8220;, will Flori wissen. &#8222;Ich bin schon groß und kann ihn doch gut halten!&#8220;</p>
<p>&#8222;Nur vorsichtshalber, weil&#8230;&#8220;</p>
<p>Genau in diesem Moment erspäht die Mopsdame den Kater ebenfalls. Sie  reißt kräftig an der Leine  und bellt aus Leibeskräften. Großvater und Flori reden beruhigend auf Mopsi ein, doch diese lässt sich nicht beruhigen. Mittlerweile ist sie schon völlig außer Atem und kläfft aufgeregt in Richtung Kater. Dieser schaut sich die aufgeregte Hundedame verärgert an.  Seine Muskeln scheinen sich noch mehr anzuspannen und er beginnt warnend zu fauchen. Abgesehen davon, dass er überhaupt keine Hunde mag und die kleinen dicken schon gar nicht,  gefällt ihm dieses Gekläffe ebenfalls nicht. Er muss dieser kleinen Kläfferin das Maul verbieten. Er faucht abermals, muss allerdings erkennen, dass dies keine Wirkung auf den kleinen bellenden Hund hat.  Also marschiert er der Hundedame entgegen, baut sich vor ihr drohend auf und tut das, was Katzen manchmal tun, wenn sie etwas nicht mögen: Er haut ihr rechts und links die Pfote um die Ohren, so nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Danach dreht er sich wieder um und marschiert auf seinen Platz vor dem Blumengeschäft zurück. Dort legt er sich in die Sonne, reckt und streckt sich, als wäre nichts geschehen. Im Gegenteil, irgendwie scheint sein Blick nun zufriedener und ein wenig selbstgefällig. Die verblüffte Mopsdame würdigt er keines Blickes.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-verdutzt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-865 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-verdutzt-1024x682.jpg" alt="1200px-verdutzt" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-verdutzt-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-verdutzt-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-verdutzt-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-verdutzt.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Das Trio bestehend aus Großvater, Flori und Mopsi, steht wie versteinert mitten auf dem Bürgersteig. Selbst das Kläffen von Mopsi ist verstummt. Als sich alle von dem Schrecken wieder erholt haben, hören sie eine herbei eilende Marktfrau rufen: &#8222;Filou, Filou! Ach hier liegst du rum. Ich suche dich schon die ganze Zeit. Du kleiner Streuner!&#8220; Und als sie die Beiden mit Mopsi an der Leine sieht, rät sie dem Großvater: &#8222;Halten Sie Ihren Mops nur gut fest, &#8211; mein kleiner Filou mag nämlich keine Hunde!&#8220;</p>
<p>&#8222;Ich weiß&#8220;, meint der Großvater lachend. &#8222;Übrigens der Name passt zu Ihrem Kater wie die Faust auf das Auge!&#8220;</p>
<p>&#8222;Nein Opa, wie die Tatze auf Backe!&#8220;, verbessert ihn Flori und streichelt über Mopsis zartes kurzes Fell.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Mopsi-Schlussfoto.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-866 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Mopsi-Schlussfoto-1024x682.jpg" alt="1200px Mopsi Schlussfoto" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Mopsi-Schlussfoto-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Mopsi-Schlussfoto-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Mopsi-Schlussfoto-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Mopsi-Schlussfoto.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-der-Brief-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-874 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-der-Brief--1024x682.jpg" alt="1200px der Brief" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-der-Brief--1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-der-Brief--300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-der-Brief--840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-der-Brief-.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>* Alle Namen und Personen sind frei erfunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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