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	<title>Jahr &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Ohje, das fängt ja gut an!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2022 11:41:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fan]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Haustür]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Silvestergeschichte, die ich Euch heute erzählen möchte, liegt schon ein paar Jährchen zurück und stammt noch aus &#8222;Vor-Corona-Zeiten&#8220;: Wir haben das Jahr 2014 gemeinsam mit lieben Freunden in gemütlicher Runde verabschiedet und mit ihnen auch das Jahr 2015 begrüßt. Gute Vorsätze fassen, gegenseitiges Glück wünschen, sich mit Sekt zuprosten, Bleigießen und natürlich Feuerwerk ist das, was zu einer Silvesterfeier gehört und auch bei uns nicht gefehlt hat. Sich Geschichten erzählen, einander zuhören und selbstverständlich miteinander lachen, lassen uns fast drei Stunden nach Mitternacht mit guter Laune auseinandergehen. Wir sind müde und schlafen am nächsten Morgen etwas länger. Dann sollten wir normalerweise wieder im Tritt und gut gerüstet für den Alltag sein. Seltsamerweise scheint dies bei uns nicht der Fall zu sein. Denn oftmals sind wir am nächsten Tag topfit und spüren die Müdigkeit erst am übernächsten Tag. So auch anscheinend in diesem Jahr: Es ist der 2. Januar des neuen Jahres. Wir liegen noch im kuscheligen warmen Bett. Ich werde kurzzeitig wach und blinzele meinen Wecker an, der mir mit seinen Zeigern zu erkennen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<header class="entry-header">
<div><strong>Die Silvestergeschichte, die ich Euch heute erzählen möchte, liegt schon ein paar Jährchen zurück und stammt noch aus &#8222;Vor-Corona-Zeiten&#8220;:</strong></div>
<div class="entry-author"><strong>Wir haben das Jahr 2014 gemeinsam mit lieben Freunden in gemütlicher Runde verabschiedet und mit ihnen auch das Jahr 2015 begrüßt.</strong></div>
<div class="entry-author">Gute Vorsätze fassen, gegenseitiges Glück wünschen, sich mit Sekt zuprosten, Bleigießen und natürlich Feuerwerk ist das, was zu einer Silvesterfeier gehört und auch bei uns nicht gefehlt hat. Sich Geschichten erzählen, einander zuhören und selbstverständlich miteinander lachen, lassen uns fast drei Stunden nach Mitternacht mit guter Laune auseinandergehen.</div>
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<p><span class="dropcap">W</span>ir sind müde und schlafen am nächsten Morgen etwas länger. Dann sollten wir normalerweise wieder im Tritt und gut gerüstet für den Alltag sein. Seltsamerweise scheint dies bei uns nicht der Fall zu sein. Denn oftmals sind wir am nächsten Tag topfit und spüren die Müdigkeit erst am übernächsten Tag. So auch anscheinend in diesem Jahr:<br />
Es ist der 2. Januar des neuen Jahres. Wir liegen noch im kuscheligen warmen Bett. Ich werde kurzzeitig wach und blinzele meinen Wecker an, der mir mit seinen Zeigern zu erkennen gibt, dass es gerade erst halb sieben ist. Durch die oberen Schlitze unseres Rolladens dringt noch kein helles Licht. Peters gleichmäßige Atemzüge signalisieren mir, dass auch er noch süß schlummert. Da für uns heute kein Arbeitstag ist, besteht auch keinerlei Veranlassung dieses warme Lager zu verlassen. Also drehe ich mich noch einmal um und schlafe auch sofort wieder ein.<br />
Ich träume gerade so schön, – irgendetwas von New York. Keine Ahnung, warum ich gerade auf diese amerikanische Metropole komme, jedenfalls bin ich im Traum dort. Die einzige Erklärung, die ich hierfür habe, ist der plötzliche Tod von Udo Jürgens und damit verbunden sein Lied „Ich war noch niemals in New York“, das ich erst wenige Tage zuvor gehört habe. Auch ich war noch niemals dort, übrigens auch nicht auf Hawaii. Bevor ich in meinem Traum ergründen kann, was ich in New York will, wo genau ich mich dort befinde, und ob jemand bei mir ist, dringt eine Stimme an mein Ohr. Nein, ich höre nicht Udo Jürgens singen und auch niemand hat mich in der besagten Stadt angesprochen. Die Stimme kommt leider von außerhalb meines Traumes und entreißt mich diesem urplötzlich.<br />
„Es hat geklingelt!“, lautet die frohe Botschaft, die mein Peter mir verkündet.<br />
„Ich habe nichts gehört.“<br />
„Doch, schon zweimal!“<br />
Ich überlege gerade noch, dass es doch zu so früher Stunde gar nicht sein kann, da erkenne ich auf dem Zifferblatt des Weckers, dass es inzwischen schon zehn Uhr ist.<br />
„Das wird unser Sohn sein“, erkläre ich Peter. „Ich habe gestern Abend den Schlüssel von innen an der Haustür stecken gelassen, als ich die Tür zugeschlossen habe. Jetzt kann er mit seinem Schlüssel nicht rein. Mach doch bitte mal auf!“</p>
<p>Ob das wirklich T. ist? Ich weiß es jedoch nicht so genau, denn unser Sohn hat nicht erwähnt, dass er heute vorbeikommt und außerdem besitzt er eine ganz bestimmte Angewohnheit. Wenn er mit seinem Schlüssel nicht aufschließen kann oder will, dann klopft er einfach an das Glas der Haustür. Ich habe jedoch kein Klopfen gehört, aber eigentlich auch kein Klingeln. Immerhin war ich ja gerade in New York. Über diese Gedanken, die mir so durch den Kopf blitzen, behalte ich allerdings Stillschweigen, – das könnte nur unnötig für Verwirrung sorgen.<br />
Während Peter brav nach unten marschiert, ärgere ich mich. Da war ich anscheinend in den drei vergangenen Stunden das erste Mal in meinem Leben in New York und kann mich an nichts weiter als an den Namen dieser Stadt erinnern. Schade, denn ein kleines Sightseeing wäre schön gewesen. Überhaupt sollte man sich New York mal ansehen. Wenn es nur nicht so schrecklich weit weg wäre und der Flug nicht so lange dauern würde. Ich bin nämlich absolut kein Fan von Langstreckenflügen, – aber das sei nur mal ganz nebenbei bemerkt.<br />
Auf meinem Weg ins Badezimmer, vernehme ich von unten das Umdrehen des Schlüssels und anschließend das Öffnen der Tür. Plötzlich halte ich inne, denn was ich sonst noch höre, überrascht mich jetzt doch und ich stelle mir bildlich die Situation an der Eingangstür vor:<br />
Schlaftrunken und in Erwartung seines Sohnes öffnet Peter die Haustür. Wie ich meinen Göttergatten kenne, öffnet er diese jedoch nicht nur einen kleinen Spalt, um zunächst einmal vorsichtig hinaus zu spähen. Immerhin hätte er dann im äußersten Notfall die Tür noch schnell wieder schließen können. Nein, er reißt die Tür sofort sperrangelweit auf und steht in seinem grau und weiß gestreiften Schlafanzug mit wirren Haaren und Schlaf in den Augen vor dem Besucher. Dieser ist keinesfalls Sohnemann, der seinen Vater nicht zum ersten Mal im Schlafanzug gesehen hätte. Für den Mann allerdings, der vor unserer Tür steht, kommt der Anblick meines Mannes in seinem nächtlichen Outfit doch eher unverhofft. Dieser Besucher ist auch nicht der Postbote, der Gärtner oder der Gasableser, sondern es handelt sich um einen seiner Doktoranden. Mit Sicherheit ist jeder von den Beiden beim Anblick des anderen mehr als nur überrascht. Naja, Professoren sind eben auch nur Menschen wie du und ich.<br />
„Ach, Sie habe ich ja vollkommen vergessen!“, vernehme ich Peters gefasste Stimme, denn meinen Mann kann so schnell nichts schocken, zumindest würde er es sich nicht anmerken lassen.<br />
Während Peter den besagten Doktoranden, dem die Situation mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit äußerst peinlich ist, ins Haus bittet und ihn hoffentlich nicht einfach nur in das noch abgedunkelte Wohnzimmer setzt, fällt mir der Termin wieder ein. Gestern Abend habe ich Peter noch mitgeteilt, dass ich das Gefühl hätte, am darauffolgenden Tag würde irgendein Termin anstehen. Dieses Gefühl meinerseits zu bestätigen oder zu verneinen, wäre an sich kein Problem gewesen, aber keiner von uns machte sich jedoch die Mühe im jeweiligen Terminkalender nachzusehen. Wir beruhigten uns allerdings gegenseitig und fast wie aus einem Munde:<br />
„Ich kann mich an nichts erinnern.“<br />
Immerhin ist zwischen den Jahren, wie man so schön sagt, eine sogenannte Ruhephase angesagt, sprich ein bisschen Freizeit ohne ständigen Termindruck. Der Alltag und die damit verbundene Arbeit würde uns auch in diesem Jahr frühzeitig genug einholen, aber wer hätte denn geahnt, dass es schon heute soweit ist?!<br />
„Ohje“, sage ich zu Peter, der inzwischen bei mir im Badezimmer erscheint. „Das fängt ja gut an!“<br />
„Wieso? Denk doch mal an Griechenland und Kalabrien!“, wirft er noch in den Raum bevor er in unserer Ankleide verschwindet und ich erinnere mich an zwei Erlebnisse, die sich vor vielen Jahren ereigneten.<br />
„Das ist wieder einmal typisch für meinen Peter, – er findet an allem etwas Gutes“, denke ich und beeile mich beim Ankleiden, um dann ebenfalls unseren Besucher begrüßen zu können und ihm ein gutes neues Jahr zu wünschen.</p>
<p><em><strong>Auch Euch wünsche ich auf diesem Wege ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr</strong></em><br />
<em><strong>2022.</strong></em></p>
</div>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwischen zwei Regenschauern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 21:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[gefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Sonntag und es regnet schon den ganzen Tag. Mal mehr, mal weniger. Am Spätnachmittag hört es plötzlich auf und die Sonne lugt sogar manchmal zwischen den Wolken hervor. Wir ergreifen die Gelegenheit und fahren in den Branitzer Park. Einen Regenschirm nehmen wir allerdings vorsichtshalber mit. Als wir nach ein paar Autominuten dort ankommen, erwartet uns der Park in einem ganz besonderen Licht. Seht Ihr die weißen Punkte auf dem Wasser? Sie kommen immer näher. Majestätisch gleiten die beiden Schwäne an uns vorbei. Es sind Hermann und Lucie (benannt nach dem Fürstenpaar). Gut, dass sie nicht ans Ufer kommen, denn so schön sie auch sein mögen, sie flößen mir auch Respekt ein. Zu nahe möchte ich sie nicht an mich herankommen lassen. Die Pyramide spiegelt sich im Wasser und über ihr ziehen die Wolken hinweg. Ein malerisches Bild zeigt sich uns. Von uns aus gesehen rechts sieht man das Kreuz auf einem Grab. Hier befindet sich die letzte Ruhestätte von Fürst von Pückler und Fürstin Lucie Muskau. Malerischer als in diesem Moment könnte sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag und es regnet schon den ganzen Tag. Mal mehr, mal weniger. Am Spätnachmittag hört es plötzlich auf und die Sonne lugt sogar manchmal zwischen den Wolken hervor.</p>
<p>Wir ergreifen die Gelegenheit und fahren in den Branitzer Park. Einen Regenschirm nehmen wir allerdings vorsichtshalber mit.</p>
<p>Als wir nach ein paar Autominuten dort ankommen, erwartet uns der Park in einem ganz besonderen Licht.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-7049 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0456-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0456-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0456-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0456-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0456-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0456-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Seht Ihr die weißen Punkte auf dem Wasser? Sie kommen immer näher.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7050 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0458-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0458-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0458-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0458-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0458-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0458-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0458-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Majestätisch gleiten die beiden Schwäne</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7051 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0461-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0461-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0461-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0461-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0461-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0461-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>an uns vorbei. Es sind Hermann und Lucie (benannt nach dem Fürstenpaar).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7053 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0464-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0464-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0464-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0464-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0464-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0464-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Gut, dass sie nicht ans Ufer kommen, denn so schön sie auch sein mögen, sie flößen mir auch Respekt ein. Zu nahe möchte ich sie nicht an mich herankommen lassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7054 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0467-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0467-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0467-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0467-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0467-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0467-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0467-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Die Pyramide spiegelt sich im Wasser und über ihr ziehen die Wolken hinweg. Ein malerisches Bild zeigt sich uns.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7055 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0471-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0471-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0471-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0471-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0471-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0471-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Von uns aus gesehen rechts sieht man das Kreuz auf einem Grab. Hier befindet sich die letzte Ruhestätte von Fürst von Pückler und Fürstin Lucie Muskau.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7058 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0473-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0473-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0473-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0473-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0473-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0473-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Malerischer als in diesem Moment könnte sich der Park nicht zeigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7056 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0474-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0474-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0474-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0474-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0474-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0474-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wir genießen, die Ruhe , das Licht und den Spaziergang durch den Park. Nur wenige Leute sind hier unterwegs, &#8211; im Grunde genommen haben wir diesen schönen Landschaftspark für uns.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7062 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0475-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0475-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0475-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0475-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0475-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0475-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Nur ein paar Meter weiter  ziehen dunkle Wolken auf. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7063 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0476-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0476-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0476-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0476-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0476-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0476-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Aber das ändert sich gleich wieder.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7067 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0479-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0479-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0479-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0479-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0479-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0479-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0479-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Gerade als wir einen Blick zum Schlosseingang hinauf werfen, beginnt es zu tröpfeln und wir müssen unseren Regenschirm aufspannen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7069 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0483-1024x736.jpg" alt="" width="840" height="604" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0483-1024x736.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0483-300x216.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0483-768x552.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0483-1536x1105.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0483-2048x1473.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ein letzter Blick zum Schloss hinüber.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7071 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0488-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0488-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0488-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0488-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0488-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0488-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Schnellen Schrittes setzen wir unseren Spaziergang mit Regenschirm fort.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7073 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0496-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0496-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0496-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0496-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0496-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0496-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Das Schloss liegt inzwischen schon weit weg, wir können den Regenschirm wieder schließen, aber am Ende unseres Spaziergangs will die Sonne schon langsam untergehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7074 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0497-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0497-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0497-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0497-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0497-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0497-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch heute durften wir feststellen, dass der Branitzer Park (Fürst Pückler Park) zu allen Jahres- und Tageszeiten einen Besuch wert ist. Uns hat es jedenfalls wieder einmal gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Glitzersternchen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/das-glitzersternchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2017 10:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Schrank]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Tumult]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war einmal ein kleines Glitzersternchen. Es lag mit vielen anderen Sternchen in einer Schachtel und diese stand in einem Schrank. Ganz hinten in der Ecke. Vor vielen Jahren hatte sie einst eine ältere Dame gekauft, dort abgestellt und vergessen. Niemand schenkte ihnen Beachtung. Manchmal wurden sie mitsamt der Schachtel ein bisschen nach links oder nach rechts verschoben. Kein Mensch hatte Interesse an ihnen, aber auch niemand entsorgte sie. So verbrachten sie ihr ganzes Leben in Dunkelheit. Zwar waren sie alle beisammen, aber sie fühlten sich nutzlos. Sie waren dafür bestimmt gewesen Menschen durch ihre Anwesenheit Freude zu schenken. Sie wollten auf einem schön gedeckten Tisch erstrahlen, funkelnd auf Geschenken oder Karten kleben. Immer wenn sich die Schranktür öffnete, hatten sie die Hoffnung nun endlich ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt zu werden. Doch leider hatten sie die ältere Dame, die die Besitzerin des Schrankes zu sein schien, schon lange nicht mehr gesehen. Auch die Schranktür wurde seit geraumer Zeit nicht mehr geöffnet. Eines Tages jedoch leerten fremde Menschen den gesamten Schrankinhalt aus, doch die Packung mit &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war einmal ein kleines Glitzersternchen. Es lag mit vielen anderen Sternchen in einer Schachtel und diese stand in einem Schrank. Ganz hinten in der Ecke. Vor vielen Jahren hatte sie einst eine ältere Dame gekauft, dort abgestellt und vergessen. Niemand schenkte ihnen Beachtung. Manchmal wurden sie mitsamt der Schachtel ein bisschen nach links oder nach rechts verschoben. Kein Mensch hatte Interesse an ihnen, aber auch niemand entsorgte sie.</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>o verbrachten sie ihr ganzes Leben in Dunkelheit. Zwar waren sie alle beisammen, aber sie fühlten sich nutzlos. Sie waren dafür bestimmt gewesen Menschen durch ihre Anwesenheit Freude zu schenken. Sie wollten auf einem schön gedeckten Tisch erstrahlen, funkelnd auf Geschenken oder Karten kleben. Immer wenn sich die Schranktür öffnete, hatten sie die Hoffnung nun endlich ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt zu werden. Doch leider hatten sie die ältere Dame, die die Besitzerin des Schrankes zu sein schien, schon lange nicht mehr gesehen. Auch die Schranktür wurde seit geraumer Zeit nicht mehr geöffnet. Eines Tages jedoch leerten fremde Menschen den gesamten Schrankinhalt aus, doch die Packung mit den Sternchen hatten sie vergessen herauszunehmen.<br />
Irgendwann begann der Schrank sich wie von Geisterhand zu bewegen und sie rutschten mitsamt der Packung im Inneren des Schrankes hin und her. Sie stießen aneinander und taten sich gegenseitig weh. Tumult brach unter ihnen aus, jeder beschimpfte den anderen, diese Schubserei mit Absicht zu machen. So zerstritten sich die Sternchen und waren alle sehr traurig. Und vor lauter Traurigkeit versanken sie in einen langen, tiefen, aber traumlosen Schlaf.<br />
Eines Tages jedoch wurden sie durch eine Kinderstimme geweckt. Es war keine laute und schrille Stimme. Nein, sie klang fröhlich und freundlich. Sie gehörte einem etwa fünfjährigem Mädchen namens Lena. Nur so rief sie niemand. Jeder sagte einfach Lenchen zu ihr.<br />
„Das ist aber ein hübscher Schrank, Mama.“<br />
„Ja, ich bin froh, dass der freundliche Herr aus dem Haus gegenüber ihn uns geschenkt hat. Er wollte ihn schon morgen zum Sperrmüll stellen. Der Schrank hat seiner Mutter gehört, aber die ist nun leider gestorben. Weißt du, sie war schon sehr alt und krank.“<br />
Lenchen nickt traurig, aber nach einer kleinen Weile sagt sie:<br />
„Das war doch richtig nett von dem Mann, dass er uns den Schrank gegeben hat. Ja und geholfen hat er auch noch ihn in unsere Wohnung zu tragen. “<br />
Lenchen ist total begeistert und hüpft aufgeregt um ihre Mutter herum.<br />
„Lass uns den Schrank einräumen. Hilfst du mir dabei?“, fragte die Mutter.<br />
Ja und so kam es, dass Lenchen plötzlich die Schachtel mit den Glitzersternchen entdeckte.<br />
„Schau nur Mama, was ich gefunden habe. Darf ich die behalten?“<br />
Und damit waren die Sternchen wieder aus ihrem tiefen Schlaf erwacht. Sie wurden aus der Schachtel geschüttet. Sie purzelten durcheinander und freuten sich endlich auf dem Holztisch zu liegen und ihn durch ihr Funkeln zu schmücken. Sie wussten, dass sie schon bald ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden würden und das machte sie froh. Doch ein einziges Sternchen wollte nicht aus der Schachtel heraus. Es hielt sich am Rand des Bodens fest. Erst als Lenchen es bemerkte, ließ es sich bereitwillig herausnehmen.<br />
„Du bist aber ein besonders hübsches Sternchen“, meinte Lenchen und drehte den kleinen Stern behutsam zwischen ihren zarten Fingerchen. „Du glitzerst viel schöner als die anderen.“<br />
Das Sternchen freute sich und gab sich alle Mühe besonders intensiv zu strahlen und zu funkeln. Lenchen legte es auf das Fensterbrett in ihrem Zimmer und immer wenn das Mondlicht oder ein Sonnenstrahl auf es fielen, dann glitzerte es so prächtig, wie es das Mädchen niemals zuvor gesehen hatte.<br />
Lenchen beschloss dem Sternchen einen Ehrenplatz zu geben. Sie malte ein Bild, auf dem ein Mädchen, ein Mann, eine Frau und ein Hund zu sehen waren. Sie alle waren in einem Garten mit vielen bunten Blumen und Bäumen. Für Lena war dies der Inbegriff einer glücklichen Familie. Dem Hund schenkte sie den Glitzerstern für sein Halsband.<br />
Das Bild hängte sie über ihr Bett an die Wand. Jeden Abend vor dem Schlafengehen betrachtete sie es stumm und schickte dem Herrgott die Bitte der Mutter einen guten Mann zu schenken. Denn dann wären sie wieder eine richtige Familie. So wie früher als Lenas Vater noch lebte.<br />
Die Tage vergingen und das Jahr begann sich dem Ende zuzuneigen. Der Herrgott schien ihre Bitte nicht erhören zu wollen, denn immer noch gab es nur Mutter und Lenchen, die bescheiden in der kleinen Dachgeschosswohnung lebten. Die Mutter hatte es nicht leicht, sie musste alleine das Geld verdienen, das die Beiden zum Leben brauchten.<br />
Am Silvesterabend brachte die Mutter eine Packung Wunderkerzen mit nach Hause. Feuerwerk, so wie es in vielen Familien üblich war, konnte und wollte sie sich nicht leisten. Die Raketen waren zu teuer und das Geld zu schade, um es einfach in den Himmel zu schießen. Doch Lenchen war ein genügsames und dankbares Kind. Sie freute sich als die Mutter sie kurz vor Mitternacht weckte, ihr die Wunderkerzen gab und mit ihr hinunter auf die Straße ging, wo sich die Menschen versammelten, um das neue Jahr mit einem großen Feuerwerk zu begrüßen.<br />
„Schau nur Mama!“, rief sie begeistert aus. „Es schneit und gleich wird das Feuerwerk beginnen!“<br />
Die Turmuhr schlug zur Mitternachtsstunde und noch bevor der letzte Glockenschlag verklungen war, stiegen die ersten Raketen in den Nachthimmel auf und erhellten ihn in den buntesten und prächtigsten Farben.<br />
„Oh, ist das schön! Und dort drüber das ist noch viel schöner! Nein, das hier ist noch tausendmal schöner!“<br />
Lenchen kam gar nicht aus dem Staunen heraus.<br />
„Prosit Neujahr!“, rief sie mit den Menschen um die Wette, hüpfte und tanzte vor Freude im Schnee, der mittlerweile die gesamte Straße bedeckte.<br />
„Hoppla, junge Dame! Nicht so wild, sonst fällst du noch hin!“, hörte sie plötzlich eine sympathische Männerstimme, die sie aufblicken ließ.<br />
„Mama, das ist doch der nette Herr, der uns den wunderschönen Schrank geschenkt hat!“, rief Lenchen aus und sah, wie die Mutter und der Mann sich die Hände reichten und sich gegenseitig ein gutes neues Jahr wünschten. Das Mädchen bemerkte, wie dabei ein Strahlen über das Gesicht der Mutter huschte und sie fast ein wenig verlegen aussah. Und noch etwas bemerkte Lenchen: Der nette Herr hielt einen niedlichen Hund an der Leine, an dessen Halsband ein kleiner glitzernder Stern baumelte.<br />
Da wusste Lenchen ganz sicher, dass das neue Jahr ein gutes Jahr werden würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Happy <span style="color: #ff0000;">New</span> <span style="color: #008000;">Year!!!</span></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Ich wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr!!!</strong></span></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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