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	<title>Heft &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Erinnerungen an die Schulzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2016 09:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Diktat]]></category>
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					<description><![CDATA[An meine Schulzeit denke ich gerne zurück. Ich wurde am 1. Dezember 1966 eingeschult. Heute würde man denken, dass dies ein seltsamer Einschulungstermin ist. Dieses Datum ergab sich durch eine Umstellung, denn zuvor wurde immer zu Ostern eingeschult, außer in Bayern. Jetzt jedoch wollte man in ganz Deutschland, genauso wie in den europäischen Nachbarländern, den Schulanfang auf den Sommer verlegen. Deshalb führte man 1966 zwei Kurzschuljahre durch (erstmalig vom 01. 04. bis zum 30. 11. 1966). Ich machte also das zweite Kurzschuljahr noch mit, das am 1.12.1966 anfing und mit den Sommerferien am 31. Juli des Folgejahres endete. Ich kann mich noch genau an den Klassenraum der ersten Klasse erinnern. Er befand sich in einem sehr alten Gebäude, das auch heute noch steht. Man nennt es heute &#8222;Das Gelbe Haus&#8220; und in seinem Inneren befindet sich die Stadtbibliothek und die Touristeninformation. Man musste zunächst einige wenige Treppenstufen hochgehen und im Erdgeschoss befand sich dann auch gleich unser Klassenzimmer. Wenn man es betrat, so stand rechts ein Ölofen. Auf diesem wärmten wir immer leicht unsere Schulmilch, beziehungsweise &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An meine Schulzeit denke ich gerne zurück. Ich wurde am 1. Dezember 1966 eingeschult. Heute würde man denken, dass dies ein seltsamer Einschulungstermin ist. Dieses Datum ergab sich durch eine Umstellung, denn zuvor wurde immer zu Ostern eingeschult, außer in Bayern. Jetzt jedoch wollte man in ganz Deutschland, genauso wie in den europäischen Nachbarländern, den Schulanfang auf den Sommer verlegen. Deshalb führte man 1966 zwei Kurzschuljahre durch (erstmalig vom 01. 04. bis zum 30. 11. 1966). Ich machte also das zweite Kurzschuljahr noch mit, das am 1.12.1966 anfing und mit den Sommerferien am 31. Juli des Folgejahres endete.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch kann mich noch genau an den Klassenraum der ersten Klasse erinnern. Er befand sich in einem sehr alten Gebäude, das auch heute noch steht. Man nennt es heute &#8222;Das Gelbe Haus&#8220; und in seinem Inneren befindet sich die Stadtbibliothek und die Touristeninformation.</p>
<p>Man musste zunächst einige wenige Treppenstufen hochgehen und im Erdgeschoss befand sich dann auch gleich unser Klassenzimmer. Wenn man es betrat, so stand rechts ein Ölofen. Auf diesem wärmten wir immer leicht unsere Schulmilch, beziehungsweise den Kakao an, den wir jeden Morgen aus der städtischen Molkerei geliefert bekamen.<br />
Ich ging gerne zur Schule und saß laut meines ersten Klassenlehrers mit hochroten Wangen und hochmotiviert im Unterricht. Ein Streber war ich nicht, aber ich kann sagen, dass ich die gesamte Schulzeit über eine gute Schülerin war. Bereits schon in der ersten Klasse stand mein Berufsziel fest. Ich wollte und bin Grundschullehrerin geworden. Bestimmt hing dies mit der Bewunderung für unseren ersten Lehrer zusammen, den wir wohl ausnahmslos alle verehrt haben.<br />
Wir schrieben in der ersten Klasse noch mit einem Griffel auf kleine Schiefertafeln. Erst in der zweiten Klasse lernten wir das Schreiben mit dem Füller in kleine DIN A5-Hefte.<br />
Unseren Klassenlehrer behielten wir die ersten beiden Grundschuljahre. Der Abschied von ihm fiel uns allen sehr schwer, obwohl wir mächtig stolz waren in die dritte Klasse zu kommen. Jetzt waren wir nicht mehr die Kleinen, sondern schon erfahrene Grundschüler.<br />
Schon vor den Sommerferien wussten wir, wer unsere Klasse durch die nächsten beiden Grundschuljahre führen sollte. Dieses Mal handelte es sich um eine Lehrerin.<br />
„Die ist ziemlich streng!“, so erzählten uns die älteren Schüler auf dem Schulhof.<br />
„Ohje!“, dachten wir und zu unserer Neugierde mischte sich auch noch ein etwas mulmiges Gefühl.<br />
Aber erst einmal waren die Sommerferien angesagt. Ich kann mich nur an sonnige Sommerferien erinnern. Scheinbar hatten wir niemals schlechtes Wetter. Regen hat es in meinen Sommerferien nie gegeben. Zumindest gibt es den in meinen Erinnerungen nicht und die blenden einfach verregnete Sommerferientage aus. Selbst wenn es mal geregnet hat, dann haben wir uns Kinder mit Sicherheit nicht so darüber geärgert, wie wir dies als Erwachsene heutzutage manchmal tun. Wir haben den Tag genommen wie er kam und haben einfach unbedarft und fröhlich gelebt und das war auch gut so.<br />
Nach den Sommerferien waren wir dann naturgemäß auch ziemlich aufgeregt. Als erstes wurde geklärt, ob meine Freundin und ich auch wieder nebeneinander sitzen würden. So drückten wir dann auch tatsächlich im neuen Klassenraum wieder die gemeinsame Schulbank.</p>
<p>Unsere Klassenlehrerin war aus unserer damaligen Sicht schon etwas älter. Wenn ich heute grob nachrechne, müsste sie so Ende Dreißig bis Anfang Vierzig gewesen sein. Naja, so alt dann wohl doch nicht. Sie hatte dunkelblondes etwas gewelltes, kinnlanges Haar und trug eine Brille. Sie war streng, aber auch sie liebten wir. Trotz ihres „fortgeschrittenen Alters“ war sie ledig und wurde daher auch als Fräulein angesprochen.</p>
<p>Fräulein U. kannte ihre Pappenheimer genau. Erklärte ihr O. beispielsweise, dass er sein Hausaufgabenheft zu Hause vergessen habe, so marschierte sie sogleich forschen Schrittes zu seiner Schulbank. Sie schnappte sich seinen Ranzen und leerte ihn unter unseren wachsamen Augen auf seinem Tisch aus. Zielsicher griff sie dann nach dem betreffenden Heft, das selbstredend nicht die geforderte Hausaufgabe enthielt. Manchmal entlarvte sie unter den Jungs auch einen Lügner, der vorgab seine Hausaufgaben selbst erledigt zu haben, erkannte aber die Handschrift des Vaters des betreffenden Schülers. Dann konnte das Heft schon mal um die Ohren des betreffenden Burschen flattern und der Vater erhielt eine schriftliche Einladung.<br />
Naja, vielleicht war sie dann doch nicht ausnahmslos bei allen Schülern so beliebt.<br />
Ich kann mich an einen Tag während dieser zwei Schuljahre noch genau erinnern. Nein, nicht an den gesamten Tag, aber an eine bestimmte Unterrichtsstunde. Am Ende der jeweiligen Unterrichtsstunde mussten wir immer so lange sitzen bleiben, bis uns die Lehrerin die Hausaufgaben zum Eintragen in das Hausaufgabenheft diktiert hatte. Erst nach diesem Eintrag durften wir in die Pause entschwinden. An diesem Tag jedoch meinte sie lächelnd:<br />
„Heute bekommt ihr mal keine Hausaufgaben!“<br />
„Toll!“, rief ich aus, klatschte freudig in die Hände und meiner Freundin und Banknachbarin sagte ich strahlend: „Dann kommst du heute Nachmittag aber zum Spielen zu mir nach Hause. Ach, ist das ein schöner Tag!!!“<br />
„Astrid“, meinte unser Fräulein U., das alles laut und deutlich vernommen hatte.<br />
„Denk immer daran, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!“<br />
Wahrscheinlich dachte ich nur: „Schöner Spruch! Hauptsache wir können heute den ganzen Nachmittag spielen!“<br />
Vielleicht dachte ich mir auch nichts dabei und wir gingen einfach nur in die Pause, um Gummitwist zu spielen. Dieses Hüpfspiel war nämlich unter uns Mädchen total in, wie man es heute ausdrücken würde.<br />
Die Schulglocke rief uns am Ende der Pause wieder von draußen nach drinnen in den Klassenraum. Wir saßen schon artig auf unseren Plätzen als Fräulein U. mit einem Stapel Hefte durch die Reihen ging. Sie teilte jedem das entsprechende Heft aus. Und jetzt verstand ich auch plötzlich was sie mit ihrem Ausspruch gemeint hatte. Vor uns lagen nämlich unsere Dikatathefte, die wir aufschlagen sollten. Danach folgte ein unangekündigtes und unvorbereitetes Diktat. Das war es also, was sie mir und meinen Klassenkameraden verschlüsselt durch die Redewendung mitgeteilt hatte. Wir alle sollten nämlich lernen, dass noch nicht aller Tage Abend war und noch viel passieren konnte.<br />
Ich kann mich nicht mehr an den Text des Diktates erinnern, auch nicht, welche Note ich erhielt. Den Ausspruch „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben“ habe ich jedoch über all die Jahrzehnte hinweg nie vergessen. Immer wenn etwas besonders schön ist, fällt er mir wieder ein und Fräulein U. steht in Gedanken vor mir.</p>
<p>Schön war es trotzdem, auch dass es an diesem Tag keine Hausaufgaben gab!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-bin-ich-und-noch-viel-mehr/">Das bin ich&#8230;und noch viel mehr</a></p>
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		<title>Osterhasenabenteuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 22:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Mutter hat noch einige Schulhefte aus meiner Grundschulzeit aufgehoben. In einem Heft aus der zweiten Klasse fand ich zwei Texte, aus denen ich Euch heute eine kleine Geschichte gebastelt habe. An deren Ende findet Ihr die handgeschriebenen Originaltexte. Doch lest erst einmal meine Geschichte, denn ich bin gespannt, ob Ihr des Rätsels Lösung findet. Hopsi ist ein kleiner Osterhase. Nein, das ist nicht ganz korrekt, denn Hopsi ist noch kein richtiger Osterhase. Er geht noch in die Osterhasenschule. Deshalb ist Hopsi ein Osterhasenschüler. Er muss noch viel lernen, alle die Dinge, die ein richtiger Osterhase wissen und können muss. Ja, jetzt denkt ihr natürlich an das Färben und Bemalen der Eier. Klar, das machen die Osterhasenkinder im Malunterricht. Das macht ihnen viel Spaß und es ist jedes Mal eine riesige Kleckserei. Der Osterhasenlehrer ermahnt immer wieder: „Kinder, Kinder! Bleibt schön ruhig sitzen und seid ganz vorsichtig, dass Euch der Farbtopf nicht herunter fällt.“ Bei der ganzen Aufregung und Begeisterung seiner Schüler ist das nämlich schon mehr als nur einmal passiert. „Vorsicht Fritzchen, pass auf &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Mutter hat noch einige Schulhefte aus meiner Grundschulzeit aufgehoben. In einem Heft aus der zweiten Klasse fand ich zwei Texte, aus denen ich Euch heute eine kleine Geschichte gebastelt habe. An deren Ende findet Ihr die handgeschriebenen Originaltexte. Doch lest erst einmal meine Geschichte, denn ich bin gespannt, ob Ihr des Rätsels Lösung findet.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>opsi ist ein kleiner Osterhase. Nein, das ist nicht ganz korrekt, denn Hopsi ist noch kein richtiger Osterhase. Er geht noch in die Osterhasenschule. Deshalb ist Hopsi ein Osterhasenschüler. Er <span style="color: #000000;">muss</span> noch viel lernen, alle die Dinge, die ein richtiger Osterhase wissen und können muss. Ja, jetzt denkt ihr natürlich an das Färben und Bemalen der Eier. Klar, das machen die Osterhasenkinder im Malunterricht. Das macht ihnen viel Spaß und es ist jedes Mal eine riesige Kleckserei. Der Osterhasenlehrer ermahnt immer wieder:<br />
„Kinder, Kinder! Bleibt schön ruhig sitzen und seid ganz vorsichtig, dass Euch der Farbtopf nicht herunter fällt.“<br />
Bei der ganzen Aufregung und Begeisterung seiner Schüler ist das nämlich schon mehr als nur einmal passiert.<br />
„Vorsicht Fritzchen, pass auf den Pinsel auf, sonst liegt er wieder im Farbtopf wie das letzte Mal. Und du Hopsi schaukle nicht mit dem Stuhl. Emmalein, das Ei ist doch kein Ball, also wirf es nicht in die Luft!“<br />
Aber der Herr Lehrer muss nicht nur ermahnen, er hat auch viele liebe und lobende Worte für seine Schüler. Am Ende der Malstunde zeigt ihm nämlich jedes Osterhasenkind die bunt bemalten Ostereier.<br />
„Das habt ihr alle sehr schön gemacht und zur Belohnung gehen wir jetzt auf die Wiese und spielen Verstecken.“<br />
Dieses Spiel ist für einen zukünftigen Osterhasen sehr wichtig, müsst ihr wissen. Ein Osterhase muss ja die besten Verstecke kennen. Und wie findet man die? Genau, indem man Verstecken spielt. Aber auch Haken schlagen muss gekonnt und gelernt sein und manchmal muss ein Osterhase auch schnell wegrennen können. Das alles wird in der Osterhasenschule geübt und noch vieles mehr.<br />
Wenn alle vom vielen Bewegen ganz außer Puste sind, dann ruft der Lehrer seine Osterhasenschüler zu sich in die hinterste Ecke der Wiese. Dort steht nämlich ein großer Tisch und zwei Bänke. Artig nehmen die Häschen Platz und jeder bekommt eine große leckere Karotte. Da wird geknabbert und geplappert, gelacht und geschmatzt.<br />
Fritzchen erzählt dem Lehrer und seinen Mitschülern, was ihm gestern nach dem Schulunterricht auf dem Heimweg so passiert ist:<br />
„Ich bin gerade so schön über das Feld gehoppelt, da kam ein kleiner Hund. Er war seinem Herrchen davon gelaufen und hat mich plötzlich entdeckt.“<br />
Die Ohren seiner Mitschüler stehen hoch in die Luft gerichtet und alle schauen ihn gespannt an.<br />
„Hast du Angst gehabt?“, fragt Emmalein mitfühlend.<br />
„Ja ganz viel“, gibt Fritzchen ehrlich zu. „Deshalb bin ich auch ganz schnell weggerannt, aber der Hund lief immer hinter mir her.“<br />
„Oh! Und dann?“, will Tapsi wissen.<br />
„Ich bin immer schneller gelaufen und auf einmal sah ich einen Bach vor mir. Und da musste ich an die Schule denken und was der Herr Lehrer uns beigebracht hat. Blitzschnell habe ich einen Haken geschlagen. Der Hund war mir ganz dicht auf den Fersen, aber er konnte nicht so schnell wie ich einen Haken schlagen oder stehen bleiben, deshalb ist er weiter geradeaus gelaufen. Ich habe nur noch gehört, wie es Platsch gemacht hat und er lag im Bach.“<br />
Jetzt freuen sich alle über Fritzchens Klugheit und Geschicklichkeit. Über den Hund aber müssen sie tüchtig lachen.<br />
„Prima, liebes Fritzchen, das hast du schon so gut gemacht wie ein richtiger Osterhase“, lobt der Herr Lehrer ihn und gibt ihm zur Belohnung eine Extramöhre.<br />
„Darf ich auch noch etwas erzählen?“, erkundigt sich Hopsi.<br />
Als der Herr Lehrer aufmunternd nickt, beginnt Hopsi zu erzählen.<br />
„Mir ist da am Dienstagmittag etwas ganz Schreckliches passiert. Am Dienstag hat doch die Sonne so schön gescheint und ich hatte keine Lust auf meine Hausaufgaben. Meine Eltern und Geschwister waren bei meiner Hasenoma und ich wollte auch zu ihr. Also bin ich einfach raus auf das große Feld gelaufen und bin in die Richtung, wo das Häuschen meiner Hasenoma im Wald steht, gegangen.“<br />
Inzwischen ist es mucksmäuschenstill. Alle wollen wissen was doch dem kleinen Hopsi so Schreckliches widerfahren ist.<br />
„Die Sonne war schön warm und sie schien mir direkt ins Gesicht. Ich lief der Sonne einfach entgegen und über das große Feld. Plötzlich bemerkte ich ein merkwürdiges Tier mit zwei großen Hörnern hinter mir. Es verfolgte mich die ganze Zeit. So ein Tier hatte ich noch niemals gesehen. Es war mir total unheimlich zumute und ich hatte ganz fürchterliche Angst.“<br />
„Hast du auch einen Haken geschlagen wie Fritzchen?“, fragt Tapsi.<br />
„Psst!“, machen die anderen. „Lass einfach Hopsi erzählen!“<br />
„ Dieses merkwürdige und bösartige Tier lief immer noch hinter mir her. Es verfolgte mich und ich war mir sicher, dass es mich fressen wollte. Ich bin immer schneller gelaufen. Bis ich endlich zum Wald kam, in dem meine Hasenoma wohnt. Als ich im Wald war, war das böse Tier auf einmal verschwunden. Ich sage Euch, wenn ich nicht so schnelle Beine gehabt hätte, dann wäre ich jetzt nicht mehr hier. Das böse unheimliche Tier hätte mich ganz einfach aufgefressen.“<br />
Hopsi blickt in die angsterfüllten Augen seiner aufgeregten Mitschüler. Aber als er zum Herrn Lehrer blickt, bemerkt er ein breites Grinsen in dessen Gesicht.<br />
„Ich glaube nicht, dass du aufgefressen worden wärst“, erklärt er Hopsi.<br />
„Doch, doch! Es war ein ganz gefährliches und schnelles Tier mit zwei riesigen Hörner, das habe ich doch schon erzählt“, beteuert der arme Hase.<br />
„Ja, du hast aber ganz am Anfang Deiner abenteuerlichen Geschichte auch noch etwas ganz anderes erzählt, lieber Hopsi.“<br />
Der Hasenlehrer blickt in die Runde und fragt:<br />
„Na, wer hat genau aufgepasst und wer kann uns des Rätsels Lösung nennen?“<br />
Die Osterhasenschüler tuscheln untereinander und schauen zwischendurch immer wieder ratlos zum Herrn Lehrer. Dieser meint nur:<br />
„Ich gebe Euch noch einen kleinen Tipp: Denkt an die Sonne!“<br />
Jetzt schnellt blitzartig das Pfötchen des Oberstreberhasen Julius in die Höhe.<br />
„Ich weiß es, ich weiß es, Herr Lehrer!“, ruft er in die Runde.<br />
„Es war sein Sch…!“<br />
„Psst!“, sagt jetzt der Hasenlehrer, „lass die anderen noch ein bisschen überlegen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und das stammt aus meinem Schulheft aus der 2. Klasse:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2950 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-1024x734.jpg" alt="1200px-DSC01316 Kopie" width="840" height="602" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-1024x734.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-300x215.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-768x550.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2951 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-1006x1024.jpg" alt="1200px-DSC01313 Kopie" width="840" height="855" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-1006x1024.jpg 1006w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-295x300.jpg 295w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-768x782.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2952 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-1024x136.jpg" alt="1200px-DSC01310 Kopie" width="840" height="112" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-1024x136.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-300x40.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-768x102.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Leider weiß ich nicht, woher damals diese Texte stammten. Der erste Text war anscheinend ein Diktat, da es eine Nummer trägt und ich auch die Note &#8222;eins&#8220; hierfür erhalten habe, der zweite war möglicherweise nur eine Abschrift oder eine Diktatübung, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong><span style="color: #0000ff;">Ich wünsche Euch</span> <span style="color: #339966;">ein schönes Osterfest</span> <span style="color: #ffff00;">mit recht viel Frühlingssonne</span> <span style="color: #800080;">und ganz vielen bunten Ostereiern.</span> <span style="color: #ff6600;">Lasst es Euch gutgehen</span> <span style="color: #ff00ff;">und seid herzlich gegrüßt.</span></strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #008000;"><em><strong>Eure Astrid Berg</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2955 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px sorbische Ostereier. JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vielleicht möchtet ihr noch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/sorbische-ostereier/">Sorbische Ostereier</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ich-hab-da-eine-kleine-macke/">Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</a></p>
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