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	<title>Gardine &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Das bisschen Haushalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 22:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abstellkammer]]></category>
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					<description><![CDATA[Frau Konfusi hat entsetzt ihren Blick auf das Küchenfenster gerichtet. Die Sonne scheint in den Raum. Das ist eigentlich eine recht erfreuliche Sache, denn jetzt in der Winterzeit ist es draußen eher kalt und trüb. Heute jedoch zeigt sich der Himmel in seinem schönsten Blau und zu allem Überfluss lacht auch noch die Sonne. Sie steht allerdings zu dieser Tageszeit schon recht tief und wirft ihre Strahlen zum Fenster hinein. Das hat zur Folge, dass Frau Konfusi klitzekleine Staubpartikelchen in der Luft schweben sieht und auch bemerkt, dass ihre Scheiben dringend einer Reinigung bedürfen. Allerdings sollte das Fensterputzen bei Minus 5 Grad weder angenehm noch besonders vorteilhaft sein. Zumindest von außen. „Ich könnte aber wenigstens die Scheiben auf der Innenseite putzen“, überlegt sie sich, denn gerade ergreift sie ein unwiderstehlicher Putzzwang. „Und die Vorhänge würden sich auch freuen, wenn sie mal wieder in der Waschmaschine ein paar Runden schwimmen dürften.“ Sofort marschiert sie in den Abstellraum, ergreift sich einen Eimer, einen Lappen und das Fensterleder. Wieder in der Küche angekommen, stellt sie erst einmal das &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Konfusi hat entsetzt ihren Blick auf das Küchenfenster gerichtet. Die Sonne scheint in den Raum. Das ist eigentlich eine recht erfreuliche Sache, denn jetzt in der Winterzeit ist es draußen eher kalt und trüb. Heute jedoch zeigt sich der Himmel in seinem schönsten Blau und zu allem Überfluss lacht auch noch die Sonne. Sie steht allerdings zu dieser Tageszeit schon recht tief und wirft ihre Strahlen zum Fenster hinein.</strong><br />
<span class="dropcap">D</span>as hat zur Folge, dass Frau Konfusi klitzekleine Staubpartikelchen in der Luft schweben sieht und auch bemerkt, dass ihre Scheiben dringend einer Reinigung bedürfen. Allerdings sollte das Fensterputzen bei Minus 5 Grad weder angenehm noch besonders vorteilhaft sein. Zumindest von außen.<br />
„Ich könnte aber wenigstens die Scheiben auf der Innenseite putzen“, überlegt sie sich, denn gerade ergreift sie ein unwiderstehlicher Putzzwang. „Und die Vorhänge würden sich auch freuen, wenn sie mal wieder in der Waschmaschine ein paar Runden schwimmen dürften.“<br />
Sofort marschiert sie in den Abstellraum, ergreift sich einen Eimer, einen Lappen und das Fensterleder. Wieder in der Küche angekommen, stellt sie erst einmal das Radio an, denn mit Musik geht bekanntlich alles viel besser und leichter.<br />
Singend und voller Elan steigt sie auf einen Stuhl, den sie an das Küchenfenster gerückt hat. Sie muss sich allerdings tüchtig strecken, um an die Gardinenstange zu gelangen und die Gardinen abzuhängen.<br />
„Ich hole mir doch lieber mal die Leiter. Immerhin passieren die meisten Unfälle im Haushalt und auf Stühle sollte man nicht steigen. Sie könnten ja kippen“, denkt sie sich, klettert wieder herunter und läuft abermals in die Abstellkammer.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Jetzt ist es ein Kinderspiel die Gardinen abzuhängen“, sagt sie ein paar Augenblicke später zu sich selbst, als sie auf der Leiter steht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Wie das nun mal so ist, im ungünstigsten Moment klingelt es. Heute ist es nicht der Postbote oder die Nachbarin vor der Haustür, sondern das Telefon kündigt einen Anruf an.<br />
„Kannst du bitte mal rangehen!“, bittet sie ihren Mann rufend, der im Arbeitszimmer einige Unterlagen sortiert. „Ich kann gerade nicht!“<br />
Beim vierten Klingeln hört sie ihren Gatten in die Diele kommen, wo der Apparat steht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ja, Konfusi!?, meldet er sich freundlich und fragend zugleich.<br />
Einen kurzen Augenblick herrscht Stille und Frau Konfusi überlegt sich, wer wohl am anderen Ende der Leitung sein mag. Doch nun hört sie ihren Göttergatten sagen: „Da gebe ich Ihnen am Besten mal meine Frau!“<br />
Schon öffnet sich die Küchentür. Professor Konfusi hält immer noch den Hörer an sein Ohr und gibt dem Gesprächspartner zu verstehen: „Sekunde, &#8211; ich übergebe an meine Frau!“<br />
Mit diesen Worten reicht er seiner verdutzten Gattin den Hörer.<br />
„Ja, bitte?!<br />
„Schön, dass ich Sie erreiche.“<br />
„Aha!?“<br />
„Ich rufe im Auftrag eines Marktforschungsinstitutes an. Wir hätten da ein paar Fragen ….“<br />
„Das ist im Augenblick etwas ungünstig“, unterbricht Frau Konfusi kurzerhand.<br />
„Es dauert auch nur zwei, drei Minuten…“<br />
„Es ist wirklich äußerst ungünstig,…“<br />
„Ich verspreche Ihnen es dauert tatsächlich nicht lange.“<br />
„…ich stehe gerade auf einer Leiter“, vollendet Frau Konfusi ihren zuvor angefangenen Satz.<br />
„Oh, dann beenden wir doch besser das Gespräch!“, klingt es blitzschnell und fast ein wenig ängtlich aus dem Telefonhörer und augenblicklich vernimmt Frau Konfusi ein Tuten, das ihr das Beenden des Gespräches signalisiert.<br />
Sie reicht ihrem Gatten das Mobilteil zurück und fragt:<br />
„Wieso übergibst du mir immer diese Meinungsumfragen, &#8211; noch dazu, wenn ich auf der Leiter stehe. Ich habe gar nicht richtig hingehört. Was wollte er eigentlich?“<br />
„Ich glaube, es ging um eine Umfrage zur Unfallverhütung im Haushalt“, grinst Professor Konfusi und versucht sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, da ihm ein feuchter Putzlappen entgegenfliegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aerger-mit-dem-verflixten-kleinen-ding/">Ärger mit dem verflixten kleinen Ding</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/fraeulein-tussnelda/">Fräulein Tussnelda</a></p>
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